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Droht ein Da Capo am commercial real estate-Markt?

dottore @, Sonntag, 23.12.2007, 05:37 (vor 6604 Tagen)
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 23.12.2007, 10:39

Hi,

die Thesen, dass 1. die subprime-Krise und damit die allgemeine US-Hypothekenkrise noch nicht vom Tisch ist, 2. dass sich der Crunch auch in anderen Sektoren bemerkbar machen könnte und 3. zur Abrundung diverse Gerichtsverfahren anhängig würden, sollten nicht von der Hand gewiesen werden.

Ad 1. haben wir die von @DT immer wieder dankenswerterweise reingestellten Markit-Kurven und den Hinweis von @LOMITAS, dass sich für die ersten 08er Tranchen derzeit kein Markt feststellen lässt (5 deals sind da zu wenig) und entsprechende Daten für 3 Monate vertagt werden, sowie die neuen Rating-Abstufungen, welche die Refinanzierung hemmen (auf ein ähnliches Problem bei diversen Munis wurde auch schon hingewiesen).

Ad 2. haben wir einen Beitrag von Jesse Eisinger, der sich mit dem in der Pipeline steckenden Downturn bei commercial real estates beschäftigt (was nicht verwundert, da es im Finanzdisktrikt NY Entlassungen von > 50.000 ergeben, was den Büromarkt nicht beflügeln dürfte; Leerstandsrate in NY derzeit noch ca. 7 %).

Der Markt für commercial real estate kennt eigene Gesetze und Zyklen und er ist gepflastert von diversen Großpleiten (man lese dazu die Zeckendorf-Memoiren, bei amazon zu hohen Preisen gebraucht erhältlich, die Tishman-Story und anderes mehr, von der jüngsten Entwicklung von Zell/Blackstone und dem auf Kante nähenden Harry Macklowe war schon vor einiger Zeit ausführlich die Rede hier).

Nun also das:

http://www.portfolio.com/views/columns/wall-street/2007/12/17/Commercial-Real-Estate-Cr...

Eisinger ist ein Top-Mann, ex WSJ, 2003 Wirtschaftsjournlist des Jahres, hat diverse Chemie-Skandale aufgedeckt und die subprime-Chose gut vorausgesagt.

Die Summen (knapp 800 Mrd USD) sind nicht nichts, außerdem wurden sie nicht via SIVs in die weite Welt geschoben, sondern lauern zum Großteil in den Nostros der WS-Granden, die also ein commercial-real-estate-Follow-up icht begeistern dürfte - zumal nicht bei 120-%-Finanzierungen.

Es gehen auch Gerüchte, dass der M-LEC, der sich verabschiedet hat (Dank auch dafür an @DT) nicht so sehr auf die Subprimerei zielen sollte, sondern darauf, diesen commercial-Klumpen aus den WS-Bilanzen "auszulagern". Aber das kann sein oder auch nicht. Vielleicht gehen auch die ganzen commercial real estates an die neuen starken Adressen aus dem Nahen Osten, nach Singapur oder China.

Ad 3. Barclays (UK) bereitet jetzt diverse Klagen gegen u.a. Bear Stearns vor, weil man sich durch die Schließung der bekannten Fonds gefoppt fühlrt und die Sache ähnlich korrigieren möchte, wie es seinerzeit bei den Enron-Schadensersatz-Geschichten funktioniert hat.

Na,aj, trübe Gedanken passen zwar zum Wetter, doch nicht zur Jahreszeit, für deren besinnlichen Genuss ich an dieser Stelle allen das Beste wünschen darf. Dazu natürlich ein gutes Börsenjahr - egal, wer nun wo und mit was investiert ist.

Frohe Tage + Gruß!

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Da Capo- al fine ?

QuerDenker @, Sonntag, 23.12.2007, 05:51 (vor 6604 Tagen) @ dottore

Hallo dottore,

steht dann nicht auf den Notenblättern ein "d. c. al fine"

Für die Nicht-Musiker unter uns: noch einmal und dann "haben fertig" [[zwinker]]

Wenn jetzt schon - VOR NEUJAHR - offen die Automotivebranche zugibt, daß was
'klemmt' ist das mMn kein "Klemmen" mehr sonderen eine echte Blockade (im System) -- Bezug: CONTI/VDO/BROSE BMW (arbeitet übrigens auch viel mit BROSE !) +++

Grüße und eine angenehme Weihnachtszeit !

-qd

--
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fine ? Noch nicht.

Georges, Sonntag, 23.12.2007, 06:41 (vor 6604 Tagen) @ QuerDenker

Hallo,

Für die Nicht-Musiker unter uns: noch einmal und dann "haben fertig"
[[zwinker]]

Nix fine! Danach kommen die Privatschulden, insbesondere die Kreditkartenschulden an die Reihe. Die Schuldner sind bekannt und werden ihre Plastikkärtchen abgeben müssen. Aber wo sind die Gläubiger? In alle Winde zerstreut. Hoffen wir, dass es kein Ostwind war, der die Schulden nach D. wehte und der Steuerzahler auch hier letztendlich zur Kasse gebeten wird.
Abschliessend kann man sagen: There is no free lunch, ausser für diejenigen, die in den letzten Jahren von dem sogenannten Aufschwung profitiert haben. Dieser Aufschwung, inklusive der Umverteilung des Reichtums von unten nach oben, wurde intiiert und vorfinanziert von dem US-Verbraucher. Es brauchte ja auch einen Fremdfinanzierer um diese Umverteilung zu ermöglichen. Die leeren Taschen der Europäer hätten keinen weiteren müden Euro an den Kassen der Konzerne abgeben können.
Endfinanziert wird das Ganze von den Haltern der wertlosen Papiere, also unter anderem von den sächsischen Steuerzahlern. Für die 40 Milliarden hätte man doch auch hier schöne Häuser für die ärmere Bevölkerung bauen können. Und zusätzlich den Empfängern von Hartz4 eine Kreditkarte schenken. Und der Clou dabei: Das Geld wäre in Europa geblieben und hätte hier für einen gesünderen Aufschwung gesorgt.
Ein schönes Fest wünscht
Georges

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Vielleicht... (mT)

Lex Mercatoria @, Sonntag, 23.12.2007, 07:08 (vor 6604 Tagen) @ QuerDenker

Hi QuerDenker!


Wenn jetzt schon - VOR NEUJAHR - offen die Automotivebranche zugibt, daß
was
'klemmt' ist das mMn kein "Klemmen" mehr sonderen eine echte Blockade (im
System) -- Bezug: CONTI/VDO/BROSE BMW (arbeitet übrigens auch viel mit
BROSE !) +++

Na? Hälst ja noch immer wacker die "automotive"-Problematik hoch...

Ich denke, die ersten großen Knaller dürften wir in den USA erwarten.
Chrysler ist ja beim Wechsel von Daimler zu Cerberus nicht gerade in die
Hände von "Auto-Profis" gelangt. Nüchtern betrachtet ist die Bude ja
pleite - aber die Definition von dem, was eine Pleite ist, unterliegt dieser
Tage ja eíner gewissen Flexibilität...
Andererseits: Da die gesamte Branche (wie weiter unten ja schonmal
angesprochen, ihr Wachstum im Wesentlichen mittels verbriefter Kredit-/
Leasingverträge generiert, bekommt vielleicht Cerberus als großer
"Prolongator" bei der Rettung von Chryslers noch einen spannenden Auftritt?
Spannend bleibt's auch bei Ford und GM - we'll see!

Was die deutschen Hersteller angeht:
Sieht so aus, als weise Karmann die Richtung, in die es in naher Zukunft
gehen wird. Generell sind die deutschen Zulieferer-Ketten in einem
bedenklichen Zustand. Die kleinen und mittleren leben nur von einem Auftrag
zu nächsten (null Reserven) oder ohnehin schon unter der Regie von
Manufactoring-Gesellschaften. Ist schon interessant, wie z.Z. die mittel-
ständischen Betriebe in immer schnellerer Folge die Besitzer wechseln.
Erinnert mich so'n bisschen an die Corvettes und De Tomasos früher auf'm Kiez,
sie waren immer da, aber die Besitzer haben ständig gewechselt - und bei
keinem Wechsel wurden die Möhren dabei substanziell besser...[[freude]]


Grüße und eine angenehme Weihnachtszeit !

Das wünsche ich Dir auch und dem ganzen Board natürlich ebenso.
Lex

antworten
 

Die Frage des wo zuerst oder Mittendrinnen statt dem Wann

QuerDenker @, Sonntag, 23.12.2007, 08:01 (vor 6604 Tagen) @ Lex Mercatoria

Hallo Lex,

Na? Hälst ja noch immer wacker die "automotive"-Problematik hoch...

bei dem Thema diskutieren wir beide immer mit :-)

Übrigens:
'Wacker'(wg. Silizium und Co) ist auch so ein "Kandidat"

Ich denke, die ersten großen Knaller dürften wir in den USA erwarten.
Chrysler ist ja beim Wechsel von Daimler zu Cerberus nicht gerade in die
Hände von "Auto-Profis" gelangt. Nüchtern betrachtet ist die Bude ja

..

Spannend bleibt's auch bei Ford und GM - we'll see!

Aber U.S.A. - um PC zu sein - dürfte nach "UK" - auch nach meiner Meinung sicher der erste Kandidat sein (oder ist schon !)
GM + Ford + Chrysler/Cerberus ++ und die ganzen Zulieferer dort welche "darben": "CONTI" hat auch dort nach "IL" 'Beziehugen' der besonderen Art.

Die "Produktionsschraube" ist seit rund 7-8 Monaten ein Thema !

Aber auch die 'Vernetzung' der Nutzfahrzeughersteller und Zulieferer nam stark zu. Dort wurden ebenfalls "größere Teile" an PrivEq und Hedges "abgegeben".
In dem Bereich hängen zu dem riesige Flotten am "rollenden Lagerraum": JustInTime. Dort bricht in der Folge der Produktionsdrosselschraube auch "alles ein".

angesprochen, ihr Wachstum im Wesentlichen mittels verbriefter Kredit-/
Leasingverträge generiert, bekommt vielleicht Cerberus als großer
"Prolongator" bei der Rettung von Chryslers noch einen spannenden
Auftritt?

Genau: Dieses Damoklesschwert hängt jetzt via ABS und Co wieder auf die Banken/Leasing/Versicherer ++

Auch daran denken wer sind in der Halbleiterei - welche in Europa auch maßgeblich am "Autogeschäft" hängt - mit Cerberus/Blackstone usw. "angefreundet" hat !

Das wünsche ich Dir auch und dem ganzen Board natürlich ebenso.

DANKE

Grüße

QuerDenker

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