@prinz wg. Link zu Finanzsystem
Lieber Prinz, erst mal Hallo. War ne Weile unterwegs.
Weiss nicht, ob Dein Link zur "Finanzverschwörung" ernst gemeint war. Nereus hat zu dem Thema ja eine Menge geschrieben und ich tendiere auch dazu, etwas derartiges zumindest für wahrscheinlich und möglich zu halten. Wenn es Planungen in Richtung NWO gibt, und die sind ja bekannt und zugegeben, dann gehören natürlich auch "Geburtszangen" wie etwa das Finanzsystem und das ganze Pressewesen und dessen Manipulation dazu. (vgl. auch das pdf "das Medienkartell" im Internet)
Hab gerade das Buch von Bruno Bandulet "Das geheime Wissend er Goldanleger" gelesen. Sehr empfehlenswert. Vielleicht ein paar Auszüge daraus von der letzten Seite (250)
...".Der Erfindungsreichtum derer, die das System steuern, sollte nicht unterschätzt werden. Die großen Demokratien tendieren bereits zum Totalitären, die Lenkung der öffentlichen Meinung ist weiter entwickelt als in manchen Dikltaturen der Vergangenheit. Das Arsenal der Manipulationsmöglichkeiten bleibt beachtlich. Es reicht von Kapitalverkehrskontrollen über Vermögensabgaben und Zwangsanleihen, die den Versicherungen aufgenötigt werden bis hin zur Spalung des Dollars in eine Handels und eine Finanzwährung. ...... Dem vorausschauenden Investor rate ich, nichts zu hoffen, nichts auszuschließen und nie zu glauben, der Status Quo sei dauerhaft. "Die wertvollste Eigenschaft des Menschen", sagte Euripides, "ist ein kluges Gespür für das Unglaubwürdige.""
lesenswerter Link auf www.bandulet.de dort dann politik intern anklicken
Auszug:
"Die Zukunft Europas:
Beethoven oder Schönberg,
Ode an die Freude oder Dodekaphonie?
Von Václav Klaus, Präsident der Tschechischen Republik
Rede in der Bertelsmann Stiftung in Berlin, 23. April 2008
Ich danke der Bertelsmann Stiftung für diese Veranstaltung und – ich muß ganz aufrichtig sagen – auch für Ihren Vorschlag des Themas meiner heutigen Rede „Zukunft Europas“.
Wenn ich mir erlaube über dieses Thema hier in Berlin zu sprechen, wird es meinerseits kein Versuch um eine abstrakte, technokratische Futurologie. Es wird auch keine heute so populäre Flucht in die Zukunft oder Träumen über die Zukunft sein. Für mich geht es um die Debatte über die Gegenwart. Ich werde mich bemühen, über die Tendenzen, die ich in Europa sehe, nachzudenken. Und zwar aus der Position von jemandem, der in der kommunistischen Ära eine erhöhte Sensibilität in der Frage der Freiheit erworben hat. Auch deshalb halte ich die Freiheit für das Leitprinzip jener menschlichen Gesellschaft, in der man gerne leben wollte. Dies ist meine Ausgangsvoraussetzung. Es wäre ein Fehler, sie zu verschweigen.
Das Wort Freiheit wird von vielen relativ oft benutzt, die Frage ist, ob sie es ernst nehmen. Ich habe Angst, daß es heute nicht der Fall ist. In einer Zeit, wenn das Ziel alles Strebens irgendein mythisches allumfassendes Gutes ist, gibt es fast keine Nachfrage nach Freiheit.
Ich habe Angst auch davor, daß es nur wenige stört. Es könnte sein, daß man – mit dem Fall des Kommunismus und mit dem Verlust des Spiegels, den er dem Westen vorgehalten hat – das faktische Wesen unserer Zivilisation vergessen hat. Wohin sollten wir weiter gehen? Es droht, daß wir stehen bleiben oder nur ratlos auf der Stelle treten werden. Daß wir nur vorgeben werden, noch immer vorwärts zu gehen.
Der weltbekannte tschechische Schriftsteller und Dramatiker Milan Kundera fragt am Ende seines Theaterstückes „Jacob der Fatalist“: „Vorwärts, aber wohin ist vorwärts?“. Das Resultat ist, daß der Held des Stückes gelähmt stehenbleibt. Ähnlich sieht das heutige Europa aus. Es möchte vorwärts gehen, was aber.......
gesamter Thread:
- offtopic: @Prinz, wegen der Geiselnahme -
nereus,
30.06.2008, 02:50
- Klar nereus, dich vergesse ich nicht -
prinz_eisenherz,
30.06.2008, 04:41
- @prinz wg. Link zu Finanzsystem - Albert, 30.06.2008, 11:07
- ne Kleinigkeit zum Thema -
nereus,
30.06.2008, 12:44
- @nereus wegen Recherchen - Albert, 01.07.2008, 04:54
- Klar nereus, dich vergesse ich nicht -
prinz_eisenherz,
30.06.2008, 04:41
