Bhutto getötet (oT)
LOMITAS, Donnerstag, 27.12.2007, 06:35 (vor 6600 Tagen)
- kein Text -
Bhutto getötet
philliecht
, Donnerstag, 27.12.2007, 06:55 (vor 6600 Tagen) @ LOMITAS
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 27.12.2007, 07:06
Wie war das nochmals, Funken und Pulverfass? Ah ja, das war ja für den Balkan gedacht. Trotzdem ist hier etwas Ähnliches passiert. Das Volk steht gemäss den westlichen Medien nicht hinter Pervez Musharraf und tendiert eher für Bhutto.
Nun denn, ein weiteres Land das immer wie instabiler wird.
Spannend ist auch, dass die USA vor kurzem einenen Plan B für die Sicherung der pakistanischen Atomwaffen vorgestellt haben, nur so für den Fall der Fälle. Genau solch ein Fall könnte jetzt eintreten, wenn die Volksseele überkochen sollte.
Was haben die wirklich vor, wenn ein Aufruhr stattfinden und ein Machtvakuum entstehen sollte?
Grüsse
Philliecht
Bhutto getötet
aemb
, Central Visayas, Donnerstag, 27.12.2007, 08:01 (vor 6600 Tagen) @ LOMITAS
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 27.12.2007, 09:11
cnn bringt das in "complete coverage" und zeigt sich sehr besorgt
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"Diejenigen, die zu klug sind um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst."
Platon
die Hackfresse von Cheney hätte ich gerne gesehen (oT)
Jermak
, Donnerstag, 27.12.2007, 08:18 (vor 6600 Tagen) @ LOMITAS
- kein Text -
Selbstmord (oT)
kosh, Donnerstag, 27.12.2007, 10:00 (vor 6600 Tagen) @ LOMITAS
- kein Text -
Ist Koshs Jahresvorrat an Worten für 2007 fast aufgezehrt? ;-)
JoBar, Freitag, 28.12.2007, 05:29 (vor 6600 Tagen) @ kosh
Zu Bhutto:
Ach was, Sie hat ihren usraelischen(?) Einflüsterern geglaubt, große Chancen und nur winzige Risiken gesehen.
Nun, die Prognose stimmte nicht.
Bhutto kostete die Fehleinschätzung das Leben. Den Puppetmasters brachte es lästige Mehrarbeit - wegen der Suche nach einer Nachfolge-Marionette.
BTW Maleki / Irak, Karsai / Afghanistan, ... Merkel / Absurdistan machen es ja auch nicht aus Todessehnsucht, sondern weil ...
Viel Spaß beim Rätseln ;)
J
Meinst Du weil ich zweimal je 1 Wort, Du hingegen 2 Wörter auf einmal aufgebraucht hast?
kosh, Freitag, 28.12.2007, 09:40 (vor 6599 Tagen) @ JoBar
Hallo JoBar
In Allahs Vorhölle hat sich im 2007 Bhuttos Korruptions- und Versagerkonkurrent Sharif begeben, der umgehend wieder ausgewiesen wurde. Danach hat die Korruptions- und Versagerkonkurrentin Bhutto höchstpersönlich versucht, sich als Kanonenfutter anzubiedern. Kurz nach ihrer Einreise entging sie um Haaresbreite den 1. Sprengformalitäten, beim 2. Mal jedoch durfte glücklich und zufrieden Allahs Bekanntschaft machen, sofern sie bis zu ihm vorgelassen wurde. Wer unter gemeingefährlich realpolitischen US-Umständen glaubt, seines Vaters Schicksal nicht teilen zu müssen, wo man als (beinahe wertlose) Frau zu allem Überdruss besondere Umstände geltend machen müsste, um auch unter gewöhnlichen Umständen nicht gesprengt, verbrannt oder sonstwie geopfert zu werden, der begibt sich bei vollem Bewusstsein in die Höhle des Löwen. Sie hätte ihren Selbstmord natürlich auch von eigener Hand begehen können, aber in ihren Kreisen überlässt man Drecksarbeit gewöhnlich anderen. Ein Sack Reis ist umgefallen.
Grüsse
kosh
Ich lese Deine Worte - klingt stimmig - aber mein Bauch sagt: Nein! - Schau mer mal wie es auskommt (oT)
JoBar, Freitag, 28.12.2007, 11:38 (vor 6599 Tagen) @ kosh
- kein Text -
Schau mer mal, Interview mit PSL
kosh, Samstag, 29.12.2007, 07:03 (vor 6598 Tagen) @ JoBar
Hallo JoBar
Ein Interview mit PSL (gemacht vor Bhuttos Selbstermordung, aber erst heute im Tages-Anzeiger). Übrigens auch anderweitig lesenswert, da eine Gesamtschau vermittelt wird.
aus http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/827247.html
[color=#996600]- Pakistan. Es hat 170 Millionen Einwohner und neigt zu religiöser Hysterie, weit mehr als etwa die Perser. General Pervez Musharraf ist zwar kein Genie, im Grunde aber ein ganz redlicher Mann. Nun aber hat er seine Schwierigkeiten mit den Islamisten. Und man wirft ihm vor, er sei nicht demokratisch legitimiert. Dafür holt man Schreckensgestalten wie Benazir Bhutto (das Interview wurde vor Bhuttos Ermordung am 27. Dezember 2007 geführt, die Red.) und Nawaz Sharif aus der Schublade heraus.
Erhält die Demokratie so nicht eine Chance?
Bhutto und Sharif sind die korruptesten Figuren, die es gibt. Das ist ein Rückfall ins tiefste Feudalzeitalter. Sie haben natürlich ihre Anhänger. Aber das sind brutale Leute, und Musharraf wird geschwächt. Die Armee ist das Rückgrat dieses Staates. Wenn sie gespaltet wird, was jetzt droht, bricht der Staat auseinander. Und Pakistan hat die Atombombe. Das ganze Gerede um Demokratie ist doch die reinste Heuchelei. [/color]
Bhutto wird sehr wohl gewusst haben, wie korrupt sie war und dass eine weitere Ära Bhutto schlicht und einfach nicht drin liegt. Genau so wenig wie eine neuerlich Ära Sharif. Ich werde das Gefühl nicht los als hätte sie Krebs gehabt und für sich einen dramatischen Abgang gesucht. Dank ihr sind seit ihrer Einreise aufs Geratewohl geschätzt 200 Menschen futsch, rund 1000 Familien davon betroffen und es werden stündlich mehr. Was für ein Abgang, und alles redet nur von der armen Frau, der demokratischen Hoffnung, die ausgerechnet das Risiko kollateraler Bombenopfer bewusst in Kauf genommen hat. Nun ja, genau genommen ist jeder selbst schuld, wenn er an Bhuttos öffentlichen Korruptions-PR teilnimmt und dann in die Luft fliegt. Weiter oben gibt PSL auch einen Hinweis auf Bhuttos Gefolgschaft:
[color=#996600]- Aber im Libanon gingen Hunderttausende mit westlicher Gesinnung auf die Strasse.
Mit vielen Fahnen erweckt man rasch den Eindruck, dass die Mehrheit proamerikanisch ist. Doch zahlreiche Libanesen sind Schiiten, etwa 40 bis 45 Prozent. Wer da Fahnen geschwenkt hat, waren die Jungs und Mädchen der besten Gesellschaft. [/color]
Wie ich auch aus Venezuela vernommen habe, der Demonstrant trägt Prada. Passt bestens zu @prinz Aufarbeitung der französischen Revolution. Schön auch am aktuellsten Bsp. mit anzusehen, wie sehr das Niveau der Presstitution abgesoffen ist:
aus http://debatte.welt.de/kommentare/53569/benazir+bhutto+tochter+des+schicksals
[color=#996600]- Es ist eine böse Ironie der Geschichte: Als Premierministerin hat Benazir Bhutto die Taliban, die nun für ihre Ermordung mit verantwortlich gemacht werden, unterstützt. An der Tatsache, dass sie die einzige war, die dem islamischen Fundamentalismus in Pakistan im Falle ihrer Wahl etwas hätte entgegensetzen können, ändert das nichts.[/color]
Was für ein Quatsch. Schon im Lead versagt "Die Welt". Wenn sie die Taliban unterstützt hat, warum soll es dann eine Tatsache sein, dass sie etwas am islamischen Fundamentalismus hätte ändern können? Sie hätte rein gar nichts tun können, eben gerade das ist eine Tatsache, nicht nur weil wer einmal korrupt ist sein Leben lang erpressbar bleibt. Im pakistanischen Korruptionsgeflecht hätte Bhutto gerade mal für noch mehr Kollateralschäden sorgen können, während sie eins ums andere Mal überlebt hätte. "Eine böse Ironie der Geschichte" ist, dass Presstituierte wie dieser schadlos die augenfälligsten Dummheiten verbreiten darf, dass er von unserer westlichen Demokratie darin noch bestärkt und gedeckt wird, dass er mit Pisafördergeldern seinen Lebensunterhalt verdient. Schau mer mal ...
Grüsse
kosh
Pakistan: Lügen über Bhuttos “Todâ€
prinz_eisenherz, Donnerstag, 27.12.2007, 12:22 (vor 6600 Tagen) @ kosh
http://www.radio-utopie.de/2007/12/27/pakistan-lugen-uber-bhuttos-tod/
Link funktioniert im Augenblick aber nicht
17:49 [Radio Utopie]
Pakistan: Lügen über Bhuttos “Todâ€
Soeben brachte CNN den Beweis, dass die gesamte Mannschaft von Benazir Bhutto sich schamlos und dreist eins zurechtlügt.
Benazir Bhutto starb nicht beim Einstieg in ihr Auto, wie es ein Leibwächter von ihr noch vor wenigen Stunden behauptet hatte (1).
Der US-Fernsehsender zeigte Aufnahmen der US-gestützten Wahlkämpferin, wie sie fröhlich und guter Dinge in ihr Auto stieg.Nun bemerkte man offensichtlich auch in der Umgebung Bhuttos das Auffliegen der Lüge über den Tod beim Einsteigen und dachte sich ganz schnell eine andere Geschichte aus. Jetzt heisst es auf einmal von einem Parteifunktionär Bhuttos namens “Sardar Qamar Hayyaâ€: doch, ja, na gut, sie habe bereits im Auto gesessen, als ein “dünner Mann†von hinten auf ihr Auto zugesprungen sei und zweimal darauf gefeuert habe (um sie damit von hinten in die Brust zu treffen?).
