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Zimbabwe: Kein Aufstand, weil Leute zu erschöpft sind...

sensortimecom @, Donnerstag, 10.04.2008, 10:05 (vor 6545 Tagen)

In diesem Land gibt es eine Infla-Rate von 164 000%(!) und Leute mit Bündeln von 50-Millionen-Dollar-Scheinen.

Was besonders interessant ist: Die Leute sind vom täglichen Kampf ums Überleben derart kaputt, dass ein Aufstand unmöglich ist. Diese "nationale Depression" steckt sogar dem Establishment in den Knochen, sodass der dortige Präsident Mugabe nicht einmal mehr seine Bluthunde auf die Leute loslassen kann, weil sie ihm nicht mehr gehorchen. Polizeioffiziere: "Wenn Mugabe Leute umbringen will, dann soll er sich ein Maschinengewehr nehmen und selbst auf die Straße gehen, wir tun es nicht."

siehe:
http://derstandard.at/?url=/?id=3297945

Es zeigt sich ein interessanter Aspekt, über den man gut nachdenken sollte. Das gilt nämlich nicht nur für Zimbabwe. Wenn dieses System mal total crasht, sind die Leute zu müde und zu apathisch, um "Revolution zu machen". Umgekehrt ist das Establishment außerstande, noch irgendwelche Einheiten gegen das Volk zu mobilisieren. Es löst sich somit alles in Wohlgefallen auf<img src=" />

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Aber hier (Haiti):

Kaltmeister ⌂ @, Donnerstag, 10.04.2008, 10:29 (vor 6545 Tagen) @ sensortimecom

IMMENSE LEBENSMITTELPREISE
Schwere Unruhen in Haiti - 9000 Uno- Blauhelme machtlos

Der Hunger treibt viele Bewohner Haitis auf die Barrikaden: Bewaffnete ziehen durch die Straßen, errichten Sperren, stecken Autoreifen in Brand und plündern Geschäfte. Präsident Preval will sich nun für niedrigere Lebensmittelpreise einsetzen.

[image]

[image]

[image]


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,546542,00.html

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Mugabe Waffe, außer dem MG

bernor, Donnerstag, 10.04.2008, 14:08 (vor 6545 Tagen) @ sensortimecom

Aus einem Interview:

Mugabe hat überhaupt kein Interesse daran, die wirtschaftliche Krise zu beheben, da sein Klientel, die simbabwische Elite, paradoxerweise von der wirtschaftlichen Lage profitiert: Durch die hohe Inflation von fast 8.000 Prozent und dem jenseits der finanzwirtschaftlichen Realität fixierten Wechselkurs zum US-Dollar hat sich ein Schwarzmarkt entwickelt. Auf diesem verkaufen Regierungs- und Parteimitglieder mit Zugang zu Auslandsdevisen die knappen Ressourcen, wie beispielsweise Benzin, Zucker und Speiseöl und erzielen dabei hohe Gewinne.

....

Wer jeden Tag stundenlang anstehen muss, um einen Laib Brot zu kaufen, hat keine Zeit und keine Kraft, sich im politischen Kampf zu engagieren. Die Regierung entzieht der Bevölkerung absichtlich ihre Lebensgrundlagen, wie Nahrung, Wasser und Strom, um sie handlungsunfähig zu machen.

....

Der Flucht aus Simbabwe wird von Seiten der Regierung kaum entgegengewirkt. Die Regierung betrachtet es eher als Vorteil, da potentielle Oppositionswähler das Land verlassen. Abgeschobene Flüchtlinge, die sich vor ihrer Flucht kritisch gegenüber dem Regime geäußert haben, drohen in Simbabwe inhaftiert und Repressalien ausgesetzt zu werden. Mittlerweile verweilt ein Drittel der simbabwischen Bevölkerung im Ausland.

http://derstandard.at/?url=/?id=3297945

Mugabe ist offensichtlich der Meinung, daß etliche der acht Mio der Simbawe-„Bürger“ einfach überflüssig sind (siehe auch seine „Aufräum“-Aktionen der letzten Jahre in den Slums) – jetzt, nach der Wahl, folgt die nächste Umdrehung der Schraube: die ersten Orte, die mehrheitlich für die Opposition gestimmt haben (für die Milizen leicht erkennbar, da die Wahlergebnisse eines jeden Wahlbezirks umgehend, schön demokratisch-transparent, öffentlich ausgehängt wurden) und obendrein dürregeschädigt sind, werden nicht mehr mit Nahrungsmitteln beliefert (es sein denn, vielleicht, sie würden ihre Meinung über den „großen Freiheitskämpfer“ noch ändern).

Er hat noch nicht ganz fertig, vielmehr die Transformation (s)eines Landes zu einem Gebilde mit „niedrigerer“ Wirtschaft und Kultur, welches gleichwohl noch irgendwie beherrschbar sein mag, begonnen – und seine afrikanischen, letztendlich ebenso unfähigen Kollegen ringsum werden dieses „finale“ Experiment bestimmt mit Interesse verfolgen.

Gruß

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