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Langfristige Investition

satsangi @, Samstag, 22.12.2007, 08:54 (vor 6605 Tagen)

Hallo zusammen

Eine Kapitalanlage von besonderem Wert, welche nicht materieller Art ist und keine
Verwaltungsgebühren kostet.
Spass beiseite, es handelt um „Karma“ was bei Wikipedia so interpretiert wird:

Unter Karma (Sanskrit: n., कर्म, karman, Pali: kamma, Wirken, Tat) wird ein spirituelles Konzept verstanden, wonach jede Handlung - physisch wie geistig - unweigerlich eine Folge hat. Diese muss nicht unbedingt im aktuellen Leben wirksam werden, sondern kann sich möglicherweise erst in einem der nächsten Leben manifestieren.

In wenigen Worten stellt das Gesetz des Karmas ein unbeugsames und unerbittliches Naturgesetz dar, dem man, ohne Ausnahme, nicht entkommen kann. Wie Du säst, so wirst du ernten, ist eine alte unverbrüchliche Wahrheit. Es ist die allgemeine Regel für dieses Erdenleben. Sie gilt auch für einige der oberen materiell-spirituellen Bereiche, entsprechend ihrer Besonderheit und ihrem Dichtigkeitsgrad. Das Karma ist ein höchstes Prinzip, Göttern und Menschen übergeordnet, denn die ersteren kommen ebenfalls – früher oder später – unter seinen Einfluss. Die verschiedenen Götter und Göttinnen der jeweiligen Naturbereiche bedürfen, um in ihren himmlischen Sphären zu dienen, einer viel längeren Zeit, als es bei den Menschen der Fall ist; gleichwohl müssen sie sich schliesslich wieder im Körper inkarnieren, ehe sie die endgültige Befreiung vom karmischen Kreislauf der Geburten erstreben und erlangen können.
Alle Werke, alles Tun und Handeln ist etwas Wesentliches im göttlichen Plan, wodurch der Ablauf des gesamten Universums in vollendeter Ordnung gehalten wird. Keiner kann auch nur für einen einzigen Augenblick ohne irgendeine Art des Wirkens (geistiger oder physischer Tätigkeit) sein. Immer denkt oder tut man das eine oder andere. Man kann von Natur aus innerlich nicht leer oder müssig sein, noch kann man die Sinne an ihrem automatischen Funktionieren hindern. Die Augen können nicht anders als sehen und die Ohren nicht anders als hören. Das Schlimmste ist, dass man nicht wie Penelope das rückgängig machen kann, was einmal geschehen ist. Reue an sich ist gut, aber sie kann das Vergangene nicht ändern. Was immer man denkt, spricht oder tut, ob Gutes oder Schlechtes, hinterlässt einen tiefen Eindruck im Gemüt, und diese angehäuften Eindrücke machen das Glück oder Unglück eines Menschen aus. Wie der Mensch denkt, so wird er. Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. Jede Handlung hat eine Reaktion zur Folge, denn dies ist das Naturgesetz von Ursache und Wirkung. Man hat daher immer die Früchte seiner Handlungen zu ernten, seien sie süss oder bitter, wie der Fall gerade liegt, und ob man es will oder nicht.
Gibt es da kein Heilmittel? Ist der Mensch ein blosses Spielzeug des Schicksals oder –der Fügung, das seinen Weg in genau vorherbestimmter Ordnung bahnt? Die Sache hat zwei Seiten. Es gibt bis zu einem gewissen Ausmass einen freien Willen, durch den man seinen Weg bestimmen, seine Zukunft aufbauen oder zerstören und sogar die lebendige Gegenwart weitgehend zum eigenen Vorteil formen kann. Mit der lebendigen Seele ausgerüstet, die vom selben Geist ist wie ihr Schöpfer, ist der Mensch mächtiger als das Karma. Das unendliche in ihm kann ihm helfen, die Grenzen des Endlichen zu überschreiten. Die Freiheit zu handeln und die karmische Gebundenheit sind lediglich zwei Aspekte des Wirklichen in ihm. Nur sein mechanischer und materieller Teil ist der karmischen Beschränkung unterworfen, während der wirkliche und lebendige Geist in ihm alles übersteigt und durch die karmische Last kaum berührt wird, wenn er in seiner eingeborenen Gottheit begründet ist. Wie aber kann man in seiner eigentlichen und wirklichen Form dem Atman begründet sein? Dies ist es, was wir notgedrungen lernen müssen, wenn wir nach einem Weg suchen, der aus diesem endlosen karmischen Netzwerk herausführt.
Das Übel bei den meisten von uns ist, dass wir nicht überlegen, was wir tun. Auf Schritt und Tritt laden wir uns unbesonnen eine Menge karmischer Partikel auf, ohne zu erkennen, dass es im Innern eine Kraft gibt, die alles, was wir denken, sagen oder tun, registriert. Thomas Carlyle, ein berühmter Denker, sagt: „Du Tor, glaubst du, weil kein Boswell da ist, deine Rede aufzuzeichnen, sie darum vergeht oder verborgen bleibt? Nichts vergeht, nichts kann vergehen. Das nichtigste Wort, das du sprichst, ist eine Aussaat in die Zeit, welche Frucht trägt in alle Ewigkeit.“
Ähnlich lässt uns Äschylus, der Vater des griechischen Dramas in vorchristlicher Zeit, wissen:

Tief im unteren Himmel regelt der Tod die Wege des Menschen
mit unnachsichtiger und strenger Herrschaft;
und dort ist keiner, der sich durch
irgendeine Macht oder Leistung
dem wachsamen Auge des Todes
oder seines kontrollierenden Geistes entziehen kann.
Aus dem „Eumeniden“

Auszug aus „KARMA“
Das Gesetz von Ursache und Wirkung
erschienen im Origo Verlag
von: Sant Kirpal Singh


In diesem Sinne wünsche ich dem Gelben Forum schöne Festtage

Gruss
satsangi

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