Blessing-Brief
Unruhe, Mittwoch, 26.12.2007, 03:52 (vor 6602 Tagen)
Die FAZ veröffentlichte am 01. August 2007 den Aufsatz „Ein Mythos wird fünfzig“ von Karl Otto Pöhl. Darin schreibt der ehemalige Bundesbank-Präsident folgendes:
„Im August reagierten die Amerikaner und „schlossen das Goldfenster“, bis dahin hatten sie – jedenfalls theoretisch – freiwillig jeden Dollar in Gold eingetauscht. Westdeutschland als größter Besitzer von Dollar hatte darauf allerdings schon lange im so genannten „Blessing-Brief“ verzichtet und sich damit als guter Gläubiger erwiesen.“
Der „Blessing-Brief“ wird immer wieder in Beiträgen über das Bundesbank-Gold genannt. Bisher konnte ich jedoch nicht ermitteln, was in diesem Brief steht. Auch eine Suche bei Google führt zu keinem Ergebnis. Wer kennt den Inhalt und wer kann etwas über die Gründe sagen, die zum Schreiben dieses Briefes geführt haben?
Unruhe
Aus dem alten Forum
fridolin, Mittwoch, 26.12.2007, 04:23 (vor 6602 Tagen) @ Unruhe
Der „Blessing-Brief“ wird immer wieder in Beiträgen über das
Bundesbank-Gold genannt. Bisher konnte ich jedoch nicht ermitteln, was in
diesem Brief steht. Auch eine Suche bei Google führt zu keinem Ergebnis.
Wer kennt den Inhalt und wer kann etwas über die Gründe sagen, die zum
Schreiben dieses Briefes geführt haben?
http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/392645.htm
und ggf. weitere Diskussion in dem Thread dort.
Blessing-Brief
Tassie Devil, Tasmania, Australia, Mittwoch, 26.12.2007, 04:27 (vor 6602 Tagen) @ Unruhe
Der „Blessing-Brief“ wird immer wieder in Beiträgen über das
Bundesbank-Gold genannt. Bisher konnte ich jedoch nicht ermitteln, was in
diesem Brief steht. Auch eine Suche bei Google führt zu keinem Ergebnis.
Wer kennt den Inhalt und wer kann etwas über die Gründe sagen, die zum
Schreiben dieses Briefes geführt haben?
Nach meiner Erinnerung isses noch gar nicht solange her, vielleicht so 4-5 Monate, da postete @dottore im "alten" EWF zumindest Ausschnitte dieses Blessing-Briefs aus den 1960-er Jahren wie auch einen Link auf eine Webseite der BuBa.
Ergo: zunaechst mal im EWF danach suchen!
Unruhe
--
Gruss!
TD
Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!
da capo ...
Vanitas
, Mittwoch, 26.12.2007, 04:39 (vor 6602 Tagen) @ Unruhe
Hallo Unruhe,
das Thema 'Deutsche Goldreserven, Menge, Bilanzierung und Verwahrung' wurde erst von @Eike an Heiligabend angesprochen und dabei der etwas angejährte, aber immer noch aktuelle Artikel 'Das Gold der Deutschen' von "Gold-Papst" Dr. Bruno Bandulet zitiert:
http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=4
-Quote-
Zurück zu Karl Blessing, der von 1958 bis Anfang 1970 der Bundesbank vorstand. Zwischen ihm und der Bundesregierung existierte ein geheimes Verwaltungsabkommen, wonach die Bundesbank bei gewissen Kabinettssitzungen hinzugezogen wurde. Besonders gefragt war die Kooperation zwischen Frankfurt und Bonn, als Gold wieder einmal in den Mittelpunkt der Währungspolitik rückte und als die US-Regierung Ende der sechziger Jahre einen neuen finanziellen Ausgleich für ihre Stationierungskosten in Deutschland verlangte.
Bonn war zahlungsunwillig, Resultat des amerikanischen Drucks war der bereits erwähnte Blessing-Brief. Darin sicherte der Bundesbankpräsident seinem Gegenüber bei der Federal Reserve die "Immobilisierung" der deutschen Goldreserven zu. Er versprach, daß die Bundesbank die Reserven nicht aus den USA abziehen werde, solange die USA Stützpunkte in Deutschland unterhalten. Dies eine Konzession, auf die die Amerikaner allergrößten Wert legten.
Zum Hintergrund des "Blessing-Briefes" gehört auch, daß Frankreich unter de Gaulle die Dollar-Hegemonie offen herausforderte und tonnenweise Gold von New York nach Paris überführen ließ. Washington befürchtete zeitweise, die Deutschen könnten ebenso verfahren. In diesem Zusammenhang kam auch ein dezenter Hinweis aus Washington, daß Bonn doch am Verbleib amerikanischer Truppen in Westberlin interessiert sein müßte.<
-Unquote-
Der 'Blessing-Brief' ist sicher ein Dokument der Sorte 'Streng geheim', so ähnlich wie die ominöse 'Kanzler-Akte', die jeder neu ins Amt gekommene Bundeskanzler nach erfolgter Wahl im Präsidialbüro der USA zur Kenntnis zu nehmen hat, worin sich offenbar ganz präzise Angaben zur Einschränkung der Souveränitätsrechte Deutschlands (SHAEF-Gesetzgebung!) und seiner internationalen Verpflichtungen befinden.
Is nich so weit her mit Germanias Gloria ...
Gruß Vanitas
Bei mir ist das Gold - Update schief gelaufen, darum eine Frage
prinz_eisenherz, Mittwoch, 26.12.2007, 05:50 (vor 6602 Tagen) @ Vanitas
Hallo Vanitas,
ich habe ein entspanntes Verhältnis zum Goldbesitz, denn ich besitze davon nicht einen Krümel.
Trotzdem geht mir bei der Diskussion um den Goldbesitz von uns Deutschen ein Frage im Kopf herum, die ich mir selbst nicht beantworten kann und die entsetzlich naiv klingen mag, aber mal angenommen das Gold von Deutschland ist in Deutschland, hier irgendwo gelagert, was würde sich dann an der augenblicklichen und zukünftigen Gemengelage für Deutschland direkt ändern?
Mehr Souveränität?
Und wenn ja, zu welchem Zweck?
Mehr Wohlstand?
Und wenn ja, wie geht dann so etwas?
Die Zeiten des Goldes sind vorbei, als Gegengewicht zum Gold, denn das jetzigen System ist doch augenscheinlich unglaublich dehnbar. Und hier wieder die Hochfinanz mit ins Spiel gebracht, sammeln die mit verdecktem Zwang alles Gold in Privatbesitz ein, um es dann doch irgendwann wieder zum Einsatz zu bringen, als Geld höherer Ordnung?
Ein Land, welches viel Gold gehortet hat, welchen Vorsprung hat dieses Land vor den anderen Ländern?
Erzeugt Gold aus sich selbst heraus, wie automatisch, Wohlstand, ohne die notwendigen großen Anstrengungen auf allen Feldern wie Bildung, Erfindungen, technischen Fortschritt des Landes selbst und ihrer Bewohner? Das wohl kaum.
Geld ohne Gold, das geht.
Gold ohne Geld, geht das?
Geld und Gold ohne Leistung, das geht gar nicht.
bis denne
eisenherz
Empfehle Update auf Konkurrenzprodukt! Falls noch möglich.(-;
Vanitas
, Mittwoch, 26.12.2007, 07:48 (vor 6602 Tagen) @ prinz_eisenherz
... denn das jetzigen System ist doch augenscheinlich unglaublich dehnbar ...<
... Geld ohne Gold, das geht ...<
Hi Prinz,
frei nach Radio Eriwan gebe ich Dir recht, mit Gold ist ganz rational betrachtet eigentlich kein Staat zu machen und trotzdem gilt der olle Goethe-Spruch ... am Golde hängt, zum Golde drängt doch alles ... nach wie vor, genauer seit dem Entstehen der zivilisierten Hochkulturen vor ca. 6000 Jahren.
Was den wirklichen inneren Wert dieses dämlichen gelben Metalls ausmacht, keine Ahnung! Absolut unnützes Schwermetall, außer für ein wenig Kontaktpflege an elektronischen Steckverbindungen. Und trotzdem: Für den Besitz dieses Schind- und Schundmetalls haben sich Millionen Menschen abgerackert, existenziell ruiniert, Mord- und Totschlag angezettelt, gelogen, betrogen, sich verführen lassen.
Oder waren es wirklich unsere "wahren" Schöpfer, die Anunnaki vom 10. Planet Nibiru, die das irdische Gold zur Rettung ihrer Heimplanet-Atmosphäre benötigten und dazu die Menschheit so vor ca. 430000 Jahren per Gentechnik aus humanoiden Erdlingen und ihresgleichen erschufen zum Zwecke der Fronarbeit in den afrikanischen Goldgruben, damit also Anstoß der Faszination Gold ...
Weitere Einzelheiten sh. Zecharia Sitchin!
Soll ich Dir ein Geheimnis verraten?
Ich bin selber weitgehend weg vom doofen Golde, habe umdisponiert in einen weiteren Rohstoff, der nicht wie das angeblich unglaublich dehnbare (Papier-)Geldsystem pleite gehen kann und an dem keine Verbindlichkeit hängt . Ein Mal darfst Du raten worin.
Immerhin haben die Pleite-USA ja noch keinen Krümel ihres Staatsgoldes drangegeben die vergangenen Jahrzehnte, seit Nixon das Goldfenster 1972 schloss. Aber die können sich ja in ihrer eigenen Währung verschulden und den Rest der Welt als Hegemon tributpflichtig machen. Das Goldeinsammeln durch bestimmte Kreise ist dabei schon ein höheres Ziel im elitären Weltallmachtsbestreben, glaube ich.
Was wir jetzt haben in Form bunter Papierchen und beeindruckender Computerzahlenkolonnen ist für mich kein Geld, sondern GZ, Kredit, Zahlungsversprechen, Steuerzahlungsmittel, Imitation, Talmi, Surrogat etc.. Jeder Rohstoff ist Geld, Gold natürlich in erster Linie, da knapp und begehrt. Papiere, die nicht 1:1 mit Edelmetall hinterlegt sind, also keine Lagerquittungen oder Pfandscheine darstellen, sind Falschgeld, da im Prinzip beliebig inflationierbar. So einfach ist das für mich.
Zum Schluss: Ich sehe das Gold mittlerweile so wie der Prophet David Wilkerson, der 1973 sagte: Das Gold wird nach einer "weltweiten Umwälzung" als absolut nutzlos mit den Füßen getreten werden.
Bis dahin kann der Kurs aber noch locker durch die Decke rauschen.
Aber Gold ist einfach nicht sexy für mich, der gelbe Glanz ödet mich an. Gegen konzentrierte Salpetersäure kann Gold auch nicht an, da gibt's gleich hässlich-rötlichen Korrosionslochfraß ... hab' ich mit meinen Ehering selbst mal ausprobiert.*gg*
Kurzum, Gold ist gelbe Kacke!
Leicht verspätete herzliche Weihnachtsgrüße an Dich und alle Forumsmitglieder!
Vanitas
@prinz: Geld ohne Gold, das geht.
Bepi, Mittwoch, 26.12.2007, 10:35 (vor 6602 Tagen) @ prinz_eisenherz
Hallo Prinz,
zu Deinen Gedanken möchte ich ein paar Bemerkungen anbringen:
ich habe ein entspanntes Verhältnis zum Goldbesitz, denn ich besitze davon nicht einen Krümel.
Muß man ein verkrampftes Verhältnis zum Gold haben, wenn man sich welches anschafft?
Trotzdem geht mir bei der Diskussion um den Goldbesitz von uns Deutschen
ein Frage im Kopf herum, die ich mir selbst nicht beantworten kann und die
entsetzlich naiv klingen mag, aber mal angenommen das Gold von Deutschland
ist in Deutschland, hier irgendwo gelagert, was würde sich dann an der
augenblicklichen und zukünftigen Gemengelage für Deutschland direkt
ändern?
Mehr Souveränität?
Und wenn ja, zu welchem Zweck?
Mehr Wohlstand?
Und wenn ja, wie geht dann so etwas?
Wenn der Goldbesitz eines Volkes so völlig unwichtig und nebensächlich wäre, könnte man das zinslose Zeugs ja auch gleich verkloppen. Eigenartigerweise tut es, jedenfalls offiziell, der deutsche Staat nicht. Zumindest nicht im größeren Stil. Obwohl immer wieder von einzelnen Politikern vorgeschlagen, die Goldreserven zu verfrühstücken, dies wurde bisher von der Dt. Bundesbank abgelehnt.
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/08/22/bundesbank-chef-weber-interview...
BILD: Die Bundesbank hortet 3428 Tonnen Gold. Das ist nach den USA der zweitgrößte Goldschatz der Welt. Wozu brauchen wir so viel Gold?
Weber: Das Gold ist Teil der deutschen Währungsreserven, die wir hüten. Sie sind ein wichtiger Faktor für das Vertrauen in die Stabilität des Euro.
BILD: Der Goldpreis ist in den letzten Monaten stark gestiegen. Wie viel ist denn unser Gold wert?
Weber: Ende Juli war unser Gold 54 Milliarden Euro wert. Daneben halten wir Devisenreserven, also Bestände von Fremdwährungen wie Dollar und Yen, von 28 Milliarden Euro.
BILD: Nicht schlecht! Warum kaufen Sie der Bundesregierung die Mehrwertsteuer-Erhöhung nicht einfach ab?
Weber: Ist das Ihr Ernst? ...
Der Lagerort (scheinbar verteilt auf die westlichen Sieger des WK2) scheint daher eine erwünschte Absicherung der neuen Freundschaft(en) zu sein. Vertrauen ist gut, Kontrolle besser. In diesem Sinne wäre der Lagerort Deutschland sicherlich mit politisch mehr Souveränität verbunden, aber wie es scheint, auch mit mehr Mißtrauen und Argwohn bei seinen befreundeten Bündnispartnern. So gesehen weniger Souveränität, mehr politische Stabilität.
Die Zeiten des Goldes sind vorbei, als Gegengewicht zum Gold, denn das
jetzigen System ist doch augenscheinlich unglaublich dehnbar. Und hier
wieder die Hochfinanz mit ins Spiel gebracht, sammeln die mit verdecktem
Zwang alles Gold in Privatbesitz ein, um es dann doch irgendwann wieder
zum Einsatz zu bringen, als Geld höherer Ordnung?
Die Zeiten des Goldes als währungssichernde Grundlage waren vorbei, wie es schien, jedenfalls seit Bretton Woods II.
Seit 1971 erscheint das nachfolgende System tatsächlich sehr dehnbar. Um mal ein etwas blödsinniges Beispiel zu geben. Auch ein Kaugummi ist unheimlich dehnbar. Gedehnt und zugeschnitten auf seine alten Maße (vor der Dehnung) bleibt aber ziemlich wenig zum kauen übrig; gedehnter Weise.
Und hier wieder die Hochfinanz mit ins Spiel gebracht, sammeln die mit verdecktem Zwang alles Gold in Privatbesitz ein, um es dann doch irgendwann wieder zum Einsatz zu bringen, als Geld höherer Ordnung?
Tja, wer ist schon Hellseher. Ich erinnere mich an einen Artikel auf der Spatzseite, wo dieser Gedanke mal so Anklang. Hier der Link:
http://spatzseite.de/20040215.htm ( im vierten Absatz). Ähnliches wäre sicher auch auf den Seiten von Herrn Eichelburg zu finden, aber den lasse ich jetzt mal außen vor, da er anscheinend nach Mehrheitsmeinung hier zu stark schwarz/weiß malt.
Ein Land, welches viel Gold gehortet hat, welchen Vorsprung hat dieses
Land vor den anderen Ländern?
Der Vorsprung ist nicht gesetzlich geregelt, aber es ist eine Reserve. Für welchen Zweck? Axel Weber nennt es Währungsreserve.
Erzeugt Gold aus sich selbst heraus, wie automatisch, Wohlstand, ohne die
notwendigen großen Anstrengungen auf allen Feldern wie Bildung,
Erfindungen, technischen Fortschritt des Landes selbst und ihrer Bewohner?
Das wohl kaum.
Genau so viel oder genau so wenig wie ein anderes aktzeptiertes oder gesetzliches Zahlungsmittel.
Geld ohne Gold, das geht.
Ohne Einlösungspflicht geht das seit 1971 (Bretton Woods II).
Geld ohne Gold, das geht.
Gold ohne Geld? Ohne Geld geht sicher nichts. Die Zeiten des Naturaltausches sind infolge der berufllichen Überspezialisierung und Arbeitsteilung vorbei.
Geld und Gold ohne Leistung, das geht gar nicht.
Abgesehen von HartzIV und grob gesagt, rd. 80 Milliarden Bundeszuschuß in die Rentenkasse, stimmt das.
Gruß
Bepi
Blessing-Brief
Dimi
, Mittwoch, 26.12.2007, 05:52 (vor 6602 Tagen) @ Unruhe
Hallo Unruhe,
die Amerikaner hatten ein großes Leistungsbilanzdefizit, was zu starken Goldabflüssen führte (damals konnten ausländische Zentralbanken Dollar in Gold tauschen).
Sie argumentierten nun, die Truppenstationierung in Deutschland koste zu viele Devisen (also DM). Damit die Amerikaner ihre Truppen nicht abziehen, bestätigten die Deutschen im Blessing-Brief ihre Absicht, ihre Dollar nicht in Gold zu tauschen.
Im Umfeld ging es noch um Frankreich, um eine Anhebung des Goldpreises, um die Höhe der Truppenkosten, um mehr Einkäufe von deutschem Material durch US-Truppen usw.
Der Brief ist in der Lyndon Baines Johnson Library in Austin und zumindest zum Teil publiziert (z.B. bei Zimmermann, Hubert: Money and Security. Troops and Monetary Policy in Germany's Relations to the United States and the United Kingdom, 1950-71; Cambridge 2002).
Er bezieht sich nicht auf deutsches Gold und nicht auf die Lagerstelle, wie manchmal zu lesen ist.
Dimi
Blessing-Brief
apoll, Mittwoch, 26.12.2007, 06:39 (vor 6602 Tagen) @ Dimi
bearbeitet von apoll, Mittwoch, 26.12.2007, 09:29
Ich versteh das nicht ganz. Frankreich war souverän und Siegermacht. Deutschland besetzt und unter alliierten Vorbehalt, nicht souverän. Die Amis konnten schon damals schalten und walten wie sie wollten, sodass die Frage des Goldeigentums nie eine eigentliche Frage war(Militärgesetz 52)sondern nur den Schein aufrecht erhalten sollte, wir hätten Verfügbarkeit übers Gold.
Die BRD ist ein Protektorat der USA, ein besetztes Land, welches keinen Friedensvertrag hat und deren Besitz, einschl. des Besitzes alle BRD Bürger, jederzeit zur Disposition der USA steht, es gehört uns nichts, jetzt nicht und in Zukunft nicht-wir sind allenfalls Verwalter. Apoll
Apoll, der Gnadenlose!
Vanitas
, Mittwoch, 26.12.2007, 08:03 (vor 6602 Tagen) @ apoll
Hi, Gott des Lichts,
Du nimmst uns mal wieder jede Illusion, aber ich fürchte, Du hast Recht mit Deinen Anmerkungen. Die BRD als alliiertes Selbstverwaltungsinstrument hat letztlich zu nichts eine völkerrechtlich bindende Vollmacht, diese kommt nur dem (nicht untergegangenen) nicht handlungsfähigen deutschen Reich, Update Weimar 1919, zu. Solange sich das nicht wieder konstituiert hat (aus neuen Ruinen?), kann es keinen Friedensvertrag geben und wir sind und bleiben alle mit unserem "Eigentum" Manövriermasse fremder Mächte.
Daran habe ich auch denken müssen, als vor einigen Tagen eher wohlwollend in der Tagespresse vermeldet wurde, dass sich jetzt die DAX 30-Konzerne zu über 50 % in ausländischer Kapitaleignerschaft befinden.
Gruß Vanitas
Apoll, der Gnadenlose!
Tassie Devil, Tasmania, Australia, Mittwoch, 26.12.2007, 17:24 (vor 6601 Tagen) @ Vanitas
Hi, Gott des Lichts,
Du nimmst uns mal wieder jede Illusion, aber ich fürchte, Du hast Recht
mit Deinen Anmerkungen. Die BRD als alliiertes Selbstverwaltungsinstrument
hat letztlich zu nichts eine völkerrechtlich bindende Vollmacht, diese
kommt nur dem (nicht untergegangenen) nicht handlungsfähigen deutschen
Reich, Update Weimar 1919, zu. Solange sich das nicht wieder konstituiert
hat (aus neuen Ruinen?), kann es keinen Friedensvertrag geben und wir sind
und bleiben alle mit unserem "Eigentum" Manövriermasse fremder Mächte.
Ja, Vanitas, genau so ist es.
Fuer mich gab es im entscheidenden Zeitraum meiner wirtschaftlichen Selbstaendigkeit als Erwachsener nach meiner Erziehung im Zeitraum 1968 bis Anfang der 1990-er Jahre 2 gewichtige Fakten, die ich im Hinblick auf mein Wirtschaften und auch mein hierdurch erworbenes "Eigentum" zu fixieren hatte:
1. Meinen eigenen Erzeuger, Zeit seines Lebens ein ueberzeugter Anbeter der Sozen mit seinem sich bereits Ende der 1950-er Jahre hieraus entwickelten Lebensstil zu Lasten anderer, musste ich stets in meinen eigenen Rechnungen ausreichend beruecksichtigen, denn er hatte bereits zum Zeitpunkt meiner damaligen Volljaehrigkeit gegen Ende der 1960-er Jahre ueberreichen Anlass zu entsprechender Vorsicht gegeben.
2. Der Status Quo der kriegssiegermaechtlich eingesetzten BRD, "Demokratie" hin und FDGO her, "Bewaehrungszeit" hin und grundgesetzlich in Aussicht gestellte Wiedervereinigung mit anschliessender Eigenverfassung her.
Mein Misstrauen und meine Vorsicht im Hinblick auf meine eigentuemlichen Engagements und langfristigen Bindungen in obigem Zeitraum kamen mir bei Absatz 1 und umso mehr bei Absatz 2 zu gute.
Natuerlich habe auch ich vor allem in der 1. Haelfte der 1990-er Jahre Federn lassen muessen, das war es mir aber allemal wert, diesem fremdmaechtlichen Manoevrierungsfundus der BRDDR/DDR 2.0 radikal zu entkommen.
Daran habe ich auch denken müssen, als vor einigen Tagen eher wohlwollend
in der Tagespresse vermeldet wurde, dass sich jetzt die DAX 30-Konzerne zu
über 50 % in ausländischer Kapitaleignerschaft befinden.
Nicht nur Du, gleichzeitig habe ich auch an den prozentualen MultiKulti-Satz in dieser BRDDR/DDR 2.0 gedacht.
Erst kuerzlich im Zuge der diesjaehrigen Weihnacht habe ich mit einem guten Bekannten meines Alters in der BRDDR/DDR 2.0 telefoniert, dieser Vater von 2 erwachsenen Toechtern ist nach seinem eigenen Defuerhalten wie eh und je stets gut bis glaenzend ueber die gesamten dortigen Verhaeltnisse informiert.
Aus Anlass des vor wenigen Tagen fast zu Tode gepruegelten 76-jaehrigen Rentners in Muenchen rezitierte er mir u.a. die statistische Zahl von etwa 1,5 Millionen in der BRDDR/DDR 2.0 residierenden auslaendischen Tuerken.
Als ich ihn dann fragte, ob er sich denn darueber im klaren sei, dass diese Statistik keineswegs die vor allem vor wenigen Jahren in Millionenstaerke vorgenommene deutsche Einbuergerung von Tuerken beinhalte, weil die ja dadurch damals ihren Status des auslaendischen Tuerken mit dem inlaendischen Pass-Deutschen wechselten, und dass diese Statistik auch keinesfalls die illegal anwesenden Tuerken einschliesse, von den chronisch nur temporaer legalen Figuren einmal ganz abgesehen, hoerte ich nur noch ein
"aehhhm - oeehhhm - hmmhmmmm..." in der Leitung...
Gruß Vanitas
--
Gruss!
TD
Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!
nicht vergessen, Tassie: in Deutschland gibts auch jede Menge Deutsche! (oT)
MI
, Donnerstag, 27.12.2007, 08:02 (vor 6601 Tagen) @ Tassie Devil
- kein Text -
@Tassie: Etwas eigentümlich für mich...
Vanitas
, Donnerstag, 27.12.2007, 09:06 (vor 6601 Tagen) @ Tassie Devil
... welche Fakten Du zur Fixierung Deines Eigentums anführst, ich hoffe nur, Du hast jetzt alles in trockenen Tüchern im Lande der größten Sträflingskolonie Australiens.*g* Selbst im abgelegenen Tasmanien ist offenbar nicht alles Gold was glänzt, da haben die Einweltler auch schon kräftig Fuß gefasst.
http://de.wikipedia.org/wiki/Port_Arthur_(Tasmanien)
Das Massaker eines subgrenzdebilen Teddybär-Liebhabers von 1996 mit 35 Toten steht unrühmlich zu Buche, welches ziemlich fatal an die Erfurt-Sache erinnert. @nereus hatte zu Letzterem ja schon mal sehr weitgehende Infos und Schlussfolgerungen abgegeben.
Hier wird der tasmanische rote Faden weitergesponnen, Wahrheitsgehalt zumindest anzweifelbar:
http://judicial-inc.biz/port_arthur_massacre.htm
Mir wäre das dauernde Sonnencreme-Auftragen, T-Shirt-Verbot und Mützen-Gebot einfach zu lästig dort unten ... und Staatsmafias gibt's halt überall auf der Welt inzwischen.
Gruß Vanitas
@Vanitas: Keeping the bastards honest
Tassie Devil, Tasmania, Australia, Donnerstag, 27.12.2007, 23:42 (vor 6600 Tagen) @ Vanitas
Etwas eigentümlich für mich...
... welche Fakten Du zur Fixierung Deines Eigentums anführst, ich hoffe
nur, Du hast jetzt alles in trockenen Tüchern im Lande der größten
Sträflingskolonie Australiens.*g*
Du meinst wohl eigenartig, Vanitas, eigentuemlich sind solcherart Anlaeufe ja immer. ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Selbst im abgelegenen Tasmanien ist offenbar nicht alles Gold was glänzt,
da haben die Einweltler auch schon kräftig Fuß gefasst.
Kraeftig ist zwar relativ, aber Pensioner Island oder auch Weirdo Island ist keinesfalls vollkommen abgeschnitten und hermetisch abgeriegelt, da hast Du schon recht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Port_Arthur_(Tasmanien)
Das Massaker eines subgrenzdebilen Teddybär-Liebhabers von 1996 mit 35
Toten steht unrühmlich zu Buche, welches ziemlich fatal an die
Erfurt-Sache erinnert. @nereus hatte zu Letzterem ja schon mal sehr
weitgehende Infos und Schlussfolgerungen abgegeben.
Ja.
Hier wird der tasmanische rote Faden weitergesponnen, Wahrheitsgehalt
zumindest anzweifelbar:
http://judicial-inc.biz/port_arthur_massacre.htm
Der letztendlich dann kurzfristig sehr erfolgreiche Waffenbann in ganz Australia nach dem Massaker im Jahre 1996 war ja eine Angelegenheit mit mindestens 2 Jahrzehnten Vorlaufzeit, und bereits im Jahre 1987 hatte sich ein hohes Regierungsmitglied einer der Bundesstaaten, die sich bereits damals sehr stark fuer einen solchen Waffenbann stark machten (Tasmania gehoerte bis zum Schluss zu den Gegnern eines soclhen Waffenbanns), oeffentlich geaeussert, dass wohl erst ein Massaker auf Tasmania stattfinden muesse, bevor auch dieser Bundesstaat seinen Widerstand endgueltig aufgebe.
9 Jahre spaeter war es dann soweit, die Angelegenheit hatte im Jahre 1996 die noetige Reife.
Nachfolgend eine gehackte Webseite des Joe Vialls, der nicht sehr alte aber sehr investigative West-Australier starb 2005 an Krebs:
http://www.vialls.com/archives/sas1.html
Port Arthur war ein Job der Mistaravims und ihren CAR15.
Mir wäre das dauernde Sonnencreme-Auftragen, T-Shirt-Verbot und
Mützen-Gebot einfach zu lästig dort unten ...
![[[euklid]]](images/smilies/euklid.gif)
Woher hast Du denn bloss diese Schmarrn her, wer hat Dir denn das nur erzaehlt?
Von dauerndem Sonnencreme-Auftragen kann nur dann die Rede sein, wenn Du zur Sommerszeit staendig voellig ungeschuetzt unter der prallen Tagessonne zwischen vormittags 10.00 Uhr und nachmittags 16.00 Uhr im Freien zu Gange bist, die gleiche Story beim angeblichen T-Shirt-Verbot (davon habe ich noch nie gehoert) und dem Kopfbedeckungsgebot.
Vor allem die jungen Aussies mussten bereits vor Jahren von ihrer SSS-Ideologie endgueltig Abschied nehmen (Sea, Sand, Sun), weil diese sehr hautunvertraeglich war.
Als normal im Sinne von natuerlich denkender deutschstaemmiger Europaer habe ich mir noch Mitte der 1990-er Jahre des oefteren an den Kopf tippen oder diesen stark kratzen muessen, weil ich vor allem das SSS-Gehabe der Jung-Aussie-Bullen nur noch als pervers und dekadent zu klassifizieren vermochte, tagtaeglich am Strand zu braten und regelmaessig besoffen aus dem Eski zumeist die Bierdosen und gelegentlich eine Coke zu fischen...
und Staatsmafias gibt's halt überall auf der Welt inzwischen.
Das Laeuft hier unter dem Motto: Keeping the bastards honest.
Im Ernst, bereits ein Bruchteil i.H.v. 1/4 oder 1/3 von dem, was in der BRDDR/DDR 2.0 in den vergangen Jahren so alles geboten wurde, und die Revolution waere hier am kochen.
Gruß Vanitas
--
Gruss!
TD
Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!
Mönsch Tassie, schon klar, Du brauchst keins auf die Mütze!(-;
Vanitas
, Freitag, 28.12.2007, 05:34 (vor 6600 Tagen) @ Tassie Devil
Da hatte ich wieder mal den Ironie-Smilie vergessen bei der Sache mit der bösen Sonne, das scheint eher ein Problem der ganz hellhäutigen rotblonden irisch-europäischen Import-Bleichgesichter zu sein.
Aber wenn wir hier schon unsere persönliche CO2-Klimabilanz beim Autofahren, Heizen, Rauchen und bald noch Schnaufen im Kopf haben müssen, könntet ihr da unten wenigstens die Mützenpflicht einführen ...
Wintereisesgruß ins südsommerliche Tasmanien
Vanitas
Mir wäre das dauernde Sonnencreme-Auftragen, T-Shirt-Verbot und
Mützen-Gebot einfach zu lästig dort unten ...
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Woher hast Du denn bloss diese Schmarrn her, wer hat Dir denn das nur
erzaehlt?Von dauerndem Sonnencreme-Auftragen kann nur dann die Rede sein, wenn Du
zur Sommerszeit staendig voellig ungeschuetzt unter der prallen Tagessonne
zwischen vormittags 10.00 Uhr und nachmittags 16.00 Uhr im Freien zu Gange
bist, die gleiche Story beim angeblichen T-Shirt-Verbot (davon habe ich
noch nie gehoert) und dem Kopfbedeckungsgebot.Vor allem die jungen Aussies mussten bereits vor Jahren von ihrer
SSS-Ideologie endgueltig Abschied nehmen (Sea, Sand, Sun), weil diese sehr
hautunvertraeglich war.
Maximale Auslandsbeteiligung - ein Kontraindikator
Ecki1
, Donnerstag, 27.12.2007, 01:03 (vor 6601 Tagen) @ Vanitas
Hallo Vanitas
Daran habe ich auch denken müssen, als vor einigen Tagen eher wohlwollend
in der Tagespresse vermeldet wurde, dass sich jetzt die DAX 30-Konzerne zu
über 50 % in ausländischer Kapitaleignerschaft befinden.
Gruß Vanitas
Hohe Beteiligungen von ausländischen Aktionären sind an allen Börsen dieser Welt generell als ein Kontraindikator anzusehen, dh. wichtige Höchststände der betroffenen Indizes stehen kurz bevor.
Viel Erfolg!
Ecki1![[[zigarre]]](images/smilies/zigarre.gif)
--
Wo geraucht wird, darfst du ruhig harren: Böse Menschen rauchen keine Zigarren.![[[zigarre]]](images/smilies/zigarre.gif)
Blessing-Brief
sensortimecom
, Mittwoch, 26.12.2007, 10:29 (vor 6602 Tagen) @ apoll
Die BRD ist ein Protektorat der USA, ein besetztes Land, welches keinen
Friedensvertrag hat und deren Besitz, einschl. des Besitzes alle BRD
Bürger, jederzeit zur Disposition der USA steht, es gehört uns nichts,
jetzt nicht und in Zukunft nicht-wir sind allenfalls Verwalter. Apoll
ZAHLMEISTER.
Nicht vergessen,-)
Blessing-Brief
weissgarnix
, Mittwoch, 26.12.2007, 11:56 (vor 6602 Tagen) @ Unruhe
Wer kennt den Inhalt und wer kann etwas über die Gründe sagen, die zum
Schreiben dieses Briefes geführt haben?
Die Hintergründe zu diesem Brief finden sich insbesondere hier:
http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/392726.htm
Unruhe
