Banks' risk managers placed too much faith in mathematics
Liebe Forumsgemeinde,
hier ein weiterer Artikel zu dem bekannten Märchen "Uns-hat-ein-Ereignis-100-mal-außerhalb-der-Standardabweichung-getroffen" :
http://money.cnn.com/news/newsfeeds/articles/newstex/AFX-0013-21641041.htm
Jetzt ist die Mathematik im Allgemeinen also Schuld.
Die Wahrheit ist aber: Die Holzköpfe haben die falschen Modelle.
Das Programm wirft hinten nix besseres raus, als was vorne reinkommt.
Die Wahrscheinlichkeit für extreme Ereignisse wie Börsencrashes, Immobiliencrashes und ähnliches lässt sich nicht in Vielfachen von Sigma ausdrücken, da die Häufigkeiten dieser crashes schlicht und ergreifend keiner Normalverteilung folgen.
Die Entwicklung von Börsenkursen (oder Wirtschaftszyklen) folgt nicht den Merkmalen von linearen sondern von nichtlinearen Bewegungen.
Wie ist es also möglich, das Milliarden aufgrund von Risikoberechnungen bewegt werden, die auch von mathematischen Durchschnittsbegabungen als nicht anwendbar identifiziert werden können ?
In dieser Hinsicht sei auch auf das aktuelle Versagen der "Quant-Fonds" hingewiesen und die negative Korrelation der Gehälter ihrer Manager (in der obersten Liga Mathematikprofessoren) und der Fondsperformance.
Viele Grüße
R.
--
Vorsicht: Zuviel Information schadet Ihrer Perfomance. Zu weiteren Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
gesamter Thread:
