ein wenig Öl - längerfr. Betrachtung
dieter, Montag, 07.04.2008, 14:37 (vor 6545 Tagen)
Hier meine pers. Vorstellung vom weiteren Verlauf des Rohölpreises
Gruß Dieter
PS: natürlich keine Handlungsempfehlung
![[image]](http://www.250kb.de/u/080407/g/93ea9afa.gif)
Auwa ...
trailmaker, Montag, 07.04.2008, 15:18 (vor 6545 Tagen) @ dieter
.. das tut ja richtig weh .
Oder meinst du , die natürlichen Ölvorkommen richten sich nach Deiner (und die vieler anderer Charttechniker) Meinung ??? wär ` ja ein dummes Ding .
______
genauso könntest du Gold und Silber aus Sicht der Charttechnik betrachten .
ein paar Einsen Zweier Dreier Vierer und Fünfer ran malen - und fertig ist der Chart.
Hab ich hier auch schon gesehen ...
- da bekomm`ich ja schon in der Mittagszeit ein leichtes Gähnen ...
mfg TM
da gibt es bedeutend mehr zu betrachten
dieter, Montag, 07.04.2008, 16:04 (vor 6545 Tagen) @ trailmaker
Oder meinst du , die natürlichen Ölvorkommen richten sich nach Deiner (und
die vieler anderer Charttechniker) Meinung ??? wär ` ja ein dummes Ding .
Natürlich richten sie sich nicht nach meiner Meinung.
Aber die Menge und Zeitpunkte des Verbrauchs und das Bestimmen und Entdecken der Resourcen oder von Konkurrenzprodukten oder -Verfahren oder alternativen Energien richtet sich schon nach etwas höherem.
Ich bin mir sicher, daß es Ordnungen und "Gesetze" gibt, die derartiges bestimmen. Wenn man Entwicklungen betrachtet, die durch menschl. Denken und Handeln mit beeinflußt werden, dann kann man auch auf der Suche nach einer Ordnung sein. Ein Charttechniker oder EWTler versucht nur mit seinen bescheidenen Mitteln dieser Ordnung ein wenig auf den Leib zu rücken und das auch noch mit fehlerhafter ganz pers. Interpretation, unabhängig davon ob das gewählte Mittel überhaupt brauchbar ist.
Ich gehe davon aus, daß es ein universelles Wissen gibt, an dem jeder Mensch hängt, sofern er mal etwas Schlaf findet. Vielleicht funktioniert es wie kommunizierende Röhrchen. Jeder ist frei in seinen Entscheidungen und trotzdem eingebunden in ein universelles Handeln.
Dies als kleine Abhandlung zu Charts, Fib.-Verhältnissen, Elliott-Wellen, und Linien.
Gruß Dieter
Grundsätzlich zu Prognosen
fridolin, Dienstag, 08.04.2008, 01:40 (vor 6545 Tagen) @ dieter
Hallo Dieter,
mal eine grundsätzliche Bemerkung zu solchen Extrapolationen. Wer mal in der praktischen Anwendung irgendwelche Tabellen interpolieren oder extrapolieren mußte, der weiß eines. Das Extrapolieren von Tabellen (oder allgemein irgendwelchen Datenreihen) über den gegenwärtigen Definitionsbereich hinaus ist eine äußerst heikle Angelegenheit, die man nach Möglichkeit lieber bleiben läßt. Wenn man das schon machen muß, weil keine anderweitigen Daten beschaffbar sind, so macht man das am besten mit den einfachsten denkbaren Methoden wie etwa lineare Extrapolation, also eine(!) Gerade.
Kompliziertere Methode wie beispielsweise Extrapolation unter Verwendung höherer Polynome sehen zwar "elegant" aus, haben aber leider den Nachteil, daß das Verhalten des Extrapolationspolynoms sehr schnell unkalkulierbar wird. Kleine Abweichungen in den Datenreihen können sich so außerhalb des Definitionsbereiches rasch zu gewaltigen Unterschieden aufschaukeln. Wenn man dann noch Einzelheiten wie Kurven mit Maxima und Minima vorhersagen will - dann bin ich äußerst skeptisch, ob so etwas von der Datenlage her überhaupt seriös machbar ist.
Die Sache ist anders, wenn man a priori weiß, daß die Daten im wesentlichen einer bestimmten Funktion gehorchen, also beispielsweise y = sin(x) darstellen. Nur weiß man das bei Meßwerten in den wenigsten Fällen. Oder man hat allenfalls eine intuitive, mathematisch nicht exakt formulierbare Vorstellung ("erst Welle rauf, dann Welle runter" usw.) vom weiteren Verlauf.
Vorhersagen machen - mein ständiges Reden, auch was die bekannten "Rote-Pfeil-Prognosen" anbelangt - nur Sinn, wenn man zahlenmäßig klar definierte Fehlergrenzen, Fehlerkorridore oder ähnliches angeben kann, bei deren Überschreiten die Prognose als falsch erwiesen ist. Es dürfte in der Natur der Sache liegen, daß solche Fehlerkorridore mit zunehmendem Zeithorizont immer weiter werden und möglicherweise das ganze "Rauf und Runter" der Prognose überdecken. In so einem Falle wäre die Prognose letztlich unter praktischen Gesichtspunkten wert- und sinnlos.
Wie groß sind denn bei Dir die Fehlerkorridore, und nach welchen Methoden legst Du sie fest?
Schönen Gruß.
zu den Fehlerkorridoren
dieter, Dienstag, 08.04.2008, 02:41 (vor 6545 Tagen) @ fridolin
Hallo Fridolin,
Wie groß sind denn bei Dir die Fehlerkorridore, und nach welchen Methoden
legst Du sie fest?
Meine Fehlertoleranzen lassen sich nicht ausschließlich preislich bestimmen, weil es nicht nur ein mathematisches, sondern auch mehrere grafische Element gibt.
Ein Chart drückt preisliche Veränderung und Zeit aus. Beides sehen wir immer im Zusammenhang. Mit Hilfe von Linien/Geraden lassen sich Toleranzgrenzen festlegen, wobei dabei entweder der Preis oder die Zeit der auslösende Faktor sein kann. (sind in meinen veröffentl. Charts in der Regel nicht vermerkt).
Fehlerkorridore sind:
a) Über/unterschreiten von erwarteten Korrekturen im Verhältnis zur angedachten Basis
b) Verletzen von selbstdefinierten Linien, die eine Grenze für eine Preis-Zeitprojektion bedeuten
c) Beachten von Widerständen in versch. Varianten
Ich berechne keinerlei Zahlenkolonnen, ich lege alles auf grafischem Wege fest. Das gilt fürs Daytrading genauso wie für Ultra-Langfristbetrachtungen.
Und es muß einfach und klar definiert zu handhaben sein.
Die absoluten Zahlen sind erst mal nebensächlich, mich interessieren die Relationen. Zeitpunkte für einen Einstieg oder Ausstieg bestimme ich ausschließlich aufgrund des Bildes und nicht aufgrund einer Zahl. Von daher ist es für mich mühevoll einen Fehlerkorridor in Zahlen auszudrücken, damit arbeite ich im Prinzip nicht.
Ich hoffe, Dir eine ausreichende Antwort gegeben zu haben.
Gruß Dieter
Wenn Du schon kritisieren mußt, dann bitte sachlich bleiben!
siggi, Dienstag, 08.04.2008, 03:46 (vor 6545 Tagen) @ trailmaker
Wenn sich der Dieter hier öfters die Mühe macht und eine Zählung reinstellt also seine kostbare Zeit uns zur Verfügunmg stellt, dann ist ja wohl nicht zu viel verlangt, daß man, noch dazu offensichtlich von Elliott keine Ahnung
habend, sich etwas sachlicher äußert.
Daß Dir was weh tut und Du müde bist, ist für das Forum bestimmt von untergeordneter Wichtigkeit.
lg
siggi
