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Bafin fürchtet VERLUSTE 600 Mrd USD Risiken. 295 Mrd aufgedeckt, davon 10% in Deutschland. (mT)

DT @, Samstag, 29.03.2008, 04:34 (vor 6521 Tagen)

Interessant die Formulierung: es wird nicht mehr über mögliche Risiken gesprochen, sondern über die Verluste. Ein Risiko, da denkt man ja immer, ja 50:50 oder so, aber hier erkennt man bereits, daß alles Geld in ABS entsprechenden Ranks praktisch weg ist.

Was mich immer noch wundert: angenommen, die Fed und EZB kaufen jetzt alles was AAA ist auf, dann sollten die doch mit 100 angesetzt werden können... ist damit die sogenannte Alt-A Krise abgewendet? Was ist mit den Helocs und Derivaten? Da versucht mal wohl, die Dämme zu halten. Aber es "regnet" flußaufwärts immer noch, sprich, die Werte der Immos in USA plus die kommende Rezession, die den Werteverfall beschleunigt, lassen die Flüsse weiter anschwellen. Man schaue sich die nationale Hauspreisentwicklung in den USA y/y (im Jahresvergleich) an. Die Zahlen sind grausam. Minus 8%. Das sprengt wieder sämtliche Modelle der Quants.

http://money.cnn.com/2008/03/24/news/economy/existing_home_sales/?postversion=2008032411


Rechnet man die Quote hoch, käme man auf 60 Mrd in D (was ich für zu niedrig halte, denn alleine 80 Mrd sollten bei den öffentlichen Banken sein). Dazu kommen noch die Verluste bei Privatbanken und Versicherungen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,544160,00.html


29. März 2008, 11:46 Uhr
FINANZMARKTKRISE
BaFin fürchtet Verluste von bis zu 600 Milliarden Dollar

Die Fehlspekulationen mit faulen Hypothekenkrediten kommen die Finanzmärkte teuer zu stehen: Inzwischen gehen Experten von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht davon aus, dass Banken und andere Finanzinstitutionen bis zu 600 Milliarden Euro verlieren könnten.

Hamburg - Die interne Vorlage hat Sprengkraft: Nach Informationen des SPIEGEL beziffert die BaFin das Ausfallrisiko auf 600 Milliarden Dollar, das Finanzinstitutionen weltweit durch fehlgeschlagene Spekulationen rund um minderwertige amerikanische Hypothekendarlehen im ungünstigsten Fall verkraften müssen. Nach Einschätzung der BaFin ist dies nur das Worst-Case-Szenario. "Nach gegenwärtiger Marktlage und Kenntnis halten wir einen Betrag von 430 Milliarden US-Dollar für wahrscheinlicher", heißt es in dem 16-seitigen Papier.

Die Expertise listet umfassend auch von den Kreditinstituten schon eingeräumte Verluste auf: insgesamt 295 Milliarden Dollar. Auf deutsche Banken entfallen davon rund zehn Prozent. Bleibt es bei diesem Anteil, wäre bei deutschen Kreditinstituten im schlimmsten Fall mit Verlusten von bis zu 60 Milliarden Dollar zu rechnen, im günstigeren Szenario mit 43 Milliarden Dollar.

Die Experten der BaFin befürchten, dass die Finanzkrise auch in weitere Bereiche der Wirtschaft ausstrahlt. Die Turbulenzen könnten auch "andere Finanzinstitutionen außerhalb des Bankensektors" treffen. Im Einzelnen zählt die Vorlage Hedgefonds, Versicherungen und Pensionskassen auf, "vielleicht sogar einige Gesellschaften aus dem Unternehmensbereich".

Soweit ich mich erinnere, hatte Goldman Sachs neulich gesagt, die Risiken wären 1.2 Billionen, davon 40% in USA und 60% ausserhalb. Nehmen wir mal davon ein Drittel bis die Hälfte in D, käme man auf 240 bis 360 Mrd USD (also 160 bis 240 Mrd EUR) auf D, was ich für möglich halte.

Man muß immer bedenken, daß die offiziellen Zahlen ein paar Wochen oder Monate später nach oben (und zwar drastisch) korrigiert wurden. Wartet, bis die Alt-As, die Helocs, die Commercials, die Jumbos, die Prime loans dran kommen. Der Regen hat noch lange nicht aufgehört.

Leider kann ich beim Bafin den oben zitieren Bericht und die Liste nicht finden. Wenn mir jemand bei der Recherche helfen kann, wäre ich dankbar.

Gruß DT

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Es wird ja immer doller!

Vanitas @, Samstag, 29.03.2008, 05:23 (vor 6521 Tagen) @ DT

Hallo DT,

obwohl die ABX-Werte inzwischen wieder nach oben geklettert sind, kann von Entwarnung keine Rede sein. Schön getroffen ist folgende Formulierung:

...dass Banken und andere Finanzinstitutionen bis zu 600 Milliarden Euro verlieren könnten.

Wer verlieren wird, das sind doch die Gläubiger, Anleger, Aktionäre der Banken, letztlich aber, wie man sieht, dann der gemeine Steuerzahler, der gefälligst den Bailout zu schultern hat. An den anonymen Volksmassen wird alles hängen bleiben. Inwiefern die Bank-Schuldner über die Collaterals noch drangenommen werden, bleibt auch noch abzuwarten. Ich ahne nichts Gutes, gerade bei Hypothekarkrediten und mittelständischer Firmenfinanzierung.

Die Frösche werden gerade gekocht, da hat der Eichelburg wohl nicht unrecht. Vielleicht sind's ja "nur" 430 Mrd. Verlust. Da käme dann wohl Freude auf, oder was? [[sauer]]


Gruß Vanitas

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@DT ua: Was hilft es, Expertenwissen hier im Forum anzusammeln

Mephistopheles, Samstag, 29.03.2008, 06:33 (vor 6521 Tagen) @ DT

wenn es dann zu einer Art Geheimwisenschaft mutiert?

Was kann man mit diesem Wissensfundus anfangen?

Gruß Mephistopheles

antworten
 

Das Expertenwissen hier ist öffentlich und sicherlich keine Geheimwissenschaft. (mT)

DT @, Samstag, 29.03.2008, 07:18 (vor 6521 Tagen) @ Mephistopheles

Die Vertreter der Wirtschaftspresse lesen garantiert in den Blogs, und wir hier im Gelben, wgn bei sich und andere agieren wie große Staubsauger und Filter. Kein Wirtschaftsschreiberling der Systempresse kann die ganzen Infos zusammentragen und extrahieren. Wie Mish und Ben Stein in den USA (www.housingbubble.com) sammeln und veröffentlichen wir hier Daten, die wir finden und analysieren und ziehen Schlüsse.

Der CIA (das Wort Intelligence in der Mitte von CIA kommt nicht von der großen Intelligenz, sondern vom Sammeln und Auswerten von Daten) machte und macht auch nix anderes. Da gab es früher ganze Heerscharen von Zeitungslesern und Ausschneidern, die die Prawda, Iswestija etc gelesen und gesammelt haben. Google macht das mehr oder weniger überflüssig - aber da die Datenmenge so gewaltig angewachsen ist, braucht man eben doch wieder kluge "Analysten".

Nichts anderes sind wir hier, mit dem Unterschied, daß keiner von uns gekauft und bezahlt ist, wir sind keine Prostituierte der Großfinanz, die als Werbelügner im "Retail Banking" der Masse "Joe Sixpack" irgendwelchen Sch.... ins Depot drücken sollen. Wir analysieren (zugegeben mit einem gewissen bärischen Bias) was wir sehen.

Die Daten, die jetzt langsam ans Licht kommen, hatten wir schon Monate vorher. Auch so Zeug, wie die Verantwortlichen ins Licht zu stellen und ihre Moves offenzulegen, das ist wichtig. Schließlich so Bilanztricksereien wie Level2 in Level3 reinzulegen (Deuba, aufgedeckt von WGN), das ist wichtig, denn dann kann man sich mit entsprechend langlaufenden Puts eindecken und massiv von diesen Infos profitieren.

Information, Aufklärung und Öffentlichkeit, das sind unsere Waffen, mit denen wir das korrupte System offenlegen und verwunden können. Daher will ja die ganze Machtelite, allen voran Gangwolf, mit allen Mitteln verhindern, daß das auch so terroristische Internet freie Meinungsäußerung für alle ermöglicht.

Gruß DT

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Seltsame Fragen

harryinfo @, Samstag, 29.03.2008, 09:19 (vor 6521 Tagen) @ Mephistopheles

Also mir geht es wahrscheinlich ebenso, wie den meisten hier im Forum: Ich informiere mich und nicht selten kann ich aus den Informationen und Analysen auch etwas lernen. Wie viele Leser hier im Forum bin ich sehr dankbar dafür, wenn Leute, wie z.B. DT, Weissgarnix oder Dottore (um nur einige zu nennen) und natürlich auch die vielen anderen Mitglieder sich die Mühe machen, Informationen, die sie gefunden haben, und/oder ihre Gedanken dazu hier posten. Das Argument, dass hier „Geheimwissen“ gesammelt wird, ist Unsinn. Das hier ist ein öffentliches Forum, bei dem jeder mitlesen kann, und hier wird dem interessierten Teil der Gesellschaft, der lesen und nachdenken kann, ein echter Mehrwert geboten. Die Frage nach dem Nutzwert erübrigt sich daher.

Bei dem Gedanken, dass wir in der gegenwärtigen dramatischen wirtschaftlichen Entwicklung auf die Objektivität der Presse bzw. auf die Informationen der öffentlich-rechtlichen Anstalten angewiesen wären, bekomme ich eine Gänsehaut, denn unter diesen Umständen säßen wir im großen Tal der Ahnungslosigkeit!!!
Daher müssen wir alle froh sein, dass es dieses und andere Foren und Blogs gibt, über die wir uns unabhängig informieren und auch Meinungen austauschen können. Freier Meinungsaustausch und unabhängige Informationen sind elementare Teile der Demokratie – und die sollten wir sorgsam pflegen.


Gruß Harryinfo

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das Forum ist sensationell

kicker @, Samstag, 29.03.2008, 10:25 (vor 6521 Tagen) @ harryinfo

Zustimmung für harryinfo,
und Applaus ans Forum

antworten
 

Ein weiteres Beispiel für die Geschwindigkeit des Forums (mT)

DT @, Sonntag, 30.03.2008, 17:28 (vor 6519 Tagen) @ kicker

WGN hatte hier schon am 20.3. von John Meriwether und seinen neuerlichen Verlusten berichtet:

http://www.weissgarnix.de/?p=63

Der Speichel hat bis zum 28.3. gebraucht, um die Geschichte aufzugreifen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,543878,00.html

Der gute Marc Pitzke soll lieber mal hier mitlesen, als in den Wallstreet Bars abzuhängen...

DT

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