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Peter Scholl-Latour über die Ukraine und Putin

randomizer @, Montag, 10.03.2014, 02:37 (vor 4353 Tagen)
bearbeitet von unbekannt, Montag, 10.03.2014, 03:10

Hallo Forum,

ähnlich wie Mitleser Paulchen hatte ich mir schon Sorgen gemacht, Peter Scholl-Latour sei nicht mehr in Form bzw. dürfe sich nicht mehr öffentlich äußern. Aber ganz im Gegenteil: anläßlich seines 90. Geburtstages sendete Phoenix soeben ein hochinteressantes Interview.

einige Zitate aus der Sendung "Im Dialog Spezial"
Mitschrift
ab Minute 08:40

Schier: [...], aber zunächst interessiert mich doch noch Ihre Einschätzung der aktuellen Situation in der Ukraine. Wie beurteilen Sie da die Situation?

Scholl-Latour: Ja man hat ja gar nicht zur Kenntnis genommen, dass die Ukraine kein geeintes Land ist. Es gibt den westlichen Teil, der österreichisch war (zwischen den Kriegen auch polnisch) und der auch katholisch-orthodox ist. Also die haben den orthodoxen, den byzantinischen Ritus, aber sind dem Papst unterstellt. Das macht einen enormen Unterschied zwischen dem Osten, der rein russisch, tief-orthodox ist (wo auch die Kosaken das Sagen haben), und wenn es eine Lösung für die Ukraine geben sollte, wäre es im Grunde eine Förderation, eine Gruppierung förderierter Gebiete, die aber doch sorgfältig voneinander getrennt sind. In Kiew schaut auch keiner durch, wer [sich] da auf dem Maidan dauernd manifestiert. Auf der Krim ist es ziemlich eindeutig, die Krim ist überwiegend russisch.

Schier: Putin, Russland hat die Macht auf der Krim übernommen: wird Putin sich damit zufrieden geben oder marschiert er am Ende auch noch im Osten und Süden der Ukraine ein?

Scholl-Latour: (Nein) Putin ist ja ein Mann des Geheimdienstes: er weiß, wie weit er gehen kann, er versteht es auch, seine Karten auszuspielen, das hat er jetzt in Syrien gezeigt. Und dass er wieder die Oberhoheit/Kontrolle über die Krim haben will, verstehe ich durchaus. Abgesehen davon, was soll das hier, dieses ewige Polemisieren gegen Putin? Wen will man denn an die Stelle setzen? Russland ist immer autokratisch regiert worden und wenn wir heute Peter den Großen[*] bewundern, der wirklich eine absolut lobenswerte Persönlichkeit war: zart war der nicht!

Schier: Sie haben Putin persönlich kennen gelernt. Was haben Sie denn für einen Eindruck von ihm gewonnen?

Scholl-Latour: Ja, man merkt ihm schon seine Vergangenheit als Geheimdienstoffizier an, aber er ist höflich, er ist gut informiert und er beantwortet alle Fragen.

[...]

ab Minute 14:32:

"Schier: Die Russen sind ja in Sorge, dass das, was der Westen hier in der Ukraine macht, keine selbstlose Unterstützung einer Freiheitsbewegung ist, sondern in Wirklichkeit Teil einer Strategie der NATO/der USA/der EU, die Grenzen der NATO bis nach Georgien, bis in die Ukraine auszudehnen und am Ende Russland in die Kniee zu zwingen. Ist da was dran an der Furcht der Russen?

Scholl-Latour: Da ist zweifellos was dran! Ich sag nicht, dass alle diese Meinung vertreten, es gibt ja auch in Washington hochintelligente Leute, aber im Moment sieht es wirklich so aus, als sei man darauf aus, die Russen zurück zu drängen. Man spielt kalter Krieg auf einmal, redet von Sanktionen, was für die Europäer natürlich blödsinnig ist: wir würden mehr unter diesen Sanktionen leiden, als die Russen. Da ist also wirklich ein Spiel im Gange, was geradezu grotesk ist. Und dieses ständige Putin-Bashing, auch China-Bashing, gegen China, gegen Iran, was hat uns Iran getan? Die Europäer verschätzen sich völlig in ihrer Rolle: sie sind keine Weltmacht mehr und haben in der Welt nichts mehr zu sagen.

Schier: Aber was bedeutet das dann konkret? Sollen wir einfach zuschauen, wenn Putin da mit seiner Armee in der Ukraine schaltet und waltet?

Scholl-Latour: Aber er schaltet ja nicht (und waltet), die Ukraine ist ja zum großen Teil russisch, dann soll man eben die Spaltung machen, eine Trennung machen, eine Förderation machen, was auch immer. Aber jedenfalls, man muß ja nun nicht die Russen der Ukraine zwingen, auf ihre Sprache zu verzichten, was man ja verlangt hat, und im übrigen muß man ja eines bedenken: die Gefahren für uns liegen ganz woanders: die liegen am Mittelmeer! [...]"

Viele Grüße
randomizer

[*] Der Vergleich Putins mit Peter dem Großen ist an dieser Stelle möglicherweise kein Zufall: ich gehe nämlich davon aus, dass Putin der einzige Staatsmann unserer Generation (20./21. Jahrhundert) ist, der in künftigen Chroniken mit dem Titel "der Große" geadelt werden wird.


PS: @Silke, die von Dir gewünschten Grafiken kann ich nicht so aus dem Ärmel schütteln, aber zwei Kleinigkeiten kann ich schon vorweg nehmen: die weltweit höchsten Rüstungsausgaben/km² hat Israel mit grob 513000 US$/km² (Russland dagegen nur ca. 3500 US$/km²), die höchste Rüstung/Einwohner hat Saudi-Arabien mit knapp 2000 US$/Einwohner (Indien im Vergleich nur 38 US$/Einwohner).

antworten
 

"Ich will gegen die zunehmenden Desinformationskampagnen ankämpfen - bin ein einsamer Rufer in der Wüste" thx :-) (oT)

Silke, Montag, 10.03.2014, 04:51 (vor 4353 Tagen) @ randomizer
bearbeitet von Silke, Montag, 10.03.2014, 05:06

- kein Text -

antworten
 

Auch bei Heise ein Interview mit PSL.

Hanse @, Deutschland, Montag, 10.03.2014, 09:16 (vor 4353 Tagen) @ randomizer

Hi.

Über Ihn selbst und ein wenig Ukraine.

Scholl-Latour: "Wir leben in einer Zeit der Massenverblödung"

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41168/1.html

Schade das es nicht länger ist.

antworten
 

Danke sehr, dieses Interview mit PSL ist sehr lesenswert - auch zu Medien und Ukraine (@Silke)

azur @, Montag, 10.03.2014, 13:53 (vor 4352 Tagen) @ Hanse
bearbeitet von unbekannt, Montag, 10.03.2014, 14:09

Hallo Hanse,

danke sehr - sehr guter Tipp:

"1929 veröffentlichte der spanische Philosoph José Ortega y Gasset sein berühmtes Werk "Der Aufstand der Massen". Leben wir heute in einem Zeitalter der Massen?

Peter Scholl-Latour: Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung.

Inwiefern?

Peter Scholl-Latour: Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt. Ähnliches fand und findet ja bezüglich Syrien und anderen Krisenherden statt.

Halten Sie die Entwicklung für gefährlich?

Peter Scholl-Latour: Ja, vor allem auch für die EU. Ich frage mich, was sich die EU von einer Annäherung der Ukraine erhofft. In Brüssel sollte man sich besser auf eine Konzentration und Konsolidierung ausrichten, statt die Ausweitung nach Osten voranzutreiben. Schon mit der Aufnahme Rumäniens und Bulgariens haben sich die Kommissare in Brüssel übernommen. Käme nun noch die Republik von Kiew hinzu, wo von den Tataren die Wurzeln des heutigen Russlands gelegt wurden und die Bekehrung zum Christentum stattfand, dann würde das aufgeblähte Territorium der fragilen Europäischen Union bis rund dreihundert Kilometer an jenes Schlachtfeld heranrücken, das unter dem Namen Stalingrad berühmt wurde. Haben die Deutschen jedes Gespür für die Tragik der eigenen Geschichte verloren?"

Ja vielfach zusammen mit jeder Ehre.

Wer wird ihn ersetzen können?

Viele freundliche Grüße

azur

"Die EU" erhofft sich gar nichts, sondern arbeitet als Struktur für andere Interessen. Silke, der Staat ist nicht persönlich, sondern bestimmte Personen haben einen stärkeren Einfluss auf ihn: http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=309248

Nicht was die Menge will, ist dabei so ohne Weiteres, vorsichtig formuliert, von Bedeutung:

"Wozu? der hat es gesehen...der tut nur, was wir von ihm erwarten...er ist BP ,das Netzwerk BP
Wenn wir gegen die "Russen" sind, wird er gegen die Russen sein,
Wenn wir gegen die "Amis" sind, wird er gegen die Amis sein,
Wenn wir gegen die Ukrainer sind, wird er gegen die Ukrainer sein...
Dabei wühlen die Medien und Netzwerke widerlich mit..."

Die Bevölkerungs war auch gegen Auslandseinsätze und manch anderes. Nach dem Euro und der EU, traut man sie nicht zu fragen.

Der Gauck ist nicht der Sprecher der Mehrheit, sondern von Interessen, die im laufenden System einflussreicher sind. Z. B. die des großen Geldes.

PS: "Gewiß, die Gegner wollen uns an die Ehre, daran ist kein Zweifel. Aber daß dieser Versuch der Ehrabschneidung einmal auf die Urheber selbst zurückfallen wird, da es nicht unsere Ehre ist die bei dieser Welttragödie zugrunde geht, das ist unser Glaube bis zum letzten Atemzug.

Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht."

So Otto Wels in der letzten freien Rede im Reichstag. Da waren schon die ersten Abgeordneten nicht mehr in Freiheit. Das erinnert an die Beschreibungen in Kiew, wo man Abgeordnet nun offen drangsaliert. Dass auch Putins Reich kein Hort der Freiheit ist, muss man wohl nicht dazu schreiben.

--
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antworten
 

Da steht erst einmal Aussage gegen Aussage - Meinung gegen Meinung - Konzept gegen Konzept

Silke, Montag, 10.03.2014, 15:22 (vor 4352 Tagen) @ azur
bearbeitet von Silke, Montag, 10.03.2014, 15:56

Hallo Azur,

ich habe lange, lange nicht verstanden, wieso alles, alles einfach nicht besser wird, seit der neolithischen Revolution und wir nur revolvieren, um in immer schrecklichere Szenarien abzutauchen - Zündeln in Ukraine wird in endlicher Zeit zum Bürgerkrieg mit Atomunfall/Zwischenfall im Herzen Europas führen. Nachbarn werden involviert werden. Waffenbrüder werden mit Tränen in den Augen und Traurigkeit im Herzen der Wut und dem Zorn ihren Lauf lassen. Die weltweiten Vernichtungsschläger der angeschossenen Netzwerke werden uns weltweit beenden.
Der totale Bankrott der Zivilisation.

Mein Ausgangspunkt war der:

1.) Schulden schafft man nicht aus der Welt mit Neuverschuldung und Umschuldung, sondern mit Entfaltung (Konsum) oder Schuldenerlass - sonst wird man krank. Meines Wissens war unser erstes Musikinstrument die kreative Flöte und nicht die hämmernde Trommel.
http://www.rp-online.de/panorama/wissen/forscher-finden-35000-jahre-alte-floete-aid-1.2...

2.) Innere Triebe schafft man nicht aus der Welt mit Abwehr und Verbot, sondern mit artgerechtem Ausleben - sonst wird man krank.
Wenn Lebensenergie nicht pulsieren kann und Möglichkeit zum Umwandeln hat werden wir dauerhaft depressiv und/oder aggresiv.

3.) Bürgerkrieg schafft man nicht aus der Welt mit noch mehr kriegerischer Gewalt von innen oder außen, sondern mit Abhilfe der zu Grunde liegenden Not - Aufkaufen und echtes Privatisieren ist letztlich immer billiger für die Allgemeinheit als endloses Bezahlen (siehe DDR, Afghanistan, Irak -nur Kriegsprofiteure profitieren)

4.) Feuer schafft man nicht aus der Welt mit Wasser, Feuerlöscher , Gegenfeuer- das ist zu oberflächlich formuliert - sondern im Kern mit Entzug des Brennstoffes (Kohlenstoff/Sauerstoff/Feuerfunken)- sonst wird man krank.

5.) Sumpf mit Mücken schafft man nicht aus der Welt mit Deichen oder noch mehr Wasser, sondern mit Austrocknen - sonst wird man krank.

…beliebig fortsetzbar.

"1929 veröffentlichte der spanische Philosoph José Ortega y Gasset sein
berühmtes Werk "Der Aufstand der Massen". Leben wir heute in einem
Zeitalter der Massen?

Ja, weil wir es wollen.


Peter Scholl-Latour: Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung,
besonders der medialen Massenverblödung.

Ja, weil wir es wollen.

Peter Scholl-Latour: Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die
hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine
berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil
berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen
Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der
Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt. Ähnliches
fand und findet ja bezüglich Syrien und anderen Krisenherden statt.

Perfekt.

Halten Sie die Entwicklung für gefährlich?
Peter Scholl-Latour: Ja, vor allem auch für die EU. Ich frage mich, was
sich die EU von einer Annäherung der Ukraine erhofft. In Brüssel sollte
man sich besser auf eine Konzentration und Konsolidierung ausrichten, statt
die Ausweitung nach Osten voranzutreiben. Schon mit der Aufnahme Rumäniens
und Bulgariens haben sich die Kommissare in Brüssel übernommen. Käme nun
noch die Republik von Kiew hinzu, wo von den Tataren die Wurzeln des
heutigen Russlands gelegt wurden und die Bekehrung zum Christentum
stattfand, dann würde das aufgeblähte Territorium der fragilen
Europäischen Union bis rund dreihundert Kilometer an jenes Schlachtfeld
heranrücken, das unter dem Namen Stalingrad berühmt wurde. Haben die
Deutschen jedes Gespür für die Tragik der eigenen Geschichte verloren?"

Wenn wir die Länder nicht aufnehmen, werden sie sich so oder so ihren Anteil holen. Wenn die EU nicht nach Rumänien, Bulgarien und Ukraine kommt - kommen die und noch viel mehr zur EU - Lampedusa lässt grüßen.
(Na, wie geht es deinem inneren Staat bei dieser Aussage - Abwehr pur?)

Wenn wir nicht teilen und abgeben wird uns weggenommen. Systeme tendieren zum ausgleichen. Wenn wir reicher sind werden wir ärmer gemacht, sobald uns Staat nicht mehr schützt – wird er immer schlechter können, da er immer machtloser wird – Machtzession bis hin zur Ohnmacht eben.
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=287258
(Na, wie geht es deinem inneren Staat bei dieser Aussage - Abwehr pur?)

Ja vielfach zusammen mit jeder Ehre.
Wer wird ihn ersetzen können?

Andere Menschen mit Zivilcourage. Viele verschwinden...einige werden bleiben.

"Die EU" erhofft sich gar nichts, sondern arbeitet als Struktur für
andere Interessen.

Die Kommissare wollen letztlich auch nur Frieden und nicht ausschließlich schicke Dienstwagen. Dazu missbrauchen sie in guter alter patriarchalischer Tradition schnell die Macht und das Vertrauen.
(klingt wieder sehr provokant)

Silke, der Staat ist nicht persönlich, sondern
bestimmte Personen haben einen stärkeren Einfluss auf ihn:
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=309248

Ich beschreibe was ich fühle, sehe und erlebe.
Ich mag nicht die richtigen sauberen Definitionen haben, aber die Bilder stimmen.

Staat besteht aus dem inneren persönlichen Anteil in jedem Menschen und dem äußeren gesellschaftlichen Anteil der Gruppe, des Netzwerkes, der Kolonne, der Ethnie, der Nation.
Das ist völlig wertfrei beschrieben, da ich keinen Hass mehr auf Staat habe, seit ich die beiden Anteile und ihr Zusammenhängen verstanden habe. Einer bedingt den anderen, nährt ihn, braucht ihn – sonst stirbt er.

Ich kann nicht durch Barrikadenkämpfe Fortschritt und Staatsabbau erreichen. Das ist ein trauriger Selbstbetrug des Patriarchates (von Männern und! sogenannten emanzipierten Frauen).
Ich sehe es aber seit Wochen, wie wahnsinnig viel sich in meinem persönlichen Umfeld, in meinem familiären und sozialen Umfeld (selbst im Gelben Forum) verändert hat, nur weil ich meinen inneren Staat abbaue. Ich bedrohe und bekehre keinen mehr - Lösungen finden sich für mich aber wie von selbst – ein Schritt ermöglicht den nächsten – das Denken wird übersichtlich und klar – wer mir nicht folgen kann, hat seine Gründe, das verstehe ich.
Den alles entscheidenden Schalter in seinem Weltbild muss jeder selbst aus innerer Erkenntnis und Überzeugung umlegen - sonst bleibt er in seinen Zirkelschlüssen hängen.

Nicht was die Menge will, ist dabei so ohne Weiteres, vorsichtig
formuliert, von Bedeutung:

Doch. Netzwerke können nur durchsetzen, was die Masse und damit die Menge der Einzelnen von diesen Individuen mitträgt. Wenn ich mir die Entwicklung des "Nazi"-faschismus oder auch in Japan oder sonst wo ohne die ewige Schuldkeule anschaue, sehe ich eine mit emotionaler Pest verseuchte schwer kranke Volksmasse, die blind vor Wut und Trauer auf die eigene, durch Angst behinderte Lebensenergie eindrischt und dabei wie im Rausch alles um sich herum und sich selbst zerstört.

Das Ukrainische Volk ist so schwer geschädigt von der Geschichte, dass ihm nur noch die weitere Depression oder die erneute Diktatur bleibt - die innere oder die äußere Diktatur.

Die Bevölkerungs war auch gegen Auslandseinsätze und manch anderes. Nach
dem Euro und der EU, traut man sie nicht zu fragen.

Wenn die Deutschen gegen Afghanistan wären, würden keine deutschen Soldaten mehr unsere „Grenze am Hindukusch verteidigen“ – was für eine grandiose Doppellüge.
Köhler hat die deutsche Angst auf den Punkt gebracht, bevor er gegangen wurde.

"wir müssen unsere Rohstoffrouten, Absatzmärkte und Einflusssphären mit der Waffe verteidigen -sonst gehen wir unter.
Wirtschaften ist Krieg - immer.

Der Gauck ist nicht der Sprecher der Mehrheit, sondern von Interessen, die
im luafenden System einflussreicher sind. Z. B. die des großen Geldes.

Doch, ist er. Sonst wäre er längst abgedankt worden wie Wulffie.
Warum wurde der gegangen? Wegen Kredit, seiner Frau und anderem Quatsch? Wegen einer fehlenden Unterschrift, die Gauck zu leisten bereit war?
Letztlich wegen ersterem. Die Netzwerke haben nur ihren Grund reingepresst, aber gegangen konnte er werden wegen dem Neid der Masse – Rücktritt wegen Vergünstigungen und Psychoterror.

Ich weiß nicht, wo die Leichen des Gauck liegen.
Ich weiß nur, dass sie an die Oberfläche treiben werden, sobald er einen falschen Satz sagt.
Die Masse wird ihn köpfen, wenn genug Leute wütend genug sind - vielleicht wird es KinderP. oder Korruption - das scheint ja immer zu funktionieren.
Dann brauchen die Netzwerke nur wenig schubsen und er fällt.
Der nächste Mohr für die nächsten schlimmen Entscheidungen wird aus der Kiste gelassen, bis auch dieser wieder abgenutzt ist...

PS: "Gewiß, die Gegner wollen uns an die Ehre, daran ist kein Zweifel.
Aber daß dieser Versuch der Ehrabschneidung einmal auf die Urheber selbst
zurückfallen wird, da es nicht unsere Ehre ist die bei dieser
Welttragödie zugrunde geht, das ist unser Glaube bis zum letzten Atemzug.

Mit dem Infrage stellen der sogenannten Ehre (oder ist da nicht viel mehr die Sehnsucht nach ehrvollem Verhalten gemeint)ist man schon immer weit gekommen. Siehe berühmtes Göring-Zitat von Nürnberg.
Das wird uns auch diesmal zuverlässig mit hineinziehen in den letzten Krieg, wenn wir nicht aufhören VER-RÜCKT zu sein.
LG Silke

Ich beseitige meinen inneren persönlichen Staat ,dann wird der äussere, gesellschaftliche Staat schwächer und verschwindet irgendwann.

PS. Deine Links sind oft hammergut. Vielen Dank z.B.für Dico.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tina_Dico
PPS. Das Doppelgebot der Liebe
(Matthäus 22, 37-40)
http://evlka.e-msz.de/extern/hannover/kirchenkontakte/projekte/kirchenjahr/texte/2gebot...
Jesus spricht:
Du sollst den Herrn, deinen Gott (Kosmos), lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

antworten
 

Danke sehr - aber weil wir es wollen? In der Ukraine seien Blackwater-Söldner und Schröder sagt: Wir bombten souveränen Staat

azur @, Montag, 10.03.2014, 15:41 (vor 4352 Tagen) @ Silke
bearbeitet von unbekannt, Montag, 10.03.2014, 16:03

hallo Silke,

vielen Dank.

Wir ziehen ja an einem Stang, das kann ich Dir sehr versichern.

Auch was Du schriebest, wie Du Dich verhältst, wenn sich welche schlagen. Das findet meine ausdrückliche Zustimmung. In 'unserer' Kita sagte mal eine eigentlich sympathische Erzieherin aus dem Netzbereich (bis 2 Jahre): Die müssen das auch selbst regeln lernen. Naja, so ist das eben gerade nicht. Sie müssen wie wir lernen, aber nicht durch Narben.

Das Folgende ist doch aber fraglich:

"1929 veröffentlichte der spanische Philosoph José Ortega y Gasset

sein

berühmtes Werk "Der Aufstand der Massen". Leben wir heute in einem
Zeitalter der Massen?


Ja, weil wir es wollen.


Peter Scholl-Latour: Wir leben in einem Zeitalter der

Massenverblödung,

besonders der medialen Massenverblödung.


Ja, weil wir es wollen.

Weil "Wir" "es" "wollen"?

Welche Wahl hat den der Einzelne? Welchen Einfluss?

Du und ich sind sicher keine, die Massenverblödung wollen, aber was können wir machen?

@Taurec und @BB haben viel Kluges dazu geschrieben, was der Einzelne kann, auch zu den Dingen, die in größeren Zusammenhängen passiert. Dessen sollte man sich bewusst sein.

Was wir können:

Mon Mar 10 2014

[l] Foto der Woche: Merkel und Putin

(Anmerkung Azur: Überflüssig und kindisch - er sollte besser Dirk Müller bringen! Sonst ist fefe doch kritischer mit solchen Methoden)

[l] Kurze Durchsage von Gerhard Schröder: Völkerrecht, Schmölkerrecht, darf man alles nicht so eng sehen.

Er selbst habe als Kanzler beim Jugoslawien-Konflikt ebenfalls gegen das Völkerrecht verstoßen. "Da haben wir unsere Flugzeuge (...) nach Serbien geschickt, und die haben zusammen mit der Nato einen souveränen Staat gebombt - ohne dass es einen Sicherheitsratsbeschluss gegeben hätte." Insofern sei er mit dem erhobenen Zeigefinger vorsichtig, betonte Schröder.

(Anmerkung Azur: Damals wurde massenhaft dagegen demonstriert. Nicht einmal das interessiert. Nicht einmal, dass azur da mit demonstrierte [[zwinker]] [[freude]] )

ACH NEE, Herr Schröder! JETZT räumen Sie ein, dass das ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg war? Bisschen spät, oder?

(Anm. azur: Aber wieder eine VT erledigt)

[l] Im Internet kursieren Gerüchte, dass Blackwater (aka Xi aka Academi)-Söldner in Donetsk für "Sicherheit" sorgen. Es gibt Youtube-Videos, auf denen man Soldaten/Söldner in Kampfmontur sieht, aber ob die jetzt von Academi sind oder nicht, das ist schwer zu sagen.

RT hat die Videos und ein bisschen Text dazu.

Donetsk ist am östlichen Rand der Ukraine, nahe Russland."

Anonymisierte Kampftruppen - der Krieg aktueller Prägung. Nur dass Putin das natürlich auch beherrscht.

Aber Silke, "wir" haben alle weit weniger Wahl und Einfluss, als "wir" es annehmen. Da hat der @HM ganz recht. Hatte auch schon oft an anderen Stellen sagen müssen, dass wir hier wenig machen können.

Wir können uns 'nur' in dem von uns gegebenn Rahmen verhalten.

Aber das ist beileibe nicht wenig.

Viele freundliche Grüße

azur


Bonus:
j.viewz - Come Back Down (ft. Joshua James)
[[smile]]

PS: Einsätze im Ausland sind perfekte Militär-Übungsmöglichkeiten. Die Videos davon werden dann auf Waffenverkaufmessen verwendet. Und das ist keine VT.

Edit: ich will andere in meinem Umfeld gewinnen, auch in dem sie respektiere. Ist wer, der in mancher Beziehung unwissend ist, nicht lebenswert? Nein, ich bin kein Deut wichtiger als jedes andere Wesen. Wir erhalten soviel von 'Unwissenderen', von einander.

--
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Denke ressourcenorientiert...finde den Schalter...

Silke, Montag, 10.03.2014, 18:24 (vor 4352 Tagen) @ azur
bearbeitet von Silke, Montag, 10.03.2014, 19:24

Hallo Azur,

Wir ziehen ja an einem Stang, das kann ich Dir sehr versichern.

Was ist unser Strang?
Aktiver Widerstand?
Passives Aushalten?
Stillschweigendes Tolerieren?
Mitmachen?

Das Dumme ist, dass wir all diese Optionen gleichzeitig nutzen und uns dann getroffen fühlen, wenn es von jemandem vorgehalten wird.
Reflexartig wird:
geleugnet,
beschuldigt,
rationalisiert,
verschoben,
sublimiert,
whatever...

Auch was Du schriebest, wie Du Dich verhältst, wenn sich welche schlagen.
Das findet meine ausdrückliche Zustimmung.
In 'unserer' Kita sagte mal
eine eigentlich sympathische Erzieherin aus dem Netzbereich (bis 2 Jahre):
Die müssen das auch selbst regeln lernen. Naja, so ist das eben gerade
nicht. Sie müssen wie wir lernen, aber nicht durch Narben.

Aufmerksames Dabeisein und konstruktive Einwürfe von mir werden hilfreicher erlebt als Draufhauen, Wadenbeißen, Ratschlagen.
Trotzdem erlebt der Gegenüber das Geschriebene oft genug als persönlichen Angriff – das ist nicht gewollt, kann aber leider mitschwingen, da ich auch teils Zivilist bin und von Zeit zu Zeit unter emotionaler Pest leide.

Argumente können doch ruhig falsch sein - wir diskutieren und bringen uns gegenseitig weiter. Ideen, Überzeugungen, Ansichten werden präsentiert und auf Denkfehler abgeklopft. Das kann schmerzhaft erlebt werden. Da sind Begehrlichkeiten und Nöte.

Das Folgende ist doch aber fraglich:

Natürlich ist das erst einmal fraglich.

Wir, also du und ich, leben heute in einem Zeitalter der Massen - mitten in Deutschland.
Wer herausgetreten ist schreibt doch hier nicht mehr.

Wir, also du und ich, setzen uns der medialen Massenverblödung aus, um einen für uns verantwortbaren Standpunkt zu finden.
Dabei können wir in viele Fallen tappen:
Subjektivität, Wunschdenken, unzulässige Vereinfachung oder Verkomplizierung, narzisstische Impulse - wir wollen doch alle Zuwendung, das ist menschlich.
Und wir sind neidisch auf Zuwendung für andere, das ist leider Kern der Zivilisation - weil es offensichtlich nicht für alle ausreicht.

Weil "Wir" "es" "wollen"?

Ja, wenn du es nicht irgendwie wölltest würdest du rigoros die Handlungsfähigkeit vom gesellschaftlichen Staatsanteil begrenzen indem du eine "persönliche Steuerreform" durchführst und den inneren Staat abbauen indem du wahrhaftige Liebe und Freundlichkeit verteilst. Oder du würdest eben Molotov's schmeißen oder dich anketten oder Petitionen zeichnen egal ob das jetzt offensichtliche Ergebnisse bringt... es formiert doch aber Widerstand.

(Wenn du das nicht kannst hat das seine Gründe. Es kann nicht erzwungen werden. Wenn du nur bestimmte Wege gehen kannst, dann sei es so.
Wenn alle diese Ziele verfolgen stirbt der innere und äußere Staatsanteil.
Aber du kannst es doch auch, du veränderst dich doch - nur eben nicht 100 %. Das macht doch aber nichts. Das wird schon noch. Du sehnst dich danach. Darum wirst du auch immer weiter kommen.)

Diese Vorstellungen ängstigt uns. Wie wollen keine grundlegenden Veränderungen, aber auch kein Faustrecht und keine marodierenden Banden in der Nachbarschaft. Aber eigentlich haben wir genau das in Deutschland. Das Faustrecht der Geldhalter, das Recht des Stärkeren und die das Gemeinwohl zersetzenden Banden von vielen asozialen, traumatisierten, vereinsamten, in amorpher Masse geklammerten, eigenartigen Ritualen und Ersatzbefriedigungen frönenden Bürger. Es gibt aber auch viele andere Menschen, die nicht merh mitmachen, die sich um ihre natürlichen Bedürfnisse kümmern.
In den Großstädten könnte ich nicht mehr leben. Wir haben viel Rückzugsmöglichkeiten auf dem Land.

So war es auch in DDR. Innere Verabschiedung in die Privatsphäre - durchaus gemeinschaftlich in der Nachbarschaft aber eben die "kommunistischen Anteile" ausgesperrt. Wenn der BGL-er uns nach der Arbeit besucht hat, hat er sein FDJ-Hemd abgelegt, eine Flasche Cabernet vorgekramt und wir haben Beatles oder Stones gehört, oder eben Renft. Auch der ABV hat sich dazu gesetzt und sogar der Grenzer. Das hat den Bankrott beschleunigt. Die Menschen haben die Uniformen nicht mehr dauernd angezogen. Vor und nach jeder Veranstaltung haben wir das FDJ-Hemd in eine Aldi-Tüte getan. Wir mussten uns den Schwachfug anhören, aber wir haben schon lange lange nicht mehr zugehört bei den Story's vom bösen Klassenfeind weil der Opa und die Oma, die über die Grenze konnten, und die Westpakete ganz Anderes berichtet haben.

Das klingt alles komisch, unangenehm, beängstigend, skurril, sentimental -oder?
Teilen fällt uns heute oft schwer in dieser Welt. Wir müssen uns schließlich um die eigene Existenz, um die Bedienung der Urschuld (unsere und die der Nächsten) kümmern. Wir wollen nicht den Nachbarn behelligen, weil wir nicht wissen, ob er uns hilft wenn wir ihn brauchen oder ob er nicht kann und uns enttäuscht.

Welche Wahl hat den der Einzelne? Welchen Einfluss?

Als Gesamtheit haben wir Menschen scheinbar diesen von @BBouvier gemalten stahlgrauen, bleiernd schweren , tot wirkenden, träge fließenden mächtigen Fluss ohne erkennbaren Seitenarm vor uns, der uns direkt zum tödlichen Wasserfall schleppt.

Als Einzelne können wir aber entscheiden, ob wir uns daran abarbeiten, bis wir kraftlos aufgeben, stillhalten und mittreiben oder uns nach (vermeintlich nicht existenten?) Seitenarmen umschauen.
Oder wir versuchen ein Umdenken - der Fluss wird erlebt, wie wir ihn modellieren, nicht wie er in Wirklichkeit ist.
„There is no spoon…“
http://www.youtube.com/watch?v=dzm8kTIj_0M

Es ist nicht alles Esoterik und Alternativ oder Radikal wo Esoterik Alternativ und Radikal raufsteht –oder?
http://de.wikipedia.org/wiki/Esoterik
http://de.wikipedia.org/wiki/Alternativmedizin
http://de.wikipedia.org/wiki/Radikal

Du und ich sind sicher keine, die Massenverblödung wollen, aber was
können wir machen?

Ja, an dieser Frage scheitern wir noch - vielleicht wollen wir die MV als Preis unserer scheinbaren Sicherheit ja doch…
Was ist die Konsequenz vom Aufwachen?
Verhaltensänderung.
Das ist angstbesetzt weil neu, bedrohlich lebendig und verlernt.
Wenn ich aber selbstbewusst als mündiger, informierter Mensch einer Behörde gegenüber trete bin ich doch erfolgreicher als ein depressiver (gewähren lassen führt zu unzureichender Gegenwehr) oder aggressiver (Angst in Behörden führt zu Gegenagression und Erfolgsverweigerung) Mensch.
Ich muss bestimmte Regeln einhalten, aber doch keinen vorauseilenden Gehorsam leisten. Ich kann sogar mit dem Finanzbeamten in bestimmten Grenzen verhandeln, wenn ich selbst angstarm und ihn nicht beängstigend bin - er ist auch ein Mensch, so wie ich.
Das fängt alles sehr , sehr klein und mit ganz kurzen Schrittchen an - aber es führt zu innerer Unabhängigkeit - Stück für Stück.
Wenn ich mich innerlich abwende verliere ich ganz langsam Hörigkeit, Angepasstheit, Verbiegung, Entmenschlichung.

@Taurec und @BB haben viel Kluges dazu geschrieben, was der Einzelne kann,
auch zu den Dingen, die in größeren Zusammenhängen passiert. Dessen
sollte man sich bewusst sein.

Wenn ich positiv mit mir umgehen kann färbt das auf meine Umgebung ab wie eine Infektion (aber im positiven Sinne).

Was wir können:
Mon Mar 10 2014

@fefe ist mit seiner frischen Art sehr sympatisch zu lesen.
Aber hier im Gelben werden die richtig schweren Brocken bewegt.
Nur hier geht es in dieser Deutlichkeit um den Kern und nicht um Nebelkerzen, Spin und Ablenkung. Um die Ursachen und nicht nur um die Symptomatik. Das ist schwer erträglich weil unsere bisherige Lebensführung, unsere Wertevorstellung, unsere Leistungen in Frage gestellt werden. Das kommt doch aber sowieso für jeden von uns.

Aber Silke, "wir" haben alle weit weniger Wahl und Einfluss, als "wir" es
annehmen. Da hat der @HM ganz recht. Hatte auch schon oft an anderen
Stellen sagen müssen, dass wir hier wenig machen können.

Du und ich können die Gesellschaft nicht auf die Schnelle umkrempeln.
Wir können aber in gewissen Grenzen uns selbst ändern.
Dadurch verbessern wir unser Umfeld.
Das verbesserte Umfeld verbessert wiederum sein Umfeld.
Allein durch die teils grenzwertig gefährliche Aufklärung über MV und gesellschaftliche Fehlleistungen und über die debitistischen Zusammenhänge hier verbesserst du doch schon...

Wir können uns 'nur' in dem von uns gegebenn Rahmen verhalten.

Da ist immer Veränderungsspielraum.
Der Rahmen wird von uns modelliert.
@Rütli ist ausgewandert. @Baer hat seinen Platz gefunden.
Sie bewegen vor Ort.
Das möchte ich auch.
Dazu brauche ich den Realitätscheck hier aber ohne die Hoffnungslosigkeit.
Wer ohne Hoffnung auf Veränderung ist verändert nicht mehr.

LG Silke

PS: Einsätze im Ausland sind perfekte Militär-Übungsmöglichkeiten. Die
Videos davon werden dann auf Waffenverkaufmessen verwendet. Und das ist
keine VT.

Ganz genau. Libyen war eine Waffenschau.
Wenn ich da irgendetwas sympathisch finde mache ich mit.

Edit: ich will andere in meinem Umfeld gewinnen, auch in dem sie
respektiere.

Respektiere dich und andere werden dich auch respektieren.

Ist wer, der in mancher Beziehung unwissend ist, nicht lebenswert?

Der Wind ist hier im Forum oft rau, aber Windstille ist doch viel schlimmer. Da kann keiner mehr segeln…

Nein, ich bin kein Deut wichtiger als jedes andere Wesen. Wir
erhalten soviel von 'Unwissenderen', von einander.

Wir sind nicht besser als Andere, nur irgendwo und irgendwie anders auf dem gemeinsamen Weg unterwegs.

"Meide das Destruktive - suche das Konstruktive."

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Danke! (oT)

Centao @, Montag, 10.03.2014, 11:25 (vor 4352 Tagen) @ randomizer

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