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Sachsen LB - es steht jetzt Spitz auf Knopf

dottore @, Dienstag, 11.12.2007, 08:55 (vor 6611 Tagen)

Hi,

weiter unten war schon ein Thread dazu, dennoch ausnahmsweise ein neuer (weil viele nicht dazu kommen, alles zu lesen, wie man an den x-fachen Neu-Threads zum jüngsten BIZ-Quartalsbericht sehen konnte - die berühmtem 516 Bio Derivate und die Rasanz der Steigerung um 25 bzw. 27 % iin III/07).

Sachsen FM Tillich (CDU) "kann" Sachsen die von der LBBW verlangten Sicherheiten (lt. SZ 4,3 Mrd) des Freistaates "unmöglich schultern". Es geht um die SachsenLB-Fonds (Dublin und so), die mit 43 Mrd Euro im irischen Regen stehen. Die LBBW ihrerseits will auf "keinen Fall" zusätzliche Risiken übernehmen (man hatte auf die Schnelle 250 Mio rübergeschoben und sich offenbar "ein Schnäppchen" erhofft - Sachsen wollte 300 Mio Kaufpreis -, weil man annahm, die Kreditkrise würde sich fix legen, wovon (siehe die Sätze am kurzen Ende, auf die im Vor-Thread auch schon hingewiesen wurde) keinerlei Rede sein kann.

Jetzt sollen sich die MP Milbradt und Oettinger "zusammensetzen", um die Kuh vom Eis zu schieben. Da Oettinger eh schon jede Menge Probleme hat (politisch und privat), wird er sich gut überlegen, ob er B-W ohne Not einen Haufen unübersichtlicher Risiken zumuten kann, zumal im geldbewussten Schwabenländle.

Lt. BaFin-Sanio muss die Sache allerbaldigst erledigt werden. Aber wie?

Gruß!

antworten
 

BUNDESBANK verkauft auch

GutWetterTrader, Dienstag, 11.12.2007, 09:16 (vor 6611 Tagen) @ dottore

Bundesbank verkauft ihre Millionengräberfilialen im Osten zum Schnäppchenpreis

= 7 - 10 % der Baukosten!

antworten
 

Die im Westen waren auch nicht gerade teuer - die Bankbereiche sind halt nicht für jeden geeignet

Bern-Stein, Dienstag, 11.12.2007, 15:41 (vor 6611 Tagen) @ GutWetterTrader

- kein Text -

antworten
 

Sachsen LB - es steht jetzt Spitz auf Knopf

Dr.Pest, Dienstag, 11.12.2007, 09:17 (vor 6611 Tagen) @ dottore

Sachsen FM Tillich (CDU) "kann" Sachsen die von der LBBW verlangten
Sicherheiten (lt. SZ 4,3 Mrd) des Freistaates "unmöglich schultern". Es
geht um die SachsenLB-Fonds (Dublin und so), die mit 43 Mrd Euro im
irischen Regen stehen. Die LBBW ihrerseits will auf "keinen Fall"
zusätzliche Risiken übernehmen (man hatte auf die Schnelle 250 Mio
rübergeschoben und sich offenbar "ein Schnäppchen" erhofft - Sachsen
wollte 300 Mio Kaufpreis -, weil man annahm, die Kreditkrise würde sich
fix legen, wovon (siehe die Sätze am kurzen Ende, auf die im Vor-Thread
auch schon hingewiesen wurde) keinerlei Rede sein kann.

Einzige Lösung: Den Laden zumachen!! Warum etwas künstlich am Leben erhalten was eigentlich schon längst tot ist? Ist es aber pc eine Bank in Deutschland untergehen zu lassen? MP Milbrad u. seine Paladine können auch gleich die Koffer packen.

antworten
 

Milbe auf dem Schleudersitz

schaumermal, Dienstag, 11.12.2007, 14:26 (vor 6611 Tagen) @ Dr.Pest

Poker um Verkauf der Landesbank
Von Annette Binninger

Ende der Woche gehen die Verhandlungen in die entscheidende Phase. Noch wird aber gestritten über eine Milliarden-Bürgschaft.

Mit wenigen, aber drastischen Worten brachte gestern ein Vertreter der sächsischen Verhandlungsgruppe die dramatische Situation auf den Punkt: „Wir haben eigentlich nur die Wahl zwischen Erschießen und Erhängen.“ Und diese Optionen sind wirklich nicht verlockend: Entweder platzt der Verkauf der angeschlagenen Sachsen-Landesbank noch in letzter Sekunde und endet in einem finanziellen Super-Gau; oder das leidige Thema Landesbank wird für den Freistaat zu einer riesigen, milliardenschweren Hypothek für die Zukunft.

Noch wird hart verhandelt. Die Verhandler tingeln seit Tagen wie ein Wanderzirkus zwischen Stuttgart, Bonn, Dresden und Leipzig. Doch die Zeit drängt: Der Abschluss des im August hastig eingetüteten Notverkaufs der Landesbank, die durch die US-Hypothekenkrise und riskante Geschäfte ihrer irischen Tochter in lebensbedrohliche Schieflage geraten war, muss bis Weihnachten unter Dach und Fach sein. Der Zeitplan scheint zu klappen. Am Wochenende gehen die Gespräche in die „entscheidende Phase“, kündigte Regierungssprecher Peter Zimmermann gestern an. Kein Wort zu Details.

Wenige Stunden zuvor hatte der Landesbank-Käufer, die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), unmissverständlich in der „Süddeutschen Zeitung“ ihre Maximalforderung auf den Tisch gelegt: Rund vier Milliarden Euro wollen die Stuttgarter vom Freistaat, um mögliche Ausfälle im Geschäftsportfolio der Landesbank auffangen zu können. Das wären die üblichen zehn Prozent Wertberichtigung für von ihnen geschätzte 43 Milliarden Euro an Risiken. Im Klartext: Für eventuelle Verluste steht dann der Freistaat gerade. Zum Vergleich: Vier Milliarden Euro wären etwa ein Viertel des sächsischen Jahreshaushalts. Bei Geld hört die (Partei-)Freundschaft auf, heißt es bitter aus Sachsen angesichts der harten Forderung aus dem ebenfalls CDU-geführten „Ländle“. Sachsens Position soll sich bei etwa 1,2 Milliarden Euro bewegen. Doch selbst wenn sich beide Verhandlungspartner irgendwo in der Mitte treffen sollten – vielleicht bei knapp unter zwei Milliarden Euro – wird auch dies zu einer haushaltstechnischen Herausforderung mit etlichen Risiken und Fallstricken für den Freistaat.

Belastung für die Wirtschaft

Denn laut Haushaltsgesetz darf das Land nicht mehr als 1,75 Milliarden Euro pro Jahr an Bürgschaften übernehmen. Für 2007 ist dieser Rahmen weit ausgeschöpft. Sollte für die Landesbank ein hoher Betrag fällig werden, könnte der Freistaat gezwungen sein, bei Bürgschaften für Unternehmen und den Wohnungsbau kürzer zu treten. Auch eine Option: Baden-Württemberg könnte einen Teil der Summe mittragen. Offen dabei ist, ob die EU dies als beihilferechtliches Problem sieht. Auch um dem vorzubeugen, weilte gestern eine Delegation mit Sachsens Finanzminister Stanislaw Tillich und seinem Stuttgarter Amtskollegen Gerhard Stratthaus (beide CDU) bei der Bankenaufsicht (Bafin) in Bonn.

Derweil wächst der Druck auf Sachsens Premier Georg Milbradt, der gestern kurzfristig einen offiziellen Termin strich. Hinter vorgehaltener Hand spielen hohe CDU-Vertreter bereits Wechsel-Szenarien durch. Milbradt müsse mindestens bis Jahresanfang bleiben, bis die Bank-Krise überstanden sei, heißt es. Sein Nimbus als Finanz- und Wirtschaftsexperte sei aber so lädiert, dass er schon für die Kommunalwahl am 8. Juni nicht mehr tragbar sei..................
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Bankenverkauf: Sachsen kann LBBW-Forderungen nicht erfüllen
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Tillich zufolge sind die Verhandlungspartner in der Pflicht, sich noch in dieser Woche zu einigen. Diese Forderung soll nach Angaben aus Verhandlungskreisen von Jochen Sanio, dem Chef der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), erhoben worden sein. „Wir wissen nicht, ob die LBBW die Risiken nicht mittragen will oder nicht mittragen kann“, hieß es intern. In Dresden habe man den Eindruck, die LBBW habe sich bei der Übernahme der Sachsen LB im August „ein Schnäppchen versprochen“ und darauf gesetzt, dass sich die Märkte bessern würden. Die LBBW lehnte auf Nachfrage einen Kommentar zum Stand der Verhandlungen ab.
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Tillich: „Ich bin nicht der Bankexperte“ [[trost]]
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Zudem warnte er: „Für den Fall eines Scheiterns würden die Märkte nicht mit Gelassenheit reagieren.“ Sollen sich spürbare Erschütterungen im Bankenwesen abzeichnen, „stellt sich die Frage, wie es eine solidarische Reaktion Dritter geben könnte“. Tillich sprach von einer „solidarischen Leistung der Landesbanken“ und nannte die Stützungseinrichtung der deutschen Sparkassenorganisation.
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Milbradt wollte die Chefs der Landtagsfraktionen mit Ausnahme der rechtsextremen NPD am Dienstagabend bei einem Essen über die Sachlage informieren. Die NPD kündigte wegen der Ausgrenzung Verfassungsklage an.
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http://www.sz-online.de

Milbradt ist "politisch tot"


Na dann

[image]

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schaumermal

antworten
 

Milbe hat heute seinen neuen Arbeitsplatz schon eingenommen --> Sandmannvorleser

Der Husky, Dienstag, 11.12.2007, 16:22 (vor 6611 Tagen) @ schaumermal

Was mich am meisten ärgert ist die Tatsache, daß es niemanden interessiert, was der Herr Logenbruder Milbe als damaliger Finanzminister verzappt hat.

Keine Soko Sachsen-Klau, keine unbequemen Fragen, keine Rücktrittsforderung geschweige denn eine Schadenersatzklage - Nichts!

Ob ich bei der nächstfälligen Steuerzahlung auch dem Finanzamt mitteile, wegen der US-Immobilienkrise leider keine Zahlungen mehr leisten zu können ?

Geht das schon?

Fragt der Husky!

antworten
 

Danat Bank ?????

LOMITAS, Dienstag, 11.12.2007, 11:14 (vor 6611 Tagen) @ dottore

- kein Text -

antworten
 

Danat Bank ?????

henry13, Mittwoch, 12.12.2007, 01:45 (vor 6610 Tagen) @ LOMITAS

Guten Morgen in die Runde,

Danat Bank ging mir bei der morgendlichen Zeitungslektüre auch durch den Kopf.

Grüße Alex

antworten
 

Jetzt werden auch die Sachsen SEXY !

Taktiker, Dienstag, 11.12.2007, 15:51 (vor 6611 Tagen) @ dottore

Ihr Sachsen, gebt Euch nen Ruck und schreibt die 4-5 Mrd€ ab!

Das Land Berlin hat dazumal auch generös seine Landesbank geschultert und es waren noch paar Milliarden mehr. Und so richtig ungeniert als Oberschuldner lebt sichs auch nicht schlecht -> Arm aber Sexy...

antworten
 

Die Verantwortlichen sind weder Sachsen nochSEXY ! o.T.

Der Husky, Dienstag, 11.12.2007, 16:24 (vor 6611 Tagen) @ Taktiker

- kein Text -

antworten
 

Aber zahlen müssen die Sachsen - und deswegen sind sie jetzt sexy

Taktiker, Mittwoch, 12.12.2007, 01:58 (vor 6610 Tagen) @ Der Husky

- kein Text -

antworten
 

Die "Was passiert dann" - Frage

prinz_eisenherz, Mittwoch, 12.12.2007, 00:18 (vor 6610 Tagen) @ dottore

Guten Morgen,
was würde eigentlich passieren, wenn das marode Bankhaus die Insolvenz verkündet, den Laden zu macht, so wie es jeder in Not geratene Geschäftsmann jeden Tag in Deutschland, und um Deutschland herum, machen muss?

Die grandiose Fehlspekulation, einschließlich des unfähigen Aufsichtsrates - bestückt mit Politikern aller Parteien - und der Geschäftsleitung, die werden abgewickelt. Was soll dann dramatisches passieren, denn Banken, die gibt es doch nun wahrlich genügend?

MfG
eisenherz

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