Depression 2.0: Die Inflation frisst ihre Kinder - und: Ron Paul
Die vom heutigen Bankenwesen ausgehende Gefahr
Für ein geleugnetes Problem wird eine Lösung angeboten. Die Vernichtung von Bubbles durch die Vermehrung von Bubbles führt über kurz oder lang zum Super-Bubble ("Depression 2.0"), wenn nicht ein Heilmittel gefunden wird. Eine ökonomische Medizin ist die in Vergessenheit geratene Wiederherstellung der Geldwertstabilität nach Ludwig von Mises. Money makes the world only go around if it makes the turnaround. Die einzigen Maßnahmen, die zur Sanierung der weltweiten Verschuldungs-Ökonomie führen können sind Zinssteigerungen und die Reduzierung des exzessiven Geldmengenwachstums aller Notenbanken.
Weiter: aus Telepolis
und da im Artikel auch von Ron Paul die Rede ist:
"Liebe" Massenmedien! Es geht auch anders: Hier kommt das ORF!
Herr Hanno Settele vom ORF Washington hat - soweit ich weiss - den ersten objektiven Artikel über Ron Paul in einem deutschsprachigen Massenmedium geschrieben.
weiter: Bavaria for Ron Paul
Sollten diese Artikel schon angesprochen worden sein: scusi!
Gruß
Ron Paul - das ist ja kaum zu glauben:
Hallo,
aus dem Link (ORF)
„Seinen Kindern finanzierte er die universitäre Ausbildung selbst, verbot ihnen die Annahme von Studentenkrediten, weil diese durch Steuergeld unterstützt werden. Die Idee einer Politikerpension bezeichnete er einmal als "pervers" und hat eine solche für sich entrüstet abgelehnt.
Zahlungen von staatlichen Gesundheitsorganisationen für Patienten nahm er nie an, behandelte die Frauen lieber unentgeltlich, als Geld aus Washington anzunehmen.
So einer hat es tatsächlich ins Repräsentantenhaus geschafft?
Den Typ könnten sie weder bestechen, noch erpressen, der wird nie Präsident.
Ron Paul - das ist ja kaum zu glauben:
So einer hat es tatsächlich ins Repräsentantenhaus geschafft?
Den Typ könnten sie weder bestechen, noch erpressen, der wird nie
Präsident.
Das ist wahr. Er hat ja schon ein hohes Alter. Was im Zweifelsfall auf eine natuerliche Todesursache schliessen laesst. Aber er ist intelleigent genug und weiss das selber auch. Umso bewundernswerter immer wieder seine Auftritte, in denen er oeffentlich - neben Giuliani, McCain und dem anderen Systemgemuese stehend - die Abschaffung von IRS, CIA, FBI etc fordert und den Leuten erklaert, was Freiheit in den USA urspruenglich mal bedeutet hat. Und dabei eben gerade nicht wie ein Nutcase Redneck aussieht. Dieser Mann inspiriert in den USA viele Leute, die das in die Zukunft tragen. Er ist der Anti-Terrorist.
--
Everything is ok
Ron Paul - das ist ja kaum zu glauben:
So einer hat es tatsächlich ins Repräsentantenhaus geschafft?
Den Typ könnten sie weder bestechen, noch erpressen, der wird nie
Präsident.
Das ist wahr. Er hat ja schon ein hohes Alter. Was im Zweifelsfall auf
eine natuerliche Todesursache schliessen laesst. Aber er ist intelleigent
genug und weiss das selber auch. Umso bewundernswerter immer wieder seine
Auftritte, in denen er oeffentlich - neben Giuliani, McCain und dem
anderen Systemgemuese stehend - die Abschaffung von IRS, CIA, FBI etc
fordert ...
Also ich weiß nicht...
Spielt Paul nicht in Wirklichkeit die Rolle des nützlichen Idioten? Soll er die verbliebenen Hoffnungen der Bevölkerung eines untergehenden Imperiums kanalisieren und ihre Wut neutralisieren?
Mehr zur Vergangenheit und über Ron Paul hier. Es lohnt sich.
http://www.ralph-kutza.de/Retter_Ron_Paul_/retter_ron_paul_.html
Ron Paul - das ist ja kaum zu glauben:
Also ich weiß nicht...
Spielt Paul nicht in Wirklichkeit die Rolle des nützlichen Idioten? Soll
er die verbliebenen Hoffnungen der Bevölkerung eines untergehenden
Imperiums kanalisieren und ihre Wut neutralisieren?Mehr zur Vergangenheit und über Ron Paul hier. Es lohnt sich.
http://www.ralph-kutza.de/Retter_Ron_Paul_/retter_ron_paul_.html
Legitime Sichtweise. Ron Paul war auch Mitarbeiter in Reagans Wahlkampfteam. Er hat fuer die Navy gearbeitet. Er hat fuer den Einsatz in Afghanistan gestimmt. Muss/kann ein Politiker (oder sonstjemand) ein unbeflecktes, messiasgleiches Wesen in jedermanns Augen sein? Oder ist dieser Wunsch nicht ein wenig naiv? Tatsache bleibt, dass Paul mit seinen Auftritten als Multiplikator viele schlafende Geister weckt und inspiriert. Wenn RP laengst verschwunden ist, werden davon einige seine Inspiration weitertragen. Tatsache bleibt weiterhin, dass seine Rhetorik mit seinem Abstimmungsverhalten in grossem Masse (nicht 100%, man muss das nicht verklaeren) uebereinstimmt, und das wirkt offenbar ebenfalls sehr anziehend auf weite Teile der rationalen Bevoelkerungsschicht. Was mir am meisten auffaellt, ist dass er den Waehlern nicht nach dem Munde redet, sondern seine Positionen prinzipiell und ruhig vertritt. Wie er vor buhenden Kubanern begruendet und erklaert, dass er das Embargo aufheben moechte; vor Studenten, dass er staatliche Studentloans abschaffen moechte; vor Lehrern, dass er das Bildungsministerium abschaffen moechte: das ist leadership. Und leadership ist es, was die demokratischen Waehler m.E. am meisten ersehnen. Insofern wird seine Kandidatur wohl ein recht interessantes soziologisches Experiment.
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Everything is ok
