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Ende 2007 : Hütet Euch vor Dieben

Emerald, Montag, 24.12.2007, 15:14 (vor 6603 Tagen)

Ende 2007 : Hütet Euch vor Dieben !


Das Jahr geht zu Ende, und manches damit.
Bei vielen tönt’s traurig, dies war kein Hit !
Wir fühlen uns ganz tüchtig hintergangen :
In den USA hat wieder all dies angefangen.


Zur Zeit wird noch vieles tot geschwiegen,
gar vieles will man auf Neujahr verschieben.
Die bad news werden fürs Timing gezurrt –
Notenbank-Hilfe fliesst zum Jahrendspurt!


Unterbilanzen werden schamlos geschönt –
Die Teppich-Etage fröhlich bonusentlöhnt.
Denn schliesslich folgt wieder ein Morgen;
‚Was ficht uns da, der anderen Sorgen?’


Klar sind die Verluste noch nicht ausgebucht;
weil man immer noch deren Umfang sucht .
Immense Summen fliessen vom Osten herein:
Aus Singapore, Dubai und auch aus Bahrein.


Die Reichen aus dem Morgenland es wittern;
Wenn wir nicht beistehen, müssen wir zittern!
Allein die Grösse, dies bietet nun Zero Gewähr,
zehn mal verpfändet und die Kassen sind leer.


Und die Moral von dieser üblen Geschicht ?
Jeder wird erfahren, was heisst jetzt Verzicht,
die Banken – Tempel sind arg am Einstürzen :
das heisst, alle müssen den Haushalt kürzen.


Bevor wir allenthalben über die Klippe stossen;
Starten dort unten auf fliehenden Flossen;
Jene welch uns in dieses Malheur einbrockten,
mit Gaunertricks, weltweit Erspartes anlockten.


Emerald.


Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich Glück und Zufriedenheit im neuen Jahr!

antworten
 

Ende 2007 : Hütet Euch vor Dieben

zenonvonelea @, Montag, 24.12.2007, 18:22 (vor 6603 Tagen) @ Emerald

Hallo Emerald

Dem kann ich nur beipflichten!! [[applaus]] [[top]]

Viele Grüsse von zenon!

--
Freundliche Grüsse,
zenon
-------
"Die Welt scheint nicht von Natur aus zu verstehen, dass Regierungen sich selber in den Bankrott treiben und Papierwährungen zerstören." (Jim Rogers)

antworten
 

Laßt Reimer und Dichter um uns sein

prinz_eisenherz, Dienstag, 25.12.2007, 03:00 (vor 6603 Tagen) @ Emerald

Hallo Emerald,
gut gemacht.

Mir gefällt so etwas, weil die dafür Talentierten es wie im vorübergehen zusammen fabulieren können, wo ich Nächte darüber grübeln muss und dann sieht sieht mein Werk immer noch wie Baugerüst nach einem Herbststurm aus.

Bemerkenswert ist es, das Gedanken in Musik oder in Reimform transportiert, den Verstand auf eine ganz andere Art anstoßen, wenn sie auf einen Rhythmus aufgesattelt werden. Wie geht das, sage es mir?

bis denne
eisenherz

antworten
 

Kästner hatte das damals so beschrieben:

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Dienstag, 25.12.2007, 03:48 (vor 6603 Tagen) @ Emerald

Wir sind erst auf dem Weg, um Kästners zeilen 100%ig passend stehen zu lassen,
aber trotzdem immer wieder das System beschreibend:

Worauf mag die Gabe des Fleißes,
die der Deutsche besitzt, beruhn?
Deutschsein heißt - der Deutsche weiß es -
Dinge um ihrer selbst willen tun.

Wenn er spart, dann nicht deswegen,
daß er später was davon hat.
Nein, ach nein, Geld hinterlegen
findet ohne Absicht statt.


Uns erfreut das bloße Sparen.
Geld persönlich macht nicht froh.
Regelmäßig nach paar Jahren
klaut Ihr's uns ja sowieso.


Nehmt denn hin, was wir ersparten
und verluderts dann und wann.
Und erfindet noch paar Arten,
wie man pleite gehen kann.

Wieder ist es Euch gelungen,
wieder sind wir auf dem Hund,
unser Geld hat ausgerungen
- Ihr seid hoffentlich gesund.

Heiter stehn wir vor den Banken,
Armut ist der Mühe Lohn.
Bitte, bitte, nichts zu danken. Keine Angst, wir gehen schon.


Und empfindet keine Reue.
Leider wurdet Ihr ertappt.

Doch wir halten Euch die Treue,
und dann sparen wir aufs Neue,
bis es wieder mal so klappt.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

antworten
 

Chapeau, das sind geradezu prophetischen Worte von Kästner

Andree @, Dienstag, 25.12.2007, 04:40 (vor 6603 Tagen) @ eesti

diesen Text sollte man wirklich auswendig lernen ...

Danke, und Euch allen friedvolle Weihnachten!
A.

Worauf mag die Gabe des Fleißes,
die der Deutsche besitzt, beruhn?
Deutschsein heißt - der Deutsche weiß es -
Dinge um ihrer selbst willen tun.

Wenn er spart, dann nicht deswegen,
daß er später was davon hat.
Nein, ach nein, Geld hinterlegen
findet ohne Absicht statt.

Uns erfreut das bloße Sparen.
Geld persönlich macht nicht froh.
Regelmäßig nach paar Jahren
klaut Ihr's uns ja sowieso.

Nehmt denn hin, was wir ersparten
und verluderts dann und wann.
Und erfindet noch paar Arten,
wie man pleite gehen kann.

Wieder ist es Euch gelungen,
wieder sind wir auf dem Hund,
unser Geld hat ausgerungen
- Ihr seid hoffentlich gesund.

Heiter stehn wir vor den Banken,
Armut ist der Mühe Lohn.
Bitte, bitte, nichts zu danken.
Keine Angst, wir gehen schon.

Und empfindet keine Reue.
Leider wurdet Ihr ertappt.
Doch wir halten Euch die Treue,
und dann sparen wir aufs Neue,
bis es wieder mal so klappt.

antworten
 

Chapeau, das sind geradezu prophetischen Worte von Kästner

prinz_eisenherz, Dienstag, 25.12.2007, 15:27 (vor 6602 Tagen) @ Andree

Hallo André,
das Gedicht hier vom Erich Kästner kannte ich auch nicht, obwohl ich vieles vom dem Autor gelesen habe. Wie ich meine eine verkannte Größe unter den deutschen Schriftstellern. Vielleicht hatte er auch einfach nicht damit gerechnet, das man ihn nur mit den sehr empfehlenswerten Kinderbüchern "Das fliegende Klassenzimmer", "Pünktchen und Anton" oder "Emil und die Detektive" in Erinnerung behalten würde.

Das Mann konnte mehr, sehr viel mehr, er hatte ein geradezu prophetisches Frühwarnsystem, welches jeden großen Schriftsteller auszeichnet. Solche, die nicht unbedingt auf Fakten reagieren mit ihrem Schreiben. Die wirklich guten Schriftsteller sind solche, die eine Witterung mit dem Wind aufnehmen können, viel eher einen Feind riechen, als ihn die Realisten sehen, dann, wenn es meist zu spät ist.

Gedichte von Erich Kästner wie dieses hier zeugen davon, aber trinke vorher einen doppelten Wodka wenn du es noch nicht kennst. Hinterher geht auch:

Das letzte Kapitel

Am 12. Juli des Jahres 2003
lief folgender Funkspruch rund um die Erde:
daß ein Bombengeschwader der Luftpolizei
die gesamte Menschheit ausrotten werde.

Die Weltregierung, so wurde erklärt, stelle fest,
daß der Plan, endgültig Frieden zu stiften,
sich gar nicht anders verwirklichen läßt,
als alle Beteiligten zu vergiften.

Zu fliehen, wurde erklärt, habe keinen Zweck.
Nicht eine Seele dürfe am Leben bleiben.
Das neue Giftgas krieche in jedes Versteck.
Man habe nicht einmal nötig, sich selbst zu entleiben.

Am 13. Juli flogen von Boston eintausend
mit Gas und Bazillen beladene Flugzeuge fort
und vollbrachten, rund um den Globus sausend,
den von der Weltregierung befohlenen Mord.

Die Menschen krochen winselnd unter die Betten.
Sie stürzten in ihre Keller und in den Wald.
Das Gift hing gelb wie Wolken über den Städten.
Milionen Leichen lagen auf dem Asphalt.

Jeder dachte, er könne dem Tod entgehen.
Keiner entging dem Tod, und die Welt wurde leer.
Das Gift war überall. Es schlich wie auf Zehen.
Es lief die Wüsten entlang. Und es schwamm übers Meer.

Die Menschen lagen gebündelt wie faulende Garben.
Andre hingen wie Puppen zum Fenster heraus.
Die Tiere im Zoo schrien schrecklich, bevor sie starben.
Und langsam löschten die großen Hochöfen aus.

Dampfer schwankten im Meer, beladen mit Toten.
Und weder Weinen noch Lachen war mehr auf der Welt.
Die Flugzeuge irrten, mit tausend toten Piloten,
unter dem Himmel und sanken brennend ins Feld.

Jetzt hatte die Menschheit endlich erreicht, was sie wollte.
Zwar war die Methode nicht ausgesprochen human.
Die Erde war aber endlich still und zufrieden und rollte,
völlig beruhigt, ihre bekannte elliptische Bahn

Erich Kästner: Gesammelte Schriften- Band 1: Gedichte. Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main 1958. S. 216 (Aus dem Gedichtband -Ein Mann gibt Auskunft-, erschienen zuerst 1930.)

schönen Abend
eisenherz

antworten
 

also Inflation?

aprilzi @, tiefster Balkan, Dienstag, 25.12.2007, 06:52 (vor 6603 Tagen) @ eesti

Hi

Also gegen Inflation spricht, dass die Milliardere hops gehen, der arme Schlucker, dem ist es egal, ob Inflation oder Deflation einsetzt. Fuer ihn ist die Hyper-Inflation sogar besser, da es bald einen Neuanfang geben wird.
Der Milliarder, der muss hedgen, sonst schaut er in die Roehre.

Gruss

antworten
 

also Inflation?

apoll, Mittwoch, 26.12.2007, 06:28 (vor 6602 Tagen) @ aprilzi

Hi

Also gegen Inflation spricht, dass die Milliardere hops gehen, der arme
Schlucker, dem ist es egal, ob Inflation oder Deflation einsetzt. Fuer ihn
ist die Hyper-Inflation sogar besser, da es bald einen Neuanfang geben
wird.
Der Milliarder, der muss hedgen, sonst schaut er in die Roehre.

Gruss

Hi,-und auf beide kommts' nicht an, die Milliardere durften -vorübergehend- Milliardere sein und die armen Schlucker waren schon immer von Mangel und Not geplagt. Auf beide wartet das kommunistische Paradies. Für die Armen kein Schrecken, für die Reichen die Hölle. Apoll

antworten
 

passend dazu: "Hans im Glück"

kicker @, Dienstag, 25.12.2007, 07:00 (vor 6603 Tagen) @ eesti

dieses typisch deutsche Märchen,
passt zu den Märchen die wir über "unser Gold in Manhattan"
erzählt bekommen: Hans im Glück
[http://de.wikisource.org/wiki/Hans_im_Gl%C3%BCck]
wenn es so sehr üblich ist, das eigene Gold im Ausland zu lagern,
wieviel englisches oder amerikanisches Gold liegt dann in Frankfurt ?

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