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Fundsache: USA: Folge der Hypothekenkrise: 10.000e Wirtschaftsflüchtlinge im eigenen Land

Mephistopheles, Samstag, 22.03.2008, 09:58 (vor 6529 Tagen)

Anmerkung:
Manche Beiträge hier gehören von der Thematik wohl eher ins Zukunftsforum, aber dieser Beitrag von vai aus dem Zukunftsforum gehört unbedingt hier rein:

Immer mehr Amerikaner sind Wirtschaftsflüchtlinge im eigenen Land
Die Obdachlosigkeit in den US ist derart rasant angestiegen, dass manche Städte nun farbcodierte Armbänder ausgeben – blau für jene die bleiben dürfen, orange für Leute die noch genauerer Überprüfung bedürfen und weiß für die , die weg geschickt werden.
Flüchtlinge können nicht mehr länger in einem Gebiet bleiben – soll heißen Städte und Gemeinden müssen sich nun auf Flüchtlingsströme vorbereiten die ihnen von der Regierung oder anderen Bezirken zugewiesen werden.
http://www.chycho.com/?q=node/1631

September 2007 fragte die kanadische Stadt Windsor, an der Grenze zu den USA, offiziell in Ottawa um finanzielle Unterstützung an, um mit den Flüchtlingen die aus USA einfielen zu Rande zu kommen. Es zeigt sich, dass dies nur die Spitze des Eisberges ist, nur die erste Welle der in USA generierten Wirtschaftsflüchtlinge.

Außerhalb der meisten großen Metropolen bilden sich Zeltstädte, eine der größten bei Los Angeles. Der folgende Bericht der BBC zeigt die Konsequenzen des amerikanischen Subprime-Niedergangs und die Ängste über ein anwachsen der Krise auf.

Kanadier müssen sich ebenfalls auf diesen Zustrom vorbereiten, besonders, wenn man bedenkt, dass die Durchschnittswartezeit bis zur Anerkennung des Flüchtlingsstatus 14,2 Monate beträgt, „eine Periode während der der Antragsteller finanziell und anders förderungswürdig ist. Ein abgewiesener Antrag hat auch das Recht auf Anhörung um die Abweisung des Anspruchs vor den Bundesgerichtshof zu bringen “. Sollte die amerikanische Flüchtlingskrise anwachsen – wie Analysten vorhersagen, werden die Kosten auf kanadischer Seite horrend sein.

Abgesehen davon , dass Zehntausende Amerikaner heimatlos im eigenen Land werden gibt es noch ein anderes Problem. Wie „The Atlantic“ berichtet, “stellt die Immobilien-Krise nur die Spitze des Eisberges dar. Fundamentale Veränderungen des amerikanischen Alltagslebens könnten heutige McMansions(=Billigbauprotzvillen)) und zukünftige Mietsabsteigen verwandeln.“ In manchen Kommunen wurden über 60% der Heime „zwangsvollstreckt, Stand Ende 2007. Vandalen hatten die Türen eingetreten, Kupferdrähte und Kabel aus leerstehenden Häusern heraus gerissen, Drogenabhängige und Obdachlose diese als Absteige genutzt.“
„Die Erfahrung der Städte während der 50er bis 80er legt nahe, dass Wiederverkauf zu Tiefstpreisen das Schicksal vieler Single-Familien-Heime in den Randbezirken der Metropolen sein wird – an Familien mit Niedrig-Einkommen... und aller Wahrscheinlichkeit nach auch Umwandlung in Appartementbauten. ...den größten Anteil am zukünftigen Verfall tragen die Randgebiete, in Siedlungen fern ab des Stadtzentrums, ohne Anbindung an den öffentlichen Verkehr und ohne jeglichen Fokus. In anderen Worten: einige der schlimmsten Probleme des Landes werden eher in jüngeren Stadtentwicklungsgebieten entstehen, nicht nur in von subprime-Kreditnehmern bewohnten. Viele dieser Gegenden werden zu Magneten für Armut, Kriminalität und zu sozialen Brennpunkte werden.“

All das passiert, während die US-Regierung versucht Wall Street aus der Patsche zu helfen, Kreditkarten-Unternehmen Rekordsummen einfahren durch Aktienverkauf, die Wirtschaftskrise nun Vergleiche mit dem 1929 Börsencrash zulässt , die Untersuchung ruinöser Bankgeschäfte gestoppt wird, die Federal Deposit Insurance Corp. sich auf Banken-Crashes vorbereitet , und die FED of Atlanta ein „Crisis Prepearedness“- Video veröffentlicht.

Und einige dachten Bevorratung im Gemüsekeller wäre nur etwas für Verschwörungstheoretiker.

Anmerkung:
Einige Amerikaner kommen darauf, dass sie in der Lage sind, ihre Eigenheime zu behalten und sich selbst vor dem Schicksal von der Bank abhängiger Flüchtlinge zu bewahren.
Alles was zu tun ist, ist den Gerichtshof anzurufen damit er überprüft, ob die Bank tatsächlich die grundbücherliche Hypothek besitzt oder nicht. „Richter in nunmehr fünf Staaten stoppten Zwangsvollstreckungen weil Banken Hypotheken in Sicherheiten zusammenfassen und die Firmen die die monatlichen Zahlungen einfordern nicht in der Lage waren ihre eigenen Hypotheken zu bedienen.“
Mehr darüber in: „Banken verlieren an marode Hausbesitzer da Anleihen in Schuldverschreibungen sich auflösen.“ Ich persönlich wüsste was zu tun ist, besäße ich eine Hypothek in den US. Alles Gute und erinnert euch, in Anlehnung an den Ex-Rechnungshofchef der US: „Handelsdefizit und versprochene Leistungen für staatliche Programme belasten jeden Mann, jede Frau und jedes Kind mit 175.000 USD“.
Mit einem Wort – die Vereinigten Staaten sind bankrott.
Quelle


Gruß Mephistopheles

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