ot: Wie depressiv ist Italien? Nahe am Abgrund oder wieder mal schon drin - wie eigentlich i m m e r?
Wie depressiv ist Italien? Italia am Abgrund oder wieder mal - wie ja eigentlich permanent - schon drin ?
Der amerikanische Tritt vor das Schienbein füllt inzwischen Zeitungsseiten und stundenlang die Talkshows. Die "La Republica" geht zum Gegenangriff gegen die USA über
Italiener sind in ihrem Selbstwertgefühl tief getroffen, wenn sie als traurig oder depressiv und ihr Land als im Niedergang begriffen hingestellt werden. «Es gibt keinen neuen Federico Fellini, keinen Roberto Rossellini, keine Sophia Loren», hatte die angesehene «New York Times» diagnostiziert und von Armut, Vergreisung und Stillstand berichtet. Von dem sonst üblichen nostalgischen Blick auf «Bella Italia» blieb dabei nicht viel übrig. «Man macht Italien den Prozess», klagte der «Corriere della Sera».
Doch nicht jeder Italiener heult jetzt vor Empörung auf: «Was da geschrieben wurde, das ist fundiert, wir haben Angst vor dem Neuen», kommentierte der römische Bürgermeister Walter Veltroni die herbe Bestandsaufnahme von jenseits des Atlantiks. Ältere Italiener mögen sich daran erinnern, wie ein deutsches Magazin in den 70er Jahren südlich der Alpen für Furore sorgte. «Der Spiegel» hob damals einen Teller mit Spaghetti auf die Titelseite zu Italien und dekorierte die Nudeln mit einer Mafia-Pistole.
Permanent wankende Regierungen, korrupte Politiker, eine zutiefst in die roten Zahlen abgetrudelte nationale Fluggesellschaft Alitalia, eine bei steigender Teuerung vor sich hin dümpelnde Volkswirtschaft - so pessimistisch und trist sehen in der Vorweihnachtszeit auch viele Italiener ihr Land.
Andere gehen zum Gegenangriff über. So konterte das Hauptstadtblatt «La Repubblica»: «Es gibt da so ein rückständiges Land auf der Welt, mit dem Alptraum der Immigration und einstürzenden Autobahnbrücken, in dem jedes Kind mit einer nationalen Schuldenlast von 30 000 Dollar auf die Welt kommt, ohne je sicher zu sein, dass es geimpft wird.»
Hier alles:
http://www.arcor.de/content/aktuell/news_kultur/6817129,1,artikel,Wie+depressiv+ist+Ita...
Wer sich mit räudigen Kötern ins Bett legt ...
Hallo cichetteria,
Wie depressiv ist Italien? Italia am Abgrund oder wieder mal - wie ja
eigentlich permanent - schon drin ?
Der amerikanische Tritt vor das Schienbein füllt inzwischen Zeitungsseiten
und stundenlang die Talkshows. Die "La Republica" geht zum Gegenangriff
gegen die USA überkultur/6817129,1,artikel,Wie+depressiv+ist+Italien.html
Wer sich mit räudigen Kötern ins Bett legt, soll sich nicht wundern, wenn er Flöhe bekommt. Wer Taschendiebe in seinem Haus duldet, muß seine Brieftasche immer scharf im Auge haben.
Das kommt davon, wenn man sich mit Hurensöhnen einläßt! Leider trifft es wieder die Falschen, das Volk und nicht die Geldsäcke und Machthaber.
Bei uns sind die Verhältnisse nicht anders, eher noch schlimmer, weil die allgemeine Würdelosigkeit viel stärker ausgeprägt ist als in Italien.
Tempranillo
Sprachbarriere zwischen Volk und Geldsäcken?
Hallo Tempranillo
> Leider trifft es wieder die Falschen, das Volk und nicht die Geldsäcke und Machthaber.
Wenn das Volk will, dass es nicht getroffen wird, muss das Volk eben dafür sorgen, dass es nicht getroffen wird. Oder steht das Volk auf einer tieferen Entwicklungsstufe (?) als:
aus http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,521338,00.html
> Mit Hilfe von Gebärden und Lexigrammen haben einige Schimpansen es geschafft, die Sprachbarriere zu uns Menschen zu überbrücken. Was haben die Primaten uns zu sagen?
Was hat das Volk "uns" zu sagen? Die Sprachbarriere zwischen Volk und Geldsäcken / Machthabern wurde entweder noch nicht überbrückt, weil sonst wäre bekannt, was das Volk den Geldsäcken / Machthabern zu sagen hat. Oder das Volk wird wie Schimpansen trotz schwindender Sprachprobleme von einer Minderheit an Geldsäcken / Machthabern weiterhin in Käfigen gehalten, derweil das Volk durchaus mit seiner Käfighaltung zufrieden ist.
Mir scheint, das Volk hangelt sich von einem Gefängnisausbruch zum nächsten um in den zirkusreifen Phasen dazwischen entselbständigt und pisakonform vor sich hin zu dämmern.
Grüsse
kosh
