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So eine Meldung wie diese hätte man früher im Wirtschaftsteil des "Neuen Deutschland" (mT)

DT @, Dienstag, 01.04.2008, 23:03 (vor 6518 Tagen)

gefunden.

Wenn wir aus dem Westen dann sowas gelesen hätten, hätten wir uns auf dem Boden gekugelt vor Lachen.

Heute kommt sowas von Speichel Online, übernommen von Reuters.

Wenn nicht der 1. April wäre und wenn man nicht seinen Verstand angeschaltet hätte, könnte man ja nicht drüber lachen. Man fragt sich wirklich, was das für Neusprech-Verdummungs-Schreiberlinge sind, die sowas verzapfen:


01. April 2008, 20:17 Uhr
FINANZMARKT
Banken-Aktien steigen - Aktionäre wittern Kaufkurse

Die UBS und die Deutsche Bank offenbaren neue Milliardenbelastungen - und die Börsen legen zu. Analysten hoffen, dass nun alle Negativnachrichten bekannt sind und keine weiteren Belastungen drohen. Mutige Anleger decken sich mit Finanztiteln ein.

Frankfurt am Main/New York - Sieben Milliarden Euro Verlust bei der UBS , über zwei Milliarden Euro Abschreibungen bei der Deutschen Bank - zwei der größten europäischen Banken mussten im ersten Quartal 2008 deutliche Einbußen hinnehmen. Dessen ungeachtet legten die Börsen in Deutschland kräftig zu.

Frankfurter Börse: Anleger arrangieren sich mit Auf und Ab der Banken

Der deutsche Aktienindex Dax kletterte bis zum Handelsschluss in Frankfurt am Main um 2,84 Prozent auf 6720,33 Punkte. Der MDax gewann 2,98 Prozent auf 9048,88 Zähler, der TecDax stieg um 3,21 Prozent auf 801,31 Punkte.

"Die Anleger arrangieren sich zunehmend damit, dass bei den Banken weitere Abschreibungen im Raum stehen", sagte Marktstratege Mirko Pillep von der Helaba. Diesen Gewöhnungseffekt habe man zuvor schon bei den hohen Öl- und Rohstoffpreisen sowie bei der Kursentwicklung des Euro gesehen.

Finanz-Experten machten zudem die guten internationalen Vorgaben für die Gewinne verantwortlich. Sie sprachen von einer "europaweiten Erleichterungs-Rallye" der Finanzaktien nach Veröffentlichung der Quartalsverluste von Deutsche Bank und UBS. Die Belastungen kämen nicht überraschend, nachdem Vorstandschef Josef Ackermann bereits vor weiteren Abschreibungen gewarnt hatte. Die Belastungen seien zwar höher ausgefallen als erwartet, sagte ein Börsianer. Allerdings sei nun wohl "alles Negative auf dem Tisch".
[[rofl]]

Positiv bewertet wurden zudem neue Konjunkturdaten, die eine Stagnation, aber keine Rezession der US-Wirtschaft befürchten ließen, hieß es. (Was uns nicht umbringt, macht uns nur härter.)

Am meisten zulegen konnte der Chiphersteller Infineon mit über neun Prozent, gefolgt von Hypo Real Estate mit über acht und der Commerzbank mit mehr als sieben Prozent. Sogar die Papiere der Deutschen Bank stiegen um 3,9 Prozent auf 74,48 Euro. Damit gehörten die Bankentitel zu den Gewinnern im Dax. Einziger Verlierer war Volkswagen mit einem Minus von fast 1,5 Prozent.

Die New Yorker Aktienmärkte haben am Dienstag deutlich fester geschlossen. Auftrieb bekamen sie vor allem von Nachrichten aus der Finanzbranche wie der Kapitalerhöhung bei der Investmentbank Lehman Brothers . Die Investmentbank, die zuletzt mit Gerüchten über Liquiditätsprobleme von sich reden gemacht hatte, gab eine Kapitalerhöhung in Höhe von vier Milliarden Dollar bekannt. Danach gewannen die Papiere mehr als zehn Prozent. (Klar, weil LEH neues Geld braucht, ansonsten bankrott wäre, da jubelt die Börse. Was für ein Verdummungsgeschreibsel.)

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Handelsschluss mit einem Plus von 3,21 Prozent bei 12.657 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei 1370 Punkten und damit 3,59 Prozent höher. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 3,67 Prozent und ging mit 2362 Punkten aus dem Handel.

"Finanztitel sind momentan billig, und wenn die Investoren Zuversicht gewinnen, dass sie den Tiefpunkt erreicht haben oder nahe daran sind, können sie anfangen, Geld in die Branche zu stecken", sagte ein Börsianer.
(Schonmal die Tabelle mit den ARM-Resets angeschaut? Jetzt kommen noch die Alt-As, die Helocs, etc. Plus die Rückgänge der Hauspreise in USA gehen weiter. Alles rosig. Die Sonne scheint in Kalifornien.
www.thehousingbubbleblog.com

Positiv aufgenommen wurde auch der jüngste Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager. Er stieg im März auf 48,6 von 48,3 Punkten im Februar - Experten hatten mit einem Rückgang gerechnet hatten. Damit verlor die US-Industrie im März weniger an Schwung als befürchtet. (Nicht ganz so schlecht ist schon Grund zum Jubeln).

Der Euro wurde am Dienstag-Abend mit 1,5615 Dollar etwas leichter gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank am Nachmittag einen Referenzkurs von 1,5660 Dollar festgestellt hatte. Der Dollar profitierte von den guten Konjunkturdaten in den USA.

[[euklid]] [[euklid]] [[euklid]] [[euklid]]

In Japan blieb die Börse wegen eines Feiertags geschlossen.

sil/Reuters/dpa/ddp

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-544772,00.html

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Erichs Rache

rbp, Dienstag, 01.04.2008, 23:17 (vor 6518 Tagen) @ DT
bearbeitet von rbp, Mittwoch, 02.04.2008, 03:34

[Vortext gelöscht von Moderator]


Die Katastrophe in ihrem Lauf hält weder Bild noch Spiegel auf... frei nach E.H.[[zwinker]]

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Manno, eine Zeile geschrieben, dafür ellenlanger Vortext stehengelassen! Löscht den doch bitte vorher...

MI @, Mittwoch, 02.04.2008, 01:15 (vor 6518 Tagen) @ rbp

... und dann die eine Kommentarzeile als Betreff (oT) posten. Danke!

MI

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Aber was ist es denn nun, eine Angstblüte oder ein Verjüngungsschnitt? Habe ich hier im Forum gelernt...

prinz_eisenherz, Dienstag, 01.04.2008, 23:36 (vor 6518 Tagen) @ DT

...die Fundamentaldaten bestimmen nicht das Handeln der Börsenteilnehmer. Gerade wieder läuft dieses Schauspiel vor unseren Augen ab. Gelernt schon, aber verstehen werde ich das nie, wie ein morscher, kranker Stamm es immer wieder schafft neue Blüten zu treiben.

eisenherz

antworten
 

ND

rbp, Dienstag, 01.04.2008, 23:58 (vor 6518 Tagen) @ prinz_eisenherz

...an den morschen Stamm werden Kustblumen gesteckt, es sieht wieder alles schön aus, aber wenn Wind aufkommt, weht es das Künstliche weg und der morsche Rest wird wieder sichtbar.

So geht das ein Stück hin, dann sind keine Verzierungen mehr da, um zu kaschieren und der Blitz schlägt beim Gewitter ein und alles fackelt ab.

antworten
 

Schön und gut, aber das lese und höre ich nun schon seit dreißig Jahren.

prinz_eisenherz, Mittwoch, 02.04.2008, 00:15 (vor 6518 Tagen) @ rbp

Natürlich ist jeder aktuelle, scheinbar unaufhaltsame Anlauf zur bevorstehenden Apokalypse immer der endgültig letze, bis dann ein halbes Jahr später keiner mehr davon weiß und ein neues Monster dem staunenden Publikum in der Manege vorgeführt wird.

eisenherz

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Eisenherz: regnen tuts immer irgendwo. Man muß aber einschätzen können (mT)

DT @, Mittwoch, 02.04.2008, 00:24 (vor 6518 Tagen) @ prinz_eisenherz

ob es ein kleiner Nachmittagsschauer ist, ein Landregen, oder ob die Oder/Elbeflut kommt.

So gibt es auch kleine Korrekturen, Crashes, und Jahrhundertstürme.

Kleiner Tip: lies mal "the perfect storm" von Jim Puplava im Internet.

Da siehst Du, daß es viel Energie benötigt, bis sich ein wirklicher 500-year storm zusammenbraut. Sowas hatten wir zB 1994 am Mississippi, das war eine 500-Jahres Flut. Oder am Rhein 1784. Damals war in Bonn die Marke bei weit über 10 Metern.

Sowas gibts nur im Jahrhundert-Takt.

Meiner Berechnung nach ist die Kraft, die in den fallenden Hauspreisen steckt, vom Volumen her hoch genug, um das aufgebaute Derivategebäude zum Einsturz zu bringen. 20 BSP der Welt auf einmal, diese Energie in der gespannten Feder hat man selten.

Das ist JETZT der Fall. New Economy, Russlandkrise, LTCM (4 Mrd, pah), das ist viel zu wenig. Aber eine Mississippiflut, die kann man nicht eindämmen, da sind die Volumina einfach zu hoch.

Merke: nicht jedes Mal, wenns regnet, gibts eine Flut. Aber eine Omega-Wetterlage, die sich über dem Erzgebirge abregnet, die überschwemmt alles von Pirna bis Stendal.


Gruß DT

antworten
 

30 Jahre

rbp, Mittwoch, 02.04.2008, 01:39 (vor 6518 Tagen) @ DT

Ich lasse mich immer von der Aussage von Winston Churchill leiten: "Wenn etwas passiert, kann man zu einhundert Prozent davon ausgehen, daß dies von Anfang an so geplant war."
Es sind unwahrscheinlich viele Informationen in der letzten Zeit veröffentlicht worden, man braucht nur die Puzzle zusammenzusetzen, damit der Plan deutlich wird.
Hier wird die "Eine-Welt-Doktrin" durch eine neue "Blaupause" quasi abgelöst.
Vieleicht sind Oswald Spenglers Schlußfolgerungen näher als man sich gemeinhin
vorstellen kann.

antworten
 

Zitat - Quelle?

fridolin, Mittwoch, 02.04.2008, 03:05 (vor 6518 Tagen) @ rbp

Ich lasse mich immer von der Aussage von Winston Churchill leiten: "Wenn
etwas passiert, kann man zu einhundert Prozent davon ausgehen, daß
dies von Anfang an so geplant war."

Bitte die genaue Quelle für dieses Zitat nennen.

antworten
 

Kleine Korrektur nötig

Vanitas @, Mittwoch, 02.04.2008, 08:29 (vor 6517 Tagen) @ fridolin

Hi Fridolin,

Ich lasse mich immer von der Aussage von Winston Churchill leiten: "Wenn
etwas passiert, kann man zu einhundert Prozent davon ausgehen,

daß

dies von Anfang an so geplant war."


Bitte die genaue Quelle für dieses Zitat nennen.

ich glaube eher, dass US-Präsident und Hochgradmaurer F. D. Roosevelt das obige Zitat gesagt hat:

"In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf diese Weise geplant war."

Wenn Du diesen Satz komplett in die Google-Suchmaske eingibst, erhältst Du 166000 Treffer. Dae ersten davon gebe ich mal als Link an, aber er ist wohl nicht nach jedermanns Geschmack [[zwinker]] :

http://www.adolf-tscherner.de/de/index.html

Gruß Vanitas

antworten
 

Oswald Spengler treibt mich gerade auch um. Lasst mal hoffen, dass er nicht Recht hat (oT)

Melethron, Mittwoch, 02.04.2008, 03:16 (vor 6518 Tagen) @ rbp

- kein Text -

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Neuer SPON Lacher: Böse Überraschung - Die WestLB meldet für 2007 einen Verlust von 1,6 Milliarden Euro

LenzHannover, Mittwoch, 02.04.2008, 03:14 (vor 6518 Tagen) @ DT

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-544858,00.html

Wirklich heiter fand ich bei DT dies hier: "Die Anleger arrangieren sich zunehmend damit, dass bei den Banken weitere Abschreibungen im Raum stehen ...

Herr X hat sich daran gewöhnt, in gewissen Abständen von Y ein paar auf dei Fresse zu bekommen ...

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