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Autobahn ist schlecht, aber Soldatenbund statt Bundeswehrverband geht

prinz_eisenherz, Dienstag, 18.12.2007, 19:08 (vor 6613 Tagen)

Ein schönes Beispiel für: Das Gleiche ist nicht das Selbe.
Die russische Führung pflege wieder alte Feindbilder

Soldatenbund warnt vor Russland
von Friederike von Tiesenhausen (Berlin)
Der Bundeswehrverband sieht die aktuelle Strategie der deutschen Armee mit Sorge. Sie sei zu einseitig auf internationale Krisen ausgerichtet, mahnt Verbandschef Bernhard Gertz. Dabei müsste man vielmehr Russland im Auge behalten.

Der Verbandschef sagte, es gehe nicht darum, die Fähigkeiten zur Konfliktbewältigung aufzugeben. "Wir können das Rad nicht zurückdrehen." Der derzeitige Wehretat von knapp 30 Mrd. Euro und die Truppenstärke von 250.000 Mann reichten jedoch für eine Rückbesinnung auf die Landesverteidigung nicht aus. "Wir bräuchten mehr Personal und mehr Ressourcen." Dazu müsste der Wehretat auf etwa 35 Mrd. Euro im Jahr steigen. Außerdem wären wieder mehr Wehrpflichtige nötig. Darüber hinaus müsste die Bundeswehr schon heute verstärkt in schweres Gerät wie Flugabwehrraketen investieren. Außerdem warb Gertz für eine Überprüfung von Standortschließungen. "Wenn man Infrastruktur aufgibt, muss man eines Tages wieder bei null anfangen."

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Es gibt intelligentere Reaktionen als Rüstung

Worldwatcher, Mittwoch, 19.12.2007, 01:16 (vor 6613 Tagen) @ prinz_eisenherz

Hallo Prinz,
hier ein Beispiel: Die Firma ist so eine Antwort.
Das Board of Directors liest sich wie die Geschäftsführung eines russischen Kombinates.
Die Firma hat ihr Heatquarter in USA und ist von einem deutschen Physiker der hier wirtschaftlich von der Politik über den Tisch gezogen wurde organisiert worden.

Die wirtschaftlichen Zahlen sehen zuversichtlich aus und werden in den nächsten Jahren sicher weiter wachsen.
Die Firma steht stabil auf mehreren Beinen in der globalisierten Welt, die guten Zeiten hat die Firma noch vor sich, denn ihre Produkte werden wohl in modernen Fabriken der Zukunft häufiger Anwendungen finden.

Stellt sich die Frage ob ein solches Invest die US$ in zuverlässiger Hände gibt als es auf den Finanzmärkten erlebt wird.

Der Trend das aus dem Kontinent im Osten zukünftig mehr solcher wirtschaftlichen Aktivitäten zu erwarten sind ist wohl vorgezeichnet. Irgentwie müssen die für Rohstoffe bezahlten Mittel in den Wirtschaftskreislauf zurückfliesen, nur verfressen und versaufen geht bei der Menge nicht. Und nicht jeder ist so irre das er sich Fussballklubs oder Megajachten kauft.

Gruss Ww

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Es gibt intelligentere Reaktionen als Rüstung. Stimmt aber...

prinz_eisenherz, Mittwoch, 19.12.2007, 02:36 (vor 6613 Tagen) @ Worldwatcher

Guten Morgen Worldwatcher,
es gab wirklich intelligentere Lösungen, als die primitive Karte der Überlegenheit der Waffen und der Hemmungslosigkeit in der Weltpolitik auszuspielen. Besonders nach dem Zusammenbruch der SU, aber auch im Umgang mit dem Islam und den Ländern, die von Politikern mit dieser Religion beeinflußt werden.

Ich meine immer noch, das unserer gesellschaftspolitischen Grundvorstellungen im Westen, langsam und mit Verstand, über Handel und Wandel, zum Einsatz gebracht, geduldig und stetig vorgetragen den islamischen Stein höhlen würden. Mal gibt man Ruhe und mal kauft man sich einen von denen und mal versucht man langsam aber sicher einzudringen, ohne Gewalt. Das geht, geht nur nicht so schnell, mit den verheerenden Folgen. Blitzsiege, die sich in Dauerniederlagen verwandeln.

Unvermeidbar wird man bei dieser Kleinarbeit auch ein wenig die Farbe des anderen annehmen, aber ist das so schlimm? Denn auch der Islam hat schöne Töchter.

Pikanterweise, eine Randerscheinung, hatten in Neu - Deutschland die Grünen, gleich nach 2000, eigentlich das richtige Konzept dafür, die Auflösung der Nato und Europa konzentriert sich mit einer eigenen Armee ausschließlich nur auf die Verteidigung. Pikanterweise aus dem Grund, weil es genau die Grünen in der Schröderregierung waren, die mit fliegenden Fahnen der Umwandlung der Nato zur Weltpolizei und dem Einsatz deutscher Soldaten außerhalb Deutschlands zugestimmt, es verteidigt hatten, wegen des Machterhaltes. Genau die Großsünde, die sie ihren Vorgängern immer angekreidet haben.
So verrückt kann die Politik sein.

bis denne
eisenherz

Gab es weiter unten schon mal, aber ergänzt deine berechtigte Alternative:
F. William Engdahl, Wiesbaden im August 2007
APOKALYPSE JETZT!

“Um das Klima der gegenseitigen wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu fördern, die Eurasien zu einer der wohlhabendsten Wirtschaftszonen der Welt hätte machen können, hätte man allmählich die NATO ebenso auflösen können, wie Rußland den Warschauer Pakt aufgelöst hat. Das wäre vor eineinhalb Jahrzehnten eine klar erkennbare gute Möglichkeit gewesen.”

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