Goldminen in Deutschland?
''Was soll ich mit zirka € 1,5 Mio. welche ich auf diversen Banken in
Deutschland auf Festgeld-Konti parkiert habe, in den nächsten Monaten
unternehmen" fragte mich heute ein potentieller Kunde aus Süd-Deutschland.
Er war sehr erstaunt, als ich ihm empfahl 2/3 davon in Farmland zu investieren. Die Bundesländer müsste er selbst sich auswählen: Bayern,
Baden-Württemberg und neue Bundesländer.
Wieso ausgerechnet Farmland? Statt dass ich Ihnen das Geld schlech und
recht vermehren kann, werden Sie mit Farmland, so meine Prognose in den
nächsten Jahren nebst einer formidablen Preissteigerung auch profitieren
an den von Monat zu Monat ansteigenden Nahrungsmittel-preisen.
Sozusagen eine eigentliche Goldmine für die persönliche Zukunft.
Immobilien eher verkaufen, vor allem Geschäftsliegenschaften und den
Erlös auch in Farmland investieren!
Ich handle nicht in Farm - und /oder Landwirtschaftsland, weshalb mein
Ratschlag total neutral erfolgt ist.
Emerald.
etwas kleinere Brötchen..
''Was soll ich mit zirka € 1,5 Mio. welche ich auf diversen Banken in
Deutschland auf Festgeld-Konti parkiert habe, in den nächsten Monaten
unternehmen" fragte mich heute ein potentieller Kunde aus
Süd-Deutschland.>€1,5 Mio sind nicht ganz meine Kragenweite, aber prinzipiel würde ich ganz gern neben EM auch etwas in Farmland investieren. Gibt es auch Möglichkeiten in kleinerem Rahmen, so um die 10 bis 30000 Euro in Farmland in Süddeutschland einzusteigen?
Grüße
Amsel
wegen Farmland
Joo. Leider ist das organisatorisch nicht ganz so einfach zu handeln wie etwa ein paar Anleihen oder Aktien oder auch Immobilien zu kaufen. Es braucht einen "Makler" für das Farmland - ich sag mal - nen Bauern oder mehre davon, die das Ding managen. Und dann eine Linie der Weiterverarbeitung....
Und am besten also gleich eine Genossenschaft für die Weiterverarbeitung der Milchprodukte (Molkereibetrieb) gründen. Damit das Produkt unter der eigenen Kontrolle bleibt und nicht weider irgendwelche Großbetriebe den "Rahm" abschöpfen. Beamte darf man ja nicht schmieren, wenn die das Ding genemigen sollen nicht wahr. Vielleicht gehts ja auch wirklich auf dem Rechtsweg hüstel.
Ne Menge Arbeit oder? Nunja; vielleicht einfach nur das Farmland verpachten??
Das Problem auch bei der Eigennutzung-ist natürlich: wie schütze ich die Äcker wirkungsvoll vor Plünderungen? (am besten rechtzeitig als Arbeitskräfte gegen Versorgungsgarantie einbinden?) Und vorallem muß das Know how der Bauern da sein. Vorzugsrückkaufrecht in 15 Jahren auf Erbpacht Basis?
Also bei allem, was über Verpachtung hinaus geht sehe ich ne Menge operativer Arbeit...Meines Wissens sind Kühe keine Langschläfer....und wollen auch im Urlaub und am Wochenende Zuwendung haben
Dennoch-bestimmt prinzipiell richtig. Warum hast Du kein Gold empfohlen?
In Deutschland gibt es kein Farmland
Hallo Emerald,
in landwirtschaftliche Produktionsfläche zu investieren macht vermutlich Sinn, zumal die Landwirte in den letzten Jahrzehnten eindeutig zu den Verlierern der Gesellschaft zählten und somit eine Wende wahrscheinlicher wird, was die anziehenden Preise für landw. Produkte auf dem Weltmarkt auch andeuten.
Nur Farmland gibt es hier nicht, höchstens im engl.-sprachigem Raum.
Entweder handelt es sich um Ackerboden mit unterschiedl. Bodengüten und Eigenschaften von denen dann abhängt, was wettbewerbstauglich produziert werden kann oder es handelt sich um Böden, die für Wiese und Weide tauglich sind (im positivsten Falle umgebrochen werden können zu Ackerflächen) oder wir haben eine forstliche Nutzung.
Und ich kann mir so richtig gut vorstellen, wie sich ein Landwirt verhält, wenn er von Städtern oder Bankern angesprochen wird, Land zu verkaufen, selbst wenn ihm das Wasser bis zur Halskrause stehen sollte.
Gruß Dieter
