Die Klimakeule leiste ganze Arbeit
Hallo zusammen,
die Schlagzeile lautet:
-------
EU-Auflagen verteuern Autos um mehr als 1000 Euro
Autokäufer sollen drastisch mehr für den Klimaschutz zahlen. Die EU-Kommission plant Auflagen, die die Kosten für einen Neuwagen um durchschnittlich 1300 Euro steigern - nur wer Kleinwagen kauft, kommt günstiger davon. Besonders betroffen von den Plänen: deutsche Autobauer.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,524291,00.html
-------
Was ich mich nun frage: selbstverständlich war das nur eine Frage der Zeit, bis die Klimakeule endlich zuschlagen würde. Lange genug von Merkel und Gabriel vorangetrieben, "Erfolge" heimste man sich ein, sogar die USA hatte man zu Zuständnissen "gebracht", und nun weiß es endlich jedes kleine Kind: CO2 erwärmt die Erde.
Okay, mal angenommen, das stimmt sogar...
(was leicht fällt, denn es kann durchaus sein, daß der CO2-Ausstoß die Erde erwärmt, schließlich ist auch eine Temperaturänderung von sagen wir 0,001°C eine "Erwärmung", und WER kann das schon ausschließen?, nicht wahr)
, also, mal angenommen, das stimmt. Dann wäre doch der nächste aus reinem Selbsterhaltungstrieb eines Vertreters Deutschlands, dessen Industrieherz nun einmal der Autobau ist, zu sagen: okay, mag sein, aber sooo schlimm wirds schon nicht sein. Oder ähnliches. Will sagen, so in etwa die amerikanische Position, da hätte man sich doch einfinden müssen. Doch stattdessen wird munter an dem Ast gesägt, auf dem man selber sitzt.
Und nun ist es endlich soweit, den Autobauern (speziell den deutschen) - und damit den Arbeitern und den Kunden - geht es an die Kragen, die Klimakeule schwingt und vollrichtet meisterhaft ihr Werk.
Bravo
müßte man da sagen. Nun wird also die Ernte eingefahren, nun gehts ans Eingemachte. Aber wie merkwürdig: das gefällt jetzt dem Hauptklimaprotagonisten nicht. Herr Gabriel meint dazu:
dieser Vorschlag habe nichts mit dem Klimaschutz zu tun. Er habe nur noch eines zum Ziel, nämlich "einen Wettbewerbskrieg zwischen der deutschen und der französischen und der italienischen Automobilindustrie zu führen". Gabriel monierte: "So werden nur die italienischen und die französischen Autohersteller bevorzugt."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,524273,00.html
Kann mir das einer erklären? Ich meine, wer der EU eine Steilvorlage serviert, der muß sich nicht wundern und sollte sich auch nicht beschweren, wenn die dann eiskalt abzieht und die Kugel versenkt.
Ich kapiers halt nicht. Entweder hält man die Schnauze und versucht, den Klimawahn irgendwie ins Leere laufen zu lassen. Oder man mischt vorne mit und muß dann aber die Schnauze halten, wenn der Wahnsinn weiteren Wahnsinn zeitigt. Mir fällt dazu nur ein: "Der Schwachsinn hat Methode". Nur welche?
Grüße,
MI
Seit Urzeiten geht es nur darum: den menschl.Verstand auszuschalten ...
oder mal landläufig formuliert, den Leuten ins Gehirn zu schei ... .
Die Methoden werden halt immer feiner aber das Ziel bleibt dasselbe.
Aber reg dich nicht auf, denn:
Wenn du Welt ändern willst, mußt du dich selbst ändern.
Viele Grüße vom Husky!
Die Deutschen, ein Volk von Selbstzerstörern
Hallo, MI;
Dann wäre doch der nächste aus reinem
Selbsterhaltungstrieb eines Vertreters Deutschlands, dessen Industrieherz
nun einmal der Autobau ist, zu sagen: okay, mag sein, .. Doch
stattdessen wird munter an dem Ast gesägt, auf dem man selber sitzt.
tja, des Pudels Kern.
Abgesehen davon, daß die Politiker ja nicht die Interessen des Volkes vertreten, sondern, äh, die Interessen von gewissen anderen Leijtn, gibt es ein Buch mit dem Titel *Die Deutschen, ein Volk von Selbstzerstörern*, von Emil Maier-Dorn, welches schon vor vielen Jahren eben dieses Dilemma aufzeigte.
"einen Wettbewerbskrieg zwischen der
deutschen und der französischen und der italienischen Automobilindustrie
zu führen".
Ausgang des ersten Weltkrieges (und des zweiten, natürlich) war die wirtschaftliche Konkurrenzsituation zwischen der damals als sich führend erachtenden Weltnation, Groß(!)-Britanniens, und des als Emporkömmling empfundenen Deutschen Reiches.
Daran hat sich doch eigentlich vom Prinzip her nichts geändert, außer, daß England wirtschaftlich heute unter *ferner-liefen* läuft, und es nicht mehr heißt, England gegen Deutschland, sondern, alle nichtdeutschsprachigen EUler gegen Deutschland und Österreich (man erinnere sich an die affenartige EU-Hysterie, als Haiders FPÖ in die Regierung gewählt wurde).
Ich kapiers halt nicht.
doch Du hast es voll erfaßt :
"Der Schwachsinn hat Methode". Nur, welche ?
Na, obige halt - sich schmarotzend und aufmantelnd hinzustellen, und Dinge zu beanspruchen, auf die es keinen Anspruch gibt. Sondern nur Umverteilung per Order des unsichtbaren Großmuftis. Oder sollte man treffenderweise eher vom unsichtbaren Großrabbi sprechen, von der großen Knoblauch ?
Der Kaiser hat aber doch gar keine Kleider an......kollektive Verblödung - nicht umsonst nimmt die Zahl der Altersverblödeten explosionsartig zu, angeblich eine Million Betroffene in der BRD. Mich dünkt, diese Verblödung hat nicht erst im Alter schlagartig eingesetzt, die war auch vorher schon da - unterschwellig eben. Deswegen schrieb ich schon früher mal von der Bundesdeppublik, was mir dann einen Rüffel von Uwe einbrachte, denn er verbat es sich, davon ja zwangsläufig mit gemeint zu sein, was nie meine Absicht war, ihm zu unterstellen - aber grundsätzlich denke ich, trifft es den Kern.
Beste Grüße vom Baldur
--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand
Wer keinen Schaden hat, der tut sich eben leicht...
...mit politischen Vorstößen!!!
Hi MI!
Zum Thema EU-Kommission:
Beschlüsse einer EU-Kommission zum Thema Automobil werden traditionell nicht gerade vom deutschem Auto-Lobbyismus befeuert. Beispiel Fahrzeug-Sicherheit: Die treibenden Kräfte hierzu kommen aus England und Holland. Warum? Weil dort die großen Prüfinstitute bzw. Prüfdienstleiser für Fahrzeugsicherheit ansässig sind, und von jeder neuen Regelung unmittlebar profitieren. Holland hat keine nennenswerte Autoindustrie und England hat eigentlich auch keine mehr (zumindest keine nationale). Aber Prüfeinrichtungen mit denen z.B. EURO-NCAP Ratings ermittelt werden, die gibt's da eben schon. Da tut man sich schon leicht mit dem Beschliessen und so...
Und EU-Vorschläge bzw. Vorstöße, welche den Volumenherstellern nicht weh tun, werden wiederum gerne von den Franzosen und Italienern unterstützt - logisch! Weder Fiat noch Renault haben ein Problem damit, wenn es den Premium-Herstellern an den Kragen geht!
Zum Thema Steilvorlage von Seiten der deutschen Politik:
Als die CO2-Sau bei uns durch's Dorf getrieben wurde, hat man dabei ständig auf der Thematik herum geritten, daß die deutschen Hersteller den technischen Anschluss verloren hätten - immer mit Fingerzeig auf die ach so innovative Hybridtechnologie der Japaner, immer nach dem Motto: "Seht Ihr, es geht auch anders, man muß es eben nur wollen, ihr elenden Versager!"
Dass aber geringer CO2-Ausstoß von 2,5 Tonnen SUVs mit 500 PS auch mit noch so ausgefeilter Technologie nicht zu machen ist, und auch Limousinen der gehobenen Mittelklasse, geschweige denn Fahrzeuge der Ober- und Luxusklasse kaum in den "grünen" Bereich zu bringen sind, ohne massiven Verzicht auf Zylinder und Hubraum und Ausstattung (=Gewicht), DARÜBER wurde kein Wort verloren.
Eine S-Klasse oder einen 7er auf 120g bringen? Kein Problem - einfach einen Vierzylinder Diesel aus dem jeweiligen Herstellerregal einbauen - fertig! Bleibt nur eine Frage offen: Wer soll's kaufen?
Im Grunde genommen war doch von Anfang an klar, daß sich hier der deutsche Vorstoß als Schuß in's eigene Knie entpuppen würde...
Frage an Verschwörungstheoretiker: Ist die CO2-Debatte der Versuch, die deutsche Autoindustrie zu zerstören? Oder ist's am Ende gar ein verkappter Klassenkampf? Wer dicke Autos baut ist böse und wer sie fährt erst recht?
Freundliche Grüße
Lex
Raider=Twix, und Steuern heißen jetzt Abgaben
Hallo, Lex,
wenn man schon keine EU-Steuer durchboxen konnte, noch nicht, dann wenigstens solche Umlagen, die den bürokrattischen Koloss nähren. Ein Hilfs-HiWi-Fuzzy-Job in der EU-Bürokratie bringt Gehälter ein, die einen gesichtlich ergrünen lassen. Die Knete muß doch von irgendwo her kommen.
Hier nochn Projekt, und da nochn Projekt, und alle brauchen LeiterInnen, und AssistentInnen, das ist ein begieriger Hefekloß, da muß Geld her.
Vielleicht kommt demnächst auch eine Gebühr für Licht, das man in Säcken fängt.
Im Übrigen greift PISA.
Wenn die Brüder und Schwestern in der Schule aufgepaßt hätten, dann wäre denen klar, daß das In-Bewegung-Setzen einer Masse von 2 Tonnen über soundsoviele Kilometer und Höhenmeter eben soundsoviel Energie benötigt.
Klar konnte man seit 30 Jahren die PS-Leistung bei gleichem Verbrauch ungefähr verdoppeln bis verdreifachen, aber an der Tatsache, daß damals ein Normalfahrzeug 10 Lier brauchte, und auch heute noch braucht, kommt man halt nicht vorbei, simple Physik. Auch wenn die GrünInnen es gerne hätten, in ihren ökologisch wertvoll aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Tank einfach reinbrunzen zu können, nachdem sie vorher ordentlich Knoblauch und Chili gefressen hatten, wird ihnen das so wenig gelingen, wie die Aussicht real ist, einen Vogeldreck in einen Käfig zu sperren und zu warten, bis er anfängt zu singen....
Nur, erklär das mal jemandem, der mit einhundert Metern Feldweg einiges gemeinsam hat......
Beste Grüße vom Baldur
--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand
in den Tank brunzen = Blue Tec ;-) oT
- kein Text -
oder 'AddBlue' oder ... je nach "Werbeträger" :o) owT
--
10cc: 'communication is the problem to the answer'
" />
Wer keinen Schaden hat, der tut sich eben leicht...
Hallo, klar geht es darum die weltweit beste Autoindustrie zu zerstören, bzw. sie in die Reihen der Versager zu buchsieren.Das hat mit BMW bei Leyland angefangen und hat mit Daimler in USA noch lange nicht aufgehört.Wie sagte doch der Rosenfeldt in USA: es darf keine Exklusivität mehr geben, nur noch Unter/Mittelmas. Die Deutschen sollten endlich kapieren, dass sie auf das untere Niveau zurecht gestutzt werden.Je mehr sie im Laufrad strampeln, desto höher die Abgaben und Steuern.Der damalige Aussenheini hats ja rechtzeitig angekündigt. Wann werden die Deutschen erwachen? Erst wenn sie auf der Strasse liegen und Dreck von der Tonne fressen?Ap.
zulange "geschlafen" - mehr nicht !
Hallo Lex M.,
da gab es mal in 1999 eine 99/30/EWG welche die Begrenzung des Schadstoff"aufkommens" (primaer "Partikel") 'androhte' -- daneben noch andere Grundlagen ab 1996.
Trotz dieser Richtlinie aus 1999 haben dt. Automobilisti noch fleissig in 2005
"EURO 3" Diesel-PkW an die Leute == Umwelt verkauft
Die hatten alle gehofft, daß sie weiter vom Politiker "in Schutz" genommen werden, was ja auch zum Teil eingetreten ist: keine echten Innenstadtfahrverbote (Stichwort "Ampel-Plaketten")
Das mit der - physikalisch/chemisch/biologisch - unsinnigen Behauptung der 'bösen" CO2 ist jetzt nur eine weiterer Versuch um z.B.
a) Gelderfluß im "globalen Ablasshandel" für die Umwelt (?) zu sichern
b) den Endverbraucher irgendwie doch noch dazu zu bewegen neue Autos zu kaufen
c) von "sonstwas" abzulenken und "Parteien" zu schaffen ("divide et impera")
Dem "systematichen Nichtfunktionieren" von rund 50000 Partikelfiltern (wirklich nicht mehr ?) hätten - rein theoretisch - sämtliche Qualitätssicherungssysteme der Hersteller zum Opfer fallen müssen -- und damit die Existenz aller Hersteller. Denn diese sind ja verpflichtet SELBST Stichprobenkontrollen zu machen - oder ?
Aber wollen wir nicht schon wieder "zu schelmisch" denken
" />
Grüße
QuerDenker
--
10cc: 'communication is the problem to the answer'
" />
möglicherweise geht es mal wieder ums Geld
Hallo Lex!
Du fragst: Ist die CO2-Debatte der Versuch, die deutsche Autoindustrie zu zerstören? Oder ist's am Ende gar ein verkappter Klassenkampf? Wer dicke Autos baut ist böse und wer sie fährt erst recht?
Glaube ich eher nicht, denn der Klimawahn wird weltweit politisch unterstützt.
Interessant hierbei ist, daß sich vor allem das Privatfernsehen an die Spitze dieser Idiotenbande stellt.
Man braucht nur RTL einzuschalten und 10 Minuten fassungslos den Nachrichtensprechern zu lauschen.
Ich mutmaße, die Temperaturanstiegverusacherlüge, ist nur dazu da, die dringend benötigten Nachschuldner zu suchen.
Offenbar halten die Leute die Sparbüchse geschlossen und das paßt einigen nicht.
Also muß irgend etwas her, um die Kohle via Gesetz flüssig zu machen.
Die großen deutschen Autofirmen werden das überleben.
Die Dummen sind wie immer wir, die beim neuen Auto noch anderthalb tausend oder mehr drauflegen müssen.
Der Gesundheitswahn hat es ja vorgemacht.
Die Apotheken sind krache voll und die Kassen klingeln unüberhörbar laut.
Um dieses Prinzip zukünftig generell anwenden zu können, muß zwangsweise der IQ der Massen gesenkt werden.
In diesem Sinne stimme ich @Baldur vollkommen zu.
mfG
nereus
möglicherweise geht es mal wieder ums Geld
Hallo nereus,
Der Gesundheitswahn hat es ja vorgemacht.
Die Apotheken sind krache voll und die Kassen klingeln unüberhörbar laut.
Als jemand, der seit Jahrzehnten lebensnotwendige Medikamente aus eigener Tasche bezahlen muß, freut es mich besonders, daß die ReGIERung es nicht fertig gebracht hat, für Medikamente den halben Mehrwertsteuersatz gelten zu lassen.
Was ich denen wünsche, habe ich bereits in drastischen Worten geschrieben, eine Wiederholung wird nicht nötig sein.
Was ich seit 30 Jahren aus eigener Tasche in den Apotheken lasse, dürfte sich auf gute 50.000 DM summieren, die Kosten für Zahnbehandlung nicht eingerechnet.
Ich warte auf den Tag, an dem das Volk den Damen und Herren Politikern eine saftige Rechnung schreibt.
Tempranillo
zulange "geschlafen" - mehr nicht !
Dem "systematichen Nichtfunktionieren" von rund 50000 Partikelfiltern
(wirklich nicht mehr ?) hätten - rein theoretisch - sämtliche
Qualitätssicherungssysteme der Hersteller zum Opfer fallen müssen -- und
damit die Existenz aller Hersteller. Denn diese sind ja verpflichtet
SELBST Stichprobenkontrollen zu machen - oder ?
Die Filter funktionieren nicht nach dem Glühlampenprinzip - geht/geht nicht. Es handelt sich um Absorptionsfilter mit einem gesetzlich geforderten Absorptionsgrad in %, der in dem Skandalfall knapp unterschritten wurde - die Filter sind also nicht "wirkungslos" sondern nur "nicht ausreichend wirksam".
Je "wirksamer" der Filter, desto höher der Verbrauch des Motors - da der prozentuale Anteil entscheidend ist, kann man den Filter also zulassungsfähig machen, indem man den Verbrauch erhöht!
Nun haben es die Nachrüstfilterhersteller nicht mit Neuwagen zu tun, sondern mit Gebraucht- bzw Verbrauchtwagen. Also wird ein möglichst guter Gebrauchter gesucht, der wird Motorentechnisch auf Vordermann gebracht und mit dem werden die Zulassungstests gefahren. Die Testfahrer fahren barfuß, um genügend Feingefühl zu haben.
Was ist passiert, der hinterher in der Wildnis gemessen Absorptionsgrad ist natürlich höher, da a) verschlissenes Auto, b) anders Motivierter Testfahrer.
Kommt immer wieder vor. Selbst Neuwagen haben nach 60tkm kein Zulassungsfähiges Abfasgemisch mehr.
Dazu kommt, das die Grenzwerte für Neuwagen ausgelegt sind, der Hersteller kann also Freiheitsgrade in der Motorsteuerung nutzen, die dem Nachrüster verwehrt bleiben.
Das Problem ist nur, dass einige Nachrüstfilterhersteller den getesteten Filter durch einen fertigungstechnisch günstigeren mit demselben rechnerischen Absorptionsgrad ersetzt heben, ohne erneute Typprüfung.
Sehr erhellend in diesem Fall ist übrigens: Wer ist die "deutsche Umwelthilfe" und wer finanziert den Verein.
zulange "geschlafen" - mehr nicht !
Was ist passiert, der hinterher in der Wildnis gemessen Absorptionsgrad ist natürlich GERINGER, da a) verschlissenes Auto, b) anders Motivierter Testfahrer.
möglicherweise geht es mal wieder ums Geld
Hallo nereus!
Du fragst: Ist die CO2-Debatte der Versuch, die deutsche Autoindustrie
zu zerstören? Oder ist's am Ende gar ein verkappter Klassenkampf? Wer dicke
Autos baut ist böse und wer sie fährt erst recht?Glaube ich eher nicht, denn der Klimawahn wird weltweit politisch
unterstützt.
Ja natürlich, die weltweite Klimadiskussion fokussiert sich nicht auf die deutsche Automobilindustrie. Was ich meinte war, ob hier in der EU ein paar eher dem nationalen Eigennutz zugewandte Trittbrettfahrer unter dem grünen Deckmäntelchen die allg. Diskussion nutzen, um einigen unliebsamen Mitbewerbern (=deutsche Hersteller) das Leben schwer zu machen...notfalls über den Umweg einer EU-Kommission.
Und für die grün gefärbten Ideologen stechen nunmal gerade die deutschen Autos hervor - sie sind in deren Augen das Sinnbild für sinnlosen und dekadenten Luxus, den keiner braucht. Diesem Vorwurf brauchen sich die übrigen EU-Hersteller jedenfalls nicht zu erwehren...das meinte ich mit "Klassenkampf".
Ich mutmaße, die Temperaturanstiegverusacherlüge, ist nur dazu da, die
dringend benötigten Nachschuldner zu suchen.
Offenbar halten die Leute die Sparbüchse geschlossen und das paßt einigen
nicht.
Also muß irgend etwas her, um die Kohle via Gesetz flüssig zu machen.
Sehe ich ähnlich.
Viele Grüße
Lex
Wer wacht schon gerne auf, bevor der Wecker klingelt?
Hallo Querdenker!
Trotz dieser Richtlinie aus 1999 haben dt. Automobilisti noch fleissig in
2005
"EURO 3" Diesel-PkW an die Leute == Umwelt verkauftDie hatten alle gehofft, daß sie weiter vom Politiker "in Schutz" genommen
werden, was ja auch zum Teil eingetreten ist: keine echten
Innenstadtfahrverbote (Stichwort "Ampel-Plaketten")
Das ist aus meiner Sicht keine spezifische "Unartigkeit" deutscher Auto-Hersteller, das ist die übliche Vorgehensweise aller Hersteller. Erst mal abwarten und nicht voreilig Ressourcen verschwenden, bevor nicht klar ist, wohin die Reise geht.
Was mich persönlich an der CO2-Ausstoss-Debatte maßlos geärgert hat, war dieses dümmliche Bashing der vorgeblich rückständigen Technologie deutscher Autobauer. Dieser Vorwurf war und ist einfach nur absurd!
Dem "systematichen Nichtfunktionieren" von rund 50000 Partikelfiltern
(wirklich nicht mehr ?) hätten - rein theoretisch - sämtliche
Qualitätssicherungssysteme der Hersteller zum Opfer fallen müssen -- und
damit die Existenz aller Hersteller. Denn diese sind ja verpflichtet
SELBST Stichprobenkontrollen zu machen - oder ?
das hat @Wassermann sehr gut beantwortet.
Viele Grüße
vom Lex
zulange "geschlafen" - mehr nicht ! - Ergänzung
Hallo Wassermann,
so ja/nein & an/aus - also digital - war das ja garnicht gemeint -- eher "systemisch"
-- aber hilft allen beim Verstaendnis - DANKE FÜR DIE ERKLÄRUNG
Denn echte Grenzenwerte und deren Auslegung (und Manipulierbarkeit)
haben ihre Tücken ... ("Ermessensspielraum")
Es ging aber nKn nicht nur um "Nachrüster" sondern auch um Erstausstattung !
Und dann greifen die "Sicherungssysteme" bis zum Hersteller.
Ist natuerlich auch klar, dass die "Großen" nur QS/QM fordern sich
aber bei Details gerne mal "rausmogeln".
Aber QM/QS ist eine Basisvoraussetzung um z.b. beim KBA eine "EU-Typgenehmigung" zu beantragen. (Und vorher die begehrte "Herstellereigenschaft")
ergo: Wenn hier "Unzuverlässigkeit" oder "Unzulänglichkeiten" zu finden sind
dann war es mit der "Eigenschaft" - theoretisch - schnell "gewesen"
Beispiele der möglichen Schummel/Schiebe-Szenarien vgl. FAS157, B2 +++
Damit sogar die Schleife zur Hauptthema geschafft: "Krise der Automobilisti"
--
10cc: 'communication is the problem to the answer'
" />
Was regt der Idiot Gabriel sich denn auf? Wer immer der Beste sein will, der...
ist eben manchmal unverhofft der Letzte.
Denen in Berlin, im Reichstag des Neu - Deutschlands, denen fällt doch selber alle paar Tage etwas neues ein, um mit dem Etikett Umwelt und dem PKW bei den Bürger abzukassieren. Wenn nicht direkt, dann ihn zum Neukauf eines PKW`s zu erpressen. Dann darf man sich nicht wundern, wenn dem Musterknaben im Umweltschutz von den anderen eine Schelle umgebunden wird und er als kompletter Narr durch die Straßen geschubst wird.
Im folgenden geht es zwar um den Feinstaub und nicht um CO2, aber auch der ist ein sehr merkwürdiger Geselle, der Feinstaub. Vielleicht wird demnächst die Farbe des Autos vorgeschrieben. Rot geht dann gar nicht, weil es aggressiv macht. Grün ist besser, weil es angeblich beruhigt. Und damit wir gar nicht erst lange herumrätseln, die Farbe Braun, die ist von vornherein gestrichen.
bis denne
eisenherz
*******************************************************************
Die vom Senat beschlossene Umweltzone im Gebiet des S-Bahn-Rings
Rund 1.300.000 Autos werden sich laut Umweltverwaltung in Berlin in diesem Jahr auf die neue Plakettenverordnung einstellen müssen. Diese basiert nicht auf CO2-Emissionen, sondern auf der Feinstaub-Problematik.
Ab 01.01.2008 wird in den Innenstadtring nur noch einfahren dürfen, wer über eine Umwelt-Plakette verfügt. Die Umweltzone Berlin wird durch den S-Bahnring gebildet, um dessen Außenbereich an allen Zufahrtstraßen das neue Verkehrszeichen Umweltzone aufgestellt sein wird. Grundlage der Planung war auch der Luftreinhaltungsplan Berlin.
Keine Schlaflosigkeit, weil kein Schuldbewußtsein ?
Hallo Lex !
Das ist aus meiner Sicht keine spezifische "Unartigkeit" deutscher
Auto-Hersteller, das ist die übliche Vorgehensweise aller Hersteller. Erst
mal abwarten und nicht voreilig Ressourcen verschwenden, bevor nicht klar
ist, wohin die Reise geht.
Aber die Richtung war klar und die Dauer eines Entwicklungszykluses ist auch bekannt. Also ist Start "Tage vor Ultimo" einfach zu kurzsichtig
Und es wird bis kurz vor Ultimo entschieden, dass das -- ggf. schon in der Schublade liegende Konzept - erstmal noch nicht verbaut wird, da es ja pro Einheit 50 EUR mehr kostet... - Und der Manager einen Bonus bekommt.
-- Aber halt für die einen oder ander "Rückrufaktion" halt auch eine 'Malus'
" />
So in der Art laeuft es doch ?
Was mich persönlich an der CO2-Ausstoss-Debatte maßlos geärgert hat, war
dieses dümmliche Bashing der vorgeblich rückständigen Technologie
deutscher Autobauer. Dieser Vorwurf war und ist einfach nur absurd!
Du "laborierst" ja wie schon ein paarmal - zwischen den Zeilen - durch kam mit dem "Schäbischen" - oder irre ich mich da ?
Ich habe Erfahrungen mit einem "gross" der ganzen 'Gilde' und von verschieden Blickpunkten aus
" />
Dass mit der generell rückständigen Technologie der dt. Hersteller ist natürlich nMn auch "Schmarrn" !
Aber die Frage bleibt ob z.B. ein einziger Klima/Lüftungsblock wirklich über 4 Dutzend intelligente Stellmotoren und mehrerere Feldbusse 'braucht'.
Die Rechenleistung in Motorsteuerung +++ zu stecken wäre hier doch sinnvoller :)
Physikalisch (theoretisch maximal möglche Wirkungsgrade bei den Kreisprozessen) ist aber auch die derzeitige "Verteufelung" des "Diesels"
gegenüber dem Ottoprozess ein "Schmarrn".
Aber arüber kann man "ewig" diskutieren
Gruesse
P.S.
50000 +
das hat @Wassermann sehr gut beantwortet.
Und ich auch schon wieder ...
--
10cc: 'communication is the problem to the answer'
" />
Schuldig sind wir alle - jeder auf seine Weise... ;-) mT
Hallo Querdenker!
Aber die Richtung war klar und die Dauer eines Entwicklungszykluses ist
auch bekannt. Also ist Start "Tage vor Ultimo" einfach zu kurzsichtigUnd es wird bis kurz vor Ultimo entschieden, dass das -- ggf. schon in der
Schublade liegende Konzept - erstmal noch nicht verbaut wird, da es ja pro
Einheit 50 EUR mehr kostet... - Und der Manager einen Bonus bekommt.
-- Aber halt für die einen oder ander "Rückrufaktion" halt auch eine
'Malus'" />
So in der Art laeuft es doch ?
Ja - genau so läuft's. Das nennt man Betriebswirtschaft.
Was ist die Alternative?
Nachhaltige Humanwirtschaft?
Die marx'sche Dialektik?
Das nicht-aggressive Aneignen von Kapital?
Davon verstehe ich leider nix - aber der @Fremdwort weiss vielleicht, was zu tun ist...
Du "laborierst" ja wie schon ein paarmal - zwischen den Zeilen - durch kam
mit dem "Schäbischen" - oder irre ich mich da ?
Isch do vleicht neilich da Waageborgdonnl zammebroche onn doboi de Woihschtaig näbedraa ens Tähle ronnergrotscht, wemmer etzetle soo entelligente Frooge schtellt?
Nein - ich laboriere eigentlich mit seinem ärgsten Rivalen...bin aber froh, daß ich eine falsche Fährte legen konnte...
" />
Ich habe Erfahrungen mit einem "gross" der ganzen 'Gilde' und von
verschieden Blickpunkten aus" />
Dass mit der generell rückständigen Technologie der dt. Hersteller ist
natürlich nMn auch "Schmarrn" !
Aber die Frage bleibt ob z.B. ein einziger Klima/Lüftungsblock wirklich
über 4 Dutzend intelligente Stellmotoren und mehrerere Feldbusse
'braucht'.
Die Rechenleistung in Motorsteuerung +++ zu stecken wäre hier doch
sinnvoller :)
Ja, die braucht er - aus Package-Gründen. Und aus Gründen der Differenzierung. Und aus Design-Gründen. Und weil der Vorstand so zugluftempfindlich ist...
Physikalisch (theoretisch maximal möglche Wirkungsgrade bei den
Kreisprozessen) ist aber auch die derzeitige "Verteufelung" des "Diesels"
gegenüber dem Ottoprozess ein "Schmarrn".Aber arüber kann man "ewig" diskutieren
Ja - ist auch das falsche Forum für sowas!
Viele Grüße zurück
Lex
Also alle 'schuldig' ? mwT
Hallo Lex !
Nein - ich laboriere eigentlich mit seinem ärgsten Rivalen...bin aber
froh, daß ich eine falsche Fährte legen konnte..." />
Ich halte mich hier "herstellerneutral" ...
Zu dem Technologiegradienten eines heutigen PKWs
(LKWs sind aber auch nicht (mehr) besser ...)
.. Und aus Gründen der Differenzierung.
vom Mitbewerb ? - weil der ja 10 weniger/mehr verwendet
Und weil der Vorstand so zugluftempfindlich ist...
Ich denke DAS ist der echte Grund !
Ja - ist auch das falsche Forum für sowas!
War auch nur ein "Quer-Gedanke"
Grüße
QuerDenker
--
10cc: 'communication is the problem to the answer'
" />
Was regt der Idiot Gabriel sich denn auf? Wer immer der Beste sein will, der...
Ab 01.01.2008 wird in den Innenstadtring nur noch einfahren dürfen, wer
über eine Umwelt-Plakette verfügt. Die Umweltzone Berlin wird durch den
S-Bahnring gebildet, um dessen Außenbereich an allen Zufahrtstraßen das
neue Verkehrszeichen Umweltzone aufgestellt sein wird. Grundlage der
Planung war auch der Luftreinhaltungsplan Berlin.
Heißt das, das Hunderttausende Besucher Berlins ihr Auto demnächst irgendwo draußen an irgendwelchen S Bahnhaltestellen abstellen müssen? Gepäck und evtl. Oma/Schwiegermütter in die Hand nehmen und mit Schirm und Mütze auf die S Bahn warten? Und dann in eine der fürchterlich besprayten und verkratzten S Bahnen von vor 50 Jahren einsteigen? Mit jede Menge Multikultur an Bord? Nun-die Schwiegermütter werden sich wehren können. Und nach dem Besuch ein vielleicht ausgeplündertes Fahrzeug wiederfinden? Bis vor kurzem bollerten in Berlin noch die alten Kachelöfen und ringsherum stank die DDR die Luft voll. Die Luft im Winter bei nebligem Wetter war in der Tat vor 1989 sehr schlecht. Und nun will man den Vorreiter der saubersten Luft Europas machen? Und kriegt nicht mal die Problembezirke in den Griff, aber bei der Umwelt den starken Maxen markieren.
Is ja ne Super Idee von Berlin. Bestimmt auch gut fürs Budget der Stadt, wenn sich das rumspricht. Warum machen die nicht gleich eine einzige Fußgängerzone aus "Kernberlin" und Pferdekutschen Fuhrwerke? Wäre aus Marketinggründen doch ein echtes Alleinstellungsmerkmal weltweit.
Was regt der Idiot Gabriel sich denn auf? Wer immer der Beste sein will, der...
Hallo Albert,
ich weiß es nicht wie es werden wird, wirklich nicht.
Diese Aktionen, wo eine die andere ablöst, sich zwei oder drei überschneiden, ich habe den Überblick verloren. Auf der Stadtautobahn jedenfalls, die Hinweise, die sind schon installiert und zeigen die Schrift an: "Sie verlassen jetzt den dreckigen Sektor und fahren in die saubere Luft hinein, aber nur mit einem zugelassenen PKW". So steht es natürlich nicht dort, aber viel kürzer, mit der Drohung auf mögliche Kontrollen, das schon. Jeder zugelassenen PKW muss sich irgend ein Kainsmal, eine Plakette besorgen und an die Windschutzscheibe kleben, damit man die dreckigen Autofahrer von den sauberen unterscheiden kann.
Mal sehen, wann es losgeht, dann wird schon ein Mordsgeschrei zu hören sein und ich werde schnell wissen, was sie sich nun wieder haben einfallen lassen. Ein wenig sollte man dabei immer daran denken, an die Uraltaussagen der Grünen denken, wenn wir schon den PKW - Verkehr nicht verbieten können, dann wollen wir das Benutzen den Autofahrern so unangenehm wie irgend möglich machen.
bis denne
eisenherz
Nachfragen...
Nun haben es die Nachrüstfilterhersteller nicht mit Neuwagen zu tun,
sondern mit Gebraucht- bzw Verbrauchtwagen. Also wird ein möglichst guter
Gebrauchter gesucht, der wird Motorentechnisch auf Vordermann gebracht und
mit dem werden die Zulassungstests gefahren. Die Testfahrer fahren barfuß,
um genügend Feingefühl zu haben.
Da darf man aber keine Leute einsetzen, die unter Schweißfüßen leiden...
Was ist passiert, der hinterher in der Wildnis gemessen Absorptionsgrad
ist natürlich höher, da a) verschlissenes Auto, b) anders Motivierter
Testfahrer.
Kommt immer wieder vor. Selbst Neuwagen haben nach 60tkm kein
Zulassungsfähiges Abgasgemisch mehr.
Mal als Nachfrage (bezieht sich auf Katalysatoren allgemein, nicht unbedingt auf einen Diesel): altert ein Kat derart stark, daß nach einiger Zeit die Abgaswerte nach Norm nicht mehr eingehalten werden (Beschädigungen des Kat durch mechanische Einwirkung oder Überhitzung nicht gemeint, sondern nur normaler Verschleiß)? Was messen die denn bei TÜV/Dekra überhaupt bei der Abgasuntersuchung? Doch nur den relativen CO-Gehalt bei Leerlauf und erhöhtem Leerlauf. Sind die Grenzwerte bei der Abgasuntersuchung derart großzügig, daß sie ein Vielfaches der Normen für die Typzulassung betragen?
Dazu kommt, das die Grenzwerte für Neuwagen ausgelegt sind, der Hersteller
kann also Freiheitsgrade in der Motorsteuerung nutzen, die dem Nachrüster
verwehrt bleiben.
Das Problem ist nur, dass einige Nachrüstfilterhersteller den getesteten
Filter durch einen fertigungstechnisch günstigeren mit demselben
rechnerischen Absorptionsgrad ersetzt heben, ohne erneute Typprüfung.
Zum Thema "Freiheitsgrade nutzen" fällt mir noch eine Meldung einer Motorradzeitschrift vor einiger Zeit ein. Dort bestand der Verdacht, daß der Hersteller die Motorsteuerung so "optimiert" hatte, daß diese den genormten Meß-Fahrzyklus erkennt und dann die Abgaswerte entsprechend regelt, bei normalem Fahrbetrieb aber mit schlechteren Abgaswerten (für die Leistung aber besseren Werten) läuft. Ich weiß nicht, was daraus geworden ist. Wäre so etwas prinzipiell denkbar?
Danke und Gruß.
Nachfragen... - Antworten
Hallo fridolin,
mit dem werden die Zulassungstests gefahren. Die Testfahrer fahren
barfuß, um genügend Feingefühl zu haben.
Halte ich für ein Gerücht oder Einzelfälle:
Berufsgenossenschaften und StVO (Wenn nicht auf Rolle) haben da was dagegen
Da darf man aber keine Leute einsetzen, die unter Schweißfüßen
leiden...![]()
Oder das wäre Manipulation der Messung
" />
Mal als Nachfrage (bezieht sich auf Katalysatoren allgemein,
nicht unbedingt auf einen Diesel): altert ein Kat derart stark, daß nach
einiger Zeit die Abgaswerte nach Norm nicht mehr eingehalten werden
(Beschädigungen des Kat durch mechanische Einwirkung oder Überhitzung
nicht gemeint, sondern nur normaler Verschleiß)?
Schon mal einen Fehlzündung z.B. wegen Marderschaden (Zündkabel) gehabt ?
Dann könnte der "KAT" nur noch eine leerer Blechkörper sein :)
(Selbst gesehen !)
Was messen die denn bei
TÜV/Dekra überhaupt bei der Abgasuntersuchung? Doch nur den relativen
CO-Gehalt bei Leerlauf und erhöhtem Leerlauf. Sind die Grenzwerte bei der
Abgasuntersuchung derart großzügig, daß sie ein Vielfaches der Normen für
die Typzulassung betragen?[/color]
"Wer misst misst mist"
(s.u.)
Zum Thema "Freiheitsgrade nutzen" fällt mir noch eine Meldung
einer Motorradzeitschrift vor einiger Zeit ein. Dort bestand der
Verdacht, daß der Hersteller die Motorsteuerung so "optimiert" hatte, daß
diese den genormten Meß-Fahrzyklus erkennt und dann die Abgaswerte
entsprechend regelt, bei normalem Fahrbetrieb aber mit schlechteren
Abgaswerten (für die Leistung aber besseren Werten) läuft. Ich weiß
nicht, was daraus geworden ist. Wäre so etwas prinzipiell denkbar?
Die Standardzyklen sind sehr "eng" definiert:
Stadt/Überland/Autobahn (wie so vieles hier auch an US-Normen angelehnt)
Wird praktisch nur "auf Rolle" gefahren -d.h. auf Prüfständen wo sehr viel Aufwand mit der Messung des "Abgases" und es Drumherums getrieben wird.
Somit wäre prinzipiell eine Erkennung möglich ...
ABER: dazu müssen mindestens 2-3 markante Abschnitte erkannt werden -
und das dauert erstmal einige Kilometer. Ob da der Prüfer zufrieden ist ?
Grüße
QuerDenker
--
10cc: 'communication is the problem to the answer'
" />
Na na, wer wird denn da so misstrauisch sein...
Hallo fridolin!
Zum Thema "Freiheitsgrade nutzen" fällt mir noch eine Meldung
einer Motorradzeitschrift vor einiger Zeit ein. Dort bestand der
Verdacht, daß der Hersteller die Motorsteuerung so "optimiert" hatte, daß
diese den genormten Meß-Fahrzyklus erkennt und dann die Abgaswerte
entsprechend regelt, bei normalem Fahrbetrieb aber mit schlechteren
Abgaswerten (für die Leistung aber besseren Werten) läuft. Ich weiß
nicht, was daraus geworden ist. Wäre so etwas prinzipiell denkbar?
Nein, so etwas würde kein Hersteller jemals tun - wo denkst Du hin!?!?
Zugegeben, ein sauber detektierbarer Prüfzyklus auf der Rolle ist zwar theoretisch geradezu eine Einladung für kreative Ingenieure. Man könnte sich z.B. den Umstand zunutze machen, dass Prüfstand-Tests meist mit offener Motorhaube gefahren werden. Man bräuchte also nur einen Sensor für "Haube offen", und schon könnte man brav im Sparprogramm fahren...
Aber wie gesagt, so etwas würde kein Hersteller machen - ehrlich!!!
Das wäre ja fast schon wie diese Räubergeschichte von der "Volllastanreicherung" bei Autobahnfahrt - Abgasregelung einfach abschalten und zusätzliches Benzin einspritzten – eine Strategie die durch zahme Fahrzyklen nicht entdeckt werden hätte können...
...alles Unsinn!!! Sowas machen höchstens die Chinesen. Ja genau - die machen so was. Aber hier bei uns - niemals, ich schwör's Dir! ![[[lach]]](images/smilies/lach.gif)
Mit ehrlichsten Grüßen
Lex
