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Me vs. Achilles - aus meinem Blog

weissgarnix @, Dienstag, 18.03.2008, 03:34 (vor 6531 Tagen)

Hi,

in meinem Blog hat ein gewisser "Achilles" einen etwa verschnupften Kommentar zu meinem Bofinger-Artikel hinterlassen und mir heute dann folgenden weiteren Kommentar hinterlassen, auf den ich wiederum das nachfolgende geschrieben habe. Ist vielleicht für den einen oder anderen von Euch interessant, zumal sich darin zwei gänzlich gegensätzliche Ansichten spiegeln:

23 Achilles { 03.18.08 at 09:58 }

@weissgarnix

Vorneweg, ich halte grundsätzlich nichts von einem “Heraushalten” des Staates aus alle ökonomischen Aktivitäten. In meinen Augen kann man an verschiedenen Märkten (besonders Gold & Silber, Wahrscheinlich DowJones, und in meinen Augen auch ganz sicher Devisenmärkte) erkennen, dass diese manipuliert werden - und zwar von privaten Institutionen. Sicher auch zum Teil von ausländischen staatlichen Institutionen. Es wäre deshalb mehr als dumm, wenn wir (EU, D) es nicht tun würden.

Darüber hinaus, bin ich davon überzeugt, dass die momentane Großwetterlage mehr als ungünstig ist. Kurzum: Es wird auf eine Katastrophe hinauslaufen.

Ich meine damit die realwirtschaftliche Aktivität vor allem in den Industriländern… das Zusammenwirken von

- weltweiter Insolvenz- und Kreidtkrise,
- dass Ausfallen von Schuldnern und die damit verbundenen Dominoeffekte,
- die folgende Kreditklemme,
- der rassand fallende Dollar,
- die steigenden Edelmetallpreise und die damit verbundenen Probleme bei den Short-Bullion-Banken,
- überhaupt die enromen Bilanzprobleme bei Banken und anderen Finanzinstitutionen (Hedge Funds etc.),
- und letzten Endes das Mißverhältnis ziwschen Finanzvolumen (S chulden und Forderungen auf verschiedenen Aggregationsebenen) auf der einen Seite und realwirtschaftlicher Aktivität auf der anderen Seite

wird sich nach meiner Ansicht in diesem Jahr zu einer Katastrophe zusammenbrauen. Die Ausmaße dieser Katastrophe wird alles in den Schatten stellen, was wir uns vorstellen können:

- Zusammenbrechen der Staatsfinanzen und der sozialen Sicherung
- Zusammenbrechen der Banken und Versicherungen
- Zusammenbrechen des Welthandels
- Mindestens 30% Arbeitslosigkeit
- letztlich: Zusammenbruch des Vertraunens in Forderungen und Geld im Sinne von Forderungen, d.h. Inflation im großen Ausmaß,
- im Vorhof der Inflation: natürlich. explodierende Zinsenwelche dem System den Rest geben werden.

Das wird passieren, wenn sich Staat, Notenbanken und internationale Institutionen komplett raushalten, d.h. wenn der Markt von nun an alleine agieren würde. Wenn ich ganz ehrlich bin, werden wohl auch staatliche Eingriffe, nämlich jenen die absehbar sind, dieses nicht aufhalten.


24 weissgarnix { 03.18.08 at 11:24 }

@Achilles

Ich stimme Dir restlos zu, und bin auch bereit, den Schuldigen an dieser Tragödie zu benennen: der Staat selbst ist es, der als “infallibler” Schuldner eine fiat-Pyramide befeuerte, wie sie in 2500 Jahren dokumentierter Kreditgeschichte noch niemals gesehen wurde.

Wer hat denn das Medium in die Welt gebracht, auf dem unser kompletter ZB- und Giralgeldkomplex beruhen? Wer hat denn seit den 60ern nonchalant verschwiegen, dass der “Wohlfahrtsstaat” etwas anderes sein könnte, als zukünftige Steuererhöhungen? Und wer hat denn vorgegaukelt, dass es zu diesen nicht zu kommen braucht, weil man als “infallibler” Schuldner mit AAA-Rating ja auch Zinsen und Zinseszinsen bequem weiter aufschulden kann? Wer? Und was passierte denn dann mit all diesen schönen Staatschulden, hübsch verpackt als “BUND” oder “T-Bond”? - Monetarisiert wurden sie, und damit zur Basis für all die Kuriositäten und Extravaganzen, die wir in den letzten Jahren schauen durften, von Junk Bonds bis Hedge Fonds, von Private Equity bis “NINJA”-Loans.

Let’s face it, Achilles, dieses System des permanenten Aufschuldens kommt an sein natürliches Ende. Wir leben schon seit Jahren in einer Traumwelt von Rekord-Wirtschaftswachstum bei all-time-low-Realrenditen. Wie soll das nachhaltig möglich sein? Die Amerikaner werden gerade aus ihren “Bretton Woods II”-Träumen gerissen, genauso wie ihnen das Roubini/Setzer anno 2004 bereits prophezeit haben. Und der Rest der Weltwirtschaft wird lernen müssen, dass wenn es zuhause nicht gelingt, das ganze liebe Geld zum Rentieren zu bringen, und man es nicht mehr simpel und schlicht nach Amerika tragen kann, damit es dort (Schein)Renditen erzielt, halt eben einfach zuviel Geld da ist. Bzw. natürlich nicht “Geld” selbst, sondern sein ungeliebter Zwillingsbruder, über den man nicht so gerne spricht, nämlich der “Kredit”. Und dieses Zuviel an Kredit muß aus dem System raus, bevor da auch nur irgendwas wieder halbwegs normal laufen kann, ohne wenn und aber. Das werden weder Staat noch Zentralbanken verhindern können. Und solange sie es versuchen, umso stärker wird sich nur eine “Zombification” des Kreditapparats à la Japan einstellen. Doch auch die wird nicht ewig durchhaltbar sein, die Fallhöhe aber dann nur noch umso höher.

Der Treppenwitz an der ganzen Geschichte ist, dass man jetzt überall hört, der “Markt würde versagen”. Der Markt funktioniert à la perfection, dummerweise ist es dem Markt aber völlig egal, ob es dabei nach oben oder nach unten geht. Jahrzehntelang haben Politiker und Zentralbänker den Markt daran gehindert, nach einem “aufwärts” auch mal das nötige “abwärts” zu gestalten, dafür gibt es eben jetzt die Endabrechnung. Mit Zins und Zinseszins.

Lachhaft, geradezu grotesk anmaßend, dass da die Bofingers, Greenspans, Krugmans und Solows glauben, ein Trupp von Politikern hätte auch nur den Hauch einer Chance, da was dran zu ändern. Natürlich gibt es eine Alternative, und auf die läuft es offensichtlich auch ziemlich geradlinig hinaus: StaMoKap! OK. Verstaatlichen wir halt wieder alles, räumen Samuelson, Mill und Schumpeter aus den Regalen und lesen dafür wieder mal eine Zeitlang Rosa Luxemburg. Fine by me! Ich habe zur Not auch das drauf, und meine Bibliothek ist umfangreich. Vermutlich ist es dann aber mit Bloggen auch gleich vorbei, und mit diversen anderen bürgerlichen Freiheiten ebenso.

Be careful, what you wish for.

antworten
 

- "Be careful, what you wish for." -- Exakt !

QuerDenker @, Dienstag, 18.03.2008, 03:43 (vor 6531 Tagen) @ weissgarnix

Hallo weissgarnix

Dein Schlüssel"satz" ist ganz klar die "postambel":

Be careful, what you wish for. [[applaus]]

Beste Grüße

QuerDenker

--
10cc: 'communication is the problem to the answer' <img src=" />

antworten
 

Haltet den Dieb. Der Markt ist der Schuldige

Albert @, Dienstag, 18.03.2008, 05:09 (vor 6531 Tagen) @ weissgarnix

Hallo weissgarnix,

was können wir aus der Affäre Zumwinkel/Steinbrück u.a. lernen?: Immer wenn es für die Politik kritisch wird, ist ein anderer der Schuldige. Waren da nicht gerade 80 Milliarden Euro öffentliche Gelder unter Steinrücks Aufsicht versenkt worden? Naja: Grund genug, das Kaninchen Zumwinkel aus dem Hut zu ziehen und diesesn öffentlich zu steinigen. "Brot und Spiele eben" Und so herrrrlich sozialdemokratisch so eine Neiddebatte.

Nachdem selben Muster dürfte die Zukunft verlaufen: Der Markt ist schuld!!!!

Vor einiger Zeit gab es in eigentümlich frei diesen Beitrag, wonach die EU sich verabredungsgemäß Richtung Russland-Zentralismus-Sozialismus bewegt. Da kommt die Wirtschaftskrise gerade recht.

Und die Diskussion um die Regierungsbeteiligung der Linken ebenso. Das ist wie bei der Autobahnmaut. Man läßt einfach mal so Testballons steigen. Und gewöhnt das Volk an kommunistische Beteiligungen.

Und der Beitrag von Imperator kürzlich verwies doch schon auf den Riß, der da kommen wird quer durch die Bevölkerung: Nach einem Crash: Einführung der echten Marktwirtschaft oder Einführung des Sozialismus. Wenn es den Medien und den Politikern gelingt, den Markt für schuldig zu deklarieren ist klar, wohin die Mehrheit der Bevölkerung tendieren wird. Und schon schnappt die Gulag Falle zu. Die ganze Heuschrecken Debatte zeigt die Richtung. Tatsächlich hat man die ganzen Schweinereien des Finanzmarktes und in der Wirtschaft so laufen lassen, um die Marktwirtschaft komplett zu diskreditieren.

Gefragt werden wir ohnehin nicht; ich vermute, das marktwirtschaftliche Zwischenspiel ist zu Ende. Und die Politiker exekutieren nur diesen Befehl von ganz oben!!

antworten
 

Das riecht ziemlich streng nach NWO-Ratte im Kanal ...

Vanitas @, Dienstag, 18.03.2008, 08:29 (vor 6531 Tagen) @ Albert

Hi Albert,

Bin zwar nicht weißgarnix, aber ich greife gern mal eine wahre Aussage (unter vielen [[zwinker]] ) Deinerseits raus:

Tatsächlich hat man die ganzen Schweinereien des Finanzmarktes und in der Wirtschaft so laufen lassen, um die Marktwirtschaft komplett zu diskreditieren.

So ist es, die Marktwirtschaft war nur dazu da, um im großen Stil über die letzten Jahrzehnte die Mittelschicht aufzupäppeln, aus deren eigener Arbeitskraft und zum höheren Nutzen und Frommen des Großkapitals, das über Zins und Zinseszins den Rahm abgeschöpft hat.

Jetzt ist die Zeit reif, den stolzen Kahn der mittelständischen Autonomie, Individualität und Schaffenskraft durch Zudrehen des Kredithahns und Inszenieren weltweiter Nachfragekrisen brutal auf Grund zu setzen um die Leute alle noch auf die immergrüne HIV-Insel zu bringen, die monatlich einmal vom Staatsdampfer mit Barem = Staatsdope angelaufen wird, solange sich der Staat das noch leisten kann. Wenn selbst das nicht mal mehr garantiert ist, läuft das sozialdarwinistische Feldexperiment 'Survival of the Fittest' mit vollster Unerbittlichkeit in die Endphase, Jeder gegen Jeden mit allen Waffen von Faust bis Pumpgun. [[sauer]]

Dann kommen von ganz weit hinten aus der sicheren Deckung die alten Wohltäter der Menschheit mit einem ganz raffinierten Plan. Wir geben euch schönes neues Geld, ganz ohne Papier und 100% fälschungssicher per Bio-Chip und ihr braucht euch dann nicht mehr die Köppe einschlagen, nur uns noch die restlichen Collaterals abtreten, die wir eh schon zum großen Teil über Grundschulden, Firmenbeteiligungen, kommunalem Grund-Wasser-Wohnungsbesitz oder sonstigen Rechtstiteln besitzen, und alles wird wieder Friede, Freude, Eierkuchen.

So führen wir unter dam Applaus aller Benachteiligten, und das sind dann fast alle, den sozialfaschistischen Globalstaat ein, die 'Brave New World' wie schon von H. Kissinger beschrieben, als er in den Achzigern gefragt wurde, was die Welt in den kommenden Jahrzehnten zu erwarten habe:

"Alles wird anders sein. Viele werden leiden. Eine Neue Weltordnung wird auftauchen, es wird für jene, die überleben, eine viel bessere Welt sein. Das Leben wird, auf lange Sicht gesehen, besser werden. Die Welt, die wir wollten, wird Wirklichkeit sein".

Wollen WIR wirklich so eine reglementierte Welt weitgehend ohne Individualität und nur von staatlicher Willkür und Gnade abhängig?


Gruß Vanitas

antworten
 

@Vanitas

Albert @, Dienstag, 18.03.2008, 10:24 (vor 6531 Tagen) @ Vanitas

Lieber vanitas,

vor zwei Jahren hätte ich all das noch in Bausch und Bogen für lächerlich erklärt. Jetzt scheint es mir wahrscheinlich.

Es wär schön, wenn Du uns noch mehr erzählen kannst.
z.B.
sagte Bush gerade, das es den USA mittelfristig wieder gut gehen wird.
Vor dem Hintergrund, das Kissinger auch mal vom dritten Weltkrieg hier in Europa sprach wird das plausibel.
Was ich nicht verstehe, ist das so alte Füchse wie bei Bear Stearns derartig auf Risiko spielten. Liegts daran, das es nur noch Manager sind, die nur noch Boni im Sinn haben?
Wie siehst Du den weiteren Verlauf? Noch zwei Jahre jetzt Showtheater fürs Volk?
Wer ist Deiner Meinung nach der Boss der Welt/die Bosse? Sinds die COL und die Ostküste? Hat die römisch katholische Kirche ausgedient? Die ist doch ein Produkt der Hochfinanz. Wird das Kalb geschlachtet?
Hab mal irgendwo gelesen, das es allen Spekulanten schlecht ergehen wird. Demnach müßten die demnächst ständig Überraschungen präsentieren, die jeweils die Mehrzahl der Leute auf falschem Fuß erwischt.
Inseln wie Schweiz und Liechtenstein aber auch Singapur usw. werden fallen müssen, denn finanzielle Reserven sind Freiheitsinseln und diese sind ja nicht mehr erwünscht.
Investiert Du auch Richtung Selbstversorgung? Wo siehst Du rein räumlich gesehen gute Chancen zum Überleben? Argentinien? Mitte Spaniens?
Alpennähe?

Hoffentlich nicht zu viele Fragen auf einmal.

antworten
 

@Albert

Vanitas @, Dienstag, 18.03.2008, 15:33 (vor 6531 Tagen) @ Albert

Einen schönen Spätabend, Albert,

zu Deinem Fragenkatalog könnte ich natürlich jede Menge erzählen, aber eben hauptsächlich nur erzählen, da ich die "Beweise" ja nicht in den anerkannt wissenschaftlichen und geschichtsgültig betretbaren "Gefilden der Offensichtlichkeit" verorten könnte, sondern in Dokumenten, deren Herkunft, Aussagekraft und Zitierwürdigkeit bzw. Zitiererlaubnis nicht allen rationalen wie BRD-rechtsstaatlichen Ansprüchen genügen würde. Die Begriffe Nostradamus und Protokolle sollten mal als erste Hinweise genügen. Aber es ginge eben noch viel weiter ...

vor zwei Jahren hätte ich all das noch in Bausch und Bogen für lächerlich erklärt. Jetzt scheint es mir wahrscheinlich

Am Besten, Du vertraust beim Studium der Quellen auf Deine innere Stimme, die Dir ohne Zweifel den Weg zur Wahrheit weist, davon bin ich felsenfest überzeugt.

So ist es auch bei mir gewesen, in dem Moment, wo man die 'Offensichtlichkeiten der anderen Art' nicht lästig beiseite drückt, und mal nachbohrt, zunächst gegen eigene innere Abwehr der Ratio, tun sich ganz neue Horizonte der Deutung und Beurteilung auf. Aber Du wirst es ja selbst schon wissen: man kippt ganz schnell aus der gewohnten Tageszeitung/Tagesschau/SPIEGEL-Matrix raus und landet erst mal im grauen Zwischenreich der Zyniker, Sarkasten und Negativisten. Daraus kann man sich nur mit einem Akt der "rationalen Selbstaufgabe" befreien, was dann zwangsläufig in Richtung Okkultismus oder tiefem christlichen Glauben mündet.

Ich kann es nicht genau erklären, aber die dunkle Seite der Macht, der ich mittlerweile alles zutraue, ist nicht allein durch persönliche Egomanie und gnadenlose Selbstbereicherung der Protagonisten unserer Polit- und Finanzwelt ausgefüllt, sondern folgt einer Agenda, einem Plan mit diabolischer Gerissenheit, der aber trotzdem so offensichtlich ist, dass er damit quasi unsichtbar wird und nur von Leuten, die einfachen Geistes sind, also beinahe Kinderseelen, erkannt werden kann. Du wirst lachen, dazu rechne ich mich selbst auch. Es ist jedoch beileibe kein Verdienst, keine Erleuchtung aus eigenen Gnaden oder sowas. Es ist wohl im persönlichen Lebenspfad engrammiert, glaube ich. Denn das Wissen über das alles macht nicht glücklich, ganz im Gegenteil!

Hört sich alles etwas schwer neben der Kappe an, aber ich weiß, dass Du mich da verstehst, denn Deinen Texten hier im Forum entsteigt die Aura der aufrichtigen Wahrheitssuche und freimütigen Gedankenpreisgabe, was übrigens auch auf die meisten Anderen hier zutrifft. Dafür habe ich ein gutes Gespür, das mich selten getrogen hat.

Es wird jetzt fast zu persönlich und evtl. peinlich, da ich garantiert keinen Anspruch habe, mich als Wissenden hinzustellen, dazu fehlen mir jegliche Grundlagen, insbesondere die der 'anderen Seite'. Ich kann nur sagen, dass mich einzelne (prophetische) Zeugnisse von gläubigen Leuten einfacher Denkart, die kaum einen Pfennig dafür gesehen haben, sondern sich nur Scherereien damit einhandelten, sehr berührt haben und in die Richtung dieser Schauungen läuft's jetzt mit Riesenschritten.

Sagt Dir Alois Irlmaier was? Sicherlich schon. Ebenso das 'Lied der Linde' oder der Mühlhiasl aus dem Bayerwald. Es gibt noch mehr davon. Selber hatte ich einen sehr intensiven Traum von einem Funkenregen schon vor über 20 Jahren, aber lassen wir das.

Wenn Du für Deine persönliche Sicherheit oder die Sicherheit Deiner Familie was tun willst, dann sei Dir ein Wohnort im Süden Bayerns angeraten, das kommt aus prophetischen Aussagen mehrfach belegt heraus. Aber niemand bleibt verschont vom Ernstfall, Goldspekulanten erst recht nicht. Wie Du ja richtig siehst, wird das kurze Reich des Antichrist, des Weltlehrers, der sich aber als der echte Christus ausgeben wird, auf totaler Meinungs-, Gewissens- und wirtschaftlich-sozialen Kontrolle beruhen, also ein sozialfaschistischer Wohlfahrtsstaat sein, der niemand darben lässt, der "guten Willens" für diese Art Staat sein wird. Umgekehrt werden die Gegner gnadenlos verfolgt werden und dazu gehören wohl alle Christenmenschen, die an die individuelle Verantwortung der Menschenseele glauben und dies auch weiter leben wollen.

Es ist so wie von einer Seherin im Alpenraum vorausgesagt wurde: Es wird nur noch zwei Parteien geben, die für Jesus Christus und die dagegen. Der Zorn der rational-wissenschaftlichen Selbsterlöser der Menschheit wird erst mal gnadenlos sein und triumphieren. Das Ende kommt aber ganz anders und sehr optimistisch für die (Rest-)menschheit.

Warten wir's ab, es ist alles Gesagte erst mal nur meine Meinung, die ich Dir
hier eben so offen wie Du Dich selbst mitteilst, übermittle. Wir müssen wieder Demut lernen, glaube ich, in allen Dingen.

Ich will übrigens keine genauen Termine nennen, da sind schon ganz Andere gnadenlos reingefallen. Aber ich vermute schwer, es beginnt schon demnächst in 2008, das hatte ich irgendwann mal auch hier kurz gepostet.

Wer von den anderen Lesern bis hier durchgehalten haben sollte, mag sich seinen Teil denken, es ficht mich nicht an. Wenn es alles zu sehr OT war, dann soll @Chef ein Machtwort sprechen, aber auf eine ehrliche Anfrage habe ich eine ehrliche Antwort geben wollen, nicht mehr und nicht weniger.

Viele Grüße an Dich, Albert!

Vanitas

PS: Wer m. E. der irdische Boss der Bosse und seine Lakaien sind, darauf kann ich Dir nicht antworten, es würde mich in strafrechtliche Gefahr bringen, leider.

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Zu all den Interventionen:

Matterhorn, Dienstag, 18.03.2008, 05:21 (vor 6531 Tagen) @ weissgarnix

Wenn die Staatsintervention an Märkten so etwas tolles wäre, warum sind dann eigentlich alle diese Experimente in der Vergangenheit gescheitert?
Interventionen gibt es in den verschiedensten Bereichen.

Erinnert ihr euch an die Devisen-Interventionen der Japaner in den 90ern?
Alles für die Katz, der Yen ist trotzdem stärker geworden, auch kann ich mich nicht erinnern, dass Protektionismus (auch das eine Intervention) je zu einem nachhaltigen Wohlstandsgewinn geführt hat. Sonst müssten Länder wie Nordkorea oder Regionen wie Süditalien ja überaus prosperierende Wirtschaftsregionen sein.

Mag ja sein, dass US Aktien gestützt werden, aber zu welchem Preis? Siehe den Verfall des US-Dollars, DASS ist der Preis dafür. Jubel auf CNBC wenn der Dow mal wieder 200 Punkte im Plus ist, aber am Samstag Morgen beim Auftanken sind dann die Gesichter umso länger...
Die mögen ihre Assets schützen, aber handeln sich dadurch ein massives Inflationsproblem ein!

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