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Warum gibt es bloss so wenige Arbeitslose, keine Ironie!

pluschmouse, Sonntag, 30.03.2008, 04:00 (vor 6520 Tagen)

Ich meine in den letzten 100 Jahren, brauchen immer weniger Kräfte in der Landwirtschaft, die Spargelstechmaschine steht schon in den Startlöchern!

Die Fabriken werden immer mehr automatisiert, wer bracht da noch Arbeiter?

Nict zuvergessen ist auch die gesammte Verwaltung, im Grunde genommen durch integriete Prozesse braucht man hier auch kein Leute mehr. Nomalerweise müsste eine Firma in der Lage sein jede Minute einen neuen Geschäftsbericht zuerstellen, wenn alle Daten verfügbar sind. Noch ein bischen Bürokratie abbau und dann brauchen wir keine Verwaltungen mehr.

Aslo ich frage mich wirklich, wieso wir so wenige arbeitslose haben, ich denke mal so 75% könnte man schaffen. Sicherlich kein gutes Ziel aber eignedlich müsste die Gesellschaft darüber nachdenken, das wir darauf hinsteuern!

antworten
 

selten mitgezählt werden

GutWetterTrader, Sonntag, 30.03.2008, 04:18 (vor 6520 Tagen) @ pluschmouse

weil Umschüler

1-Euro-Jobber

Zwangsverentete

H4-ler

selten mitgezählt werden

antworten
 

Staatsdiener, und 13% sind es ja schon

Burning_Heart @, Sonntag, 30.03.2008, 05:58 (vor 6520 Tagen) @ pluschmouse

Deine Analyse ist richtig. Es müsste deutlich mehr Arbeitslose geben.
Der Staat kompensiert aber die meisten dieser Fortschrittsarbeitslosen, weil er seine Schafherde im Griff halten muss und dafür Leute braucht.

In USA ist der Anteil der Beamten "all inclusive" vor kurzem angeblich auf über 50% angestiegen. Das kostet dann richtig. Wenn wir die Beamten auf 10% reduzieren würden, könnten wir alle mit 20 Std/Woche besser leben als heute.

Ein weiterer Posten hat sich wegen der Infla Selbstständig gemacht und so neue Arbeitsplätze geschaffen da in Inflas sparen sich nicht rentiert und somit jeder mit Geld gezwungen ist zu investiert.

antworten
 

Dabei sollte man immer eine Gedankenfalle beachten. Mal vom Hauptweg weg.

prinz_eisenherz, Sonntag, 30.03.2008, 06:00 (vor 6520 Tagen) @ pluschmouse

Hallo,
die Gedankenfalle ist einfach, aber nicht naheliegend.
Die Arbeitslosenzahlen, ob offiziell oder die mit ABM – Tätigkeiten, die beziehen sich immer auf die Menge der Menschen die eine Arbeit nachfragen !!.

Weiter quer gedacht kommt man zu einer eigenartigen, für manche erschreckenden Feststellung. Arbeit als das höchste aller Gefühle angenommen, einfach mal alle Menschen im arbeitsfähigen Alter in Deutschland gerechnet und eiskalt vorausgesetzt, das die auch alle als potenzielle Arbeitssuchende gezählt werden. Sodann die tatsächlich Zahl der Menschen mit Arbeit dagegengesetzt, dann sind es keine 5% und auch keine 10 % Arbeitslose, dann muss ich schwer schätzen, ohne nicht das Internet zu durchforsten. Ich versuche es mal:

Bei 80 Millionen Menschen in Deutschland gehe ich davon aus, das etwa 2/ 3 arbeitsfähig sind, in einem Alter von 16 Jahren bis 65 Jahren, die Selbständigen herausgeschätzt, was bedeutet, das dem Arbeitsmarkt rund 40 Millionen Menschen zugerechnet werden müssen.

Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer im Dez. 2007 waren 27 Millionen Bürger.
40 Millionen Arbeitssuchende - 27 Millionen Beschäftigte = 13 Millionen Arbeitslose

13 Millionen Arbeitslose zu 40 Millionen Arbeitsfähige entsprechen etwa 33% Arbeitslose. Eigentlich eine krasse Zahl, wenn man sich mal dem Thema Arbeit außerhalb der normalen, gewohnten statistischen Rituale zuwendet.

Nebenbemerkung:
Die deutlich höheren Arbeitslosenzahlen nach der Wiedervereinigung in den Ostländern von Deutschland resultierten nicht nur aus dem Abbau von Industrie und Verwaltung dort, sondern in bemerkenswerter Höhe auch aus der enormen Nachfrage der Menschen nach Arbeit. Arbeit war und ist im Sozialismus ein besonderes Merkmal dieser Staatsform. Absolut gesetzt als "Arbeit für alle", ein Grundrecht auf Arbeit, wie es unsere unheilbar kranken deutschen Schöndenker nach der Vereinigung immer wieder forderten. Wer keine Arbeit hatte oder sie nicht überzeugend nachfragte, der war eher ein Außenseiter, hatte eventuell einen klaren Eintrag in seiner Kaderakte, in der vieles stand u.a. auch, das der Kandidat für eine Arbeit, der ein Alkoholkranker ist.

Bitte jetzt keine großartigen Hasstiraden in meine Richtung, solche und noch ganz anderer Kaderakten, die bei einer Bewerbung zu einer Arbeit vorgelegt werden mussten, die habe ich mehrfach selbst zur Kenntnis genommen. Trunkenheit, als ausschließendes Merkmal, war eher noch eine harmlosen Eintragung in diesem Dokument. Westkontakte konnte dort auch schon mal hinein gekritzelt worden sein. Das jedoch war für einen Ingenieur, einen Akademiker das KO–Kriterium bei der Stellensuche. Stimmt, in meiner beruflichen Aufbauarbeit, unmittelbar von 1989 bis etwa 1994 im Bezirk Lichtenberg, in Berlin – Ost, da habe ich vieles von dem tatsächlichen Sittengemälde der DDR gelernt.

Aber klammern wir diesen bekannten, sozialistischen, gesellschaftlichen Ansatz mal aus und ich frage unverblümt, gibt es für 40 Millionen arbeitsfähiger Menschen in Deutschland wirklich Arbeit? Ist diese Extrembetrachtung zur Arbeit, zur Arbeitslosigkeit unnütz? Ich kann es nicht sagen. Jedoch, um den Mythos Arbeit mal etwas weniger gefühlsbeladen zu betrachten, dafür kann diese Überlegung schon seinen besonderen Reiz hergeben.

alles Gute
eisenherz

antworten
 

ein paar Zahlen dazu

dieter, Sonntag, 30.03.2008, 07:39 (vor 6519 Tagen) @ prinz_eisenherz

Hallo Prinz,
ein paar Zahlen zu/gegen Deiner Rechnung, wobei es viel einfacher ist, die Zahl der Erwerbstätigen zu zählen als die der Arbeitslosen. So läßt sich doch viel einfacher eine Entwicklung feststellen.

Zahl der Erwerbstätigen:
1950 und Jahre danach ca. 20 Mill. in Westd.
1991 vor der Wiederver. ca. 31,2 Mill in Westd.
1991 nach der Wiederver. ca. 38,6 Mill in Gesamtd.
2006 ca. 39,1 Mill in Gesamtd.

Gruß Dieter

antworten
 

geschönt!!

cassi @, Mitten in der EUdSSR, Sonntag, 30.03.2008, 08:02 (vor 6519 Tagen) @ dieter

2006 ca. 39,1 Mill in Gesamtd.

Gruß Dieter

Erwerbstätige:
Jahr. offiziell - ... real
2000
2001 39,20 Mio
2002 38,99 Mio 38,93 Mio
2003 38,72 Mio 38.19 Mio
2004 38,88 Mio 38.35 Mio
2005 38,85 Mio 37,97 Mio
2006 39,08 Mio 36,73 Mio
2007 39,74 Mio 37,16 Mio Diff= 2,58 Mio

warum Differenz?
näheres hier ==> www.aussenpolitikforum.net

--
Gruß Â©
"Dummheit ist ein menschliches Privileg" (Sigismund von Radecki)

"Reicher Mann und armer Mann standen da und sah´n sich an.
Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich"

antworten
 

vergiß es

dieter, Sonntag, 30.03.2008, 08:30 (vor 6519 Tagen) @ cassi

2006 ca. 39,1 Mill in Gesamtd.

Gruß Dieter


Erwerbstätige:
Jahr. offiziell - ... real
2000
2001 39,20 Mio
2002 38,99 Mio 38,93 Mio
2003 38,72 Mio 38.19 Mio
2004 38,88 Mio 38.35 Mio
2005 38,85 Mio 37,97 Mio
2006 39,08 Mio 36,73 Mio
2007 39,74 Mio 37,16 Mio Diff= 2,58 Mio

warum Differenz?
näheres hier ==>
www.aussenpolitikforum.net


Hab mir den Link angeschaut, da wurde m. E. in nicht nachvollziehbarer und vermutlich irreführender Weise von Statistiken der Arbeits/Erwerbslosen auf die Statistiken der Erwerbstätigen geschlossen.

Schau Dir doch mal die Statistiken der Erwerbstätigen genauer an, aufgegliedert nach Stellung im Beruf, aufgegliedert nach Wirtschaftsbereichen, da werden Selbständige und Arbeitnehmer gezählt und zwar getrennt nach Dienstleistung, Handel, Gewerbe, öffentl. Dienst usw.

Meinst Du ernsthaft die haben Alg I+II-Empfänger irgendwie in die Wirtschaftsbereiche einsortiert oder vielleicht in die Rubrik Selbständige gepackt?

Gruß Dieter

antworten
 

und trotzdem wird viel weniger gearbeitet

dieter, Sonntag, 30.03.2008, 08:09 (vor 6519 Tagen) @ dieter

1960 hatten die BRD 26 Mill. Erwerbstätige, die lt. Statistik 56 Mrd. Arbeitsstunden arbeiteten.

1990 wurden lt. ident. Statistik trotz deutlich erhöhter Erwerbstätigen nur noch 48 Milliarden Stunden gearbeitet.

1960 hat ein Erewerbstätiger im Schnitt 2160 Std./Jahr gearbeitet und in 2007 waren es nur noch 1430 Std/Jahr.

Da kann man mal sehen, wie faul wir geworden sind bei 6 Wochen Urlaub und ca. 11 Feiertagen im Jahr, wenn also nur an 10 von 12 Monaten gearbeitet wird oder an 240 Tagen im Jahr abzügl. Krankheitstage und sonst. Freitage.

Gruß Dieter

antworten
 

War das nicht...

cassi @, Mitten in der EUdSSR, Sonntag, 30.03.2008, 08:30 (vor 6519 Tagen) @ dieter

...das Versprechen der "schönen Maschine", dass es allen besser geht und wir weniger arbeiten müssen!!

Ist jetzt halt a bisserl schlecht verteilt! So wie beim Kapital.
Vollkapitalismus eben! [[sauer]]

--
Gruß Â©
"Dummheit ist ein menschliches Privileg" (Sigismund von Radecki)

"Reicher Mann und armer Mann standen da und sah´n sich an.
Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich"

antworten
 

Und hier die offizielle Statistik, Destatis hilft weiter

Mephistopheles, Sonntag, 30.03.2008, 11:14 (vor 6519 Tagen) @ dieter

Hier die Zahlen, damit nicht mehr wild in der Gegend rumspekuliert werden muß

Dabei wären eigentlich 2 ganz andere Zahlen interessant, die ich aber nirgendwo finde:
1. Die Zahl der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden
2. Die Zahl der produktiv geleisteten Arbeitsstunden, in denen Werte geschaffen werden statt Zeit verbummelt. Schließlich hatte auch die DDR Volbeschäftigung.

Gruß Mephistopheles

antworten
 

hier die Daten etwas genauer

dieter, Sonntag, 30.03.2008, 11:28 (vor 6519 Tagen) @ Mephistopheles

Hallo Mephistopheles

alles was Du an Daten suchst, wirst Du vermutlich hier finden, auch über Produktivität, auch interessant die Nettolohnentwicklung pro gearbeiteter Stunde im produz. Gewerbe, das widerspricht nämlich sehr den Aussagen der Politiker und Gewerkschafter.

zum Statistischen Taschenbuch 2007

Gruß Dieter

antworten
 

Statistisches Taschenbuch wimmelt von Fehlern, einfach mal nachgerechnet!

Taxass, Sonntag, 30.03.2008, 16:25 (vor 6519 Tagen) @ dieter

Hallo Mephistopheles

alles was Du an Daten suchst, wirst Du vermutlich hier finden, auch über
Produktivität, auch interessant die Nettolohnentwicklung pro gearbeiteter
Stunde im produz. Gewerbe, das widerspricht nämlich sehr den Aussagen der
Politiker und Gewerkschafter.

zum
Statistischen Taschenbuch 2007

Gruß Dieter

Hallo Dieter,
bin mal dem Link gefolgt und habe mir so eine Exceldatei runtergeladen . In diesem Fall diese: http://www.bmas.de/coremedia/generator/19188/property=document/stb2__1__xls.xls
Bevölkerungsentwicklung. Beim Nachrechnen der prozentualen Veränderungen von Jahr zu Jahr stiess ich auf gravierende Fehler in der Tabelle. z.B.

1967 _ 59948
1968 _ 60463 +0,4% in Wirklichkeit +0,9%, ein Fehler von über 50% rel.

oder
1973 _ 62101
1974 _ 61991 +0,1% in Wirklichkeit -0,2 % ,einfach hirnrissig!
Über 90% aller Prozentangaben sind falsch!
Ich kann mir kaum vorstellen, dass die anderen Excel-Tabellen auf dieser Seite von viel besserer Qualität sind.
Haben wir solche Knalltüten in unseren Ministerien verdient?
Mir wird echt schlecht!
Gruss und Kotz, Taxass

antworten
 

die nehmen eine unbekannte Basis

dieter, Montag, 31.03.2008, 00:44 (vor 6519 Tagen) @ Taxass

Hallo Dieter,
bin mal dem Link gefolgt und habe mir so eine Exceldatei runtergeladen .
In diesem Fall diese:
http://www.bmas.de/coremedia/generator/19188/property=document/stb2__1__xls.xls
Bevölkerungsentwicklung. Beim Nachrechnen der prozentualen Veränderungen
von Jahr zu Jahr stiess ich auf gravierende Fehler in der Tabelle. z.B.

Hallo Taxass,
noch nie habe ich mir die ausgewiesenen prozentualen Veränderungen angeschaut, immer nur die absoluten Zahlen und damit dann höchstens meine eigenen Rechnungen gemacht.
Jetzt bin ich Deinen Angaben gefolgt, habe kurz eine aus meiner Sicht logische Formel für eine neue Spalte angegeben und rechnen lassen. Eigentlich paßt demnach nicht eine einzige prozentuale Angabe des Arbeitsministeriums. Die scheinen eine andere Basis für prozentualen Veränderungen zu nehmen als das Vorjahr.

Gruß Dieter

antworten
 

Faulheit?

fridolin, Sonntag, 30.03.2008, 12:25 (vor 6519 Tagen) @ dieter

1960 hatten die BRD 26 Mill. Erwerbstätige, die lt. Statistik 56 Mrd.
Arbeitsstunden arbeiteten.

1990 wurden lt. ident. Statistik trotz deutlich erhöhter Erwerbstätigen
nur noch 48 Milliarden Stunden gearbeitet.

1960 hat ein Erewerbstätiger im Schnitt 2160 Std./Jahr gearbeitet und in
2007 waren es nur noch 1430 Std/Jahr.

Da kann man mal sehen, wie faul wir geworden sind bei 6 Wochen Urlaub und
ca. 11 Feiertagen im Jahr, wenn also nur an 10 von 12 Monaten gearbeitet
wird oder an 240 Tagen im Jahr abzügl. Krankheitstage und sonst.
Freitage.

Ich habe meine Zweifel, ob man aus diesen Zahlen auf "Faulheit" schließen kann.

Die Frage ist doch, was ein "Erwerbstätiger" früher und heute typischerweise ist. In den 1960er Jahren doch wohl meist der sozialversicherungspflichtige Vollerwerbstätige. Heute scheint in manchen Branchen die langfristig angelegte und fair bezahlte Vollerwerbstätigkeit eher die Ausnahme zu sein. Was wirklich floriert, sind Zeitarbeit, Teilzeitbeschäftigung, Minijobs, Arbeitsgelegenheiten und unbezahlte sogenannte "Praktika".

Wenn alle Erwerbstätigen einfach in einen Statistik-Topf geworfen werden, würde ich mich nicht wundern, wenn die durchschnittliche Jahresarbeitszeit heute geringer ausfällt als früher.

Schönen Gruß.

antworten
 

Generationen-Gerechtigkeit

dieter, Sonntag, 30.03.2008, 13:57 (vor 6519 Tagen) @ fridolin

Wenn alle Erwerbstätigen einfach in einen Statistik-Topf geworfen werden,
würde ich mich nicht wundern, wenn die durchschnittliche Jahresarbeitszeit
heute geringer ausfällt als früher.

Schönen Gruß.
[/color]

Hi,
anhand versch. Statistiken über die tariflichen Arbeitszeiten eines Arbeiters (der bekanntlich jede Überstunde auch bezahlt bekommt) läßt sich ermitteln, daß die tarifliche Arbeitszeit eines normalen Vollzeit-Arbeiters 1965 um ca. 21% höher war als in 2005.

Und zur Faulheit:
Setzt man Arbeitszeit und Freizeit in Bezug zum Lebensalter, dann kommt man zu dem Schluß, daß man heutzutage eher bis zum 75 Lebensjahr arbeiten müßte um halbwegs mit der Lebens-Arbeitsleistung der Alten mitzuhalten. Das sollte auch mal zur Generationen-Gerechtigkeit gesagt werden.
Also: Rente ab 75 Jahre entspricht in etwa einer identischen Lebens-Arbeitsleistung der 60er Jahre als es Rente mit 65 gab.

Gruß Dieter

antworten
 

So war das aber nicht geplant, ich muss schwer nachfragen.

prinz_eisenherz, Sonntag, 30.03.2008, 10:32 (vor 6519 Tagen) @ dieter

Hallo Dieter,
## Zahl der Erwerbstätigen: 2006 ca. 39,1 Mill in Gesamtd.##

Ich habe nicht ohne Grund das hier als Ausgangsthese für meine Rechnung gewählt: Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer im Dez. 2007 waren 27 Millionen Bürger. 40 Millionen Arbeitssuchende - 27 Millionen Beschäftigte = 13 Millionen Arbeitslose

Die Betonung liegt dabei auf Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer“. Was ich meine ist die altbekannte Logik, die von notwendig oder hinreichend oder beides, um zu einer wahren Aussage zu gelangen: Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer sind Erwerbstätige, keine Frage, aber sind Erwerbstätige auch sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer? Oder etwas mehr formelhaft geschrieben:

Wenn X (= Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer)gilt, dann ist er ein Y (= ein Beschäftigter).
Klar ist er das. Die Aussage ist trivial und richtig.

Aber wenn Y gilt, dann gilt auch X.
Diese Aussage ist genauso trivial, wie falsch.

Folgerung:
Erwerbtätiger zu sein ist hinreichend dafür in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis zu stehen, aber nicht notwendig. Also müssen wir beide versuchen unsere verschiedenen Zahlen zu untersuchen. Ich versuche es hiermit:

Nach deinen und meinen Zahlen zu urteilen stimmt dabei etwas nicht, denn meine Zahlen, die der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer, die habe ich mir vom statistischen Bundesamt besorgt.
Ich schließe aus meiner oben genannten Aussage, aus deinen 39,1 Millionen Erwerbstätigen und meinen 27 Millionen sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer - immerhin eine Lücke von nicht weniger als 12 Millionen Menschen - das es einen wichtigen Unterschied gibt, der beachtet werden muss, und auch darauf wollte ich eigentlich hinaus. Die Menge der Beschäftigten schließt die Menge der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer mit ein, aber sie enthält noch viel mehr an Elementen. Wer könnte das sein?

Da die Differenz von 12 Millionen Menschen augenfällig keiner Arbeit mit Sozialabgaben nachgehen, können es nur die gering Verdienenden sein. Also derjenigen, die zwar beschäftigt sind, aber so wenig verdienen, das sie keine Sozialabgaben bezahlen brauchen. Die Frage ist hierbei, wo liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei der Höhe des Gehaltes für diese fast 12 Millionen Menschen und ist es mit diesem Lohn möglich einigermaßen über die alltäglichen Runden zu kommen? Oder verstecken sich in deinen Zahlen auch die geschätzten Beschäftigten für die Schwarzarbeit? Wie will man da die Zahlen kennen und Arbeit im Sinne von brauchbaren Einschätzungen, das sind diese Arbeitsverhältnisse wohl kaum.

Zusammenfassung:
40 Millionen arbeitsfähige Bürger oder milder, alle die, die sich als arbeitswillig melden zu beschäftigen, das kann gelinden, staatlich organisiert. Menschen die sonst zu Hause auf gar keine, auf dumme oder auf geniale aber gefährliche Gedanken kommen, die mit Angeboten, mit Zwangsmaßnahmen für eine Beschäftigung zu veranlassen, das ist das Gebot der Stunde, ABM a la DDR, aber muss bezahlt werden von denen die Arbeit haben. Die traditionellen, schon versuchten Modelle, wie Autobahnen bauen, Eisenbahnschienen für den Transport von Panzern zu verlegen, die sind aktuell nicht angesagt. [[zwinker]]

Also was bleibt? Es bleibt viel Beschäftigung bereit zu stellen, jedoch immer weniger Arbeit. Ich mache mir jetzt nicht die Mühe, mir irgendwelche idiotischen Beschäftigungen für viele Menschen auszudenken, sie aus ihrem Bau zu zwingen, wie den Grunewald komplett abholzen und danach wieder aufzuforsten oder vergleichbare Scherze, dabei sind mir die bekannten Gutmenschenpolitiker meilenweit überlegen.

Für Beschäftigung zu sorgen, dabei jedoch die Notwendigkeit außer acht zu lassen, drei Werktätige an einem Arbeitsplatz, wo einer genügt hätte, das war übrigens die soziale Errungenschaft der DDR, mit der Folge, wie es immer kommt, gut gemeint endet meistens im Untergang. Kann aber auch sein, das die ihrer Zeit nur ein halbes Jahrhundert voraus waren. Ist möglich.

Alle Leute sind beschäftigt, aber haben die auch Arbeit? Das ist hier die Frage.

bis denne
eisenherz

antworten
 

@Prinz: Du bringst mal wieder alles durcheinander

Mephistopheles, Sonntag, 30.03.2008, 11:39 (vor 6519 Tagen) @ prinz_eisenherz

Hallo Dieter,

Die Betonung liegt dabei auf Sozialversicherungspflichtig
beschäftigte Arbeitnehmer“.

Folgerung:
Erwerbtätiger zu sein ist hinreichend dafür in einem
sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis zu stehen, aber nicht
notwendig. Also müssen wir beide versuchen unsere verschiedenen Zahlen zu
untersuchen. Ich versuche es hiermit:

Nach deinen und meinen Zahlen zu urteilen stimmt dabei etwas nicht, denn
meine Zahlen, die der sozialversicherungspflichtig beschäftigten
Arbeitnehmer, die habe ich mir vom statistischen Bundesamt besorgt.
Ich schließe aus meiner oben genannten Aussage, aus deinen 39,1 Millionen
Erwerbstätigen und meinen 27 Millionen sozialversicherungspflichtig
beschäftigten Arbeitnehmer - immerhin eine Lücke von nicht weniger als 12
Millionen Menschen -

12 Millionen Beamte??????[[hae]] [[hae]] [[hae]]


Da die Differenz von 12 Millionen Menschen augenfällig keiner Arbeit mit
Sozialabgaben nachgehen, können es nur die gering Verdienenden sein.

Das wäre mir neu, dass Beamte zu den Geringverdienern zählen. Wenn sie auch zu den Beschäftigten zählen. Arbeiten tun sie deswegen noch lange nicht (alle).

Also

derjenigen, die zwar beschäftigt sind, aber so wenig verdienen, das sie
keine Sozialabgaben bezahlen brauchen.

Das ist wieder die typische Verwechslung von hinreichender und notwendiger Bedingung.
Richtig ist, dass die geringfügig Beschäftigten - die hast du offenbar mit den Geringverdienern gemeint - keine Sozialabgaben bezahlen, aber bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gibt es keine Verdienstuntergrenze.
Ab dem 1. Euro beginnt die Sozialversicherungspflicht

Die Frage ist hierbei, wo liegt die

Beitragsbemessungsgrenze bei der Höhe des Gehaltes für diese fast 12
Millionen Menschen

1 Euro/Jahr, wenn man nicht zur privilegierten Kaste der Beamten zählt.
Oder verstecken sich in deinen Zahlen

auch die geschätzten Beschäftigten für die Schwarzarbeit?

nein

Wie will man da
Für Beschäftigung zu sorgen, dabei jedoch die Notwendigkeit außer acht zu
lassen, drei Werktätige an einem Arbeitsplatz, wo einer genügt hätte,

Du sprichst offenbar aus gelebter Erfahrung [[zwinker]]

Alle Leute sind beschäftigt, aber haben die auch Arbeit? Das ist hier
die Frage.


Klaro. Jeder Beamte kennt den Unterschied.


bis denne
eisenherz

Mephistopheles

antworten
 

Beamte arbeiten wiklich nicht, die verzehren sich bei ihrem DIENST für den Bürger

prinz_eisenherz, Sonntag, 30.03.2008, 12:26 (vor 6519 Tagen) @ Mephistopheles

Hallo Mephistopheles,
das du es besser weiß ist mir sonnenklar. Nur damit einige von denen, die sich hier an unserer überaus weltbewegenden Diskussion ergötzen, nicht auf verwegene Gedanken kommen:

12 Millionen Beamte??????[[hae]] [[hae]] [[hae]]

Leider sind es bei rund 4,6 Millionen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst in Deutschland nur 1,6 Millionen Beamte, die dieses Land mit allergrößter Mühe aufrecht erhalten, den vielen kleinen und großen Schädlingen gegen Deutschland gerichtet, Tag und Nacht, bei Regen, Schnee, Eiseskälte, bei Sturm und großer Hitze, die diesen Volksschädlingen Widerstand entgegensetzen, leider.

[[rofl]]

Solltest du auf den naheliegenden Gedanken kommen, nun, da du die ganze Wahrheit kennst, dich bei mir für diesen Service zu bedanken, das ist nicht nötig und auch verwerflich, denn ein Beamter ist unbestechlich, er darf nichts annehmen, selbst deine berechtigte Hochachtung nicht, um nicht Zuneigung zu schreiben. Aber ich werde sie trotzdem in meinem Herzen warm und trocken aufbewahren, keine Sorge.

Hochachtungsvoll, von einem Beamten an einen Bürgerlichen
eisenherz

**********************************************************

Die Grundlagen des Beamtenverhältnisses
Historische Entwicklung
Seine erste, heute noch fortwirkende Ausprägung erhielt der öffentliche Dienst in Deutschland im 18. Jahrhundert, als die Beamtinnen und Beamten vom Fürstendiener zum Staatsdiener wurden. Damit wurde die persönliche Bindung der Bediensteten zu dem Monarchen oder Landesherrn erweitert um das „Wohl des Staates“.

Auf dieser zusätzlichen Verpflichtung, das Wohl der Allgemeinheit
und die Idee einer objektiven Rechtsordnung gegenüber dem Monarchen als auch später gegenüber den politischen Parteien, dem Parlament und der Regierung zu behaupten, baut schon frühzeitig das Selbstverständnis und das berufliche Leitbild des Beamtentums auf.

Mit der einhergehenden Professionalisierung der Verwaltung zu Beginn des 19. Jahrhunderts erhielt das Berufsbeamtentum seine modernen Grundlagen.

antworten
 

sogar ich zähle dazu

dieter, Sonntag, 30.03.2008, 12:02 (vor 6519 Tagen) @ prinz_eisenherz

Hallo Prinz,
sogar ich zähle zur offiziellen Statistik der Erwerbstätigen, obwohl ich nichts verdiene, keine sozialvers.-pflichtige Beschäftigung habe, allerdings viel arbeite als Selbständiger - und nicht nur das:
Arbeit macht mir sogar extrem viel Freude, sodaß ich lieber umsonst arbeiten würde als gar nicht.

Gruß Dieter

PS. by the way: Wenn einem der finanzielle Aspekt der Arbeit nicht so wichtig ist, kann man sich den Luxus erlauben sich seine Arbeit und Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen aussuchen zu können.

antworten
 

... weil nur Arbeit Mehrwert erzeugt

Melethron, Sonntag, 30.03.2008, 06:05 (vor 6520 Tagen) @ pluschmouse

Aslo ich frage mich wirklich, wieso wir so wenige arbeitslose haben, ich
denke mal so 75% könnte man schaffen. Sicherlich kein gutes Ziel aber
eignedlich müsste die Gesellschaft darüber nachdenken, das wir darauf
hinsteuern!

Tja im Sozialismus (In nem echten nicht diesem totalitäre undemokratischen "Real Sozialismus" zeug wie in der UDSSR) wäre das ja erstrebenswert (nicht 75% Arbeitslose aber alle arbeiten 75% weniger). Aber wenns ums schnelle Geld geht, dann lohnt sich halt ein unterbezahlter schwarzarbeitender Spargelstecher eher als ne teure Maschine. Anderes Beispiel: PIN: Billiglohne zum Post sortieren statt ne Maschine. Wertbildung kommt eben nur durch Arbeit (jaja der "Fachkräftemangel" und das Humankapital).

Aber wenn dottore mit seinem Game-Over recht behält und sich bald alle Schulden und Vermögenswerte wie Materie und Anti-Materie annihilieren, werden wir ja bald den "wealth of the nations" sehen [[zwinker]] .

antworten
 

Frage: Wie schaffen es Otto Walkes, Udo Lndenberg einen Mehrwert zu erzeugen? (oT)

prinz_eisenherz, Sonntag, 30.03.2008, 06:11 (vor 6520 Tagen) @ Melethron

- kein Text -

antworten
 

Tun sie doch garnicht, aber ein Teil des erwirtschafteten Mehrwerts landet eben bei ihnen.... (mT)

Melethron, Sonntag, 30.03.2008, 06:40 (vor 6520 Tagen) @ prinz_eisenherz

Der Gebrauchswert der "Unterhaltung" hat eben auch einen Tauschwert. Das heißt aber noch lange nicht das dies eine wertbildende (konkrete) Arbeit ist.

Geld übrigens "arbeitet" auch nicht. Hab ich empirisch überprüft indem ich mal n paar Euros auf ner Werkbank verteilt hab. Kam nix dabei raus. Hab dann mal bei ner Bank angefragt in welchen Bereichen denn das zu ihnen gebrachte Geld denn einer Arbeit nachgeht. Hab aber bisher keine Antwort erhalten. Komisch oder?

antworten
 

Dann folgt daraus, das sie auch nicht arbeiten, aber was machen die dann? (oT)

prinz_eisenherz, Sonntag, 30.03.2008, 07:10 (vor 6519 Tagen) @ Melethron

- kein Text -

antworten
 

Stichwort: konkrete Arbeit

Melethron, Sonntag, 30.03.2008, 08:56 (vor 6519 Tagen) @ prinz_eisenherz

Ich sagte nicht, dass sie nicht arbeiten. Diese Arbeit ist nur quasi nicht konkret, sprich Gebrauchswert bildend. Das einzige was bei dieser Arbeit einen minimalen Gebrauchswert bildet ist die entstanden Information. Dieser Gebrauchswert ist aber in meinem Augen jedoch vernachlässigbar klein. Mit der Maslowschen Bedürfnispyramide lässt sich dies auch leicht begründen. Wenn nix zu essen hast, dann bringts dir nix wenn dich an ein konzert von Udo oder Otto errinnern kannst (für ne Erinnerung gibts dann auch nix zu essen. Eventuell bekommst was für eine cd, die haben aber Udo und Otto wohl kaum selber gepresst [[zwinker]]. Zudem ist durch die Technische Entwicklung eine solche Information beliebig oft reproduzierbar: wenn man eine cd brennt sind die einzigen Kosten die Energie die aufgewendet wird und das Rohmatrial also einen Rohling die jeweils aus anderer wertbildender Arbeit. Könnte mir gut vorstellen das udo und otto nicht so begeistert wären wenn man das copyright abschaffen würde [[zwinker]] ). Sprich wir haben einen sehr geringen weil ideellen Gebrauchswert. Also eine quasi nicht wertbildende Arbeit.

Schau dir beispielsweise mal diese OECD Studie an. Da geht es um den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Humankapital. Ganz eigenartiger Weise gibt es da Zusammenhänge. Im Klartext heißt das, nur effizientere, besser ausgebildete Arbeitskräfte einen größeren Mehrwert sprich Wachstum erzeugen können (Echtes Wachstum, Blasen sind mal außen vor). Naja, dann halt immer mehr arbeiten bei immer weniger Lohn, dann wächst die Wirtschaft weiter. Wächst sie nicht mehr gibts keine Nachschuldner und die inneren Widersprüche des Kapitalismus lösen sich in ein Logikwölkchen auf, wenn nur noch die Sachgüter vorhanden sind. Zumindest so lang bis das Spiel von vorne Los geht [[zwinker]] .

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Was ist mit einer Mutter, mit einem konkreten Kind, mit der Kindererziehung, arbeitet die konkret oder hat die Spaß? (oT)

prinz_eisenherz, Sonntag, 30.03.2008, 12:40 (vor 6519 Tagen) @ Melethron

- kein Text -

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das is dann zwar konkrete arbeit, aber keine abstrakte arbeit da eben nicht bezahlt....also das genaue gegenteil ;) (oT)

Melethron, Sonntag, 30.03.2008, 13:03 (vor 6519 Tagen) @ prinz_eisenherz

- kein Text -

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Sehr gute Frage!

sensortimecom @, Sonntag, 30.03.2008, 07:24 (vor 6519 Tagen) @ pluschmouse

Die Fabriken werden immer mehr automatisiert, wer braucht da noch Arbeiter?

D E R I M P O R T.

Die o.g. Fabriken arbeiten dank des Segens der Globalisierung und der WTO-Verträge aus den 90er-Jahren nicht mal mehr trotz Entlassung aller Arbeiter inkl. Vollautomatisierung rationell genug, um den Renditen-Hunger der Investoren zu stillen. Das Investieren in teure Roboter kommt in den westlichen Ländern anscheinend schon teurer als das Outsourcen von Konstruktion, Entwicklung, Produktion und Verwaltung nach Port Billigland. So schauts aus.

Was man dennoch braucht, ist eine Infrastruktur, um das Outsourcing, den Import und das Vermarkten (das in manchen Branchen zu einer Art "Güter-Zuteilung" verkommen ist) der dort erzeugten Produkte abzuwickeln. Und von dieser Infrastruktur leben wir. Samt unserem "Arbeitsmarkt".

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Nu kommt der fränkische Müllermeister und behauptet "Vollbeschäftigung" ist machbar

Jermak @, Sonntag, 30.03.2008, 12:08 (vor 6519 Tagen) @ pluschmouse

ist der in einen Bottich mit Weizenmehl gefallen oder haben seine Statistiker neue Tricks auf Lager?

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Wenn die Nachfrage nach Arbeit auf Null sinkt, dann gibt es Vollbeschäftigung. (oT)

prinz_eisenherz, Sonntag, 30.03.2008, 12:43 (vor 6519 Tagen) @ Jermak

- kein Text -

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Errinnert mich an irgendwas. Hmm, Wirtschaftskrise und einer der Vollbeschäftigung verspricht... (oT)

Melethron, Sonntag, 30.03.2008, 13:25 (vor 6519 Tagen) @ Jermak

- kein Text -

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Ganz Grundsätzlich

chiron, Sonntag, 30.03.2008, 14:54 (vor 6519 Tagen) @ pluschmouse

Es gibt immer Arbeit, ob früher mehr Landwirtschaft und heute mehr IT-Dingens spielt überhaupt keine Rolle. Arbeit gibt es immer. Die Frage die dich interessiert ist doch eine ganz andere. Wie sieht es mit bezahlter Arbeit aus.

Bezahlte Arbeit gibt es immer dann, wenn die Vermögen relativ gleichmässig verteilt sind. Je höher aber die Staatsschulden, desto einseiter die Vermögen und desto weniger Menschen haben die Möglichkeit für Arbeit zu bezahlen.

Stell dir nur mal vor, alle Mütter würden zuhause bleiben, die zuhause bleiben wollen, aus finanziellen Gründen aber nicht können. Die Arbeitslosigkeit wäre sofort weg.

Gruss chiron

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