Bail-Out für Hillary!
Eine schuldengeplagte Nation verdient einen schuldengeplagten Präsidenten. Von dieser Warte aus betrachtet, wäre Hillary Clinton die Idealbesetzung für das höchste politische Amt der USA, denn ihre Performance in Sachen Schulden und Zahlungsrückstände schlägt die von McCain um Längen.
Hillary Clinton
Ob der Bernanke wohl auch noch ein paar Dollars für mich über hat? Foto: AP
Und von Barack Obama wollen wir hier erst gar nicht sprechen, denn er entpuppt sich als kredittechnischer Warmduscher, der für den Vorsitz der “Credit Nation†mangels eigener praktischer Erfahrung gänzlich unqualifiziert ist. Hillary hingegen stellt unter Beweis, dass sie selbständig und ohne fremde Hilfe in der Lage ist, gigantische Schuldenberge aufzutürmen, und dass sie dabei auch ihren Mann und möglicherweise Vorgänger als Präsident alt aussehen läßt, indem sie klotzt, wo er bekanntermaßen nur kleckerte … [Weiterlesen->]
Vor allem Kleinvieh ist bei ihr Mist...
Auszug:
New York - Terry Bennett ist stinksauer auf Hillary Clinton. Der Internist aus New Hampshire hatte der Demokraten-Kandidatin im Januar fünf Tage lang ein Ladenlokal in Portsmouth überlassen, als Wahlkampfbüro - zum Freundschaftspreis von 100 Dollar pro Tag. Doch Clintons Team hinterließ ein Chaos: Müll, Fast-Food-Kartons, Wahlkampf-Plakate. "Genug Unrat für eine Armee", sagt Bennett.
Was für Bennett aber das "Fass wirklich zum Überlaufen brachte": Wochenlang bettelte er vergeblich um seine Mini-Miete. "Ich habe bisher rund 20 E-Mails geschickt", beschwerte er sich schließlich im Lokalblatt "Portsmouth Herald". "Ich habe angerufen, aber niemand hat zurückgerufen." Zwei Tage nach Erscheinen des Artikels bekam Bennett einen Scheck über 500 Dollar - per Eilpost. Seine Reaktion: Er spendete das Geld an Clintons Parteirivalen Barack Obama.
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Insgesamt addierten sich Clintons überfällige Verpflichtungen auf rund 8,7 Millionen Dollar. Zum Vergleich: Obama ist derzeit nur bei sechs Gläubigern - davon kein einziges Kleinunternehmen - im Rückstand, mit insgesamt 190.000 Dollar.
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Ende Februar hatte Clinton zwar 33,2 Millionen Dollar Cash in der Wahlkampfkasse - 14 Millionen Dollar mehr als Obama. Doch nur elf Millionen Dollar davon darf sie im Vorwahlkampf einsetzen. Der Rest ist aufgrund der US-Spendenvorschriften für den Hauptwahlkampf im Sommer reserviert.
Damit sie es jedoch überhaupt so weit schafft, verfeuerte Clinton im Februar im Schnitt 1,1 Millionen Dollar pro Tag. Kurzfristig musste sie sich im Februar fünf Millionen Dollar aus eigener Tasche leihen, um die Kosten decken zu können.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,544810,00.html
Wäre kein schönes Ende, so knapp vor dem Wasserloch zu verdursten...
Gruß
