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Hallo DT, regnen tuts immer irgendwo. Stimmt, aber die Sonne scheint auch immer irgendwo. Vom Untergang zum Paradies

prinz_eisenherz, Mittwoch, 02.04.2008, 06:39 (vor 6521 Tagen)

Hallo DT,
es ist ja nicht so, das ich deine Zusammenfassungen, wo überall sich geldgefärbte Stürme bilden, langsam an Kraft gewinnen und wie die sich austoben könnten, das ich die nicht nachvollziehen könnte, das geht schon ganz ordendentlich bei mir.

Nur deine daraus gezogenen Schlüsse, ob mit Verschwörung der Rockefellersekte – Elite ist bei dieser ins Spiel gebrachten Gruppe absolut fehl am Platz – diese Theorie der NWO, die einem Glauben an eine überirdische Macht, vergleichbar einem allwissenden und allpräsenten Gott nicht unähnlich ist, dieser Sekte gehört du wohl nicht an.

Ausgedehnte Zusammenbrüche bei den Strukturen der Wirtschaft, des Geldes, der sozialen Verknüpfungen, was soll das sein?

Alle stehen nach dem großen Gongschlag nackend im Wald, mit einem Holzknüppel in der einen Hand und einem Faustkeil in der anderen und versuchen sich daran zu erinnern, wie man Feuer macht, um sich die gefangene Bisamratte halbwegs verdaulich am Spieß weich zu brutzeln? Das ist es natürlich nicht, aber so hört sich das Desaster immer an, kommt bei dafür empfangsbereiten Personen auf ihren Antenne an. Kurzum, älter geworden, erst gerade wieder die Kiste mit den alten Büchern von Trotzki, von Marcuse, von Bakunin, von Bernstein, von Mitscherlich und Lukas gefunden, muss ich dich leider versuchen vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen.

Seit dem Gott des Sozialismus/ Kommunismus, genannt Karl Marx und seinem eingeborenen Sohn Friedrich Engels – wer zwischen den beiden der Heilige Geist ist? Keine Ahnung - seit 1917, seit der Oktoberrevolution, bei der genaueren Betrachtung des Kapitalismus, steht der unaufhaltsame Zusammenbruch, in immer kürzerer Folge, des eben genannten Kapitalismus kurz bevor. Die meisten von uns denken, das der Kapitalismus tatsächlich an seinem kläglichen Ende angelangt ist, so wie es bei deinen Betrachtungen zur Menge der Schulden, der Verluste, der Abschreibungen sich sehr überzeugend und auch schlüssig anhört, so denke ich nicht.

Jetzt stelle ich mich mal selbst, aber von den Füßen auf den Kopf, weil meine Füße mich schon lange nicht mehr so gut tragen wie in meinen besten Zeiten. Dann muss als Krücke der Verstand den Füßen etwas nachhelfen.

Ich geben mal eine These vor. Ich behaupte einfach rotzfrech, die Revolution zur Befreiung der Proletarier, auf dem Weg zum Sozialismus, der Vergesellschaftung der Produktionsmittel, die Einheit von Kapital und Staat, ein Volkseigentum mit einer kapitalistischer Maskerade, eben die Umwandelung des Kapitalismus in den Sozialismus ist auch ohne Revolution teilweise vollendet und in anderen Bereichen auf dem besten Weg zur Vollendung.

Für die Werktätigen insofern, das in den westlichen Ländern, den Ökonomien mit den am weitesten entwickelten kapitalistische Strukturen, wo ist da ein Werktätiger noch mit Hunger, Elend und Krankheit bedroht, nur weil er arm und Lohnabhängiger ist? Wo? Wo ist dort ein Werktätiger von seiner Arbeit entfremdet, wo doch alle Machtträger, vereint mit den Gewerkschaften und den Beschäftigen ohne Unterlass "Arbeit für Alle" einfordern.

So niederschmetternd und lebensbedrohend kann die Arbeit im kapitalistischen Sozialismus also gar nicht mehr sein, wenn alle nach Arbeit lechzen, obwohl doch die Leistungskraft der wertschöpfenden Wirtschaftteile inzwischen soweit effizient arbeiten, das viele Millionen Menschen in Deutschland, auch ohne Arbeit, ausreichend, mehr als überleben können, keine Arbeitslosenheerscharen dem Hungertod nahe, ohne Behausung, im Straßengraben dem langsamen Tod entgegen sehen. Ich kenne keines dieser Länder die die Speerspitze des Kapitalismus bilden, mit solchen, von den Epigonen von Marx immer wieder vorhergesagten Zuständen.

Und was den wichtigen Machtfaktor Geld anbelangt, da brauche ich dir keine Nachhilfestunde zu geben, die erhalte ich in regelmäßigen Abständen mit deinen Beiträgen immer selbst, wenn man sich die Ausgleichszahlungen an die Banken und sonstigen Kombinate für ihren geplanten Leichtsinn noch einmal vor Augen führt. Das Zuschießen von Steuergeldern in diesen sog. Kapitalismus, was soll daran Kapitalismus sein? Das ist er nicht. Das ist eine Spielart des Sozialismus, mit einem Erscheinungsbild, das konnte selbst der Gott der Sozialisten, der allwissend und allgegenwärtige Karl Marx sich nicht in seinen kühnsten Träumen ausdenken, das sich der Sozialismus auch ohne eine blutige Weltrevolution auf dem Weg zur Vollendung befindet.

Ist der letzte Absatz zynisch oder nur eine Sichtweise, die versucht über den eignen Sehradius hinaus zu denken? Ich meine den jeweiligen Lichthorizont, der uns allen Menschen eigen ist, unumstößlich. Das wir, dort wo wir stehen, die Welt sehen und interpretieren MÜSSEN. Aber dieser, unser Standort bringt es unvermeidbar mit sich, das wir im Kreis um uns selbst, die Welt betrachten. Der Blick nach oben und nach unten flößt uns Angst ein, der wird von unserem menschlichen Verstandesfilter ignoriert, aus Gründen des Selbstschutzes gemieden. Der Mensch als ein Tier der Steppe, der Blick in die Ebene hinein gerichtet, der verführt uns dazu, um uns herum die Welt wie eine Scheibe zu betrachten, mit uns selbst im Mittelpunkt.

Der Mensch im Mittelpunkt des Universums, das kommt uns beiden auf eine eigentümliche Art und Weise bekannt vor, nicht wahr?

bis denne
eisemherz

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  • Hallo DT, regnen tuts immer irgendwo. Stimmt, aber die Sonne scheint auch immer irgendwo. Vom Untergang zum Paradies - prinz_eisenherz, 02.04.2008, 06:39 [*]
    • Hallo Eisenherz, verwechselst Du mich mit jemandem? (mT) - DT, 02.04.2008, 10:54
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