Am Schluss zahlt der Steuerzahler
Mervyn Allister King, seit Juli 2003 der Gouverneur der „Bank of England“, sagte laut der Financial Times, dass die englische Zentralbank gezwungen sein könnte, von den Banken illiquide Wertschriften zu kaufen oder diese gegen liquide Wertschriften auszutauschen, im Sinne einer Ueberbrückung bis eine längerfristige Lösung gefunden wird.
Mr. King betonte aber, es gäbe zwei Prinzipien, auf die er insistieren werde, wenn die Bank of England illiquide Wertschriften von den Banken entgegen nehmen müsse. Erstens soll das Verlustrisiko bei den Aktionären der Banken bleiben und zweitens dürfe eine längerfristige Lösung keinen Einfluss auf neue zukünftige Geschäfte der Banken haben.
Er beschwört also die Quadratur des Kreises. Das geht nicht, das weiss er sicher auch, aber für die Oeffentlichkeit macht sich diese Haltung irgendwie besser...
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