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Warum denken hier so viele national? Ich bin pro EU!

yatri @, Donnerstag, 24.01.2013, 01:32 (vor 4907 Tagen)

Es ist mir nicht leicht zu verstehen, welchen Vorteil einen stärker nationale Ausrichtung der deutschen Politik haben sollte.

Hier im Forum werden viele EU-kritische Stimmen laut.

Ich sehe aber nur das Problem der demokratischen Legitimation der EU, das Problem, die EU den Menschen als Ort des Vertrauens zu vermitteln, wo sie Mitsprache und Einfluß hätten, - Ähnliches war historisch immer auch in Deutschland selber zu beachten.
Ich meine nicht, dass etwas besser wäre, wenn Deutschland, Nord-Euro-Staaten-Länder-land mehr national, nationaler und weniger europäisch, EU-orientiert wäre.

Hier im Forum werden viele EU-kritische Stimmen laut.

Wie soll der hier oft besungene "deutsche Michel" Interessen folgen, ohne die bösen Briten und Griechen und schlimme Regierungslakaien wie der "Hosenanzug", der als "fremgesteuert" dargestellt wird.

(Kennen Sie den Witz:):Eigentlich finde ich ja den Steinbrück auch besser als die Merkel ...

--

Nee, nee, das Problem ist nur, wie Helmut Schmidt so treffend sagte, das wichtige "Projekt der Demokratisierung der EU" anzugehen, - Ähnliches war, wie oben schon beschrieben, historisch immer auch innnerhalb der deutschen "Gebiete" selber zu beachten.

Ich finde die EU gut, ich bin sogar stolz auf unsere EU - und fühle mich als EUler - und an der Speerspitze, Frontliga, ersten Reihe der Menschen, die gerne den kleinen Nationalismus für den Kontinent und das EU-gefühl aufzugeben , weil ich das neue Gefühl gewinne und mag.

Übrigens: ich bin Deutscher! richtiger Volksdeutscher!

So, ich musste mich mal als EU-Fan "outen". Ich spreche aber auch 6 Sprachen, bin viel rumgekommen und lieb' dieses weite EU-land.
Yatri

antworten
 

Das kann ich Dir sagen: (mT)

DT @, Donnerstag, 24.01.2013, 02:02 (vor 4907 Tagen) @ yatri
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 24.01.2013, 02:25

Meine eigenen Eindrücke (bin auch am ein oder anderen Ort gewesen):

Weil mit DEUTSCHEM Reparationsgeld die gesamte EU infrastrukturell und personell kuriert wird, aber eben besser als es in D der Fall ist.

Madrid und Bilbao haben Ubahnen, nagelneu, dazu noch Flughäfen, ebenfalls nagelneu. Mit deutschem Geld. Ich habe Regierungs- und Verwaltungsgebäude in Griechenland gesehen und ebenfalls in Spanien, nagelneu, sowas hab ich schon lange nicht mehr in D gesehen (außer in Berlin, das mit fast 50 Mrd EUR Finanzausgleich gepampert wurde).

Schulen, Unis, Kindergärten, Spielplätze, Strassen, Autobahnen, Eisenbahnen, S-Bahnen, Infrastruktur, Schwimmbäder, Sporthallen, der Wahnsinn. Alles tipp topp. Selbst in entlegenen Flecken.

Und fahr mal durch Duisburg, Dortmund, Köln, Bonn, Frankfurt, oder Kassel, Bremen, selbst durch so reiche Städte wie Stuttgart, Freiburg, Heidelberg. Grausamste Strassenzustände, versiffteste Unis, Schulen, Kitas, Sporthallen, Schwimmbäder. Autobahnen wie die A1/A4 bei Köln und Leverkusen, A8 bei Stuttgart sind seit Jahrzehnten verstopft. Wir sind die Melkkuh der Südländer, dazu noch der City of London und der Wallstreet, aber sie geben uns noch nicht mal 40 Mrd, um endlich mal die Autobahnen 3-spurig zu machen und mit Standstreifen zu versehen. Täglich fahren am Leonberger Dreieck 140000 Fahrzeuge vorbei, zum Daimler nach Böblingen/Sindelfingen, aber täglich ist 20 km Stau morgens und abends. Wieso lassen sie uns Hamster nicht wenigstens auf anständigen Strassen fahren, geben uns SBahnen, die gereinigt sind, lassen uns wieder Bahnhöfe mit Farbe streichen und die Pisse und Kloaken aus den Unterführungen rausspülen, mit den längst aus Einspargründen gestrichenen Reinigungskräften für die Bahn AG.

Wo geht das gesparte Geld hin? Richtig, an den Moloch Brüssel.

Das SEIN bestimmt das Bewußtsein. Solange schon morgens beim Gang zur SBahn der Dreck und die Pisse in mein Gesicht springen, der Zug dann verspätet ist, voll gestopft, verdreckt, vollgesprüht, der Bahnhof runtergekommen, die Strassen und Gebäude der Stadt, wo man nicht mehr weit von der DDR 1989 entfernt ist, und solange das Propagandaradio dann tönt, wie gut es doch Deutschland geht, die 1 EUR Jobber und Leiharbeiter und Praktikanten das Hamsterrad antreiben, damit die Ostküste Parties feiert, solange hasse ich diese EU.

Es kann genauso wenig sein, daß in Berlin, das nur vom Länderfinanzausgleich lebt, die Kitas frei sind, die SBahn nur die Hälfte kostet, während in Freiburg ein Kitaplatz 250 EUR im Monat kostet und der Nahverkehr doppelt so teuer ist. Denjenigen, die die Nassauer mit durchfüttern, denen muß es wenigstens noch besser gehen als den Gefütterten. Das ist schon lange nicht mehr so.

Diese umgekehrten Verhältnisse haben sich bereits bundesweit Nord-Süd sowie Europaweit Süd-Nord-mäßig etabliert. Wenn mein Kollege in Spanien mehr verdient als ich und nagelneue Gebäude und Infrastruktur hat, dann ist was schief an dieser Welt. Nach Amerika oder gar in die Schweiz will ich gar nicht erst schauen. Seit 1990, seit der fette Kohl uns an die Besatzer ausgeliefert hat, seit der Wiedervereinigung, da stagniert's. Und seit 2000 und den Erfüllern Schröder und Joschka und dann der CIA+xxx Merkel gehts so richtig abwärts.

Vae victis - wehe den Besiegten.

DT

PS: Und daß es anders geht, in einer Zeit, wo ein vielfaches von dem verkauft wird ans Ausland wie zB 1985, als es uns in West-D wirklich super gut ging, das zeigen Länder wie die Schweiz, Singapore, Südkorea, Canada, Australien, die eben nicht unter das Besatzerjoch gezwungen sind.

Und das, wo die Produktivität heute höher ist, die Arbeitszeit länger, die Sozialleistungen zusammengestrichen, wo ist der ganze Mehrwehrt hin? Richtig, er ernährt die ANDEREN in der EU, auf UNSERE Kosten. DAS war der Fehler. Hätte man einen Teil des Wachstums, unserer Überschüsse genommen, um sie zu alimentieren, ok. Aber den Wohlstand umdrehen, das verursacht den tiefen Frust und die ohnmächtige Wut. Versailles II eben.

Nichts anderes als was die Vorfahren erzählten, als die Franzmänner nach dem WK I den Wald abgeholzt haben links vom Rhein und die Kohle und den Stahl nach F rübergefahren haben aus dem Ruhrgebiet. Pfeif auf die warmen Worte von heute vom Elyseevertrag. Besatzerpropaganda. Ich lausche lieber Mitterand: "Der Euro ist Versailles II ohne Krieg."

Das einzige Land, in dem ich einen ähnlichen Zerfall und eine ähnliche Resignation sehe wie bei uns, sogar noch schlimmer, das ist Japan. Der zweite große Verlierer des WK II.

PPS: Und ich hab auch keine Lust, daß die EU Diktatoren und ihre Vasallen in unserem Land permanent unsere Verfassung/GG brechen. Unsere Soldaten verteidigen unser Land HIER, nicht in Afgh, Mali, Somalia, als Söldner der US/GB/F Konzerne. Und daß Schäuble die Katze aus dem Sack gelassen hat, das sollte stets am Beginn einer solchen Diskussion stehen.

http://www.youtube.com/watch?v=4xw2NkMFa6s

Die Bürger eines Landes sollen SOUVERÄN und FREI und ohne Besatzerpropaganda über ihre Zukunft entscheiden! Den Norwegern schreibt man auch nichts vor, und die Isländer sperren ihre Bankster und Regierungsverbrecher ein. Wo bleibt die erste Mrd Klage einer Landesbank gegenüber JPM, GS und den Ratingagenturen über die 2-stelligen Milliardenbetrügereien mit den ABS/CDS 2006 und 2007??? F... die Globalisierung und die NWO, die nur dem neuen Feudalismus der neuen Oligarchen in die Hände spielt.

antworten
 

DT, wie er leibt und lebt ;-)

nereus @, Donnerstag, 24.01.2013, 07:44 (vor 4907 Tagen) @ DT

Hallo DT!

Eigentlich wäre das was Du (wie so oft) kurz und knapp beschrieben hast, ne richtig gute Steilvorlage gegen das kriminelle Pack in Berlin und Brüssel.

Ein Video auf Youtube oder anderswo, daß in ca. 5 bis max. 8 Minuten genau das zeigt, was Du auf den Punkt gebracht hast. [[top]]

Zuerst kommt der Aufmacher mit einem Pro-EU Statement aus Sicht des deutschen Steuerzahlers (ggf. könnte hier eine Aussage, wie z.B. die von @yatri stehen).

Dann kommen die Beispiele von den schönen Infrastrukturmaßnahmen in Spanien und anderswo.
Parallel wird dazu ein Blick in die Schulen und Unis von Berlin, FFM usw. geworfen.

Anfangs muß der Aufmacher aber noch freundlich drein schauen, sich aber gleichzeitig wundern, wohin das schöne Geld floß â€“ weil er so die Details nicht wußte.
Mit weiteren Beispielen sollte die Stimmung langsam kippen.
Gleichzeitig kommen dann die Heuschrecken in’s Spiel und ihre Verbindung nach Brüssel und Berlin.

Es sollte dabei KLIPP und KLAR und mit einfachen Mitteln heraus gearbeitet werden, daß es die Kriminellen DA OBEN sind, die unter der Maske von Freiheit und Demokratie, eine neue Diktatur errichten wollen.
Und, der „gemeine deutsche Steuerzahler“ muß begreifen, daß er dafür komplett die Zeche zahlen muß.
Ich bin mir ziemlich sicher, die wählende Masse weiß das wirklich nicht, sie ahnt es höchstens latent.

Den Abschluß sollten die Kriegsbeteiligungen der NATO bilden und das Einschleusen von Killerbanden nach Libyen und Syrien. Da darf ruhig auch etwas Blut spritzen.
Aufnahmen von den sogenannten Befreiungen gibt es zuhauf im Netz.
Zuerst gibt es die Bekenntnisse von Ashton, Clinton und Westerwelle gegen Assad und kurz darauf werden die Helfer gezeigt, die Angestellte vom Dach der Post schmeißen oder Kinder nötigen Offiziere zu enthaupten.
DAS muß richtig in die Glieder fahren!

Dieser ganzen verlogenen NWO-Scheiße muß mit einem Ruck die Maske vom Gesicht gezerrt werden.
Die reale existierende Verblödung muß endlich beendet werden.

Es gibt so viele Videos im Netz über alles mögliche.
Sollte sich nicht einer finden, der diese Dinge kurz und präzise auf den Punkt bringt.
Kommentator sollte z.B. jemand sein, wie Ken Jebsen, das zur Zeit beste Maschinengewehr der freien Rede.

mfG
nereus

antworten
 

Super-Drehbuch, danke! (oT)

Ankawor @, Pirmasens, Donnerstag, 24.01.2013, 08:16 (vor 4907 Tagen) @ nereus

- kein Text -

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Lieber YouTube-Nutzer,

Naclador @, Göttingen, Donnerstag, 24.01.2013, 09:58 (vor 4907 Tagen) @ nereus

Ihr Beitrag wurde aufgrund von rechtsradikalen Inhalten gelöscht. Ihre Kontaktdaten wurden an das zuständige Amt für Verfassungsschutz weiter geleitet.

Mit freundlichen Grüßen,

YouTube Administrator

antworten
 

Lieber YouTube-Nutzer

Romeo @, Somalia 2.0, Donnerstag, 24.01.2013, 19:07 (vor 4906 Tagen) @ nereus

[image]

--
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

antworten
 

Applaus! (oT)

stocksorcerer @, Donnerstag, 24.01.2013, 10:02 (vor 4907 Tagen) @ DT

- kein Text -

antworten
 

An DT: Chapeau! Kannst Du etwas „Analoges“ auch über die EUdSSR-Bürokratie schreiben?

sprit @, Donnerstag, 24.01.2013, 10:47 (vor 4907 Tagen) @ DT
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 24.01.2013, 11:02

Ich werde heute Abend mal wieder „Pink Floyd - Earls Court 1994“ anschauen. [[zwinker]]
Gruß

--
Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt!

antworten
 

Chapeau DT ! (oT)

Tünnes @, Donnerstag, 24.01.2013, 11:55 (vor 4907 Tagen) @ DT

- kein Text -

antworten
 

Vielen Dank - es ist genau das was ich auch fühle, nur hätte ich es nicht so gut ausdrücken können. (oT)

Soham @, Donnerstag, 24.01.2013, 12:09 (vor 4907 Tagen) @ DT

- kein Text -

antworten
 

Aus meiner Sicht ist es eine reine Frage der Zeit und Folge eines starken Staats

Morpheus @, Donnerstag, 24.01.2013, 20:38 (vor 4906 Tagen) @ DT

hallo DT,

ich kann deine Wut verstehen, allerdings sehe ich die Entwicklung, die du beschreibst als zwangsläufig an, die die VSA genauso ereilt hat wie uns.

Allerdings sind sowohl D als auch Jp schlimmer betroffen, weil unsere Infrastrukturen (dank starkem Staat) deutliche perfektionistischer ausgeführt wurden. Die Amerikaner sind da (dank schwächerem Staat) viel minimalistischer unterwegs gewesen und deshalb ist es bei ihnen nicht ganz so offensichtlich mit den Problemen.

Alle Staaten profitieren mit einem unheimlichen Wohlstandssprung von der Verstädterung. Die Entwicklung hin zu den Städten, verbunden mit der gesamten anspruchsvollen Infrastruktur, erzeugt zunächst einen ungeheuren Sprung bei dem Einkünften der Bevölkerung. Aber in der Folge dann jedoch enorme Kosten (für den Unterhalt und die regelmäßige Erneuerung). Diesen Kosten steht jedoch kein verbesserter Nutzen mehr gegenüber, deshalb werden die Gelder für die Erneuerung erst dann bereitgestellt, wenn der absolute Verfall droht. Das sieht man bei uns überall, auf den Straßen, in den Innenstädten. In den VSA werden deshalb noch in diesem Jahrzehnt viele Brücken einfach so zusammenbrechen. Bei uns wird dies erst 10 bis 30 Jahre später passieren und die Spanier und Griechen etc. sind eben 40-60 Jahre später dran, weil sie erst noch viel später diesen einmaligen Entwicklungsschub gestartet haben. In China wird das nicht anders werden, sondern absolut nur noch viel schlimmer.

Die Einkommen der Arbeitnehmer, die bei uns in den 70igern und in SP und GR eben aktuell so stark gestiegen sind, hätten eben niemals so stark ansteigen dürfen. Die damalige Überbeschäftigung, die Grundlage des Einkommenssprungs war, beruhte (wie man rückblickend sieht) auf Einmal-Effekten. Weil diese Effekte eben nicht von Dauer sind, erzeugen sie danach eben die aktuell überall sichtbaren Probleme.

Es mag ja sein, dass die US-Amerikaner als Finanzbetrüger (siehe Facebook und aktuell gerade die ganzen Schiefer-Öl-Firmen) sehr erfolgreich sind. Aber das Stadt/Infrastruktur-Problem ist meiner Meinung nach ein strukturelles.

Es hilft nicht weiter, wenn man es auf die Besatzer (als Sündenbock) schiebt. Das führt meiner Meinung nach nur zu falschen Schlüssen oder/und Therapien. Außerdem konnte ich für deine Behauptung "der Abzocke durch die Besatzer" keine hinreichenden Beweise finden. Beim Suchen nach den Ursachen bin ich zu den hier dargestellten Erkenntnissen über die Entwicklung der Staaten/Städte erst gekommen.

In verschiedenen Beiträgen habe ich das Thema versucht zu beleuchten: hier oder hier oder hier

Es würde mich freuen, wenn du meine Argumente mal aufgreifen würdest.

Grüße Morpheus

--
Es läuft der größte Verhaltensversuch der Menschheit und Du bist dabei!
--------------------------------------
warum unser System nicht funktionieren kann

antworten
 

Hallo Morpheus (mT)

DT @, Donnerstag, 24.01.2013, 22:45 (vor 4906 Tagen) @ Morpheus
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 24.01.2013, 23:10

vielen Dank für Deinen hervorragenden und strukturellen Diskussionsbeitrag. Ich habe mir diese Frage schon öfters gestellt, in der Tat waren die Gehalts- und Freizeitzuwächse im Zeitalter eines Kluncker (zweistellig) massiv. Schon damals hieß es von Seiten der CDU: Maßhalten.

Aber es ist einfach ein Fakt, daß via EU im Jahr über 200 Mrd EUR Transfer in den Süden geht. Ein Teil kommt zurück, und ein kleiner Teil dessen sorgt dann bei uns dafür, daß die Porsche/Bosch/Daimlerarbeiter einen kleinen Wohlstandsschub haben und auch viele vorher Arbeitslose jetzt als Zeitarbeitssklaven wieder ins Hamsterrad dürfen. Der größte Teil bleibt aber als massive Umverteilung "oben" hängen, und ich bekomme das auch bei meiner Verwandschaft mit, wo einige von dieser massiven Ungleichheit profitieren, als Chefs das 50 oder 100-fache der Arbeiter einzuheimsen oder sogar direkt an einigen Schaltstellen die Hand in den großen Geldstrom zu halten.

In der Tat sind die von mir vorgenannten Länder Südkorea, aber auch Singapore und die größeren Städte in China gerade dabei, massiv aufzuschulden, und das führt zu diesem Wohlstandsschub den ich sehe.

Australien und Canada haben einen Wachstumsboom durch die Commodities, so wie Californien oder der Yukon mit den Goldrushs in 1849 oder den 1890er Jahren, oder Goslar mit dem Silber, Arizona (Tombstone, Bisbee) mit dem Kupfer usw., Ähnlich jetzt Norwegen mit dem Öl.

Nichtsdesto trotz sehe ich jedoch, wie Länder wie Schweden, die Schweiz, auch NL oder DK ganz gut fahren. Fleißig, gute Qualität, nicht alles exzessiv, eben "schwäbische Hausfrau". Ich weiß ja, daß im Debitismus für jeden Sparer ein Schuldner da sein muß, aber verdammt nochmal, unsere Nachschuldner sitzen in China und Ostasien und zu Beginn der 1990er Jahre im Ostblock.

Die Transfers aus Deutschland heraus durch die aggressive Plünderungspolitik ist massiv. Du hast keine Beweise dafür? Schau Dir die Städte an, die in den 2000er Jahren mittels Cross Border Leasing den Besitz ihrer Infrastruktur für einen Appel und ein Ei an die Besatzer aus dem Amiland verhökert haben. Bodenseewasserversorgung an die Amis, Neckarwerke (unter Claassen, einer der gekauften Vasallen) an die Franzmänner. Und jetzt alles teuer wieder zurück kaufen. 2x melken. Dazu die Preiserhöhungen.

Ca 100 Mrd meiner Schätzung nach der IKB, LB Hamburg, LBBW, Bayern LB, Sachsen LB via ABS und CDS reindrücken. Wallstreet und City of London.

Das hört sich alles wenig an, aber es sind genau die Summen, die wir hier seit 2006/07 diskutieren. Gemessen am BSP Dtlds sind das ca 5% p.a., und ein Einbruch von 5% p.a. über 20 Jahre ist massiv.

Der ESFS und der ESM sind noch nicht mal richtig zum Einsatz gekommen. Wieso wurde die Schuldenbremse eingeführt? Klar, weil man vermeiden wollte, daß sich Deutschland wie 1923 aus Versailles II rauszieht.

Weitere Besatzerpolitik: wieso gibt man die ganzen Raffinerien in Dtld aus der Hand? Leuna an die ELF (Franzmänner), die Raffinerie in Wesseling bei Köln (früher ein Teil BASF, weg isser ans Ausland), Aral weg an BP, usw usw.

Wieso wurde via Trojaner Asmussen die "Deutschland AG" geknackt, dh die Beteiligungen der dt. Firmen aus den Versicherungen und Banken durch das Lockmittel "steuerfreie Hebung der stillen Reserven" rausgelöst? Wer hat das jetzt, wer profitiert von UNSEREN Hamstern? Klar, die, die damals den Asmussen als noch halbkleines Licht aus dem Bett geklingelt haben, City of London und Wallstreet.

Wir haben damals geschuftet, und DAS GELD IST IM LAND geblieben. Jetzt wird es abgesaugt.

Das ist der Unterschied bei China, Südkorea, usw usw. Dort bleibt das Geld im Land, und bei Projekten wie Busan in SK kann man sehen, wie das ist.

Ich vergleiche das immer mit den freien Reichsstädten im Mittelalter, v.a. im 12. Jh. Dort kann man heute noch sehen, wie vorteilhaft das war, wenn das erwirtschaftete Vermögen IN DER STADT geblieben ist. Im Vergleich zu Städten, die einen schmarotzenden Oligarchen, einen Feudalherren, und seine ganze Mischpoke mitfüttern mußten. Diese ehemals freien Reichs-Städte sind meist heute noch groß und stolz, während die feudalen meist ein großes Schloß haben, aber sonst runtergekommen sind.

Es gibt aber eben auch noch die Besatzer im eigenen Land, die vorgenannten Oligarchen, die neuen Prenzlberg Bewohner, die aus Hamburg Eppendorf und Eimsbüttel und Umgebung. Diese horrenden gezahlten Summen sind auch erklecklich und fehlen bei der breiten Bevölkerung.

Meine These weiterhin: würden wir nicht die ganze Welt finanzieren (Japan dito), hätte unsere Industrie zwar nicht ganz so viel zu verkaufen, aber ein großer Teil würde im Land bleiben.

Ich habe mich in den 80er Jahren gewundert, wieso die DDR trotz Leuna (alte IG Farben) nicht in der Lage war, genug Farbe zu produzieren, um die Häuser in ihren verfallenden Städten mal anzustreichen. Oder Gips und Beton um zu verputzen. Man muß nur heute in eine Stadt wie Duisburg gehen und dann sieht man genau dasselbe wie 1984 in Eisenach. Obwohl es bei uns genug Zement, Gips und Farbe beim Praktiker Baumarkt gibt.

Mir ist zB nach etlichen Besuchen in England klar, daß ein dermaßen de-industrialisiertes Land nur noch durch die Geld-Abgreifmaschine City of London am Laufen gehalten werden kann. Bei dem Amis wird ja noch Software und Militärgut produziert und so ca 20 Mio Industriearbeiter gibts auch noch und daneben noch die neue Rohstoffindustrie. Aber "Mehrwert" wird dort kaum noch produziert, in England ausser bei Rolls Royce (Triebwerke) und in der Pharmaindustrie nicht mehr.

In Ländern wie England und auch Australien spielt interessanterweise die "Bildungsindustrie" eine Riesenrolle, die Zigtausende an Studentengebühren sind zB in Australien nach Commodities und Tourismus die drittwichtigste Branche.

Ein ganz wichtiger Aspekt bei der Zufriedenheit: es gibt eigentlich keinen absoluten Maßstab, es muß einem eigentlich immer nur besser gehen als dem Nachbarn, dem Kollegen. Daher wäre es so wichtig, daß man bei diesem ganzen Debitismus/Umverteil/Reparationsspiel peinlich darauf achtet, daß in Baden-Württemberg die SBahn billiger und die Kita günstiger ist als in Berlin, denn sorry, wer Party macht und wo morgens um 9 und mittags um 4 Rushhour ist, der hat das nicht verdient, im Vergleich zum Daimler, wo morgens um 7 und abends um 6 die Strassen verstopft sind.

Der Klotz, der den Sonderleistern um den Hals gehängt wird, darf nicht dazu führen, daß die Lahmen und Schwachen dreckig lachen und vorbeiziehen. Wenn die Spanier nun mal 2h Mittag machen und die Griechen ihren Uozo saufen, dann sollen sie halt eben nur 1000 EUR im Monat verdienen. Wer sich dem Hamsterrad und der Plackerei nicht aussetzt, soll dann aber eben auch keinen Kuchen kriegen.

Dasselbe gilt bei den Ländern: es kann nicht sein, daß die verfaulten Engländer überall in Frankreich und an der Adria und in Spanien die Ferienhäuser aufkaufen, während der deutsche Malocher, dem die ganzen Häuser in Spanien ja eigentlich via Banken gehören, nix davon sieht.

Ganz schlimm die Amis, die auf deutsche Kosten die ganze Zeit ein mindestens 2x so fettes Leben vom Standard her führen und in der Karibik auf Kreuzfahrt gehen. Ich kann mich noch gut erinnern, in den 80er Jahren war selbstverständlich das deutsche BSP unter den höchsten in der Welt. Und jetzt? Arbeiten wir weniger, sind wir weniger produktiv, weniger technikorientiert usw usw? Jetzt hängen wir selbst in der EU im Mittelfeld rum. Das geht einfach nicht. Das kann man auf Dauer mit der Bevölkerung nicht machen.

DT

antworten
 

Viel Dummheit und die Deutschland AG war einfach zu träge

Morpheus @, Samstag, 26.01.2013, 14:56 (vor 4905 Tagen) @ DT

hallo DT,

deine Beiträge schätze ich auch immer sehr und sie sind für mich stets ein „must read“.
Bzgl. der Besatzung sehe ich zwar auch, dass Frau Merkel und Herr Schäuble beim Euro, ESM etc. und auch in Rüstungsfragen sicher keine freie Wahl haben werden, aber in vielen von dir beschriebenen Bereichen sehe ich da nur Dummheit bzw. Unfähigkeit der Beteiligten auf deutscher Seite.
Das ist/war bei den Landesbanken und den Kommunen so. Die hat niemand gezwungen. Die waren einfach so blöd und sind auf die Tricks der in diesem Bereich wirklich „clever“ agierenden US-amerikanischen „Betrüger“ reingefallen. Die sind professionell im legalen Betrug. Dinge/Sachverhalte/Verhaltensweisen schön zu reden saugt man in Amerika seit Jahrzehnten bereits mit der Muttermilch auf. Das hilft enorm bei Verkauf von Schrott als Gold.

Noch mal auf meine These zurück:
Die Lohnsteigerungen sind ein Teil. Aber es sind auch der Verbrauch dieser Leistungen ohne für einen Ersatz vorzusorgen. Denn die kontinuierliche Abschreibung und die geplante Erneuerung der Investitionen kennt die staatliche Seite nicht. Auch die privaten Immo-Eigner haben die die Erträge aus den Immos schön verkonsumiert und jetzt kommen eben überall massive Verschleiß-Effekte auf den Tisch. Nur ist das Kapital eben weg. Zu heutigen Konditionen, kann man das gleiche nicht mehr bauen. Heute sind Häuser und Infrastruktur dank der Regelungswut der öffentlichen Hand (die aber notwendig ist um Wachstum zu erreichen und Deflation zu vermeiden) nicht mehr so günstig zu bauen, wie das in den 60igern noch ging. Heute wird alles immer gleich sehr viel teurer. Deshalb bekommen wir mit der Erneuerung so große Probleme. Wir können überhaupt nur kleine Teile erneuern. Daraus resultieren die Probleme. Die anderen (außer JP/GB/VSA und zum Teil FR, Schweiz) sind genau noch nicht in der Verschleiß-Phase.

vielen Dank für Deinen hervorragenden und strukturellen
Diskussionsbeitrag. Ich habe mir diese Frage schon öfters gestellt, in der
Tat waren die Gehalts- und Freizeitzuwächse im Zeitalter eines Kluncker
(zweistellig) massiv. Schon damals hieß es von Seiten der CDU:
Maßhalten.

Aber es ist einfach ein Fakt, daß via EU im Jahr über 200 Mrd EUR
Transfer in den Süden geht. Ein Teil kommt zurück, und ein kleiner Teil
dessen sorgt dann bei uns dafür, daß die Porsche/Bosch/Daimlerarbeiter
einen kleinen Wohlstandsschub haben und auch viele vorher Arbeitslose jetzt
als Zeitarbeitssklaven wieder ins Hamsterrad dürfen. Der größte Teil
bleibt aber als massive Umverteilung „oben“ hängen, und ich bekomme das
auch bei meiner Verwandschaft mit, wo einige von dieser massiven
Ungleichheit profitieren, als Chefs das 50 oder 100-fache der Arbeiter
einzuheimsen oder sogar direkt an einigen Schaltstellen die Hand in den
großen Geldstrom zu halten.

Entwicklungshilfe ist immer so gelaufen. Das ist seit Jahren das staatliche Prinzip. Allerdings holen wir viel mehr aus den Exporten raus.

In der Tat sind die von mir vorgenannten Länder Südkorea, aber auch
Singapore und die größeren Städte in China gerade dabei, massiv
aufzuschulden, und das führt zu diesem Wohlstandsschub den ich sehe.

Australien und Canada haben einen Wachstumsboom durch die Commodities, so
wie Californien oder der Yukon mit den Goldrushs in 1849 oder den 1890er
Jahren, oder Goslar mit dem Silber, Arizona (Tombstone, Bisbee) mit dem
Kupfer usw., Ähnlich jetzt Norwegen mit dem Öl.

Nichtsdesto trotz sehe ich jedoch, wie Länder wie Schweden, die Schweiz,
auch NL oder DK ganz gut fahren. Fleißig, gute Qualität, nicht alles
exzessiv, eben „schwäbische Hausfrau“. Ich weiß ja, daß im Debitismus
für jeden Sparer ein Schuldner da sein muß, aber verdammt nochmal, unsere
Nachschuldner sitzen in China und Ostasien und zu Beginn der 1990er Jahre
im Ostblock.

Ja, kleine Länder haben es sicher etwas leichter. Die haben nicht unsere Ansprüche an Infrastruktur (z.B. im Verkehrsbereich)

Die Transfers aus Deutschland heraus durch die aggressive
Plünderungspolitik ist massiv. Du hast keine Beweise dafür? Schau Dir die
Städte an, die in den 2000er Jahren mittels Cross Border Leasing den
Besitz ihrer Infrastruktur für einen Appel und ein Ei an die Besatzer aus
dem Amiland verhökert haben. Bodenseewasserversorgung an die Amis,
Neckarwerke (unter Claassen, einer der gekauften Vasallen) an die
Franzmänner. Und jetzt alles teuer wieder zurück kaufen. 2x melken. Dazu
die Preiserhöhungen.

Dummheit, pure Dummheit. Das sah nach einem lohnenden Geschäft aus nur hat man das Kleingedruckte eben nicht verstanden.

Ca 100 Mrd meiner Schätzung nach der IKB, LB Hamburg, LBBW, Bayern LB,
Sachsen LB via ABS und CDS reindrücken. Wallstreet und City of London. Blödheit, vielleicht in Einzelfällen gepaart mit Korruption.
Das hört sich alles wenig an, aber es sind genau die Summen, die wir hier
seit 2006/07 diskutieren. Gemessen am BSP Dtlds sind das ca 5% p.a., und
ein Einbruch von 5% p.a. über 20 Jahre ist massiv. Ja, wer blöd ist leidet drunter.
Der ESFS und der ESM sind noch nicht mal richtig zum Einsatz gekommen.
Wieso wurde die Schuldenbremse eingeführt? Klar, weil man vermeiden
wollte, daß sich Deutschland wie 1923 aus Versailles II rauszieht.

Die Schuldenbremse ist innenpolitisch motiviert und man wird sie bei Bedarf einfach aufheben. Der ESM und die ganze EU-Fiskal-Union sind einfach nötig um den debitistischen Zwängen zu begegnen. Die Alternative wäre Kollaps. Zieh die raus aus dem System solange es noch geht. Ich habe damit 2008 angefangen und bin jetzt endlich wirklich raus aus dem System. Als Unternehmer hast du es selbst in der Hand. Mach es, bevor die debitistischen Zwänge dein Unternehmen erreichen. Dann ist deine Freiheit dahin.

Weitere Besatzerpolitik: wieso gibt man die ganzen Raffinerien in Dtld aus
der Hand? Leuna an die ELF (Franzmänner), die Raffinerie in Wesseling bei
Köln (früher ein Teil BASF, weg isser ans Ausland), Aral weg an BP, usw
usw.

Wieso wurde via Trojaner Asmussen die „Deutschland AG“ geknackt, dh die
Beteiligungen der dt. Firmen aus den Versicherungen und Banken durch das
Lockmittel „steuerfreie Hebung der stillen Reserven“ rausgelöst? Wer hat
das jetzt, wer profitiert von UNSEREN Hamstern? Klar, die, die damals den
Asmussen als noch halbkleines Licht aus dem Bett geklingelt haben, City of
London und Wallstreet.

Ja, der Asmussen ist sicher so ein spezielles Thema. Aber die Deutschland AG war einfach kritisch. Die Konzerne haben ihr Geld zunehmend leistungslos mit Staatsanleihen verdient. Das hatte dottore schön dargestellt. So konnte es nicht weitergehen. Die Vorstände wieder zur Arbeit im produktiven Bereich zu zwingen war zur Erzielung von Wachstum (und darauf kommt es im Kapitalismus zwingend an) war aus staatlicher Sicht sinnvoll wenn nicht notwendig.

Wir haben damals geschuftet, und DAS GELD IST IM LAND geblieben. Jetzt
wird es abgesaugt.

Die Bürger durften es bei Reisen im Ausland ausgeben. Aber wir waren eben zeitweise genauso wenig konkurrenzfähig mit unseren Löhnen wie es heute GR und SP sind. Da müssen wir uns doch nicht in die Tasche lügen. Wir haben nur ohne groß zu murren gemeinsam (rechtzeitig) die richtigen Schritte eingeleitet.

Das ist der Unterschied bei China, Südkorea, usw usw. Dort bleibt das
Geld im Land, und bei Projekten wie Busan in SK kann man sehen, wie das
ist.

Dasselbe hätte man bei uns in den 70igern sicher auch gedacht. Die erwischt es auch nur eben mit zeitlichem Versatz, wenn die ganzen schönen Investitionen in die Verschleiß-Phase kommen.

Ich vergleiche das immer mit den freien Reichsstädten im Mittelalter,
v.a. im 12. Jh. Dort kann man heute noch sehen, wie vorteilhaft das war,
wenn das erwirtschaftete Vermögen IN DER STADT geblieben ist. Im Vergleich
zu Städten, die einen schmarotzenden Oligarchen, einen Feudalherren, und
seine ganze Mischpoke mitfüttern mußten. Diese ehemals freien
Reichs-Städte sind meist heute noch groß und stolz, während die feudalen
meist ein großes Schloß haben, aber sonst runtergekommen sind.

Ja, da sprichst du es an. Der Konsum ist das Problem. Und den gibt es bei den Amis und bei uns eben auch schon viel zu lange. Das Übel ist Konsum statt Investitionen. Aber es gibt eben zu wenig sinnvolle Investitionsmöglichkeiten wenn die Städte mit ihrer Infrastruktur einmal erstellt sind und so kann man weiteres Wachstum oder das Halten des durch den Städtebau geschaffenen „status quo“ nur durch ständig steigenden Konsum erreichen. Der zehrt aus.

Es gibt aber eben auch noch die Besatzer im eigenen Land, die vorgenannten
Oligarchen, die neuen Prenzlberg Bewohner, die aus Hamburg Eppendorf und
Eimsbüttel und Umgebung. Diese horrenden gezahlten Summen sind auch
erklecklich und fehlen bei der breiten Bevölkerung.

Verstehe ich nicht.

Meine These weiterhin: würden wir nicht die ganze Welt finanzieren (Japan
dito), hätte unsere Industrie zwar nicht ganz so viel zu verkaufen, aber
ein großer Teil würde im Land bleiben.

Ich habe mich in den 80er Jahren gewundert, wieso die DDR trotz Leuna
(alte IG Farben) nicht in der Lage war, genug Farbe zu produzieren, um die
Häuser in ihren verfallenden Städten mal anzustreichen. Oder Gips und
Beton um zu verputzen. Man muß nur heute in eine Stadt wie Duisburg gehen
und dann sieht man genau dasselbe wie 1984 in Eisenach. Obwohl es bei uns
genug Zement, Gips und Farbe beim Praktiker Baumarkt gibt.

Nein, der Staat hat dafür kein Geld, weil er es für Sozialleistungen raus hauen muss um die Leute ruhig zu halten/stellen und bei uns im Kapitalismus, um den Konsum nicht einbrechen zu lassen.

Mir ist zB nach etlichen Besuchen in England klar, daß ein dermaßen
de-industrialisiertes Land nur noch durch die Geld-Abgreifmaschine City of
London am Laufen gehalten werden kann. Bei dem Amis wird ja noch Software
und Militärgut produziert und so ca 20 Mio Industriearbeiter gibts auch
noch und daneben noch die neue Rohstoffindustrie. Aber „Mehrwert“ wird dort
kaum noch produziert, in England ausser bei Rolls Royce (Triebwerke) und in
der Pharmaindustrie nicht mehr.

Ja, jeder (Staat) hat so seine Nische gefunden und wir stehen gar nicht so schlecht da, aber die Zeit der großen sinnvollen Investitionen ist vorbei und die damaligen Investitionen sind heute ein Klotz am Hals.

In Ländern wie England und auch Australien spielt interessanterweise die
„Bildungsindustrie“ eine Riesenrolle, die Zigtausende an Studentengebühren
sind zB in Australien nach Commodities und Tourismus die drittwichtigste
Branche.

Ein ganz wichtiger Aspekt bei der Zufriedenheit: es gibt eigentlich keinen
absoluten Maßstab, es muß einem eigentlich immer nur besser gehen als dem
Nachbarn, dem Kollegen. Daher wäre es so wichtig, daß man bei diesem
ganzen Debitismus/Umverteil/Reparationsspiel peinlich darauf achtet, daß
in Baden-Württemberg die SBahn billiger und die Kita günstiger ist als in
Berlin, denn sorry, wer Party macht und wo morgens um 9 und mittags um 4
Rushhour ist, der hat das nicht verdient, im Vergleich zum Daimler, wo
morgens um 7 und abends um 6 die Strassen verstopft sind.

Ja, man sollte es versuchen, aber es wird nicht immer funktionieren. Die Umverteilung ist ohne Alternative um das gesamte Spiel am Laufen zu halten. Sonst kommt die selbst verstärkende Abwärtsspirale eine deflationären Depression mit anschließendem G.O.. Das ist so sicher und alternativlos wie das Amen in der Kirche.

Der Klotz, der den Sonderleistern um den Hals gehängt wird, darf nicht
dazu führen, daß die Lahmen und Schwachen dreckig lachen und
vorbeiziehen. Wenn die Spanier nun mal 2h Mittag machen und die Griechen
ihren Uozo saufen, dann sollen sie halt eben nur 1000 EUR im Monat
verdienen. Wer sich dem Hamsterrad und der Plackerei nicht aussetzt, soll
dann aber eben auch keinen Kuchen kriegen.

Nein lieber DT, nicht auf die anderen zeigen sondern selbst Verantwortung (für dich) übernehmen und aussteigen aus dem System. Es ist die einzig sinnvolle Reaktion auf deine Erkenntnisse. Ich hatte mich dagegen auch einige Zeit gesträubt, aber auf andere (hier die Politik) zeigen hilft nicht. Die müssen ihre Agenda durchziehen und du musst dir deine eigene Strategie überlegen. Du wirst deine Leute in absehbarer Zeit noch viel mehr auspressen müssen. Die werden noch deutlich mehr Leistung für noch weniger netto erbringen müssen. Überleg dir genau, wie du dich dabei fühlen wirst. Ich wollte das nicht mehr und „habe die Kurve gekratzt“.

Dasselbe gilt bei den Ländern: es kann nicht sein, daß die verfaulten
Engländer überall in Frankreich und an der Adria und in Spanien die
Ferienhäuser aufkaufen, während der deutsche Malocher, dem die ganzen
Häuser in Spanien ja eigentlich via Banken gehören, nix davon sieht.

Vielleicht sind die Deutschen nur nicht so dumm da zu kaufen.

Ganz schlimm die Amis, die auf deutsche Kosten die ganze Zeit ein
mindestens 2x so fettes Leben vom Standard her führen und in der Karibik
auf Kreuzfahrt gehen.

Ja, das verstehe ich gut und da bin ich auch sauer. Weg mit der Dollar-Bevorzugung und ich boykottiere die wo immer es geht.

Ich kann mich noch gut erinnern, in den 80er Jahren
war selbstverständlich das deutsche BSP unter den höchsten in der Welt.
Und jetzt? Arbeiten wir weniger, sind wir weniger produktiv, weniger
technikorientiert usw usw? Jetzt hängen wir selbst in der EU im Mittelfeld
rum. Das geht einfach nicht. Das kann man auf Dauer mit der Bevölkerung
nicht machen.

Doch man kann, du wirst es sehen. Es wird nicht nur in GR sondern auch bei uns noch viel viel schlimmer werden. Überleg dir deshalb gut, ob du wirklich weiter mitspielen willst. Such die einen Nachschuldner und mach dann klein und fein in Subsistenz weiter. Du musst dich viel viel weniger ärgern. Gerne mehr Details via PN.

traurige Grüße
Morpheus

PS: Die Session war mal wieder abgelaufen und ich hoffe mir ist beim Neuformatieren kein Fehler unterlaufen. Hab keine Zeit mehr für ein gründliches Durchgucken

--
Es läuft der größte Verhaltensversuch der Menschheit und Du bist dabei!
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warum unser System nicht funktionieren kann

antworten
 

Bist Du der neueste Trick?

Chrysostomos, Donnerstag, 24.01.2013, 02:14 (vor 4907 Tagen) @ yatri
bearbeitet von Chrysostomos, Donnerstag, 24.01.2013, 02:46

Hier im Forum werden viele EU-kritische Stimmen laut.

Wenn Du irgendeine Ahnung von Debitismus oder Ökonomie hättest, wüsstest Du, dass es sich nicht um sich entwickelnde Stimmen handelt.
Die "vielen EU-kritische Stimmen laut" waren von Anfang an da (Nicht EU-kritisch, sondern Euro-kritisch).
Und haben sich bisher bewährt.

Ich sehe aber nur das Problem der demokratischen Legitimation der EU,

Problembären werden manchmal erschossen.

die EU den Menschen als Ort des Vertrauens zu vermitteln, wo sie
Mitsprache und Einfluss hätten, - Ähnliches war historisch immer
auch in Deutschland selber zu beachten.

Schön guten Tag auch, Karl Heinz.

Ich meine nicht, dass etwas besser wäre, wenn Deutschland,
Nord-Euro-Staaten-Länder-land mehr national, nationaler und weniger
europäisch, EU-orientiert wäre.

Du musst noch viel lernen.

Hier im Forum werden viele EU-kritische Stimmen laut.

Die sind nicht EU-kritisch.
Die sind Euro-kritisch.


Wie soll der hier oft besungene "deutsche Michel" Interessen folgen, ohne
die bösen Briten und Griechen und schlimme Regierungslakaien wie der
"Hosenanzug", der als "fremgesteuert" dargestellt wird.


http://www.youtube.com/watch?v=1ARvWXLC2VA


(Kennen Sie den Witz:):Eigentlich finde ich ja den Steinbrück auch besser
als die Merkel ...

Weißt Du, wo in der DDR einer der letzen Parteitage statt fand?
Im Harz.

Zwischen Sorge und Elend...


Nee, nee, das Problem ist nur, wie Helmut Schmidt so treffend sagte, das
wichtige "Projekt der Demokratisierung der EU" anzugehen, - Ähnliches
war, wie oben schon beschrieben, historisch immer auch innerhalb der
deutschen "Gebiete" selber zu beachten.

Ach Transatlantiker Schmidt, Persönlichkeit Mitglied der Atlantik Brücke e.V.

Ich finde die EU gut, ich bin sogar stolz auf unsere EU -
und fühle mich als EUler - und an der Speerspitze, Frontliga, ersten Reihe
der Menschen, die gerne den kleinen Nationalismus für den Kontinent und
das EU-gefühl aufzugeben , weil ich das neue Gefühl gewinne und mag.

Übrigens: ich bin Deutscher! richtiger Volksdeutscher!

Ich wünsche Dir, dass bei Dir folgende Erkenntnis nicht zu spät kommt
(Und das gebe ich Dir von ganzem Herzen mit auf den Weg):

(bezüglich besungen)

http://www.youtube.com/watch?v=sYnxLSwQSeI [[top]] [[top]] [[top]]

Mit liebem Gruß auch an Chef, Dottore, Elli, HM, Silke (alphabetische Reihenfolge).


Um Intelligenz kann ich nicht bitten, aber um Fleiß.

Alles Gute im weiteren Leben, falls Du es schaffst, gönnt Dir

aufrichtig
Chrysostomos

antworten
 

„Wenn Du eine Ahnung von Debitismus hättest ...“

Zarathustra, Donnerstag, 24.01.2013, 09:38 (vor 4907 Tagen) @ Chrysostomos
bearbeitet von Zarathustra, Donnerstag, 24.01.2013, 09:44

Hier im Forum werden viele EU-kritische Stimmen laut.


Wenn Du irgendeine Ahnung von Debitismus oder Ökonomie hättest,
wüsstest Du, dass es sich nicht um sich entwickelnde Stimmen handelt.
Die "vielen EU-kritische Stimmen laut" waren von Anfang an da (Nicht
EU-kritisch, sondern Euro-kritisch).
Und haben sich bisher bewährt.

Wenn Du, Chrysostomos, eine Ahnung von Debitismus hättest, dann wüsstest Du, genau wie jene ganz wenigen Exoten hier, die eine Ahnung von Debitismus haben, dass Debitismus ein per se wucherndes System ist. Die heutigen Nationalen sind die ehemaligen Ständischen und Städtischen, die den Nationalismus beklagten. Pseudo-Konservative beklagen stets den aktuellen (und systemimmanenten!) Expansionsschritt des Debitismus. Man beklagt die Symptome des Systems statt das System. Das einzige, was all diese pseudokonservativen Kollektivisten wollen, ist, ihre Stimme abzugeben ins Megakollektiv, als ob sie dann etwas zu sagen und zu bestimmen hätten zu dem, was ihre Familie betrifft. Bescheidenere Ambitionen lassen sich doch kaum noch denken.

So gehen sie auch das nächste mal sang und klanglos unter, ohne zu wissen, warum. DAS ist das traurige und hoffnungslose an den unterwürfigen Nationalkollektivisten, die nun zum Teil bereits ein Jahrzehnt in diesem Debitismus-Forum mitlesen und immer noch so tun, als sei der Debitismus ein System, das funktioniert, und nicht etwa eines, bei dem bereits zum Vornherein feststeht, dass am Ende alle allen alles garantieren (müssen), bis sie endlich untergehen.

Wetten, dass Ihr diesen Irrsinn noch einmal startet nach dem nächsten Untergang, falls Ihr ihn überlebt?


Um Intelligenz kann ich nicht bitten, aber um Fleiß.

Ja, allerdings!

Alles Gute im weiteren Leben, falls Du es schaffst, gönnt Dir

aufrichtig
Chrysostomos

Dir ebenso!

Zara

antworten
 

Lieg ich da falsch?

Chrysostomos, Donnerstag, 24.01.2013, 10:09 (vor 4907 Tagen) @ Zarathustra
bearbeitet von Chrysostomos, Donnerstag, 24.01.2013, 12:05

Wenn Du, Chrysostomos, eine Ahnung von Debitismus hättest, dann wüsstest
Du, genau wie jene ganz wenigen Exoten hier, die eine Ahnung von Debitismus
haben, dass Debitismus ein per se wucherndes System ist.


Bisher habe ich das so gesehen, dass Debitismus kein System ist, sonder dass Debitismus eine Betrachtungsweise des Systems ist.
Oder das Debitismus System hat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Debitismus


LG
Chrysostomos

antworten
 

Wirtschaften ist Debitismus

Zarathustra, Donnerstag, 24.01.2013, 10:21 (vor 4907 Tagen) @ Chrysostomos


Bisher habe ich das so gesehen, dass Debitismus kein System ist, sonder
das Debitismus eine Betrachtungsweise des Systems ist.
Oder das Debitismus System hat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Debitismus

Wirtschaften ist Debitismus:

verfasst von dottore, 30.04.2000, 14:26

Unsere Wirtschaft (siehe PCM"Krisenschaukel" - wird gern kostenlos zugeschickt) kann nur durch permanente Nettoneuverschuldung am Leben gehalten werden, da der Kapitalismus ein Kettenbriefsystem ist ("Debitismus" - also ausschliesslich durch SCHULDENDRUCK vorangetrieben).

Der Schurke im Spiel sind nicht die Spekulanten, sondern der STAAT. Was der noch drauf hat, werden wir sehen, wenn's gekracht hat (Hoover bat damals 1929 die Radio-Sender, flotte Musik zu spielen).
(...)
Es ist und war immer das selbe und wir werden es wieder erleben und erleiden müssen.

http://www.dasgelbeforum.de.org/ewf2000/forum_entry.php?id=1385


Beste Grüsse, Zara

antworten
 

Ach Zara,...

Naclador @, Göttingen, Donnerstag, 24.01.2013, 10:43 (vor 4907 Tagen) @ Zarathustra

...wenn der Staat mal der einzige Schurke im System wäre...

Das System ist gebaut, Schurken zu machen.

antworten
 

Ach Naclador

Zarathustra, Donnerstag, 24.01.2013, 11:01 (vor 4907 Tagen) @ Naclador

...wenn der Staat mal der einzige Schurke im System wäre...

Das System ist gebaut, Schurken zu machen.


Hast Du den Debitismus studiert? Vermutlich nicht sehr ausgiebig, denn sonst wüsstest Du, was und wie's gemeint ist mit den kausalen, systemischen Abläufen.

Grüsse, Zara

antworten
 

Sicher nicht so ausgiebig wie Du,

Naclador @, Göttingen, Donnerstag, 24.01.2013, 11:05 (vor 4907 Tagen) @ Zarathustra

ich bin mir, denke ich, der Kernaussagen bewusst. Mein kleiner Beiwurf war auch nicht als Kritik an Deiner Position gemeint, sondern Ausdruck einer allgemeinen Hoffnungslosigkeit meinerseits. Nichts für ungut.

antworten
 

Kausaler systemischer Ablauf - Das ist aber nicht Debitismus, sondern Schopenhauer

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 24.01.2013, 11:49 (vor 4907 Tagen) @ Naclador
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 24.01.2013, 12:07

ich bin mir, denke ich, der Kernaussagen bewusst. Mein kleiner Beiwurf war
auch nicht als Kritik an Deiner Position gemeint, sondern Ausdruck einer
allgemeinen Hoffnungslosigkeit meinerseits. Nichts für ungut.

So ist es in der Quantenmechanik nicht mehr möglich, den Ablauf eines Vorgangs hinsichtlich aller messbaren Größen vorherzusagen, selbst wenn alle prinzipiell zugänglichen Informationen über seinen Anfangszustand bekannt sind. Nach gängiger naturwissenschaftlicher Sicht ist das Naturgeschehen nicht vollständig determiniert, sondern unterliegt partiell einem absoluten Zufall (Kopenhagener Interpretation der Quantenmechanik).
Kausalität
Also: Am Debitismus sind Menschen beteiligt. Menschen sind intelligente Lebewesen, oder was dasselbe ist, verhalten sich nach den Gesetzen der Quantenmechanik: Ihr Verhalten ist nicht vorhersagbar.
Damit wars wohl nix mit den kausalen systemischen Abläufen im Debitismus.


PS: Bei vielen Menschen verhält es sich so, das sie gegen Ende der Pubertät eine Weltanschauung entdecken, die ihnen als gut erscheint und die erheblich von den Anschauungen, die sie als Kinder hatten, abweicht.
Ab diesem Moment hören sie auf zu denken und verteidigen mit großer Inbrunst diese Theorie, die es ihnen gestattete, mit dem Denken, und Denken ist immer unvoreingenommenes Denken, aufzuhören. So wie Joseph Stalin das machte.

Andere kehren gegen Ende der Pubertät zu den Überzeugungen ihrer Eltern zurück, und wagen es nur noch ansatzweise zu denken. Nur in dem Umfang, indem die Grundüberzeugungen nicht erschüttert werden.
Man erkennt diese Menschen daran, das sie im allgemeinen gelasseneer sind und Angriffe auf ihre Grundüberzeugungen leichter ertragen können.

Bleiben die Lebensverhältnisse sich im Wesentlichen gleich, so hat natürlich letztere Gruppe die weitaus besseren Karriereaussichten im System.


Gruß Mephistopheles

--
„Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland. Sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen

antworten
 

Debitismus ist kein Quantenquark, sondern ..

Zarathustra, Donnerstag, 24.01.2013, 12:07 (vor 4907 Tagen) @ Mephistopheles
bearbeitet von Zarathustra, Donnerstag, 24.01.2013, 12:11

... eine typisch schopenhauersche, kausal-deterministische Beschreibung mit feststehendem Ausgang. Ansonsten ich ihn nicht vertreten würde.


So ist es in der Quantenmechanik nicht mehr möglich, den Ablauf eines
Vorgangs hinsichtlich aller messbaren Größen vorherzusagen, selbst wenn
alle prinzipiell zugänglichen Informationen über seinen Anfangszustand
bekannt sind.

Sind eben nicht bekannt, denn wären sie bekannt, wären sie berechenbar, da es kein 'Etwas ex nihilo' gibt. Das gibt es nur bei den Kreationisten und einigen Quanten-Esos. Selbst Dottores 'Schuld ex nihilo' ist nicht wirklich ex nihilo, sondern ex organisierter Gewalt.

Nach gängiger naturwissenschaftlicher Sicht ist das
Naturgeschehen nicht vollständig determiniert, sondern unterliegt partiell
einem absoluten Zufall (Kopenhagener Interpretation der Quantenmechanik).
Kausalität

Ja, das waren die ersten, die so einen Scheiss glaubten, und offensichtlich noch lange nicht die letzten. Die 'Alten' waren dazu jedenfalls noch nicht dumm genug. Aber eben, wie im Forums-Header bereits steht: »Immer dümmer, dekadenter, naturferner und dem Untergang näher – das ist aus empirischer Sicht Zivilisation.«

Also: Am Debitismus sind Menschen beteiligt.

Nein, Bürger.

Menschen sind intelligente Lebewesen,

Menschen sind intelligent, Bürger sind dekadent. (siehe Header)

oder was dasselbe ist, verhalten sich nach den Gesetzen der
Quantenmechanik: Ihr Verhalten ist nicht vorhersagbar.

Hat nichts mit QM zu tun. Das Wetter ist auch nicht vorhersehbar, und Du bist es auch nur zu einem gewissen Grad. Deterministisches Chaos ist prinzipiell nicht vorhersehbar.

Damit wars wohl nix mit den kausalen systemischen Abläufen im
Debitismus.

Gruß Mephistopheles

So grüssen Kreationisten.

Mit kausal-deterministischen Grüssen

Zara

antworten
 

Bitte nicht!

Naclador @, Göttingen, Donnerstag, 24.01.2013, 12:11 (vor 4907 Tagen) @ Mephistopheles

Hallo Mephisto,

fang bitte nicht eine neuerliche Determinismus-Debatte mit Zarathustra an. Das hatten wir doch gerade ausführlich, kurz vor Melethron's Weggang.

Viele Grüße
Naclador

antworten
 

Die Schurken im Spiel

Waldläufer @, Samstag, 26.01.2013, 11:20 (vor 4905 Tagen) @ Zarathustra

Der Schurke im Spiel sind nicht die Spekulanten, sondern der STAAT. Was
der noch drauf hat, werden wir sehen, wenn's gekracht hat (Hoover bat
damals 1929 die Radio-Sender, flotte Musik zu spielen).

Mit Verlaub, nein. Der Staat ist doch nur das Werkzeug der Konzerne, Banken, Versicherungen und so weiter.
Das ist schon lange so.
Schau`n Sie, wer hat denn an den Weltkriegen verdient? Auch A.H. war nur ein sehr nützliches Instrument.

Wäre der Staat derjenige, der das Sagen hat, müssten dann nicht seine Vertreter (ich meine damit die Politiker) Fachmänner in ihrem jeweiligen Ressort sein sein? Die besten, die das Volk zu bieten hat.

Meiner Meinung nach ist zur Zeit ein Prozess im Gange "das kleine und mittlere Handwerk" zu vernichten. Im Interesse paar Handvoll großer Konzerne. Dazu "benötigt man" Brüssel. (Funktioniert folgendermaßen: mit Erlässen, Bestimmungen, Auflagen, Anträgen, Vorschriften, Verwaltung, Bürokratie, dem "Zückerchen Geld" u.a.
unter dem Deckmäntelchen des Verbraucherschutzes, des Gesundheitsschutzes, der Umwelt, der Gleichberechtigung, des Tierschutzes und so weiter)

Schönen Tach noch und danke (allen) für die sehr interessanten Beiträge jeden Tag.


der Waldläufer

--
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

antworten
 

Nein, das sind natürliche, zwangsläufige Folgen des Debitismus

Morpheus @, Samstag, 26.01.2013, 13:07 (vor 4905 Tagen) @ Waldläufer

Hallo Waldläufer,

die (steigenden) staatlichen Abgaben sowie die staatliche (Über-)Regulierung zwingen zum Wachsen.

Meiner Meinung nach ist zur Zeit ein Prozess im Gange "das kleine und
mittlere Handwerk" zu vernichten. Im Interesse paar Handvoll großer
Konzerne. Dazu "benötigt man" Brüssel. (Funktioniert folgendermaßen: mit
Erlässen, Bestimmungen, Auflagen, Anträgen, Vorschriften, Verwaltung,
Bürokratie, dem "Zückerchen Geld" u.a.
unter dem Deckmäntelchen des Verbraucherschutzes, des
Gesundheitsschutzes, der Umwelt, der Gleichberechtigung, des Tierschutzes
und so weiter)

Wer da nicht mitmacht, wie die kleinen Handwerker, der wird herausgedrängt. Die Profiteure sind zwar die Konzerne, aber das ist von denen allenfalls in Einzelfällen mal bewusst herbeigeführt worden. Das passiert ganz zwangsläufig und bringt das Staats-System am Ende um.
Mit den Regulierungen generiert man weiteres (aufgezwungenes) Wachstum und wirkt der sonst zwangsläufig entstehenden Deflation entgegen. Dieses staatliche Prinzip funktioniert bereits seit über 50 Jahren so. Früher haben auch die Handwerker davon profitiert. Sie konnten durch die steigende Qualität/Komplexität ihrer Leistungen die Preise für diese Leistungen wenigstens halbwegs konstant halten. Inzwischen ist durch die vielen immer komplexeren Zwänge dieser Regulierungen eine toxisch wirkende Schwelle überschritten, weil die Bezahlbarkeit immer weniger gegeben ist und das gesamte System steht vor dem Kollaps.


Schönen Tach noch und danke (allen) für die sehr interessanten Beiträge
jeden Tag.

dito
Morpheus

--
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antworten
 

EU heißt Diktatur. Ich bin entschieden anti EU!

neptun @, Donnerstag, 24.01.2013, 02:45 (vor 4907 Tagen) @ yatri

Hi Yatri,

das hat nichts mit nationalem Denken zu tun: Diktatur ist abzulehnen.

Ich sehe aber nur das Problem der demokratischen Legitimation der EU

Nur? Es handelt sich nicht um die "demokratische Legitimation", sondern darum, daß es in der EU keine Demokratie gibt. Das ist das Problem, noch dazu ein unlösbares, weil diese Lösung von vornherein gar nicht gewollt ist.

Und auch Altkanzler können einen ganz schönen Sch...wachsinn von sich geben:

"Projekt der Demokratisierung der EU"

Man halte sich einmal vor Augen, was er damit selbst sagt: Wenn man etwas demokratisieren muß, dann ist es sicher nicht demokratisch. Aber auch das von ihm angesprochene Projekt ist ein aussichtsloses Unterfangen, da hätte er ja schon mal vor ein paar Jahrtausenden "Demokratisierung" üben können, bei den alten Ägyptern ... [[euklid]]

LG neptun

--
Weil es permanent besonders aktuell ist:
"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

antworten
 

EU: Theoretisch eine gute Idee

BennyF @, Donnerstag, 24.01.2013, 08:23 (vor 4907 Tagen) @ yatri

Ich finde auch, dass die EU theoretisch eine gute Idee ist. Aber sie funktioniert leider nicht. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen. Ich will hier nur mal ein paar nennen:

- Man versucht, Länder in ein wirtschaftliches Konglomerat zu pressen, die nicht zusammen passen. Folge: Wirtschaftlich und währungstechnisch ein Desaster.
- Man installiert ein demokratisch nicht legitimiertes Regime in Brüssel, deren Hauptaufgabe der eigene Machtausbau, die Abschaffung der Individualität, die totale Kontrolle und Überwachung der Bürger, und die explosionsartig zunehmende Bürokratisierung Europas sind.
- Man führt Regeln und Gesetze ein, die an Unsinnigkeit nicht zu überbieten sind, die dem Steuerzahler Billionen kosten und den Großkonzernen und Banken Milliarden in die ohnehin schon vollen Taschen spülen.
- Die Politiker der EU genießen Immunität, können also für Vergehen nicht verklagt oder bestraft werden. Sie verfügen außerdem über eine eigene Exekutive (Armee).

Man könne hier noch zahlreiche weitere Gründe anführen. Ich empfehle einen Blick zurück in die Geschichte, um zu sehen, wohin die Etablierung eines solchen Regimes in der Vergangenheit IMMER geführt hat. Wenn diese Institution nicht scheitert, dann werden wir alle unser blaues Wunder erleben.

antworten
 

EU: Land des Neusprechs: Demokratisierung durch Diktatur, Vertrauen durch Überwachung (owTmL)

cassi @, Mitten in der EUdSSR, Donnerstag, 24.01.2013, 08:35 (vor 4907 Tagen) @ yatri

http://www.orf.at/stories/2158499/2158500/

--
Gruß Â©
"Dummheit ist ein menschliches Privileg" (Sigismund von Radecki)

"Reicher Mann und armer Mann standen da und sah´n sich an.
Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich"

antworten
 

Schön!

Naclador @, Göttingen, Donnerstag, 24.01.2013, 10:44 (vor 4907 Tagen) @ cassi

(owTmL): "ohne wirklichen Text, mit Link"? Genial!

antworten
 

Frieden durch Krieg! - Verteidigung der deutschen Freiheit am Hindukusch (...und jetzt auch in Syrien, Mali usw.) (oT)

Soham @, Donnerstag, 24.01.2013, 12:14 (vor 4907 Tagen) @ cassi
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 24.01.2013, 13:24

- kein Text -

antworten
 

In erster Linie "Menschen"

satsangi @, Donnerstag, 24.01.2013, 09:15 (vor 4907 Tagen) @ yatri

Danke für Deinen Beitrag @yatri

Der liebe Gott hat keine Landesgrenzen geschaffen!
Keine Religionen, weder arm noch reich.

Das alles wurde von Menschenhand geschaffen, deswegen nur endloses Gejammer,
aber nichts, rein gar nichts ändern.

Nationen und Religionen sind das Krebsgeschwür.

Gruss satsangi

antworten
 

Staaten-Gesetzmaessigkeiten

aprilzi @, tiefster Balkan, Donnerstag, 24.01.2013, 09:57 (vor 4907 Tagen) @ yatri

Hi,

wenn Deutschland aus der EU ausscheidet, als auch die kleineren Laender gibt es einen Handelskrieg. Darauf wird auch Russland in die Pleite gehen, da es seine Energiestoffe nicht absetzen kann.

Das System aus Staaten in der ganzen Welt, erlaubt niemandem einen anderen Weg zu gehen. Je groesser jedoch das Land ist, wie die EU, desto schwieriger ist es von aussen angreifbar. Das ist die Hoffnung.

Wer aus dem Verbund ausscheidet muss sich einem anderen anschliessen, ansonsten ist er leichter weiter spaltbar. Wenn auf der Welt ein maechtiger Staat existiert, so wird er diesen einkassieren.

Kann mich aber auch irren, aber Freiraeume werden von Staaten nicht zugelassen, meine ich.


Gruss

antworten
 

Herrlich...

nemo, Donnerstag, 24.01.2013, 10:08 (vor 4907 Tagen) @ yatri
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 24.01.2013, 10:18

wie schön blauäugig Du diese Entwicklung betrachtest.
Dabei vergisst Du jedoch den entscheidenden Punkt:

Alles ist Kalkül und Macht-Strategie, damit das Wirtschafts-
system überleben kann.

Das bedeutet, dass die Kräfte im weltweiten Wirtschaftskrieg
(von dem der Homo Sapiens glaubt, er wäre ein Naturgesetz)
gebündelt werden um ganz oben in der Suppe zu schwimmen.
Andererseits bedeutet es, die eigene Bevölkerung unter Druck
zu setzen und zu kontrollieren, damit möglichst billige Arbeits-
bienen in einem perfekt organisierten Bienenstock die
notwendigen Leistungen für diesen Krieg erwirtschaften.

Aber damit ist es noch nicht zu Ende, denn das Ziel
dieses Wahns ist natürlich die Eine-Welt-Regierung. Erst dann
haben wir den totalen Automatismus des Bienenvolkes
erlangt und endlich die perfekte Welt mit einem perfekten
Wirtschaftssystem erschaffen.

Gruß
nemo

--
„Alles, was wir hören, ist eine Meinung, keine Tatsache. Alles, was wir sehen, ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit.“
Marcus Aurelius

antworten
 

Dann nenn`doch mal konkrete Vorteile, die die Menschen (nicht die Konzerne) durch den Brüsseler Moloch haben.

Tünnes @, Donnerstag, 24.01.2013, 11:52 (vor 4907 Tagen) @ yatri

Es ist mir nicht leicht zu verstehen, welchen Vorteil einen stärker
nationale Ausrichtung der deutschen Politik haben sollte.

Mir ist dagegen einfach nicht zu verstehen, welcher Vorteil sich für die Bevölkerungen durch den Wegfall von nationaler Aussrichtung der Politik ergibt.

Ich sehe aber nur das Problem der demokratischen Legitimation der EU, das
Problem, die EU den Menschen als Ort des Vertrauens zu vermitteln, wo sie
Mitsprache und Einfluß hätten,

Inwieweit haben bisher die Menschen in der EU Mitsprache und Einfluss?

Ich meine nicht, dass etwas besser wäre, wenn Deutschland,
Nord-Euro-Staaten-Länder-land mehr national, nationaler und weniger
europäisch, EU-orientiert wäre.

Was wäre denn schlechter?

Hier im Forum werden viele EU-kritische Stimmen laut.

Wieso denn nur? Alles ewiggestrige, nationale Egozentriker?

Ich finde die EU gut, ich bin sogar stolz auf unsere EU -
und fühle mich als EUler - und an der Speerspitze, Frontliga, ersten Reihe
der Menschen, die gerne den kleinen Nationalismus für den Kontinent und
das EU-gefühl aufzugeben , weil ich das neue Gefühl gewinne und mag.

Was findest du an der EU gut? Im Mallorca-Urlaub kein Geld mehr wechseln zu müssen? Oder fällt dir da noch was anderes ein?

Worauf konkret bist du stolz als "EUler"?

Übrigens: ich bin Deutscher! richtiger Volksdeutscher!

Glückwunsch!

So, ich musste mich mal als EU-Fan "outen". Ich spreche aber auch 6
Sprachen, bin viel rumgekommen und lieb' dieses weite EU-land.
Yatri

Liebst du Europäische Union-Land oder Europa? Europa hat`s immer schon gegeben
und wird`s auch immer geben, das nimmt dir keiner weg.


Einfaches Beispiel, wenn in der EU alles angeglichen werden soll,
werden dann die unterschiedlich hohen Löhne dergestalt angeglichen, dass
alle Länder den Lohn des Landes mit den höchsten Durchschnittslöhnen
einführen sollen oder wird vielleicht doch das Land mit den niedrigen
Löhnen als Massstab genommen. Werden etwa die Renten nach unten oder nach oben angepasst,
soll das Rentenalter nach oben oder nach unten angepasst werden, u.s.w.

Kurzum, dein Plädoyer für die EU enthält nicht ein! Argument.

Bisschen dürftig.

Gruß

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Menschen mit Vorteil? Ganz einfach: Die EUdSSR-Bürokraten selbst! Keine/kaum Steuern zahlen, Zulagen massenhaft, etc. .

sprit @, Donnerstag, 24.01.2013, 13:09 (vor 4907 Tagen) @ Tünnes
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 24.01.2013, 14:06

Wenn ich die richtige Zahl in meinem Kopf habe, so sind es inzwischen ca. 50.000 Personen!

--
Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt!

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Vorteil: Reformen statt Abwertungswettläufe

pigbonds @, Donnerstag, 24.01.2013, 13:25 (vor 4907 Tagen) @ Tünnes

Ein entscheidender Punkt zur langfristigen Verbesserung der Lebensqualität in Europa ist, dass Probleme nicht in nationalen Abwertungswettläufen gelöst werden können.
Das sehen wir am aktuellen Beispiel, das momentan, also kurzfristig, als harte Zeit in den PIGS wahrgenommen wird, aber dazu führen wird, dass sich diese Länder reformieren müssen, wie dies Deutschland vor einigen Jahren ebenso getan hat.
Ohne den Reformdruck in Griechenland, könnten die Griechen, was ja von vielen Ökonomen sogar gefordert und als Vorteil gesehen wird, massiv ihre eigene Währung abwerten. Effizienz und die daraus steigende Lebensqualität (was immer das heissen mag) würde ausbleiben.

Meine eigene Meinung zur EU/zum Euro ist, dass man gerade als Skeptiker die Kraft darauf verwenden sollte, europäische Institutionen nach eigenem Gusto, also z.B. mit Initiativ- und Referendumsrechten zu Sachfragen, zu schaffen, als dass man die Souveränitätsverschiebung auf die europäische Ebene zu verhindern versucht.

Liegt den Martin Schulz mit diesen Aussagen so daneben: http://www.srf.ch/player/tv/videoembed?id=b5ce440a-6e76-4331-bc82-40a30faf7640&widt...

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Du tust gerade so,...

Naclador @, Göttingen, Montag, 28.01.2013, 10:15 (vor 4903 Tagen) @ pigbonds

...als hätten die Menschen (Bevölkeung, Otto-Normalbürger) von diesen "Reformen" profitiert. Das war weder in Schröder-Deutschland, noch jetzt in den PIIGS der Fall.

Gruß
Naclador

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Wirklich brauchen wir weder EU noch Deutschland.

Centao @, Donnerstag, 24.01.2013, 13:25 (vor 4907 Tagen) @ yatri

Hallo yatri,

debitistisch gesehen ist die EU zwecks Zeitgewinnung bis zum Bankrott des Systems unabänderlich notwendig. Sich aber ewas vorzumachen und die EU über den Klee zu loben bringt aber nur "Eigenmotivation"..<img src=" />

Die Machtstrukturen sind schon lange oberhalb des Erlebens- und Erkentnishorizontes des Einzelnen angekommen, dass sich generell die Machtfrage für den Einzelnen nur noch scheinbar stellt. Das gilt auch für die scheinbar "Mächtigen".

Beispiele:

Die europ. KKWs in der Nähe der Ballungszentren, auf Erdspalten und geologisch oft nur Zeitbomben. Sie waren im Sinne des Systems nicht zu verhindern, aber die nukleare V-Kapazität reicht im Ernstfall für Alle, ob arm, reich, mächtig, unmächtig, mafiös oder religös...

GAU - SPON

Nach neusten Berechnungen eben jener EU-Bürokratie, beträgt die Eintrittswahrscheinlichkeit eines GAU für jedes alternde KKW über die Laufzeit immerhin weit mehr als in den 60ern und 70ern gedacht..

WDR - KKW

Und so geht es mit den wirklichen Risiken für ganze Völker weiter.

Der wellenartige Verlauf von Wachstum und Degression einer Zivilisation ist ebenfalls Naturgesetz. Die Frage nach der "Führung" durch Leid(t)pferde ist für den Einzelnen nur eine Frage des Preises!

Glaubst Du die Bundesregierung hat mehr Lösungskompetenz als die EU-Bürokratie, zu einem günstigeren Preis?
Beide Wege sind m.E. eine Sackgasse für den Einzelnen..
Nur Auswege sehe ich kaum mehr.

Viele Grüße
CenTao

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