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WestLB: es ist noch Suppe da. Verlustrisiko für Steuerzahler: 23 Milliarden €

Nachfrager, Donnerstag, 03.04.2008, 01:24 (vor 6520 Tagen)

Allen Ernstes sieht man "ein Ende des Leidens".

Durch die Streichung von 1350 Stellen sollen 300 Mio. jährlich eingespart werden.

Wir greifen kurz zum Taschenrechner: macht ein Durchschnittsgehalt von 222.200 € im Jahr, das da eingespart wird.

Alles (mit Brechreizgarantie) hier:

http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/wirtschaft/news/unternehmen/551242

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Fragen wir Pareto - eine Vermutung

Mephistopheles, Donnerstag, 03.04.2008, 02:47 (vor 6519 Tagen) @ Nachfrager

Pareto-Prinzip

Wenn wir Pareto fragen,
dann haben von den 300 Mio die 20% höchstdotierten - das sind 270 Mann und Männinnen - 240 Mio kaasiert, das sind durchschnittlich 888.889 Euro.

Von den übrigen Entlassenen - 1.080 - wurden 60 Mio kassiert, das sind durchschnittlich 55.556 Euo/Jahr.

Da ist doch die Frage: Warum werden 1.080 entlassen und nicht 270?

Meine Vermutung:

1. Bei 270 Entlassenen sähe die Einsparung von 240 Mio so unschön aus, dass es sogar den dyskalkulativ geforderten Mainstream-Medien auffallen würde.
Jede Wette: Wie sich die 300 Mio genau aufschlüsseln, davon findest du nichts in den Medien.

2. Wenn in der Öffentlichkeit in Talkshows oder so in Zukunft irgendjemand von den Entlassenen präsentiert wird als Neu-Hartzer , dann ausschließlich mit dem Argument, 55.556 Jahresverdienst entsprechend einem Gehalt von 3.500 Euro (13 Monatsgehälter + Sozialabgaben) seinen gar nicht soooo viel gewesen, dass man sich nach Abzug von usw. noch hätte Rücklagen bilden können.
Und die Moderatorin und und der/die Entlassene drücken gemeinsam auf die Tränendrüse, weil mit Sicherheit noch Familienanhang und und und da sind...Man kennt das ja.

Wie immer: Die Kleinen müssen herhalten, um den Reibach der Abzocker zu verschleiern.

Gruß Mephistopheles

antworten
 

Hallo Nachfrager, gut und einfach gerechnet, aber ganz so gut und einfach ist es denn doch nicht.

prinz_eisenherz, Donnerstag, 03.04.2008, 04:19 (vor 6519 Tagen) @ Nachfrager

Guten Tag Nachfrager,
auf deine Rechnung, die angekündigten Einsparungen von 300 Millionen Euro mit den geplanten Entlassungen, damit den Wahrheitsgehalt ganz einfach nachzurechnen, darauf muss man erst einmal kommen, wenn man eine solche Meldung von der Bank irgendwo liest. Noch viel weniger wird man auf diese Kontrollrechnung verfallen, wenn diese in den Nachrichtensendungen, zwischen den Fußballergebnissen und dem wieder mal entdeckten Leben auf dem Mars, an einem akustisch vorbeirauscht.

Aber leider, vorausgesetzt die Meldung ist in der Redaktion nicht wieder einmal von einem Mitarbeiter der morgendlichen Reinigungsfirma ins Internet geschrieben worden, leider steht dort jedoch etwas anderes, wie ich finde, etwas entscheidend anderes, so ungern ich dich berichtige, denn dort stet das hier:

Die Bank wird zwar unter anderem durch den Abbau von 1350 Stellen noch einmal einen „erheblichen Restukturierungsaufwand” verbuchen müssen, aber es sei nichts erkennbar, was auf erneut rote Zahlen im laufenden Jahr hindeute, so Stuhlmann.

Kostensenkungen von rund 300 Millionen Euro auf der einen und weitere Ertragsverbesserungen sollen langfristig das Ergebnis um 500 Millionen Euro pro Jahr anschieben.

Klar, Kostensenkungen stehen natürlich im Zusammenhang mit Entlassungen, aber das Vorhaben Kosten zu senken beinhaltet bei großen Firmen oder Banken eben nicht nur Personalentlassungen. Kosten werden bei denen, wenn ihnen mal wieder das Wasser bis zu den Knöcheln reicht, in vielfältiger Art und Weise gesenkt.

Nun kenne ich die Strukturen dieser Bank nicht annähernd genau, aber ich könnte mit vorstellen, das über die "Kostensenkung" auch die eine oder andere Filiale, eine Außenstelle verkauft oder geschlossen werden soll. Genauso wie es sicher bei denen noch einige andere Anhängsel gibt, kleine oder größere Töchter oder Söhne, Immobilien, Firmenwohnungen, die man abstößt. Flurbereinigung, oder die Konzentration auf das Kerngeschäft, wie es immer weniger schön dann vermeldet wird.

Und natürlich gehen mit diesem Abbau von stillen aber uneffektiven Schmuckstücken auch die Kosten für Miete, für Energie, für die Reparaturen und die Pflege und Wartung von Gebäuden und Grundstücken zurück, die zwar der Bank gehören, aber keinesfalls einen typischen Bandcharakter haben, Spielwiesen, die geniale Strategien der absolut unbelehrbaren Konzernleitung vor dem Desaster. Somit muss man sich klar machen, das in 300 Millionen Euro Kostensenkung keinesfalls nur Personalkosten enthalten sind.

Du merkst, ich lese deine Beiträge gründlich. Ich hoffe, ich habe nichts überlesen und erwarte somit deine bitterböse Berichtigung.
[[zwinker]]
eisenherz

antworten
 

Durchschnittsverdienst bei der West-LB: 132.635,-€

Nachfrager, Freitag, 04.04.2008, 03:30 (vor 6518 Tagen) @ prinz_eisenherz

Hallo Prinz,

warum soll ich böse sein? Ist doch schön, dass überhaupt jemand mal in einen Beitrag reinguckt. [[zwinker]]

Im Prinzip hast Du natürlich Recht. Zu den reinen Gehaltskosten kommen noch die Kosten für Infrastruktur wie Miete etc. pp. Aber meine einfache Rechnung macht auf Anhieb klar, wie sehr da das Geld heraus geworfen wird.

Zur Zeit sieht es so aus: Im Jahr 2007 hatte die West-LB reine Gehaltskosten von 823.000.000,- €. Beschäftigt sind insgesamt 6.200 Leute, 5.900 in Vollzeit.

Macht ein Durchschnittsgehalt von 132.635,- €.

Und jetzt vergleichen wir das mal mit einer Krankenschwester, einem Polizisten oder einem Feuerwehrmann (sic!).

[[kotz]]

Gruß
Nachfrager

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