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@prinz: Geld ohne Gold, das geht.

Bepi, Mittwoch, 26.12.2007, 10:35 (vor 6601 Tagen) @ prinz_eisenherz

Hallo Prinz,

zu Deinen Gedanken möchte ich ein paar Bemerkungen anbringen:

ich habe ein entspanntes Verhältnis zum Goldbesitz, denn ich besitze davon nicht einen Krümel.

Muß man ein verkrampftes Verhältnis zum Gold haben, wenn man sich welches anschafft?

Trotzdem geht mir bei der Diskussion um den Goldbesitz von uns Deutschen
ein Frage im Kopf herum, die ich mir selbst nicht beantworten kann und die
entsetzlich naiv klingen mag, aber mal angenommen das Gold von Deutschland
ist in Deutschland, hier irgendwo gelagert, was würde sich dann an der
augenblicklichen und zukünftigen Gemengelage für Deutschland direkt
ändern?

Mehr Souveränität?
Und wenn ja, zu welchem Zweck?
Mehr Wohlstand?
Und wenn ja, wie geht dann so etwas?

Wenn der Goldbesitz eines Volkes so völlig unwichtig und nebensächlich wäre, könnte man das zinslose Zeugs ja auch gleich verkloppen. Eigenartigerweise tut es, jedenfalls offiziell, der deutsche Staat nicht. Zumindest nicht im größeren Stil. Obwohl immer wieder von einzelnen Politikern vorgeschlagen, die Goldreserven zu verfrühstücken, dies wurde bisher von der Dt. Bundesbank abgelehnt.

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/08/22/bundesbank-chef-weber-interview...

BILD: Die Bundesbank hortet 3428 Tonnen Gold. Das ist nach den USA der zweitgrößte Goldschatz der Welt. Wozu brauchen wir so viel Gold?
Weber: Das Gold ist Teil der deutschen Währungsreserven, die wir hüten. Sie sind ein wichtiger Faktor für das Vertrauen in die Stabilität des Euro.
BILD: Der Goldpreis ist in den letzten Monaten stark gestiegen. Wie viel ist denn unser Gold wert?
Weber: Ende Juli war unser Gold 54 Milliarden Euro wert. Daneben halten wir Devisenreserven, also Bestände von Fremdwährungen wie Dollar und Yen, von 28 Milliarden Euro.
BILD: Nicht schlecht! Warum kaufen Sie der Bundesregierung die Mehrwertsteuer-Erhöhung nicht einfach ab?
Weber: Ist das Ihr Ernst? ...

Der Lagerort (scheinbar verteilt auf die westlichen Sieger des WK2) scheint daher eine erwünschte Absicherung der neuen Freundschaft(en) zu sein. Vertrauen ist gut, Kontrolle besser. In diesem Sinne wäre der Lagerort Deutschland sicherlich mit politisch mehr Souveränität verbunden, aber wie es scheint, auch mit mehr Mißtrauen und Argwohn bei seinen befreundeten Bündnispartnern. So gesehen weniger Souveränität, mehr politische Stabilität.

Die Zeiten des Goldes sind vorbei, als Gegengewicht zum Gold, denn das
jetzigen System ist doch augenscheinlich unglaublich dehnbar. Und hier
wieder die Hochfinanz mit ins Spiel gebracht, sammeln die mit verdecktem
Zwang alles Gold in Privatbesitz ein, um es dann doch irgendwann wieder
zum Einsatz zu bringen, als Geld höherer Ordnung?

Die Zeiten des Goldes als währungssichernde Grundlage waren vorbei, wie es schien, jedenfalls seit Bretton Woods II.

Seit 1971 erscheint das nachfolgende System tatsächlich sehr dehnbar. Um mal ein etwas blödsinniges Beispiel zu geben. Auch ein Kaugummi ist unheimlich dehnbar. Gedehnt und zugeschnitten auf seine alten Maße (vor der Dehnung) bleibt aber ziemlich wenig zum kauen übrig; gedehnter Weise.

Und hier wieder die Hochfinanz mit ins Spiel gebracht, sammeln die mit verdecktem Zwang alles Gold in Privatbesitz ein, um es dann doch irgendwann wieder zum Einsatz zu bringen, als Geld höherer Ordnung?

Tja, wer ist schon Hellseher. Ich erinnere mich an einen Artikel auf der Spatzseite, wo dieser Gedanke mal so Anklang. Hier der Link:

http://spatzseite.de/20040215.htm ( im vierten Absatz). Ähnliches wäre sicher auch auf den Seiten von Herrn Eichelburg zu finden, aber den lasse ich jetzt mal außen vor, da er anscheinend nach Mehrheitsmeinung hier zu stark schwarz/weiß malt.

Ein Land, welches viel Gold gehortet hat, welchen Vorsprung hat dieses
Land vor den anderen Ländern?

Der Vorsprung ist nicht gesetzlich geregelt, aber es ist eine Reserve. Für welchen Zweck? Axel Weber nennt es Währungsreserve.

Erzeugt Gold aus sich selbst heraus, wie automatisch, Wohlstand, ohne die
notwendigen großen Anstrengungen auf allen Feldern wie Bildung,
Erfindungen, technischen Fortschritt des Landes selbst und ihrer Bewohner?
Das wohl kaum.

Genau so viel oder genau so wenig wie ein anderes aktzeptiertes oder gesetzliches Zahlungsmittel.

Geld ohne Gold, das geht.

Ohne Einlösungspflicht geht das seit 1971 (Bretton Woods II).

Geld ohne Gold, das geht.

Gold ohne Geld? Ohne Geld geht sicher nichts. Die Zeiten des Naturaltausches sind infolge der berufllichen Überspezialisierung und Arbeitsteilung vorbei.

Geld und Gold ohne Leistung, das geht gar nicht.

Abgesehen von HartzIV und grob gesagt, rd. 80 Milliarden Bundeszuschuß in die Rentenkasse, stimmt das.

Gruß
Bepi

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