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Ich kann nicht mehr

Elli ⌂ @, Dienstag, 12.02.2013, 16:54 (vor 4804 Tagen)

Ich kann es nicht mehr für mich behalten, ich muss es jetzt loswerden, sogar hier in der Öffentlichkeit. Warum, weiß ich selber nicht, aber vielleicht hilft es mir. Und das Ganze ist kein Scherz.

Ich bin in höchstem Maße verzweifelt. Kurz zur Vorgeschichte:
Ich habe seit gut 20 Jahren Multiple Sklerose, seit über zwei Jahren Pflegestufe III. Bis vor ein paar Tagen habe ich noch mit meiner Frau in einem Haus mit Betreutem Wohnen gelebt, aber es war schon lange absehbar, dass das früher oder später nicht mehr gehen würde, meine Frau konnte es nicht mehr tragen. Es gab zwar auch einen ambulanten Pflegedienst, der morgens kam, aber der größte Teil blieb letztlich doch an meiner Frau hängen.

Seit Freitag bin ich nun in einem Pflegeheim – eine Entscheidung, die ich gemeinsam mit meiner Frau getroffen hatte. Das Pflegeheim hatte ich mir vorher angeschaut, und ich hatte sogar einen guten Eindruck. Die Praxis hat sich leider als die Hölle herausgestellt. Ich lebe zwar, und ich habe auch akut keine Schmerzen, aber ich ertrage dieses Umfeld nicht. Um mich herum lauter vegetierende Körper, auch nachts keine Ruhe. Und viel schlimmer: absolut lieblose „Pflege“. Ich bin hier falsch.

Ich habe mich schon lange mit dem Gedanken beschäftigt, das Ganze zu beenden, und im Nachhinein tut es mir leid, dass ich so lange damit gewartet habe, wo ich es jetzt selber und allein nicht mehr kann.

Kann mir jemand helfen? Egal wie.

Ich entschuldige mich bei allen Lesern und Schreibern dieses Forums, aber nach nunmehr fast 13 Jahren Forum muss ich auch mal um Hilfe bitten. Ich hoffe, die Reaktionen werden mich eine Weile beschäftigen und ablenken, und vielleicht gibt es auch konkrete Hilfe.

antworten
 

schon an "neue Medizin" gedacht?

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Dienstag, 12.02.2013, 17:12 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Kann mir jemand helfen? Egal wie.

Hallo Elli,

danke für die Offenheit. Und danke für das "Egal wie."
Hast Du Dich schon mit der neuen Medizin nach Hamer beschäftigt?
Hab bei spontaner Suche diese Seite gefunden:

http://www.neue-medizin.de/html/multiple_sklerose.html

Zitat:
Der Konfliktinhalt ist immer ein Konflikt des
- Nicht-entfliehen- oder Nicht-mitkommen-könnens (Beine),
- Nicht-abwehren- oder Nicht-festhalten-könnens (Arme),
- Nicht-ausweichen-könnens (Rücken- und Schultermuskulatur) oder des
- Nicht-mehr-aus-noch-ein-wissens (Lähmung der Beine).

Wer den Debitismus kapiert hat, und das ist bei Dir sicher sehr ausgeprägt, sieht klar vor Augen, dass es kein Entfliehen gibt, kein Ausweichen können usw. Man kann sich mit der Erkenntnis "wie gelähmt" fühlen.
Möglicherweise steckt da ein Zusammenhang.

Grüße
Konstantin

--
"Es ist noch nie ein Mensch an Altersstärke verstorben ..."

antworten
 

Ist sicher gut gemeint.

Dragonfly @, Mittwoch, 13.02.2013, 00:46 (vor 4804 Tagen) @ Konstantin

http://www.neue-medizin.de/html/multiple_sklerose.html

Aber: http://psiram.com/ge/index.php/Germanische_Neue_Medizin

antworten
 

Wer heilt hat recht

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Mittwoch, 13.02.2013, 09:49 (vor 4803 Tagen) @ Dragonfly

Esowatch (=Psiram) als Referenz? Dieses Forum hat doch andere Maßstäbe.

--
"Es ist noch nie ein Mensch an Altersstärke verstorben ..."

antworten
 

Euch ist auch gar nichts peinlich, oder?

Gaby @, Mittwoch, 13.02.2013, 10:58 (vor 4803 Tagen) @ Konstantin

sorry, wenn ich mich hier jetzt mal aufspiele, aber Euch beiden (also Dragonfly und Konstantin) ist auch gar nichts peinlich, oder?

Schon mal geguckt, in welchem Thread wir uns hier befinden? Worüber wir hier gerade reden? Kann man nicht einmal, ein einziges mal auf diese (ohnehin sattsam bekannten und ins Nichts führenden) Diskussionen verzichten?

Manchmal zweifelt man echt!

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

antworten
 

Bin erschüttert

stocksorcerer @, Dienstag, 12.02.2013, 17:13 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Elli,

beim Reinklicken haben wir etwas ganz anderes erwartet. Ich sitze hier mit meiner Frau, die selbständig ist und auch nicht mehr kann.

Aber zu lesen, dass es bei Dir etwas ganz anderes ist und es Dir gesundheitlich so schlecht geht, relativiert das Ganze.

Wir würden Dir so gerne einen guten Rat geben. Aber auf dem Gebiet haben wir keine Erfahrung.

Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand. Wenn Du selber das Gefühl hast, dass Du da falsch bist: raus da! Aber wir kennen natürlich jetzt auch die Zusammenhänge nicht.

Wir wünschen Dir einfach nur von ganzem Herzen ganz viel Kraft und hoffen, dass Du hier im Forum Antworten findest, die Dir weiter helfen.

Wir konnten es nicht lesen ohne zu antworten, auch wenn wir keine wirkliche Antwort haben.

antworten
 

dem schließe ich mich an (oT)

Revoluzzer @, Dienstag, 12.02.2013, 20:47 (vor 4804 Tagen) @ stocksorcerer

- kein Text -

antworten
 

Zuallervorderst: Kompliment für Deinen Mut!

Kirov @, Dienstag, 12.02.2013, 17:14 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Keine Kleinigkeit, soetwas zu veröffentlichen. Meinen aufrichtigsten Respekt!

Und damit halte ich - vorläufig - das Maul und lasse medizinischen Fachkräften den Vortritt.

Ausnahmsweise ohne jede Ironie
Kirov

antworten
 

Elli ich schicke Dir eine ausführliche Mail

Andree @, Dienstag, 12.02.2013, 17:16 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Du hast mein tiefes Mitgefühl.

Ich habe 2 Nichten mit MS, denen geht es grad so traurig, müssen sogar inzwischen gefüttert werden, es zerreist das Herz, sie zu sehen.

Aber eine Beendigung an die Du gedacht hast, gibt es in Wahrheit nicht!
Lass Dir das vom (vermutlichen) Senior in diesem Forum gesagt sein.
Ich schicke Dir gleich einige Infos.

Alles Gute
André

antworten
 

Beenden?

Blum @, D, Dienstag, 12.02.2013, 17:22 (vor 4804 Tagen) @ Elli
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 12.02.2013, 17:27

Ich habe mich schon lange mit dem Gedanken beschäftigt, das Ganze zu
beenden, und im Nachhinein tut es mir leid, dass ich so lange damit
gewartet habe, wo ich es jetzt selber und allein nicht mehr kann.

Kann mir jemand helfen? Egal wie.

Ein solches Forum, vor allem wie dieses, ist ein leichter Ort, solche Fäden zu beginnen, doch nicht, um sie richtig zu verweben mit dem eigenen Leben. Das braucht Menschen vor Ort. Dies einschränkend zu Beginn.

Leid mitzuempfinden, wie auch Freude, also Empathie, ist über das Inter-Netz schwerer als beim Eintauchen in die Gesellschaft eines Menschen. Vielleicht ist es sogar unmöglich. Es funkt jedoch etwas in mir und deshalb schreibe ich, gewagt wie dieses Unterfangen auch sein mag.

Ich lese zwischen den Zeilen, dass Du nicht nur überlegst, das Heim zu verlassen, eine leichtere Übung und es wäre nicht das wirklich Dramatische an Deinem Text, sondern dass Du explizit überlegst, Dich aus dem Leben selbst zu verabschieden. Sollte das gar nicht die Idee sein, wäre mir wohler und dieser Post hätte wenig mit Dir zu tun. Doch gibt es diese Befürchtung und deshalb schreibe ich weiter.

Meine Großmutter wurde über 100. Als sie auf eigenen Entschluss in ein Pflegeheim ging, war sie keine 90. Das Leben war am Ende umnachtet. Die Menschen, die ihr nahe waren, besuchten sie und wurden nicht immer erkannt. Das war deprimierend und doch: auch die Urenkel haben aus diesen Begegnungen herausgespürt, dass Leben auch in dieser Kleinheit und Hilflosigkeit doch ein Leben ist. Sie waren dem Ende des Lebens nahe gekommen und damit sich selbst. Sie hatten wenig Angst und hinterher wurden sie reifer. Und wenn sich dieser alte Mensch über die jungen Menschen freute, dann war das ein Gewinn.

Das Leben beenden auf eigene Faust ist eine Idee, die seit meiner Jugend immer mehr um sich greift (Ökonomisierung des ganzen Lebens? [DAX in der Tagesschau? Nur Leistungsfähigkeit macht Menschen etwas wert?). Es war absehbar und doch: das ist eines Menschen unwürdig. Schmerzen können gemildert werden und sie können das nicht immer so, wie sich das jeder wünscht. Mir sind jedoch viele Menschen begegnet, die Schmerzen trugen und die anderen Menschen gezeigt haben, dass ein solches Leben nicht weniger wert ist - im Gegenteil, sie waren es, die anderen etwas gaben.

Dass Du in einer Krise bist, birgt die Chance, neue Perspektiven zu entwickeln. Auch kann ein solches Heim leichter gewechselt werden als das Leben selbst. Das Leben kann sich verändern und alles hierzu beginnt im Kopf.

Dass Du für dieses Forum eine umfassende soziale Bedeutung und Würde hast, ist ein Vorteil. Was wäre, wenn Du einen Nutzen für andere Menschen gar nicht erkennen könntest? Aber auch dann wärst Du Mensch mit eigener Würde. Also hast Du sogar eine Erleichterung in der Argumentation für Dich.

Ich kenne Dich nicht, sehe aber, dass Deine Geschichte mit Elliot wirklich eng verwoben ist.

Vielleicht gibt es auch andere Leidensgeschichten, die zeigen, wie man das Beste aus dem Schlechten macht, das einem begegnet. Die Forumsgemeinde wird mit vielen solchen Geschichten echter Menschen Deine Sichtweise auf Lebenssinn erweitern helfen. Ich wünsche Dir das von Herzen. Und im Grunde bin ich auch zuversichtlich, dass Du den Gedanken an die Bestimmung des eigenen Todeszeitpunktes schnell fallen lässt. Begründet und mit einem hoffnungsvollen Lächeln auf dem Gesicht.

Blum

--
It's not what you don't know that gets you into trouble, it's what you know that just ain't so that gets you into trouble. (Satchel Paige)

antworten
 

Oje, das klingt nicht gut....

Prosciutto @, Schweiz, Dienstag, 12.02.2013, 17:22 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Lieber Elli

Zuerst einmal Respekt und Gratulation für deinen Mut, bzw. Offenheit.

Seit Freitag bin ich nun in einem Pflegeheim

Das ist ein mittlerer Schock. Der Elli im Pflegeheim? Der mit den guten Analysen? Auf jeden Fall wünsche ich dir "gute Besserung" - nützt wohl nichts, aber ich wünsche dir alles Gute, vor allem eine gute Gesundheit.

das Ganze zu beenden

Ist von deinem Leben oder vom DGF die Rede?

wo ich es jetzt selber und allein nicht mehr kann.

Offenbar von deinem Leben. Geht es dir wirklich so schlecht? Tut mir wirklich leid. Aber immerhin durfest du dreifacher Grossvater werden. Hey, bevor das zu negativ rüberkommt, ich hoffe, du bleibst uns noch lange erhalten!

Kann mir jemand helfen? Egal wie.

Forum? Leben? Zukunft? MS?

Nun, ich erlaube mir einen Kommentar bezüglich MS - aber auch nur, weil du "egal wie" geschrieben hast: Wie wärs mit Cannabis, genauer: Marihuana? Soll scheinbar das allgemeine Wohlbefinden steigern, den Appetit anregen und hat verschiedene Einsatzgebiete in der Medizin, u.a. gegen MS. Hier ist eine der Quellen: Klick hier

Es gibt sehr viele Suchergebnisse zum Suchbegriff "Cannabis gegen Multipler Sklerose". Eventuell auch das Wort Cannabis durch Marihuana ersetzen.

Gruss
Prosciutto

antworten
 

Wer Hilfe benötigt, dem muss geholfen werden!

Wellenreiter @, Dienstag, 12.02.2013, 17:23 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Lieber Elli,

wenn es etwas gibt, was Du nicht musst, dann ist es Dich zu entschuldigen.
Deine Offenheit verdient den höchsten Respekt!

Liebe Foristen,

ich habe im vergangenen Sommer Elli persönlich kennenlernen dürfen und kann daher bestätigen, dass seine Geschichte absolut stimmt. Wenn es einen Menschen gibt, der Hilfe verdient hat, dann ist es aus meiner Sicht Elli. Aus diesem Grund darf ich Euch alle bitten, darüber nachzudenken, wie wir Elli gemeinsam helfen können.

Auch ich bin von diesem Hilferuf völlig überrascht und kann in diesem Moment nicht wirklich abschätzen, welche Hilfe Elli tatsächlich braucht. Allerdings möchte ich hier ein klares Signal setzen, dass ich mich in jedem Fall beteiligen werde.

Und Du lieber Elli, Kopf hoch, wir werden das Kind schon geschaukelt bekommen!

Grüße
WR

Ich kann es nicht mehr für mich behalten, ich muss es jetzt loswerden,
sogar hier in der Öffentlichkeit. Warum, weiß ich selber nicht, aber
vielleicht hilft es mir. Und das Ganze ist kein Scherz.

Ich bin in höchstem Maße verzweifelt. Kurz zur Vorgeschichte:
Ich habe seit gut 20 Jahren Multiple Sklerose, seit über zwei Jahren
Pflegestufe III. Bis vor ein paar Tagen habe ich noch mit meiner Frau in
einem Haus mit Betreutem Wohnen gelebt, aber es war schon lange absehbar,
dass das früher oder später nicht mehr gehen würde, meine Frau konnte es
nicht mehr tragen. Es gab zwar auch einen ambulanten Pflegedienst, der
morgens kam, aber der größte Teil blieb letztlich doch an meiner Frau
hängen.

Seit Freitag bin ich nun in einem Pflegeheim – eine Entscheidung, die
ich gemeinsam mit meiner Frau getroffen hatte. Das Pflegeheim hatte ich mir
vorher angeschaut, und ich hatte sogar einen guten Eindruck. Die Praxis hat
sich leider als die Hölle herausgestellt. Ich lebe zwar, und ich habe auch
akut keine Schmerzen, aber ich ertrage dieses Umfeld nicht. Um mich herum
lauter vegetierende Körper, auch nachts keine Ruhe. Ich bin hier falsch.

Ich habe mich schon lange mit dem Gedanken beschäftigt, das Ganze zu
beenden, und im Nachhinein tut es mir leid, dass ich so lange damit
gewartet habe, wo ich es jetzt selber und allein nicht mehr kann.

Kann mir jemand helfen? Egal wie.

Ich entschuldige mich bei allen Lesern und Schreibern dieses Forums, aber
nach nunmehr fast 13 Jahren Forum muss ich auch mal um Hilfe bitten. Ich
hoffe, die Reaktionen werden mich eine Weile beschäftigen und ablenken,
und vielleicht gibt es auch konkrete Hilfe.

antworten
 

Es ist gut, wenn wir hier zusammen:

stokk, Dienstag, 12.02.2013, 19:13 (vor 4804 Tagen) @ Wellenreiter

Ich bin dabei.

Alles Gute Dir Elli. Lass uns hören, wie wir Dich unterstützen können.

Gruß
stokk

antworten
 

Aktueller geht es nicht. Alpenparlament.

Hank @, Dienstag, 12.02.2013, 17:23 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Schön, dass Du "egal wie" schreibst,
dadurch machst Du Dich vielleicht auch offen
für etwas "außerhalb der Norm"

Schau doch einfach, ob Dich diese Art der
Medizin anspricht, bzw. ob Du Dich schon
auf ein spannendes Abenteuer einlassen
kannst. Das Abenteuer einmal ein ganz anderen
Weg zu hören und vielleicht auch zu gehen.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen den Mut dazu.

Hier:

Alpenparlament-Vortrag von heute

antworten
 

Leserbrief von Sebastian

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Dienstag, 12.02.2013, 20:28 (vor 4804 Tagen) @ Hank

email Text, den ich gerne weiter leite:

Hallo Konstantin,

bzgl. der Hilfe für Elli, vielleicht können Sie ihm etwas weiterleiten?

Da Sie offen für neues sind (ihr Hinweis auf die Neue Medizin), habe ich noch etwas was vielversprechend scheint und schnelle Ergebnisse haben kann.

Ich muss unabhängig von dem Nutzer Hank nochmal auf das Video http://www.alpenparlament.tv/video/paranormale-chirurgie-und-dao-yoga/ hinweisen. Im letzten drittel kommt auch eine erstaunliche Vorführung. Eigentlich unglaublich...

Da ich mittlerweile selber solche "Unmöglichkeiten" erlebt habe, kann ich mir gut vorstellen das diese Methode funktioniert auch wenn der Verstand sich wehrt!

Vielleicht können Sie Elli nochmal darauf hinweisen. Eventuell ist er ja auch offen bzw. das Leid groß genug für solche Wege. Ich bin seit einigen Jahren Leser dieses tollen Forums und das bin ich Elli "schuldig".

Danke!

Grüße
Sebastian

--
"Es ist noch nie ein Mensch an Altersstärke verstorben ..."

antworten
 

Hallo @Elli

satsangi @, Dienstag, 12.02.2013, 17:41 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Es gibt immer eine Besserung!

Die eingefahrenen Pfade verlassen und absolut neu beginnen.

Nachfolgend ein paar
Personen, die mit Dr. Hulda Clarks Therapie arbeiten.

Habe Frau Dr. Reg. Hulda Clark hier im Gelben schon mehrfach erwähnt,
aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sie mir die Augen geöffnet und sehr geholfen hat.

Triff die richtige Wahl, auf Deinem weiteren Weg nur alles Gute.

Herzlichst satsangi

***************************

Naturheilpraxis Anja Schneider
Heilpraktikerin
Häuslingstr. 1
57074 Siegen
Deutschland
www.heilpraktiker-siegen.info
Tel. +49-271-250 2293
Fax +49-271-250 2294

Die Therapie nach Dr. Hulda Clark setze ich mit grossem Erfolg mittlerweile auch bei schwersten Erkrankungen wie MCS (Multiple Chemical Sensitivity), LE (Lupus Erythematodes) und MS (Multiple Sklerose) ein. Nach einer Elektroakupunktur-Messung nach Voll und Messung mit einem automatischen Frequenzgenerator werden über Bioresonanz (MORA, QXCI, L.I.F.E.) und Nieren- und Leberreinigung Bakterien, Viren, Parasiten, Umweltgifte etc. ausgeleitet.

antworten
 

besondere Heiler

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Dienstag, 12.02.2013, 17:42 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Vor kurzem las ich über einen außergewöhnlichen Menschen, der so starke Heilkräfte haben soll, dass es unglaublich klingt. Noch habe ich keine persönlichen Erfahrungen. Wegen Deiner akuten Lage gebe ich die Adresse jetzt schon, aber ungeprüft, an. Vielleicht hat ein Forist Erfahrung mit ihm oder kennt bessere Heiler:

Alexander Aandersan
http://aandersan.de/

Viele Grüße
Konstantin

--
"Es ist noch nie ein Mensch an Altersstärke verstorben ..."

antworten
 

Konkrete Hilfe, dazu Fragen

Gaby @, Dienstag, 12.02.2013, 17:47 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Lieber Elli,

ich hatte es befürchtet, als Du es neulich schon angedeutet hast. Du kennst mich dazu gut genug, denke ich - bei konkreter Hilfe bin ich sofort dabei. Die Frage ist, was genau meinst Du? Medizinisch, sorry, das weisst Du auch, wird da bestenfalls Stillstand erreichbar sein.

Konkrete Hilfe kann aber auch sein: Noch mal die Kraft aufbringen, ein neues Pflegeheim suchen. Ist das gemeint? Ich kann mir gut vorstellen, dass Deiner Familie auch viel Kraft fehlt, vielleicht kann man da dann aus der Gelben Runde ansetzen? Ich meine das jetzt ernst: Ich kauf mir ein Ticket und komm zu Dir, vielleicht mit ein paar anderen hier - und dann vielleicht zusammen suchen oder beratschlagen? Gemeinsam Lösungen für lebenspraktische Dinge suchen also, die in Deinem Sinne sind.

Habt Ihr denn beispielsweise mal durchgerechnet, was eine Vollzeit-Pflegekraft kosten würde, so allein für Dich daheim, damit Du in den eigenen vier Wänden bleiben könntest? Hattet Ihr bestimmt. Und - wie teuer ist das nun? Ist es eine Geldfrage? Auch dann kann man ans Forum rangehen.

Oder bedeutet "konkrete Hilfe" für Dich die Hilfe dabei, Deinem Leben ein Ende zu setzen, denn das ist ja wohl gemeint? Weil Du es nicht mehr selbst kannst, wie Du schreibst? Das ist wohl nichts, was öffentlich überhaupt weiter besprochen werden muss und sollte - und überhaupt wäre es doch lohnenswert, die obigen Punkte zu probieren?

Elli, vielleicht hilft es Dir ja, ausser Deiner Familie mal wieder ein paar völlig neue, unterschiedliche Leute zu sehen. Du schreibst von diesen "vegetierenden Körpern". Klar macht einen das fertig. Meinst Du, die positive Energie, die wir mit bringen würden, könnte helfen, neuen Mut zu finden?

Du hast meine Mail, Du hast mein Skype. Melde Dich gerne - oder auch sonst hier.

Herzliche Grüße

Gaby

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

antworten
 

Ich klinke mich hier mal ein

zip @, Dienstag, 12.02.2013, 23:15 (vor 4804 Tagen) @ Gaby

Wenn du über DUS einfliegst, hast du bei uns Gästestatus und wir sind dann in ca. 45 Minuten bei Jürgen. Mietwagen wäre nicht notwendig.

@ Elli: Es ist eine andere Einrichtung als die zuletzt von mir besuchte?

Bitte entschuldige meine späte Resonanz, es gibt derzeit ein paar Probleme im familiären Umfeld, dies sollte sich aber innert 12 Stunden geklärt haben.

Jürgen: Die Welt ist nicht Grau in Grau.

--
.zip

antworten
 

Sie haben eine PN (mkT)

der_Chris @, Nördl. Ruhrgebiet, Dienstag, 12.02.2013, 17:54 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Zu den Kosten: es gibt dazu eine Lösung, diese scheint nur so absurd, dass man kaum drauf kommt.
Eine 24h Pflege zuhause, familiaer, wie mit Freunden gemeinsam am Tisch ist finanzierbar (~15.000€/Monat). Naeheres in meiner Nachricht.
Fuer alle anderen: Infos via Mail oder PN.

--
Gruß
Der_Chris
Die falschen Ehrlichen sind die wahren Gefährlichen

antworten
 

15.000€ / Monat...

Phoenix5 @, Dienstag, 12.02.2013, 18:11 (vor 4804 Tagen) @ der_Chris

Bereits 500 Leute genügen, die bereit sind monatlich 20€ zu zahlen und man hat bereits 10.000€...und wenn Ellis Text jetzt 2 Monate oben im Forum kleben bleibt, sollten diese 10.000 und noch mehr locker zu schaffen sein, v.a. wenn es Schreiber oder Leser gibt, die mehr besteuern können.

--
Leseprobe - Ein Buch für Keinen
Was ist Geld?

antworten
 

Wo es nur einen Bruchteil kostet

Zarathustra, Dienstag, 12.02.2013, 18:26 (vor 4804 Tagen) @ Phoenix5

... und das Problem mit der Ruhe und der Enge erst noch wesentlich erträglicher ist, wäre zum Beispiel hier oder an einem vergleichbaren Ort:

http://www.alzheimerthailand.com/AlzheimerThailand/Index.asp

Ich hätte da den einen oder anderen Kontakt.

Allerdings ist man dann weit weg von seinen Nächsten, also auch nicht jedermans Sache.

Erst mal Kopf hoch, Elli. Vielleicht wendet sich das Blatt mit Hilfe des gelben Schwarms ja doch wieder zum Besseren.

Zara

antworten
 

Da habe ich auch dran gedacht.

Dragonfly @, Mittwoch, 13.02.2013, 00:44 (vor 4804 Tagen) @ Zarathustra

Ist halt Geschmackssache. Und es stellt sich die Frage, wie sehr Elli in Deutschland eingebunden ist (Enkel, etc.)

Viel Glueck.

antworten
 

Entschuldigung, aber kann das nachhaltig gelingen?

der_Chris @, Nördl. Ruhrgebiet, Dienstag, 12.02.2013, 20:13 (vor 4804 Tagen) @ Phoenix5

Bereits 500 Leute genügen, die bereit sind monatlich 20€ zu zahlen und
man hat bereits 10.000€...und wenn Ellis Text jetzt 2 Monate oben im
Forum kleben bleibt, sollten diese 10.000 und noch mehr locker zu schaffen
sein, v.a. wenn es Schreiber oder Leser gibt, die mehr besteuern können.

Nicht das ich die Solidaritaet anzweifle, aber zur Lebensplanung gehoert unabdingbar eine verlaessliche und nachhaltige Planung des taeglichen Seins.
Ich weiss wovon ich rede...
Sehr loeblicher Vorschlag, aber fuer diese Situation nicht wirklich brauchbar, wenn auch ruehrig und lieb gemeint.
Eine dauerhafte Umsorgung kann kaum ueber eine Vielzahl von Spendern sichergestellt werden. Vielleicht die Finanzierung von aussergewoehnlichen, nicht Krankenkassen genehmen Hilfsmitteln.
Eine Lesemaschine kostet bspw. rd 6.000€. Nicht alle Kassen zahlen das. Aber eine Rundumpflege aus Privaten Spenden bleibt immer wackelig und psychisch belastend.
Nix fuer ungut.

--
Gruß
Der_Chris
Die falschen Ehrlichen sind die wahren Gefährlichen

antworten
 

Einen Versuch ist es wert und wenns nicht hinhaut...

Phoenix5 @, Dienstag, 12.02.2013, 20:19 (vor 4804 Tagen) @ der_Chris

...trauere ich der Kohle ja auch nicht nach - weiß ja, dass sie so oder so Gutes stiftet.

Ich glaube der einzige Knoten ist der psychologische...darum schrieb ich ja auch: Dauerauftrag! Wieviele Jahre zahlt jeder von uns bereits irgendeinen Betrag irgendwohin ein...meist schon so lange, dass er gar nicht mehr hinterfragt wird (wie beispielsweise bei Lebensversicherungen). Einmal ein Dauerauftrag eingerichtet und irgendwann läuft der einfach Jahre nebenher, ohne dass es einen auffällt.
Ich bin erst vor Kurzem aus der Kirche ausgetreten. Das erspart auch wieder mehr als 100 Euro im Jahr, die ich jetzt woanders hinfließen lassen kann.

Aufgeben< tut man einen Brief....

--
Leseprobe - Ein Buch für Keinen
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antworten
 

Jawoll, genau so ist es!

DarkStar @, Dienstag, 12.02.2013, 21:20 (vor 4804 Tagen) @ Phoenix5

...trauere ich der Kohle ja auch nicht nach - weiß ja, dass sie so oder so
Gutes stiftet.

Phoenix, du hast völlig recht: Es ist ein Versuch wert! Elli kommt mit der aktuellen Situation offenbar nicht zurecht und es sind daher Alternativen gefragt --- eine solche hast du und yihi (yihis Vorschlag) aufgezeigt.

Dass diese Alternativen das Risiko des Scheiterns in sich tragen, ist trivial und so klar wie nur irgendetwas.

Das hilft hier nicht weiter. Stattdessen kommt es nun auf den ernsthaften Versuch an.

Ich bin dabei!

DarkStar

antworten
 

Wenn wir Elli aus der Hölle der Verbannung herausholen wollen, dann

Zarathustra, Mittwoch, 13.02.2013, 08:10 (vor 4803 Tagen) @ DarkStar

... braucht er jetzt nicht nur unsere Wünsche, sondern vor allem unsere Hilfe.
Soviel ist doch klar. Immerhin macht er hier einen full time job, der honoriert werden sollte, und nicht nur von den Nutzern des Trading Fensters.


Dass diese Alternativen das Risiko des Scheiterns in sich tragen, ist
trivial und so klar wie nur irgendetwas.

Das hilft hier nicht weiter. Stattdessen kommt es nun auf den ernsthaften
Versuch an.

Ich bin dabei!

Sehr gut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ellis Forum keine Lösung hinkriegt, die ihm auf dieser Basis weiterhelfen kann.

Wetten, Elli?


Morgengruss

Zara

antworten
 

Lieber Jürgen - scheitert der "Idealzustand" vielleicht am Finanziellen?

Phoenix5 @, Dienstag, 12.02.2013, 18:00 (vor 4804 Tagen) @ Elli
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 12.02.2013, 18:07

Ich bin in höchstem Maße verzweifelt. Kurz zur Vorgeschichte:
Ich habe seit gut 20 Jahren Multiple Sklerose, seit über zwei Jahren
Pflegestufe III. Bis vor ein paar Tagen habe ich noch mit meiner Frau in
einem Haus mit Betreutem Wohnen gelebt, aber es war schon lange absehbar,
dass das früher oder später nicht mehr gehen würde, meine Frau konnte es
nicht mehr tragen. Es gab zwar auch einen ambulanten Pflegedienst, der
morgens kam, aber der größte Teil blieb letztlich doch an meiner Frau
hängen.

Seit Freitag bin ich nun in einem Pflegeheim – eine Entscheidung, die
ich gemeinsam mit meiner Frau getroffen hatte. Das Pflegeheim hatte ich mir
vorher angeschaut, und ich hatte sogar einen guten Eindruck. Die Praxis hat
sich leider als die Hölle herausgestellt. Ich lebe zwar, und ich habe auch
akut keine Schmerzen, aber ich ertrage dieses Umfeld nicht. Um mich herum
lauter vegetierende Körper, auch nachts keine Ruhe. Ich bin hier falsch.

Was ich hier herauslese ist, dass das, was du benötigst, eine dauerhafte Pflege ist, so dass du einerseits in deiner gewohnten Umgebung bleiben kannst und andererseits deine Frau weitgehend entlastet ist. Wenn ich richtig liege, dann ist die Antwort doch relativ klar:

a) Wieviel würde dir das im Monat kosten
b) Wieviel würde das Forum zusammenkriegen, wenn so und so viele Leute dafür garantieren, dir für die nächsten Jahre - und sei es auch noch so ein kleiner Betrag - monatlich etwas zu überweisen. Im Prinzip sollten bei einer ausreichenden Menge an Leuten bereits 20 Euro pro Person und Monat genügen.
Dauerauftrag einrichten (ganz wichtig!) und schon wird der monatliche Betrag zur Selbstverständlichkeit, die man gar nicht mehr spürt.

Also wenn du schon den Mut hast so offen zu reden, dann solltest du uns auch sagen, woran es dir fehlt um deinen unerträglichen Zustand wieder erträglich zu machen.

Dein Wirken und deine Mühe lassen sich ohnehin nicht in Geld aufwiegen und das hier ist das Mindeste das man tun kann - also sag Bescheid :)

Beste Grüße
Phoenix5

--
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Was ist Geld?

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Geld und anderes

Elli ⌂ @, Dienstag, 12.02.2013, 20:17 (vor 4804 Tagen) @ Phoenix5

Ich könnte es mir ziemlich einfach machen und einfach zum Sozialfall werden, allerdings hätte ich dann nur eine Betreuung auf unterstem Niveau, die mich gerade irgendwie am Leben halten würde, mehr nicht. Nein danke, das ist kein Leben.

Ein wirklich gutes Heim oder eine gute Betreuung wäre für ein paar 1000 € sicherlich machbar. Es ist ja nicht so, dass ich nichts dazu beisteuern kann, aber eben nicht alles.

Was ich aber kann und auch tun würde, wäre weiterhin Analysen zu machen, mit denen alle gemeinsam Geld verdienen können. Dazu muss ich mich „nur“ einigermaßen wohl fühlen.

Jedenfalls bin ich überwältigt von der Resonanz und ich brauche Moment viele Taschentücher. Allein das hat mir viel Mut gegeben und ich kann mir eine Perspektive vorstellen. Ich muss jetzt erst einmal alle Beiträge und Zuschriften sichten und verarbeiten. Ein paar viel versprechende Dinge sind schon dabei.

Die vielen Gesundheit- und Heilungstipps sind sicherlich gut gemeint, aber – bitte nicht böse sein – für langwierige Lösungen habe ich zurzeit keine Energie.

antworten
 

Gabs nicht mal das Spendenkonto oben in den Drop Down Menüs? (oT)

Phoenix5 @, Dienstag, 12.02.2013, 20:52 (vor 4804 Tagen) @ Elli

- kein Text -

--
Leseprobe - Ein Buch für Keinen
Was ist Geld?

antworten
 

Vor 14 Tagen abends in der ARD wurden zwei neue Medikamente vorgestellt ....

Vatapitta @, Dienstag, 12.02.2013, 23:12 (vor 4804 Tagen) @ Elli
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 12.02.2013, 23:16

Lieber Jürgen,

auch von mir die allerbesten Wünsche für eine Lösung deiner Probleme.

Als Wichtigstes scheint mir die Organisation der häuslichen 24 Stunden
Versorgung mit Hilfe von z.B. polnischen Pflegekräften.
Meine Tante, 91 Jahre und nur leicht pflegebedürftig, macht dies zur Zeit.
Kosten ca. 1500,-Euro pro Monat. Sie hat zwei Pflegerinnen, die sich alle
6 Wochen ablösen. Dazu kommen freie Kost und Unterkunft. Meine Kusine
"bespasst" die Pflegerin immer mal wieder, damit etwas Abwechslung in den
Alltag kommt.

Die vielen Gesundheit- und Heilungstipps sind sicherlich gut gemeint, aber
– bitte nicht böse sein – für langwierige Lösungen habe ich zurzeit
keine Energie.

Ich kann gut nachvollziehen, dass Dir im Moment die Energie für
langwierige Lösungen fehlt.
Obwohl ich nicht als Freund der chemischen Keule bekannt bin,
möchte ich Dir von der ARD Sendung berichten.
War am Montag Abend, gestern vor 7 oder 14 Tagen.

Es ging darum, dass ein Medikament gegen eine spezielle Art der Leukämie
auch gegen MS eine überraschende Wirksamkeit hatte.
Nun wurde die Zulassung des Medikamentes zur Behandlung von Leukämie
zurückgezogen und die Zulassung für MS beantragt.
Die Zahl der MS-kranken ist viel größer und die jährlich erstattungsfähigen
Therapiekosten für das Medikament stiegen, wenn ich mich recht erinnere,
von 1200,- Euro auf ca. 20.000 Euro.

Das zweite Medikament wirkte gegen Schuppenflechte und hat ort die Zulassung.
Aus gleichem Grund wie oben, hat man nun die Zulassung für MS beantragt.

Diesen Wirkstoff habe ich mir notiert, weil er zumindest bei der
vorgestellten Patientin wahre Wunder bewirkt hat.

Habe meine Notizen gerade nicht dabei, werde es aber morgen posten.

Die Sauerlandklinik hat einen guten Ruf, wie ich aus meiner beruflichen
Erfahrung bestätigen kann.
Ebenso halte ich die Marianne Strauss Klinik für sehr kompetent.
Das ist die Schwerpunktklinik für MS. Die haben also ganz viel Erfahrung!
Und dürften auch immer beiden Medikamenten auf dem aktuellen Stand sein,
da sie vermutlich auch von der Pharmaindustrie gepampert werden.

Wenn ein Patient das verordnete Mittel weiter nimmt, sind das eben
20.000 Euro Umsatz pro Jahr.

Dein Hausarzt achtet unter Umständen auf sein Budget und verordnet
kostensparendes Kortison, wo er dann die verschiedenen Varianten
durchprobiert, aber nichts Wesentliches zum Stopp deiner Krankheit
beiträgt.


Ich würde mich an deiner Stelle, auch um aus der unerträglichen
Situation herauszukommen, einen Rehaantrag stellen.

Zitat Elli:"Bis vor ein paar Tagen habe ich noch mit meiner Frau in einem
Haus mit betreutem Wohnen gelebt."

Dann kann sich deine Frau - mit Hilfe aus dem Gelben - in der Zwischenzeit
nach einer sinnvollen Wohnlösung mit der Möglichkeit eine 24 Stundenpflege
unterzubringen umsehen.

Egal ob Miete oder Eigentum - die Deflation richtet sich zeitlich nicht
nach deinen Bedürfnissen. Es geht darum, dass Du, soweit es möglich ist,
eine für Dich optimal Umgebung schaffst.

Das kurzfristig Wichtigste ist vermutlich der Erhalt der körperlichen
Beweglichkeit. Da gibt es nur intensive Krankengymnastik mit geduldiger
Dehnung aller - auch spastischer Muskulatur. Und das so oft, wie es Dir
gut tut. Gönne Dir und der/dem Therapeuten Zeit dafür und buche
immer eine Stunde (Hälfte zahlst Du dann aud eigener Tasche).

Über die körperliche Aktivität kommt auch ein besseres Gefühl zustande.
Lies, soweit Dir da möglich ist, Bücher, die Dir Spass machen, aus denen
Du etwas lernst. Das gibt Kraft. Oder schau Dir DVDs an, höre Musik, die
Dir in die Beine geht oder Dich beruhigt, erfreut oder sonstwie deinen
Geist mit ungefährlichen Gedanken beschäftigt.

Egal, wie beschissen der Zustand, Du kannst wachsen, lernen und Dich
daran erfreuen.
Es hilft auch, wenn Dir Angehörige oder Freunde einfach von ihrer Zeit
etwas schenken und Du darst es annehmen!

Eine hoffnungsvolle Nacht nach all den Tränen und dem vielen Zuspruch
aus dem Gelben wünscht Dir

Vatapitta

--
Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

antworten
 

diese Medikamente würden mich auch interessieren

lotte @, Mittwoch, 13.02.2013, 10:25 (vor 4803 Tagen) @ Vatapitta

mein Mann leidet an der gleichen Krankheit wie Jürgen, deshalb hoffe ich, daß du die Namen dazu noch reinstellst

danke

lotte

antworten
 

Medikamente...Gewinne der Pharmaindustrie

Waldläufer @, Mittwoch, 13.02.2013, 12:27 (vor 4803 Tagen) @ lotte

Hallo,
ich denke, dass diese Sendung gemeint war.

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/mdr/2013/sendung...

--
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

antworten
 

Und wo ist der Gesetzgeber

Wonderland, Mittwoch, 13.02.2013, 12:35 (vor 4803 Tagen) @ Waldläufer

der genau so etwas ermöglicht bzw. verhindern sollte.
Wahrscheinlich durch Geschäftsessen verhindert.


http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/mdr/2013/sendung...

Dank für den link!
WL

antworten
 

@Waldläufer-Genau diese Sendung meinte ich. - Hitze im Körper aus Ayurvedischer Sicht

Vatapitta @, Mittwoch, 13.02.2013, 20:22 (vor 4803 Tagen) @ Waldläufer
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.02.2013, 21:03

Hallo,
ich denke, dass diese Sendung gemeint war.

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/mdr/2013/sendung...

Danke für deine Suche.

Es geht um die beiden Medikamente:

1) Doch warum nimmt der Hersteller das Medikament vom Markt?
Der Wirkstoff von Campath ist Alemtuzumab. Er wird seit 2001 verschrieben.
Doch mittlerweile hat man herausgefunden, dass Alemtuzumab nicht nur bei Leukämie,
sondern auch bei Multipler Sklerose (MS) wirkt.

2) Seit 1995 ist ein Präparat des Pharma-Herstellers Biogen Idec gegen Schuppenflechte
auf dem Markt.
Der Hauptwirkstoff ist Dimethylfumarat. Bei klinischen Studien hat sich herausgestellt,
dass Dimethylfumarat, als alleiniger Wirkstoff eingesetzt, nicht nur bei Schuppenflechte
besser verträglich ist, sondern sich auch für die Behandlung von Multipler Sklerose eignet.

Wie gut dieses Mittel hilft, weiß Antje R. Sie leidet seit 30 Jahren an schubförmiger Multipler
Sklerose. Zeitweise konnte sie keine Treppen steigen, war blind. Herkömmliche MS-Präparate
halfen kaum. Deshalb nimmt sie auf eigene Kosten und Verantwortung den Wirkstoff
Dimethylfumarat. Es schenkt ihr Lebensqualität:

"Ich bin wacher, ich bin fitter. Ich hab überhaupt keine tauben Füße mehr, ich kann mich
super gut konzentrieren. Ich habe keinerlei Schwierigkeiten mit dem Sprechen. Also es ist
richtig toll."
Der Wirkstoff ist billig, die Herstellung der Kapseln übernimmt eine Apotheke. Für ein Jahr
zahlt Antje R. knapp 900 Euro aus eigener Tasche.

Wie wirkt Dimethylfumarat?
http://www.psoriasis-netz.de/medikamente/fumaersaeure/dimethylfumarat-forschung.html

Hier auch die möglichen Nebenwirkungen - Wiki:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fumarsäuredimethylester

Ein aktueller Beitrag aus dem Ärzteblatt:
http://www.aerzteblatt.de/archiv/132963/Multiple-Sklerose-Orales-Dimethylfumarat-reduzi...

Lieber Elli, ich werde auch einen Dauerauftrag über einen kleinen Betrag einrichten.
Ich verpflichte mich für zunächst zwei Jahre Dir diesen Betrag zu überweisen.
Damit Du dann verlässlich planen kannst.
Es ist nicht einfach um Hilfe zu bitten, ich danke Dir für dieses wunderbare Forum.


MS ist eine Entzündung von Körpergewebe. Den Rest tippe ich grade ...

Zu dem Thema Feueralarm: Was tun bei zuviel Hitze im Körper?
ist in der Yoga aktuell, Ausgabe 3/2012 ein hilfreicher Artikel erschienen.

Das Wichtigste fasse ich kurz zusammen (empfehle allen Betroffenen mit
Autoimmunerkrankungen sich dieses Heft zu bestellen):
Zitat: "Zu den Nahrungsmitteln, die eine Zunahme an feuchtem Pitta verursachen,
zählen Essig, Tomaten, Mangos, Orangen und die meisten Zitrusfrüchte, Fisch,
Meerestiere sowie jede stark fermentierte Nahrung. ...
Daher haben Menschen mit Pitta-Überschuss weniger Energie zur Verfügung und
sind meistens schneller erschöpft. Um den Anforderungen des Lebens gewachsen
zu sein müssen sie sich oft mit Willenskraft antreiben, da ihre Energiereserven
einfach zu niedrig sind.
Auf den Punkt gebracht besagt das Konzept Hitze Folgendes: Exzessives Pitta
überhitzt die Gewebe, ohne die systemische zu erhöhen. ...

Ursachen für Hitze
... toxische Belastungen, .... die Einnahme von erhitzenden Substanzen wie Medizin,
Genussdrogen Alkohol oder Zigarettenrauch. Pitta-erhöhende Nahrungsmittel, die Agni
reduzieren und das Säureniveau des Körpers heben, gehören ebenso zu den
Hitzeindukatoren. Die meisten sauren Lebensmittel fallen in diese Kategorie, mit
Ausnahme von Zitronen und Limetten,
die, in Maßen genossen, agni-stimulierend
sind, keine Hitze produzieren und eine leicht alkalisierende Wirkung aufgrund ihres
süßen Effektes nach der Verdauung haben.

Die bedeutendste interne Ursache für Hitzemanifestation ist die Unterdrückung
von Gefühlen. .....

.....
Behandlung von Hitze

Eine Reduzierung der Hitze ist ausschlaggebend, um Immunität, Kraft, Energie und
Ausdauer wiederherzustellen. .... Virechana im Kontext einer Panchakarma-Kur ist
offensichtlich die ideale Lösung, .....
Wenn Panchakarma nicht möglich ist, dann kann Hitze auch durch Nityavirechana
eliminiert werden.

--
Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

antworten
 

Eine Stunde war leider zu kurz, hier der Rest ...

Vatapitta @, Mittwoch, 13.02.2013, 21:45 (vor 4803 Tagen) @ Vatapitta
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.02.2013, 22:31

Hier nun der Rest:

Behandlung von Hitze

Eine Reduzierung der Hitze ist ausschlaggebend, um Immunität, Kraft, Energie und
Ausdauer wiederherzustellen. .... Virechana im Kontext einer Panchakarma-Kur ist
offensichtlich die ideale Lösung, .....
Wenn Panchakarma nicht möglich ist, dann kann Hitze auch durch Nityavirechana
eliminiert werden, das heißt mittels speziell verschriebener und täglich einzunehmender
Purgativa.
Zusammenfassung: Es gibt zur Unterstützung folgende Hausmittel:
- 20-30 Rosinen über Nacht in einer Tasse Wasser einweichen, am Morgen pürieren
und vor dem Frühstück auf nüchternen Magen genießen.
- ein Glas frischer Aloe-Vera-Saft (Achtung nicht bei Schwangerschaft oder Bluthochdruck!)
- Fenchelsamen und frisches Koriandergrün sind ebenfalls hitze-senkend
- Kurkuma ist ein exzellenter Blutreiniger

Weiter mit dem Zitieren:
Wenn sich Gewebehitze infolge unterdrückter Gefühle angestaut hat, dann ist neben
Virechana noch Prozessarbeit erforderlich.
..." Zitat Ende

Autor des Artikels ist Sascha Kriese. Er hat mit seiner Frau eine Ayurveda-Praxis in Brighton.

Ich empfehle Dr. Med. Kalpana Bandecar, Hannover

Da sollte ein Hausbesuch mit Hilfe der Spenden aus dem Gelben machbar sein.


Für eine Aufarbeitung unterdrückter Gefühle schau Dir einmal
Dr. Joe Dispenza - Ein neues ich an.

Falls Du offen dafür bist, kannst Du auch einmal Reiki ausprobieren.
Ich taste dazu immer die Druckempfindlichkeit der 12 Alarmpunkte aus der
Akupunktur ab. Über den Schmerzhaftesten gebe ich dem Patienten dann
Reiki (Hände auf den Körper!) Bei Hitzezuständen empfinden viele Patienten
ein kühles Kribbeln in Armen, Beinen oder Körper. Es geht einfach um eine
Reduzierung der Hitze, dabei fühlt man sich auch gestärkt, ruhiger und
klarer. Der Körper holt sich das, was er jeweils braucht.

Damit habe ich erst einmal alles gesagt, Jürgen.

Ich wünsche Dir eine hoffnungsvolle Zeit.
Du spürst die von vielen Seiten angebotene Unterstützung. [[top]]
Das wird Dir Mut und Kraft geben.


Von ganzem Herzen alles Liebe und Gute wünscht Dir
Vatapitta


PS: Hier noch eine Korrektur des vorherigen Beitrages, den ich leider nicht zu Ende
editieren konnte.

+ Auf den Punkt gebracht besagt das Konzept Hitze Folgendes: Exzessives Pitta
überhitzt die Gewebe, ohne die systemische Körpertemperatur zu erhöhen. ...

PS 2: In dem Lehrbuch: Akupunktur an chinesischen Hochschulen für ausländische Ärzte
sind Akupunkturtechniken zur Eliminierung von Hitze bei verschiedenen Krankheiten
aufgeführt.
Dazu gehören neben fiebrigen Erkrankungen auch:
- prämenstrueller Verkrampfungsschmerz (hilfreich bei unerfülltem Kinderwunsch)
- und Depressionen - die angegebene Körperakupunktur sorgt für Leere im Kopf
und eliminiert die Hitze im Blut.

--
Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

antworten
 

Danke für die Seite und Frage

lotte @, Freitag, 15.02.2013, 18:24 (vor 4801 Tagen) @ Vatapitta
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 15.02.2013, 18:28

"Wie gut dieses Mittel hilft, weiß Antje R. Sie leidet seit 30 Jahren an schubförmiger Multipler
Sklerose. Zeitweise konnte sie keine Treppen steigen, war blind. Herkömmliche MS-Präparate
halfen kaum. Deshalb nimmt sie auf eigene Kosten und Verantwortung den Wirkstoff
Dimethylfumarat. Es schenkt ihr Lebensqualität:

"Ich bin wacher, ich bin fitter. Ich hab überhaupt keine tauben Füße mehr, ich kann mich
super gut konzentrieren. Ich habe keinerlei Schwierigkeiten mit dem Sprechen. Also es ist
richtig toll."
Der Wirkstoff ist billig, die Herstellung der Kapseln übernimmt eine Apotheke. Für ein Jahr
zahlt Antje R. knapp 900 Euro aus eigener Tasche."

Kennt jemand einen Apotheker, der das Mittel herstellen könnte, oder mir die genaue Zusammenstellung zukommen läßt.
Dann könnte ich es evtl. hier auf Teneriffa herstellen lassen, für meinen Mann, der auch an MS erkrankt ist.

Bin für Hilfe
dank

Lieben Gruß

l :) tte

info kann auch über e-mail erteilt werden
sonnenlotte@gmx.de

antworten
 

@lotte - Kenne leider keine entsprechende Apotheke, einfach mal vor Ort fragen.

Vatapitta @, Samstag, 16.02.2013, 01:22 (vor 4801 Tagen) @ lotte

Hallo Lotte,

frag doch deinen Doc, ob er es nicht für deine Schuppenflechte verordnen kann. [[zwinker]]

Vielleicht kennst Du ja jemand mit Schuppenflechte, der Dir einen Gefallen tut.

Zulassung und Rücknahme erfolgen in den Ländern vermutlich zu unterschiedlichen Terminen.

Ein engagierter Apotheker besorgt die Tabletten auch aus dem Ausland.

Für die langfristige Lösung bitte, wenn möglich, Ayurveda (Dr. Kalpana Bandecar, Hannover)
probieren.

Ayurveda gibt es immerhin schon einige tausend Jahre, kann in Indien auch an fünf
Universitäten studiert werden.

Tabletten ändern nichts an dem hinter der Krankheit stehenden Problem!


Viele Grüße
Vatapitta

PS: Vielleicht kommt der Wirkstoff auch als Generikum für Schuppenflechte auf den Markt.
Ansonsten zahlt es Dir die Krankenkasse nach Zulassung.

--
Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

antworten
 

Depri ...

NaturalBornKieler ⌂ @, Nördliches Norddeutschland, Dienstag, 12.02.2013, 18:04 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Hallo Elli!

Auf jeden Fall gut, dass du in dieser Situation auch etwas sagst und um Hilfe bittest.

Seit Freitag bin ich nun in einem Pflegeheim – eine Entscheidung, die
ich gemeinsam mit meiner Frau getroffen hatte. Das Pflegeheim hatte ich mir
vorher angeschaut, und ich hatte sogar einen guten Eindruck. Die Praxis hat
sich leider als die Hölle herausgestellt. Ich lebe zwar, und ich habe auch
akut keine Schmerzen, aber ich ertrage dieses Umfeld nicht. Um mich herum
lauter vegetierende Körper, auch nachts keine Ruhe. Ich bin hier falsch.

Also ist dein akutes Problem das Umfeld und gar nicht direkt die Krankheit. Habe ich das richtig verstanden?

Dieses Umfeld kennen wir natürlich jetzt nicht. Hast du dort gar keinen "Privatbereich" mehr? Das ist sicher eine gewaltige Umstellung und kommt jeden hart an.

Unabhängig davon würde ich an deiner Stelle aber auch einmal objektiv untersuchen lassen, ob du an einer Depression leidest. Das wäre in dieser Situation nicht verwunderlich.

Ich habe seinerzeit als Zivi im Pflegeheim gearbeitet (ist nun auch schon 30 Jahre her ...) und am Anfang war das auch ein Schock. Aus diesem "Umfeld" irgendwann auch wieder etwas Positives zu ziehen ist erstmal schwer, man begnügt sich da meist mit den "kleinen" menschlichen Erfolgen. So hart es ist, irgendwann backen wir alle wieder kleinere Brötchen. Aufwärts ohne Ende bis zum Ende - so ist das Leben meistens nicht. (Ich könnte jetzt auch noch kalauern, dass du dich einfach gerade in einer Welle 4 befindest, aber naja ...)

Die Frage ist, welche Alternativen du hast. Pflege durch Familienangehörige ist eine sehr harte Aufgabe, die für alle Beteiligten auch unmenschliche Züge annehmen kann, das habe ich mit meiner zuletzt 90jährigen Schwiegermutter gerade erlebt. Von daher finde ich die Entscheidung, in eine professionelle Einrichtung zu gehen, grundsätzlich richtig, und würde es auch für mich so entscheiden. Auf der anderen Seite musst du natürlich versuchen, so viel Privatsphäre zu retten wie möglich. Kann man gegen die nächtliche Unruhe gar nichts tun?

Glückauf
NBK

--
Dieses Posting wurde ohne Verwendung von Beleidigungen oder persönlichen Angriffen erstellt. Falls diese gewünscht sind, damit das Posting besser in den derzeitigen Grundton des Forums passt, werden sie gern nachgereicht.

antworten
 

Viele liebe Grüße - gibt es hier keinen der Elli und seiner Frau schnell und effektiv vor Ort helfen kann?

azur @, Dienstag, 12.02.2013, 18:08 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Hallo lieber Ellli,

erst mal ganz liebe Grüße.

Wenn ich Dich recht verstehe, würde Dir geholfen, wenn Du wohl da wegkönntest und wohin, wo Du Dich wohl fühlst.

Um mich herum
lauter vegetierende Körper, auch nachts keine Ruhe. Ich bin hier falsch.

Und es darf Deiner Frau keinen Stress bereiten.

Don Alphonso und gut Betuchte berichten in diesem Zusammenhang von eigenen Wohnobjekten (in angenehmen Klima) mit ein bis zwei Angestelltinnen.

Es sind hier doch reichlich, Dir sehr verbundene Menschen, die das bewerkstellen können. Und zwar ganz fix.

Erst einmal einen guten Ort. Und dann eine stabile und angenehme Versorgung, die nichts mit einem Heim zu tun hat.

Wer kann das managen und bzw. unterstützen?

Wünsche Dir Elli, dass Deine Situation bald wieder etwas erträglicher wird.

Soweit es die Umstände zulassen.

Und Viele die Gelegenheit sehen, etwas zurück zu geben zu können, wofür wir Dir auf Ewig dankbar sind!!!

In Gedanken bei Dir!

Viele liebe Grüße und allerbeste Wünsche

azur

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

antworten
 

Alle besten Wünsche!

mabraton @, Dienstag, 12.02.2013, 18:16 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Lieber Elli!

ich wünsche Dir alles erdenklich Gute!
Auch wenn Du sehr leiden solltest, handle bitte nicht vorschnell um Deinem Leben ein Ende zu setzen. Das ist eine Entscheidung deren Konsequenzen Du nicht absehen kannst.

beste Grüße,
mabraton

antworten
 

Ja, alles Gute

kicker @, Dienstag, 12.02.2013, 23:05 (vor 4804 Tagen) @ mabraton

Lieber Elli!

die besten Wünsche an Dich.

Pluto transitiert bald Deine Sonne,
das ist heftig.

Viel Kraft, gute Besserung und halte bitte durch.

Grüsse,

antworten
 

Ein Tipp von mir.

M. S. @, Schwabenland, Dienstag, 12.02.2013, 18:23 (vor 4804 Tagen) @ Elli
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 12.02.2013, 19:12

Hallo Jürgen,

so ungefähr wissen alte Foristen ja von gesundheitlichen Problemen bei Dir, aber dieses Ausmaß jetzt ist natürlich sehr deprimierend. Gerade ich, als auf Eigenständigkeit bedachter Mensch, kann diese Verzweiflung sehr gut nachempfinden.

Ich kann Dir nur mit einem Tipp dienen, der sehr hilfreich sein kann. Meine Frau hat von ihrer Mutter einen Morbus Bechterew geerbt. Sie war am Anfang (in der Jugend) streckenweise nahezu bewegungsunfähig dadurch. Seit Jahrzehnten hat sie das nach viel Probieren und Suchen mit "Boswellia serrata", dem indischen Weihrauch in Pillenform völlig im Griff, und nahezu frei von Beschwerden.

Sie besteht aber darauf, dass es das Original von Gufic Bio Mumbai sein muss. In Indien nennt es sich "Sallaki", der Exportname ist "H15 Gufic".

[image][image][image]


-Sallaki, H15 Ayurmedica, bzw. H15 Gufic.

-Sallaki in holländischer Versandapotheke.

Nachtrag: Das hilft allerdings nicht nach 3 Tagen. Bei meiner Frau haben sich erst nach Wochen erste Verbesserungen eingestellt.

-Das UKE Hamburg-Eppendorf und die Berliner Charité leiten zusammen eine Studie zu Weihrauch bei schubförmiger Multipler Sklerose.

Mit besten Wünschen für gute Besserung
Matthias

antworten
 

Leserzuschrift: "lieber Elli, Hierbei Info, zwecks MS-Pflegeheime bzw.MS-Forum/Info"

azur @, Dienstag, 12.02.2013, 18:35 (vor 4804 Tagen) @ Elli
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 12.02.2013, 18:38

Hallo Elli,

ging mir eben per Email zu: "lieber Elli,

Hierbei Info, zwecks MS-Pflegeheime bzw.MS-Forum/Info

http://www.emed-ms.de/index.php?id=1173

Möge sie hilfreich sein!

Gr. Reffke"

Von meiner Warte danke sehr an Reffke - und ich schließe mich diesen guten Wünschen an.

azur

(sende es gern weiter, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass es vielleicht bekannt ist)

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.

antworten
 

Spezialklinik in meinem Wohnort

el_mar, Dienstag, 12.02.2013, 19:10 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Hallo, Elli,

diese Klinik hat einen guten Ruf.

Ich könnte Kontakt herstellen.

Alles Gute wünscht

el mar

MS-Klinik

antworten
 

Vielen Dank für die vielen Reaktionen, auch per E-Mail…

Elli ⌂ @, Dienstag, 12.02.2013, 19:27 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Ich brauche etwas Zeit, um alles zu lesen und zu antworten.

antworten
 

Alles Gute von einem, dessen Leben Du verändert hast,

Papillon, Dienstag, 12.02.2013, 19:39 (vor 4804 Tagen) @ Elli

und zwar in positiver Weise!
Gerne gebe ich Dir dafür auch wieder etwas zurück und schließe mich besonders Gabi und Phoenix an.
Sach an was konkret notwendig ist, ich bin mit dabei, nur keine Hemmungen bitte.

Meine allerbesten Wünsche,

Papillon

antworten
 

Hilflos

Lappländer ⌂ @, Lappland, Dienstag, 12.02.2013, 20:13 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Konkrete Hilfe kann ich leider nicht geben. Ich wünschte, es wäre anders und ich könnte helfen.

Eine Hilfe ist es manchmal aber auch schon wenn man sieht das andere mit ihren Gedanken und Herzen bei Dir sind.

Ich schicke Dir ganz viel Mut, Kraft und meine Gedanken.

--
Perfektion der Mittel und Konfusion der Ziele kennzeichnen meiner Ansicht nach unsere Zeit.
(Albert Einstein)

antworten
 

Ich war zunächst sprachlos...

smiths74 @, Dienstag, 12.02.2013, 20:20 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Hallo Elli,
mit Betroffenheit habe ich deine Zeilen gelesen und sie haben mich auch auf meinen Heimweg vom Büro nicht mehr losgelassen.
Wie Papillon bereits geschrieben hat, hast du auch mein Leben verändert. Das Gelbe ist seit fast 5 Jahren fester Bestandteil meines Lebens, und dafür möchte ich dir nochmal ausdrücklich danken!
Ich bin im Moment etwas ratlos bzgl. deiner Situation. Ich hoffe, dass wir hier im Forum gemeinsam eine Idee entwickeln können, wie dein Leben angenehmer zu gestalten ist!

Ich wünsche dir viel Kraft und von Herzen alles Gute!

Viele Grüße

smiths74

--
Optimismus ist Mangel an Information.
Pessimismus ist Mangel an Inspiration.

antworten
 

Heimpflege

yihi @, Dienstag, 12.02.2013, 20:38 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Lieber Elli

Hochachtung für den Mut, dies so offen auszusprechen! Ich kann Dich mehr als nur sehr gut verstehen. Ich glaube, dass die meisten von uns so fühlen würden, wie Du.

Die Grossmutter meiner Frau wird zuhause gepflegt (vollständig pflegebedürftig). Es gibt Organisationen, die Heimpflegerinnen und -pfleger aus Osteuropa vermitteln. Die Kosten hierfür betragen sich auf etwa 4'000€/Monat. Da die Pflegerinnen sehen am Ende des Monats natürlich nur einen Bruchteil des Geldes. Evtl. könnte man auch Pflegerinnen direkt anstellen, um Geld zu sparen.

Jedenfalls sind die Erfahrungen (bis auf wenige Ausnahmen) durchwegs positiv. Die Pflegerinnen sprachen gutes Deutsch und waren extrem engagiert, standen rund um die Uhr zur Verfügung. Dies ermöglicht es, dass die Grossmutter meiner Frau im angetrauten Umfeld bestmöglichst versorgt ist.

Es wäre mir, wie den meisten Vorrednern, eine Freude, mich nötigenfalls finanziell zu beteiligen.

Viel Mut und alles Gute!
Daniel

antworten
 

Osteuropäische Pflegerinnen heute legal und versichert unter 2000.

M. S. @, Schwabenland, Dienstag, 12.02.2013, 21:26 (vor 4804 Tagen) @ yihi

Wir hatten über Jahre (als das noch Grauzone war, bzw. bei penibler Gesetzesauslegung illegal), eine litauische "Pflegerin" (Anführungszeichen, weil sie offiziell keine sein durfte), die nacheinander 2 Personen (blind und alle möglichen Gebrechen) bis zum Ende gepflegt hat, 24h mit freier Kost und Wohnung im Haus. Sie hatte 1200 genommen/bekommen.

Heute gibt es Agenturen, die voll legalisiert entsprechende Kräfte vermitteln. Allerdings kommt das etwas teurer.
Aber wenn noch jemand von der Familie im Haus ist, der mit anpacken kann, und vor allem an Verständigung nicht alles von der Pflegerin zu bewältigen ist, dann geht das mit Pflegegeld schon zu bewerkstelligen.

Beispiel siehe hier.


Drücken wir mal die Daumen, dass Elli nicht vorschnell völlig aufgibt.

Matthias

antworten
 

Meine Mutter wird auch auf diese Weise gepflegt, 1500EUR pro Monat

ohne eisen @, Mittwoch, 13.02.2013, 13:42 (vor 4803 Tagen) @ M. S.

Meine Mutter wird auch auf diese Weise gepflegt, 1500EUR pro Monat

Dabei wechseln sich zwei Schwägerinnen aus Serbien ab, der Kontakt ergab sich durch deren Verwandschaft in Deutschland. Sie bekommen 1400.- im Monat, bleiben für drei Monate, und 100.- bekommt die hier Lebende Verwandschaft für das Organiesieren der Flüge, das Holen und Bringen zum Flughafen, als Spritgeld für's Einkaufen...

Und die Arbeiten sich bucklig, machen auch die Wäsche und teilweise Garten, also Dinge, die nicht von jeder, durch eine Agentur vermittelte, Pflegekraft gemacht wird.

Bei Bedarf gerne mehr Details.

Elli, ich wünsche dir alles Gute, vor allem Kraft.

antworten
 

Das ist wohl der Weg, auf den man sich konzentrieren sollte.

M. S. @, Schwabenland, Mittwoch, 13.02.2013, 14:12 (vor 4803 Tagen) @ ohne eisen

Vor allem sollte fachkundige Beratung erstmal die gesetzlichen Möglichkeiten des Sozialstaates einfordern. Wozu zahle ich Pflegeversicherung? Wenn Elli, wie beschrieben, nicht auf familiäre Hilfe (warum auch immer, mag ich nicht bewerten) zurück greifen kann, dann greift bestimmt eine Härtefallregelung.

"Beim Härtefall zahlt die Pflegeversicherung seit dem 01.01.2012:
Häusliche Pflege: 1.918 Euro Pflegesachleistung
oder Vollstationäre Pflege: 1.918 Euro" (http://www.wohnen-im-alter.de/pflege-pflegestufe.html). Das reicht für eine solche Pflegekraft im Haus.

Ich musste selbst schon meine Mutter nach 4 Wochen Intensiv und Krankenhaus in die Kurzzeitpflege geben. Wenn die Rente (oder Erwerbsunfähigkeitsrente) und Pflegeversicherung nicht reichen, dann muss eben die Familie abzüglich Selbstbehalt leisten. So ist das bei allen Betroffenen der normale Weg. Wenn die Verwandtschaft für den Rest nicht einstehen kann, dann muss das Amt leisten.

Matthias

antworten
 

Lieber Jürgen ...

Jeanna @, Dienstag, 12.02.2013, 20:55 (vor 4804 Tagen) @ Elli

ich kann mich "nur" den Reaktionen von insbesondere NBK und Lappländer anschliessen.
Und wünsche Dir von Herzen, dass Dir die vielen Ermunterungen vllt. neue Sichtweisen, Lichtblicke - trotz allem - vermitteln aus denen Du - und auch Deine Angehörigen - neuen Mut, Zuversicht und Energien zu schöpfen vermagst!

Alles-alles Gute! Herzlich

Jeanna

antworten
 

Ich schliesse mich hier mal an

thrive @, im grünen Herz des Wahnsinns, Mittwoch, 13.02.2013, 00:33 (vor 4804 Tagen) @ Jeanna

Viel mehr kann ich nicht sagen.
Alles Gute Elli

antworten
 

Hallo, Thrive

Jeanna @, Mittwoch, 13.02.2013, 01:08 (vor 4804 Tagen) @ thrive

Vielleicht hättest Du das "besser" direkt an Jürgen persönlich adressiert.

Ich kenne aus persönlichen Gründen und Erfahrungen wie es im Innern solcher "schwarzen Löchern" in jemandem "aussieht" und was sie mit einem "machen".

Ich hoffe einfach, dass Jürgen von den zahlreichen Ermunterungen neue Zuversichten gewinnen kann!

Grüsse

J.

antworten
 

Kämpfen, Kämpfen, nochmals Kämpfen.

Durran @, Dienstag, 12.02.2013, 21:11 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Verehrter Elli,

auch ich kann Dir nicht konkret und schnell helfen, trotzdem wünsche ich Dir viel Kraft und Mut für das kommende. Ich hoffe sehr, dass Du nicht aufgibts.

Du mußt kämpfen. Es wird sicherlich Möglichkeiten der Hilfe geben.
Die Tage werden länger und sehr bald werden Dich die ersten Sonnenstrahlen wärmen. Dann sieht die Welt vielleicht schon viel, viel besser aus.

Und denke immer daran, Du wirst gebraucht! Hier und anderswo.

antworten
 

Ist es nicht an der Zeit einen Fonds oder eine Stiftung zu gründen...

parodoc @, Dienstag, 12.02.2013, 21:55 (vor 4804 Tagen) @ Elli
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 12.02.2013, 22:04

einen Ellis Elliott Aktienfonds z. B. Die Anleger, die uns hier fragen, könnten dort ihr Geld anlegen. Die Methode (Elliott)ist vorhanden und wird von Dir beherrscht. Deine Reputation ist super gut. Die Kunden, Anleger sind da. Das "Anlageproblem" vieler Mitmenschen ist evident. Die vielen Aktien in ABC Konfiguration mit Potential nach oben sind da.
Das "Know how" (nicht ich) für die Installation ist sicherlich im gelbem Schwarm vorhanden. Die Leute wollen nicht nur Analysen, Sie wollen auch Ihr Geld effizient und bequem anlegen können. Ich denke seit längerem darüber nach. Die Elliott Methode in Kombination mit Kapitalanlegern ist langfristig ein "Brüller". Die Welt braucht Dich. Mach es! Bin gerne Dein erster Kunde oder mache mit. Sehe Du Deinen jetzigen Zustand nicht als Endstation sondern als intermediäres Zwischenstadium, aus dem Du dich rausarbeiten kannst. Es gibt immer einen Weg sich rauszuwinden! Bis zum Tag X gibt es immer eine Chance.
Elli, Du bist unersetzlich!

Nur Mut und liebe Grüsse

parodoc

P.S. : Habe es ja gleich begriffen, dass Du ein Hardcore Problem hast

--
Disclaimer: Die Angaben des Autors stellen keine Handels- oder Tradingempfehlungen dar! Tradingerfahrung: medium plus experienced.

antworten
 

Nette Idee...

M. S. @, Schwabenland, Dienstag, 12.02.2013, 22:40 (vor 4804 Tagen) @ parodoc

Man könnte bei Sharewise nachfragen, wie die Gründung des Fonds vonstatten geht.
Die haben ja einen bei Hauck & Aufhäuser aufgelegt: LU0625428700

Top-Positionen:
MORPHOSYS AG O.N. 4,30%
WACKER CHEMIE O.N. 4,21%
E.ON SE NA 4,03%
NOKIA CORP. EO-,06 3,86%
VALLOUREC EO 2 3,84%
KLOECKNER + CO SE NA 3,83%
VINCI S.A. INH. EO 2,50 3,82%
BULL S.A. EO 0,10 3,80%
DEUTSCHE BANK AG NA O.N. 3,79%
NICOX SA INH. EO-,20 3,78%

Entwicklung seit Auflegung im Minus.

Allerdings ist das gesamte Management und Beratung in fremden Händen. Das, was die alle abkassieren, das müsste ja daheim bleiben.

Beste Grüße
Matthias

antworten
 

Keshe Foundation

lechat @, Dienstag, 12.02.2013, 21:56 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Hi Elli,

da gibt es ein Programm für MS.
Es ist ein ungewöhnlicher Ansatz.

Viel Glück und alles Gute,

le chat

PS. Ich hab schon seit ein paar Jahren nichts mehr geschrieben
weil ungewöhnliche Denkansätze immer wieder zerrissen oder gelöscht
wurden. Aber selbst im Stillen viel Ungewöhnliches ausprobiert.
Mit viel Erfolg. Dank an Alle die diese Themen ins Forum brachten.

antworten
 

Link zum Text und 100€ von mir

lechat @, Donnerstag, 14.02.2013, 11:26 (vor 4802 Tagen) @ lechat

Hi Elli

gerade hab ich Dir 100€ überwiesen.

Und Hier noch mal der Text.
Ich bin begleite Dich gerne, das Zentrum liegt in Belgien.
Vieleicht kann jemand vor Ort in Belgien den Kontakt herstellen
da ich selbst nicht mit den Zentrum verbandelt bin. Ich habe nur
das Gefühl an der Behandlung ist etwas bahnbrechendes dran. Und
das interessiert mich einfach. Wenn es Dir auch hilft wäre ich glücklich.

Ich selbst habe durch allerlei ungewöhnliche Methoden alle meine
Probleme behoben und bin mit 63 gesünder als je zuvor.

Und zu den meisten Ideen habe ich durch das gelbe Forum gefunden.
Es war oft nur ein Link oder ein Stichwort. Ich bin immer allen
nachgegangen auch wenn oft dann das von den Antworten zerissen
oder der Thread gelöscht wurde. Ich lehn mich jetzt einfach mal
aus dem Fenster und sag es offen.

Liebe Grüße und Kopf hoch.

le Chat

PS. Du kennst mich persönlich. Ich saß bei Deiner Tagung
in der Reihe bei Reinhardt Deutsch und Schlaufuchs,


Water-based Health Technology

In looking toward space flight, the Keshe Foundation has also been thinking about how to handle health conditions that might arise during a flight. Since on a long flight, a craft could not possibly contain all the needed medical supplies using conventional methods, the foundation wanted to devise a way to heal people that does not involve medicines and vast equipment.

They have thus developed health technology that involves the entrainment of water that has healing properties.

"...We have learned the real process by which the human body works in its real term plasmatic, nuclear and atomic structure; and the use of these systems and processes are very simple."

The method is quite simple. A person is analyzed, either by coming to a clinic, or by sending blood and/or tissue samples; then a device is adjusted to address the problem, and the device is sent with the patient. A glass of tap water is set successively in a "box" within the device where it is entrained, and the patient drinks the water.

The water can't be shipped. It has to be used soon after entrainment.

They have had around 400 people use this method, with positive results in conditions ranging from cancer to M.S., but is especially good in restoring neurological function, such as in epilepsy, lupus, or even coma. Keshe himself said he had an enlarged liver problem that was cleared up using this approach, restoring him to "the condition of an 18 year old," according to his doctor.

He said that the physician who has worked with the American cyclist, Armstrong, has been supervising his coma and MS volunteers using this approach.

It is a bit pricey, depending on the condition; but averages at around 3000 Euros. M.S. cases are typically around 9000 Euros.

They are presently launching a clinical study, looking for 1000 volunteers, 500 with M.S., and 500 with fibromyalgia

antworten
 

Ein paar Gedanken...

twc-online @, Dienstag, 12.02.2013, 22:09 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Da ich zu den richtigen Problemen keine neue Idee habe, ein paar Gedanken, die zu

Ich hoffe, die Reaktionen werden mich eine Weile beschäftigen und ablenken

passen könnten:

Falls du den Film "Ziemlich beste Freunde" noch nicht kennst, ist der vielleicht sehenswert.

Das Gelbe Forum ist ja eigentlich nur ein kleines Forum. Aber für mich ist es ein wertvoller Ort und für mich wäre "das Internet" wirklich ärmer, wenn es das Gelbe Forum nicht gäbe.

Zum Thema Elliott-Wellen und speziell zum Trading-Fenster: Ich habe diesen Trading-Stil nicht verinnerlicht, so dass ich bisher nur in seltenen Ausnahmefällen mitgetradet habe. Aber ich bin voller Bewunderung für diese Art des Tradings.
Und jenseits des reinen Ergebnisses... das mit nicht-idealen Instrumenten (Zertifikaten) in liquiden Märkten mit sehr hohem Wettbewerb errungen wird... finde ich deinen Trading-Stil einfach schön. Es hat etwas Anmutiges, wie wenn herausragende Tänzer (nach sehr viel Training) fast mühelos über die Tanzfläche schweben... so vollendet wie dieser Goldeinstieg:
http://img40.imageshack.us/img40/948/130212gold5mineinstiege.png

Die besten Wünsche von mir!

antworten
 

Ich wünsche Dir Kraft und Stärke!

Theo Stuss @, Dienstag, 12.02.2013, 22:43 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Lieber Jürgen,


wenn das Leben in dieser Welt keinen Sinn mehr zu machen scheint, muß man den Blick auf das jenseitige Leben danach richten, welches der Seele bestimmt ist.

In diesem Kampf scheint der Leib wie ein Ballast zu sein, aber es wartet der Lohn.

Nur Gott, der nach seiner Menschwerdung am Kreuz hat angenagelt leiden wollen, kann dem Leiden einen Sinn geben. Sonst wäre alles Leiden sinnlos!

Jemand wie Du kann nicht mehr auf einen faden Trost in dieser Welt hoffen. Man spürt dann, wie leer doch die Dinge sein können, an denen man früher so gehangen hat und man beginnt die Dinge aus einer Perspektive zu sehen, wohin einem die Gesunden nicht mehr folgen können.

Du vereinsamst zwar, aber um Gott zu finden, ist das notwendig, weil man erfahren muß, daß jeder rein menschliche Trost nur Ablenkung ist vom Wesentlichen.

Deswegen wünsche ich Dir den Segen des Heilands am Kreuz bis zum Ende und die Fürsprache der Muttergottes.

Dein Theo

antworten
 

Ich wünsche dir Kraft und neuen Optimismus

Philip Marlowe @, Location: Europe's Paymaster, Dienstag, 12.02.2013, 23:05 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Treffe jetzt keine voreiligen (endgültigen) Entscheidungen. Vielleicht gewöhnst du dich ja doch an die neue Umgebung? Oder eine der hier von den anderen aufgezeigten Alternativen ist vielleicht das Richtige für dich?

Und was wäre das Forum ohne dich? Wir würden dich alle hier sehr vermissen!

Wahrscheinlich können sich nur die wenigsten von uns in deine Lage wirklich hineinversetzen, aber denke daran: Das Leben ist einmalig. Und du bist es auch.

Gruß,
Phil.M.

--
"And liberty just means this freedom to exploit any weakness that you can find" (New Model Army, 225)

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Respekt für den ersten Schritt und jetzt mach die nächsten....

murkl @, Dienstag, 12.02.2013, 23:59 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Hallo Elli,

erst einmal Respekt, dass du hier die Karten auf den Tisch legst. Dazu gehört schon einiges. Deine Statements haben mich wirklich bewegt und da ich denke die Situation ein wenig zu verstehen (aufgrund meiner Vorgeschichte, die ich dir per PN schicken werden) und dir helfen möchte, hier meine Tips für dich, da ich dich wirklich schätze.

Nun zu dir:

Ich weiß persönlich fast nichts von dir, daher ist es wie andere schon geschrieben haben äußerst schwierig was zu sagen. Was ich aus Jahren des Mitlesens denke zu wissen ist:

Du heisst Jürgen Küst(n)er
Du wohntest in Spanien (jetzt anscheinend nicht mehr)
Du hast eine Frau und Kinder (die auch schon wieder Kinder haben)
Du machst seit 13 Jahren dieses Forum
Du hast MS und bist nun in einem Pflegeheim.

Was kann und will ich dir nun sagen und raten (ist schwierig die richtigen Gedanken zu finden und diese auch niederzuschreiben):

1. Selbstmord ist keine Lösung!

Gründe:
1.Du tust damit allen die dir nahe stehen unendlich weh und das hinterlässt bei denen ggf. irreparable psychische Schäden. Ist zwar nicht schön zu hören, aber das ist nicht fair solange es irgendwie anders geht. Du hast eine Frau und Kinder sowie mindestens noch ein Forum, dass dich akzeptiert, respektiert und auch vermissen würde.

2.Das Leben so blöd es klingt solltest du am besten wissen ist wahrscheinlich auch nach Elliott aufgebaut (daher fasziniert mich das Thema so). Nach einem Impuls nach unten (wie anscheinend gerade bei dir) kommt mindestens eine Erholung, wenn nicht eine Trendwende (natürlich mit Rückschlägen).

3.Du vergibst somit jegliche Chance, dass es besser wird, was bisher doch auch in deinem Leben immer so war oder? Blöder Spruch: Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her (siehe nur die Reaktionen im Forum).

4.Du nimmst dir die Chance damit, schöne Sachen (die kommen werden!) zu nehmen.

5.Das Leben ist ein Geschenk. Was wir Menschen daraus machen ist zwar nicht immer das Beste und Sinnvollste, aber es ist was. Es gibt wirklich Menschen, die weniger Glück oder schlechtere Randbedingungen hatten und trotzdem nicht aufgegeben haben.


2.Die wahrscheinlichen Gründe für deinen Einbruch

1.Wie gesagt, ich kenne dich und dein Umfeld fast nicht, daher ist es schwer was zu schreiben, aber ich denke die Gründe sind folgende:

Primär: Psychisches Problem (ist immer der Grund, wenn man sich das Leben nehmen möchte)

Sekundär:Ausgelöst durch folgende Punkte (wie du ja schreibst):
1. Schmerzen und Krankheit
2. Keinen zur Last fallen wollen (Frau)
3. Nun auch noch destruktives Umfeld und das Gefühl alleine gelassen zu werden.

2.Daher würde ich folgendes vorschlagen / empfehlen:

Ursachen bekämpfen:

1.Schmerzen und Krankheit kannst du wahrscheinlich wirklich nur schwer verändern. Was du machen kannst ist die Symptome lindern (Schmerzmittel und Co.) und wie andere auch schon geschrieben haben ggf. alternative Heilungsmethoden suchen. Ich weiß nicht besonders berauschend, aber manches ist eben Schicksal. In der Klinik in der ich war, waren auch sehr viele Schmerzpatienten und was ich gelernt habe ist, dass Schmerz auch irgendwann die Psyche zerstört. Daher meine obige Schlussfolgerung.

2.Keinen zur Last fallen wollen (Frau) und Pflegeheimumgebung. Dies ist m.E. jetzt der Knackpunkt bei dir gewesen. Daher musst du diesen so schnell wie möglich wieder ins reine bringen. Ich kenne die Beziehung zu deiner Frau nicht, jedoch denke ich Sie liebt dich, daher musst du bei Ihr sein! Du brauchst jetzt vor allem seelische Unterstützung und hier sollte deine Frau die erste Adresse sein. Zudem braucht man in deiner Verfassung Personen, die einen auffangen. Der Grund für die „Trennung“ war ja anscheinend der Pflegeaufwand. Dies ist wirklich ein weltliches Problem, dass m.E. zu lösen ist. Wie schon einige geschrieben haben würde ich hier auch z.B. zu einem polnischen Pflegepersonal raten, dass kann man sich leisten, man hat gute Gesellschaft und die sind immer da. Das habe ich auch in meiner Verwandtschaft.

Symptom bekämpfen:

Wie geschrieben, denke ich, dass du schwer depressiv bist. Hier benötigt man wirklich professionelle Hilfe (soweit es diese gibt). Ich würde wirklich auch empfehlen, dass du dich in eine psychosomatische Klinik begibst. Ist zwar nicht schön in die „Klapse“ zu gehen, aber nicht die Hoffnung, sondern der Stolz stirbt zuletzt und ich habe es getan. Ich muss sagen, dies war eine Erfahrung, ohne welche ich vielleicht auch schon nicht mehr hier wäre.
Vielleicht muss es auch nicht gleich eine Klinik sein (wie gesagt, ich kenne deinen Zustand nicht), aber zumindest solltest du dies deinem Hausarzt erzählen, ggf. Antidepressiva nehmen und mit einem Psychotherapeuten sprechen.

3.Fazit aus meiner Sicht

Du bist aktuell in einem tiefen schwarzen Loch (kenne ich leider) wo du keinen Ausweg mehr siehst. Jedoch lass dir gesagt sein, alles kann sich ändern (bis vielleicht auf deine primäre Krankheit). Ich denke dass ganze ist ein psychisches Problem, wie fast alles, denn es ist immer die Frage wie man mit etwas umgeht!

Nochmal zusammengefasst würde ich vorschlagen:

1.Raus aus dem Pflegeheim. Wenn das mit deiner Frau in Ordnung ist zurück zu Ihr! Du brauchst jemanden, der für dich da ist (nicht nur für die Pflege, sondern als Mensch).

2.Das Thema mit der Pflege muss machbar sein. Ich würde hier auch polnische Kollegen empfehlen, die für bezahlbares Geld rund um die Uhr da sind.

3.Ich denke dieses Umfeld stabilisiert dich, jedoch würde ich wie beschrieben empfehlen, dass du dich in Psychotherapie begibst, da ich denke, dass in deinem Unterbewusstsein schon einige Sachen schlummern, die besprochen werden müssen und du somit auf neue Lösungswege und Gedanken kommst. Im akuten Fall (bei echten Selbstmordgedanken) ab in die Klinik – sofort!
So jetzt habe ich mal meine Sicht der Dinge kund getan. Kann auch alles voll der Schmarn sein, aber ich hoffe ich habe halbwegs die Situation begriffen und die richtigen Schlüsse gezogen.

Nichts desto trotz, daß ist das schlimme oder gute, liegt es aber an dir, dich aus der Scheiße zu holen (dass musste ich leider auch lernen). Daher Kopf hoch und los jetzt. Aufgeben kann jeder!

Zudem um den Bogen zum Forum zu schlagen: Überleg dir schon mal, wieviele Menschen, es geschafft haben über 13 Jahre ein derartiges Forum aus dem Boden zu stampfen, zig Menschen daran zu binden und auch noch einigen zu helfen erfolgreich zu traden und dies vor allem mit ehrlichen Absichten – ich kenne nur dich!

Machs gut und will noch lange was von dir hören bzw. lesen!

Markus

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Zum Thema Leben nehmen und Psychotherapie - Eine etwas andere Sicht

BennyF @, Mittwoch, 13.02.2013, 10:14 (vor 4803 Tagen) @ murkl

Erstmal möchte ich sagen, dass mich die Nachricht auch erschüttert. Ich bin zwar erst seit kurzer Zeit hier im Forum und kenne Elli nicht, aber mir wurde beim Lesen klar, welche Rolle er hier spielt. Sein persönliches Schicksal zu veröffentlichen ist ein mutiger (oder verzweifelter) Schritt, und allein dies hat mich emotional sehr berührt.

Ich will nun zwei Dinge kritisch hinterfragen und bitte darum, das nicht negativ gegenüber den entsprechenden Ratschlägen anderer auszulegen. Ich finde es ausnahmslos toll und bewundernswert, dass hier so viele Menschen Anteil nehmen und sich Mühe geben, konstruktive Vorschläge zu machen. Ich möchte nur versuchen, evtl. eine andere Sicht der Dinge hier darzulegen.

Nun zum eigentlichen Thema:

Ich frage mich, warum die Lösung sich das Leben zu nehmen von einigen kategorisch ausgeschlossen wird. Natürlich würde ich niemanden dazu raten, diesen Schritt zu tun. Aber aus meiner Sicht kann ich mir durchaus Situationen vorstellen, wo ich diese Lösung bevorzugen würde. Wie z.B. bei einer unheilbaren schweren Krankheit, die für mich (und ggf. für Beteiligte) nur langes Leiden bedeutet und ich die Kontrolle über mein Leben komplett verliere. Ich hänge nicht so sehr am Leben, dass ich das mir und meinen Mitmenschen antun wollen würde, vor allem, wenn es keine Hoffnung auf Besserung gibt, eher im Gegenteil.
Wenn man den religiösen Aspekt einmal ausklammert, warum sollte eine Verkürzung des Leidens auf diese Weise nicht im Interesse des Betroffenen sein? Ich finde, in so einer Situation ist eine Portion Egoismus nicht verkehrt, und der Betroffene sollte ohne Denkverbot solche Lösungen in Betracht ziehen dürfen. Ein Betroffener könnte es in dieser Situation gar als zynisch empfinden, wenn in so einer ausweglosen Situation behauptet wird, es würde schon wieder besser werden.

Anderes Thema: Es wurde eine Psychotherapie empfohlen. Ich weiß nicht, wie man aus Ellis Posting schließen kann, dass er eine solche braucht. Ich hatte den Eindruck, er blickt auf ein langes Leiden aufgrund seiner Krankheit und die dadurch entstandene Belastung seiner Angehörigen zurück, in Kombination mit den aktuell schlimmen Umständen im Pflegeheim. Eine Psychotherapie löst keines dieser Probleme. Von anderen Problemen hat Elli in seiner Nachricht nichts erwähnt. Wenn er depressiv ist, dann sicher wegen der genannten Umstände und nicht wegen einem Kindheitstrauma o.Ä.

Ich wünsche Elli, dass er die Lösung findet, die für ihn die beste ist. Und dass er noch den Mut und die Kraft aufbringen kann, notwendige Entscheidungen zu treffen. Ich maße mir nicht an, hier qualifizierte Vorschläge zu machen. Ich kann lediglich daran appellieren, keine (gut gemeinten) Denkverbote auszusprechen oder anzudeuten.

antworten
 

Ganz vorsichtig bitte

NaturalBornKieler ⌂ @, Nördliches Norddeutschland, Mittwoch, 13.02.2013, 11:20 (vor 4803 Tagen) @ BennyF

Hallo Benny,

Ich frage mich, warum die Lösung sich das Leben zu nehmen von einigen
kategorisch ausgeschlossen wird. Natürlich würde ich niemanden dazu
raten, diesen Schritt zu tun. Aber aus meiner Sicht kann ich mir durchaus
Situationen vorstellen, wo ich diese Lösung bevorzugen würde ...

Abstrakt betrachtet hast du recht. Wir sind alle erwachsen, wollen über unser Leben bestimmen und haben in ausweglosen Situationen auch die Option, es zu beenden.

Nur: in diesem Thread geht es nicht um abstrakte Fragen. Es geht darum, dass Elli seine Situation schildert und seine Verzweiflung. Dass er dabei auch das "Ende" mit ins Spiel bringt ist zunächst mal nur Ausdruck seiner Verzweiflung. Bevor wir uns mit dieser Option überhaupt befassen, gilt es erstmal zu helfen, Auswege zu finden. Seine Situation ist finster, aber eben nicht ausweglos.

Also, ganz vorsichtig bitte. Konstruktive Vorschläge sind gefragt.
NBK

--
Dieses Posting wurde ohne Verwendung von Beleidigungen oder persönlichen Angriffen erstellt. Falls diese gewünscht sind, damit das Posting besser in den derzeitigen Grundton des Forums passt, werden sie gern nachgereicht.

antworten
 

Nein, nur wenn wirklich keine Optionen mehr offen sind.

Waldläufer @, Mittwoch, 13.02.2013, 12:48 (vor 4803 Tagen) @ BennyF

Ich frage mich, warum die Lösung sich das Leben zu nehmen von einigen
kategorisch ausgeschlossen wird. Natürlich würde ich niemanden dazu
raten, diesen Schritt zu tun. Aber aus meiner Sicht kann ich mir durchaus
Situationen vorstellen, wo ich diese Lösung bevorzugen würde. Wie z.B.
bei einer unheilbaren schweren Krankheit, die für mich (und ggf. für
Beteiligte) nur langes Leiden bedeutet und ich die Kontrolle über mein
Leben komplett verliere.

Ich muss Ihnen sagen, ich hätte für mich eine solche Lösung. Aber nur dann, wenn wirklich gar nichts mehr möglich ist. Ist aber im Fall von Elli, denke ich, nicht angebracht. Ich schätze, er ist noch nicht so arg alt, da er ein sehr kleines Enkelchen hat.
Kurzschlussreaktionen sind da nicht angebracht.

Bei MS gibt es Optionen, das Befinden zu verbessern...es ist eine schubweise Krankheit. Man arbeitet an neuen Medikamenten.
Mir hat vor vielen Jahren mal jemand gesagt, Gras rauchen sei da die halbe Miete. Ob es funktioniert? Ich würde es an seiner Stelle zumindest mal testen.

Und wenn, so wie es aussieht, das Finanzielle das Hauptproblem ist...Ich war vor Jahren mal in Südam. in einer Mennonitenkolonie in einem Altersheim...So einen Platz würde ich mir suchen. (Ist halt recht warm da...Damit muss man klar kommen.)


der Waldläufer

--
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

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Was Dein Leben ertraeglicher machen koennte

CalBaer @, Mittwoch, 13.02.2013, 04:59 (vor 4804 Tagen) @ Elli

Fuer viele mit schwer heilbaren oder unheilbaren Erkrankungen ist hier Marijuana, was weiter oben schon mal erwaehnt wurde, ein Weg, das Leben ertraeglicher zu gestalten. In Kalifornien gibt es bekanntlich seit vielen Jahren die Medical Marijuana Dispensaries und darueber hoert man viel Ermutigendes in der lokalen Presse oder in lokalen Radiosendungen im Interview mit Betroffenen. Es gibt auch jede Menge Buecher darueber und im steigenden Masse wissenschaftliche Studien, die eine positive Wirkung auch im Zusammenhang mit MS bescheinigen (einfach mal googeln). Es soll medizinisches Cannabis geben, welches nicht mal High macht und man muss auch nicht zum Raucher werden. Dies soll keine Empfehlung sein, ein Arzt, der dem natuerlich aufgeschlossen gegenuebersteht, muss Dich genau beraten.

Geb nicht so schnell auf, es gibt sicher noch viele Moeglichkeiten!

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.

1CBaerFK7x55XdXjdU85SXePYqJi7Xu3Ux

antworten
 

Schock

Surabaya Johnny @, Mittwoch, 13.02.2013, 07:53 (vor 4803 Tagen) @ Elli

Elli,

ich war wahrscheinlich gestern Nachmittag einer der Ersten, die Deinen Eintrag gelesen haben. Nach dem ersten Schock habe ich auch eine Antwort formuliert, die mir aber, nicht zuletzt in Unkenntnis Deiner konkreten persönlichen Situation, zu allgemein blieb und die ich daher nicht abgeschickt habe. Auch heute morgen habe ich keine besseren als die von den Kollegen oben genannten Vorschläge.
Nichtsdestotrotz möchte ich Dich wissen lassen, dass auch ich in Gedanken bei Dir bin und hoffe, dass Du (gerne mit uns hier zusammen) eine Lösung findest.

Michael

antworten
 

Ich habe so was geahnt.

sensortimecom @, Mittwoch, 13.02.2013, 08:58 (vor 4803 Tagen) @ Elli
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.02.2013, 09:15

Deshalb bin ich in letzter Zeit auf alle Leute los gegangen, die dich in irgend einer Weise kritisiert hatten.

Was soll ich sagen? Es ist nur auf religiöser Ebene zu ertragen. Denk bitte dran, dass unser Leben nicht das einzige ist. Die Bibel vergleicht den Tod mit einem Schlaf, aus dem man wieder erwacht. Und dem Leben ein Ende setzen, wenn man dringend gebraucht wird? Nein, absolut nicht. Denk dran, dass Tausende User auf deinen Rat warten. Das wiegt das Negative auf. Was glaubst du, wie oft ich selber schon dran gedacht habe, mir das Leben zu nehmen. Nein, ich hätte bloß einigen Leuten damit eine Freude gemacht..

antworten
 

Lieber @Elli,

Heimat @, Mittwoch, 13.02.2013, 09:57 (vor 4803 Tagen) @ Elli

dein bzw. euer Schicksal hat mich ziemlich beschäftigt.
Wir mussten die letzten Jahre selber lernen gewisse Dinge zu ändern und LOSZULASSEN. Dabei haben uns unter anderem die Bücher von Catherine Ponder (vgl. z.B. Die dynamischen Gesetze der Heilung) sehr geholfen.

Für euch ganz viel Kraft, Glaube, Hoffnung, Liebe, Stärke und Zuversicht.
A.B.

antworten
 

Borreliose / Leserbrief von Leser23

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Mittwoch, 13.02.2013, 10:21 (vor 4803 Tagen) @ Elli

Hallo Elli,

ich habe da meine "speziellen" Erfahrungen.
Wie soll ich beginnen?

Nun ich lag auch mal dort, neben den "vegitierenden Körpern", war einer von Ihnen.
Ich will nicht allzuviel Hoffnung machen aber ich kann mir nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass evtl. Loesungen mit einem ganz anderen Ansatz existieren koennten.

Meine Diagnose war ebenda zwar grad so "Borreliose", aber etwas schwammig, die Titer grenzwertig, eher unauffaellig sozusagen.
Ärtzeseitig wurde ständig damit gedrängt, dass es doch auch MS sein könnte.
Es gäbe da noch so ein paar Unklarheiten man müßte da noch mal "nachschauen" und nicht so auf Borreliose versteifen.

Ist jetzt auch schon ein paar Tage her.

Haette ich mich nicht nach Kraeften gewehrt, waere ich heute MS Patient!

Ich hab mich gewehrt, wurde Borreliosepatient und bin heute frei von Beschwerden!

Letztes Jahr gabs dann mal im DLF eine Meldung zu Aertzen, die sich "Fangpraemie" nannte.
Und hier schliesst sich der Kreis.

Eine erfolgreiche Borreliosebehandlung ist sehr wohl möglich eine MS Behandlung kaum.
Die Fangpraemie macht aus dem Arzt einen Golddukatemempfaenger und der Patient ist der golddukatenscheissende Esel.

Weiterfuehrende Einrichtungen und die Pharmalobby geben sich ihr "Stelldichein".

Ich bekam also ein Antibiotikum, welches auch Wochenends gegeben werden musste, intravenoes.
Dies geschieht vorzugsweise im Krankenhaus, auch im Urlaubsort.

Und als mir dort ein Mediziener die Nadel setzte, plauderte er ein wenig aus dem Naehkaestchen.

Es war eine Bekannte, die schon ein halbes Jahr im Rollstuhl sass, mit MS Diagnose, bis Einer auf die Idee kam, sie doch mal auf Borreliose zu testen.

Sie laeuft heute wieder, erklaerte er. Pech fuer den fangpraemienabpassenden Arzt, Glueck fuer seine Bekannte.

Ich habe verschiedene Aerzte kennengelernt.
Abgruende sind es, die sich da auftun!

Wenn ein solcher Arzt, sich heutzutage eine Praxis einrichtet, nimmt er, damit sind wir beim Thema, i.d.R. Schulden auf.

Systemimmamente Schulden, der signifikanter Bestandteil des Kapitalismus.
(Im Sozialismus grossgewordene Aerzte mussten das nicht tun, konnten exakt behandeln)

Nun hat er, der Arzt im Kapitalismus, die Wahl, Patienten zu heilen, oder jene statt dessen, zwischen Gesundheit und Tod "in der Schwebe" zu halten, wie es das Sprichwort sagt, um nicht selbst "ums Brot gebracht", respektive bankrott gehen zu muessen, der Kredit, wir erinnern uns?

Borreliose bekommt keine eindeudige Diagnose.

Selbst hier wird über Laborergebnisse geredet, dass es einen graust!

Warum sollte es denn nicht auch fuer die Labormitarbeiter "Fangpraemien" geben, wenn es sie fuer Aerzte offenkundig gibt?

Im Kapitalismus ist es halt so ein Ding mit der Krankheit. Man kommt damit klar, solang man gesund ist, aber wehe man wird krank.

Borreliose ist die am haeufigsten falsch diagnostizierte Krankheit. Man sagt, dass etliche Rheumapatienten in D in Wirklichkeit Borreliosepatienten seien.

Und da um MS sowieso so eine "Unerklaerbarkeit" aufgebaut wird, der Koerper wuerde sich quasi selbst zerstoeren, schrillen da die Alarmglocken!

Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich den einzigen Mediziner kennengelernt habe, bei dem die Freundin Borreliose statt der diagnostizierten MS hatte?

Und mein Fall selbst dazu?

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass hunderte ja tausende von MS Patienten wegen finanzieller rein kapitalistischer Aspekte aerzteseitig, als MS dahinvegitieren, statt korrekt als Borreliosepatienten zu genesen?

Borreliose verschwindet nach erfolgreicher Behandlung auch nicht von heute auf morgen.
Das braucht gern mal 12 Monate.

Symthome der Borreliose sind Laehmungen und NervenentzÃŒndungen, ganz genau wie bei MS.

Schuebe sind voellig signifikant, hier wie da!

Es gibt unwirksame Borreliosebehanldungsmethoden, sofern das Antibiotikum zu schwach dosiert und zu kurz gegeben wurde.

Ob man eine Zecke hatte, ist irrelevant, weil, man kann eine gehabt haben, ohne es gemerkt zu haben.

Hatte man eine, ist's eh klar!

Bremsen (Pferdebremse) koennen auch Borreliose uebetragen, Erwiesenermassen.
Warum es Muecken/Schnaken nicht tun sollten, erschliesst sich mir persoenlich nicht.

Antibiotika ist nicht ganz ohne.

Man sollte, abgesehen von MS, koerperlich widerstandfaehig sein.
Man muss es intravenoes bekommen, als Tablette funktioniert das nicht (Magen geht kaputt)

Pilze und Viren im Koerper wittern Morgenluft, man braucht Folgemedikamente.

Relevant ist Vitamin B (fuer die Nerven) und fuer sich sollte man Knoblauch (wirkt antibiotisch) zum taeglichen Grundnahrungsmittel machen, roh geschnitten und nicht zu knapp, grad so (Vorsicht, stark blutdrucksenkend) dass man nicht umkippt.

Soviel bis hierhin

Gruss
Leser23, mail (at) s1 punkt site11 punkt com


###
Nachtrag von Konstantin:
Es ist längst erwiesen, dass Mücken Borrelien verbreiten. Allerdings stehe ich dem schulmedizinischen Ansatz "gegen" Borrelien vorzugehen sehr distanziert gegenüber. Es gibt viel viel bessere Möglichkeiten. Mein Tipp:
http://www.arcavita.de/html/borrelien_und_co_.html

--
"Es ist noch nie ein Mensch an Altersstärke verstorben ..."

antworten
 

Nochmal Borreliose

Waldläufer @, Mittwoch, 13.02.2013, 12:16 (vor 4803 Tagen) @ Konstantin

Ich hatte schon angefangen eine Antwort zum Thema Borreliose zu schreiben, als ich ebendieses Posting las.

Sind Sie ganz, ganz sicher, MS zu haben? Und dabei geht es nicht um die Anzahl der Jahre, die man mit einer Krankheit schon zugebracht hat.

Borreliose ist noch nicht sooo lange beschrieben, erst Anfang der achziger Jahre und es liegt mit dieser Krankheit so furchtbar viel im Argen. Die Labordiagnostik gleicht beinahe einem Blick in die Glaskugel: in unterschiedlichen Laboren ist es schon vorgekommen, dass bei identischen Proben mal positiver, mal negativer Befund als Ergebnis stand. Der Elisa-Test ist in einigen Fällen nicht sensitiv genug, der LTT-Test wurde als Kassenleistung gestrichen, es ist keine Verlaufskontrolle via Labor möglich, innerhalb der ersten 6 Wochen einer Infektion und auch nach Antibiotikagabe sind häufig keine Antikörper nachweisbar, obwohl die Krankheit sehr wohl besteht usw.
Wenn denn ein Arzt überhaupt auf die Idee kommt, dass Borreliose die Ursache der Beschwerden sein könnte.


Mich haben Ihre Zeilen elektrisiert und schockiert. Bitte werfen Sie ihr Leben nicht weg. Irgendeinen Ausweg wird es geben.
Wissen Sie, ich habe vor etwa einem Jahr die ernstgemeinten Worte gehört: "Wenn ich heute Nacht eine Pistole gehabt hätte, hätte ich mich erschossen."

Schlaf war damals nur noch im Sitzen möglich; Krämpfe im Rücken mit Erstickungsanfällen, taube Unterschenkel und Füße, Missempfindungen, Bewegung war nur noch wenige Meter am Stück möglich, betroffen war letztendlich der ganze Körper: Nieren, Herz...Wasser im Körper, hoher Blutdruck usw...
Die Krankheit hat bestanden seit 14 Jahren und war kopfschüttelnd bei Ärzten abgetan worden als Simulant...sogar eine Überweisung zum Psychiater hat es gegeben.

Nur durch einen ganz dummen Zufall und ohne dass von Ärzten das Tabuwort Borreliose ausgesprochen wurde, sind wir auf Borreliose gestoßen. Der Befund des Labors lautete übrigens, Antikörper gegen Borreliose ja, aber ausgeheilte Krankheit!

Die Krankheit ist nicht besiegt, aber das Leben ist inzwischen wieder erträglich geworden.


Ich habe gar kein Vertrauen mehr in Ärzte und habe selber soviel wie möglich recherchiert.
Borreliose kommt sehr häufig vor. Quellen geben unterschiedliche Zahlen an, aber es handelt sich immer um 6 -stellige Zahlen an Neuerkrankungen jedes Jahr. Es gibt mindestens 4 (!) verschiedene krankmachende Genotypen bei Borreliose. Das erklärt ein wenig die große Bandbreite der Symtome. Und es gibt aus diesem Grunde unendlich viele Fehldiagnosen. Ich habe gelesen, dass in einer Studie bei etwa 50 Prozent aller MS -Fälle Borrelioseantikörper nachgewiesen worden waren. Das ist viel. Deshalb auch diese Antwort an Sie.

Ich drücke Ihnen die Daumen und wünsche Durchhaltevermögen! Wenn man hartnäckig sucht, gibt es einen Ausweg.

alles Gute wünscht der Waldläufer

--
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

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korrekt (irrige Diagnostik)

Leser23 @, Donnerstag, 14.02.2013, 09:59 (vor 4802 Tagen) @ Waldläufer

Borreliose ist noch nicht sooo lange beschrieben, erst Anfang der achziger
Jahre und es liegt mit dieser Krankheit so furchtbar viel im Argen. Die
Labordiagnostik gleicht beinahe einem Blick in die Glaskugel: in
unterschiedlichen Laboren ist es schon vorgekommen, dass bei identischen
Proben mal positiver, mal negativer Befund als Ergebnis stand. Der
Elisa-Test ist in einigen Fällen nicht sensitiv genug, der LTT-Test wurde
als Kassenleistung gestrichen, es ist keine Verlaufskontrolle via Labor
möglich, innerhalb der ersten 6 Wochen einer Infektion und auch nach
Antibiotikagabe sind häufig keine Antikörper nachweisbar, obwohl die
Krankheit sehr wohl besteht usw.

Hallo Waldläufer,

genau das ist das Problem.
Die Labordiagnostik sucht nicht nach dem Erreger selbst, sondern der REAKTION des Körpers auf ebendiesen.

Ich hab mal den Vergleich gelesen, dass man sich das Labor wie das Finanzamt vorstellen muss. Jenes kann die Anzahl von Feuerwehrmännern ermitteln und schliesst daraus, wie oft und wie schwer es brennt.

Gibt es keine Feuerwehrmänner, brennt es nach Meinung des Finanzamtes auch nicht, und gibt das als Information an den Zentralrechner.

Wenn man diverse "gesunde Menschen" eine Borrelienuntersuchung machen lassen würde, wären etliche "positiv" aber völlig frei von Sympthomen.

Hier genau passiert Folgendes, der Körper hat die Feuerwehr (die misst das Labor, Fachbegriff "Titer") losgeschickt und den Brand gelöscht.
Ohne Antibiotika wohlgemerkt.
Diesen Menschen macht der Erreger nichts aus, weil der Körper entsprechend REAGIERT.

Bei den Anderen allerdings, bei denen die körpereigene Abwehr nicht aktiv wird, wo es keine Feuerwehren gibt, der Eindringling nicht identifiziert wird, denen hilft die Medizin nach (falsch negativ-) Diagnose auch nicht.

Wenn es hier also um Geldspenden geht, würde ich diese nach meiner Erfahrung zuerst für Antibiotika ausgeben.

Rocephin 2g intravenös gegeben, über 12 Tage dann eine Pause von 10 Tagen und dann nochmal 8 Tage, meine ich die Dosis im Gedächtnis zu haben.

Es waren Ärzte die im Selbstversuch diese hohe Dosis ausgemacht haben.
Regulär ist sie niedriger.

Die Pause ist wichtig, um die neue Generation "schlüpfen zu lassen" und dann nochmal eine Breitseite zu geben vor dereen Geschlechtsreife.

Die Behandlung hat insofern Tücken, als dass der Wirkstoff u.U. nicht ins Bindegewebe kommt (also dort wo kein Blut ist) die Erreger aber der Schulmedizin folgend wohl doch. So kann dieser selten auch mal ebenda "überwintern".

Also natürliches Antibiotika (Knoblauch) im Dauereinsatz haben.
Vitamin B Komplex als Nervenheilmassnahme ständig.

****

Weiterhin rat ich jedem, präventiv etwas gegen Zecken zu tun.
Kinder gehen unvorsichtig ins hohe Gras, wo sie sich vor allem aufhalten.

Im kurzen Rasen hingegen ist man sicherer.

Laub, welches nicht weggeräumt wird, beherbergt auch gerne Zecken.

Also hohes Gras sowie Laub im Herbst/Winter verbrennen.
Ich hab meinen Garten so zeckenfrei bekommen.

Gruss Leser23

--
Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

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Erregernachweis

Waldläufer @, Donnerstag, 21.02.2013, 11:11 (vor 4795 Tagen) @ Leser23

Die Labordiagnostik sucht nicht nach dem Erreger selbst, sondern der
REAKTION des Körpers auf ebendiesen.

Aber wissen Sie, dass es einen direkten Erregernachweis gibt?

Dieser ist technisch sehr aufwendig, teuer, meist gelingt er nicht, obwohl Erreger da wären. Er dauert, nach etwas unterschiedlichen Angaben, ca. 10 Wochen, da die B.-Erreger sehr lange Entwicklungszeiten haben. In Deutschland wird dieser Test, wenn ich es recht in Erinnerung habe, nur so etwa 10 bis 20 mal pro Jahr durchgeführt.

Da ist klar, dass das Wissen über B. nicht zunehmen kann. In Deutschland gibt es 4 und in den USA 1 jeweils unterschiedliche B.-Typen, die zweifelsfrei humanpathogen und auch für unterschiedliche Krankheitssymtome verantwortlich sind.

Warum wird da nicht genauer geforscht? Ich denke, weil die Pharmafreunde an einer symtomatischen Behandlung über viele Jahre sehr viel mehr verdienen, als wenn man ganau diagnostiziert mal für ein paar Wochen Antibiotika gibt.


Also natürliches Antibiotika (Knoblauch) im Dauereinsatz haben.
Vitamin B Komplex als Nervenheilmassnahme ständig.

Leider reicht Knobi alleine nicht aus.

Vielleicht hilft auch Magnesium ein wenig, weil es Muskelanspannungen mindet und weil bei B. häufig ein Mangel vorliegt.

Weiterhin rat ich jedem, präventiv etwas gegen Zecken zu tun.
Kinder gehen unvorsichtig ins hohe Gras, wo sie sich vor allem aufhalten.

Unser Haus steht im Wald, keine Chance dem sicher beizukommen.
Hier gibt es Mäuse, Haselmäuse, Gartenschläfer und -zig Vögel, die als Zwischenträger in Frage kommen.

viele Grüße Waldläufer

--
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

antworten
 

Aber warum

Wonderland, Mittwoch, 13.02.2013, 15:04 (vor 4803 Tagen) @ Konstantin

lieber Konstantin,

kann man sich deren Geräte nicht ausleihen?

Nachtrag von Konstantin:
Es ist längst erwiesen, dass Mücken Borrelien verbreiten. Allerdings
stehe ich dem schulmedizinischen Ansatz "gegen" Borrelien vorzugehen sehr
distanziert gegenüber. Es gibt viel viel bessere Möglichkeiten. Mein
Tipp:
http://www.arcavita.de/html/borrelien_und_co_.html

Ein paar Mille auf Gute Hoffnung gesetzt find ich zu viel.

Gruß,
WL

antworten
 

wieso Geräte ausleihen wenn man ein Messergebnis will?

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Mittwoch, 13.02.2013, 15:40 (vor 4803 Tagen) @ Wonderland

Hallo WL,

ich versteh nicht. Wieso Geräte leihen, wieso "ein paar Mille"???
Man kauft doch kein Diagnosegerät wenn man eine Diagnose bekommen will.
Und Spezialgeräte ausleihen, ohne damit umgehen zu können, das bringt doch nichts.

Meine Empfehlung an Elli lautet: Er solle ich an Herbert Poltersdorf wenden, Kontakt über die von mir genannte Webseite http://www.arcavita.de
und einen Termin zur Untersuchung mit ihm ausmachen. Die Untersuchung und erste Beratung dauert grob eine Stunde, dann ist klar ob Borrelien eine Rolle spielen und wenn ja welche. Darüber hinaus wird gemessen welche Mittel helfen. Untersuchung, empfohlene Produkte sowie Fahrtkosten kommen sicher auf ein paar hundert Euro. Aber doch nicht "ein paar Mille".

Gruß
Konstantin

--
"Es ist noch nie ein Mensch an Altersstärke verstorben ..."

antworten
 

Aha

Wonderland, Mittwoch, 13.02.2013, 15:57 (vor 4803 Tagen) @ Konstantin

Hi,

dachte, es ginge um den Verkauf folgenden Geräts, mit dem nach der Diagnose therapiert würde.

Finde das Konzept übrigens interessant.

Gruß,
WL

antworten
 

link funktioniert nicht, 2. Versuch

Wonderland, Mittwoch, 13.02.2013, 16:08 (vor 4803 Tagen) @ Wonderland

http://www.arcavita.de/html/preise.html

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Lieber Elli,

Fritz @, Rheinistan, Mittwoch, 13.02.2013, 10:47 (vor 4803 Tagen) @ Elli

ich hoffe, Du kannst mit meinen Zeilen was anfangen.

Mein Vater kam vor 4 Jahren ins Pflegeheim. Es ging ihm sehr schlecht, aber daran hatten wir Kinder uns "gewöhnt". Das Betreten des Heimes aber zog mich hinab. Der Anblick der vielen Dementen empfand ich als schrecklich. Das ging sicher ein Jahr so bei mir, es fiel mir schwer, den Vater zu besuchen.

Inzwischen ist das Gefühl aber total weg. Man knüpft seine Kontakte zu den Bewohnern, die freundlich sind und mit denen man noch sprechen kann. Mann freundet sich mit dem Personal an.
Die vielen Dementen sind natürlich immer noch da, aber sie stören mich kein bischen mehr.
Schade ist es natürlich, daß solche Heime trotzdem nur mit den Alten voll sind. Manchmal bringe ich mein Nachbarskind zum Besuch mit, 11 Jahre. Ich sehe die Alten alle strahlen vor Freude, auch viele der Dementen. Warum verbindet man solch ein Heim nicht einfach mit einem Studentenwohnheim? Oder mit einem Frauenhaus? Ich weiß, eine gewagte Idee, aber vielleicht würde sie funktionieren.

Ich wollte den Vater nie ins Heim abschieben, aber es ging nicht anders. Heute sehe ich das etwas anders. Je nach dem ist das Heim eine gute Sache. Jeder muß die Situaton für sich prüfen und entscheiden.

Das Personal erzählt mir aber, daß die Neuen natürlich ganz unterschiedlich mit der Situation umgehen. Viele haben jahrelang nach dem Tod des Partners alleine in der Wohnung gesessen, die müßten teilweise erst wieder sprechen bzw. kommunizieren lernen. Andere kriegen die Kurve, sehen die Chancen des Heimes (z.B. Ausflüge usw.) und blühen auf. Wieder andere kriegen die Depris, weil sie alles Gewohnte aufgeben müssen.

Gebe Dir also zunächst einmal etwas Zeit. Mehr kann ich nicht beitragen, wir kennen uns ja nicht.

Trotzdem meinen herzlichen Gruß
Fritz

antworten
 

Klar, Du musst da raus!

Wonderland, Mittwoch, 13.02.2013, 12:17 (vor 4803 Tagen) @ Elli
bearbeitet von Wonderland, Mittwoch, 13.02.2013, 12:56

Moin Elli,

reich doch mal Dein Taschentuch rüber.
Danke. Jetzt seh ich wieder klar.
Schön, dass es Dich gibt.

Ich hab mir zwei Mal ein Altenheim angesehen, darin die Schwerpflegeabteilung.
Ja, es ist die Hölle. Und Du bist dort derjenige mit der größten geistigen Präsenz, Betreuer und Heimleitung eingeschlossen. Aushaltbar nur bei fortgeschrittenstem Alz,auf das nahe Ende wartend, das ist der Regelfall. Dazu kommt: Pflegekräfte und Betreuer nur mit Ein-Jahres-Job, miese Bezahlung und ne Menge Leute vom Arbeitsamt vepflichtet,ohne Ausbildung und mit Arschkarte vom Status her, mit und ohne Dissertation, frei zum Abschuss. Die Heime müssen dafür nichts zahlen, nehmen gerne an, und es gibt einen dauernden Betreuerwechsel.
Klar, dass Du da raus willst und raus musst. Und nach dem, was ich gesehen habe, würde es mich wundern, wenn es in irgendeinem Pflegeheim anders wäre. Man muss eben kostenbewußt wirtschaften.

Das Pflegeheim hatte ich mir
vorher angeschaut, und ich hatte sogar einen guten Eindruck. Die Praxis hat
sich leider als die Hölle herausgestellt. Ich lebe zwar, und ich habe auch
akut keine Schmerzen, aber ich ertrage dieses Umfeld nicht. Um mich herum
lauter vegetierende Körper, auch nachts keine Ruhe. Ich bin hier falsch.

Du bist für ein Pflegeheim schlichtweg noch viel zu gesund[[top]]

Ich habe mich schon lange mit dem Gedanken beschäftigt, das Ganze zu
beenden, und im Nachhinein tut es mir leid, dass ich so lange damit
gewartet habe, wo ich es jetzt selber und allein nicht mehr kann.

Gut, dass dieser Programmpunkt somit abgehakt ist. Wurdest und wirst halt immer noch gebraucht in den nächsten Jährchen. Und danke für Deinen unermüdlichen Einsatz im Forum [[herz]]

Von den Vorschlägen hier scheint mit die 24-Stunden-Pflege im 6wöchigen Wechsel am praktikabelsten. Die osteuropäischen Frauen sind oft wirklich nett, haben ihre Familie, die sie unterstützen möchten in der Heimat, oft auch Kinder, die von der Verwandtschaft mitversorgt werden. Ausgebildete Krankenschwestern sind wohl auch darunter zu finden. Und es ist gut, wenn Deine Frau die Situation kontrollieren kann.
Schön wärs, wenn die Vermittlungsagentur umgangen werden könnte. Die knapsen wohl ein hübsches Stück vom Lohn ab, der nie und nimmer 16 € die Stunde bringt. Realistischer wären 50-60 pro Tag. Vielleicht hat Eure Rechtsschutzversicherung Modell-Arbeitsverträge.
Ein Pflegeheim ist nicht gerade billig. Die Krankenkasse würde mit einer Privatpflege über die Osteuropaschiene noch sparen. Was haben sie denn als Finanzierungsmodelle im Programm? Bitte Druck machen!

Was Ihr dringend benötigt, ist eine Wohnung, groß genug für drei Personen mit Einzelzimmern für jeden. Bei den Bürgerämtern gibt es bestimmt eine Stelle, die für Hilfestellung bei der Wohnungsuche und evtl. auch Finanzierung zuständig ist. Manchmal auch Pools zur Unterstützung in besonderen Fällen, aus Stiftungsgeldern o.ä. Durchfragen und im Zweifelsfall an den/die Bürgermeister/in schreiben. Der gibts dann schon weiter.

Solange Du im Pflegeheim noch ausharren musst: Tür zu, Computer an und Telephon benutzen, Essen aufs Zimmer bringen lassen. Falls Du Hilfe beim T-Gang benötigst, rechtzeitig klingeln, denn die Wartezeit ist oft erheblich, insbesondere vor und nach den Essenszeiten.

Bitte lass Dir umgehend ein großes Glas natives Kokosnussöl aus dem nächsten Bioladen besorgen. Das soll mit seinen Ketonen den Gehirnstoffwechsel höchst positiv beeinflussen. Wenn Du Kokosnussöl bei MS in die Suchmaschine eingibst, findet sich einiges. Hier erstmal auf die Schnelle derlink zu einer Diskussion, worin sich auch eine Literaturangabe findet. Krillöl ist immer gut (Kapseln) und mit einem Liter grünem Tee plus Zimtstange drin kann man nichts falsch machen, beides mit antientzündlicher Wirkung. Das muss aber alles Deine Frau besorgen gehen. Nach meiner Erfahrung fühlt sich im Heim niemand für persönliche Wünsche zuständig, da das verwaltungsmäßig schwer abgerechnet werden kann.[[sauer]] Einen Liter heißes Wasser werden sie Dir hoffentlich noch bringen.

Also: nix wie raus! Und gut vorbereitet. Nimm alle Hilfe an, die sich bietet. Mir scheint, Du hast hier viele Freunde. Spitzenmäßig, dass Gaby Dich besuchen will. Gemeinsam plant sich besser, vor allem, wenn eine/r gut zu Fuß,durchsetzungsfähig und so gut organisiert und charmant ist, wie ich mir Gaby vorstelle.

Alles Gute!
WL

edit PS: und der Umweg über eine Spezialklinik mit Rundumbetreuung wäre vielleicht garnicht so schlecht. Das bringt Handlungsbedarf für den Sozialapparat, und dafür hat die Klinik evtl. eine kompetente Stelle mit know how.

antworten
 

Hinweis zur Paläo-MS-Diät (mL)

Wonderland, Mittwoch, 13.02.2013, 13:43 (vor 4803 Tagen) @ Elli

Das hatte ich noch gesucht, den link zum TED-Vortrag einer selbst Betroffenen.

Die Nahrungshinweise kennst Du wahrscheinlich schon, lieber Elli. Aber sie betreffen uns ja Alle.
In einem Pflegeheim gibts so etwas kaum.

Ach ja, 250 gr indisches Boswellia hätte ich noch hier liegen. Falls Bedarf müsste ich vorkosten, da kein Ablaufdatum angegeben ist. Ist zwar sehr gut verpackt, aber vielleicht verliert es an Wirksamkeit mit der Zeit.

Guten Gruß,
WL

antworten
 

@ELLI, Du KANNST sehr WOHL!

Leserzuschrift @, Mittwoch, 13.02.2013, 20:33 (vor 4803 Tagen) @ Elli

@Elli, in dem MOMENT, in dem DU DIESEN THREAD schriebst und als für Dich "letzten HILFE-RUF" online stelltest,

HAST DU SCHON GEWONNEN *:-)* <<<,

denn exakt ab diesem Moment und an diesem Punkt setzt Deine eigene Heilung ein, d.h. JETZT erst bist DU bereit etwas "Fundamentales" in Deinem Leben zu ändern!

NIEMANDEM kann geholfen werden, wenn ER NICHT SELBST dazu BEREIT IST (= es WILL) zu einer "radikalen Umkehr" seines eigenen Daseins. Hier sprechen die Hopi aus eigener Lebens-Erfahrung am eigenen KÖRPER, denn sie wissen, daß "Gott zwar mit Dir arbeitet, aber nicht für Dich".

Die ewige Formel dahinter lautet: "Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott = das Univerum = die dahinter stehenden geistigen & physikalisch-kosmischen Naturgesetze ", die niemand von uns ohne direkte Auswirkungen auf einen selbst mißachten kann.

KEIN ARZT kann IRGENDWEM HELFEN, wenn DERJENIGE NICHT SELBST für seine EIGENE HEILUNG BEREIT IST :-).

Ein offensichtlich 20 Jahre langer und quälender "Multiple Sklerose" Leidensweg auf dem Dich vermutlich/vielleicht nahezu größtenteils die SCHUL-MEDIZIN begleitete, SOLLTE DIR allergrößten Anlaß zur "eigenen Selbstreflexion" geben, zumal wenn deren Beratung, Behandlung ... et cetera Dich bis HEUTE NICHT vollständig HEILEN KONNTE, im GEGENTEIL, Du setzt hier und heute einen letzten "Hilferuf" an Deine erlauchte Forumsgemeinde ab.

Dazu gehört allergrößter MUT, CHARAKTER und GEISTESGRÖSSE :-)!

@Elli, Du weißt, daß in Jedem von uns die WAHRHEIT liegt, d.h. im eigenen HERZEN tief vergraben sowie in der eigenen SEELE und heute wissen wir sogar, daß in jedem einzelnen Menschen das GESAMTE KOSMISCHE WISSEN vorhanden/abgelegt/gespeichert ist analog in ALLEN SAMEN, seien es Pflanzen, Tiere und Menschen.

Die CRUX besteht nur darin, daß wir uns dessen NICHT BEWUSST sind und in all unserem TUN permanent auf ANDERE = externe Ratschläge /Berater /Experten ... etc. ... hören, weil für uns scheinbar viel leichter, als am eigenen STATUS QUO = UNS SELBST betreffend/ausgehend etwas wirklich nachhaltig zu ändern.


KNALLHARTE SCHLUSSBEMERKUNGEN

01. Dein Hilferuf bedingt sofortiges L.O.S. - L A S S E N jedoch NICHT vom L E B E N, sondern von ALLEN DINGEN, MENSCHEN und KALAMITÄTEN (verzeihe die saloppe Formulierung), die Dich womöglich innerlich seit vielen Jahren "ankotzen" und "Dir schwerstwiegend auf die Nerven" gehen.

02. Dein geistig-virtuelles ONLINE KIND = DasGelbeForum ist sofort zu beenden, bzw. in behutsame, andere Hände zu überführen, sofern Du das überhaupt wirklich möchtest?

Kein Mensch hält diesem DRUCK stand, dem DU seit 13 Jahren Forum ausgesetzt bist und das Du "wie nur wenige andere Forumsbetreiber Tag für Tag" intensivst-klinisch-medizinisch-persönlich betreutest.

Die wahnsinnige Bandbreite inklusive den vielfältigsten Beiträgen von "Absurd bis Zentrifugal" kann kein Mensch geistig verarbeiten, geschweige denn noch täglich in sinnvolle Bahnen überleiten.

Ziehe den DGF-Stecker für Dich - PENG - schwarze Mattscheibe - aus und vorbei - und bewege Deinen Geist wieder hinaus in die NATUR :-).

03. Erkenne, daß in KRANKEN-Häusern die KRANKHEIT wohnt (die deutsche Sprache ist da unerbittlich präzise, sonst müßten wir von "Gesundheitshäusern" sprechen/schreiben) und in PFLEGE-Heimen die PFLEGE ..., aber NIEMALS die GESUNDHEIT, d.h. Krankheit an sich ist eine Illusion, sondern lediglich die "ABWESENHEIT" von Gesundheit, Balance und Harmonie im eigenen KÖRPER :-).

04. VISIONIERE sofort wohin Du gerne gehen möchtest, wo Du JETZT GERNE SEIN :-) möchtest? Am Meer, in den Bergen, in der Wüste ... etc. = wo in der NATUR = die einzige Quelle zur Rückankoppelung ans große Räderwerk des SEINS und damit auch der eigenen körperlichen sowie seelisch-geistigen Regeneration.

VISIONIERE Dir, daß wenn Du jetzt sofort einen Wunsch frei hättest, wohin würdest Du GERNE GEHEN? Doch wohl nicht in ein Krankenhaus, Pflegeheim oder sonstige Bedürftigeneinrichtungen :-).


FAZIT

@stokk erfaßte es wie immer kristallklar ... = "Es ist gut wenn wir hier zusammenstehen".

Du hast hier zu fast jedem Thema und jeder Lebensfacette einige Hochkaräter am Start und die Hopi wollen diesbezüglich Niemanden explizit hervorheben, DENN DIE ENTSCHEIDUNG ZUR WENDE = "Deine Heilwerdung!, HAST DU BEREITS FÜR DICH SELBST MIT DEINER HEUTIGEN NACHRICHT AN UNS ALLE herbeigeführt :-).

Die WAHRHEIT ist seit ÄONEN in DIR/UNS SELBST enthalten @Elli, demzufolge kannst auch nur Du alle weiteren Schritte zu Deiner kompletten HEILUNG einleiten :-).


@Elli auf zur Gesundheit!

@Elli jetzt ist es allerhöchste Zeit gnadenlos an Dir selbst zu arbeiten, an Dich selbst zu denken, Dein Leben zu reflektieren, Deine Gedanken, Handlungen und Taten schonungslos und ohne Verklärung = wahrhaftigst unter Deine eigene Lebenslupe/Lebenslaterne zu nehmen!

Georg Friedrichs Wassermusik:
http://www.youtube.com/watch?v=dfFAqsgaB2o

Sehr herzlichst,
H<img src=" />pi


Walter Russell * HEILUNG :-) *
http://www.walter-russell.de/de/Heilung.php

antworten
 

Danke Hopi, mit den besten Wünschen für Elli! (oT)

FESTAN, Donnerstag, 14.02.2013, 14:18 (vor 4802 Tagen) @ Leserzuschrift

- kein Text -

antworten
 

Leserbrief zu Ellis Hilferuf

Leserzuschrift @, Mittwoch, 13.02.2013, 20:41 (vor 4803 Tagen) @ Elli

Ich denke, nicht erst morgen, sondern schon heute nach soviel Teilnahme sieht die Welt wieder besser aus.

Wenn sich morgen die helfenden Kraefte darauf konzentrieren Elli aus der misslichen Lage zu befreien, die sich nun doch durch die Unterkunft im Pflegeheim ergeben hat ist erstmal fuer den akuten Zustand die Loesung gefunden.

Da im Gelben Forum einige Teilnehmer doch engeren bis engsten Kontakt mit dem Hilferufer pflegen, denke ich, dass sich wirklich einer von denen in den Flieger setzen sollte und Elli samt Ehefrau und Familie beisteht die naechsten Tage.

Fuer die weitere und laengerfristige Planung des Umgangs mit der Krankheit im jetzigen Stadium kehrt dann auch wieder die noetige Ruhe ein.

Und einfach mal das Positive aus den letzten 5Tagen seit Freitag ziehen:

"Gott sei Dank konnte ich noch eine Nachricht nach draussen senden, dass es hier herinnen recht beschissen ist und wurde auch gehoert."

Von mir allerbeste Wuensche an den Patienten und Ehefrau und Familie mit dem Zuspruch "Kopf hoch", sieht doch am Ende des Tages schon wieder besser aus.

Herzlichen Gruss vom meistens stillen Leser
Horst

(Anmerkung vom Chef: sorry für die späte Einstellung dieser Zuschrift ins Forum)

antworten
 

Mein Leben mit MS

darthminipli @, Donnerstag, 14.02.2013, 22:43 (vor 4802 Tagen) @ Elli

Hallo Ihr,

ich lese schon lange mit, hatte aber noch nie das Gefühl etwas beitragen zu können. Jetzt ist es aber endlich <img src=" /> soweit.

Was ich hier schreibe sind meine persönlichen Erfahrungen und ist rein subjektiv. Ich möchte damit niemanden angreifen oder jemanden etwas vorwerfen! Mir ist klar das besonders bei MS jeder Krankheitsverlauf unterschiedlich ist. Meine Erfahrungen sollen im Idealfall zum Nachdenken anregen.

Hier ganz kurz meine Geschichte (ich bin kein viel und gerne Schreiber):

Vor über 10 Jahren bekam ich meine MS Diagnose - Schock! Habe dann alle möglichen Schulmedizinischen Therapien und Medikamente probiert die der Arzt vorgeschlagen hat.
Trotzdem hatte ich in den folgenden Jahren regelmäßig Krankheitsschübe. Hab dann ca. 2005 wegen der offensichtlichen Erfolglosigkeit auf jede Therapie verzichtet und nichts mehr genommen, außer ab und zu .... Cannabis - das half mir bei der Entspannung und beim Schlafen. Ich hatte weiterhin Schübe mit dem „Höhepunkt“ 2007 - eine „leichte“ halbseitige Lähmung. Die meisten Symptome haben sich glücklicherweise wieder zurückgebildet. Hab mich dann 2008 entschieden um Rente anzusuchen (wurde schnell bewilligt) - im Nachhinein gesehen eine sehr gute Entscheidung, weil: kein Berufsstress mehr, vieeeel Zeit um über mein Leben nachzudenken und für die Eigentherapie mit .... Cannabis. Seit 2008 keine schweren Schübe mehr.

Ich empfinde MS als einen Hilferuf der Seele der sich im Körper manifestiert. Ich habe jahrelang unbewusst gegen mich selbst gekämpft und mich so körperlich krank gemacht. Mir ist klar geworden dass ich alles seelisch Belastende, auch Sachen die weit in der Vergangenheit liegen, aufarbeiten und lösen muss. Auch wenn es manchmal weh tut und nicht leicht fällt. Die Arbeit ist auch noch lange nicht beendet.

Ich finde es absurd dass die medizinische Nutzung von Cannabis (schwer) kranken Menschen verboten ist, und diese, obwohl sie keinem anderen damit schaden usw. blablabla...., dafür bestraft werden können!

Elli, ich wünsche Dir alles Gute!

lg, darthminipli

antworten
 

Ich bin zwar nicht von MS betroffen

BigR, Freitag, 15.02.2013, 20:16 (vor 4801 Tagen) @ darthminipli

habe aber auch eine Nervenerkrankung. Einer meiner Studienkollegen hatte MS.
Zuerst kam er mit einen Stock aus, bald brauchte er einen Rollstuhl. Auch er sagte, das Cannabis angeblich helfen würde. Nach ungefähr einem Jahr war er verschieden.

Ich nehme zum Schlafen Medikamente und lehne Drogen ab. Heute gibt es schon gute Medikamente, welche auch nicht süchtig machen. Was mich bewegt, ist die Frage ob ich bereit sein werde wenn für mich der letzte Weg kommt.

Grüsse BigR

antworten
 
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