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Nebeneffekt der Häuserkrise: Immobilität

dottore @, Donnerstag, 03.04.2008, 07:04 (vor 6519 Tagen)

Hi,

Marktwirtschaft lebt von Mobilität. Die Ressourcen inkl. "human capital" sollen sich so bestmöglich allozieren, also dorthin sich bewegen können, wo die besten Einkommen bzw. earnings winken.

Das ist in den USA schwierig geworden, da viele ihr altes Haus nicht verkaufen können und darin quasi festkleben. Es gibt sogar Beispiele, wo bereits gemoved wurde und der Betreffende nunmehr gleich zwei Häuser plus Hypotheken an der Hacke hat.

Eine gute Analyse dieser Sideshow findet sich hier:

http://www.nytimes.com/2008/04/03/business/03labor.html?_r=1&th&emc=th&oref...

Gruß!

antworten
 

dann passt bald alles zusammen

Enrique @, Donnerstag, 03.04.2008, 07:22 (vor 6519 Tagen) @ dottore

> Marktwirtschaft lebt von Mobilität. Die Ressourcen inkl. "human capital"
[quote]sollen sich so bestmöglich allozieren, also dorthin sich bewegen können,
wo die besten Einkommen bzw. earnings winken.[/quote]

Damit dürften die USA ein gutes Stück ihrer gerühmten Flexibilität verloren haben, das wird sich auswirken. Steinchen für Steinchen setzt sich ein unschönes Puzzel zusammen.
Die sich permanent ins Ausland verlagernde Realwirtschaft, die furchtbar strauchelnde Finanzwirtschaft und diese Art von kleinen aber wichtigen Eckpunkten der amerik. Wirtschaft ergeben ein äußerst schlechtes Bild.

Als Tiger mit den Schwingen eines Adlers in das neue amerik. Jahrhundert springen wollen und als Bettvorleger irgendwo in Asien laden. Das nenne ich mal eine reife Leistung.
Scheinbar sind die Politiker in den Staaten noch wesentlich unfähiger wie in D. Kaum zu glauben.

Grüße

Enrique

antworten
 

wendig,um nicht zu sagen windig........

H.P., Donnerstag, 03.04.2008, 07:44 (vor 6519 Tagen) @ Enrique

Hallo!

wie die Amis nunmal sind, sollte man die nicht so schnell abschreiben.Ohne einen blassen Schimmer zu haben,wie sich diese Finanzkrise meistern läßt
traue ich den Amis zu das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden.Vermutlich zum Schaden der übrigen Welt.


Gruß

H.P.

antworten
 

So ganz falsch ist Deine Bemerkung nicht,.....

Enrique @, Donnerstag, 03.04.2008, 09:14 (vor 6519 Tagen) @ H.P.

wie die Amis nunmal sind, sollte man die nicht so schnell abschreiben.Ohne
einen blassen Schimmer zu haben,wie sich diese Finanzkrise meistern läßt
traue ich den Amis zu das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden.Vermutlich zum
Schaden der übrigen Welt.

... wir haben ja die letzten Wochen gesehen das die so einiges an Fantasie aufbringen können um nochmal ein paar Schritte zu stolpern. Und wenn es weitergehen soll zum Nutzen unserer " Freunde " dann muss zwangsläufig ein anderer dafür zahlen.

Nur was soll denn gerettet werden? Es ist doch nicht mehr viel vorhanden. Eine indutrielle Entwicklung ist ja nicht mehr angestrebt, die Dienstleistungsgesellschaft hat so ihre Tücken und Finanzberater ist derzeit sicher auch nicht mehr en Vogue.

Von Patentgebühren leben allenfalls ein paar Big Player und denen kann es egal sein.

Ein Großteil der Forschung in Amerika, die ja unbestritten sehr wichtig und führend ist, wird von Ausländern vollbracht. Diese gehen nur dorthin wegen der Bedingungen und des Geldes. Wenn der Dollar weiter an Wert verliert, die Wirtschaft weiter an Talfahrt gewinnt und die Realwirtschaft an Bedeutung verliert dann bekommen die auch in diesem Bereich Probleme.
In Singapur, Kanada, UK oder auch in anderen Ländern habe ich ebenso sehr gute Bedingungen für die Forschung aber keine zusammenbrechende Gesellschaftsstrucktur. Dazu diese Länder eine Währung bei der ich annehmen kann das sie in einem Jahr noch immer einen Wert hat, trotz Inflation. Diese Annahme dürfte auch mit viel Fantasie für den Dollar kaum noch jemand aufbringen.

Leider hat in den letzten Wochen jeder Ausruf das jetzt alles gerettet ist nur ein kurze Halbwertzeit von max. 1er Woche gehabt.
Wenn noch etwas zu retten sein soll dann bitte jetzt sofort.

Das alles sind nur kleine Steinchen in dem Spiel aber viele dieser kleinen Steinchen sind wichtig.

Gruß Enrique

antworten
 

genau das habe ich hier beschrieben..................

ottoasta @, Donnerstag, 03.04.2008, 11:00 (vor 6519 Tagen) @ H.P.

also etwas weiter unten:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=16280
Gruss!

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

antworten
 

Rolle der Fed

Amanito, Freitag, 04.04.2008, 05:30 (vor 6518 Tagen) @ H.P.

> wie die Amis nunmal sind, sollte man die nicht so schnell abschreiben.Ohne
[quote]einen blassen Schimmer zu haben,wie sich diese Finanzkrise meistern läßt
traue ich den Amis zu das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden.Vermutlich zum
Schaden der übrigen Welt.
[/quote]

H.P.,
warum verkauft die Fed keine Unze Gold, ganz im Gegensatz v.a. zu den komplett bescheuerten Euro-ZBs? Außerdem haben sie ziemlich sicher das deutsche Gold, zumindestens einen guten Teil davon (spekulativ)
Dottore kann mehr zum Gewaltmetall sagen (erinnert mich an seinen Vortrag in Friedrichroda 2001), eines ist klar: wer das Gold hat, hat die Macht, und wer die Macht hat, will das Gold.
Für mich ist klar: die Amis planen, den Rest der Welt wieder mal ordentlich über den Tisch zu sehen. Nach einem Systemzusammenbruch haben <u>sie und nur sie</u> das Gold... potentiell Start eines neuen Metallstandards, natürlich wieder unter Kontrolle der USA. Novus ordo seclorum

[image]

Gruß

H.P.

antworten
 

nachfrage: Haftung für Kredit?

fridolin, Donnerstag, 03.04.2008, 07:46 (vor 6519 Tagen) @ dottore

Marktwirtschaft lebt von Mobilität. Die Ressourcen inkl. "human capital"
sollen sich so bestmöglich allozieren, also dorthin sich bewegen können,
wo die besten Einkommen bzw. earnings winken.

Das ist in den USA schwierig geworden, da viele ihr altes Haus nicht
verkaufen können und darin quasi festkleben. Es gibt sogar Beispiele, wo
bereits gemoved wurde und der Betreffende nunmehr gleich zwei Häuser plus
Hypotheken an der Hacke hat.

Hallo,

sind die Verhältnisse bei den "Häuslebauern" in den USA nicht anders als hierzulande?

Es wurde hier mal erwähnt, daß in den USA es nur eine dingliche Haftung der Immobilie für den darauf ruhenden Kredit gebe, keine persönliche des Kreditnehmers. Wenn der Schuldner nicht mehr zahlen kann, packt er seine Sachen zusammen und verschwindet. Die Bank hat dann das Haus als Pfand und kann sehen, wie sie damit zurechtkommt. Das Problem des Verkaufs wäre dann ein Problem der Bank.

Die neue Adresse von jemandem in den USA herauszufinden, kann unter Umständen auch recht schwierig sein (keine Meldepflicht).

Ist das so richtig oder nicht?

Schönen Gruß!

antworten
 

ohne Beleg

harry49, Donnerstag, 03.04.2008, 07:50 (vor 6519 Tagen) @ fridolin


Ist das so richtig oder nicht?

Schönen Gruß!
[/color]

ich habe es genauso gelesen, fand aber nirgends den harten Beleg dafür
harry

antworten
 

Anmerkung

fridolin, Donnerstag, 03.04.2008, 07:51 (vor 6519 Tagen) @ fridolin

Das war eigentlich nur als Nebenfrage gedacht, weil mich diese Haftungsfrage mal generell interessiert. Mit den Schwierigkeiten bei einem beabsichtigten Hausverkauf wegen beruflichen Umzugs hat das nicht direkt zu tun.

antworten
 

Irgendwo stand mal was

yoyo, Donnerstag, 03.04.2008, 07:47 (vor 6519 Tagen) @ dottore

von Häusertausch in USA, es gibt sogar eine Tauschbörse dazu. Also die Amis sind schon kreativ.

antworten
 

Ich habs wieder

yoyo, Donnerstag, 03.04.2008, 07:49 (vor 6519 Tagen) @ yoyo

http://www.handelsblatt.com/News/Vorsorge-Anlage/News/_pv/_p/202688/_t/ft/_b/1387119/de...

antworten
 

Immobilien, Reptiliengehirn & Portfoliodiversifikation

Amanito, Donnerstag, 03.04.2008, 07:56 (vor 6519 Tagen) @ dottore

Hi Dottore,
jo, Immobilien sind schon in guten Zeiten mit gewaltigen Nachteilen behaftet und noch mehr in Zeiten wie diesen. Immobilien sind sicher die irrationalste aller Anlagen, da gibt das Reptiliengehirn den Ton an und nicht der nüchterne Verstand - und dementsprechend sind die Ergebnisse. Die Zahl der Leute, die aus diversen Immobilienabenteuern katastrophal ausgestiegen sind (z.B. nach der Scheidung, bis zum Konkurs privat oder geschäftlich), ist gewaltig.
Die meisten Immobilienbesitzer (bis auf die reichsten 5-10% der Gesellschaft vielleicht) haben den Großteil oder ihr ganzes Kapital in einem einzigen Objekt gebunden, vom Standpunkt der Portfoliodiversifikation ist das eine echte Katastrophe.
Manfred

antworten
 

Portfoliodiversifikation spielt beim Normalbürger keine Rolle

yoyo, Donnerstag, 03.04.2008, 08:24 (vor 6519 Tagen) @ Amanito

da er nicht so viel übrig zum Anlegen hat und er ist schon überfordert wenn er mal eine Versicherung oder Bank auswählen muss, geschweige denn ein Fond oder eine Einzelaktie. Und weil sein grösster Ausgabeposten pro Monat seine Miete ist macht es für ihn schon Sinn da zu investieren. Und am Ende ob es ein Haus oder eine Lebensversicherung war wird wohl auf dasselbe hinauslaufen. Das schlimmste ist wohl aber das Geld auf dem Konto zu lassen und es von der Inflation auffressen zu lassen.

Klar kann man da Fehler bei der Finanzierung machen oder überteuerte Objekte kaufen da ist man aber selber Schuld wenn man sich nicht informiert und die Immobilie als Anlageobjekt kann wenig dafür.

Aber dass die meisten katastrophal aus der Hausinvestition ausgestiegen sind ist falsch sonst würden die meisten Häuser zwangsversteigert und die Privatinsolvenzen immer vom Rekord zum Rekord steigen, und das ist nicht der Fall. Oder hast du eine Statistik die deine Aussage belegt ?

antworten
 

Versicherungen & Co.

Amanito, Freitag, 04.04.2008, 05:17 (vor 6518 Tagen) @ yoyo

> Und am Ende ob es
[quote]ein Haus oder eine Lebensversicherung war wird wohl auf dasselbe
hinauslaufen. Das schlimmste ist wohl aber das Geld auf dem Konto zu
lassen und es von der Inflation auffressen zu lassen.
[/quote]

Nícht wirklich, die effektiven Verzinsungen bei Versicherungen sind unter jeder Sau, wenn Du Dir selber irgendeinen x-beliebigen ganz breit gestreuten Dachfonds kaufst, bist Du viel besser dran. Ein Kunde von mir, der Michael Shah, hat übrigens rausgefunden, daß die meisten Versicherungen beim Abschluß noch einen Riesenbeschiß auf Kosten des Kunden begehen, der eigentlich vor Gericht müßte und die Versicherungsbranche ordentlich durchschütteln könnte. Er hat die Versicherungen durchgerechnet und vermittelt welche, die sauber arbeiten http://www.renditefinder.com. Ich müßte ihn noch mal genau fragen, aber ich glaube, die Effektivverzinsung liegt sogar weit (!) unterm Sparbuch (und unter der Inflation sowieso).

antworten
 

Wenn Immo nicht und LV nicht was soll deiner Meinung nach

yoyo, Freitag, 04.04.2008, 06:19 (vor 6518 Tagen) @ Amanito

der Normalo machen ?

Man muss aber immer den Risikobeitrag immer rausrechnen und darf nicht die Rendite auf die eingezahlten Beiträge rechnen. Es ist nur schwierig bei einer LV herauszufinden wie hoch dieser ist.

Hast du Quellen über deine Aussage dass die Mehrzahl der Immokäufer mit Verlust aus ihrer Investition aussteigen ?

Gruss

antworten
 

Immo-Investment

Amanito, Freitag, 04.04.2008, 07:22 (vor 6518 Tagen) @ yoyo

Hast du Quellen über deine Aussage dass die Mehrzahl der Immokäufer mit Verlust aus ihrer Investition aussteigen?

Ich habe mal die aktuellen Durchschnittspreise in der Stadt für Miete & Kauf für Wohnobjekte herangezogen, gerechnet aus der Sicht des Investors: der Kaufpreis für einen Quadratmeter ist erst nach etwa 30-35 Jahren durch die (aktuelle) Miete abbezahlt. Das entspricht einer nominellen Verzinsung von etwa 3%, allerdings OHNE Zinseszins im Gegensatz zu allen anderen Assetklassen, also bist Du schon rein dadurch weit hinterm (ärger- & wartungsfreien) Sparbuch, da der Zinseszins über Jahrzehnte der Hauptteil der Einnahmen wird.
Ganz im Gegenteil hast Du bei der Immobilie noch einen Wertverlust durch Alterung & Abnutzung, darüber hinaus bist Du (lt. öst. Recht) zu Instandhaltungsarbeiten, Investitionen & dgl. verpflichtet, das läppert sich zusammen. Dann natürlich mußt Du im Schnitt eine Rückstellung dafür ansetzen, daß die Mieten nicht immer bezahlt werden usw., daß Du ev. sogar prozessieren mußt usw.
Man kann natürlich verschiedene Höhen ansetzen, aber eine Finanz-Katastrophe für den Immo-Investor ist das ganz klar (gegenüber anderen Vermögensklassen), das ist klar. Es ist das Reptiliengehirn, welches seine Sicherheit braucht [[zwinker]]

Für den Wohnungskäufer auf Kredit (es kann wohl fast keiner den Betrag sofort auf den Tisch legen) hast Du noch psychologische Kosten: Schulden sind Schulden, eine riesige mental-psychologische Belastung (auch wenn das viele nicht so wahrhaben wollen). Dann bei der Scheidung, Jobverlust, Erkrankung oder dgl. wird das schlagend, der Großteil der neo-obdachlosen Männer ist frisch geschieden.

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