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Deutsche Bank: Leistung aus Leidenschaft(lichen Bilanzierungskünsten)

weissgarnix @, Mittwoch, 26.03.2008, 07:29 (vor 6526 Tagen)

Leistung aus Leidenschaft(lichen Bilanzierungskünsten)

Die Deutsche Bank veröffentlichte heute ihren Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2007. Sehen wir uns den doch mal ein wenig genauer an (ich sage es aber gleich vorweg: der Gag kommt ganz zum Schluß, daher also unbedingt bis zum Ende lesen):

Ein schneller Blick auf eine Übersicht der wichtigsten Konzernzahlen gegenüber Vorjahr sagt mir: “sieht ja tatsächlich ganz passabel aus”. Erste böse Vorahnungen dann beim Blick in die Konzern G&V: die Position “Zinsen und ähnliche Erträge” liegt brutto um fast 10 Mrd höher als im Vorjahr, netto um immerhin noch rund 1,8Mrd bzw. 24%(!). Wie kann das sein, frage ich mich? Ein Klick auf die entsprechende Randziffer des online-Anhangs und wir wissen bescheid: der Zuwachs resultiert samt und sonders aus Erträgen, die mit zum “fair-value” bewerteten Vermögens- bzw. Schuldenpositionen in Verbindung stehen. So legte die Vermögensseite um fast 7Mrd von 39 auf 46Mrd zu, die Verbindlichkeiten hingegen nur um 1,4Mrd von 22,6 auf 24Mrd. Saldiert ergibt sich somit aus diesem Posten ein isolierter Gewinnzuwachs von 5,6Mrd Euro, sprich das dreifache(!) dessen, was als Zuwachs an Zinserträgen (obige 1,8Mrd) in Summe erwirtschaftet wurde! Entsprechend steigen die “Zinserträge” in Summe denn auch um knapp 17%, die Zinsaufwendungen aber nur um rund 15%, letztere vor allem durch einen überproportionalen Anstieg der gewährten Zinsen auf vergleichsweise “altmodische” Sicht- und Termineinlagen von rund 24%.

[Weiterlesen ->]

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Ertragswinkel

Pennystock, Mittwoch, 26.03.2008, 07:50 (vor 6526 Tagen) @ weissgarnix

Wie hoch ist eigentlich der Ertragswinkel?[[hae]] [[applaus]]

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Eventuell mit Zinsswaps???

Bambus @, Mittwoch, 26.03.2008, 10:40 (vor 6526 Tagen) @ weissgarnix

Hi weissgarnix,

ist es dem Ackermann möglich gewesen, das gesamte Kreditrisiko zu swapen??

Ich stelle mir einen Zinsswap von Fest nach Variabel vor, um das Risiko der steigenden Zinsen durch das steigende Kreditrisiko abzusichern.

Wenn Ackermann das für den gesamten Finanzierungsbedarf der Conduit getan hat, dann gehts ihm jetzt relativ gut, oder sehe ich das falsch??

Er muss wahrscheinlich nur schwitzen, wenn seine Gegenpartei baden geht.

Die Schulden könnten zum anderen in Dollar verbucht sein und sind mit dem starken Euro abgewertet.

Da verdient der Ackermann wohl doch an der Krise. Wahrscheinlich hat er sich vor dem verpetzen der IKB ordentlich eingedeckt.....

Grüsse von
Bambus

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@Bambus

weissgarnix @, Mittwoch, 26.03.2008, 11:14 (vor 6526 Tagen) @ Bambus

Wenn Ackermann das für den gesamten Finanzierungsbedarf der Conduit getan
hat, dann gehts ihm jetzt relativ gut, oder sehe ich das falsch??

Ich habe denen von der deutschen Bank eine Email mit Bitte um Erläuterung geschrieben, denn in der Tat macht die betreffende Fußnote für mich keinerlei Sinn.

Ich sehe 2 Möglichkeiten: entweder das war ein schlichter Hedge, von dem der Einbruch im Handelsergebnis der negative und diese Umwertung der langfristigen Schulden der positive Teil sind. Dann ist aber diese Fußnote völlig irreführend. Oder sie sagen sich tatsächlich (wie ich zunächst vermutete): in diesen Conduits haften nur die assets für die Schulden (die bei uns konsolidiert sind), wenn also diese assets im Preis verfallen, sinkt auch der fair value der Schulden entsprechend, und diese Differenz buchen wir uns erfolgswirksam rein. Das würde unter gewissen Bedingungen gehen, aber ob die vorliegen? Wäre jedenfalls, analytisch betrachtet, ein ziemliches "Bilanzkunststück" ...

antworten
 

@weissgarnix - "Methodik der Buchhaltung"

QuerDenker @, Mittwoch, 26.03.2008, 11:48 (vor 6526 Tagen) @ weissgarnix

Hallo weissgarnix,

.. Wäre jedenfalls, analytisch betrachtet, ein
ziemliches "Bilanzkunststück" ...

Hatte nicht Joe A. im Dezember 2007 (?) den schönen Begriff

"Methodik der Buchhaltung"

bei der Vorstellung der damaligen "Zahlen" benutzt <img src=" />
(Wenn ich den Link finde liefere ich den nach)

Grüße

QuerDenker

--
10cc: 'communication is the problem to the answer' <img src=" />

antworten
 

@weissgarnix: Joe A. sprach dies am am 31.10.2007 (oT)

QuerDenker @, Mittwoch, 26.03.2008, 13:05 (vor 6526 Tagen) @ QuerDenker

- kein Text -

antworten
 

alles schon dagewesen?

kapiernix, Mittwoch, 26.03.2008, 11:58 (vor 6526 Tagen) @ weissgarnix

bin kein Finanzfachmann, aber , wenn ich das richtig verstehe, haben GS und Lehman Brothers denselben Trick abgezogen. Völlig legal. Die besch... und vera...alles und jeden. Wenn nötig, ändert man halt die Regeln während des Spiels. Was für Verbrecher..

http://globaleconomicanalysis.blogspot.com/2008/03/questions-linger-over-lehmans-balanc...

antworten
 

ja, an genau das dachte ich am anfang auch ...

weissgarnix @, Mittwoch, 26.03.2008, 12:37 (vor 6526 Tagen) @ kapiernix

... aber der deutsche Text im GB ist dahingehend leider total schwammig. Interesanterweise deutet die englische Fassung des GB stärker genau in die Richtung.

Aber so oder so: operativ hat die Deutsche genau dieselben Probleme, wie alle anderen Banken auch, allenfalls hat sie sie nur besser abgesichert, sonst nix.

Warum die Level 3 assets übrigens von 25 auf 65Mrd hochgegangen sind, checke ich noch ... wer weiss, was sich daraus für die Deutsche noch ergibt ...

antworten
 

oller (oT)

Cichetteria, Mittwoch, 26.03.2008, 12:41 (vor 6526 Tagen) @ weissgarnix

- kein Text -

antworten
 

oller Nörgler ! Der Vostand findet die Zahlen dufte und genehmigte sich erst mal eine kleine Gehaltserhöhung/Bonus für 2007

Cichetteria, Mittwoch, 26.03.2008, 12:49 (vor 6526 Tagen) @ weissgarnix


Gehaltserhöhung
Fast 14 Millionen Euro für Josef Ackermann


Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, hat 2007 wieder eine Gehaltserhöhung bekommen. Laut dem Geschäftsbericht des Bankkonzerns bekam Ackermann rund 5,8 Prozent mehr Vergütungen als im Vorjahr. Der Betrag summiert sich auf fast 14 Millionen Euro im Jahr

[image]

Josef Ackermann braucht sich nicht klein zu machen: Mit seiner Vergütung liegt der Top-Manager auch 2007 ganz vor. Ackermann verdiente als Chef der Deutschen Bank insgesamt knapp 14 Millionen Euro. Das sind rund 5,8 Prozent mehr als im Jahr davor. Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, hat für seine Tätigkeit 2007 insgesamt 13,98 Millionen Euro bekommen. Dies geht aus dem Geschäftsbericht der Bank hervor, der auf der Website des Unternehmens veröffentlicht worden ist. Dies entspricht einer Anhebung der gesamten Vergütung um rund 5,8 Prozent. Im Jahr 2006 hatte Ackermann noch 13,21 Millionen Euro verdient.

Auch 2007 hat Ackermann vom Rekordgewinn der Bank profitiert, die trotz Einbußen infolge der Finanzmarktkrise einen Überschuss von 6,5 Milliarden Euro erzielte. Die Deutsche Bank stellt jedoch wegen der Finanzkrise ihre Ziele für das laufende Jahr infrage. Die anhaltend schwierigen Marktbedingungen könnten zu weiteren Abschreibungen führen. „Die kurzfristigen Aussichten sind nach wie vor höchst unsicher“, erklärte Bankchef Ackermann...

hier alles: http://www.welt.de/wirtschaft/article1837470/Fast_14_Millionen_Euro_fuer_Josef_Ackerman...


Frage doch mal diese (alle) Wirtschaftsjournalisten, ob sie neben dem Jounalisten-Studium denn tatsächklich auch "Wirtschaft" studiert haben oder doch darunter nur "Kneipe" verstanden haben.[[freude]]

Gruß
Cichette

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