Noch eine Antwort schuldig
Hallo,
Hallo fridolin
zu dieser Meldung habe ich mal einige Fragen:1) Was ist überhaupt die Rolle des Schalterpersonals einer ländlichen
Schweizer Postfiliale bei einer Kontoeröffnung? So etwas wie Beratung
doch wohl kaum. In deutschen Postfilialen ist es typischerweise die
vorgeschriebene Identitätsfeststellung anhand von Ausweispapieren, nicht
nur für die deutsche Postbank, sondern auch für alle anderen Banken und
Geldinstitute. Die eigentliche Bearbeitung der Kontoeröffnung erfolgt in
der Zentrale der Bank oder einer dafür eingerichteten Abteilung.
In der Regel keine Beratung.Abwicklung von typischen Zahlungsaufträgen die Regel, aber auch Annahme/Ausgabe von Briefen/Paketen.
ID-Feststellung bei Kontoeröffnung selbstverständlich.
2) Das heißt: beziehen sich die angesprochenen neuen Kontoeröffnungen nur
auf die Schweizer Postbank, oder auf Konten in der Schweiz generell, wobei
die Postfiliale nur eine ähnliche Identitätsfeststellung erledigt?
Beziehen sich nur auf die Kontoeröffnungen bei der Post (korrekt Postfinance eine Tochter der Post AG).
3) Wieso sollen Konten bei der Schweizer Postbank sicherer sein als bei
anderen Geldinstituten in der Schweiz (Großbanken, Kantonalbanken usw.)?
Die Gleichung "große Bank = großes Risiko, kleine Bank = kleines Risiko"
wird so pauschal wohl nicht stimmen, genauso wenig wie "große Bank = too
big to fail".
Kantonalbanken gilt nicht mehr.
Ich erinnere an die fälle der Bernischen Kantonalbank, der waadtländischen KB, derjenigen im Kanton Appenzell Ausserrhoden etc. etc.
Die Postfinance betreibt in jedem Fall kein Investmentbanking, Kreditgeschäfte im grossen Stil für Unternehmen etc. sicher nicht.
Risikien sind kleiner.
Die Post ist im Notfall das Rückgrat für einen landesweit funktionierenden Zahlungsverkehr, mindestens im Inland.
4) Wieso sollen Schweizer Banken überhaupt sicherer sein als die in
anderen Ländern? Auch da gab es ja bei einigen Großbanken schon
Abschreibungsprobleme, wenn ich es richtig behalten habe. Letztlich sind
heutzutage alle Banken international verknüpft und sitzen mehr oder minder
im selben Boot. Und der Schweizer Franken hat inzwischen auch nicht mehr
die sehr hohe Golddeckung wie noch vor ein paar Jahren.
"Schweizer Banken" sicherer als andere? So sicher und so unsicher wie jedes gut oder schlecht geführte Unternehmen überall auf der Welt.
Schönen Gruß!
Gruss zurück
gesamter Thread:
- Kontentransfer -
Jacques,
22.03.2008, 02:19
- Nachfrage... -
fridolin,
22.03.2008, 03:15
- Bei 800 USD Goldkurs ist der sfr zu 100% goldgedeckt (mT) -
DT,
22.03.2008, 03:22
- 100 % goldgedeckt ? -
crosswind,
22.03.2008, 03:43
- Hier der Link aus der NZZ im Oktober 2007 (mT) -
DT,
22.03.2008, 04:04
- In der Tat: Notenumlauf der SNB: 39 Mrd sfr, Goldwert (1270 Tonnen): ca 38 Mrd sfr (mL) -
DT,
22.03.2008, 04:15
- Hier die Bestätigung aus der Bilanz der SNB vom Mrz 2008 (mL) -
DT,
22.03.2008, 04:25
- Bei mir stellt sich das grosse Kapiernix ein -
crosswind,
22.03.2008, 04:50
- Geld und Geldforderungen sin -
Todd,
22.03.2008, 06:29
- Irrtum Todd! - Tassie Devil, 22.03.2008, 06:38
- Geld und Geldforderungen sin -
Todd,
22.03.2008, 06:29
- Bei mir stellt sich das grosse Kapiernix ein -
crosswind,
22.03.2008, 04:50
- Hier die Bestätigung aus der Bilanz der SNB vom Mrz 2008 (mL) -
DT,
22.03.2008, 04:25
- In der Tat: Notenumlauf der SNB: 39 Mrd sfr, Goldwert (1270 Tonnen): ca 38 Mrd sfr (mL) -
DT,
22.03.2008, 04:15
- Hier der Link aus der NZZ im Oktober 2007 (mT) -
DT,
22.03.2008, 04:04
- 100 % goldgedeckt ? -
crosswind,
22.03.2008, 03:43
- Noch eine Antwort schuldig -
Jacques,
26.03.2008, 06:08
- Ein kurzes Blitzlicht in die Schweiz... - Jacques, 26.03.2008, 06:12
- Bei 800 USD Goldkurs ist der sfr zu 100% goldgedeckt (mT) -
DT,
22.03.2008, 03:22
- Nachfrage... -
fridolin,
22.03.2008, 03:15
