offtopic: Karfreitag und ein neues altes Problem
Hallo!
Vielleicht haben ein paar Leute schon davon gehört.
Die katholische Kirche führt ein umstrittenes Gebet am Karfreitag wieder ein.
Es geht um die lateinisch gesprochene Fürbitte für die Juden.
Sie lautet: "Laßt uns beten für die Juden. Daß unser Gott und Herr ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus erkennen, den Heiland aller Menschen."
Das alte, fast 2.000 Jahre alte Problem flackert wieder auf oder besser es wird mal wieder benannt, denn verschwunden war es nie.
Im SPIEGEL äußert sich dazu der Rabbiner Walter Homolka:
Er [gemeint ist der Papst) gibt zu erkennen, dass er glaubt, auch für die Juden führe der Weg zum Heil nur über Jesus, den Heiland. Das öffnet der Judenmission Tür und Tor.
Nun könnte man einwenden, soll doch jeder glauben was er will.
Aber der Rabbiner sagt auch das: Die katholische Kirche sollte sich zur Treue Gottes bekennen, der an der Erwählung seines Volkes Israel festhält.
und
die umstrittene Karfreitagsfürbitte lässt die besondere Stellung des Judentums als Gottes Volk völlig außer Acht. Gott hat uns Juden zum "Licht unter den Völkern" berufen, wir haben also sicher nicht die Erleuchtung durch die katholische Kirche nötig. Da vergreift sich die jüngere Schwester schwer im Ton.
Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,542556,00.html
Aha, da liegt also der Hase im Pfeffer.
Sonderrolle, wie eh und je.
Unter der machen sie es eben nicht.
DAS und nur DAS ist das entscheidende Problem des Zusammenlebens mit den anderen Völkern.
Sie raffen es nicht und sie wollen es auch nicht raffen.
Die Muslime lehnen zwar die Göttlichkeit Jesu ebenso ab wie die Juden, aber sie fordern wenigstens keine Extrawurst für sich ein.
Nichts neues also unter der Sonne.
Trotzdem, Allen Lesern, unabhängig ihrer Konvention und Glaubensrichtung, ein frohes Osterfest!
mfG
nereus
@nereus: Ich habs auch soeben gelesen
MI
, Donnerstag, 20.03.2008, 10:33 (vor 6529 Tagen) @ nereus
Eigentlich reicht schon der Unfehlbarkeitsanspruch des Papstes und der katholischen Kirche, das ist schon ganz, ganz starker Tobak - insbesondere wenn man an all die Verfehlungen denkt...
Die Sache ist nur die, daß man das immer noch relativ einfach als so eine Art "Folklore" oder so abtun kann. Man muß es im Grunde nicht ernst nehmen. Und es schadet ja auch nicht wirklich anderen Menschen. In diesem Sinne soll doch jeder glauben, was er will. Oder sagen wir es mit Rosa Luxenburg, etwas abgewandelt:
Glaube ist immer der des Andersglaubenden 
Jetzt betritt aber einer weiterer Spieler die Bühne und hält sich gar von einem Gott auserwählt.
(Unfehlbarkeit inbegriffen --> wie heißt es so schön: der Umgang mit auserwählten Menschen ist einfach nur ein Spiegelbild für Toleranz. Z. B. sind Bewohner von bedrohten und abgeriegelten Meeresküstenstreifen sehr intolerant.)
Mir grauts wirklich, wenn ich so etwas lese. Aber mir grauts nicht vor den ganz normalen Juden, den ganz normalen Christen, den ganz normalen Muslimen. Mir grauts vor diesen Funktionären, Visionären, selbsternannten Sprechern der Allgemeinheit, egal welcher Coleur!
Denn immner, wahrlich IMMER, wenn irgendein großes Unglück über die Menschen herinbricht, hat dies seinen Ursprung in der Denke, man sei von irgendjemandem zu irgendetwas auserwählt.
Ich habe den Artikel vorhin unabhängig von deinem Eintrag hier gelesen. Und wollte ihn eigentlich ganz schnell abtun. Aber nun muß ich doch noch ![[[kotz]]](images/smilies/kotz.gif)
Ich ertrage das alles nicht mehr. Diese Religionen, das gehört alles eingestampft, alles. Man muß da wieder von ganz vorne anfangen, jeder bei sich selbst. Keiner beruft sich mehr auf andere, auf Heilige, auf Märtyrer, Bücher, Propheten, Schriften, Reliquien, Hüte, Mützen, Gewänder, Kelche, Statuen. Sondern guckt nur noch sich selbst an. Dieses kleine Häufchen jederzeit fehlbaren Fleisches. Was es aber gerade erst lebendig und sympatisch macht.
MI
@MI: Recht hast Du: Alle sog.Religionen vergessen
josef, Donnerstag, 20.03.2008, 10:56 (vor 6529 Tagen) @ MI
und eingestampft !
Diese Erkenntnis wird verfestigt, wenn du dich mit den neuen Theorien der
Quantenphysik beschaeftigst. Eric Laszlo schildert diese in seinen auch fuer
Physik-Laien verstaendlichen Buechern. Eines seiner neueren Buecher ist
HOLON oder auch "Zu Hause im Universum" von 2004. (Laszlo ist weltberuehmt)
so nah dran
Baldur der Ketzer
, Ketzerland, Donnerstag, 20.03.2008, 10:38 (vor 6529 Tagen) @ nereus
Hallo, nereus,
jetzt bist Du so nah dran am Kernproblem, aber Du siehst noch immer den Wald vor lauter Bäumen nicht......
Die Christen surfen doch nur am Trittbrett des auserwählten, anderen Volkes mit, in der Hoffnung, sie dürften dann irgendwie auch mit rein in JHWHs Himmelreich.
Das Christentum ist ein **Judentum light** für Nichtjuden, eine Position am Katzentisch eines Gottes, der schon seinen Favoriten gewählt hat - und das sind eben nicht Nichtjuden. Sagt die Bibel. Baldur denkt, ja, ja, wers glaubt. Aber der Baldur ist ja Ketzer, da wunderts nicht.
Trotzdem - das Kernproblem erkennst Du völlig zutreffend, nur die gebotenen, konsequenten Schlüsse daraus möchtest Du nicht ziehen.....und das kann ich wiederum nicht verstehen, solch ein brillianter Intellekt, und dann so ein Balken vorm dritten Auge......immerhin, ich hab durchaus noch Hoffnung auf gewisse Erkenntnis 
Beste Grüße vom Ex-Christen Baldur
--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand
soso
Jochen, Donnerstag, 20.03.2008, 10:51 (vor 6529 Tagen) @ nereus
Moin nereus
Im SPIEGEL äußert sich dazu der Rabbiner Walter Homolka:
Da haben sie auch den richtigen gefunden: Homolka ist ein Konvertit zum Judentum, ehemaliger Leiter der Umweltorganisation ‘Greenpeace’ in Deutschland und gegenwärtig Rektor des ‘Abraham Geiger Kollegs’ an der Universität Potsdam.
Er ist auch Mitglied im ‘Gesprächskreis Juden und Christen’ beim obersten häufig kirchenfeindlichen deutschen Laiengremium ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’.
Also, frag einen Spinner, und du bekommst die entsprechenden Antworten.
Sonderrolle, wie eh und je.
Unter der machen sie es eben nicht.
Und der Papst unfehlbar, der Moslem hält sich für den Besten usw.
DAS und nur DAS ist das entscheidende Problem des Zusammenlebens mit
den anderen Völkern.
Was für ein Humbug, nereus. Alle Religionen halten sich für superduper.
Sie raffen es nicht und sie wollen es auch nicht raffen.
Die Muslime lehnen zwar die Göttlichkeit Jesu ebenso ab wie die Juden,
aber sie fordern wenigstens keine Extrawurst für sich ein.
ROTFL, der war aber wirklich gut!!! Bitte nicht mehr davon, sonst kriege ich Zwerchfellkrämpfe!
Nichts neues also unter der Sonne.
Habakuk.
Trotzdem, Allen Lesern, unabhängig ihrer Konvention und Glaubensrichtung,
ein frohes Osterfest!
Istar, Istara usw.
erholsame Tage
jochen
Der biblische Moses ein ägyptischer Bergerksbesitzer als Pulver u Sprenstofffabrikant
coldice, Donnerstag, 20.03.2008, 11:05 (vor 6529 Tagen) @ nereus
Es gibt allerhand Auslegungen bzgl. der Bibel bzw. AT. Aber Jens Jürgens topt sie wohl alle.
Mit ein paar Tricks spezieller Wässerchen ala Schauberger und der Kenntnis von etwas Chemie, was man aus Blut alles machen kann, konnte man einem dummen Volk ein wunderbares Schauspiel bieten. Und wer nicht glauben wollte oder mehr wußte, wurde geopfert bzw. abgeschlachtet.
Nach Gründung der "christlichen" Kirche wurde diese entsprechend unterwandert und zu einem trojanischen Pferd, die nur das weiterführte, was zuvor eingefädelt worden war. Als das alte Wissen nicht aussterben wolltze, wurde weiter / wieder geschlachtet, Inquisitation.
Da ist kein Gott, nur ein skrupelloser Lügner und Betrüger, der schließlich zum Millionär wurde.
Zumindest war dies die Sicht diverser Zeitgenossen zwischen 1920 und 1930 nach dem Zeugnis der Bibel.
Gruß
Coldice
Liebe Coldice, kannst du bitte das Geschriebene etwas erläutern (oT)
Aleph, Donnerstag, 20.03.2008, 11:31 (vor 6529 Tagen) @ coldice
- kein Text -
Habe schon einen Eintrag dazu im Internet gefunden. Danke! (oT)
Aleph, Donnerstag, 20.03.2008, 11:55 (vor 6529 Tagen) @ Aleph
Welche? Steht da was von Zeugen Jehovas?
coldice, Donnerstag, 20.03.2008, 19:36 (vor 6528 Tagen) @ Aleph
Was ich diesbzgl. im Netz fand, war höchst bedürftig!
Das Original nebst anderen, ist wesentlich ergiebiger.
Da private Server evtl. zu Komplikationen führen können, weiß jemand wo man anonym diverse Schriften zur Verfügung stellen kann?
Gruß
coldice
Richtig, Link ist im Text.
Aleph, Freitag, 21.03.2008, 02:52 (vor 6528 Tagen) @ coldice
Hier ist der Link, den ich gefunden habe:
Biologische Kriegführung?
Aleph, Donnerstag, 20.03.2008, 11:55 (vor 6529 Tagen) @ coldice
Hallo
beim Überfliegen von 1. Samuel 6 fallen mir die goldenen Mäuse auf, die "symbolisch" zu einer Plage der Phlisterfürsten geführt haben. Ist hier verklausuliert eine biologische Kriegsführung gemeint?
Gruß und Frohe Ostern
Aleph
Einfache Mörsergranaten würden es auch tun!
coldice, Donnerstag, 20.03.2008, 12:45 (vor 6529 Tagen) @ Aleph
Hallo
beim Überfliegen von 1. Samuel 6 fallen mir die goldenen Mäuse auf, die
"symbolisch" zu einer Plage der Phlisterfürsten geführt haben. Ist hier
verklausuliert eine biologische Kriegsführung gemeint?
Interessante Frage, was goldene Mäuse sein könnten.
Gruß und Frohe Ostern
Aleph
Ebenso
Gab es Moses?
prinz_eisenherz, Donnerstag, 20.03.2008, 12:05 (vor 6529 Tagen) @ coldice
Gab es Moses?
Die Moses-Legende: Moses und Abraham haben nie gelebt und der Auszug aus Ägypten (Exodus) fand nie statt!
05.06.2003 Die fünf Bücher Mose sind Fiktion. Es gab Moses überhaupt nicht. Auch den Auszug aus Ägypten (Exodus) gab es nicht. Und Abraham hat auch nie gelebt. D.h., die ganze Gründungsgeschichte des Judentums ist fei erfunden.
Man bedenke, Israel, das sich das Land der Palästinenser durch Terror und Gewalt genommen hat, gibt es nur wegen der Moses-Story. Die Zionisten rechtfertigen die Schaffung Israels mit der Bibel, in der geschrieben steht, daß Moses von Gott das Versprechen zur Gründung des Staates Israel erhielt.
Deshalb seien sie auch berechtigt, die wirklichen Eigentümer dieses Landes, die Palästinenser, von ihrem Land zu vertreiben, sie zu enteignen oder nötigenfalls zu ermorden. Das ist nicht gelogen, so liest man es tatsächlich in den "Fünf Büchern Mose". Darin wird das Volk Israel dazu angehalten, sich des "versprochenen" Landes zu bemächtigen.
Indem die Welt unter Federführung Amerikas die falsche Geschichte von "Gottes Versprechen gegenüber Moses" einlöste und den Zionisten erlaubte, Palästina zu rauben und in Israel umzubenennen, haben sie die Welt an den Rand der Vernichtung getrieben. Da es Moses nicht gegeben hat, das Alte Testament gemäß der unten veröffentlichten Forschungsergebnisse eine unheilige Phantasie-Geschichte ist, ist dem Staat Israel der "göttliche" Boden entzogen worden. Die, die sich Juden nennen (hauptsächlich Aschkenasen, eine Art europäisierte Asiaten), haben den Staat Israel mit Hilfe von zwei Geschichten erhalten: Einmal mit der Moses-Story und dann mit dem 6-Millionen-Holocaust.
"Der Holocaust wird ein fundamentaler Teil der modernen jüdischen Identität bleiben. So wie die Erzählung vom Auszug aus Ägypten (Exodus) Teil jüdischer Identität geworden ist." (Jenni Frazer, Diskutant des Runden Tisches des Jewish Chronicle, Jewish Chronicle, London, 13.9.1996, Seite 41)
Was für die Christenheit gemäß Neuem Testament Todsünden sind, sind für die Juden gemäß Altem Testament gottgefällige Taten. Das Alte Testament, ein Handbuch zur Ausführung von Todsünden? "Bei ihnen ist alles unheilig was bei uns heilig ist" befand der römische Geschichtsschreiber Tacitus und wunderte sich, dass die Juden "alle anderen Menschen wie Feinde hassen". Das, was man jüdische Religion nennt, also die Anleitung zu Taten, die bei allen anderen Religionen als Todsünden verdammt sind, wird von Ägyptologen (siehe Focus-Artikel unten) als "Gegen-Religion" des "Anti-Christen" dargestellt. Der Sohn Gottes nannte die Anhänger dieser "Gegen-/Anti-Religion" Kinder des Teufels, die nicht von Abraham abstammten: "Da sagte Jesus (zu den Juden): 'Ihr stammt aus dem Teufel als Vater, und wollt nach den Gelüsten eures Vaters tun. Dieser war ein Menschen-mörder von Anbeginn; er steht nicht in der Wahrheit, weil in ihm nicht Wahrheit ist. Wenn er die Lüge sagt, so sagt er sie aus dem, was ihm eigen ist; denn ein Lügner ist er und Vater der Lüge'." (Johannes 8:43-44).
"Der römische Geschichtsschreiber Tacitus wunderte sich, dass die Juden 'alle anderen Menschen wie Feinde hassen'," weshalb der Heidelberger Ägyptologe Jan Assmann diesen "neuen Religionstyp als 'Gegen-Religion' bezeichnet".
Die Dogmen der Führungsjuden nennt der Altmeister der Bibelkritik, Julius Wellhausen, "geistiger Erwerb von Vergangenheit" und der Focus spricht von "Erfindung - einer identitätsstiftenden Tradition". Nach allem, was wir nunmehr durch die neuesten archäologischen Forschungen in Sachen Moses wissen, handelt es sich bei der Moses-Geschichte nicht um "Figuren der Geschichte", sondern "um solche der Erinnerung." Das erinnert stark an Holocaust-Priester Elie Wiesel, der seine Holocaust-Erzählungen so erklärte: "Die Dinge liegen nicht so einfach, Rabbiner. Manche Ereignisse geschehen, sind aber nicht wahr. Andere sind wahr, finden aber nie statt". (Legends of Our Time - Legenden unserer Zeit - Einleitung, Schocken Books, New York, 1982 S. viii)
Jahwe, gemäß Moses der Gott der Juden, stellt sich in seinem Gesetz-Buch (Bibel, AT) als ein Gott dar, der seine Israeliten zu Völkermord (1Samuel 15:3), zu Brudermord (Exodus 32:27-28), zu Kanibalismus (Leviticus 26:29), zu Raub und Diebstahl (Exodus 3:22), zur Sklavenhaltung (Leviticus 25:44-46), zur Diskriminierung von Frauen, zur Verachtung von Kindern (Leviticus 27:2-8), zu Geld- und Raffgier (Exodus 25:3, 33:5) und zu Tierquälerei (Exodus 29:36) anhält. Jahwe ist ein eifersüchtiger Gott (Exodus 20:5), der nicht nur alle Völker haßt, sondern sogar seine eigene Juden (Exodus 33:20). Er droht seinen Juden mit Ausrottung, falls sie sich den Göttern der Arier zuwenden (Deuteronomium 6:15). Jahwes Gesetze für das Judentum geben eindeutig darüber Auskunft, daß es die Götter der Arier tatsächlich gibt (Genesis 3:22, Deuteronomium 6:14, 32:12).
War Moses nur eine literarische Fiktion, die Israel auf den religiösen Sonderweg führen half?
02.06.2003
Jeder kennt den Gesetzgeber der Bibel, doch die Forschung hat seine Historizität längst verworfen. Gibt es trotzdem einen geschichtlichen Menschen hinter der Sagenfigur? Oder war Moses nur eine literarische Fiktion, die Israel auf den religiösen Sonderweg führen half?
Der Besuch im Heiligen Land hatte den deutschen Außenminister anscheinend theologisch enthusiasmiert. Als seine Maschine am 8. Februar 1999 die Sinai-Halbinsel überflog, eröffnete Joschka Fischer den mitreisenden Journalisten mit ernster Miene, dort unten habe einst der Dombusch gebrannt und Moses seinem Volk die Zehn Gebote verkündet.
Mit demselben Recht freilich hätte Fischer beim Überfliegen des heimischen Odenwalds darauf insistieren können, dass irgendwo da unten noch der Speer des Hagen von Tronje herumliegen müsse, mit welchem der Finsterling weiland den hehren Siegfried von Xanten hinterrücks meuchelte.
Fiktion Moses. Immerhin gilt heutzutage unter Altertumswissenschaftlern als ausgemacht, dass der Religionsstifter und Sinai-Wundertäter nie existiert hat - zumindest nicht in der Gestalt, in welcher die Bibel ihn präsentiert. Anderthalb Jahrhunderte haben Archäologen den ägyptischen Wüstensand durchsiebt und nicht die geringste Spur eines israelischen Stammes gefunden; ebenso erfolglos verlief die Suche nach Indizien für die vermeintliche Landnahme der Israeliten unter Moses-Nachfolger Josua.
Niemals, postuliert der dänische Alttestamentler Niels Peter Lemche, habe ein Abraham gelebt, "ebenso wenig ein Isaak, ein Jakob. Nie hat es einen Exodus aus Ägypten gegeben, durch den das Volk Israel der Unterdrückung Pharaos entkommen ist." Die Berichte der Bibel, spöttelt Lemche, taugten als Quellen zur Erforschung des Altertums ungefähr so viel wie der Roman 'Ivanhoe' von Walter Scott für die Rekonstruktion der Geschichte Englands im Mittelalter.
Die Gelehrten diskutieren lediglich noch, wann genau die mosaische Religion zur Welt kam - einhellige Meinung: nicht vor der babylonischen Gefangenschaft der Juden (586-539 v. Chr.) - und ob der literarischen Figur ihres Stifters irgendeine historische Gestalt zu Grunde liegt. So identifiziert der Berliner Ägyptologe Rolf Krauss in einem soeben erschienenen Buch den ägyptischen Gegen-Pharao Amun-masesa, einen Enkel Ramses II., als dessen historisches Vorbild (siehe Kasten nächste Seite).
Dennoch scheint die Kraft des Exodus-Mythos ungebrochen. "Die Verfolgung der Juden beginnt mit ihrer Sklaverei in Ägypten", behauptet etwa die renommierte US-Geschichtsprofessorin Gerda Lerner. In einer viel beachteten Rede vor dem Deutschen Bundestag im Januar 1996 referierte Israels Staatspräsident Ezer Weizman in der Ich-Form über das Schicksal seines Volkes: von den Wanderungen Abrahams über den Auszug aus Ägypten bis zur Judenverfolgung im Dritten Reich. Bei Rowohlt ist sogar eine Moses-Biografie erhältlich ("Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten"), die neben quellenfreier Wissenschaft vor allem antiägyptische Klischees verbreitet und die vermeintliche Sklaverei der Israeliten dortselbst mit dem Nazi-Terror vergleicht - Ägypten hat seit dem Siegeszug der Moses-Saga halt eine schlechte Presse im Abendland.
Die Story, dass Moses irgendwann am Ende des zweiten vorchristlichen Jahrtausends das Volk Israel aus der ägyptischen Knechtschaft führte, mit Jahwes Hilfe das Meer teilte, einen Pharao samt Armee ersäufte und am Sinai die Zehn Gebote in Empfang nahm, hat sich fest eingeprägt ins kollektive Bewusstsein. Christentum und Islam übernahmen die Legende in ihre Heilsbotschaften und verhalfen ihr zur Massenwirksamkeit, und bis heute behauptet sich der Mythos zäh gegen seine wissenschaftliche Dekonstruktion.
Dabei fragte sich schon der Aufklärer Voltaire, wie es möglich sein sollte, dass eine derartige Häufung von Wundern in der nichtbiblischen Literatur ganz ohne Widerhall blieb. Selbst Herodot, der Vater der Geschichtsschreibung. weiß nichts von einem Volk mit einer solchen Vorgeschichte. das zudem - in der antiken Welt eine höchst berichtenswerte Kuriosität - an einen exklusiv nur ihm [dem Judentum] vorbehaltenen Gott glaubt.
Was das völlige Schweigen ägyptischer Quellen angeht, liefert das Jerusalemer Bibel-Lexikon (deutsch 1990) die denkwürdige Erklärung, der "für Ägypten blamable Auszug der israelischen Sklaven, sei von den pharaonischen Geschichtsschreibern nicht erwähnt worden, wie diese "auch sonst Niederlagen Ägyptens zu verschweigen pflegten". Dazu will freilich nicht passen, dass die Pharaonen der 19. Dynastie (1293 - 1185 v. Chr.), unter deren Ägide nach traditioneller Auffassung der Exodus stattgefunden haben soll, mächtige und kriegerische Herrscher waren. Schon Jean-Francois Champollion. der Begründer der modernen Ägyptologie, mokierte sich über die Vorstellung, irgendein Wüstenstamm sei im Stande gewesen, "das Zepter in eines Pharaos Hand erzittern" zu lassen.
Ein reichliches Jahrhundert nach Champollions Tod steckte Hollywood-Regisseur Cecil B. DeMille Yul Brynner als Ramses II. in ein Phantasiekostüm und ließ Charlton Heston als Moses so lange Mätzchen vor ihm machen, bis des Herrschers Zepter zumindest auf der Leinwand tatsächlich zitterte. Niemand schien sich am evidenten Missverhältnis der Kräfte der beiden Parteien zu stoßen; immerhin stand ja Jahwe auf Seiten der meuternden Sklaven.
Schräge Indizien. DeMille hatte sich für seine Verfilmung aus nahe liegenden Gründen den bekanntesten aller Pharaonen ausgesucht. Den Gelehrten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts galt Ramses II. indes nur als "Pharao der Bedrückung"; sie folgerten dies aus dem biblischen Bericht, demzufolge die Israeliten beim Bau der Städte Pi-Ramesse (Haus des Ramses) und Pithom Frondienste leisten mussten. (Pithom wurde in Wirklichkeit erst unter Necho II. um das Jahr 600 v. Chr. erbaut.) Ramses' Nachfolger Merneptah wiederum kursierte als "Pharao des Auszugs". Entsprechend bestürzt reagierten Bibel-Fundamentalisten, als 1882 die Mumien fast aller Herrscher des Neuen Reichs gefunden wurden, darunter auch die Merneptahs, dessen Leiche ja eigentlich auf dem Meeresgrund liegen sollte.
Von Archäologie und Textkritik zerzaust, verlor die Heilige Schrift nach und nach ihre Reputation als historisches Zeugnis, und an Stelle der biblischen Gestalten gerieten deren Erfinder ins Blickfeld der Forschung. Dabei stellte sich heraus, dass die fünf Moses-Bücher keineswegs, wie ihre Stellung am Anfang des Alten Testaments suggeriert, dessen älteste Texte sein konnten. Es ist ja ohnehin merkwürdig, dass die absolute Zentralfigur der jüdischen Religion außerhalb der ihm zugeschriebenen Bücher in der Bibel kaum vorkommt. Von den 16 Propheten etwa kennen ihn nur vier (Jeremia, Daniel, Micha, Maleachi), und auch die erwähnen den Jahwe-Intimus ganz am Rande.
Auch in außerbiblischen Texten taucht Moses erst sehr spät auf: erstmals um 300 vor Christus, ein Jahrtausend nach seinem angeblichen Erdenwandel. Ein rundes Dutzend antiker Autoren, Juden, Griechen und Römer, kündet in der Folgezeit von seinen Taten. Die Griechen zeichnen ein blasphemisches Bild, der Gottesmann figuriert dort als Führer von Aussätzigen und marodierenden Asiaten, die von den Ägyptern vertrieben werden, weil sie deren Kulte verhöhnen und Tempel zerstören. Die jüdischen Autoren dagegen verherrlichen den Gesetzgeber als Lehrer der Menschheit.
Die Zeit von 200 vor bis 100 nach Christus war in Palästina und der jüdischen Mittelmeer-Diaspora eine Periode religiöser Gärung; hier lagen Judentum und Hellenismus im theologischen Clinch, und auch die Sagengestalt des jüdischen Religionsstifters geriet zwischen die Fronten. Auf der einen Seite stand die geistig tolerante Vielgötterei der Mittelmeer-Völker mit ihrem naiven Bilderkult, auf der anderen der bildlose, dogmatische Eingott Israels. "Bei ihnen ist alles unheilig was bei uns heilig ist" befand der römische Geschichtsschreiber Tacitus und wunderte sich, dass die Juden "alle anderen Menschen wie Feinde hassen".
Der jüdische Anspruch auf religiöse Exklusivität - der Heidelberger Ägyptologe Jan Assmann bezeichnet diesen "neuen Religionstyp" als "Gegen-Religion" - rief bei den Griechen antijüdische Reflexe hervor; darauf reagierten wiederum jüdische Autoren wie Artapan oder Flavius Josephus mit apologetischen Legenden. Bei Artapan avanciert Moses zu einer Art verfrühtem Leonardo da Vinci: "Er erfand die Schiffe, Maschinen, um Steine zu transportieren, die ägyptischen Waffen, Bewässerungsanlagen Kriegsgeräte und die Philosophie. Den Priestern wies er die geheiligten Zeichen." Josephus versuchte nachzuweisen, dass die Juden das älteste Volk der Erde seien, und pries die Überlegenheit der von Moses gestifteten Religion gegenüber den antiken Konkurrenz-Theologien.
Aussätzigen-Führer, Übermensch. Beides sind Propaganda-Bilder und haben mit Historizität nichts zu tun. So kommt Assmann zu dem paradox anmutenden Schluss, Moses sei "keine Figur der Geschichte, aber eine der Erinnerung". Die "mosaische Unterscheidung", so Assmann, habe ihren literarischen Ausdruck "in der Erzählung vom Auszug der Kinder Israels aus Ägypten" gefunden. Ägypten wurde "zum Symbol des Ausgegrenzten, Verworfenen, religiös Unwahren".
Mit anderen Worten: Der Exodus fand nicht um 1250 vor Christus in der Realität, sondern knapp 1000 Jahre später im Ideenhimmel statt. Das Volk Israel verließ nicht Ägypten, sondern die kosmopolitische und polytheistische antike Götterwelt, um fortan nur noch dem einen, einzig dem eigenen Volke vorbehaltenen Gott Jahwe zu huldigen.
Wer aber erfand die "Idee" Moses?
Moses-Detektiv Krauss meint, dass ein einzelner Autor - der so genannte Jahwist - nicht nur der Verfasser der biblischen Moses-Geschichten, sondern schlechthin ihr Erfinder war. Er datiert das Leben dieses "hochtalentierten Schriftstellers" auf die Jahre zwischen 480 und 420 vor Christus; vorher könne von jüdischem Monotheismus keine Rede sein. Zu dieser Zeit waren die Perser die führende Macht im Mittelmeerraum, und der Berliner Ägyptologe ist sicher, dass deren Glaubensvorstellungen das jüdische Gottesverständnis beeinflussten: "im altpersischen Vorbild macht der Schöpfergott keine Unterschiede zwischen den Völkern; hingegen verkündet der Jahwist die neue, die Juden begeisternde Idee, dass der Weltschöpfer eine bestimmte Nation bevorzugt."
Dieser Super-Autor habe die altägyptische Überlieferung vom Gegenkönig Amun-masesa als Schneiderpuppe benutzt, um darauf sein Moses-Kleid zu designen; er habe dem Rebellen eine hebräische Abstammung angedichtet (und sich dabei einer Aussetzungssage bedient, die sich um den Perserkönig Kyros rankte). Der Rest sei erfunden und weit in die Vorzeit datiert. Für die aus dem babylonischen Zwangs-Exil zurückgekehrten, aber weiterhin unter Fremdherrschaft stehenden Juden ging es damals um den "geistigen Erwerb der Vergangenheit", wie es der Altmeister der Bibelkritik, Julius Wellhausen, formulierte: um die Erschaffung - vulgo:
Erfindung - einer identitätsstiftenden Tradition. Wenn Krauss recht behält, bleibt den Frommen der Trost, dass zwar nicht Moses, aber immerhin ein Mensch von ähnlichem religionsbildnerischen Format gelebt hat: der Jahwist.
Michael Klonovsky
Seltsam? - Aber so steht es geschrieben!: FOCUS Nr. 38/2001 (15.9.2001) Seite 130 - 134
Besser keinen, als einen Trickbetrüger?
coldice, Donnerstag, 20.03.2008, 12:52 (vor 6529 Tagen) @ prinz_eisenherz
Kommt darauf an, welche Legende man nimmt?
Es dürfte vieles Fakt sein, was geschrieben steht. Alles eine Frage der Interpretation und was überhaupt sein darf. Deswegen auch der Hinweis auf anderweitige Sichten.
Verklausuliert, gefälscht usw. Hier kann man nur fragen, wem nutzte / nützt es?
Fakt ist, daß es spezielle Wasserleitungen gab und Wasser auf hohe Berge geführt wurde. Auch über das griechische Feuer wird berichtet. Für beides bietet Schauberger eine sinnvolle Erklärung. Ist dies richtig, war eine bestimmte Kultur der unseren sehr weit überlegen.
Diese ging verlustig u.a. durch einen Räuberhauptmann, sagt Jens Jürgens.
Frohe Ostern
coldice
Die alte Bitte, die über 1900 Jahre galt:
Andree
, Donnerstag, 20.03.2008, 11:19 (vor 6529 Tagen) @ nereus
"Oremus et pro perfidis Judaeis: ut Deus et Dominus auferat velamen de cordibus eorum; ut et ipsi agnoscant Jesum Christum, Dominum nostrum -
Lasset uns auch beten für die treulosen Juden, daß Gott unser Herr, den Schleier von ihren Herzen wegnehme, auf daß auch sie erkennen unseren Herrn Jesus Christus."
Johannes XXIII liess bereits aus politischen Erwägungen das Wort perfidis streichen.
Aber das war nicht genug.
Paul VI. löste das Problem, indem er er völlig neue Messe konzipieren ließ und zwar vom späteren Erzbischof Annibale Bugnini, einem Anhänger der Freimaurerei. So hieß es seitdem in krasser Verfälschung des Sinnes und der Ausklammerung von Jesus Christus:
"Lasst uns auch beten für die Juden, zu denen Gott, unser Herr, zuerst gesprochen hat: Er bewahre sie in der Treue zu seinem Bund und in der Liebe zu seinem Namen, damit sie das Ziel erreichen, zu dem sein Ratschluss sie führen will".
Es wurde damit den Juden erstmals ein eigener Weg ohne Jesusu Christus zugestanden!
Letzteres ist offensichtlich eine völlige Verdrehung der Glaubensgrundsätze.
Kein Wunder, dass darüber die Kirche sich entzweit (Lefevre)und leert.
Jetzt die halbe Rückbesinnung auf Jesus Christus(nur als lateinische Messe, mit Sondergenehmigung)
Oremus et pro Iudaeis.
Ut Deus et Dominus noster illuminet corda eorum, ut agnoscant Iesum Christum salvatorem omnium hominum.
Oremus. Flectamus genua. Levate.
Omnipotens sempiterne Deus, qui vis ut omnes homines salvi fiant et ad agnitionem veritatis veniant, concede propitius, ut plenitudine gentium in Ecclesiam Tuam intrante omnis Israel salvus fiat. Per Christum Dominum nostrum. Amen.
Wir wollen beten für die Juden.
Daß unser Gott und Herr ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus erkennen, den Heiland aller Menschen.
Lasset uns beten. Beugen wir die Knie. Erhebet Euch.
Allmächtiger ewiger Gott, der Du willst, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen, gewähre gnädig, daß beim Eintritt der Fülle aller Völker in Deine Kirche ganz Israel gerettet wird. (oder: daß ganz Israel gerettet werde, wenn die Fülle aller Völker in Deine Kirche eintritt). Durch Christus, unseren Herrn.[/b]
Verständlich, dass das den Freimaurern und Rabbinern bereits zu viel ist.
http://www.kreuz.net/article.6635.html
Und genau diese Spiegeljünger beschweren sich jetzt, wiewohl das neue Gebet seit Fassnachtsdienstag bekannt ist. Aber das dürfte niemanden überraschen:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,542556,00.html
Und wer ist Spiegelpartner Konvertit Homolka ?
Andree
, Donnerstag, 20.03.2008, 11:25 (vor 6529 Tagen) @ Andree
Hi, hi, "Er soll uns in Ruhe lassen. Wir akzeptieren ihn nicht."
MI
, Donnerstag, 20.03.2008, 12:59 (vor 6529 Tagen) @ Andree
"Wir betrachten ihn nicht als Juden, und daher laden wir ihn vor unsere Gremien nicht ein", sagte Spiegel vor drei Wochen. "Er soll uns in Ruhe lassen. Wir akzeptieren ihn nicht."
Koestlich mal wieder. Scheints wohl Unstimmigkeiten gegeben zu haben. Und danke fuer den nicht minder grausigen Artikel zum Saubermann von Greenpeace, Deutsche Bank und Bertelsmann.
MI
fürwahr, Walter Homunculus Homolka
Jermak
, Donnerstag, 20.03.2008, 13:09 (vor 6529 Tagen) @ Andree
Was sind schon 1900 Jahre?
Aleph, Freitag, 21.03.2008, 02:32 (vor 6528 Tagen) @ Andree
Liebes Forum,
der Islam ist etwa 1500 Jahre, das Christentum 2000 Jahre und das Judentum 3000 Jahre alt. Gemessen am Alter der Menscheit sind dies kurze Spannen.
In fast allen Religionen sehe ich in dieser Hinsicht eine übergroße Portion von Arroganz.
Frohe Ostergrüße
Aleph
Bitte nicht die großartige Religion des großen fliegenden Spaghettimosters vergessen ... mkT
igelei
, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Donnerstag, 20.03.2008, 11:34 (vor 6529 Tagen) @ nereus
... zu deren Anhängern ich mich zähle. Infos gibt es hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster
RAMEN
igelei
die juden, moslems ,oder wer auch immer gemeint ist, es sind wir , alle Menschen
deckard, Donnerstag, 20.03.2008, 12:23 (vor 6529 Tagen) @ nereus
Hallo!
Vielleicht haben ein paar Leute schon davon gehört.
Die katholische Kirche führt ein umstrittenes Gebet am Karfreitag wieder
ein.
Es geht um die lateinisch gesprochene Fürbitte für die Juden.Sie lautet: "Laßt uns beten für die Juden. Daß unser Gott und Herr ihre
Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus erkennen, den Heiland aller
Menschen."Das alte, fast 2.000 Jahre alte Problem flackert wieder auf oder besser es
wird mal wieder benannt, denn verschwunden war es nie.Im SPIEGEL äußert sich dazu der Rabbiner Walter Homolka:
Er [gemeint ist der Papst) gibt zu erkennen, dass er glaubt,
auch für die Juden führe der Weg zum Heil nur über Jesus, den Heiland. Das
öffnet der Judenmission Tür und Tor.Nun könnte man einwenden, soll doch jeder glauben was er will.
Aber der Rabbiner sagt auch das: Die katholische Kirche sollte sich
zur Treue Gottes bekennen, der an der Erwählung seines Volkes Israel
festhält.und
die umstrittene Karfreitagsfürbitte lässt die besondere Stellung des
Judentums als Gottes Volk völlig außer Acht. Gott hat uns Juden zum "Licht
unter den Völkern" berufen, wir haben also sicher nicht die Erleuchtung
durch die katholische Kirche nötig. Da vergreift sich die jüngere
Schwester schwer im Ton.Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,542556,00.html
Aha, da liegt also der Hase im Pfeffer.
Sonderrolle, wie eh und je.
Unter der machen sie es eben nicht.DAS und nur DAS ist das entscheidende Problem des Zusammenlebens mit
den anderen Völkern.Sie raffen es nicht und sie wollen es auch nicht raffen.
Die Muslime lehnen zwar die Göttlichkeit Jesu ebenso ab wie die Juden,
aber sie fordern wenigstens keine Extrawurst für sich ein.Nichts neues also unter der Sonne.
Trotzdem, Allen Lesern, unabhängig ihrer Konvention und Glaubensrichtung,
ein frohes Osterfest!mfG
nereus
Hallo?
Ihr kapiert es einfach ,oder?
Gott hat ausgerechnet die Juden ausgewählt?
Wenn es denn so wäre was dann? Ist eigentlich doch vollkommen egal,oder?
Sie sind einfach nichts weiter als ein Sinnbild,Spiegelbild für uns Menschen!
Wir,ich, sind die Juden,Moslems,etc und sind dabei uns selbst den Gnadenstoss zu versetzen wenn das so weiter geht! Dafür muss man kein Prophet oder sonst was sein,oder? Nun was jetzt,wenn es so wäre? deckard
Schreib das den "Schweinen" die sich für was besseres halten!
coldice, Donnerstag, 20.03.2008, 19:30 (vor 6528 Tagen) @ deckard
Hallo?
Ihr kapiert es einfach ,oder?
??????
Gott hat ausgerechnet die Juden ausgewählt?
Ne, das war Moses!
Wenn es denn so wäre was dann? Ist eigentlich doch vollkommen egal,oder?
Erzähle das den Auserwählten!
Sie sind einfach nichts weiter als ein Sinnbild,Spiegelbild für uns
Menschen!
Wir,ich, sind die Juden,Moslems,etc und sind dabei uns selbst den
Gnadenstoss zu versetzen wenn das so weiter geht! Dafür muss man kein
Prophet oder sonst was sein,oder? Nun was jetzt,wenn es so wäre? deckard
Wie gesagt, erzähle es den Schweinen! Sobald Du eine positive Antwort hast, bitte hier posten!
Gruß und Frohe Ostern!
coldice
Du hast keine Ahnung Nereus
Theo Stuss
, Donnerstag, 20.03.2008, 12:27 (vor 6529 Tagen) @ nereus
Und die Medien noch weniger als Du.
Ratzinger hat nicht das alte Karfreitagsgebet eingeführt, sondern er hat ein neues erfunden.
Das Problem stellte sich, als Gruppen, die noch der alten Liturgie verpflichtet sind, mit ihm zu einer Einigung kamen.
Da die Juden nicht wollen, daß diese Gebet morgen in diesen kleinen Gruppen ihre Anwendung finden, wurde Ratzinger genötigt sie abzuändern. Das hat er getan, aber die Juden sind mit dem Ergebnis immer noch nicht zufrieden.
Jetzt wird weiter Druck ausgeübt, daß jeder Katholik genau das Gebet zu beten habe, welche Paul VI im Jahre 1968 für die neue Liturgie eingeführt hatte. Darin müssen Katholiken für die Juden beten, dass "sie ihrem Bund treu bleiben".
Ratzinger hat also nicht Fisch und nicht Fleisch geschaffen.
