Noch mal zum Transrapid
Ldier ist der Transrapid-Fred unten im Nirwana verschwunden. Weil das Thema in meinen Augen für Deutschland zu wichtig ist, wollte ich gerne mal auf den den Beitrag von Spartakus antworten http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=15581
Wenn offentliche Milliarden bei den Banken versenkt werden und zudem noch
ohne große mediale Aufmerksamkeit, so ist da ohne Frage Kritik gestattet,
um es mal milde zu formulieren. Aber das rechtfertigt dennoch keine
Milliardenförderungen für zweifelhafte Technologien. Wie viel Geld wurde
denn schon in die Entwicklung gepulvert?
Wieviel Geld (umgerechnet in heutige Werte) wurde wohl für die Entwicklung und ersten Einsatz der ersten Eisenbahn aufgebracht, oder des Düsenflugzeugs oder der ersten Rakten. Das sind neben dem Ottomotor im übrigen alls deutsche Erfindungen. Das der erste Pilot-Einsatz einer solchen Technologie kostspielig sein wird, aufgrund von nicht vorhandenen Größeneffekten, liegt wohl auf der Hand.
Im übrigen sei erwähnt, dass der Projekt des ersten bemannten Mondfluges der USA in den 60er Jahren die Hälfte des US Haushaltsbugets eines Jahres verschlingen sollte. Dennoch hat man es gemacht... obwohl der unmittelbare Nutzen für das Land sicher weniger auf der Hand lag als heute beim Transrapid. Aber dieses Projekt hat die USA technologisch an die Weltspitze katapultiert. Große Unternehmen wie Intel, HP und IBM sind entweder in diesem Projekt entstanden oder es hat sie nach vorne katapultiert. Das WWW ist ein Kind dieses Projekts.
Es geht beim Transrapid nicht darum eine winzige Strecke in Bayern zu bauen, sondern darum, ob irgendwann alle Fernstrecken in Deutschland/Europa mit dem Transrapid zu befahren sind!
Und wofür? Für ein Produkt was technisch zwar ohne Frage begeistern kann,
aber praktisch leider keinen Nutzen hat. Auf Kurzstrecken macht eine
Magnetbahn keinen Sinn, in München wäre eine Direkt-S-Bahn zum Flughafen
vielleicht 5 Min. langsamer, aber 3 Mrd. billiger. Eine Mitteldistanz wie
München-Nürnberg, der ICE braucht knapp über ne Stunde. Wenn der
Transrapid das in 45min. schafft ist mir aber nicht geholfen. Durch den
verkümmerten Nahverkehr brauche ich eh länger um überhaupt zum
Abfahrtsbahnhof zu kommen.
Warum das Flugzeug soviel billiger ist als ein Zug, kann ich nicht beurteilen. In jedem Fall kann es nicht mit den betriebstwirtschaftlichen Kosten des Zugbetriebs zusammenhängen... sondern mit den Kosten des gesamten Schienennetzes. In jedem Fall ist der Transrapid das Fortbewegungsmittel mit der höchsten Energieeffizienz. Über CO-2 Emissionen will ich garnicht reden. Beim Transrapid liegen Öknonomie und Ökologie außnahmsweise mal nicht im Widerspruch. Ich empfehle mal folgenden Link zur Durchsicht:
http://www.vdi-mittelhessen.de/docs/Transrapid-VDI.pdf
Und bei größeren Entfernungen, war gerade letzte Woche in Berlin, der Flug
kam 50 min., im Nahverkehr oder selbst beim Check-In ging jeweils mehr Zeit
drauf. Und wie will man mit 200€ für Hin/Rückflug für 2 Personen mit
Lufthansa konkurrieren? Mir fehlen beim Transrapid einfach die Vorteile.
Nicht schnell genug gegenüber einer modernen ICE-Strecke. Zu teuer im Bau,
zu wenig Kapazität und auf größeren Strecken wieder hoffnungslos gegen das
Flugzeug.
In der obigen Präsentation kann man auch gerne nachlesen wie große der Zeitvorteil beim Transrapid ggü. allen anderen Verkehrsmitteln ist... eben bei mitteleren innerdeutschen Strecken, wie z.B. Frankfurt - München. Da würde man mit dem Transrapid Non-Stop ca. 70 Minuten benötigen (Check-In entfällt dabei). Wie lange brauchst Du mit dem Flugzeug vom Betritt des Fluhafens FRA bis zum Ausstritt aus dem Flughafen MUC? Und dann bist Du in München noch lange nicht in der Stadt... Weil Dich eben kein Transrapid in 10 Minuten dorthin bringt.
Ohne öffentliche Fördermilliarden, wäre die Technologie vermutlich niemals
soweit entwickelt worden, weil sie schlicht nicht konkurrenzfähig ist.
Lange Rede, kurzer Sinn: In allen Studien zur Attraktivität des Standortes liegt Deutschland ganz gut. Warum? Nicht wegen den günstigen Arbeitskräften - bestimmt nicht, auch andere Faktoren sind nicht entscheidendn im Vergleich zur Logistik und Transport. Da waren wir immer die Nummer 1 - und sind es zum Glück immer noch. Wir sollten an unseren Stärken arbeiten, dann müssen wir auch nicht die Löhne für einfache Arbeit auf 1 Euro senken! Das ist meine tiefe Überzeugung.
Volle Zustimmung
Hallo,
endlich mal einer der es auf den Punkt gebracht hat.
Warum legt wohl Japan die neue Strecke Tokio-Nagoya für die TR-Technik aus? Weil die Betriebskosten für einen TR weit geringer sind als für die Shinkhansen-Tracks.
Gruß
Todd
Die Deutschen sind das dümmste Volk mit den intelligentesten Menschen
Es ist ja nicht nur der Transrapid, deren Früchte den Deutschen verloren gehen.
Es gibt viele Erfindungen aus Deutschland, die erst in anderen Ländern aufblühen.
Wer meinen Fall kennt weiß auch warum. So wird mein Freikolbengenerator, den ich in der untergegangenen DDR erfunden hatte, heute nur in Australien gebaut. Dieser läuft übrigens ölfrei.
Siehe: http://www.freepistonpower.com/
Ein Wort eines Physikers & Erfinders zum Transrapid:
Seit langem gibt es die Tendenz in mechanischen Systemen die Reibung (und damit Verschleiß, Wartung und Kosten zu reduzieren.). Das Wort heißt überall „berührungsloser Lauf“ wie z. B. bei einer Turbine oder der hard disk (Festspeicher - heißt wohl das deutsche Wort?)
Die ersten Informationen wurden auf Schallplatten gepresst und mit einer kratzenden Nadel herunter geholt. (Das entspricht der Eisenbahn mit Rädern.) Heute geht das mit einer „magnetischen Nadel“ (Physiker mögen mir die Vereinfachung verzeihen) viel besser. Natürlich ist es teurer, wird aber langsam wieder billiger, weil es massenweise hergestellt wird und außerdem immer besser wird.
Bei einem Unfall des ICE war ein Rad schuld, weil das Rad auf der Schiene das Problem ist (wie die Nadel auf der Schallplatte), besonders bei höheren Geschwindigkeiten.
Der Sprung von der Eisenbahn zum Transrapid ist ganz ähnlich dem Sprung von der Schallplatte zur Festplatte. Wer möchte zur Schallplatte zurück?
Ein Erfinder kann nur den Kopf schütteln, wenn alle dann nur über Geld reden. Außerdem würde es sich rechnen, wenn man das System dann in die ganze Welt verkauft. Außerdem wurde schon richtig bemerkt, dass unglaublich viele andere Entwicklungen, wie Steuer- und Regelsysteme etc dran hängen, die dann auch woanders verwendet werden können – kurz es würde die gesamte Wirtschaft angekurbelt, wenn man neue Technologien entwickelt und anwendet.
Deutschland hat kein Öl oder Gas zu verkaufen – aber die Ideen der Menschen – sagte mal s. ä. Bundespräsident Köhler.
Intelligente Wertschöpfungen deutscher Genies werden systematisch durch machtbesessene und kurzsichtig Dumme in den Boden gestampft.
Deshalb sage ich nochmals:
Die Deutschen sind das dümmste Volk mit den intelligentesten Menschen, wenn ihr nun versteht was ich meine.
(Wenn einmal jedes Land einen Transrapid hat schenkt uns der Kongo oder irgendein anderer afrikanischer Staat vielleicht auch einen. Warten wir doch einfach ab und tun gar nichts, sagte der .....)
Wolfhart Willimczik
ein aus Deutschland vertriebener Physiker & Erfinder
www.Wolfhart.us
www.inventor.blip.tv
Genau
Ein Wort eines Physikers & Erfinders zum Transrapid:
Seit langem gibt es die Tendenz in mechanischen Systemen die Reibung (und
damit Verschleiß, Wartung und Kosten zu reduzieren.). Das Wort heißt
überall „berührungsloser Lauf“ wie z. B. bei einer Turbine oder der hard
disk (Festspeicher - heißt wohl das deutsche Wort?)
Du hast vollkommen recht:
Es geht um den reibungslosen Transport.
Das sollte wohl jedem Nicht-Techniker klar sein, dass ein Transportmittel, welches sich ohne Reibung auf dem Boden fortbewegt, unhschlagbar günstig sein muss im Hinblick auf Energieverbrauch, Geräusche, Verschleiß, Kosten etc. Das das nicht in die Hirne unsere Politiker, besonders der SPD und der Grünen geht, ist mir ein Rätsel.
Naja, in jedem Fall bin ich nicht ganz so pessimistisch wie Du. Sicher steht es gerade in dem von die beschriebenen Sachverhalt nicht besonders gut um unser Land. Aber das liegt an vielen Faktoren. Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass Presse/Medien in Deutschland uns vorsätzlich schwach halten wollen. Vor allem überkommt mich das Gefühl, wenn ich das zur aktellen Berichterstattung zum Transrapid mir anschaue. Auch die Aussagen: In Bayern sind viele gegen den Transrapid.... ich glaube das beschränkt sich auf die paar Tausend Anwohner, die im Grunde immer jede Veränderung in ihrer Nähe ablehnen. Aber sonst, gibt es kaum Gegener des Transrapid - außer vielleicht ein paar verbitterte Lehrer und Grüne Pseudo-Weltverbesserer, die nur Unfug erzählen. Ich komme aus Bayern und kann nichts anderes berichten, obwohl ich mich mit vielen Menschen über dieses Thema unterhalte.
So isses, wie ich letzte Woche auch schon geschrieben habe:
Die erbärmlichen dt. Verantwortlichen waren und sind nicht in der Lage, eine Transrapidstrecke in D zu errichten, dann sollen das zu Recht die Chinesen im eigenen Land und überall sonst noch machen, damit diese geniale dt. Erfindung wenigstens anderen nutzt!
Erbärmliche Krämerseelen. Jeden investierten Euro hätte D 20-fach zurückerhalten! Jedes andere Land zeigte mehr Interesse als das grünverseuchte Deutsch-äh-land. Holland war ernsthaft interessiert, Dänemark, Schweden, Ungarn, usw. sogar die USA. Aber wenn D auf die Technik scheisst, wittern alle rückständig/reaktionären Kräfte der jew. Länder Morgenluft.
Diese Technik ist nicht für lächerliche 40km-Strecken gedacht. Sie ist optimal für Strecken 200 - 4000 km, da spielt sie ihre Stärken aus. Die schienenbasierte Bahn soll regionale Aufgaben erfüllen bis 200 km, alles andere gehört auf Transrapid umgestellt. Ferner ist Transrapid geradezu optimal für den Güterverkehr geeignet.
In 100 Jahren, wenn die Menschen Glück haben und die grüne Ideologie endlich als das entlarvt ist, was sie ist, nämlich purer Faschismus in anderem Gewand, dann wird vielleicht wieder Vernünftiges auf der Erde (und hpts. Deutschland) gemacht werden.
Die Sabotage ist gut organisiert
Es geht um den reibungslosen Transport.
Das sollte wohl jedem Nicht-Techniker klar sein, dass ein Transportmittel,
welches sich ohne Reibung auf dem Boden fortbewegt, unhschlagbar günstig
sein muss im Hinblick auf Energieverbrauch, Geräusche, Verschleiß, Kosten
etc. Das das nicht in die Hirne unsere Politiker, besonders der SPD und
der Grünen geht, ist mir ein Rätsel.
Mir nicht.
In Bayern sind viele gegen den Transrapid.... ich glaube das
beschränkt sich auf die paar Tausend Anwohner, die im Grunde immer jede
Veränderung in ihrer Nähe ablehnen. Aber sonst, gibt es kaum Gegener des
Transrapid - außer vielleicht ein paar verbitterte Lehrer und Grüne
Pseudo-Weltverbesserer, die nur Unfug erzählen. Ich komme aus Bayern und
kann nichts anderes berichten, obwohl ich mich mit vielen Menschen über
dieses Thema unterhalte.
Ich wollte als Berliner in Bayern eine neue Technologie einführen. Polizei, BLKA, BND und Justiz haben alles so schnell wieder zerschlagen wie ich es augebaut hatte. Den Betrieb, der trotzdem schon produzierte gibt es nicht mehr.
Es sind nicht nur einige Anwohner, die dagegen sind. Der Kampf gegen Kernkraft, Transrapid, ölfreie Maschinen etc ist vom KGB/SSD mit "wissenschaftlichen Methoden" organisiert.
@ dottore: es ging damals nicht nur um mich, die gleichen SSD'ler, die mich sabotierten, machen kontinuierlich weiter...
Ich sagte damals schon, dass alle den Schaden zu tragen haben...
Wer verstehen will, was wirklich passieret sollte unbedint die Doktorarbeit des Hptm. Wagner lesen.
"Die Bekämpfung der imperialistischen Ost- und DDR-Forschung und ihrer Einrichtungen in der BRD", Doktorarbeit an der juristischen Hochschule Potsdam von Dr. jur. Hans-Peter Wagner, geb.19.09.1940, Hauptmann des SSD (Staatssicherheitsdienst der ehemaligen "DDR") und Dr. jur. Dietrich Erwin, Major, 18.11.32, JHS, GVS MfS 160 - 50/74 I/II, magna, 31.05.74. "
Leider ist die stille Machtübernahme durch die Kommunisten in Deutschland schon zu weit fortgeschritten, so dass über sowas überhaupt nicht mehr berichtet wird.
Wolfhart Willimczik
OT
Es sind nicht nur einige Anwohner, die dagegen sind. Der Kampf gegen
Kernkraft, Transrapid, ölfreie Maschinen etc ist vom KGB/SSD mit
"wissenschaftlichen Methoden" organisiert.
@ dottore: es ging damals nicht nur um mich, die gleichen SSD'ler, die
mich sabotierten, machen kontinuierlich weiter...
Ich sagte damals schon, dass alle den Schaden zu tragen haben...Wer verstehen will, was wirklich passieret sollte unbedint die
Doktorarbeit des Hptm. Wagner lesen.
"Die Bekämpfung der imperialistischen Ost- und DDR-Forschung und ihrer
Einrichtungen in der BRD", Doktorarbeit an der juristischen Hochschule
Potsdam von Dr. jur. Hans-Peter Wagner, geb.19.09.1940, Hauptmann des SSD
(Staatssicherheitsdienst der ehemaligen "DDR") und Dr. jur. Dietrich
Erwin, Major, 18.11.32, JHS, GVS MfS 160 - 50/74 I/II, magna, 31.05.74. "
Ich kann Dich verstehen... und verstehe auch was Du meinst. Ich habe einen guten Freund in Polen, der mir ständig das Gleiche in Bezug auf Polen erzählt. Diese Doktorarbeit iteressiert mich. Kannst Du mir in zwei Sätzen erläutern, um was es dort geht?
@achilles
Sehe ich genauso.
Für alles ist Geld da:
-ein Parlament so groß wie für ein 300 Millionen Volk
-Millionen unqualifizierte Arbeitskräfte, die außerdem noch randalieren sowie deswegen doppelte Polizei- und Sozialhilfestellen nach sich ziehen
-eine komplett unfähige öffentliche Bankenlandschaft, die unter Aufsicht von Politikern, die sich gerade noch eine kräftige Diätenerhöhung gönnten, mal so eben um die 80 Milliarden Euro in den Sand setzte
-eine Subventionsmentalität für die gesamte EU; nur die deutschen Überschüsse halten den Euro
-eine Besteuerung des Bürgers, der gemessen an Besteuerungen vor dem ersten Weltkrieg mindestens um den Faktor 3 höher ist
Es ist extrem beschämend, das angesichts dieser monströsen Verschwendungen kein Geld da sein soll für einen vergleichsweise läppischen 20 Milliarden Zug, der außerdem noch die Bauwirtschaft und die Hochtechnologie päppeln würde und großteils direkt wieder zu inländischer Kaufkraft würde.
Ein extremes Trauerspiel. Armes Deutschland, das so geplündert wird.
Und da kommen diese dubios dreisten Figuren auch noch auf die Idee, mit dem Finger auf Leute wie Zumwinkel zu zeigen, bevor überhaupt ein Gerichtsurteil feststeht. Wo bleibt die Entschuldigung Steinbrücks für solch skandalöses Verhalten? Wo bleibt der Aufschrei der "Anständigen"?
Aha, hier in AUS geht es wohl besser
Du bist das also mit diesem Ding, von dem ich hier schon gehört habe. Interessant, ich dachte immer, hier läuft es auch nicht so mit der Bereitschaft zu neuen Sachen.
Hier wäre ein sehr guter Einsatzbereich für den Transrapid, aber ich komme nicht durch zu den Entscheidern.
Airport Sydney - Airport Melbourne, rund 1000 km auseinander.
Alle hassen es, wenn sie nach 20 Stunden Flug von Europa erst in MEL landen, eine Stunde warten und dann nochmal 1 Stunde nach SYD fliegen müssen. Ebenso umgekehrt.
Und die Bewohner beider Städte hassen den ständig zunehmenden Flugverkehr und möchten, jedenfalls in Sydney, den Airport nach draußen verlagern = Lange Anfahrt durch die Prärie.
Die Lösung ist sehr einfach:
EIN Airport mitten zwischen den beiden Städten.
Fluggäste steigen in der jeweiligen Stadt in den Transrapid ein und die Formalitäten werden während der 1,5 stündigen Fahrt abgewickelt. Ebenso die ankommenden.
Vorteile: Kein Zeitverlust, und der Transrapid kann mitten in der Innenstadt ankommen und abfahren. Ende der lästigen Rumfliegerei, vollkommen entzerrte Infrastruktur, entspannte Fluggäste.
Das habe ich schon vor 15 Jahren mit normalen Schnellzügen vorgebracht, aber ich komme nicht an die Leute ran, oder die wollen aus irgendwelchen Gründen nicht ran.
Da würde alle 10 Minuten ein Transrapid fahren, besser könnte er nicht ausgenutzt werden.
Dein Film: Den Röhrenzug bauen die Ammis
Habe grade deinen verlinkten Film gesehen. Den von Dir erfundenen Zug in der Röhre entwickeln die Ammis. Röhre unter der Erde, exakt gerade aus, luftleer gepumpt, Zug wie eine Flaschenpost, angetrieben ebenso wie der Transrapid. 3000 km/h schnell, New York - Los Angeles etwas über eine Stunde. Die sind schon angekommen, während der Käptn im Jumbo von New York noch im Steigflug ist.
re: contra ;)
Hallo Achilles,
es ist schön so viele sachliche Argumente zu lesen, emotional vorgetragen, aber ohne Polemik oder dem geifernden Schaum, den man leider heutzutage in zu vielen Diskussionen vorfinden muß. Ich bin auch weiß Gott kein Gegner des Transrapid, sondern ein Gegner der Subventionspolitik. Natürlich brauchen gerade Infrastrukturprojekte einen "Anschub", aber dies betrifft wirkliche Innovationen, nicht Verbesserungen des bestehenden. Und der Transrapid mag technologisch innovativ sein, insgesamt betrachtet ist er "nur" eine weitere Konkurrenz zu Auto, Bahn und Flugzeug. Natürlich bietet er Vorteile, ansonsten müßte man darüber ja gar nicht nachdenken, doch ob die Vorteile die Kosten rechtfertigen, ich habe da meine Zweifel.
[quote]Wieviel Geld (umgerechnet in heutige Werte) wurde wohl für die Entwicklung
und ersten Einsatz der ersten Eisenbahn aufgebracht, oder des
Düsenflugzeugs oder der ersten Rakten. Das sind neben dem Ottomotor im
übrigen alls deutsche Erfindungen. Das der erste Pilot-Einsatz einer
solchen Technologie kostspielig sein wird, aufgrund von nicht vorhandenen
Größeneffekten, liegt wohl auf der Hand.[/quote]
Der Unterschied zu Eisenbahn, Düsenfliegern von mir aus auch noch Autobahnen oder Raketen, besteht darin, dass es vorher nichts vergleichbares gab. Vor der Eisenbahn war die Kutsche, ein Jet ist ein Quantensprung gegenüber der Propellermaschine, sowas wie Raketen existieren überhaupt nicht.
Der Transrapid konkurriert jedoch mit bestehenden Systemen. Als er in den 70igern entwickelt wurde, gab es eine große Lücke. Autos fuhren 80-100 im Schnitt, IC oder D-Züge fuhren vielleicht 150-160 Km/h, ein Fahrzeug mit der 3-4 fachen Geschwindigkeit hatte seinen Reiz, zumal die Fliegerei schlicht zu teuer für den Massentransport war. Zu dem Zeitpunkt, hätte man Konsequent auf den Transrapid setzen können. Aber statt dessen wurde mit Milliardenaufwand der ICE entwickelt - sicherlich ähnlich teuer, wenn ich allein an die Hochgeschwindigkeitstrassen denke. Mit Autos erreicht man heute locker 120-150 Km/h Schnitt, ICE's fahren z.B. München-Nürnberg 300 Km/h und die Fliegerei ist inzwischen so günstig, dass sich bei längeren Strecken nicht mal mehr die Bahn lohnt. Was letztlich auch logisch ist, außer den beiden Flughäfen wird praktisch keine Infrastruktur benötigt, keine Milliardenteuren Verbindungsnetze.
Die Frage die sich nun stellt, wozu mit Milliardenaufwand eine weitere Reise-Option aus dem Boden stampfen? Wo liegt der konkrete Mehrwert?
[quote]Im übrigen sei erwähnt, dass der Projekt des ersten bemannten Mondfluges
der USA in den 60er Jahren die Hälfte des US Haushaltsbugets eines Jahres
verschlingen sollte. Dennoch hat man es gemacht... obwohl der unmittelbare
Nutzen für das Land sicher weniger auf der Hand lag als heute beim
Transrapid. Aber dieses Projekt hat die USA technologisch an die
Weltspitze katapultiert. Große Unternehmen wie Intel, HP und IBM sind
entweder in diesem Projekt entstanden oder es hat sie nach vorne
katapultiert. Das WWW ist ein Kind dieses Projekts.[/quote]
Das WWW ist ein Kind des Arpanet, was ursprünglich US-Universitäten miteinander verband. Später wurde es als Ausfallsicheres Kommunikationsnetz im Falle des Atomkriegs gefördert. Mit dem Apollo-Projekt hat dies nichts zu tun. Wissenschaftlich und wirtschaftlich hatte die Mondlandung keinerlei Nutzen, sie war ein reines Symbol im kalten Krieg. Ich bezweifel auch die Auswirkungen auf die Halbleiterindustrie, die wirkliche Revolution fand erst ein Jahrzehnt später statt, als Microchips für jederman erschwinglich wurden. Die Apollo-Mainframe-Technologie hat vielleicht Unix zum Durchbruch verholfen, aber letztlich durchgesetzt haben sich ganz andere Technologien. Das sich Spin-Offs ergeben, wenn derart viel Geld für Forschung ausgegeben wird, erscheint mir eine Zwangsläufigkeit. Hätte man das Geld in die Bildung gesteckt, wer weiß wo wir heute ansonsten ständen.
[quote]Es geht beim Transrapid nicht darum eine winzige Strecke in Bayern zu
bauen, sondern darum, ob irgendwann alle Fernstrecken in
Deutschland/Europa mit dem Transrapid zu befahren sind![/quote]
Der Haken sind die Kosten. Wenn die Verbindung HBF-MUC bereits 3 Mrd. Kosten soll, wie teuer sollen denn dann erst Verbindungen nach Berlin, Hamburg oder Köln kosten? Geschweige denn der Ausbau auf europäisches Format. Gäbe es keine Eisenbahn, wäre es vielleicht sinnvoll, aber es besteht ja schon ein Netz was erwiesenmaßen bereits seit gut 100 Jahren funktioniert und stetig verbessert und ausgebaut wurde. Der Unterschied zwischen ICE und Transrapid rechtfertig einfach nicht die Kosten. Müßte man von vorn anfangen, mag es anders aussehen, aber die Netze existieren nun mal.
[quote]Warum das Flugzeug soviel billiger ist als ein Zug, kann ich nicht
beurteilen. In jedem Fall kann es nicht mit den betriebstwirtschaftlichen
Kosten des Zugbetriebs zusammenhängen... sondern mit den Kosten des
gesamten Schienennetzes. In jedem Fall ist der Transrapid das
Fortbewegungsmittel mit der höchsten Energieeffizienz. Über CO-2
Emissionen will ich garnicht reden. Beim Transrapid liegen Öknonomie und
Ökologie außnahmsweise mal nicht im Widerspruch. [/quote]
Mein Vergleich war natürlich hinterhältig, ich habe ein last-minute Flugangebot mit dem Regulärpreis der Bahn vergleichen. Vergleicht man termingenaue Linienflüge mit Sonderangeboten der Bahn, wäre das Preisniveau vermutlich genau umgekehrt. Aber sei es drum, wo wollte sich der Transrapid da einordnen? Die interessante Frage wäre, könnte er mittelfristig auch nur annähernd in diesen Preisregionen konkurrieren? Selbst wenn man die Anschubfinanzierung "kostenlos" bereitstellte? Ich habe da meine Zweifel.
Ökologisch mag der Transrapid derzeit der Stand der Technik sein, die Frage ist, wie die Ökobilanz aussehe, rechte man den Aufbau des Netzes hinzu. Es mag besser aussehen als bei der Bahn, der Haken ist eben nur, das Bahnnetz besteht schon. Die Flughäfen sind gebaut. Insofern macht der Transrapid vermutlich für Länder die eben nicht über bereits bestehende Infrastruktur verfügen wesentlich mehr Sinn.
[quote]In der obigen Präsentation kann man auch gerne nachlesen wie große der
Zeitvorteil beim Transrapid ggü. allen anderen Verkehrsmitteln ist... eben
bei mitteleren innerdeutschen Strecken, wie z.B. Frankfurt - München. Da
würde man mit dem Transrapid Non-Stop ca. 70 Minuten benötigen (Check-In
entfällt dabei). Wie lange brauchst Du mit dem Flugzeug vom Betritt des
Fluhafens FRA bis zum Ausstritt aus dem Flughafen MUC? Und dann bist Du in
München noch lange nicht in der Stadt... Weil Dich eben kein Transrapid in
10 Minuten dorthin bringt.[/quote]
Check-In funktioniert inzwischen problemlos Online, die Gepäckaufgabe und Abholung dauert vielleicht 10min für Abflug/- und Zielflughafen, glaube kaum, dass das beim Transrapid schneller gehen würde. Einzig der Sicherheitscheck nervt mich ungemein, aber wenn der erste Transrapid explodiert ist, dürfte da Gleichstand herrschen. Die Direktverbindung zwischen Städten mag mit dem Transrapid schnell sein, aber mein Ärgernis wäre es, wenn statt dessen Gelder im Nahverkehr so eingespart werden, dass man zum Zielort innerhalb der Städte dann 20min. auf die nächste Verbindung warten muß oder Abends auf ein Taxi angewiesen ist. Nebenbei dürfte die Innerstädtische Anbindung des Transrapid auch exorbitant teuer werden, zumal die Vorteile entfallen, denn innerhalb einer Stadt wird die Magnetbahn kaum mit Tempo >150 km/h fahren können wegen des Lärms.
[quote]Lange Rede, kurzer Sinn: In allen Studien zur Attraktivität des Standortes
liegt Deutschland ganz gut. Warum? Nicht wegen den günstigen Arbeitskräften
- bestimmt nicht, auch andere Faktoren sind nicht entscheidendn im
Vergleich zur Logistik und Transport. Da waren wir immer die Nummer 1 -
und sind es zum Glück immer noch. Wir sollten an unseren Stärken arbeiten,
dann müssen wir auch nicht die Löhne für einfache Arbeit auf 1 Euro senken!
Das ist meine tiefe Überzeugung.[/quote]
Ich denke es gibt 2-3 Gründe warum das Logistik/Transportwesen hierzulande gut ist, das Straßennetz ist extrem dicht, ob Flug oder Bahn, man kann sich halbwegs schnell und günstig bewegen und praktisch alles ist sofort oder kurzfristig und zu reelen Preisen lieferbar, samt dem nötigen Know-how. Was ein Transrapid daran ändern würde, erschließt sich mir nicht. Wer es eilig hat, nimmt eh den Flieger, wer arbeiten will, nimmt den Zug, wer beweglich bleiben muß, nimmt das Auto. Wo liegt also der entscheidende Vorteil des Magnetzuges?
Wo ich allerdings mal aus ganzem Herzen zustimmen muß, es wurden Milliarden in die Entwicklung des Wunderzuges gesteckt und das Konzept hat unbestreitbare Vorteile. Eine Demonstrationsstrecke, z.B. zw. Berlin und Hamburg hätte keine Unsummen gekostet und wäre vielleicht der Durchbruch für die internationale Vermarktung gewesen. Wäre es gescheitert, man könnte argumentieren, einen Versuch war es wert. So wurden Milliarden sinnlos verbrannt und es würde mich nicht wundern, wenn die Chinesen Erfolg damit hätten, denn ein Markt existiert gewiss für den Zug.
LG
Konkurrenz
Hier wäre ein sehr guter Einsatzbereich für den Transrapid, aber ich komme
nicht durch zu den Entscheidern.
Das habe ich schon vor 15 Jahren mit normalen Schnellzügen vorgebracht,
aber ich komme nicht an die Leute ran, oder die wollen aus irgendwelchen
Gründen nicht ran.
Hinter den Gruenden verbirgt sich vermutlich letztendlich die wohl dafuer entscheidente traditionelle Konkurrenzsituation zwischen Sydney und Melbourne.
--
Gruss!
TD
Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!
Die Kommunisten sind die besseren Terroristen
...
Wer verstehen will, was wirklich passieret sollte unbedint die
Doktorarbeit des Hptm. Wagner lesen.
"Die Bekämpfung der imperialistischen Ost- und DDR-Forschung und ihrer
Einrichtungen in der BRD", Doktorarbeit an der juristischen Hochschule
Potsdam von Dr. jur. Hans-Peter Wagner, geb.19.09.1940, Hauptmann des
SSD (Staatssicherheitsdienst der ehemaligen "DDR") und Dr. jur. Dietrich
Erwin, Major, 18.11.32, JHS, GVS MfS 160 - 50/74 I/II, magna, 31.05.74.
"
Ich kann Dich verstehen... und verstehe auch was Du meinst. Ich habe einen
guten Freund in Polen, der mir ständig das Gleiche in Bezug auf Polen
erzählt. Diese Doktorarbeit iteressiert mich. Kannst Du mir in zwei Sätzen
erläutern, um was es dort geht?
Hptm. Wagner & Co haben sich folgende Methode ausgedacht ein Land zu ruinieren (wie es ja schon in der ehem. DDR geschehen ist und jetzt in Deutschland passiert). Der SSD hat sehr gut verstanden, dass immer nur ganz wenige Spitzenkräfte die Wirtschaft voran bringen. Wenn man nur diese wenigen "ausschaltet" ruiniert man das ganze Land. Die meisten Morde werden nicht mehr erkannt und nicht untersucht. Nur wie im Falle Prof. Beckurtz hat man es nicht geheim halten können.
Diese Methode ist viel wirksamer als etwas in die Luft zu sprengen.
Leider gibt es niemanden, der den mordenden Kommunisten Einhalt gebietet.
Der SSD spielt auf den Tasten des Justizapparates wie ein Virtuose auf dem Klavier. (Siehe mein Fall.)
Wolfhart.us
Stasi Terror
Hptm. Wagner & Co haben sich folgende Methode ausgedacht ein Land zu
ruinieren (wie es ja schon in der ehem. DDR geschehen ist und jetzt in
Deutschland passiert). Der SSD hat sehr gut verstanden, dass immer nur
ganz wenige Spitzenkräfte die Wirtschaft voran bringen. Wenn man nur diese
wenigen "ausschaltet" ruiniert man das ganze Land. Die meisten Morde werden
nicht mehr erkannt und nicht untersucht. Nur wie im Falle Prof. Beckurtz
hat man es nicht geheim halten können.
Diese Methode ist viel wirksamer als etwas in die Luft zu sprengen.
Leider gibt es niemanden, der den mordenden Kommunisten Einhalt gebietet.
Der SSD spielt auf den Tasten des Justizapparates wie ein Virtuose auf dem
Klavier. (Siehe mein Fall.)
Wolfhart.us
Vielen Dank!
Ich hab schon öfters gehört, dass Stasi-Terror und 3. Generation der RAF quasi ein und dasselbe waren (und sind?).
Grüße
Transrapid und die Sabotage durch STASI bzw. SSD
...
Der SSD spielt auf den Tasten des Justizapparates wie ein Virtuose auf
dem
Klavier. (Siehe mein Fall.)
Wolfhart.us
Vielen Dank!Ich hab schon öfters gehört, dass Stasi-Terror und 3. Generation der RAF
quasi ein und dasselbe waren (und sind?).Grüße
Ich weiß genau, dass z. B. Wolfgang Grams seine Befehle von Offizieren des SSD bekam, die allerdings ständig ihre Namen etc wechseln.
Hptm. Wagner hatte nie etwas aufgeschrieben; alles wurde nur mündlich weiter gegeben, weshalb man nichts Gerichtsverwertbares findet. So kommen die Mörder alle ungeschoren davon.
Im Wald in der Nähe vom Springsee (im Übungsgebiet der Russen) wurden die RAF Terroristen ausgebildet. Niemand durfte sie sehen, weshalb auf den Schildern stand: „Betreten verboten. Es wird ohne Anruf geschossen.“
Um dem heutigen Stasiterror zu entgehen muss man andere Länder in diese Projekte mit einbinden. Dann müssen die Genossen erst den Großen Bruder fragen - und die Engländer haben noch eine Spionageabwehr...
Deutschland allein ist verloren, weil die Kommunisten die Macht übernehmen – die Exekutive haben sie schon.
Es klappt ja wohl mit dem A 300 in Frankreich, aber nicht mit der Kernkraft, mit dem Transrapid und vielen anderen Entwicklungen in Deutschland, die man gar nicht kennt, weil sie in Deutschland gar nicht an die Öffentlichkeit kommen.
www.Wolfhart.us
