Wenn man das kombiniert und zu Ende denkt
Wenn man das Ganze mit dem Beitrag "Auslaufmodell Kredit" gedanklich kombiniert (der Beitrag war vor paar Tagen hier) und zu Ende denkt, kann man erahnen was für ein Plan dahintersteckt:
"Die über die heutige Funktion des Geldes gemanagte Verlagerung und Verschiebung der weltweiten Eigentumsverhältnisse hat zwischenzeitlich den Zustand erreicht, daß selbst die, welche die heutigen Zustände einzig über die virtuose Handhabung des Geldes herbeigeführt haben, um sich das Eigentum am größten Teil der irdischen Sachwerte zu ergaunern, dieses Geld in seiner bisherigen Betrachtung und Bewertung als nicht mehr erforderlich ansehen. Ja, wer sein über das Geld ergaunertes plutokratisches Eigentum an allen weltweiten Sachwerten auch künftig davor schützen will, daß es ihm auf dem Wege, wie es erworben wurde, vielleicht wieder verloren geht, der ist gezwungen, den zuvor beschrittenen Weg künftig auszuschalten. Um dieses potentielle Risiko für alle Zeiten auszuschließen, reicht es völlig aus, allein das Medium, welches einst dazu diente, sich den größten Anteil aller Sachwerte dieser Welt „zu kaufen“, in seinen Möglichkeiten künftig völlig anders zu gestalten. Das Geld muß funktional umgestaltet werden! Wobei dann gemeinsam mit dem nicht mehr benötigten Geld alter Wertigkeit auch dasjenige die geistige Welt verlassen muß, was dem Geld überhaupt erst seine Machtposition verschafft hat: der Kredit."
und
"Dort, wo allein über die Aufrechterhaltung und Durchsetzung des geltenden Eigentumsrechtes die weltweite Herrschaftsfrage als final geklärt und entschieden betrachtet werden kann, da sind Geld, Zinsen und Kredit nicht mehr erforderlich!
Da reicht es völlig aus, wenn alle Wertpapiere ihren Kreditcharakter verlieren und zu nackten Eigentumsanteilen werden. Die seit Jahrhunderten andauernde Gaunerei mittels des Geldes ist abgeschlossen. Denn mehr als das Eigentumsrecht an allen wesentlichen Sachwerten kann überhaupt nicht ergaunert werden! Stehen wir heute vor der Schwelle des Vorgangs, an dem Geld wieder seinen ursprünglichen Zweck zur technischen Abwicklung des Tausches erhält?
Die dauerhafte Festigung der zwischenzeitlich weltweit ergaunerten Eigentumsverhältnisse kann insbesondere dann erreicht werden, wenn das gesamte Instrumentarium, welches diese Gaunerei ermöglicht hat, vielleicht nicht vollständig abgeschafft, aber inhaltlich umgedeutet und in seiner Anwendung grundlegend verändert wird, also wenn das Geld in seiner Funktion völlig umgewertet wird. Dies hat dann zur Folge, daß künftig niemand mehr in der Lage sein wird, über Geld machtpolitische Veränderungen herbeizuführen. So würden sich letztlich die heutigen Eigentums- und die darauf aufbauenden Machtverhältnisse dauerhaft zementieren lassen. Unter dem Gesichtspunkt, daß ein solcher Veränderungsprozeß durchgesetzt werden soll, muß zwangsläufig auch die Menschheit strukturell anders betrachtet und eingeteilt werden; eine Struktur, die da lautet: Wer gewinnt und wer verliert?
Die Antwort ist genau so simpel wie die Fragestellung: Der, der Geld hat, verliert; der, der weder Geld noch Kredite hat, dem dürfte es fast schon gleichgültig sein, er braucht also nur propagandistisch „geläutert“ zu werden; aber der, der kein Geld, sondern nur Kredite hat oder gar überschuldet ist, der gewinnt und erlangt einen im geltenden Wertmaßstab erheblichen Vorteil.
Dies bedeutet: Wollen die heute herrschenden Kräfte sicher sein, daß eine möglichst große Mehrheit der Menschen der vorgesehenen Veränderung zustimmt, so muß zuvor mit allen Mitteln dafür gesorgt werden, daß ein möglichst großer Anteil der Menschheit nicht nur kein Geld hat, sondern darüber hinaus auch noch persönlich mit Krediten belastet ist. Denn nicht nur das Geld wird funktionell völlig anders gestaltet werden, sondern dieser Vorgang wird begleitet von der völligen Streichung aller Kredite oder ähnlichen Forderungen, worunter letztlich auch alle Schadenersatzforderungen fallen, wie sie aus jeder Art von Betrügerei entstanden sind.
Aber selbst dort, wo keinerlei persönliche Verschuldung vorhanden ist, kann als Faustpfand noch immer die sogenannte Staatsverschuldung, die bei einem parallelen, weltweit-demokratischen Staatsbankrott ebenfalls völlig entfallen würde, als „greifendes“ Argument angeführt werden."
Besser kann man es kaum ausdrücken.
Das bedeutet, interessant ist, was Wert nach dem "Knall" hat, wobei man sich als "kleinerer Investor" vor allem mit Edelmetallen eindecken sollte und bei Grundstücken in Deutschland nur von Privat kaufen sollte (Privatbesitz von mindestens vor 33).
Ich werde zwar immer wie ein Geist angesehen, aber solange wie das "Übereinkommen zur Regelung bestimmter Fragen in bezug auf Berlin" noch in Kraft ist, kann man in Deutschland bei Treuhandland und Bodenreformland nicht sicher sein.
gesamter Thread:
- Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte über den ganzen Jammer der Hypothekenkrise (mT) -
DT,
06.04.2008, 16:53
- Kaufen ist besser und billiger als erobern -
Kamelzehe,
06.04.2008, 18:23
- Vorsicht, ich sehe da noch andere am Start -
imperator,
06.04.2008, 23:23
- Das ist doch Unsinn -
MI,
07.04.2008, 01:30
- dt. Volk und dt. Konzerne sind zwei paar Stiefel - imperator, 08.04.2008, 14:17
- Naja, im Osten kommen die Polen zur Besiedlung - per Miet- oder Kaufvertrag. (oT)
-
LenzHannover,
07.04.2008, 13:15
- Das ist doch Unsinn -
MI,
07.04.2008, 01:30
- Wenn man das kombiniert und zu Ende denkt - rbp, 07.04.2008, 01:05
- Vorsicht, ich sehe da noch andere am Start -
imperator,
06.04.2008, 23:23
- Kaufen ist besser und billiger als erobern -
Kamelzehe,
06.04.2008, 18:23
