Zimbabwe: Kein Aufstand, weil Leute zu erschöpft sind...
In diesem Land gibt es eine Infla-Rate von 164 000%(!) und Leute mit Bündeln von 50-Millionen-Dollar-Scheinen.
Was besonders interessant ist: Die Leute sind vom täglichen Kampf ums Überleben derart kaputt, dass ein Aufstand unmöglich ist. Diese "nationale Depression" steckt sogar dem Establishment in den Knochen, sodass der dortige Präsident Mugabe nicht einmal mehr seine Bluthunde auf die Leute loslassen kann, weil sie ihm nicht mehr gehorchen. Polizeioffiziere: "Wenn Mugabe Leute umbringen will, dann soll er sich ein Maschinengewehr nehmen und selbst auf die Straße gehen, wir tun es nicht."
siehe:
http://derstandard.at/?url=/?id=3297945
Es zeigt sich ein interessanter Aspekt, über den man gut nachdenken sollte. Das gilt nämlich nicht nur für Zimbabwe. Wenn dieses System mal total crasht, sind die Leute zu müde und zu apathisch, um "Revolution zu machen". Umgekehrt ist das Establishment außerstande, noch irgendwelche Einheiten gegen das Volk zu mobilisieren. Es löst sich somit alles in Wohlgefallen auf
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