Case-Shiller-Index: tiefer, aber noch lange nicht unten?
Case-Shiller-Index: tiefer, aber noch lange nicht unten?
Den meisten Lesern dürfte der Case-Shiller-Index mittlerweile bekannt sein, der von den beiden US Ökonomen Karl Case und Robert Shiller seit 1987 berechnet wird und die Immobilienpreisentwicklung für die 20 wichtigsten US-Metropolen zusammenfasst. Gestern wurde der Indexstand für Januar 2008 veröffentlicht, mit minus 11% gegenüber dem Vorjahr wurde der bislang heftigste Preiseinbruch registriert. Regional ergibt sich dabei ein recht unterschiedliches Bild, wie die folgende Tabelle verdeutlicht (für Vergrößerung klicken):
Wie man gut erkennen kann, führen eine ganze Reihe von “Boomtowns†wie etwa Miami und Las Vegas die Liste der Verlierer an, mit Preiseinbrüchen von bereits um die 20%. Einziger positiver Ausreißer in der Liste ist Charlotte in North Carolina, eine der schnellstwachsenden Städte der USA, die viele Corporate Headquarters (etwa der Bank of America) und große Niederlassungen von Rechts- und Beratungsfirmen beherbergt, was nicht zuletzt auf eine aggressive Ansiedelungspolitik der Stadtverwaltung zurückzuführen ist. Die beiden “Compositeâ€-Zeilen am Fuß der Tabelle zeigen übrigens den Teilindex für die 10 größten Metropolen und (darunter) den eigentlichen “Case Shiller Index†für alle 20 Regionen. Man sieht an diesen beiden Zahlen auch, dass sich die größeren Städte tendenziell schwächer entwickeln als der Durchschnitt. [Weiterlesen ->]
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- Case-Shiller-Index: tiefer, aber noch lange nicht unten? -
weissgarnix,
26.03.2008, 03:02
- Case-Shiller ist ein zeitlich nachlaufender Preisindex - Matterhorn, 26.03.2008, 03:16
