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Einige Gedanken zur Strategie für die Krise (mT)

DT @, Donnerstag, 20.12.2007, 14:30 (vor 6610 Tagen)

Hallo,

weiter unten wurde Hugo Stinnes angesprochen, der 1921 massiv Schulden aufhäufte und damit 1923 gut entschuldet wurde.

@Dottore hat angesprochen, daß er noch am Grübeln ist.

Mir ist eine 100% Strategie ("alles auf Rot") aufgrund meiner Risikostruktur nicht gut genug. Ich kann meine Gier im Zaum halten und würde sagen, daß es wahrscheinlich ist, daß sich der Staat durch Inflation entschuldet, daß es aber auch starke deflationäre Tendenzen gibt.

Daher ist ein leveragen (Schulden machen und auf den Staat hoffen) a la Amis subprime "Käufer" nicht angesagt.

Aber man kann ja eine 50:50 Strategie fahren, die Hälfte in phys. Edelmetallen, die andere Hälfte in cash zuhause.

Bei Inflation werden Au etc durch die Decke gehen, bei Deflation ist cash King. Auch wenn wie 1948 alles 10:1 umgestellt wird, so gibt einem das Au doch einen guten Neustart.

Worst case Szenario wäre ein Au-Verbot mit gleichzeitiger Ungültigkeitserklärung oder Hyperinflationierung von cash. Das halte ich aber für unwahrscheinlich. Dieses Szenario läßt sich aber durch Diversifizierung des cash in sfr und USD (ja, auch in USD, die haben schließlich die Armeen) abfedern.

Es geht eben nicht nur darum, Gewinne aus der Krise zu ziehen, sondern auch um einen Werterhalt, denn viele werden nicht mit 100% rauskommen, sondern bei -50% stehen. Siehe zB die Haus"besitzer" der USA.

Mich würden Meinungen zu dieser Strategie interessieren.

Gruß DT

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Diese Strategie finde ich sehr sinnvoll oT

Elli ⌂ @, Donnerstag, 20.12.2007, 14:51 (vor 6610 Tagen) @ DT

- kein Text -

antworten
 

Wie sieht es mit Minenwerten aus? Verkaufen? oT

Petrov @, Donnerstag, 20.12.2007, 14:58 (vor 6610 Tagen) @ Elli

antworten
 

als ältester Teilnehmer hier..............

ottoasta @, Donnerstag, 20.12.2007, 15:03 (vor 6610 Tagen) @ DT

....kann ich mich noch gut an 1948 (war damals 10 Jahre alt) erinnern.
Also Währungsreform.
Wer hat profitiert? Alle, welche Grund und Boden hatten! Ebenso Silber und Gold oder Waren, die dann plötzlich in den Schaufenstern lagen.

Ich kann mich aber auch daran erinnern, das mir meine Mutter 1945 bei der Ausweisung viele Staatspapiere usw. in meinen Mantel eingenäht hat, mit der Hoffung ein Kind wird nicht gefilzt, was ja auch so war. Nur, was bekam sie für das 'Papier'? Nichts! Ich war dabei als sie nach der Währungsreform 1948 in der damaligen Bayerischen Vereinsbank vorsprach.
'Liebe Frau, tapezieren Sie sich damit ein Zimmer'. Wir lebten in bitterster Armut! Es gab noch kein 'soziales Netz'!

Ergo:
Ein schuldenfreies (!!) Eigenheim mit ein wenig Grund, Vorräte und gute Beziehungen zu Landwirten (habe ich, da ich auf dem Lande wohne). Ebenso zu Handwerksfirmen, falls Reparaturen und Ersatzteile nötig sind. Habe ich auch, sind ja grösstenteils Schulfreunde oder ehem. Kunden.

Wie du schon schreibst, Gold und Silber(!), sowie Bargeld im eigenen Tresor, nicht bei einer Bank! Ich habe mir auch Schweizer Franken zugelegt, denn ich bin der Meinung dass die Schweiz, mögen jetzt noch so grosse Probleme mit Banken sein (UBS), auf Grund ihrer Verfassung mit der direkten Demokratie immer noch das sicherste Land ist. Blocher wirds schon richten![[applaus]]

Natürlich habe ich auch noch was auf der Bank, aber nichts mehr bei DiBa odgl., sondern bei der örtlichen Sparkasse; die geben mir genau so gute Konditionen. Da kann ich (falls noch möglich) schnell ans Geld ran, zumindest schneller als bei DiBa und Konsorten!

Nun meine Einschätzung der Lage:

Ich bin davon überzeugt, dass 'die Oberen' (Bänker, Politiker usw.) alles tun werden um zu verhindern, dass es zu grösseren Turbulenzen kommt. Die Konsequenz daraus wäre ja ein Aufstand, im schlimmsten Fall eine Revolution (falls die Deutschen dazu noch fähig sind). Aber wir haben ja eine Menge Ausländer da. Die leben ja ganz gut. Ich frage mich, was passiert, wenn denen plötzlich der Geldhahn zugdreht wird?
Es wird, schon im Interesse, der bewussten Kaste ein eventueller Zusammenbruch hinausgeschoben! Vorhandene Gesetze können locker geändert werden , auch das Grundgesetz. Willfährige Verfassungsrichter haben wir ja. Notfalls greift eben die EU ein.

Ich habe zwar teilweise vorgesorgt, doch ich gehe immer noch davon aus, dass wir sicher nichts abruptes bekommen. Es wird schleichend gehen (Infla oder Defla oder eine Mischform), das 'Volk' wird bei Laune gehalten werden (Brot und Spiele, wie im alten Rom) mit der Glotze und wenn nötig mit subentionierten Grundnahrungsmitteln.
Du kannst davon ausgehen, dass unsere 'Macher' sicher sehr viel vom früheren Propagandaminister gelernt haben! Der hat die Deutschen auch bis zu Letzt bei Laune gehalten. Ist heute noch besser möglich! Ich brauche mich ja nur im Bekanntenkreis umsehen, nehmen alle das Leben locker!

Gruss
Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

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Krisenstrategie für den großen Augenblick... mT

Lex Mercatoria @, Donnerstag, 20.12.2007, 16:17 (vor 6610 Tagen) @ DT

Hallo DT!

Vielen Dank für diese Deine Frage - dieses Thema liegt mir schon seit geraumer Zeit im Magen.

30% phys. Edelmetall, 20% Bargeld (alles mit "X", so irre bin ich schon...) und der Rest Tagesgeld. Abgesehen vom lieben Gold-Walter ("viel zu wenig Gold!!!") wird mir damit von meinen Mitmenschen der Stempel eines dunkelfinsterschwarzmalenden schizoiden Perma-Pessimisten aufgedrückt...

Bislang konnte ich damit recht gut leben, so langsam aber sicher fange ich jedoch damit an, an mir selbst und an meinem Urteilsvermögen zu zweifeln.
Jetzt hocke ich also auf meinem Edelmetall und meinem "Steuerzahlungsmittel" und die Welt dreht sich munter weiter und denkt nicht im geringsten daran, mir zärtlich über's Haar zu streicheln und liebevoll zuzuflüstern: "Das hast Du guuut gemacht, mein Junge. Sieh nur all die Uuunglücklichen, die nicht an den Niedergang geglaubt haben! Ja, ja - DIE werden jetzt dann bald alle eines Besseren belehrt...jawoll!!!"

Scheisse! Mit der Scheisse hier...
"Buy on bad news"??? Ist ja gut und schön - aber WANN sind denn die News endlich "bad genug"?

Ihr glaubt, @weissgarnix ist ein hoffnungsloser Optimist? Das dachte ich auch, als ich gelesen habe, was er da so eingekauft hat. Aber mittlerweile...also, ich weiss nicht - zumindestens bleibt er in Bewegung und sitzt nicht nur abwartend rum.
Und ich glaube, genau das ist eigentlich der entscheidende Punkt, der mich mittlerweile so ärgert: Dieses ewige elendige Vorsorgen, danach im Schützengraben einbuddeln, und dann? Warten...und warten...und warten...

WORAUF eigentlich? Ich weiss es fast schon gar nicht mehr...ich werd' mir morgen ein paar Aktien in's spinnenwebenübersäte Depot legen...vielleicht fällt mir dann wieder ein, worum's hier eigentlich ging!

Sorry @DT, das war jetzt nicht sonderlich konstruktiv im Sinne Deiner Frage, aber ich musste das mal los werden!


Ich wünsche Euch allen eine gute Nacht
Lex

antworten
 

Infla/defla: Ich sags schon lange aber mir hört ja keiner zu...

Taktiker, Donnerstag, 20.12.2007, 16:24 (vor 6610 Tagen) @ DT

mein Thema seit einiger Zeit:

<center>JEDES ASSET IST SINNLOS !
Es gibt keinen sinnvollen Hedge in diesem Szenario!
Die gesamte Tauschwirtschaft wird in Bälde radikal umgekrempelt
Es werden Myriaden verschiedener Privatwährungen entstehen.
Gemeinsames Kennzeichen: Hohe Transaktionskosten beim Umtausch bzw. keine sinnvolle Konvertibilität.
Jede Art von Hortung ist ein sinnloser Hedge: Metalle, Bargeld, Immos, Aktien, etc.
Faustformel: Umso akkumulierbarer, desto höher werden die Tauschspesen werden
bis hin zur völligen Illiquidität des Tauschmittels
</center>

Kurze Frage: Was würdet Ihr mir für 1Mio Kirschkernsteine geben, wenn ich behaupte, ich sei jetzt reich ? Merkt Euch diese Formel! "Euros", "Dollars" und "Goldunzen" sind bald nur noch theoretische Wertaufbewahrer. So wie die Villa am schönen See, für die der Verkäufer nicht unter 5Mio€ verkaufen würde, dabei hat er schon 5 Jahre lang keinen Interessenten mehr gesehen. Wer würde bestreiten wollen, dass die Hütte unter 5Mio wert ist? Das zahlt aber keiner mehr,

...so wie keiner mehr Euklids ewig steigende Neu-Pkw-Listenpreise zahlt. Wenn ich 2012 dann 95% Rabatt beim Händler bekomme, kann der Hersteller die Preisliste 2013 gern wieder nach oben korrigieren. Die "Werte" sind nur noch Theorie und deshalb keine WERTE mehr. Alles, wo "ASSET" drauf steht, ist MÜLL, wird zumindest bald MÜLL sein.

Der Stinnes von 2008 nimmt keine Kredite auf, sondern akkumuliert still und leise die vielen kleinen wichtigen Währungen der Zukunft.

antworten
 

Einige Gedanken zur Strategie für die Krise (mT)

Cujo, Donnerstag, 20.12.2007, 16:51 (vor 6610 Tagen) @ DT

Ich habe einge Freimaurer in wichtigen Positionen kennengelernt. Einhelliges Szenario:

Es wird keine Alternativen und Anker geben. Alle verlieren...

antworten
 

Bitte etwas genauer

Ackid @, Tach aussem POTT, Donnerstag, 20.12.2007, 17:02 (vor 6610 Tagen) @ Cujo

Hi Cujo!

Geht es auch etwas genauer, nicht nur immer so wage wie die Anderen, ansonsten kann ich nicht viel anfangen mit der Aussage von Freimaurern´. Könnte dann ja wohl ebenso auf das hören was mir meine Oma erzählt [[zwinker]]
Gruß

--
Grüße Ackid .....Denke für dich selbst und stelle die Autoritäten in Frage

Zitat: Eugen Drewermann
Die Lüge lassen wir uns nicht beibringen, wir würden wegschauen, bloß weil wir endlich hinsehen.

antworten
 

Einige Gedanken zur Strategie für die Krise (mT)

Baldur der Ketzer @, Ketzerland, Donnerstag, 20.12.2007, 17:48 (vor 6610 Tagen) @ DT

Hallo, DT,

Krise....welche Krise ? Zuerst solltest Du Dich fragen, auf welche Karte Du setzen möchtest - denn das ist nichts anderes mit der Zukunftsprogose als beim Spiel.

Entsprechend gewinnst oder verlierst Du, je nach dem, wie nah Dein Planszenario an der Wirklichkeit lag.

Die möglichen Zukunftserwartungen liegen, sagen wir mal, von minus zehn bis plus zehn.

Minus Zehn würde ich Detlefs (vom Zukunftsforum) Prognose bezeichnen, daß in den nächsten Jahren ein globales zerstörerisches Ereignis die Mehrheit der Menschheit hinwegspülen wird, als auch die Zivilisition, so, wie wir sie heute kennen. Und sich die Überlebenden auf dem Stand von vielleicht 1800 wiederfinden, oder auch auf dem Terrain von MadMax.

Plus Zehn würde ich die Strategie beschreiben, die auf das globale Wachstum der wohlhabenden Mittelschicht setzt, auch wenn die Mittelschicht in Mitteleuropa dann zur Unterschicht geworden ist, andernorts ist sie es nicht, und andernorts spielt dann noch immer die Musik, bei der man sich dazugesellen kann - also eine Fortsetzung der Blase bis zum Sanktnimmerleinstag, jedenfalls bis nach unserem Ableben. Siehe England, wie sehr sind die wohlstandsmäßig schon abgesunken, freilich steht das Pfund hoch, aber die Leute haben doch ncihts davon, der Lebensstandard ist fragwürdig, die Substanz (Häuser) erbärmlich, und trotzdem läuft der Laden irgendwie. Der Laden läuft ja auch in Lagos und sogar in Harare. Fragt sich halt, wie. Wie die Tendenz läuft, aufstrebend wie Vietnam oder abfallend wie Südafrika.

Wo setzt Du Deine Erwartungen an ? Minus acht oder so wäre ein Durchmarsch einer okkupierenden Streitmacht, minus zwei eine schleichende Ver-DDRisierung, ein Niedergang der volkswirtschaftlichen Größen durch Auszehrung und Abnutzung, ein Verfall in Richtung Bronx, Banlieue-problematik und Neu-Kölln.

Plus zwo wäre ein Anhalten der Exporte, ein Sinken des Ölpreises, und eine Vertagung aller Diskussionspunkte, ein simples Aussitzen, Wegschauen, und irgendwann-Ausbuchen wie in Japan.

Plus zehn wäre ein Bundeskanzler Wiedeking als Ein-Mann-Diktatur, mit Flat-Tax von 10%.

Angeblich soll in ein paar Jahren das Demographieproblem zu Arbeitskräftemangel führen, dann sind aber auch immer mehr eben Rentner, die wenig anschaffen müssen, weil sie mit dem vorhandenen zufrieden sind. Das wäre die sanfte Landung, ein stilles Sterben der Wirtschaft auf die Weise, wie wir es im Bau von ca. 1992 bis heute sehen konnten. Eine kontinuierliche Schrumpfung statt der Implosion.

Währungsreform ? Bankenfeiertage ? Ausrufung des Notstandes ? Wie gehts mit der Staatsform weiter ?

Das sind alles Fragen, die man sich zuerst beantworten muß, um eine Strategie aufzustellen, und zu bewerten.

Meine Meinung tendiert gegenwärtig dahin, daß es auf Deutschland bezogen eine Entwicklung so um minus zwei geben wird, also eine Ver-DDRisierung, einen schleichenden Verfall, eine Einwärtsspirale, denn wenn sich in einem Wohngebiet zu wenige kaufkräftige Leute aufhalten, lohnen dort die Geschäftsimmobilien nicht mehr, dann fällt der Preis eben nicht analog auf 50% oder 25%, sondern digital auf null oder unternull, weil man das Ding auch noch abreißen muß.

Um für den Fall minus sieben vorbereitet zu sein, reicht vermutlich ein genügend großer Bargeld- und Edelmetallvorrat, für Fall acht reicht der eben nicht mehr, da sollte man erst mal einen vermeintlich sicheren Wohnort haben.
Geringwertiger, eigengenutzter Wohnraum ist auch nie verkehrt (es sei denn, in einer ETW-Zwangsgemeinschaft), und ansonsten, aufmerksam und beweglich bleiben.

Was sich gestern rentierte, kann Dich morgen ruinieren, und umgekehrt, das hängt ja auch von den gesetzlichen Rahmenauswüchsen ab, ob etwas läuft oder nicht (Beispiel : Pflanzenöl als Treibstoff soll demnächst besteuert werden).

Eine sichere Strategie gibts nicht, hier kommt keiner lebend raus, und das Leben ist stets lebensgefährlich....

Man sollte Taktikers Einstellung mal berücksichtigen, und auch nützliche Waren ins Kalkül ziehen, die irgendeinen Nutzen abgeben, beispielsweise geschäftlich nutzbare Maschinen. Oder haltbare Warenbestände. Je nach Entwicklungsszenario eben.

Beste Grüße vom Baldur

--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand

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Naja, die Villa am See ist schon verkäuflich

yak @, Freitag, 21.12.2007, 00:30 (vor 6609 Tagen) @ Taktiker

Hallo Taktiker,

da ich in einer Gegend lebe, wo noch öfters solche Objekte für 5 Millionen den Besitzer wechseln, muss ich doch etwas differenzieren:
- Ganz normale Einfamilienhäuser ab ca. 300.000,00 gehen schlecht weg, da der Abnehmerkreis (Mittelstand bis normale Fabrikarbeiter) am stärksten den Kaufkraftverlust bemerken. Am leichtesten verkäuflich ist das kleine, schöne Häuschen am Waldrand für 230.000,00
- Bei hochpreisigen Gütern läuft es wie geschmiert. Die Villa am See ist nach wie vor gut verkäuflich, da der entsprechende Abnehmerkreis über mehr Geld denn je verfügt. Irgendwo müssen die Schulden ja als Guthaben existieren. Gestern z.B. habe ich mir einen Ski geholt, der normal im Laden fast 1000 Euro (ohne Bindung) kostet. Zitat des Vertreibers: "Wir haben als einzige keine Probleme, da unsere Kunden das einfach ohne zu fragen bezahlen".

Also: Selig sind diejenigen, die irgendein Top-Produkt / Edelmarke verkaufen. Oder die Ware ist so spottbillig, dass sie über den Preis verkäuflich ist. Dazwischen ist Wüste. Ist ja auch logisch, nachdem die Mitte immer mehr wegbricht.
Ansonsten werden Gold, Silber und Rohstoffe immer ihren Wert behalten. Auch die Villa am See wird immer erstrebenswert bleiben, zumindest wenn sie gut bewacht ist. In Zukunft wird vielleicht der Weizenspeicher mehr Rendite bringen, aber der ist leider etwas auffälliger als der kleine Tresor im Keller.

Grüsse,
Yak

"Dollars" und "Goldunzen" sind bald nur noch theoretische Wertaufbewahrer.
So wie die Villa am schönen See, für die der Verkäufer nicht unter 5Mio€
verkaufen würde, dabei hat er schon 5 Jahre lang keinen Interessenten mehr
gesehen. Wer würde bestreiten wollen, dass die Hütte unter 5Mio wert ist?
Das zahlt aber keiner mehr,

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Bitte etwas genauer

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 21.12.2007, 01:43 (vor 6609 Tagen) @ Ackid

Hi Cujo!

Geht es auch etwas genauer, nicht nur immer so wage wie die Anderen,
ansonsten kann ich nicht viel anfangen mit der Aussage von Freimaurern´.
Könnte dann ja wohl ebenso auf das hören was mir meine Oma erzählt
[[zwinker]]
Gruß

Vielleicht hat die Oma ja wertvolle Erfahrungen, die man sich zu [[herz]] nehmen sollte [[zwinker]]

Gruß

--
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ja Baldur.......................

ottoasta @, Freitag, 21.12.2007, 02:21 (vor 6609 Tagen) @ Baldur der Ketzer

......sowas ähnliches habe ich schon weiter oben geschrieben! Wenn du dein Szenario durchnumerierst so würde ich der -2 bis +2 den Vorzug geben. Also ein Pendeln um den Nullpunkt! Das ist genau das,w as ich oben als mein Szenario beschrieben habe.
Was @Taktiker schreibt ist begrenzt richtig. An einen Zerfall in lauter kleine Währungen glaube ich nicht. Richtig ist, falls deine -5 bis -7 eintritt, dass Wertaufbewahrungsmittel wichtig sind. Also kleines Eigenheim, schuldenfrei, Garten zur event. Selbstversorgung, Beziehungen jeder Art. Dazu sicher Edelmetalle, denn schau mal in die Vergangenheit zurück: Soweit unsere Geschichtskenntnisse reichen, immer waren Edelmetalle in Krisen gut!
Und wenns ganz schlimm komt (weas ich aber nicht glaube!) sind eigene handwerkliche Kenntnisse von unschätzbarem Wert! Werkstatt dazu natürlich!

Aber ich denke soweit kommt es nicht (Naturkatastrofe ausgenommen). Die 'Oberen' werden das Volk schon bei Laune halten!
Gruss
otto

--
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Tolstoi

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Entscheidungsschwierigkeiten

Rumpelstilzchen @, Freitag, 21.12.2007, 02:33 (vor 6609 Tagen) @ DT

Hallo !
Selten ist es mir so schwer gewesen, mich für eine Stragie zu entscheiden.
Hier ein Auszug aus meinem aktuellen intrapsychischen Diskussionsstand.

Rumpel: Beruhig Dich erst mal wieder, Stilzchen. Wir machen das so wie immer. Wir kaufen etwas Valium fürs Depot. 2 Jährige Staatsanleihen, die laufen im Zinssenkungszyklus immer am besten und bei der nächsten Gelegenheit shorten wir wieder den Markt ordentlich mit runter und bauen eine hübsche Putpyramide.
Stilzchen: Beruhig Dich, Beruhig Dich. Ich tret Dir gleich in die Eier, Mann. Willst Du uns mit Deinen Staatsanleihen ruinieren. Der Bund-Future läuft bestenfalls seitwärts, die Inflation ist auf Rekordhoch und Du Idiot willst Anleihen kaufen.
Rumpel: Dein Problem ist halt, Du kannst nicht nach vorne schauen.
Stilzchen: Aber Du hast immer noch die Glaskugel
Rumpel: Mit dem Gold wirst Du jedenfalls auch keinen Blumentopf gewinnen
Stilzchen: Gold hat noch bei jeder Inflation gewonnen
Rumpel: Dir fehlt hat die Gehirnhälfte für die rationale Analyse, Stilzchen. Du siehst nur den emotionalen Glanz. Aber nüchtern betrachtet, ist Gold in den letzten Jahren immer schon brav mit dem Dow nach Süden mitmarschiert. Ist ja auch logisch. Haben die Leute kein Geld für Aktien, können Sie auch kein Gold kaufen.
Stilzchen: Geld gibt es immer genug, hör mir nur mit dem Defla-Märchen auf. Jeder Holzkopf sieht, das Gold in ein neues Dreieck im Chart läuft, wie immer, und bald nach oben ausbricht. The sky ist the limit. Kaufen, Rumpel, sag, ich.
Rumpel: Nur gut, dass Du ohne mich nicht unterschreiben kannst. Nenn mich Zauderer, nenn mich cunctator, aber wir warten noch.
Stilzchen: Ich nenn Dich Arschloch

--
Vorsicht: Zuviel Information schadet Ihrer Perfomance. Zu weiteren Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

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Infla/defla: Ich sags schon lange aber mir hört ja keiner zu...

Elmarion, Freitag, 21.12.2007, 02:53 (vor 6609 Tagen) @ Taktiker

Was sind denn solche Zukunftswährungen?

antworten
 

Das sieht der Fritze Flink, der Kiesfahrer, aber etwas anders.

prinz_eisenherz, Freitag, 21.12.2007, 02:55 (vor 6609 Tagen) @ DT

Hallo DT,
wie weit deine Vorstellungen gehen, wie groß der GAU sein wird, lässt sich aus deinen hier genannten Vorstellungen nicht herleiten. Vermutlich stellst du den dir so vor, das deine eigne Strategie genau hineinpasst. Das ist zwar natürlich gehandelt, aber ist meist falsch.

Deine Suche nach dem Überleben nach dem Zusammenbruch beruht auf der Suche nach Schutz, nach Sicherheit vor den Folgen einer gesellschaftlichen Krisensituation. Ob so oder so, dieser Schutz, diese Sicherheit, wie auch immer die zustande kommt, den kann nur eine Form der staatlichen Lenkung und Organisation gewährleisten. Diese staatlichen Strukturen mal angenommen und dazu deine zwei oder meine dritte und vierte Alternativen genannt sind:

Barmittel, Geld als Barmittel in deinem persönlichen Besitz, die Sachwerte, wie Grundstücke und Immobilien und Gold, als Metall, in der Annahme, das dieses Metall in jeder nur denkbaren Zukunft einen Ersatz für Geld, als wertvolles Tauschobjekt gegen das darstellt, was einen Teil unseres Sicherheitsstrebens ausmacht, nach ausreichend Nahrung, Kleidung, eine Wohnung mit einem Ofen, als Schutz vor der Witterung.

Alle diese Objekte sind ohne wenn und aber ohne den Schutz des Staates undenkbar und somit der Willkür der staatlichen Organe ausgesetzt, schon wegen der Drohung uns diesen Schutz zu entziehen und wegen des Versprechens, uns diesen Schutz garantieren zu können.

Fall 1, das Geld:
Das Geld kann der Staat leicht kontrollieren und steuern, mit Aufwertung und Entwertung, an vielen Stellen mit Abgaben, wie z. b. bei der Steuer und kann den widerborstigen Rebellen die Knute der Polizei zeigen, mit Strafe drohen, dem, der nicht gehorchen will.

Fall 2, das Gold:
Beim Gold, das ist eigentlich noch viel unsicherer, wenn du nach Sicherheit verlangst, denn warum soll der Staat die privaten Besitzer von Gold beschützen, wo doch Gold keine staatlich garantierte Beziehung zum Geld hat? Rein von seiner Nützlichkeit her betrachtet, in der Industrie, ist es ein eher weniger begehrtes Metall.

Fall 3, die Sachwerte, Immobilie, Grundstück:
Ich setze mal diese Sicherheit, die unbedingt dazu gehört, mit auf die Liste, das ist die Immobilie, der Besitz an Grund und Boden, ob selbstgenutzt oder als Eigentum, um sie zu vermieten, natürlich schuldenfrei.
Selbstverständlich kann der Staat auch die mit Steuern und Abgaben bepflastern, daß den Grund- Haus- oder Wohnungsbesitzern die Augen tränen und sie ihres Eigentums nicht mehr froh werden. Schon aus dem sehr simplen Grund, weil sie aus Geldmangel ihre Immobilie nicht mehr in Schuss halten können. Mal müssen die Fenster repariert werden, eine neue Heizung, das Fundament trocken legen, die Wasserversorgung, die Elektrik und das Dach. Wer ein Haus hat, der kennt das. Diese und andere Arbeiten nur mal 10 Jahre lang aus Geldmangel oder Leichtsinn nicht beachtet, dann zerfällt ein solches, scheinbar für die Ewigkeit gebautes Gebilde. Ein Haus lebt und kann auch sterben. Ohne Pflege sehr schnell. Mit Pflege, die Geld kostet, dauert es länger, sehr viel länger mit sehr viel Geld.

Mein Fall, der Fall 4, die Aktie:
Als vierte Möglichkeit, unter dem unabweisbaren staatlichen Schutz sein Eigentum zu sichern wäre, und das wundert mich in einem Börsenforum schon, warum hast du nicht ein gehöriges Paket an Aktien in deinem Hochsicherheitstresor? Weil die Aktien, als subsumierte Kurzform vom Firmen, Konzernen, Kombinaten, von Privatgebilden, dir in einer Krise zu unsicher sind? Automatisch, weil diese in deiner Vorstellung Privatunternehmen sind, weil diese leben aber auch schnell sterben können und damit auch dein Aktienwert, im Gegensatz zum Geld oder dem Gold?

Das ist aus meiner Sicht völlig falsch, weil du dabei nicht weit genug von der Beziehung Staat und Eigentum, viel Eigentum, weltweites Eigentum, die globalen Spieler sind gemeint, zurückgetreten bist, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Der Kreis schließt sich, der vom Staat und der Suche nach Schutz und Sicherheit. Je größer und bedeutender ein Privatunternehmen wird, eine Aktiengesellschaft, desto mehr Schutz benötigt diese, staatlichen Schutz, mit Gesetzen aber auch militärischen Schutz, im Inland oder gegen einen äußeren Feind. Irgendwann ist das Schutzbedürfnis dieser immer größer werdenden Kombinate so groß, das sie bereit sind und es auch machen, die staatlichen Strukturen zu ihren Gunsten zu entern, sie sind teilweise der Staat selber.
Das ist nicht unbedingt bösartig so geplant, das ist eher natürlich, denn je mehr ich besitze, desto mehr habe ich zu verlieren und desto mehr Sicherheit ist dringend nötig und je intensiver werden ich die staatlichen Machtmittel für meine Zwecke zum Einsatz bringen MÜSSEN!!

Daraus lässt sich zwingend schlussfolgern, das es Privatunternehmen gibt, die aktiennotiert sind, die überlebenswichtige Produkte, wie Nahrungsmittel, wie Gebäude, wie Energie herstellen oder fördern und verarbeiten, die eine solche Bedeutung für eine hochentwickelte Gesellschaft haben, die eine intensive Durchdringung mit dem Staat haben und auch anstreben, die sind ein Teil der Staatsorgane selber oder, je nach Tagesform, der Staat ist ein Teil dieser Firmen.

Und warum soll dann, so betrachtet, eine Beteiligung an diesen bekannten Firmen in Form von Aktien, als vergleichbare Sicher- oder Unsicherheitsgarantie gegen das Zerbersten der bekannten Strukturen, nicht genauso brauchbar sein wie Gold, wie Geldbarmittel zu Hause, wie persönliches Immobilieneigentum?

Das fragt sich und dich der Fritze Flink, der Kiesfahrer, beim Aufnehemen einer neuen Ladung in der Kiesgrube.


bis denne
eisenherz

antworten
 

Gold? (owT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 21.12.2007, 03:06 (vor 6609 Tagen) @ Elmarion

- kein Text -

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Krisenstrategie: "Set it and forget it" - Lex

MI @, Freitag, 21.12.2007, 03:11 (vor 6609 Tagen) @ Lex Mercatoria

Hi Lex,

[quote]Schützengraben einbuddeln, und dann? Warten...und warten...und warten...

WORAUF eigentlich? Ich weiss es fast schon gar nicht mehr...[/quote]

Sieh es einfach anders herum. Ich habe vorgesorgt, soweit ich das kann, und nun mache ich weiter, wie bisher.

"Set it and forget it"

lautet das Motto. Richte dir eine Notbevorratung ein (Gedanke: ab morgen sind alle Geschäfte zu, was kaufe ich mir daher heute?), hol alles ran, was man in Notzeiten so braucht, packs weg, erzähl niemandem davon, und dann mach weiter wie immer.

Grüße,
MI

antworten
 

Krisenstrategie: "Set it and forget it" - Lex

LOMITAS, Freitag, 21.12.2007, 03:42 (vor 6609 Tagen) @ MI

....Sieh es einfach anders herum. Ich habe vorgesorgt, soweit ich das kann, und nun mache ich weiter, wie bisher.

"Set it and forget it"

lautet das Motto. Richte dir eine Notbevorratung ein (Gedanke: ab morgen sind alle Geschäfte zu, was kaufe ich mir daher heute?), hol alles ran, was man in Notzeiten so braucht, packs weg, erzähl niemandem davon, und dann mach weiter wie immer.....

GENAU SO

LOMITAS

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auch bei der letzten WHR-Reform gab es keinen cash-Tausch

marocki4, Freitag, 21.12.2007, 04:19 (vor 6609 Tagen) @ DT

Denn selbst die Ostmark mußte auf Konten gebracht werden - der Rest der Geschichte ist bekannt (Maximal-Tausch, Tricks und Gewinnler...). In MacPomm konnte man aber so immerhin einen Winter gut das Holz anheizen...Cash ist vielleicht ein Bringer, wenn Du Johnny mit Vornamen heißt.

Fifty/fifty halte ich grds. für zu riskant - wie beim "Geldanlegen". Streuung heißt die "Devise". Und am Besten weiß außer Dir keiner davon. Nichts im Safe und noch weniger zuhause. Edelmetalle nur zur Werterhaltung und bis der private Besitz wieder erlaubt ist (wenn überhaupt) und nur in kleinsten Barren/Münzen. Sicherheitsreserve im Ausland.

Irgendwann gibt es doch sowieso nur noch Verrechnungseinheiten. Bezahlt mit Integralchip, den Du schon bei Geburt bekommen hast:

hier ist die Zukunft

Und zur Absicherung immer ein paar Monsantoaktien im Bestand. [[zwinker]]

Gruß

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Zuviel Panik?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 21.12.2007, 04:41 (vor 6609 Tagen) @ DT

Das Beharrungsvermögen und der Durchhaltewille des Systems ist doch sehr groß. Da geht wohl von Heute auf Morgen nix. Ausserdem haben wir hier das Ohr auf der Schiene.

Ob es jetzt Richtung Infla (Pro Gold) oder Defla (Pro Cash) geht ... mir ist es nicht klar ... wo das System hin will, also Kaufkraftverfall (Contra Gold) + Inflation (Contra Cash), das ist schon klar ... es sollen ja möglichst alle gründlichst rasiert werden.

50:50 ist IMO nicht schlecht. Und für den Cash-Crash (BANK-RUN) reicht mir Gold als "canary in the coal mine" ... vorerst ...

Gruß

Sam

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Unimog

ventura, Freitag, 21.12.2007, 04:58 (vor 6609 Tagen) @ ottoasta

Hi Otto,

recht hast Du!
Hätte auch von Euklid kommen können.
Bald müssen sie 40,- Euro mehr wg. Klima für ein Ticket nach NY bezahlen usw.,
dem Staat fällt noch viel ein, bevor er pleite macht.
Schleichend kommt es.

Gruß
V

PS Höre alte LKWs werden teurer...
Konnte man 1948 auch gut gebrauchen.

antworten
 

Bitte etwas genauer...

certina, Freitag, 21.12.2007, 04:58 (vor 6609 Tagen) @ FOX-NEWS

Hi Cujo!

Geht es auch etwas genauer, nicht nur immer so wage wie die

Anderen,

ansonsten kann ich nicht viel anfangen mit der Aussage von

Freimaurern´.

Könnte dann ja wohl ebenso auf das hören was mir meine Oma erzählt

[[zwinker]]
Gruß


Vielleicht hat die Oma ja wertvolle Erfahrungen, die man sich zu [[herz]]
nehmen sollte [[zwinker]]

Gruß

hi,


ja, ja die Freimaurer – die heissen ja eben Maurer, weil sie staendig "mauern".....

Beherzige halt otto’s Erfahrungsschaetze, die er als Zehnjaehriger (und in dem Alter bekommt man schon alles haarklein mit, was passierte....) in der Waerungsreform hautnah miterlebt hat.

Guckst hier: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=2764
und ff.

In dem Zusammenhang habe ich oben weiter auch einen, wie ich meine, interessanten Beitrag von der „B e s s e r s t e l l u n g“ von Aktien (ja-ja, von Aktien...!!!) in den Wirren von Waehrungsreformen und „schlechten Zeiten“ nach den Weltkriegen I und II reingestellt.
Aktien sind jedenfalls e r h e b l i c h besser gestellt gewesen/geworden, als vieles andere, vor allem als die sogenannten vermeintlich „sicheren Staasanleihen...“ !

Da koennen jetzt Taktiker und Co. von dunkelschwarzen Horrorszenarien palavern solange sie wollen – sie sind laengst durch die Vergangenheit widerlegt bzw. eines „Anderen“ belehrt worden.
Jetzt kommt natuerlich auch postwendend immer wieder der beliebte und trotzdem hohle Spruch „....dass sich Geschichte nicht wiederhole...“.
Doch, sie wiederholt sich andauernd, jedenfalls oft genug, immer und immer wieder.

Und die knallharten Erfahrungen, dass in den Hungersnoeten die Bauern/Landwirte eben k e i n e Gold - und Silberbarren (oder halt Zahngold, Eheringe, Goldmuenzen) angenommen haben als Gegenwert fuer Essbares, sondern handfeste Tauschwaren“ bevorzugt haben, dass sollte endlich mal zur Kenntnis genommen werden, auch wenn es die Goldbugs nicht wahrhaben wollen.
Alle Bauer haben „praktische Sachen“ wie Saegen, Aexte, Draht, Kleinmaschinen oder bspw. Diesel fuer die Maschinen etc.etc. bevorzugt, als irgendwelche fuer sie nutzlose Goldmuenzen aus Suedafrika...

Und gegliche handwerkliche Faehigkeiten sind dann voellig natuerlich gefragt, und nicht das Hedgen von Optionen und nicht das Verkaufen und Kaufen von Put's und Call's....und auch keine vermoegensberatungen (erst mal) nicht mehr.[[freude]] [[freude]]. Und dann geht's schlicht darum, wo man Stangenbohnen, Kappes und Kartoffel bekommt und das nicht weiter zu verraten, wenn man es einmal weiss....

Meine jetzt 93jaehrige Mutter kann uebrigens stundenlang Stories aus den beiden Nachkriegswirren zum Besten geben, dass u.a. den Goldbugs die Haare zu Berge stehen wuerden. Derartig Stories, die uns doch alle dauer-verwoehnten Genossen wirlklich die Haare zu Berge stehen lassen, aber doch andererseits auch zeigen, wie leidensfaehig wir Menschen auch sind und „was“ man alles aushalten kann, wenn dann irgendwann (nach endlos langen Jahren !!!!!!!!!) doch mal ein Licht am Ende des allerallerlaengesten Tunnesl in Sicht ist.

Horrido.

Im uebrigen gegehe ich auch weiterhin weitgehendst mit "Otto's" Einschaetzungen dacor.

tschuess
G.C.

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als Zeitzeuge musst du miterlebt haben, dass zwar "Staats-Papiere" nix wert waren, Aktien aber bessergestellt waren

certina, Freitag, 21.12.2007, 05:04 (vor 6609 Tagen) @ ottoasta

....kann ich mich noch gut an 1948 (war damals 10 Jahre alt) erinnern.
Also Währungsreform.
Wer hat profitiert? Alle, welche Grund und Boden hatten! Ebenso Silber und

Gold oder Waren, die dann plötzlich in den Schaufenstern lagen.

Ich kann mich aber auch daran erinnern, das mir meine Mutter 1945 bei der
Ausweisung viele Staatspapiere usw. in meinen Mantel eingenäht hat, mit
der Hoffung ein Kind wird nicht gefilzt, was ja auch so war. Nur, was
bekam sie für das 'Papier'? Nichts! Ich war dabei als sie nach der
Währungsreform 1948 in der damaligen Bayerischen Vereinsbank vorsprach.
'Liebe Frau, tapezieren Sie sich damit ein Zimmer'. Wir lebten in
bitterster Armut! Es gab noch kein 'soziales Netz'!


hi Otto,

ich darf deine "hautnahe Erfahrungen" um "einige Erlebnisse" meiner nun 93jaehrigen Mutter "erweitern", wobei ich durch sie im Hinblick auf "Gold und Silber" nicht ganz so von der Werthaltigkeit des Geschmeides in "sogenannten schlechten Zeiten" ueberzeugt (...die Bauern sind dann eben n i c h t doll auf suedafrikanische Muenzen oder Barren...sondern wollen "Handfestes" und "Praxisnahes" als Gegenwert fuer ihre Nahrungs-Tauschwaren) bin.
Siehe dazu meine wiederholten Einlassungen frueherer threads und aktuell auch noch weitere detailiiertere Erfahrungsberichte von Zeitzeugen dazu von mir etwas weiter unten... http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=2812)

Aber im Hinblick und im krassen Gegensatz auf deine negativen "W e r t p a p i e r"- Erfahrung (Staatspapiere), die nur noch zum Tapezieren der Zimmer zu gebrauchen gewesen seien, muss ich aber auf die Werthaltigkeit und vor allem sogar auf die eindeutige B e s s e r s t e l l u n g von A k t i e n (sind auch nur Wert p a p i e r e) durch alle Wirren hindurch hinweisen bzw. diese unterstreichen.

Hier die Geschichte der Aktien und ihre nachgewiesene Besserstellung:

Gerade die Aktienbesitzer haben die Inflation 1923 und auch den Zusammenbruch nach 1945 im Vergleich zu den Käufern vermeintlich sicherer Staatsanleihen und anderer Gläubigerpapiere relativ unbeschadet überstanden. Der Index der Aktienkurse – auf Goldmark-Basis gerechnet und mit der Basis 1913 = 100 – sank zwar von ca. 50 im Jahr 1919 auf ein extrem niedriges Niveau von 2,72 im Oktober 1922. Dann erholte sich die Aktienkurse jedoch wieder, und der Index stieg bis November 1923 auf fast 40. Der Aktienanleger hatte während der Inflationszeit also ein Fünftel seines Vermögens verloren, der Staatsgläubiger aber praktisch alles. Dass die politischen, militärischen und wirtschaftlichen Tur-bulenzen auch am Aktienmarkt nicht spurlos vorübergehen konnten, ist vollkommen einleuchtend, doch der Sachwertcharakter der Aktie schützte den Anleger damals - wie heute immer noch - vor den Gefahren der Geldentwertung.
Nach der erfolgreichen Inflationsbekämpfung und der Einführung der Reichsmark 1924 stabilisierten sich zunächst auch die Verhältnisse am Aktienmarkt wieder. Im April 1927 erreichten die Börsenkurse ihren Höchststand während der Zeit der Weimarer Republik. Vor und während der Weltwirtschaftskrise (1929 – 1933) sanken die Kurse dann auf etwa ein Drittel ihres vormaligen Höchststandes, bis sie im Jahr 1931/32 wegen der Bankenkrise zeitweise ausgesetzt werden mussten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden durch die Währungsreform vom 20./21. Juni 1948 die Reichsmarkguthaben letztlich im Verhältnis 100 RM : 6,5 DM reduziert. Die meisten Schuldverhältnisse wurden im Verhältnis 10 RM : 1 DM umgestellt. Darüber hinaus erhielt jeder Bundesbürger in zwei Etappen einen Anfangsbestand von 60 DM.
Natürlich hatten auch die Aktienbesitzer schwere Verluste erlitten. Alle Betriebe in Mittel- und Ostdeutschland waren enteignet und/oder demontiert, und die in den drei westlichen Besatzungszonen und in West-Berlin gelegenen Betriebsstätten hatten während des Krieges schwere Beschädigungen erlitten. Die Aktiengesellschaften nahmen aber bald nach dem Ende des Krieges ihre Tätigkeit wieder auf, und im Jahr 1954 zahlte die Siemens AG als erstes deutsches Unternehmen in der Bundesrepublik eine Dividende. Auch wenn die wirtschaftliche Erholung nach dem Zweiten Weltkrieg wesentlich längere Zeit benötigte als nach dem Ersten Weltkrieg, so konnte der Aktionär doch wiederum einen größeren Teil seines Vermögens vor der Diktatur, dem Krieg und seinen Folgeschäden retten als der Sparer, der sich allein auf die Solidität der staatlichen Schuldner verlassen hatte. 1945 hatte sich das Vermögen eines Aktionärs ungefähr halbiert, ausgehend vom Indexstand von 1933, Anleiheinhaber hingegen hatten nur noch 14 Prozent ihres anfänglichen Guthabens.

hier alles im Detail:

http://www.dai.de/internet/dai/dai-2-0.nsf/0/41256A99002BDD55C12569AF0032B1D9
________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Und obendrauf im speziellen die duchaus spannende Geschichte speziell der Daimler-Aktie, vor, waehrend und nach den Weltkriegen I und II sowie den Waehrungsreformen und sonstigen Nachkriegswirren:

Adolf Hitlers erster Daimler-Wagen im Herbst 1923 kostete uebrigens damals 33,33 Millarden Mark plus 10 Millionen fuer eine Satz Winterreifen...[[freude]]

Der Erste Weltkrieg brachte den Aktionären beider Unternehmen jährlich neue Rekordgewinne. Immer mehr Leute gingen, wie es in Stuttgart heißt, beim Daimler schaffen. Es gab Kapitalerhöhungen und abenteuerliche Dividenden. Nach dem Ersten Weltkrieg aber stockte das Wachstum. Die Konjunktur lag danieder, ein verlorener Weltkrieg hinterlässt halt Spuren. Der Versailler Vertrag verbot den Deutschen die Rüstungsproduktion, auf die beide Unternehmen ja gerade in den Kriegsjahren zu 90 bis 100 Prozent umgestiegen waren. Da sie jedoch darauf setzten, dass es bald wieder damit losginge, wurden einige Produktionsstätten nicht auf zivile Produktion umgestellt, sondern schlicht eingemottet.
Und Mitte der 20er Jahre ging es dann auch wieder bergauf. Das Geschäft mit den großen und schnellen Autos von Daimler und Benz entwickelte sich, und die Rüstungsproduktion lief ebenfalls wieder an. Mittlerweile gab es intensive Kontakte zwischen den beiden Großunternehmen. Das hatte die Deutsche Bank eingefädelt, die nach wie vor in beiden Aktiengesellschaften den Aufsichtsrat dominierte. Als wieder viel Geld für neue, vielversprechende Investitionen benötigt wurde, kam es zur Fusion. Im Juni 1926 tagten die beiden Hauptversammlungen – damals hießen sie noch "Generalversammlung" – und beschlossen jeweils mit überwältigender Mehrheit den Zusammenschluss sowie den Umtausch der Aktien im Verhältnis von 1:1 in die Aktie des neuen Unternehmens – der "Daimler-Benz AG". Der Einfluss der Deutschen Bank war nach der Mega-Fusion noch stärker. Karl Heinz Roth bezeichnet in dem von der Hamburger Stiftung für Sozialgeschichte herausgegebenen "Daimler-Benz-Buch" die Daimler-Benz AG als Industriefiliale der Deutschen Bank.
Der neuen Aktie ging es von Anfang an gut und von Jahr zu Jahr besser. Die "Silberpfeile" hatten einen Rennerfolg nach dem anderen. Die Pkws, die mittlerweile jeder unter dem Mädchennamen Mercedes kannte, erfreuten sich weltweit bei Königen, Kaisern, Präsidenten und Multimillionären großer Beliebtheit. Über einen der treuesten Kunden spricht die Unternehmensleitung heute allerdings nicht mehr so gerne: den leidenschaftlichen Mercedes-Fahrer Adolf Hitler. Nachdem er sich im September 1923 den ersten Mercedes gekauft hatte, wechselte er nie wieder die Marke. Da das übrigens noch zur Zeit der Hyperinflation war, kostete der Wagen damals über 33,33 Milliarden Mark plus zehn Millionen Mark für einen Satz Winterreifen.
Der gute Kontakt zwischen der Daimler-Benz AG und den Nazis sollte sich später für die Aktionäre noch auszahlen. Vorerst gerieten sie aber ins Schwitzen: Der unter dem Namen "Schwarzer Freitag" bekannt gewordene Kurssturz der Aktien an den Börsen und die darauf folgende weltweite Wirtschaftskrise gingen auch an der Daimler-Benz AG nicht spurlos vorüber.
Zwischen 1928 und 1932 wurden Tausende von Beschäftigten entlassen. Umsatz und Gewinn sanken, kurzzeitig machte Daimler-Benz sogar Verluste. Der Aktienwert ging ziemlich in den Keller. Als Gewinner erwies sich allerdings, wer – anstatt zu verkaufen – es sich leisten konnte, die Aktien in der Hoffnung auf bessere Zeiten für die nächsten fünf Jahre im Tresor bzw. im Depot bei der Bank liegen zu lassen.
Denn Ende 1932 war eine weltweite Erholung der Wirtschaft in Sicht. Als zudem in Deutschland 1933 die Nazis an die Macht gelangten, propagierten sie Aufschwung durch Motorisierung der Gesellschaft und Intensivierung der Aufrüstung. Und vorerst schien diese Rechnung aufzugehen. Der Aktienkurs und die Dividenden stiegen jährlich mit zunehmendem Tempo, und es gab mehrere Kapitalerhöhungen. Banken, Unternehmensleitung, Belegschaft und Aktionäre schienen an einem Strang zu ziehen.
Ende der 40er Jahre ging es der Daimler-Benz-Aktie so wie in der Zeit der Weltwirtschaftskrise Ende der zwanziger Jahre: Am besten waren diejenigen Aktionäre dran, die es sich leisten konnten, die Aktie im Tresor der Bank liegen zu lassen. Denn so konnten sie nur gewinnen, mit steigender Tendenz. Zudem begünstigte die Währungsreform Aktionäre erheblich. Denn im Gegensatz zu Barvermögen in Reichsmark, das entweder verfiel oder im Verhältnis 10 zu 1 in die neue Wäh rung D-Mark umgetauscht wurde, konnten die Aktien im Verhältnis 5 zu 3 getauscht werden.

hier alles : http://www.labournet.de/branchen/auto/dc/dc-aktie.html

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Krise ? Welche Krise ? - Einige Gedanken zur Strategie für die Krise (mT)

weissgarnix @, Freitag, 21.12.2007, 05:26 (vor 6609 Tagen) @ DT

Ich halte dieses ganze "Krise"-Geschreibsel - angesichts fast aller Märkte nahe der ATHs und der Weltwirtschaft nach wie vor am Brummen - für ziemlichen Kokolores. Seit geraumer Zeit fahre ich meine Aktienquote daher auch wieder hoch, auf annähernd 100%.

Aktien sind mM nach ein deutlich besserer Inflation-Hedge als Gold. "Gold" wird von den meisten hier als "Krisenwährung" auch gar nicht richtig begriffen, Certinas Hinweis geht da genau in die richtige Richtung. Und ein paar tausend Euro Cash habe ich natürlich auch für Notfälle zuhause, aber wie sollte man größere Beträge "sicher" zuhause aufbewahren ? - Daher keine Lösung, soweit es mich betrifft.

antworten
 

Bitte etwas genauer... Gold, Silber, Notzeiten - certina

MI @, Freitag, 21.12.2007, 05:38 (vor 6609 Tagen) @ certina

Und die knallharten Erfahrungen, dass in den Hungersnoeten die
Bauern/Landwirte eben k e i n e Gold - und Silberbarren (oder halt
Zahngold, Eheringe, Goldmuenzen) angenommen haben als Gegenwert fuer
Essbares, sondern handfeste Tauschwaren“ bevorzugt haben

Hallo certina,

das mag stimmen. Aber heißt nicht, daß man in solchen Zeiten mit PMs überhaupt nichts anfangen kann. Nichtzuletzt kann man es ja als Zwischentauschmittel benutzen (also GZ damit besorgen oder eben irgendwas, was der Bauer lieber will). Aber idealerweise natürlich rettet man es über die Zeit und hat das schon mal was.

Derzeit lese ich das Buch "Der schwarze Obelisk" von Remarque. Handlungsort: Deutschland Handlungszeit: 1923. Irgendwo mittendrin in der Hyperinfla und im Buch taucht endlich einmal eine Goldmünze auf. Das war natürlich interessant. Laut Romanist kamen den Beteiligten Tränen in die Augen ("Was ist es wert?" "Ooch, du kannst damit einen halben Häuserblock kaufen, z. B." - genauen Wortlaut kenne ich gerade nicht, aber so in der Art war es).

Grüße,
MI

antworten
 

Neeeeeee.... sondern:

MI @, Freitag, 21.12.2007, 06:05 (vor 6609 Tagen) @ FOX-NEWS

Kaffe, Kakao, Zigaretten, Schokolade, Schnaps, Süßwaren, Kondome...

also lauter Sachen, die man andauernd und besonders in Notzeiten so braucht [[zwinker]]

Grüße,
MI

antworten
 

Aktien dann aber vielleicht besser in Form effektiver Stücke?

NaturalBornKieler ⌂ @, Nördliches Norddeutschland, Freitag, 21.12.2007, 06:14 (vor 6609 Tagen) @ certina

Wenn man sich heute Aktien kauft, dann erhält i. d. R. keine effektiven Stücke, sondern paar elektrische Impulse bzw. etwas Magnetismus auf einem Speichermedium, oder so ähnlich. Ob diese Impulse eine massive Krise überstehen? Man kann sie eben nicht in die Jacke eines Kindes einnähen und mitnehmen.

--
Dieses Posting wurde ohne Verwendung von Beleidigungen oder persönlichen Angriffen erstellt. Falls diese gewünscht sind, damit das Posting besser in den derzeitigen Grundton des Forums passt, werden sie gern nachgereicht.

antworten
 

Und womit kauf ich bei den Arabern Öl?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 21.12.2007, 06:22 (vor 6609 Tagen) @ MI

Kaffe, Kakao, Zigaretten, Schokolade, Schnaps, Süßwaren, Kondome...

also lauter Sachen, die man andauernd und besonders in Notzeiten so
braucht [[zwinker]]

... Nachkriegsszenario ...


Grüße,
MI

Kondome?

Neee ... die wollen dann Gold. Und Silber.

Ich glaube, hier hat jeder sein eigenes Krisenszenario. Vielleicht sollten wir da erstmal Klarheit schaffen ....

Gruß

--
[image]
** Geliefert wie bestellt! **

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Krise ? Welche Krise ? - Pardon,... - weissgarnix

MI @, Freitag, 21.12.2007, 06:23 (vor 6609 Tagen) @ weissgarnix

Die EZB setzt mal eben 350 Mrd. Flocken in die Welt, und das soll keine - oder doch wohl zumindest ein sehr ernstzunehmender Hinweis für eine - Krise sein?

Ich halte dieses ganze "Krise"-Geschreibsel - angesichts fast aller Märkte
nahe der ATHs

Das besagt nichts, kann genausogut als Spekuwahn durchgehen. Und da sich die Indizies sowieso längst vom realen Leben verabschiedet haben, ist die Börse eh kein Gradmesser mehr für eine Krise.

und der Weltwirtschaft nach wie vor am Brummen

Jou, und 17 Millionen Amis machen Schulden, damit sie ihre Hütten warm kriegen. Und ohne HartzIV würden hierzulande bei 7 Mio die Lichter ausgehen. Was nutzt denn eine "brummende Wirtschaft", wenn das dabei erwirtschaftete Geld irgendwo versickert??

Seit geraumer Zeit fahre ich meine Aktienquote daher
auch wieder hoch, auf annähernd 100%.

Der eine machts in PMs, der andere in Aktien. Denk aber dran, daß du PMs im Notfall in der Hand hast, Aktien aber erst mal verkaufen mußt -> Buchungsvorgang, Bankenverfügbarkeit usw.

Aktien sind mM nach ein deutlich besserer Inflation-Hedge als Gold.

Ich würd eher sagen: eine Frage des timings. Gibt immer Zeiten - auch innerhalb der Infla, wo das eine klar besser ist, als das andere.

"Gold" wird von den meisten hier als "Krisenwährung" auch gar nicht richtig
begriffen, Certinas Hinweis geht da genau in die richtige Richtung.

s. http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=2820

ein paar tausend Euro Cash habe ich natürlich auch für Notfälle zuhause

hoffentlich in maximal 20er Stückelung. 50er werden schwierig, 100er und drüber wirste gar nicht los (sieht man ja heute schon)

aber wie sollte man größere Beträge "sicher" zuhause aufbewahren ? - Daher
keine Lösung, soweit es mich betrifft.

Richtig, wüßte ich auch keine Lösung.

Grüße,
MI

antworten
 

war auch nicht ganz so ernst genmeint... oT

MI @, Freitag, 21.12.2007, 06:27 (vor 6609 Tagen) @ FOX-NEWS

- kein Text -

antworten
 

Neeeeeee.... sondern:

Panzerknacker @, Zollgrenzbezirk, Freitag, 21.12.2007, 06:27 (vor 6609 Tagen) @ MI

Kaffe, Kakao, Zigaretten, Schokolade, Schnaps, Süßwaren, Kondome...

also lauter Sachen, die man andauernd und besonders in Notzeiten so
braucht [[zwinker]]

Grüße,
MI

Hi MI,

wenn ich genug von dem obigen Zeug habe, kannst von mir Holz auch immer gern gegen EM kriegen.

--
Gruß!
--
PK

antworten
 

Wie sieht es mit Minenwerten aus? Verkaufen? / Ich meine ja ....

Elli ⌂ @, Freitag, 21.12.2007, 06:44 (vor 6609 Tagen) @ Petrov

Nicht, weil Aktien Papier sind (bzw. elektronische Buchungen im Depot), sondern .... jetzt zitiere ich Martin Siegel:

"Interessanterweise haben die Goldminenaktien ihren Hebel auf den Goldpreis im Jahresverlauf 2007
komplett verloren. Während die Goldminenaktien früher mit einem Hebel von 2-3 auf den Goldpreis
reagiert haben, entwickelten sich die Goldminenaktien in den letzten Monaten weitgehend parallel
zum Goldpreis. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Vor allem aber führten explodierende Kosten
dazu, daß die Gewinne bei einem steigenden Goldpreis nicht mehr überproportional zum Goldpreis
zulegen können. Vielfach sorgten auch Probleme bei der Genehmigung neuer Minen zu hohen
Kosten. Nicht zuletzt führte auch das positivere Umfeld dazu, daß die Manager der Gesellschaften
höhere Vergütungen durchgesetzt haben."

Besser Gold und Silber direkt.

antworten
 

Krise ? Welche Krise ? - Pardon,... - weissgarnix

weissgarnix @, Freitag, 21.12.2007, 06:50 (vor 6609 Tagen) @ MI

Die EZB setzt mal eben 350 Mrd. Flocken in die Welt, und das soll keine -
oder doch wohl zumindest ein sehr ernstzunehmender Hinweis für eine -
Krise sein?

Doch für eine temporäre Liquiditätskrise am Geldmarkt, die sehe ich wohl auch, aber die meinte ich nicht. Und von der ist auch hier in diesem Thread in Wahrheit nicht die Rede. Die ganz große Wirtschaftskrise, deflationär oder hyperinflationär oder was weiss ich sonst, von der ist die Rede. Und die sehe ich schlicht nicht. Und ich sehe auch nicht, dass sich das eine aus dem anderen ergibt.

Das besagt nichts, kann genausogut als Spekuwahn durchgehen. Und da sich
die Indizies sowieso längst vom realen Leben verabschiedet haben, ist die
Börse eh kein Gradmesser mehr für eine Krise.


Nein, ein Spekulationswahn sieht ganz anders aus. Aktien sind im historischen Vergleich keineswegs teuer (vor allem japanische und deutsche). Was hingegen "teuer" ist sind Bonds und ... Gold.

und der Weltwirtschaft nach wie vor am Brummen


Jou, und 17 Millionen Amis machen Schulden, damit sie ihre Hütten warm
kriegen.


Who gives a shit ?

Und ohne HartzIV würden hierzulande bei 7 Mio die Lichter
ausgehen. Was nutzt denn eine "brummende Wirtschaft", wenn das dabei
erwirtschaftete Geld irgendwo versickert??

Es versickert ja keineswegs, es gehört nur nicht unbedingt denen, von denen du meinst, dass es ihnen gehören sollte. Vielleicht ist das aber ja nur deine Meinung. Ich jedenfalls werde ihn 2007 soviel Kohle verdienen, wie noch selten zuvor in meinem Leben. Und ich bin garantiert nicht der einzige. Und ich bin auch kein Freimaurer, Illuminati, Mitglied der CoL, Heuschrecke, etc.etc.etc ... ich bin schlicht ein stinknormaler Typ, zugegebenermaßen mit einem etwas exponierten Beruf. Es gibt daher tausende und zigtausende, vermutlich sogar hundertausende alleine in Deutschland, denen es dieses Jahr exakt so gehen wird, wie mir.

Der eine machts in PMs, der andere in Aktien. Denk aber dran, daß du PMs
im Notfall in der Hand hast, Aktien aber erst mal verkaufen mußt ->
Buchungsvorgang, Bankenverfügbarkeit usw.

Warum sollte ich ausgerechnet in einer Krise verkaufen ? Vermutlich würde ich dann sogar noch zukaufen. Mein Hauptproblem ist, wie ich hier schon mal vor einiger Zeit schrieb, dass ich nie genau weiss, ob ich genügend Cash als Reserve halte, um gegebenenfalls "billiger" nachkaufen zu können.

Mein Überleben während einer Krise hängt auch nicht primär von meinem Vermögen ab, sondern von meinen professionellen Fähigkeiten. Daher ist meine favorisierte Krisenstrategie auch die, zu können oder zu lernen, was immer "dann" gefragt sein wird. Oder, falls das nicht geht, eben dort hinzugehen, wo dem so ist.

antworten
 

Die nächste, richtige Kriese wird unsere letzte - my opinion (mT)

SUCRAM, Freitag, 21.12.2007, 06:50 (vor 6609 Tagen) @ weissgarnix

Aktien sind mM nach ein deutlich besserer Inflation-Hedge als Gold.

Kommt sicher auf die Art de Crashes an. Ein Bauer, im obigen Fall, würde noch weniger ein Stück Papier haben wollen....

Aber bleiben wir mal auf dem Boden: Eine Kriese, wie sie hier besprochen wird, wird es nicht mehr geben, ebensowenig einen Krieg in den Ausmassen WK II. Wir werden keinen Neuanfang á la 1948 mehr miterleben "dürfen".

My opinion.: es wird, mit Kurskorrekturen, weiter aufwaerts gehen oder gaaaaanz steil bergab, ohne dass dann noch Gold, Aktien, Bauern, Sichel, Säge, etc. eine Rolle spielen. Es geht also immer so weiter oder es kommt zur Katastrophe ungeahnten Ausmasses (WKIII?), wo ehe alle hier beschriebenen Vorkehrungen für die Katz sind.

Aber da dieses Szenario in meinen Planungen kein Platz hat (da sich sonst jedes Planen erledigt hätte), schliesse ich mich @weissgarnix an: Aktien solider Unternehmen und ein wenig Cash, oder auch Gold.

Eine reine Tausch"wirtschaft", Kartoffel gegen Sichel, werden wir als Gesamtheit nicht mehr erleben.

Einen weihnachtlichen Gruss

antworten
 

Krise ? Welche Krise ? - das generelle Problem

MI @, Freitag, 21.12.2007, 07:15 (vor 6609 Tagen) @ weissgarnix

Ich jedenfalls werde ihn 2007 soviel Kohle verdienen,
wie noch selten zuvor in meinem Leben.

Ich gratuliere, daher kannst du auch nichts wirklich krisenhaftes erkennen. Es gibt solche Fälle, ich kenne auch welche aus meinem Umfeld, und das sei dir und anderen unbenommen. Was ich aber generell als Problem ansehe, und das ist durch Fälle wie dir u.a. nicht gelöst, ist daß man mit einfacher Arbeit seinen Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten kann.

Mittlerweile ist es sogar soweit, daß Frau UND Mann arbeiten gehen müssen, und dass selbst DANN nicht mehr das Geld reicht. Derzeit gilt das noch für die "unteren" Etagen, aber IMHO hangelt sich das langsam aber sicher nach oben durch. Und wenn das nicht gestoppt wird, dann gibts DIE Krise.

Na gut, soweit sind wir noch nicht, bei mir ist auch alles in trockenen Tüchern, ich kann mich nicht wirklich beklagen. Das Grundgefühl aber bleibt.

Gruß,
MI

antworten
 

Krise ? Welche Krise ? - das generelle Problem

weissgarnix @, Freitag, 21.12.2007, 07:57 (vor 6609 Tagen) @ MI

Was ich aber generell als Problem
ansehe, und das ist durch Fälle wie dir u.a. nicht gelöst, ist daß man mit
einfacher Arbeit seinen Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten kann.

Definiere "einfache Arbeit" und "Lebensunterhalt". Ich behaupte, dass sich mit "einfacher" Arbeit, auch "einfacher" Lebensunterhalt bestreiten läßt. Nur, wenn "einfache Arbeit" irgendwelche Hilfsarbeiten, Supermarktkassiererin oder simple Lagerarbeiterjobs bedeutet, dann wird der "einfache" Lebensunterhalt vermutlich nicht den jährlichen Urlaub in Mallorca, den BMW und das schmucke Einfamilienhäuschen bedeuten können. Sondern wesentlich simplere und billigere Dinge, vermutlich ohne jeglichen Luxus oder irgendwelche Extras, werden reichen müssen. Die meisten scheitern jedoch nicht an ihrem Einkommen, sondern an ihrem Anspruchsdenken.

antworten
 

Bitte etwas genauer... Gold, Silber, Notzeiten - certina

certina, Freitag, 21.12.2007, 09:49 (vor 6609 Tagen) @ MI

Zeit und hat das schon mal was.

Derzeit lese ich das Buch "Der schwarze Obelisk" von Remarque.
Handlungsort: Deutschland Handlungszeit: 1923. Irgendwo mittendrin in der
Hyperinfla und im Buch taucht endlich einmal eine Goldmünze auf. Das war
natürlich interessant. Laut Romanist kamen den Beteiligten Tränen in die
Augen ("Was ist es wert?" "Ooch, du kannst damit einen halben Häuserblock
kaufen, z. B." - genauen Wortlaut kenne ich gerade nicht, aber so in der
Art war es).

Grüße,
MI

hola MI,

...ja, wer will denn aber "h a l b e Haeuserbloecke haben ?
Da handelt man sich doch nur (unnuetze) Arbeit mit ein...und
womoeglich noch Mieter wie Taktiker und Co..."[[freude]] [[freude]] [[freude]]

Gleich een "nix fur unjuuut" nach Baerlin.

tschuess
G.C.

antworten
 

Unimog - der ultimative Nutz- und Spaßfaktor

dieter, Freitag, 21.12.2007, 11:01 (vor 6609 Tagen) @ ventura


PS Höre alte LKWs werden teurer...
Konnte man 1948 auch gut gebrauchen.


Wie wäre es mit dem hier:
den gibts auch als Doppelkabiner. Das ist dann ein 7-Sitzer für die Familie!!!
Habe dieses Jahr immer wieder mal nach einem guten Gebrauchten Ausschau gehalten, aber noch keinen in meiner Wunschausstattung gefunden:
DoKa, Kipper oder Wechselpritsche, Arb.-Gr. I+II = 32 Gänge, Zapfwelle vorne + hinten, 4fach Hydraulik v+h, Luft v+h, vorne Anbauplatte, hinten Kraftheber, 32to Anhängelast und am besten mit starker Maschine, ggf. noch mit Nebenantrieb. Wenn ich bis zum Sommer 08 nichts passendes finde, bin ich auch zu Kompromissen bereit, Nachrüsten ist allerdings recht teuer.

zum Fahrbericht U 1450

Gruß Dieter

antworten
 

Nochmal nachgehakt... - weissgarnix

Lex Mercatoria @, Freitag, 21.12.2007, 11:36 (vor 6609 Tagen) @ weissgarnix

Das besagt nichts, kann genausogut als Spekuwahn durchgehen. Und da

sich

Nein, ein Spekulationswahn sieht ganz anders aus. Aktien sind im
historischen Vergleich keineswegs teuer (vor allem japanische und
deutsche). Was hingegen "teuer" ist sind Bonds und ... Gold

Warum ist Gold teuer?


Es versickert ja keineswegs, es gehört nur nicht unbedingt denen, von
denen du meinst, dass es ihnen gehören sollte. Vielleicht ist das aber ja
nur deine Meinung. Ich jedenfalls werde ihn 2007 soviel Kohle verdienen,
wie noch selten zuvor in meinem Leben. Und ich bin garantiert nicht der
einzige. Und ich bin auch kein Freimaurer, Illuminati, Mitglied der CoL,
Heuschrecke, etc.etc.etc ... ich bin schlicht ein stinknormaler Typ,
zugegebenermaßen mit einem etwas exponierten Beruf. Es gibt daher tausende
und zigtausende, vermutlich sogar hundertausende alleine in Deutschland,
denen es dieses Jahr exakt so gehen wird, wie mir.

Wie man aus der bloßen Tatsache heraus, daß es einem selbst hervorragend geht
schlußfolgern kann, daß die Welt in einem passablen Zustand ist, erschliesst
sich mit noch nicht so ganz...
Selbst aus einer (beruflichen) Position heraus, bei der man einen größeren
Horizont überblickt als Liesschen Müller, wäre ich mit solchen
Schlußfolgerungen sehr vorsichtig.
Wenn ich von mir und meiner Einkommensentwicklung der letzten Jahre ausgehe,
dann noch mein persönliches Umfeld berücksichtige, müsste ich ohne weitere
Umstände zum Schluß kommen, der Welt geht es hervorragend - und morgen wird
es ihr sogar noch besser gehen. Inflation? Hey - scheiss die Wand an - selbst
wenn ich ansetze, 1 Euro = 1 DM, ist bei mir alles im grünen Bereich!
Inflation ist das, was die anderen drückt - mich nicht!

Und dieser Umstand meiner eigenen Situation soll Bedeutung haben, bei der
Frage, was in nächster Zeit auf uns zu kommt?
Ehrlich?
Das hätte ich nicht gedacht...

Wenn das so ist, dann kann ich ja heute beruhigt schlafen gehen!


Mein Überleben während einer Krise hängt auch nicht primär von meinem
Vermögen ab, sondern von meinen professionellen Fähigkeiten. Daher ist
meine favorisierte Krisenstrategie auch die, zu können oder zu lernen, was
immer "dann" gefragt sein wird. Oder, falls das nicht geht, eben dort
hinzugehen, wo dem so ist.

So handeln zu können ist aber bereits ein großes Privileg, daß auch nur eine
Minderheit geniesst - ähnlich wie Deine gute Einkommenssituation.


Deinen übrigen Ausführungen in diesem Thread kann ich folgen und ich empfinde
Dein optimistisches "Gegengewicht" hier im Forum auch sehr erfrischend - bitte weiter so!


Gruß
Lex

antworten
 

Ergänzung

Praxedis, Freitag, 21.12.2007, 11:54 (vor 6609 Tagen) @ MI

Kaffe, Kakao, Zigaretten, Schokolade, Schnaps, Süßwaren, Kondome...

Als Ergänzung:
Tampons, Damenbinden, Windeln, WC-Papier, Tempo-TaTü, Küchentücher
Rasierklingen!!! Rasierseife, Zahnbürsten, Zahnpasta, Aspirin, …to be continued

antworten
 

Nochmal nachgehakt... - weissgarnix

weissgarnix @, Freitag, 21.12.2007, 15:14 (vor 6609 Tagen) @ Lex Mercatoria

Warum ist Gold teuer?

Ich finde eine Wertsteigerung von 100% und mehr binnen weniger Jahre bei einem asset, das weder wertschöpfend ist (wie Aktien), noch Zinsen einbringt (wie Bonds) noch als Industrierohstoff eine stark zugenommene Nachfrage verzeichnet (wie Cu, Pb, Ni, Zn, Sn) schlicht übertrieben. Zumal Gold nachweislich kein Inflation-Hedge ist, weil sonst müßten Preisentwicklung als auch Korrelationen mit anderen asset-Klassen über die letzten paar Jahre ganz anders aussehen.
Und das Gold irgendwie "wertsichernd" wäre, ist ebenfalls falsch. Dazu bedarf es lediglich der Analyse des inflationsbereinigten Goldpreisverlaufes zwischen 1980 und 2000. Daher sehe ich insgesamt wenig Gründe, warum es heute doppelt so viel kosten sollte, wie noch vor 2-3 Jahren.

Wie man aus der bloßen Tatsache heraus, daß es einem selbst hervorragend
geht
schlußfolgern kann, daß die Welt in einem passablen Zustand ist,
erschliesst
sich mit noch nicht so ganz...

Ich schrieb ja was gänzlich anderes, nämlich, dass es just nicht nur mir so gehen wird, sondern zig- und hunderttausenden anderen auch. Und das ganze war nicht als "Alles supie, weiter so!"-Statement angelegt, sondern als Replik auf ein Vorposting, in dem es sinngemäß hiess, die brummende Weltwirtschaft liesse für die Erwerbstätigen nichts übrig.

Und dieser Umstand meiner eigenen Situation soll Bedeutung haben, bei der
Frage, was in nächster Zeit auf uns zu kommt?
Ehrlich?
Das hätte ich nicht gedacht...

Gegenfrage: was deutet konkret darauf hin, dass die Weltwirtschaft kurz vor dem Exitus steht oder morgen die Butter 20 Euro kosten wird ? - Ich kann da leider nichts ausmachen. Und all die Finanzmarktquerelen gab's, teils in ziemlich ähnlichen Mustern und Ausprägungen, auch schon vor Jahrzehnten ... Ich sehe nichts, was mich um den Schlaf bringen würde. Wenn morgen eine große Bank vor der Pleite stehen und nicht mindestens 200 Politiker aller Couleurs "Hilfe!" rufen sollten, dann würde ich anfangen, mir Sorgen zu machen ...

Wenn das so ist, dann kann ich ja heute beruhigt schlafen gehen!

Mache ich jeden Tag. Über Geld und Wirtschaft grüble ich prinzipiell nur zwischen 9 und 17 Uhr ... kann ich nur jedem empfehlen, hebt die Lebensqualität kollossal.

So handeln zu können ist aber bereits ein großes Privileg, daß auch nur
eine
Minderheit geniesst - ähnlich wie Deine gute Einkommenssituation.

Stimmt. Aber erstens ging es in meinem Posting nicht darum, dass die Welt ungerecht und Möglichkeiten asymmetrisch verteilt wären, und zweitens hat genau das nun wirklich jeder selbst in der Hand. Vom Straßenfeger zum Uni-Dozenten wird es vielleicht nicht gleich klappen, aber mich erstaunt es immer wieder, wie träge und unflexibel manche Leute sind, denen man auf den ersten Blick ansieht, dass sie weit unter ihren intellektuellen wie sozialen, und damit letztlich beruflichen, Möglichkeiten bleiben. Ich treffe über die kein Urteil, aber sie mögen sich bitte nicht darüber beschweren, dass das andere anders sehen und versuchen, ihr Potenzial wirklich auszuschöpfen. Im Großen wie im Kleinen.

antworten
 

contrarian

virgo, Samstag, 22.12.2007, 01:04 (vor 6608 Tagen) @ Elli

hmm,

könnte man auch als kontraindikator ansehen, dass derzeit eher weniger investoren in den minenwerten drinnen sind.

die minenwerte koennen derzeit genauso hinterher hinken, wie ende august; und wenn nun zwischen weihnachten und neujahr der boden für die nächste rallye gelegt wird (neben saisonalität, und der tatsache, dass edelmetalle immer mehr in den fokus des sicherheitsinteresses laufen), werden dann wohl auch die minenwerte wieder an fahrt aufnehmen.

muss halt jeder wissen, wie er das spiel einschätztund spielt.

antworten
 

Das sieht der Fritze Flink, der Kiesfahrer, aber etwas anders.

ingobert @, Samstag, 22.12.2007, 02:41 (vor 6608 Tagen) @ prinz_eisenherz

Hallo DT,
wie weit deine Vorstellungen gehen, wie groß der GAU sein wird, lässt sich
aus deinen hier genannten Vorstellungen nicht herleiten. Vermutlich stellst
du den dir so vor, das deine eigne Strategie genau hineinpasst. Das ist
zwar natürlich gehandelt, aber ist meist falsch.

Deine Suche nach dem Überleben nach dem Zusammenbruch beruht auf der Suche
nach Schutz, nach Sicherheit vor den Folgen einer gesellschaftlichen
Krisensituation. Ob so oder so, dieser Schutz, diese Sicherheit, wie auch
immer die zustande kommt, den kann nur eine Form der staatlichen Lenkung
und Organisation gewährleisten. Diese staatlichen Strukturen mal
angenommen und dazu deine zwei oder meine dritte und vierte Alternativen
genannt sind:

Barmittel, Geld als Barmittel in deinem persönlichen Besitz, die
Sachwerte, wie Grundstücke und Immobilien und Gold, als Metall, in der
Annahme, das dieses Metall in jeder nur denkbaren Zukunft einen Ersatz für
Geld, als wertvolles Tauschobjekt gegen das darstellt, was einen Teil
unseres Sicherheitsstrebens ausmacht, nach ausreichend Nahrung, Kleidung,
eine Wohnung mit einem Ofen, als Schutz vor der Witterung.

Alle diese Objekte sind ohne wenn und aber ohne den Schutz des Staates
undenkbar und somit der Willkür der staatlichen Organe ausgesetzt, schon
wegen der Drohung uns diesen Schutz zu entziehen und wegen des
Versprechens, uns diesen Schutz garantieren zu können.

Fall 1, das Geld:
Das Geld kann der Staat leicht kontrollieren und steuern, mit Aufwertung
und Entwertung, an vielen Stellen mit Abgaben, wie z. b. bei der Steuer
und kann den widerborstigen Rebellen die Knute der Polizei zeigen, mit
Strafe drohen, dem, der nicht gehorchen will.

Fall 2, das Gold:
Beim Gold, das ist eigentlich noch viel unsicherer, wenn du nach
Sicherheit verlangst, denn warum soll der Staat die privaten Besitzer von
Gold beschützen,

*** vor was sollte denn der Staat einen Goldbesitzer beschützen?

antworten
 

Das sieht der Fritze Flink, der Kiesfahrer, aber etwas anders.

prinz_eisenherz, Samstag, 22.12.2007, 03:31 (vor 6608 Tagen) @ ingobert

Hallo ingobert,
## vor was sollte denn der Staat einen Goldbesitzer beschützen?##

Ich frage es dich mal anders herum, worauf vertrauen denn die Goldbesitzer?
Das nach einer Krisensituation, die nachträglichen erzwungenen Strukturänderungen, das dann ihr Gold das Wert ist, welches im Augenblick den Preis ausmacht?

Das wird nicht so sein, denn der Preis, wenn denn der Staat eine Geld - Gold - Warenbeziehung zuläßt, der Preis für das Gold wird genauso abgewertet werden wie das Geld, die Grundstücke und sonstigen Vergleichsmaßstäbe zum Geld. Man sollte die Verantwortlichen bei der Exekutive eines Staates nicht als dümmer einschätzen als sie es wirklich sind, denn dann geht man denen schnell in die Falle. Wobei ich die hier abgemildert angenommen Endstation für diesen aktuellen Zeitabschnitt bezweifle, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Goldbesitzer sollten endlich realisieren, das Gold ein Metall ist, wenig nützlich, und nicht Aladins Wunderlampe.

bis denne
eisenherz

antworten
 

Das sieht der Fritze Flink, der Kiesfahrer, aber etwas anders.

ingobert @, Samstag, 22.12.2007, 07:03 (vor 6608 Tagen) @ prinz_eisenherz

Hallo ingobert,
## vor was sollte denn der Staat einen Goldbesitzer beschützen?##

Ich frage es dich mal anders herum, worauf vertrauen denn die
Goldbesitzer?

1. darauf, dass sie ihr Gold verstecken können
2. darauf, dass es nicht rostet

...aber ganz bestimmt nicht auf den Staat...

Gruß!

antworten
 

Was für eine königliche Einstellung zum Goldbesitz

prinz_eisenherz, Samstag, 22.12.2007, 08:12 (vor 6608 Tagen) @ ingobert

Hallo ingobert,
##
1. darauf, dass sie ihr Gold verstecken können
2. darauf, dass es nicht rostet
##

Das genau war das Vertrauen der Pharaonen mit ihren Grabbeigaben. Um sich herum vieles das was nicht rostet und verdammt gut versteckt war es auch. Dazu möchte ich dir gratulieren, denn viele tausend Jahre, manchmal allerdings auch nur wenige hundert Jahre später, haben wir klugen Neuzeitmenschen denn dann doch die Goldschätze gefunden.

Nur leider können wir den dort begrabenen König nicht mehr fragen, was ihm diese Schätze, die nicht rosten und die gut versteckt waren, an dem Ort nutzen wohin er sich nach seinen Tod auf die Reise gemacht hat. Ich als Anti - Romantiker würde meinen, gar nichts, denn die Schätze liegen ja noch am Ursprungsort und der König selbst liegt verfault daneben. Und sollte er wider erwarten doch in Richtung Sirius einen Platz im Paradies gefunden haben, was für ein königlicher Trottel derselbige dann doch war, dann hat er alles Gold, bei seinem schnellen Aufbruch, in seiner Grabhöhle schlicht und ergreifend vergessen mitzunehmen.
[[freude]]
Das ist als Gleichnis nur eines von vielen anderen Vergleichen, die mir zu einer Starkkrise einfallen, das Verstecken von Gold, solange bis man die Krise gar nicht mehr erlebt.

Persönlicher Hinweis:
Anstatt sich als König einfach nur einbuddeln, ein fröhliches Fest für seine Nachkommen zu organisieren und den Würmern und Maden ihr Werk vollenden zu lassen, und so als Nahrung für neues Leben sich im Kreislauf der Natur einzufügen, das nenne ich eine göttliche Auferstehung, ein ewiges Leben, aber Gold und Geschmeide um sich herum, sich einbalsamieren lassen, das bedeutet die ewige Verdammnis. Nun gut, ích bin ja auch kein Experte für die Wiederauferstehung und sehe es vielleicht etwas zu simpel, das mit dem ewigen Leben.

bis denne
eisenherz

antworten
 

Interessante strategische Krisengedanken

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Sonntag, 23.12.2007, 02:06 (vor 6607 Tagen) @ DT

Hi DT,

der Einfachheit halber habe ich mich gleich hinter Deinem diesen Thread eroeffnenden Beitrag reingeklemmt.

Ich bin groesstenteils zutiefst erstaunt, welche Krisen-Massnahmen die schreibenden Forumsteilnehmer hier angesichts der allgemeinen Lage in den deutschsprachigen Laendern Europas, vor allem auch in der BRDDR/DDR 2.0 selbst, im Hinblick auf Krisenbewaeltigung in eigener Sache als geeignet oder erwaegenswert erachten.

Zunaechst einmal werden im Thread Vergleiche zu jahrelangen Notzeiten der Zivilbevoelkerung nach den Waffenstillstandsabkommen und Einstellungen der Kampfhandlungen beider Weltkriege gemacht, die zweifellos den Charakter knackiger Notzeiten hatten, jedoch ist die Situation heutiger Zeiten bei einer daraus zeitlich abfolgenden Krise eine gaenzlich andere, und deshalb kann ich diesen Vergleich bestenfalls wie Aepfel mit Birnen charakterisieren.

Schon viel eher vergleichbar jedoch sind die Notzeiten der Zivilbevoelkerung im Zeitraum 1930 - 1933, die sich dadurch auszeichneten, dass keinesfalls nur voellig marginale Minderheiten trotz Krise wie die Maden im Speck lebten,
darunter auch der weit ueberwiegende Anteil der gesamten verbeamteten Staatsmafia.

Nach den beiden verlorenen WKs, insbesondere WK II, waren es naemlich solcherart marginale Minderheiten, die aufgrund ihres elitaeren Status zumindest immer noch recht gut zu leben vermochten, der weit ueberwiegende Anteil der verbeamteten Staatsmafia war jedoch gleichfalls kraeftig rasiert worden und traeumte wie hoffte auf bessere Zeiten.

Was nach dem Ende der beiden WKs aus Gruenden des allgemeinen Mangels fuer den Konsum der Zivilbevoelkerung zwar gleichfalls, jedoch in wesentlich geringeren Umfaengen stattfand wie im obigen Zeitraum anfangs der 1930er Jahre, das war das Abfischen der zivilen Schwarzmaerkte und die der Zivilbevoelkerung befohlene Ablieferung der als ueberschuessig erachteten Wertgueter jeglicher Art seitens der obrigkeitlichen Staatsmafia.

Insbesondere im Hinblick auf die Zeiten anfangs der 1930-er Jahre werden nach wie vor auch heute noch die damaligen staatsmafiosen Abfisch- und Ablieferungsaktionen auch aufgrund siegermaechtlicher Wunschgeschichte sehr sorgsam verdeckt kolportiert, weil eine sog. Demokratie sich mit staatsmafios zuweilem rigorosestem Abraeumen bestenfalls nur sehr schlecht vertraegt.

Wer jetzt aber der Ansicht ist, dass solche Abfisch- und Ablieferungsaktionen wennn schon dann stets auf den hochoffiziellen Legal-Wegen der Staatsmafia unter Einsatz deren Mannschaften nur zum Wohle der Allgemeinheit gegen die vielerorts agierenden poehsen poehsen Schwarzhaendler und Werte-Horter Werte stattgefunden habe, der irrt sich gewaltig.

Nicht zuletzt zeichneten nach Hitlers Machtantritt im Januar 1933 die sog. Blockwarte vor allem der Wohnhaeuser dafuer verantwortlich, dass jede Art von krimineller Betaetigung zu unterbleiben hatte, darunter gerade auch die Erpressung der Zivilbevoelkerung seitens voellig illegaler und in substaatlichen Sektoren und Raengen organisierten Klein-Rackett-Staatsbanditentums, jedoch in weit ueberwiegendem Masse die auf mehr individueller Betreuung setzende und ausgerichtete noetigende Erpressung der Zivilbuergerschaft seitens des staatsmafiosen Klein-Banditentums, welches sich fallweise als entsprechend effizienter erwiesen hatte.

Auch aus mancherlei Erzaehlungen von damaligen Zeitzeugen zu meinen Jugendzeiten in den 1950-er und 1960-er Jahren weiss ich auch um diese damaligen Gegebenheiten und Bedingungen staatsmafioser Machtdemonstrationen auf unteren Lokalebenen, die zeitweilig, naemlich vor Hitler's Machtantritt oftmals sehr geschickt "demokratisch" verdeckt, aber auch mehrere Jahre nach dem Mai 1945 zuweilen bis ins fast Unertraegliche fuer die Zivilbevoelkerung ausgewachsen waren.

Diese individuelle substaatsmafiose Betreuung, so wurde mir bereits vor Jahrzehnten von mehreren Seiten der zeitzeugenden Zivilbevoelkerung glaubhauft versichert, darunter meine eigenen Eltern, verlief zumeist so, dass ein bemantelter Schlapphut entweder an der Wohnungstuere klingelte oder vor der Haustuere oftmals auch qualmend wartete, um danach die speziell anliegenden Begehrlichkeiten zu vermitteln und zu regeln, aus denen es fuer die Zivilopfer fast nie ein Entkommen gab, weil bereits bei geringem Widerstand seiner Zivilopfer der Schlapphut sich als privilegierter Schusswaffentraeger zu erkennen gab.

Es soll auch schon vorgekommen sein, dass zunaechst zivile Gangster diese erpresserische Strickart der Sub-Staatsmafia sehr erfolgreich kopierten und zunaechst nach ihrer staatsmafiosen Festsetzung bald darauf ihre erpresserischen Operationen weiterhin fortsetzen konnten, dann allerdings unter staatsmafioser Nebenaufsicht, was gegenseitige fruchtbare Gedeihlichkeiten nach sich zog.

Deshalb vermisse ich hier in diesem Thread eine der allerwichtigsten Ausstaffierungen fuer ein Krisenmanagement per se heutiger Zeiten, diese wohl am besten vergleichbar mit dem Zeitraum 1930-1933, und das sind effektive und effiziente Waffen.

Muesste ich heutzutage in der BRDDR/DDR 2.0 residieren, dann haette ich zumindest 2 kurzlaeufige und 2 langlaeufige Schusswaffen greifbar, darueber hinaus einige Kleinsprengsaetze, und ich haette bereits seit laengerer Zeit die persoenliche Verbindung zu min 3 und max 6 vertrauenswuerdigen, zumindest aehnlich situierten und aehnlich denkenden und handelnden Leuten aufgebaut.

Dass aus verschiedenen Gruenden oben geschilderte Zeiten in nicht sehr ferner Zukunft wieder aufkommen werden, daran hege auch ich keinerlei Zweifel, nicht nur der sog. Sachsenskandal gab und gibt deutlich Aufschluss darueber.

Im Gegensatz zu den frueheren Zeiten anfangs der 1930-er Jahre hingegen muss heutzutage in der BRDDR/DDR 2.0 vielerorts zusaetzlich mit den Problemen einer zuweilen sehr inhomogenen und inkohaerenten Bevoelkerung dank MultiKulti gerechnet werden, darueber hinaus vermag ich auch ueberhaupt keinerlei Fehler auf einer Rechnung zu entdecken, die nicht marginale Teile der Bevoelkerung als voellig dekadent lebensunfaehig itemisieren, womit diese bereits im Vorkrisenfall kaum mehr kalkulierbar erscheinen.

Selbstverstaendlich geht es solcherart organisierten 4-7 Mann Kleingruppen auch um effektive und effiziente Selbstverteidung fuer die Wechselfaelle des kommenden Lebens, aber es ist auch durchaus kein Fehler dafuer geruestet zu sein, um schnell, effektiv und effizient zunaechst auf lokaler Ebene die weiteren Geschicke durch entsprechend geeignete Massnahmen ganz entscheident mit zu beeinflussen, denn wer zu spaet kommt, den bestraft bekanntlich der andere Warlord.

Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg, das hat auch so mancher Grosskopferte oder Grosskotz mit seiner eigenen Ruebe schmerzhaft erfahren muessen, nachdem er kurzerhand festgesetzt wurde...

Im uebrigen, ueber Massenpsychologie muss ich vor allem nicht jetzt etwas schreiben, in dieser Disziplin haben schon andere viele Lorbeerkraenze geerntet, darunter natuerlich auch der GUTE le Bon.

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

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Krisengedanken - Tassie: "Waffen" geht nicht!!!

MI @, Montag, 24.12.2007, 04:49 (vor 6606 Tagen) @ Tassie Devil

Das musst du doch wissen. In BRDDR 2.0 darf man sich mit auf alle nur erdenkliche Art und Weise auf Krisen vorbereiten, nur WAFFEN darf man sich keine zulegen.

Wenn es also in einem Thread darum geht, wie man sich auf eine Krise vorbereitet, dann bedeutet das immer:

Wie bereite ich mich auf eine Krise vor, außer daß ich Waffen ranhole?

Wie lerne ich, mein Hab und Gut vor Eindringlingen zu schützen? - ohne Waffen versteht sich. Z. B. eine Karate-Kurs könnte doch hilfreich sein.

Wie besorge ich mir Nahrungsmittel, wenn mein Vorrat aufgebraucht ist und die Läden immer noch zu sind? - friedlich natürlich!!

Also wirklich Tassie, du kommst vielleicht auf Ideen... <img src=" />

Grüße und schöne Tage,
MI

antworten
 

Krisengedanken - ...und sie dreht sich doch.

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Montag, 24.12.2007, 06:26 (vor 6606 Tagen) @ MI

Das musst du doch wissen. In BRDDR 2.0 darf man sich mit auf alle nur
erdenkliche Art und Weise auf Krisen vorbereiten, nur WAFFEN darf man sich
keine zulegen.

Ja klar doch, das ist keine Frage des Wissens sondern des Willens.

Einige, von denen ich weiss, haben sich auch keine WAFFEN zugelegt, weil sie wissen, dass sie das nicht duerfen.

Als Ersatz haben sie sich halt einige arms and weapons zugelegt, und wie mir glaubhaft versichert wurde gibt es kein deutsches Gesetz, das den Besitz von solchen arms und weapons verbietet.

Wenn es also in einem Thread darum geht, wie man sich auf eine Krise
vorbereitet, dann bedeutet das immer:

Wie bereite ich mich auf eine Krise vor, außer daß ich Waffen ranhole?

Wie lerne ich, mein Hab und Gut vor Eindringlingen zu schützen? - ohne
Waffen versteht sich. Z. B. eine Karate-Kurs könnte doch hilfreich sein.

Naja, vor dem eigenen Hab und Gut steht man zuallererst selbst, das es zu schuetzen gilt, und im Zweifelsfall sind zackig geschwungene Arme und Beine zwar zuweilen imponierend aber gegen einen sich kurz und entschlossen kruemmenden Zeigefinger doch etwas ineffektiv und ineffizient.

Wie besorge ich mir Nahrungsmittel, wenn mein Vorrat aufgebraucht ist und
die Läden immer noch zu sind? - friedlich natürlich!!

Ja, ein Hungersitzstreik vor einem verriegelten und verammelten Aldi Supermarkt, das ist auch ganz nach dem Geschmack von GruenInnen und anderen kerzchentragenden ArmleuchterInnen.

Also wirklich Tassie, du kommst vielleicht auf Ideen... <img src=" />

Nee nee, MI, diese Ideen stammen nicht von mir, da bist Du ganz schoen schief gewickelt.

Auch die 6-7 Mann-Gruppen aus meinem Vorbeitrag, wie auch dessen ganzer Inhalt, entstammen weder meinen Ideen noch meiner Phantasie, das sind alles Angelegenheiten, die das Leben schrieb und schreibt.

Da in diesem Forum mit Sicherheit auch die BRDDR/DDR 2.0 StaSi mitliest befleisssige ich mich einer recht vorsichtigen Ausdrucksweise, den ich will diesen Staatsmafiosos keine Ansatzstellen und -punkte liefern.

Sieh mal, MI, in der BRDDR/DDR 2.0 gibt es immer noch nicht wenige keinesfalls schlecht situierte reife und erfahrene Leute mit einem sehr guten Charakter und Leumund.

Diese Leute haben, wie ich, bereits vor Jahrzehnten von ihren Eltern und Grosseltern ueberzeugend vermittelt bekommen, was Staatsmafia tatsaechlich heisst und zu was eine solche faehig ist, darunter natuerlich auch die Truppen der StaSi.

Diese stets sehr zivil denkenden und handelnden Leute wissen deshalb seit bereits recht, nein, sehr langer Zeit, dass sie auf den Tag X vorbereitet sein muessen, weil der wiederum so sicher wie das Amen in der Kirche kommen wird.

Diese Leute hatten und haben niemals die Absicht oder den Willen, Deutschland als ihren Stammsitz zu verlassen, denn sie vertreten nach wie vor den Standpunkt, dass keine wie auch immer zurechtgedrehte oder -geschnitzte Staatsmafia ihrem rechtmaessigen Tun und Lassen unter regulaeren Umstaenden etwas auszusetzen geschweige denn etwas anhaben koennen.

Natuerlich wissen diese Leute auch, dass regulaere Umstaende zuweilen recht schnell Umkippen koennen, und dass sie wie ihre elterlichen und grosselterlichen Vorgaenger auf einen solchen Wechsel bestens vorbereitet sein muessen.

Und das sind sie u.a. dadurch, dass sie ihre gemeinsamen Konsensfaehigkeiten in Kleinstgruppen in etwa von mir genannten Groessenordnungen bereits seit langem pflegen.

Diese Leute wissen ganz genau, dass und wie sie der BRDDR/DDR 2.0 Staatsmafia im Hinblick auf Tag X wenigstens die bewusste und ganz entscheidende Nasenlaenge voraus sein werden, denn es geht hierbei um ein deja vu, das alles schon mindestens einmal da gewesen ist...

Grüße und schöne Tage,
MI

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

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