Spurlos verschwunden? 945 Milliarden US Dollar
Diesen Newsletter erhielt ich heute von Egon W. Kreutzer
Spurlos verschwunden?
945 Milliarden US Dollar
Der Internationale Währungsfonds verkündete diese Woche das vorläufige Ausmaß des Schadens der Währungkrise. Mit der gigantischen Zahl von 945 Milliarden US Dollar ging der IWF damit weit über bisherige Annahmen hinaus. Bei bereits "eingestandenen" Verlusten in Höhe von rund 232 Milliarden US-Dollar lautete die bisher höchste Prognose auf eine Schadenssumme von "nur" 600 Milliarden Dollar. Unseren wackeren Peer Steinbrück schreckt das nicht. Das Wirken seiner als KfW bekannten Milliardenversenkungsanlage, das beteuert er mit dem trockenen Charme des professionellen Hütchenspielers, sei ohne Einfluss auf den Bundeshaushalt. Das kann man wohl so hindrehen, aber mit meinem Begriff von Ehrlichkeit hat diese Aussage nichts mehr zu tun.
945 Milliarden US-Dollar, das ist fürwahr kein Pappenstiel.
Das ist Steinbrücks Bundeshaushalt für 2008, 2009
und die ersten Monate von 2010...
Kann so viel Geld eigentlich überhaupt verloren gehen?
Müssten die Geldscheine nicht in zentimeterdicken Schichten auf den Straßen liegen? 945 Milliarden US-Dollar, rund 630 Milliarden Euro, das ist so viel Geld, dass der Deutsche Lottoblock - von heute bis in den April des Jahres 2608 n. Chr. - zwei Mal wöchentlich, mittwochs und samstags, einen Jackpot von 10 Millionen Euro ausschütten müsste, bis die Summe verteilt ist, die jetzt, nach Einschätzung des IWF, in der Finanzkrise "verloren" gegangen sein soll.
Der Weg der Milliarden ist nachvollziehbar -
und sie sind, soviel vorab, keineswegs verschwunden!
Gruß
Mic
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