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BSC too interlinked to fail (mL)

MariaBitterlich @, Sonntag, 23.03.2008, 03:54 (vor 6527 Tagen)

Guter Artikel über das CDS-Desaster to come. BSC war also nicht too big to fail, but too interconnect to fail.

"Bear Stearns had total positions of $13.4 trillion. This is greater than the US national income, or equal to a quarter of world GDP - at least in "notional" terms. The contracts were described as "swaps", "swaptions", "caps", "collars" and "floors". This heady edifice of new-fangled instruments was built on an asset base of $80bn at best.

On the other side of these contracts are banks, brokers, and hedge funds, linked in destiny by a nexus of interlocking claims. This is counterparty spaghetti. To make matters worse, Lehman Brothers, UBS, and Citigroup were all wobbling on the back foot as the hurricane hit.

"Twenty years ago the Fed would have let Bear Stearns go bust," said Willem Sels, a credit specialist at Dresdner Kleinwort. "Now it is too interlinked to fail.""

MariaBitterlich

antworten
 

Das Nominalvolumen der Kontrakte sagt gar nichts .....

Elli ⌂ @, Sonntag, 23.03.2008, 04:10 (vor 6527 Tagen) @ MariaBitterlich

"Bear Stearns had total positions of $13.4 trillion. This is greater than
the US national income, or equal to a quarter of world GDP - at least in
"notional" terms.

.... wie hier am Beispiel der DeuBa zu sehen:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=10150

antworten
 

Derivate = Staubsauger zur Verhinderung der Hyperinfla?

rahim @, Sonntag, 23.03.2008, 08:17 (vor 6526 Tagen) @ Elli

Hallo und schöne Ostern zsamma,

Ich betrachte die Derivate, die sich laut BIS auf inzwischen über 560 Bio USD belaufen als Staubsauger der Wirtschaft zur Verzögerung der Hyperinflation:

Derivate = Wettscheine ohne realen Güterbezug; = Parkscheine für überschüssiges Geld, das sonst im realen Gütermarkt nachfragewirksam die Preise nach oben drücken würde.
Wenn das auch noch kaufkraftwirksam am Markt wäre, dann hätten wir schon längst Deutsche Verhältnisse anno 1923, und zwar weltweit.

Oder sieht das jemand anders?

gruß

rahim

--
Die Angst vor einer Zukunft, die wir fürchten, können wir nur überwinden durch die Bilder einer Zukunft, die wir wollen.
(Wilhelm Ernst Barkhoff, Gründer der GLS-Bank)

antworten
 

Doch "Gap Risk" bleibt bestehen, oder?

MariaBitterlich @, Sonntag, 23.03.2008, 09:14 (vor 6526 Tagen) @ Elli

"Bear Stearns had total positions of $13.4 trillion. This is greater

than

the US national income, or equal to a quarter of world GDP - at least

in

"notional" terms.


.... wie hier am Beispiel der DeuBa zu sehen:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=10150

OK, der astronomische Nominalwert der CDS ist wohl im Artikel besonders medienwirksam platziert worden. Doch das im Barclays Report (hat den jemand aus dem Forum?) beschriebene Gap Risk bleibt doch, oder?

""Upon the default of the counterparty, [traded] derivatives would be immediately repriced, with spreads widening dramatically," said the Barclays report.

This is "gap risk", the stuff of trading nightmares. Fortunes can vanish in a moment."

MariaBitterlich

antworten
 

link zum Artikel

kapiernix, Sonntag, 23.03.2008, 09:30 (vor 6526 Tagen) @ MariaBitterlich

http://www.telegraph.co.uk/money/main.jhtml?xml=/money/2008/03/23/ccfed123.xml

ich glaub den Jungs an der wallstreet schlottern ganz schön die Knie.
viele Grüße

antworten
 

@kapiernix: Link zum Barclays-Papier ward gesucht

MariaBitterlich @, Sonntag, 23.03.2008, 09:38 (vor 6526 Tagen) @ kapiernix

Danke, aber diesen Link hatte ich ja in meiner ersten Anfrage schon gepostet. Ich meinte den Link auf das im Artikel (siehe Dein Link) referenziertes Barclays-Papier.

MariaBitterlich

antworten
 

sorry,gepennt! (oT)

kapiernix, Sonntag, 23.03.2008, 10:03 (vor 6526 Tagen) @ MariaBitterlich

- kein Text -

antworten
 

Derivate = Staubsauger? Nein ....

Elli ⌂ @, Sonntag, 23.03.2008, 10:10 (vor 6526 Tagen) @ rahim

Ich betrachte die Derivate, die sich laut BIS auf inzwischen über 560 Bio
USD belaufen als Staubsauger der Wirtschaft zur Verzögerung der
Hyperinflation:

Derivate = Wettscheine ohne realen Güterbezug; = Parkscheine für
überschüssiges Geld, das sonst im realen Gütermarkt nachfragewirksam die
Preise nach oben drücken würde.
Wenn das auch noch kaufkraftwirksam am Markt wäre, dann hätten wir schon
längst Deutsche Verhältnisse anno 1923, und zwar weltweit.

Oder sieht das jemand anders?


Ja, mit ein wenig Verständnis für die hier seit Jahren vorgetragenen Geldzusammenhänge (bitte in die Sammlung schauen) könnte so eine Schnapsidee nicht entstehen.

Hier in den Sammlungen steckt wirklich Bahnbrechendes, warum wird das teilweise ignoriert? Damit die Welt so schön einfach bleibt?

antworten
 

Gap Risk

Elli ⌂ @, Sonntag, 23.03.2008, 10:21 (vor 6526 Tagen) @ MariaBitterlich

OK, der astronomische Nominalwert der CDS ist wohl im Artikel besonders
medienwirksam platziert worden. Doch das im Barclays Report (hat den
jemand aus dem Forum?
) beschriebene Gap Risk bleibt doch, oder?

Nicht wirklich das Gap Risiko ist das Problem, sondern natürlich - zurecht erwähnt - das "Counterpart-Risiko". Das ist ja eben das Fatale, wenn die Kreditkette reißt und die Einwärtsspirale ("unwinding") beginnt. Fällt der Vorschuldner aus, hat der Nächste auch Probleme, usw.

Aber eben nicht bezogen auf das astronomische Nominalvolumen der Derivate, sondern "nur" auf die ca. 1 - 5 %, die netto übrig bleiben. Was aber immer noch hübsche Summen sein können ........

antworten
 

Wettschulden zu bezahlen, ist eine Charaktersache; nichtausbezahlte Wett-Gewinne als Sicherheiten zu bieten, ist KRIMINELL.

sensortimecom @, Montag, 24.03.2008, 02:03 (vor 6526 Tagen) @ rahim

Ganz einfach...

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