Silberknappheit bei Händler ?
Was labern die Experten ala Siegel und Meyer von Silberknappheit bei den Händlern ? Erwarten die tatsächlich dass die Händler, die Ware bei 20$ gekauft haben diese für 16$ verkaufen ? Lass mal den Preis wieder bei 20$ sein dann wird die Ware innerhalb Minuten wieder verfügbar. Die Ware ist nicht weg sondern wird nur gebunkert.
Knappheit an Silber für Kleininvestoren
Was labern die Experten ala Siegel und Meyer von Silberknappheit bei den
Händlern ? Erwarten die tatsächlich dass die Händler, die Ware bei 20$
gekauft haben diese für 16$ verkaufen ? Lass mal den Preis wieder bei 20$
sein dann wird die Ware innerhalb Minuten wieder verfügbar. Die Ware ist
nicht weg sondern wird nur gebunkert.
Das ist sicher ein Aspekt. Allerdings war Silber in den letzten Monaten des Bullmarktes tatsächlich knapp - allerdings nur in der Form vom Bullion-Münzen und kleinen Barren. Der Grund dafür waren tatsächlich Produktionsengpässe der Mints in Canada und Australien. Silber in der Industrieform von Granulat war zu keinerzeit knapp.
MariaBitterlich
Edelmetallpreise = f(Globalisierung)
So weit richtig. Was aber, wenn der Edelmetallpreis in kürzester Zeit alle, "bekannten" Grenzen sprengt ? Die Grundlage für das "Vertrauen" der Kunden in die Banken - sprich: ... daß sie Geld haben. - ist doch in unserem System die Golddeckung. Was, wenn diese Deckung aufgrund globaler Effekte überreizt wurde ?
Das Folgende habe ich bei www.hartgeld.com gefunden.
Das neue Goldverbot - Teil II
Nachdem inzwischen der Goldpreis $1000/oz erreicht hat, kann man das bisherige "psychologische Goldverbot" aus Preisdrückungen und Medien-Manipulation als gescheitert ansehen. Der Goldpreis ist den Zentralbanken einfach davongelaufen. gleichzeitig scheint es jetzt auch zu den ersten Banken-Untergängen zu kommen.
Jedoch gibt es noch ein weiteres "Goldverbot", das auf uns zukommt - nicht durch staatlichen Einzug allen Goldes. Wenn die Banken wirklich kollabieren, wird es für den Normalbürger weder Gold noch Silber zu kaufen geben - weil der Markt leergefegt wird. Er kann dann nur mehr zusehen, wie sein Geld (falls er noch welches hat) dramatisch am Wert verliert.
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Gold geht nie pleite, Banken schon - Handelsblatt.
![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Gold und Silber verlieren an Wert bei Bankenkollabs
Wenn die Banken wirklich
kollabieren, wird es für den Normalbürger weder Gold noch Silber zu kaufen
geben - weil der Markt leergefegt wird. Er kann dann nur mehr zusehen, wie
sein Geld (falls er noch welches hat) dramatisch am Wert verliert.
Ach, der gute Walter...
Warum sollten die Normalbürger ausgerechnet Gold und Silber kaufen wollen, wenn "die Banken wirklich kollabieren"?
Die unvorbereiteten Normalbürger verlieren Ihre Ersparnisse als Schuldverschreibungen bei den kollabierten Banken und haben mit dem verbliebenen Geld nichts weiter zu tun, als ausgerechnet Gold und Silber zu kaufen?
MariaBitterlich schüttelt den Kopf
Gold geht nie pleite - Banken schon ...
Das neue Goldverbot - Teil II
Nachdem inzwischen der Goldpreis $1000/oz erreicht hat, kann man das
bisherige "psychologische Goldverbot" aus Preisdrückungen und
Medien-Manipulation als gescheitert ansehen. Der Goldpreis ist den
Zentralbanken einfach davongelaufen. gleichzeitig scheint es jetzt auch zu
den ersten Banken-Untergängen zu kommen.
Jedoch gibt es noch ein weiteres "Goldverbot", das auf uns zukommt - nicht
durch staatlichen Einzug allen Goldes. Wenn die Banken wirklich
kollabieren, wird es für den Normalbürger weder Gold noch Silber zu kaufen
geben - weil der Markt leergefegt wird. Er kann dann nur mehr zusehen, wie
sein Geld (falls er noch welches hat) dramatisch am Wert verliert.--------------------------------------------------------------------------------
Gold geht nie pleite, Banken schon - Handelsblatt.
ja dieser Spruch war bis vor kurzem noch gültig - bis die FED quasi das Liquiditätsfenster neu geöffnet hat inform von schrott gegen staatsanleihen.
Selbst wenn die Banken keinen schrott mehr zum tausch im angebot hätten wird die FED grössere Banken nicht untergehen lassen. Nicht mal Bear Stearns durfte ja pleite gehn. Die ham total schiess das ihnen wenn ne Bank platt geht und das ganze nicht mehr kontrollierbar wird und somit das Finanzsystem auf grund läuft.
In Europa sieht es ja mittlerweile genauso aus, siehe sprüchle von Bofinger:
Groß- und Kleinanleger müssten aber keine Angst um ihre Ersparnisse haben, denn die betroffenen Banken würden "wie die Patienten auf der Intensivstation" rund um die Uhr von den Notenbanken betreut, sagte der Würzburger Ökonom der "Bild am Sonntag" laut Vorabbericht.
In Deutschland darf ja net mal die IKB untergehn. Das sagt doch schon einiges.
Weiterhin Frohes Eiersuchen.
Gruss, Dan
POG/POS bei Bankenkollaps
Warum sollten die Normalbürger ausgerechnet Gold und Silber kaufen wollen,
wenn "die Banken wirklich kollabieren"?Die unvorbereiteten Normalbürger verlieren Ihre Ersparnisse als
Schuldverschreibungen bei den kollabierten Banken und haben mit dem
verbliebenen Geld nichts weiter zu tun, als ausgerechnet Gold und Silber
zu kaufen?MariaBitterlich schüttelt den Kopf
Hallo MariaBitterlich,
wie Gold/Silber bei kollabierenden Banken reagieren, kann m.E. im Vorfeld nicht festgemacht werden. Die im folgenden ausgeführten Argumente für Pro und Kontra von steigenden Gold/Silberpreisen in einem deflatorischen Umfeld sind m.E. beide denkbar. Aus diesem Grunde halte ich Gold/Silber sowie Bargeld (Immos und Grundstücke außen vor).
A)
Wenn Kredite in einem deflatorischen Umfeld faul werden, dann braucht nicht nur einer plötzlich gaaaaanz viel GZ, sondern neben ganzen Bevölkerungsteilen auch Inv.Fonds, HFs, PE-Firmen, Banken, Versicherungen, Pensionsfonds etc. Die Menschen müssen dann – neben Aktien, Bonds, Immobilien – alles verkaufen, was nicht niet- und nagelfest ist: Autos, Fernseher, Wertgegenstände, Schmuck und eben VERMUTLICH auch Gold und Silber. Und wenn viele Gold/Silber verkaufen und weinige kaufen, dann fällt es eben im Preis.
Man hat es ja bereits in letzter Zeit erlebt: Jedes Mal, wenn die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer an den Finanzmärkten gesunken ist und die Börsen stark rückläufig waren, wurden auch Gold und Silber abverkauft, weil jemand plötzlich ganz dringend Cash benötigte. Dies war aber nur der erste Takt der Ouvertüre zu einer Opera, die im Falle einer Deflation aufgeführt wird. Da werden alle dem GZ mit einer Vehemenz nachrennen, die sich heute überhaupt niemand vorzustellen vermag. Denn man ist (trotz sinkender Einkommen) weiterhin gezwungen, Mieten zu bezahlen, Zinsen von Krediten zu bedienen, Essen einzukaufen, Rechnungen zu bezahlen, Verträge einzuhalten etc. Die Spirale der Rückabwicklung von Krediten dreht sich aber immer schneller. Weniger Kredite bedeutet jedoch auch weniger Geld im Umlauf. Das eh’ schon knappe Gut GZ wird auch von dieser Seite in die Zange genommen. Wer soll in diesem Szenario noch Gold/Silber kaufen? Niemand – im Gegenteil, es wird in Panik abverkauft, nämlich um des nackten Überlebens willen.
http://www.goldseiten-forum.de/thread.php?threadid=4041&threadview=0&hilight=&a...
B)
Im Gegensatz zu Butler/Friedmann unterscheidet Fekete streng zwischen monetären und nicht monetären Metallen. Für ihn sind – trotz seit 1971 abgeschafftem GS – die monetären Edelmetalle Gold und Silber immer noch der Reif, der das Welt-Finanzsystem zusammenhält. Nach seiner Theorie wurde 1971 der Gold-Futures-Handel als Trojanisches Pferd ins System eingeschleust, um die „get-rich-quick-crowd“ ins Papiergold zu kanalisieren. Der Contango im Gold/Silber-Futures-Handel sei das Bestechungsgeld, das Versprechen anstatt des Dings zu nehmen.
Er meint, im Gegensatz zu allen anderen Rohstoffen, wo Backwardation Knappheit signalisiere, hätten Contango/Backwardation bei den monetären Edelmetallen eine andere Funktion: Sie seien Indikatoren dafür, inwieweit sich Gold/Silber bereits in privater Hortung befände und ließen Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand des bestehenden Systems zu. Er beobachtet die Gold/Silber-Basis seit 35 Jahren und sieht sie, unter Schwankungen, mit fallender Tendenz. Er vermutet, dass Backwardation zunächst bei Silber, danach bei Gold eintreten wird. Dies sei dann das Signal, dass der Gold/Silber-Futures-Handel vor dem Zusammenbruch stehe, was auch das Aus des bestehenden Dollar-Systems bedeute, unabhängig davon, ob zu diesem Zeitpunkt gerade Inflation oder Deflation vorherrsche.
Der Reif um das Weltfinanzsystem nach Prof. Fekete wird u.a. augenscheinlich im inneren Zusammenhang zwischen POG/POS und der Realverzinsung. Fällt die Realverzinsung auf Null oder darunter, wird wiederum lieber das Ding genommen anstatt des Versprechens und Gold/Silber steigen plötzlich vereint und wie von unsichtbarer Hand nach oben gezogen Der (Real-) Zins ist das Bestechungsgeld, lieber das Versprechen als das Ding zu nehmen. 1980 konnte bei Inflationsraten von über 10% der Anstieg der monetären Edelmetalle nur durch Zinssätze bis zu 20% gestoppt werden. Prof. Fekete meint, dass ein solch’ exorbitanter Zinsanstieg nur im Kontratieff-Sommer möglich sei, jedoch im Kontratieff-Winter mit seinen Verschuldungsorgien absolut letal sei. Deswegen könne es, so lange dieses System am Leben erhalten wird, nie mehr fallende Gold/Silberpreise geben wie beispielsweise 1980 bis 2000.
Wie ist nun Prof. Feketes deutliche Differenzierung zwischen monetären und gewöhnlichen Metallen zu verstehen? Nun, ich glaube, dass man dies wissenschaftlich nicht erklären kann, sondern man sich hier ins Land der Mythen und Märchen begeben muss.
Carl Gustav Jung hat auf diesem Feld interessante Entdeckungen gemacht, z.B. den Begriff des Archetyps (C.G. Jung / Die Archetypen und das kollektive Unbewusste). Archetypen sind ins kollektive Unbewusste eingebrannte Urbilder, ohne die sich der menschliche Geist niemals entwickelt hätte und das Wesen Mensch orientierungslos auf der Welt herumirren würde. Sie sind sozusagen die Basis allen menschlichen Erlebens und Denkens. Ich halte es für wahrscheinlich, dass auch Gold als ein solcher Archetyp des kollektiven Unbewussten der Menschheit gesehen werden muß.
Nach Dr. Friedrich W. Doucet „ galt Gold in grauer Vorzeit als eine Botschaft der Götter. Sein kosmischer Vater ist die Sonne. Gold war heilig, sein Besitz dem gewöhnlichen Menschen verboten. Zur Frühzeit menschlicher Kultur durfte Gold nur für die Herstellung von Tempelgeräten und für Trink-, Speise- oder Schmuckgegenstände des Königs verwendet werden. Die Könige der Frühzeit waren aber göttlicher Abkunft und Priesterkönige.“
“Gold widersteht sämtlichen Natureinflüssen. In der Erde vergraben, behält es über Jahrtausende seinen Glanz. So galt Gold als ein archetypisches Symbol der Unsterblichkeit. Seine magische Bedeutung hat es bis in unser Jahrhundert behalten und sie haftet ihm bis heute an.“
Im zarten Alter von 3 oder 4 Jahren löcherte ich meine Eltern beim Anblick von allen gelblich glänzenden Gegenständen, ob das wohl echtes Gold sei. Leider wurde die Frage stets verneint. Als mein Vater die Fragerei nicht mehr ertrug, zeigte er mir in einem Versteck im Haus echten Goldschmuck. Ich war fasziniert und elektrisiert wie beim späteren Lesen meines ersten Artikels von Prof. Fekete (wie übrigens auch bei der erstmaligen Lektüre eines Buches über Debitismus von Dr. Paul C. Martin).
So komme ich ganz langsam immer mehr zu der Überzeugung, dass Gold, tief im kollektiven menschlichen Unbewussten verankert, eine - für kopforientierte Menschen nur schwer verständliche – sehr bedeutsame Rolle spielt . Diesen Fakt hat m.E. Prof. Fekete inhaltlich voll erfasst und kommt deswegen zu solchen abstrusen Unterscheidungen zwischen „zu Blasenbildung neigenden Assets“ und der blasenresistenten Mutter aller Investments, dem Gold (und Silber).
Der Fakt, dass Gold und Silber Edelmetalle mit monetärem Charakter sind, ist demnach nicht wissenschaftlich oder logisch ableitbar, sondern ein tief in der menschlichen Psyche eingebranntes, äußerst wirksames Verhaltensmuster des menschlichen Kollektivs .
http://www.goldseiten-forum.de/thread.php?threadid=8014
Ostergruß von
wuzge (SilVisconti im GS-Forum)
Richtig und falsch
Gold geht nie pleite, Banken schon - Handelsblatt.
Insoweit richtig, als ein Krügerrand oder ein Maple Leaf unabhängig von allen wirtschaftlichen Geschehnissen immer ein Stück Metall mit 31,1035 g Goldgehalt bleibt.
Insoweit falsch, als man leider im Bedarfsfall auch jemanden braucht, der bereit ist, Geld für den Krügerrand zu zahlen. Und wenn der kein Geld hat, hilft das einem überhaupt nichts. Im Krisenfall ist, wie man jetzt wiederum sieht, vor allem Cash als das universelle und unbedingte Schuldentilgungsmittel gefragt.
Gold war zwar in der Vergangenheit zeitweise (sogar sehr lange) identisch mit Geld zu einem bestimmten Kurs, aber derzeit ist es eben gerade kein Geld, sondern ein Anlagemedium mit allen Kursrisiken.
Gold verlässt als spekulatives Schnellboot seinen eigenen sicheren Hafen
Wie ist nun Prof. Feketes deutliche Differenzierung zwischen monetären und
gewöhnlichen Metallen zu verstehen? Nun, ich glaube, dass man dies
wissenschaftlich nicht erklären kann, sondern man sich hier ins Land der
Mythen und Märchen begeben muss.
Vielen Dank für die ausführliche Schilderung. Die etwas esoterische Theorie von Fekete unter B) muss man als Goldbug ja mögen, aber mir kommen Zweifel.
Die letzten Tage haben m.E. die Theorie des sehr hohen Anteils an kurzfristigen Spekulanten in den monetären Metallen bestätigt. Die Antworten von WGN auf den Goldseiten gingen genau in diese Richtung.
Der hier im Forum von chiron schon einmal gepostete Artikel von Ronald Gehrt, Gold: heißes Pflaster statt sicherer Hafen, erklärt das m.E. gut.
Insofern bin ich über den POG beim beginnenden Unwinding der Schuldenblase etwas besorgt, vor allem, weil ich als Goldseiten-konditionierter Goldbug ziemlich long sowohl physisch als auch in Minen bin. Das Goldseiten- und Hartgeld-Mantra kommt mir jetzt nach Lektüre der debististischen Schriften nicht mehr so leicht über die Lippen.
Die Fragen aller Fragen bleibt am Ende für den Investor eine ganz praktische. Ab welchem POG verlässt Gold als spekulatives Schnellboot seinen eigenen sicheren Hafen?
MariaBitterlich
und was ist mit meinen kredit ?
man nimmt also am besten nen riesen kredit auf
und wenn es so weit ist legt man nen Gold thler hin und
sagt der rest ist Trinkgeld ![[[applaus]]](images/smilies/applaus.gif)
hmmmm!
ein Anlagemedium mit allen Kursrisiken
Gilt diese Aussage nicht auch für Geld, welcher Art auch immer? Zumal der zwanghafte, debitistische Verlauf zur genüge beschrieben wurde?
Gold war, ist und bleibt eine beliebte, knappe Ware. Die Museen dagegen sind voller Banknoten vergangener Zeiten.
Ergo: Beides Bargeld und EM! Der Rest ist spekulativer Wahnsinn!
wer bewertet dann das Gold ... ?
wenn tatsächlich alles nix mehr wert ist ?
ich sag dazu Gold ist auch nix mehr wert .......
bevor ich mir Gold anlege kauf ich mir noch ein grundstück und setz nen Apfelbaum trauf da hab ich mehr davon ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Verpostet?
man nimmt also am besten nen riesen kredit auf
und wenn es so weit ist legt man nen Gold thler hin und
sagt der rest ist Trinkgeld
Also meine These waren ja eher fallende Edelmetallpreise. Hast Du Dich verpostet und wolltest eher hierauf antworten?
MariaBitterlich
Gold/Silber Wert
Gold war zwar in der Vergangenheit zeitweise (sogar sehr lange)
identisch mit Geld zu einem bestimmten Kurs, aber derzeit ist es
eben gerade kein Geld, sondern ein Anlagemedium mit allen Kursrisiken.
[/color]
Hallo fridolin,
das der Goldpreis in Zeiten von Inflation oder Hyperinflation steigt, ist wohl auch den größten Goldkritikern klar.
Bei einer Deflation wird's unübersichtlich, hier sind mehrere Szenarien denkbar, zunächst, wenn Geld durch Kreditvernichtung knapper wird, müßte es im Wert steigen, d.h. POG/POS wahrscheinlich sinken. Das würde den Anstieg des Dollars und das Sinken des POG/POS in den letzten Tagen erklären. Wenn sich diese Einwärtsspirale aber immer schneller und schneller dreht und es für Otto Normalverbraucher immer schwieriger wird überhaupt an physisches Geld zu kommen, was hindert ihn dann daran zum alten Tauschhandel über zu gehen. D.h. dann nicht Gold/Silber gegen Geld, sondern ohne diesen Umweg direkt gegen andere Güter. Kann man natürlich auch mit Zigaretten/Schnaps und Anderem machen. In diesem Falle hätten Gold/Silber schon ihren Wert. Unrealistisch, wie seht ihr das?
viele Grüße
Ja, aber _welchen_ Wert denn nun?
D.h. dann nicht Gold/Silber gegen Geld,
sondern ohne diesen Umweg direkt gegen andere Güter. Kann man natürlich
auch mit Zigaretten/Schnaps und Anderem machen. In diesem Falle hätten
Gold/Silber schon ihren Wert. Unrealistisch, wie seht ihr das?
viele Grüße
Also 1 Krügerrand für einen Apfel oder für ein Haus?
MariaBitterlich
..den Kleininvestor gibt es 6.300.000.000 mal ..
.. auf unserer kleinen lustigen Erdkugel .
Großinvestoren gibt es wahrlich bedeutend weniger .Aber sollte einer von diesen keinen Gefallen mehr am irdischen Dasein verspüren , dann geht er in Silber . Läppische 10 Mrd. Dollar reichen aus um alles lahm zulegen .
( inclusive seinen eigenen Stammbaum ).
mfg TM
P.S.: Dem deutschen Normalprolet ist es ja schon heute suspekt für eine 5 Mark Münze von 1937 5 Euro bezahlen zu müssen, ja warum wohl ?
Bestimmt deshalb , weil Gold und Silber heute keinen Wert mehr haben dürfen !![[[top]]](images/smilies/top.gif)
@Maria
nun,das hängt natürlich ganz davon ab wie tief sich die Krise in das bestehende System rein frisst, bei einem Kollaps hinge es dann davon ab wie lange es bis zu einem reset/Neustart brauchen würde. Wenn ich richtig informiert bin, konnte man in Berlin 1923 für ein paar Unzen Gold ganze Häuser kaufen und Hemmingway hat bei seinen Aufenthalten Anfang der 20er Jahre in Schruns/Österreich für 1 Dollar am Tag Hotel/Vollpension mit Bergführer gehabt. Aber,das waren natürlich Zeiten der Hyperinflation.
Herrgott, wenn das Ganze so einfach wäre, würden nicht ganze Legionen schlauer Hirne seit 1 Jahr hier die Konsequenzen dieser ganzen Sache kontrovers diskutieren. Niemand kann genau vorhersagen wie das Ganze weitergeht, dafür gibt es einfach zu viele Variablen im System. Ich kann nur raten sich nach allen Seiten abzusichern und entsprechend zu positionieren, also, niemals nie alle Eier in ein Nest zu legen! Und ich würde niemals meine Anlageentscheidungen von Empfehlungen Anderer abhängig machen!
viele Grüße
Volle Zustimmung zur Diversifizierung! (oT)
- kein Text -
Berlin 1923 für ein paar Unzen Gold
Hast du eine Quelle dafür ? Ich meine was anders als die Märchen von Eichelburg ala Haus in D für 5 Unzen und in S für eine Unze. Das ist Wunschdenken und wird nie in Erfüllung gehen.
Ich meine damit gute Immobilien und Lagen und keine Bruchbude in Detroit (oT)
- kein Text -
POS aktuell in rhythmischen Zuckungen
Keine Ahnung, ob heute normal getradet wird an den EM-Märkten, aber der Chart schaut schon etwas komisch aus, der POS springt immer im Zehntel-Dollar-Rhythmus
hin und her.
http://www.kitco.com/images/live/nysilver.gif
Das geht dann im Lauf der Woche in den Ganzdollar-Rhythmus über und nächste Woche in die akute Zehndollar-Oszillation ...
Spannung, Spannung, dagegen ist der Upmove beim POG richtig langweilig. *g*
Gruß Vanitas
Hat sich schon wieder ausgezuckt,
wahrscheinlich nur ein Kitco-Chart-Problem!
Gruß Vanitas
Oder Inflation...............
Insofern bin ich über den POG beim beginnenden Unwinding der Schuldenblase
etwas besorgt, vor allem, weil ich als Goldseiten-konditionierter Goldbug
ziemlich long sowohl physisch als auch in Minen bin. Das Goldseiten- und
Hartgeld-Mantra kommt mir jetzt nach Lektüre der debististischen Schriften
nicht mehr so leicht über die Lippen.
Nach langer, einseitiger Ausrichtung schwingt das Pendel oft zu stark in die andere, neue Richtung.......
Aber wir haben die Inflation vergessen, – die wüste lebt!
Pleae look, what Dennis (Gartman), the old boy on financial markets, says…...
“We continue to applaud the Fed for the
courage needed last week to break
with tradition and to open the discount
window to investment banks in order to
make certain that the financial system
at large remained as liquid as possible.
Yes, we do indeed understand the
longer term problems regarding
inflation that may... and likely will...
develop, and yes we do indeed
understand the problems regarding
further government meddling in the economy, and
yes we do indeed find these things disconcerting,
un-economic and terribly anti-free markets. We are not
naive here at TGL. But at the same time, we understand
Lord Keynes statement that "in the long run, we are all
dead." In this instance, we needed to be certain that the
financial system made it to the long run from the short.
The Fed needed to assure the markets that a melt-down
was not going to happen on its watch; that Bear Stearns
would not take the capital markets downward into a death
spiral. The Fed knew properly that at the moment of
inflection last Sunday night/Monday morning, pragmatism
trumped purist philosophy.â€
Relativierung der Aussage: "Silberknappheit"
Entgegen allen "Knappheitsbeteuerungen der "Hardcore-Silberbugs"
"I have great admiration for Jason Hommel. He's bought a lot of silver from me in the past. I am surprised at his 'warning' that everyone is out of silver, including A-Mark, my supplier. You're WRONG JASON at least about A-Mark.The demand has caught everyone by surprise, including the US Mint.
Our supplier of 10 ounce bars and A-Mark rounds, is the same company which makes the blanks for the US Mint. (The Mint stamps out the coins,. but the blanks are made by a private mint). Whenever a sudden demand for a product happens, no matter whether it is cars, spaghetti, houses, or gold and silver, the normal supply systems are upset. When a grocery store customarily sells 1,000 gallons of ice cream in a week, and a hot spell causes great demand, the grocery store is going to be short ice cream, because everyone bought what they had. Ice cream isn't short. The demand overwhelmed the dairy which makes the ice cream, that's all...
Now Jason (Hommel) should know by now, that there can be no shortages of ANYTHING, if there are no price controls. The price of anything on the free market will see to it that there is no shortage, regardless of what it is. Then silver and gold took a nose dive, causing even more demand. If there were a 'shortage,' which is impossible without government price controls, the price would go to the sky, not lose a couple of bucks an ounce! If silver, or rather when silver goes to $50 or $75 an ounce, its price will be reflecting the amount available. The less available, the higher the price will be, and the market will cause people not to buy because they consider it 'too high.' No shortage however, just price reflecting demand and supply..... The demand for silver has increased tremendously, and the manufacturing ability is increasing as I write this. There will be a delay for ten ounce bars of a week or so, but you can still lock in the price at today's prices..."
http://www.coloradogold.com/archive/Silver_Shortage-390.html
Ja! Die Aussagen eines "bodenständigen" Silberbrokers bzw. -verkäufers aus USA (Don Stout), der seine "Glaubwürdigkeit" nicht leichtfertig aufs Spiel setzen möchte.
