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Crisis may make 1929 look a "walk in the park"

Georges, Montag, 24.12.2007, 11:40 (vor 6604 Tagen)

Die Engländer reden hier Klartext.
Sehr interessant auch, das in diesem Artikel erwähnte "obskure" Papier von 2 Fed-Mitarbeitern aus dem Jahre 2004. Die beiden Banker haben mal ausgelotet, was denn die Fed im Fall aller Fälle, also wenn die Sche... den Level rot erreicht hat, noch so alles tun kann. Und da ist in "unusual circumstances" vieles möglich. Siehe Seite 36 des Papiers. Selbstverständlich bedarf es außergewöhnlicher Umstände, bevor die Fed gegen eine Abtretung von allen möglichen, auch privaten dinglichen Sicherheiten, also zB Lagerschein von Socken und Unterhosen, den Banken Vorschuss gewährt.
Wir werden viel erleben in 2008. Passt gut auf eure Krügerrands auf.
Alles Gute,
Georges

antworten
 

Crisis may make 1929 look a "walk in the park"

sensortimecom @, Montag, 24.12.2007, 12:22 (vor 6604 Tagen) @ Georges

Jawohl. Richtig.
Die gesamte Finanz- und Wirtschaftskrise (nicht nur die Subprime-Krise) ist so groß, dass es die USA vorgezogen haben, mit den "Erzschurken" Iran und Nordkorea Frieden zu schließen, um den Rücken die nun fälligen Massnahmen frei zu bekommen.

Neugierig, wie es weiter geht, wünsche ich allen hier angenehme Feiertage.

Erich B.

antworten
 

vor 3 Wochen war auch schon von 1929 die Rede: aber "entspannter" mT

QuerDenker @, Montag, 24.12.2007, 13:12 (vor 6604 Tagen) @ Georges

Hallo Georges,

ist ja interssant wie schnell sich die Meinung "verschlimmert" hat:

am 05.12. war es noch:

"It's Not 1929, but It's the Biggest Mess Since"

und

"And it is why the Federal Reserve is now willing to toss aside concerns about inflation, the dollar and bailing out Wall Street, and move aggressively to cut interest rates and pump additional funds directly into the banking system.

This may not be 1929. But it's a good bet that it's way more serious than the junk bond crisis of 1987, the S&L crisis of 1990 or the bursting of the tech bubble in 2001."

aus:
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/12/04/AR2007120402186.html

Was seit dem alles so passiert ist wissen wir (zum Teil) ...

Grüße und Frohe Weihnachten !

-qd

--
10cc: 'communication is the problem to the answer' <img src=" />

antworten
 

vor 3 Wochen war auch schon von 1929 die Rede: aber "entspannter" mT

Elmarion, Montag, 24.12.2007, 14:02 (vor 6604 Tagen) @ QuerDenker

Querdenker, kenne ich Dich von WO?

antworten
 

@elmarion - mT

QuerDenker @, Montag, 24.12.2007, 14:32 (vor 6604 Tagen) @ Elmarion

Querdenker, kenne ich Dich von WO?

Die Welt ist manchmal sehr klein
(und der Chinese soll so schön sagen: "man sieht sich zweimal" :)

-- aber mit 'WO' oder 'elmarion' kann ich erstmal nichts anfangen <img src=" />

Gerne koennen wir hier aber ein Ratespiel beginnen :)
(Oder die PM-Funktion bemühen)

Grüße und Frohe Weihnachten auch an Dich

QuerDenker

--
10cc: 'communication is the problem to the answer' <img src=" />

antworten
 

Sicherheiten nach Wunsch des Hauses?

prinz_eisenherz, Montag, 24.12.2007, 15:03 (vor 6604 Tagen) @ Georges

Hallo,
schon jetzt ist doch von Vertauen bei Außenstehenden nichts zu bemerken, bei dem Zusammenspiel der Zentralbanken mit den angeschlossenen Banken, die mit kurzfristigen Geldlieferungen versorgt werden, denn auch hierbei sind diese Kredite insgesamt oder zu großen Teil mit dinglichen Sicherheiten, mit irgendwelchen Papieren abgesichert.

Wie hoch der Wert dieser Sicherheiten ist, wer legt das fest?
Wie transparent ist die Methode zum Einschätzen der Werte?
Und wie hoch werden künftige sog. Sicherheiten der Banken eingerechnet und sind sie das wirklich wert, für die eingesammelten Tender?

Einschätzungen wie bei der Telekom, zum Börsengang, wo die bestechlichen Beraterfirmen den Immobilienbesitz der Telekom um 2 Milliarden Euro zu hoch in den Verkaufsprospekt geschrieben haben? Geldvergabe wie bei der Damenwahl zum "Weißen Rössel".

bis denne
eisenherz

antworten
 

Sicherheiten nach Wunsch des Hauses?

sensortimecom @, Montag, 24.12.2007, 15:21 (vor 6604 Tagen) @ prinz_eisenherz

Hallo,

Wie hoch der Wert dieser Sicherheiten ist, wer legt das fest?
Wie transparent ist die Methode zum Einschätzen der Werte?
Und wie hoch werden künftige sog. Sicherheiten der Banken eingerechnet und
sind sie das wirklich wert, für die eingesammelten Tender?

bis denne
eisenherz

Hallo Prinz.

Erinnert mich an was. Bis 2000 (NewEconomy-Crash) hatten die unseligen IT-start-ups die Werte ihrer Patente mit astronomischen Angaben in den Bilanzen aufgelistet, die sie den Börsianern vorgelegt hatten. Die glaubten jeden Blödsinn, jede Hausnummer, die ihnen aufgetischt wurde. Das Ergebnis ist bekannt.

Jetzt wiederholt sich ein ähnliches Szenario auf viel fundamentalerem Level.
Nämlich beim Immobilien-Sektor. Die Börse- & Banken-Heinis sind auf der verzweifelten Suche nach "absuluten untrügerischen Sicherheiten". Da sind sie aber auf dem Holzweg. Nach @dottore kann solche Sicherheit immer nur die bewaffnete Macht bieten, der sie notfalls auch gegen das "ungläubige" Ausland verteidigen kann. Also der Kriegsherr, wenn man so will.

Keine guten Aussichten, dennoch schöne Feiertage.

Erich B.

antworten
 

Ein riesiger dampfender Schei..haufen

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Dienstag, 25.12.2007, 02:01 (vor 6603 Tagen) @ Georges

Die Engländer reden hier
Klartext.
Sehr interessant auch, das in diesem Artikel erwähnte "obskure" Papier von
2 Fed-Mitarbeitern aus dem Jahre 2004. Die beiden Banker haben mal
ausgelotet, was denn die Fed im Fall aller Fälle, also wenn die Sche...
den Level rot erreicht hat, noch so alles tun kann. Und da ist in "unusual
circumstances" vieles möglich.
Siehe
Seite 36 des Papiers.
Selbstverständlich bedarf es
außergewöhnlicher Umstände, bevor die Fed gegen eine Abtretung von allen
möglichen, auch privaten dinglichen Sicherheiten, also zB Lagerschein von
Socken und Unterhosen, den Banken Vorschuss gewährt.

Selbst das wuerde bestenfalls nur kurzfristig helfen, weil ein Vorschuss stets einen nur temporaeren Charakter hat.

Das Problem des gesamten Bankensystems abgefuellt mit abgemischten obskuren Schrottpapieren, die jedoch zu weit ueberzogenen Phantasiepreisen hereingenommen wurden und wiederum Basis fuer n-fach (20-30) gehebelte Derivate sind, ist doch, dass die FED, EZB, BoE und andere ZBs mit ihren Liqui-Schnell-Tendern nicht wirklich zu helfen vermoegen, weil das zwar die schiefen Bankbilanzen temporaer aufrecht erhaelt, {b]aber den Papierschrott hierdurch nur temporaer neutralisieren vermag, ihn jedoch hierdurch nicht dauerhaft erntfernen kann![/b]

Ich versuche die Situation mal bildlich zu charakterisieren: Die ZBn versuchen ausschliesslich mit dem Loeschmittel Wasser (andere Mittel stehen ihnen nicht zur Verfuegung) Braende im Bankensystem zu bekaempfen, in welchem ausschliesslich riesige Oel- und Benzinflaechen brennen. Mit anderen Worten, die Braende werden von den ZBn mit einem ungeeigneten Loeschmittel bekaempft. Die temporaeren Liqui-Tender ausschliesslich als ZB-Guthaben sind nicht in der Lage, die Probleme in den GM-Aggregaten M2 und M3 (minus darin enthaltenes M1) und ausserhalb dieser GMs in allen Assets gemessen gegen M1 dauerhaft zu beseitigen.

Der Papierschrott in den Bilanzen des Bankensystems ist nur auf 2 Wegen dauerhaft zu beseitigen:

1. Die ZB oeffnet sich und kauft den gesamten Papierschrott des Bankensystems ihres Waehrungsraums dauerhaft an. Die Folgen hieraus sind, dass dieser Papierschrott zunaechst zum vollen Nennwert auf der Aktivaseite der ZB-Bilanz auftaucht, dort kann er dann ggf. gegen die ZB-Gewinne der kommenden Jahrzehnte abgeschrieben werden (was den Finanzminister nicht gerade erfreut), oder der Herr Finanzminister kauft gleich mit Steuerzahlersdepp Schulden zumindest Teile der schrotthaltigen ZB-Bilanz auf.

Auf alle Faelle finden sich die Kaufmittel der ZB fuer den Papierschrott zunaechst im GM-Aggregat M1 bei den Geschaeftsbanken wieder, bevor sie dann von diesen zuegig in M2, M3 und ausserhalb dieser GM verarbeitet werden, waehrend dieser Prozesse blasen die Hyperinflatio-Posaunen ihre Melodei aus vollen Rohren.

Es sei denn, die ZB verpflichtet die Banken in Toto, staendig on Top zusaetzliche ZB-Guthaben i.H.d. Gesamt-Nennwerts der jeweils noch abzuschreibenden Schrottpapiere auf der Aktivaseite der ZB-Bilanz vorzuhalten (jede Geschaeftsbank traegt somit ihren Anteil als Bruchteil zum insgesamt 1 Mal vorzuhaltenden zusaetzlichen ZB-Guthaben), wo sie selbstverstaendlich fuer den gesamten Zahlungsverkehr im Interbankenhandel ihre Verwendung finden duerfen und muessen.

Letzteres haette auch den Vorteil, dass Schnell-Tender-Verfahren zumindest in den naechsten folgenden Jahren GeCHichte geworden waeren.

2. Die ZB betreibt weiterhin ihre wie auch immer verkleideten temporaeren Tender-Verfahren, was zur Folge hat, dass das Bankensystem vermutlich ueber Jahrzehnte hinweg seinen Aktiva-Schrott gegen bilanzierte Gewinne abschreiben muesste, welche jedoch nur in einem staerker inflationierenden wirtschaftlichen Gesamtumfeld ueberhaupt realisiert werden koennten, was wiederum m.E. aus verschiedenen Gruenden in der aktuellen und den kommenden Wirtschaftsphasen bei diesem Abschreibungsszenario defacto unmoeglich ist.


Unbesehen des Abschreibungsszenarios des Bankensystems werden auf alle Faelle die Finanzminister in den kommenden Jahren aus verminderten Steueraufkommen aus dieser Banken-Ecke Federn lassen muessen und deshalb vermutlich den Steuerzahlerdepp noch staerker wuergen und erpressen.

Auch sollte nicht uebersehen werden, dass in den USA nebst den SubPrime-Markets bereits auch andere dortige Maerkte ihre Weichmacher-Signale gesendet haben.

Last but not least sollte auch nicht uebersehen werden, dass im Hinblick auf die SubPrimes der Hausschrott in den USA liegt, hingegen in Europa und vor allem auch in der BRDDR/DDR 2.0 ausser heisser Luft nichts, null, niente an Material dagegen steht.

Wir werden viel erleben in 2008. Passt gut auf eure Krügerrands auf.
Alles Gute,
Georges

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

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