Ein ganzes Haus für 2500 Dollar
Hallo Zebulon,
## nicht nur wegen der faulen Kredite können die Leute ihre Häuser nicht mehr halten.##
Stimmt, das kann aber auch andere Ursachen haben, als die gewollte Fallenstellerei bei den Banken und hat es im Normalfall auch. Das gab es in Deutschland, in anderen Ländern, wellenartig, auch immer wieder, der Zusammenbruch vieler dieser Hausfinanzierungen, beim Abschwellen der Wohlstandsgrundlagen. In der Hauptsache, in der heutigen Zeit, die Energiekosten, zusammen mit den laufenden Verpflichtungen aus den Hypothekenzahlungen.
## Ich habe gestern mit meinem Onkel in Florida telefoniert (alter Vietnamveteran), der erzählt seit längerem, daß die laufenden Kosten wie Steuer, Versicherung, Energie, dermaßen in die Höhe schnellen, daß die Leute alleine schon aus diesem Grund ihre Häuser verkaufen müssen, weil sie nicht mehr zu halten sind. ##
Ich kenne den Markt und die Kaufgepflogenheiten in den USA und Kanada, in allen angelsächsischen Ländern zu wenig. Da muss man mit Vergleichen ungemein aufpassen. Aber ich vermute, wie ich es von meinen Verwandten aus Kanada immer wieder höre, das es für die Kostenfalle mehrere Ursachen gibt, die bei uns in Deutschland nur eine Randerscheinung sind.
Die Steuern, das ist klar, wundert mich nur, weil doch die letzten Präsidenten der USA immer mit groß angelegten Steuersenkungsversprechen die Wähler angelockt haben. Was also stimmt davon?
Die Versicherungen, auch das kann sich so entwickeln, wenn die Versicherungen die steigenden Schadensfälle mit einer Anhebnung der Prämien beantworten, wie in Florida, die zunehmenden, extremen Stürmverwüstungen. Die Frage ist, wodurch werden diese hohen Zahl an Versicherungsfällen, mit sehr viel höheren Auszahlsummen verursacht? Eine verwegene Annahme von mir, die Hausbewohner stecken ihr Haus vorsätzlich in Brand, und kassieren anschließend die Versicherungssumme aus der Feuerversicherung, um so ihre Schulden abzulösen.
Ganz wichtig, neben der falschen Finanzierung, sind die Energiekosten.
Und die werden bei uns in Deutschland nicht ganz so heftig, aber vergleichbar aufschlagen, für alle, aber für die extrem, die viele Quadratmeter Wohnfläche für sich in Anspruch nehmen, für die um so mehr.
Und nun sind wir bei einem besonderen Auswuchs der US – Lebensart und darum werden dort auch so viele, so ausgeprägt zu Boden geworfen. Eine Klimaanlage, als Energiefresser, das ist Standard und läuft ununterbrochen.
Ein Haus, für zwei oder drei Personen, mit drei, vier oder mehr Schlafzimmer, eine dementsprechende übergroße Wohnfläche die geheizt und bewirtschaftet werden muss, auch das ist Standard, ein Statussymbol.
Eine vernünftige Außenisolierung, bessere Baustoffe und Bauteile, die eine höhere Langlebigkeit und einen effektiven Schutz gegen die Witterung zulassen, das ist kein Standard, das ist Fehlanzeige.
Kurz, das Anspruchsdenken an den Komfort und an die energieverbrauchenden Annehmlichkeiten, die sind in den USA, bei einem Haus, sehr viel höher und bei steigenden Energiekosten auch sehr viel durchschlagender.
Hinzu kommt, die manchmal abartigen Finanzierungen. Nicht diese Extreme wie sie jetzt sich gezeigt haben, auch schon früher, ohne Eigenkapital, ohne lange Zinsbindung, auf die mögliche Wertsteigerung der Immobile spekuliert. Hierbei jedoch bin ich überfragt, warum dieser Leichtsinn betrieben wird. Angeblich soll das Insolvenzrecht in den USA, auch für Privatpersonen sich in kurzer Zeit von seinen Immobilenschulden befreien zu können sehr viel leichter möglich sein.
Ich könnte hier noch einige Gründe nennen, wo eine Langfristanschaffung wie ein Haus, unter wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die ein ständiges Wachstum vorgaukeln, dann in Zeiten des Abstieges, die Hauskäufer zum Absteigen von ihren Fahrrad zwingen kann. Das ist nicht schön und auch nicht als längerfristige Strategie von einer geheimnisvollen Gruppe so geplant, das ist systembedingt das Auf und Ab dabei. Stetigkeit im Handeln wird bei uns Menschen im Westen gleichgesetzt mit Rückschritt.
## Es scheint eben ein Kalkül dahinter zu stecken, die Leute an allen Ecken und Enden zu enteignen.##
Glaube ich nicht. Wer will mit dem gesamten Hausschrott etwas anfangen.? Diejenigen, die hier im großen Stil sich bedienen könnten, das sind die Superreichen und die haben anderes zu tun, als sich Häuser in Gegenden zu kaufen, die dem Verfall und der Verwahrlosung preisgegeben werden. Das sind für die viel zu kleine Fische. Die könnten sie, wenn sie wollten, jederzeit sich fangen.
bis denne
eisenherz
gesamter Thread:
- Ein ganzes Haus für 2500 Dollar -
prinz_eisenherz,
23.12.2007, 14:15
- Gibts schon lange in D (mL) -
DT,
23.12.2007, 14:51
- Nur mal zur Klärung, hier geht es um neue Häuser, nicht um Tropfsteinhöhlen... - prinz_eisenherz, 23.12.2007, 15:08
- Ist das Objekt etwa mit irgendwelchen Bürokratischen altlasten behaftet?-mkT - Mephistopheles, 24.12.2007, 05:44
- Ein ganzes Haus für 2500 Dollar -
Zebulon,
23.12.2007, 23:53
- Ein ganzes Haus für 2500 Dollar -
prinz_eisenherz,
24.12.2007, 01:42
- Mann, Mann, Mann, Mann, Mann ;-((( -
Tassie Devil,
24.12.2007, 03:17
- Hallo Tassie, die mafiöse, dreckige Staatsmafia und auch ich, wünschen die ein gesundes Neues Jahr (oT)
-
prinz_eisenherz,
24.12.2007, 08:06
- Ohh, Prinz, ich gratuliere, meinen allerherzlichsten Glueckwunsch... - Tassie Devil, 24.12.2007, 09:54
- @ Tassie-Weihnachtskoller ? -
Zebulon,
26.12.2007, 07:36
- Mitnichten der Weihnachtskoller - Tassie Devil, 26.12.2007, 15:43
- Hallo Tassie, die mafiöse, dreckige Staatsmafia und auch ich, wünschen die ein gesundes Neues Jahr (oT)
- Mann, Mann, Mann, Mann, Mann ;-((( -
Tassie Devil,
24.12.2007, 03:17
- Ein ganzes Haus für 2500 Dollar -
prinz_eisenherz,
24.12.2007, 01:42
- Gibts schon lange in D (mL) -
DT,
23.12.2007, 14:51
