Kreditkrise und Realwirtschaft - Köln gibt Geld seiner SpaKa
Hi,
im Gegensatz zu manchem, was man so liest, scheint sich die Lage an der Kreditfront nicht zu entspannen.
Soeben gelaufen:
Die Stadt Köln erwägt eine Millionenhilfe für die Sparkasse Köln-Bonn (zweitgrößte der BRD), damit sie trotz der Bankenkrise ihre Kreditvergabe nicht einschränken muss.
Allerdings wird bestritten, dass das Geld notwendig sei, um die Bank selbst finanziell zu stützen. Die Eigenkapitalquote des Instituts liege stabil bei um die 10 Prozent. Die Sparkasse Köln-Bonn ist die zweitgrößte Sparkasse Deutschlands.
"Die mittelständischen Unternehmen leiden darunter, dass sie keinen Kredit mehr bekommen", wird ein Verwaltungsrat zitiert.
Es ist an eine Finanzhilfe von 200 Millionen Euro gedacht.
Der Ertrag der Sparkasse Köln-Bonn war im vergangenen Jahr dramatisch eingebrochen. Grund dafür waren die Schieflage der WestLB, Wertpapiereinbußen und risikoreiche Beteiligungen. Nur mit einem tiefen Griff in die stillen Reserven konnte ein Abrutschen in die roten Zahlen verhindert werden. Der Jahresüberschuss für 2007 lag bei 400 000 Euro - im Vorjahr betrug er noch 36,1 Millionen Euro.
Gruß!
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