The Great Unwind has begun, Citigroup warns (mL)
Fabio
, München, Donnerstag, 20.03.2008, 05:14 (vor 6529 Tagen)
http://www.marketwatch.com/news/story/great-unwind-has-started-avoid/story.aspx?guid=%7...
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“We are on strike against the dogma that the pursuit of one’s happiness is evil. We are on strike against the doctrine that life is guilt." John Galt
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DASH - Digital CASH
Inflation
Amanito, Donnerstag, 20.03.2008, 05:29 (vor 6529 Tagen) @ Fabio
Im Falle der mE zu erwartenden großen Inflation sind die hochverschuldeten Unternehmen fein raus sind und ihre Schulden los, die soliden Blue Chips verlieren hingegen im Vergleich. Die von C vertretene Meinung mausert sich schön langsam zur Massen-/ Mehrheitsmeinung, da heißt es aus konträrer Sicht: die Gegenseite einnehmen! ![[[top]]](images/smilies/top.gif)
DEFLATION
Elli
, Donnerstag, 20.03.2008, 06:00 (vor 6529 Tagen) @ Amanito
Im Falle der mE zu erwartenden großen Inflation
Ich fasse es nicht.
Das Verdampfen von Schulden ist die klassische DEflation!
Und selbst wenn der Staat sämtliche Schulden übernehmen würde, wäre das kein bisschen inflationär, sondern nur ein Umbuchen.
*kopfschüttel*
Vermutlich kommen dann wieder böse Männer und verteilen heimlich Zettel, wo "Inflation" drauf steht. Anders ist es nicht zu erklären.
Mein Gott, 8 Jahre Debitismus rauf und runter und dann sowas.
Stagflation!
Tengu, Donnerstag, 20.03.2008, 06:11 (vor 6529 Tagen) @ Elli
Nee, wirklich mitreden kann ich da nicht, dafür hab ich mich zu wenig mit dem Thema beschäftigt.
Aber die Kombination von Inflation der Güter und Stagnation klingt für mich irgendwie schon logisch.
Aber wie gesagt, ist nur mein Bauchgefühl, ohne mich wirklich tiefgehend damit beschäftigt zu haben. ![[[top]]](images/smilies/top.gif)
MEIN Bauchgefühl sagt: Elli hat recht und Amanito hat recht!
Mephistopheles, Donnerstag, 20.03.2008, 06:27 (vor 6529 Tagen) @ Tengu
Elli hat recht Deflation:
In Kürze wirst du ein mittelgroßes Haus in München für 50.000 Euro, einen gerade eingefahrenen C180 für 5.000 Euro einen 42" Plasmafernseher für 500 und einen PC mit Vista für 50 Euro erhalten.
Amanito hat recht Inflation:
In Kürze wirst du für 1l Milch, 250g Butter, 1 Kg Bananen und 1 l Benzin 5 Euro bezahlen, und für 1 Kg Rindfleisch 50 Euro.
Gruß Mephistopheles
mittelgroßes Haus in München für 50.000 Euro ???
yoyo, Donnerstag, 20.03.2008, 06:40 (vor 6529 Tagen) @ Mephistopheles
Der war gut. Also für 1 to Rindfleisch, ca. 3 Kühe krieg ich ein Haus in München ?
Ich geh morgen Kühe kaufen.
)
guter Vergleich
Amanito, Donnerstag, 20.03.2008, 07:45 (vor 6529 Tagen) @ Mephistopheles
Mephistopheles,
so ähnlich sehe ich es auch, in Simbabwe (Hyperinflation) etwa kostet eine ordentliche Villa nur mehr 20.000 Euronen - nehmen wir an, sie war schon vorher deutlich billiger als bei uns, dann ist das immer noch ein Rückgang von ca. 90%.
Manfred
Guter Vergleich ? Was ist dann ein schlechter ?
yoyo, Donnerstag, 20.03.2008, 08:58 (vor 6529 Tagen) @ Amanito
Eine Villa in Simbabwe für 20000€ und ein mittelgrosses Haus in München für 50000€ ? Was verdient man durchschnittlich in Simbabwe ? BIP pro Einwohner 383 $ im Vergleich zu D 37000€.
Ich glaub ich bin im falschen Forum.
Die Hauptsumme aller Lehrertugenden ist Liebe und frohe Laune.
Mephistopheles, Freitag, 21.03.2008, 09:35 (vor 6528 Tagen) @ yoyo
Eine Villa in Simbabwe für 20000€ und ein mittelgrosses Haus in München für
50000€ ? Was verdient man durchschnittlich in Simbabwe ? BIP pro Einwohner
383 $ im Vergleich zu D 37000€.Ich glaub ich bin im falschen Forum.
Hi yoyo, guck a mal da und lass dich inspirieren:
Kühe kosten 350 Millionen Mark.
Gruß Mephistopheles
Häuserfragen
Amanito, Dienstag, 25.03.2008, 08:18 (vor 6524 Tagen) @ yoyo
(Eine Villa in Simbabwe für 20000€ und ein mittelgrosses Haus in München für 50000€ ? Was verdient man durchschnittlich in Simbabwe ? BIP pro Einwohner 383 $ im Vergleich zu D 37000€.)
Du setzt anscheinend Preisniveau und Einkommensniveau gleich, was aber falsch ist. Wie kommt es z.B., daß in vielen armen afrikanischen Ländern die EU-Produkte deren heimischen lw. Erzeugnisse vom Markt verdrängt haben!? an den lächerliche Stundenlöhnen der einheimischen Bauern kann's nicht liegen - die Produktionsmittel und Rohstoffe müssen ja auch großteils zu Weltmarktpreisen eingekauft werden, detto für den Bau von Häusern.
Inflation mit nachfolgender Deflation ODER direkt Deflation
Jacques, Donnerstag, 20.03.2008, 06:26 (vor 6529 Tagen) @ Elli
Variante 1:
Geldpresse anno 27=> Hyperinflation => Währungszerfall=>Welthandel kommt zum Erliegen, schwere Rezession mit Depression/Deflation
Variante 2:
Geldpresse zu späte => Dominoeffekt ausfallende Kredite->Zwangsverwertungen=>Preiszerfall=> direkt in Defla
Who knows
Gearbeitet wird nach Variante 1, dass ist offensichtlich.
Gruss
Die grösste Gefahr geht von den Währungs-
Jacques, Donnerstag, 20.03.2008, 06:45 (vor 6529 Tagen) @ Jacques
verwerfungen aus..
Das kann wirklich dazu führen, dass der Welthandel massiv tangiert wird.
Ich glaube, dass erkennen viele noch nicht
Abwarten - Tee trinken
nereus
, Donnerstag, 20.03.2008, 06:40 (vor 6529 Tagen) @ Elli
Hallo Jükü!
Du schreibst: Ich fasse es nicht.
Immer mit der Ruhe. ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Das Verdampfen von Schulden ist die klassische DEflation!
Und selbst wenn der Staat sämtliche Schulden übernehmen würde, wäre das kein bisschen inflationär, sondern nur ein Umbuchen.
Das kann man auch anders sehen.
Das Problem ist doch die fehlende Netto-Neuverschuldung – das ist klassischer Debitismus schlechthin. ![[[freude]]](images/smilies/freude.gif)
Wenn die Pferde nicht saufen wollen, dann werden sie eben gezwungen zu saufen.
D.h. bevor man riskiert, das alles im großen Chaos endet, werden neue Schulden gemacht und zwar gewaltig und Nationen übergreifend.
Die privaten Renten- und Krankenvorsorge FÜR ALLE wird mit deutlich mehr Schub zwangsweise eingeführt, wobei der bisherige Staatsanteil deutlich zurückgefahren wird.
Die Papiere dieser Vorsorge für mehrere 100 Millionen von Menschen sind natürlich hochverzinslich, staatlich garantiert usw..
Gaaanz wichtige, neu gebildete und ur-demokratische Kommissionen überwachen die Redlichkeit dieses neuen Finanz-Turbos.
Die Haftung übernimmt einmal mehr der dumme Steuerzahler, aber der schläft ja generell und damit wird das Problem ein oder zwei Runden weiter geschleppt.
Natürlich müssen auch ein paar Player auf’s Brett kacken und alles wird verlogen scheinbar in Ordnung gebracht.
Möglicherweise werden auch ziemlich große Projekte neu aufgelegt, siehe LaRouche (Neue Seidenstraße, europaweite Transrapid-Vernetzung usw.).
Vermutlich kommen dann wieder böse Männer und verteilen heimlich Zettel, wo "Inflation" drauf steht. Anders ist es nicht zu erklären.
Böse Männer mit Zetteln auf denen sichtbar Inflation drauf steht, hat es noch nie gegeben.
Diese Zettel waren immer mit unsichtbarer Tinte beschrieben und erst nach Jahren wurde der Text wieder sichtbar, aber dann war es meistens zu spät.
Mein Gott, 8 Jahre Debitismus rauf und runter und dann so was.
Ich fürchte, Du hast die Raffinesse der bösen Männer noch nicht ganz verinnerlicht.
Die geben den Schläger so schnell nicht aus der Hand.
mfG
nereus
Easy Credit
Burning_Heart, Donnerstag, 20.03.2008, 10:21 (vor 6529 Tagen) @ nereus
Ich fürchte, Du hast die Raffinesse der bösen Männer noch nicht ganz
verinnerlicht.
Die geben den Schläger so schnell nicht aus der Hand.
Hi nereus
Da braucht man gar nicht viel diskutieren sondern man guckt einfach im Geschichtsbuch nach ob unsere Checker Deflas verhindern oder beenden können/konnten.
Was geschah wenn die Infla in Defla drehte?
-Manipulation in allen Variationen.
Hat es jemals was gebracht?
-Nein, weil das Problem viel zu groß war.
Infla ist ein Kettenbrief der von Kreditnahme und nur davon genährt wird.
Es gibt kein Gegenmittel für Defla ausser das Ausbuchen der Kredite.
Megastützungsprogramme der Japaner haben nix bewirkt und die faulen Kredite werden immer noch vor sich her geschoben statt sie endlich auszubuchen und die Kreditgeber unter gehen zu lassen.
Die Effekte die eine Defla hervor ruft wie Gewinne durch sparen, fallende Preise, warten lohnt sich, steigende Arbeitslosigkeit usw. kann keine Politikerintervention beseitigen.
Die Fed ist nun bei 2.25% Leitzins und hat noch ca. 1.5% Zinssenkungsspielraum. Trotzdem steigen die Geldmarktzinsen weiter, die Wirkung war Null und das Pulver ist trotzdem fast verschossen.
Nee Leute wir haben seit ein paar Monaten Defla.
Das Öl von 10 auf 110 gestiegen ist und Lebensmittelpreise um 1000% gestiegen sind, hat eher weniger mit höherem Verbrauch bei uns zu tun.
Wenn die Politiker noch was retten wollen, dann sollten sie die faulen Kredite demnächst zwangsausbuchen bevor sich alles zum Krieg entwickelt.
Ich berufe mich hier nur auf historische Ereignisse/mathematische Gesetzmässigkeiten und wünsche mir bestimmt keine Defla und ihre Folgen.
ich fasse es auch nicht
yak
, Donnerstag, 20.03.2008, 07:50 (vor 6529 Tagen) @ Elli
Im Falle der mE zu erwartenden großen Inflation
Ich fasse es nicht.
Hallo Elli,
ich fasse es auch nicht. Seit Jahren läuft es anders als von Dottore prognostiziert, Euklid wurde als dem alten Forum verbannt (ok, da gabs auch andere Gründe) und hatte bislang mit seinen Inflationsprognosen zu 100% recht und Du kommst keinen Augenblick auf die Idee, dass da vielleicht etwas anders läuft als gedacht?
Die Theorie des Debitismus ist auch nach meiner Meinung stimmig, aber das Problem ist, dass sie von bestimmten Spielregeln und Gesetzmäßigkeiten ausgeht, die von den Akteuren verändert werden können. Was spricht z.B. dagegen, dass der Staat immer mehr von der Wirtschaftskraft per Notverordnungen und Planwirtschaft absorbiert und das Geld dazu direkt von der Notenbank stammt? Irgendwelche Gesetze und Bilanzierungsregeln? Pustekuchen, wenn es gewissen Herren an den Kragen geht, sind auch diese Dinge schnell geändert oder mit ein paar Tricks geschönt. Es ist doch wie bei einer Krankheit: Die Symptome werden gerne bekämpft, auch zu dem Preis der Lebensverkürzung. Aber erstmal schaut alles besser aus und wer weiss wie lange noch?
Und wenn die Demokratie erstmal weit genug abgebaut ist und drohende Kriege so richtig schön Angst machen, ist vieles durchsetzbar, was jetzt noch undenkbar ist. Z.B. eine Währungsreform, wo keiner mehr aufmuckt.
Also: Was nützt die schönste Theorie, wenn die Spielregeln einfach so von den Stärkeren im Spiel bestimmt werden können? Mir wärs auch lieber, dass es nach Dottores Prognosen zutrifft, da dann eine größere Chance für einen Neubeginn besteht. Aber der Irrsinn in den Köpfen scheint schon so weit fortgeschritten zu sein, dass mittlerweile nur noch die Gier und Dummheit regiert. Aber auch das ist wohl Elliott (die große 5) und egal obs noch einen letzten Spike zum allerletzten ATH gibt oder nicht, der Niedergang danach ist gewiss.
Viele Grüsse,
Yak - der auch keine Ahnung hat, wie es weitergeht
Prädeflationäre Inflation
Elli
, Donnerstag, 20.03.2008, 09:20 (vor 6529 Tagen) @ yak
Seit Jahren läuft es anders als von Dottore
prognostiziert,
Ich weiß zwar nicht, was meine Aussagen mit d. zu tun haben, aber vielleicht erinnerst du dich an seinen Ausdruck "prädeflationäre Inflation".
Ruhig Blut, Elli, ruhig Blut!
Amanito, Donnerstag, 20.03.2008, 07:53 (vor 6529 Tagen) @ Elli
Ich fasse es nicht.
Ich auch nicht. Manche der hier pyramidisch adorierten Überväter prognostizieren ja schon seit vielen Jahren die große Deflation (8 Jahre ist da gar nichts), aber sie will und will einfach nicht kommen... wo bleibt sie nur? Hat sie sich versteckt, traut sie nicht raus? Kein Wunder, Öl von $10 auf $110, das kann selbst der hartgesottensten Deflation schon mal ne Heidenangst einjagen. Hat sie jemand weggetragen oder... oh mein Gott ... ist sie mittlerweile gar verstorben? Vielleicht helfen Dir ja ein paar gute Männer, sie herzuzaubern... Ich empfange sie jedenfalls wie Jesus den verlorenen Sohn ![[[herz]]](images/smilies/herz.gif)
Ich spreche über die ZUKUNFT, Meister .....
Elli
, Donnerstag, 20.03.2008, 09:14 (vor 6529 Tagen) @ Amanito
.... weil die Vergangenheit uninteressant ist, wenn es um die richtigen Entscheidungen geht.
Manche der hier pyramidisch adorierten Überväter
prognostizieren ja schon seit vielen Jahren die große Deflation (8 Jahre
ist da gar nichts),
Und was hat das mit mir und meiner Aussage zu tun?
Bitte fair bleiben.
.. wo bleibt sie nur?
Ja, dann schaun wir mal .....
schaun wir mal?
Amanito, Dienstag, 25.03.2008, 08:35 (vor 6524 Tagen) @ Elli
Und was hat das mit mir und meiner Aussage zu tun?
sehr viel, denn seit Jahr und Tag wird hier im Forum die debistische Deflationskeule geschwungen, tw. sogar mit dem "schon kommende Nacht drohenden Kollaps". Also haben sich all diese debitistischen Zukunftsprognosen seit Jahren als 180° falsch erwiesen, warum also sollten sie jetzt plötzlich richtig sein, bzw. wie ist das Versagen zu erklären? Kommt jetzt vielleicht gar ne Verschwörungstheorie: "wir Debitisten hätten ja soooo recht, hätten sich die Zentralbanken nicht gegen uns verschworen, eine Gemeinheit ist das!" ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Ruhig Blut Amanito
Enrique
, Freitag, 21.03.2008, 09:58 (vor 6528 Tagen) @ Amanito
@ Amanito, hola amanito, ja was dottore beschreibt ist eine Theorie die
selbstverständlich nicht die Realität ersetzt. Eine Theorie ist nur eine
vereinfachte Beschreibung der Realität, sie ist weder eine
Handlungsanweisung noch ein Ablaufplan für die Realität sondern nur ein
vereinfachtes Modell zur Darstellung. Die Realität ist immer viel
komplexer wie es in einer Theorie beschrieben werden kann und die Menge
der Mitspieler im Weltfinazsystem ( incl. der Marktteilnehmer des Gelben
Forums ) und der Versuch der Durchsetzung der zahllosen unterschiedlichen
Interessen machen einen linearen Ablauf einer Theorie in der Realität
unmöglich. Es ist daher kein Widerspruch wenn unterschiedliche
Entwicklungen einige Zeit nebeneinander her existieren. Es ist geradezu
normal in dynamischen Systemen das verschiedene Abläufe und Entwicklungen
zeitgleich neben einander für eine gewisse Zeit existieren.
Aber das ist wie im richtigen Leben, wenn der Bauer die Saat pflanzt, sollte sie nach 7 Tagen aufgehen. Doch es ist tatsächlich abhängig von der Feuchtigkeit, der Wärme, der Sonneneinstrahlung und das der Vogel die Saat nicht frisst. Mölicherweise gibt es noch die Meinung das der Mondkalender wichtig ist und in Berlin (
) ist man evtl . der Meinung das Gottes Gunst entscheidend ist. Wer kann das schon so genau wissen.
Insofern hat Elli Recht, der Hammer kommt von beiden Seiten und man kann
ihn nicht ausweichen.
Wann das Pendel umschlägt und nur noch in eine Richtung sich bewegt ist in
dynamischen Systemen nicht ohne weiteres vorhersehbar.
.. wo
[quote]bleibt sie nur? Hat sie sich versteckt, traut sie nicht raus? Kein Wunder,
Öl von $10 auf $110, das kann selbst der hartgesottensten Deflation schon
mal ne Heidenangst einjagen. Hat sie jemand weggetragen oder... oh mein
Gott ... ist sie mittlerweile gar verstorben? Vielleicht helfen Dir ja ein
paar gute Männer, sie herzuzaubern... Ich empfange sie jedenfalls wie Jesus
den verlorenen Sohn
[/quote]
Du wirst Sie empfangen dürfen und wir mit Dir, da bin ich mir sicher. Ich habe zwar noch nicht alles verinnerlicht der Debitismus Theorie und muss mich damit noch einige Zeit beschäftigen. Übervater oder nicht, die Logik ist nicht von
der Hand zu weisen. Und glaube mir, ich wäre froh wenn noch ein wenig Zeit ist, leider bin ich noch nicht so weit mit meinen Plänen um auf einen Neuanfang zu hoffen.
Manche der hier pyramidisch adorierten Überväter
prognostizieren ja schon seit vielen Jahren die große Deflation
(
Seit Jahren läuft es anders als von Dottore prognostiziert)
das wird aber hier gar nicht gern gehört, gell!
<<
Doch amanito, es wird gern gehört. Die Diskussion lebt von
unterschiedlichen Meinungen und das jeder einzelne darüber nachdenkt und
jeder auf einer breiten Grundlage unterschiedlicher Meinungen sich ein
eigenes Bild schaffen kann. Die Realität wird trotzdem anders sein, wir
werden immer nur eine möglichst realitätsnahe Näherung finden.
Deshalb auch vielen Dank für Deine Beiträge und natürlich die vielen
anderen die weder "Überväter" noch konform mit dieser Theorie sind. Und
natürlich auch an jeden "Konformisten" und " Übervater ".
Viele Grüße
Enrique
ausführliche Antwort
Amanito, Dienstag, 25.03.2008, 08:24 (vor 6524 Tagen) @ Enrique
Hoi Enrique!
(Es ist daher kein Widerspruch wenn unterschiedliche
Entwicklungen einige Zeit nebeneinander her existieren. Es ist geradezu
normal in dynamischen Systemen das verschiedene Abläufe und Entwicklungen
zeitgleich neben einander für eine gewisse Zeit existieren.)
dafür gibts dann auch Preise, die alle diese Faktoren vereinigen in einer einzigen Zahl: z.B. der wichtigste Rohstoff überhaupt (Öl) von $10 auf $110, hola!
Wer kann das schon so genau wissen.
als Prognostiker ist der von Kunden & mir selbst gesteckte Anspruch ist es nun mal, es möglichst genau zu wissen (im vorhinein)
Wann das Pendel umschlägt und nur noch in eine Richtung sich bewegt ist in
dynamischen Systemen nicht ohne weiteres vorhersehbar.
doch, dafür gibts ja auch chaostheoretisch affine Methoden, die genau DAS ermöglichen innerhalb eines gewissen Rahmens
Übervater oder nicht, die Logik ist nicht von
der Hand zu weisen.
in den Märkten ist es oft gut, daß man am besten das weite anfängt, wenn einer von LOGIK zu sprechen beginnt (könnte in 20 Jahre Falschprognose ausarten)
viele Grüße
Manfred
Abschließendes zur Infla/Defla-"Diskussion"
Elli
, Donnerstag, 20.03.2008, 09:34 (vor 6529 Tagen) @ Fabio
Diese "Diskussionen" waren schon im alten Forum nutzlose Ideologie-Gefechte, weil die Definitionen nicht klar sind. Mir geht es ums große Bild, nicht um Preissteigerung bei Brötchen.
Leider lasse ich mich immer wieder hinreißen, wenn ich Unsinn lese.
Jetzt nicht mehr. Warten wir es einfach ab.
das große Bild
Amanito, Dienstag, 25.03.2008, 08:25 (vor 6524 Tagen) @ Elli
(Mir geht es ums große Bild, nicht um Preissteigerung bei Brötchen)
mir auch! Denn: die gewaltige Hausse der Rohstoffe = Inflationsmärkte ist wohl das wichtigste Einzelereignis der letzten 5 Jahre in den Finanzmärkten!
