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Zur Halbwertszeit von Geschichtswissen... (mT)

Lex Mercatoria @, Samstag, 29.12.2007, 09:57 (vor 6598 Tagen)

Liebe Board-Gemeinde, spannende Zeiten stehen uns bevor!

2007:
Ein Forscherteam der Freien Universität Berlin (FU) stellt im November seine Untersuchungsergebnisse zum DDR-Bild von Schülern in Berlin und Nordrhein-Westfalen vor:

Nur jeder zweite brandenburgische Schüler weiß, wann die Mauer gebaut wurde.
Nur jeder dritte kann sagen, wer sie gebaut hat.
Für jeden zweiten brandenburgischen Schüler ist der SED-Staat keine Diktatur gewesen.
Jeder dritte hält Konrad Adenauer und Willy Brandt für DDR-Politiker.
Jeder vierte die Staatssicherheit für einen "ganz normalen Geheimdienst".
Und jeder fünfte schliesslich glaubt, dass das Wirtschaftssystem der DDR, dem der alten Bundesrepublik überlegen gewesen ist.
71,8 Prozent der Befragten finden es "gut, dass in der DDR jeder einen Arbeitsplatz hatte, auch wenn der Staat die Löhne bestimmte und der Wohlstand gering war".
40 Prozent glauben, dass die Renten in der DDR besser waren als in der Bundesrepublik.
32,5 Prozent hätten nichts gegen die Wiedereinführung der Planwirtschaft.

Auch in Aachen und in Bochum wussten zwei Drittel der befragten Schüler nicht, wer die Mauer gebaut hat.
Und auch dort hielten 17 Prozent Konrad Adenauer für einen DDR-Politiker.

Nachzulesen hier:
http://www.abendblatt.de/daten/2007/12/28/831449.html


UND WIE GEHT'S DANN WEITER? VIELLEICHT SO?

2008:
Bedingt durch die sich verschärfende Finanzmarktkrise kommt es zu einem globalen Einbruch der Realwirtschaft.
Trotz aller Bemühungen kann auch das Statistische Bundesamt nicht verhindern, daß in Deutschland die Arbeitslosigkeit ansteigt.

2009:
Weltweite Depression.
Kondratieff-Winter.
Es kommt zum DGA (Das Große Ausbuchen).

Bei einer Umfrage finden es 97% Prozent der Befragten "gut, dass in der DDR jeder einen Arbeitsplatz hatte, auch wenn der Staat die Löhne bestimmte und der Wohlstand gering war".
83% glauben, dass die Renten in der DDR besser waren als in der Bundesrepublik.
76% hätten nichts gegen die Wiedereinführung der Planwirtschaft.

2010:
Wärend die Weltwirtschaft hinab in's letzte Untergeschoss fährt, entsteht unter der Führung von Putin die NUSS - Neue Union Sozialistischer Staaten.
Die NUSS wächst sehr schnell - umgekehrt proportional zum Zusammenbruch der EU.
Im Internet kursieren Begriffe wie UdSSR 2.0 u.ä.

2015:
63% der deutschen Bevölkerung ist der Ansicht, die NUSS habe in den letzten Jahrzehnten(!) den Schutz Deutschlands vor dem Westen und seiner zerstörerischen Markwirtschaft garantiert.
Der Beitritt Deutschlands in die NUSS wird mit staatstragendem Pomp verkündet und besiegelt.
Etwa 85% der Bevölkerung sind der Ansicht, die Wirtschaftsform Deutschlands sei eine Planwirtschaft.
Daraufhin wird offiziell die Planwirtschaft eingeführt.
Knapp 80% der Bevölkerung wissen mit den Worten "geteiltes Deutschland" nichts anzufangen.
80% können den Begriff BRD nicht zuordnen .
75% der Bevölkerung beantworten die Frage nach der Staatsbezeichnung mit "DDR" oder mit "weiss nicht".
Beflügelt durch diese Umfrage wird festgelegt, daß Deutschland ab sofort BRDDR heisst: Bundes-Real-Demokratische Deutsche Republik.
Aus einem Internet-Diskussionsforum kommt eine Copyright-Klage bezüglich der Urheberschaft zur Abkürzung BRDDR.
Die Klage wird abgeschmettert...

2016:
Zu Ehren des Altkanzlers Erich Honecker werden an der Wand im Bundestag Hammer und Sichel gegen ein stilisiertes Pärchen von Ochse und Esel ausgetauscht. Im Internet kommt die Verschwörungstheorie auf, daß die Verwendung von Huftieren nichts weiter als eine bewusste Herabwürdigung von marktwirtschaftlich orientierten Greifvögeln sei. Besonders mutige behaupten sogar, es hätte im Bundestag gar kein Hammer und Sichel gegeben. Als Beweise kursieren Filme, die angeblich bei früheren Bundestagssitzungen entstanden sein sollen - mit einem großen Adler an der Wand! Da auf den meisten Filmen keine oder nur wenige Politiker, sondern primär leere Sitzplätze zu sehen sind, wird die Echtheit der Filme angezweifelt...

2020:
Um die Bevölkerung vor kurzsichtigen und unbedachten Ausreiseaktivitäten zu schützen, wird entlang der Westgrenze der BRDDR eine Schutz-Mauer errichtet. Zu Ehren des Altkanzlers Ulbricht, einem der Gründerväter der BRDDR, wird das Bauwerk Ulbricht-Wall genannt.

In einem Internet-Diskussionsforum wird eine heftige Debatte geführt: Eine Gruppe von sog. Neo-Debitisten behauptet, dass die Planwirtschaft dem Untergang geweiht sei, da ihr auf Dauer die Besteuerungsbasis fehle. Dies wird von den übrigen bestritten, da die Planwirtschaft schliesslich seit Ende des 2. Weltkriegs ununterbrochen bewiesen hätte, daß sie hervorragend funktioniere...

Es kursieren skurile Verschwörungstheorien zu einem ominösen Land namens Bundesrepublik Deutschland, kurz BRD genannt. Dieses Land, so sind einige überzeugt, hat einmal auf dem Boden der BRDDR exisitiert. Diese Verschwörungstheorie findet nur wenige Anhänger und wird in der Fachwelt mit "Atlantis-Syndrom" tituliert.

2022:
100-Jahr-Feier zur Gründung der NUSS.
93% der Bevölkerung glauben zu wissen, daß der Ulbricht-Wall bereits seit den 60er Jahren des vorigen Jahrhunders besteht.

Im Schwarzwald wird ein Mann vorgerückten Alters aufgegriffen - er trägt 2 Faustfeuerwaffen und zwei Kleinkaliber-Gewehre bei sich. Er ruft: "Tod der dreckigen Staatsmafia!" und hat eine Gruppe weiterer bewaffneter Männer um sich geschart um das "deutsche Volk von der Diktatur" zu befreien. Da niemand weiss, was "Staatsmafia" und "Diktatur" zu bedeuten hat, (67% der Bevölkerung glauben, daß "Mafia" ein italienisches Zuckergebäck sei, 72% halten "Diktatur" für einen diktierten Prosa-Text), sind sowohl Staatsorgane, als auch Bevölkerung (71% der Bevölkerung glauben, daß "Volk" ein Synonym für "Leute" sei) völlig ratlos. So werden die Männer zunächst einer psychologischen Untersuchung unterzogen und später nach Australien ausgewiesen, da dies wohl das Herkunftsland dieser seltsamen "Leute" war...

Mit freundlichen Grüßen
Lex

antworten
 

Deine Überlegungen sind durchaus plausibel.

sensortimecom @, Samstag, 29.12.2007, 10:59 (vor 6598 Tagen) @ Lex Mercatoria

Für mich ist eine Neuauflage des sozialistischen Systems nach dem Zusammenbruch des (dz.) Debitismus so gut wie sicher. UdSSR 2.0 europaweit.
Aber nur kurzer Bestand. Geht im totalen Chaos unter.

antworten
 

Zur Halbwertszeit von Geschichtswissen...

Baldur der Ketzer @, Ketzerland, Samstag, 29.12.2007, 11:04 (vor 6598 Tagen) @ Lex Mercatoria

Hallo, Lex,

hanebüchene Geschichten.

Aber wer würde denn ernsthaft eine Angela M. für die deutsche Kanzlerin halten ?

Im Übirgen ist die ZeitgeCHichte des 20.Jahrhundert soooo eindeutig noch nicht geklärt.

Ein neutrales, aber aus den Westzonen und der Ostzone bestehendes Deutschland - wäre das wirklich undenkbar gewesen und eine Falle ? Im Falle Österreich hat das hervorragend funktioniert (Staatsvertrag 1955).

Welchen Anteil hatten westliche Kräfte an den östlichen Sauereien ? Die Trennung der Gebiete westlich der Oder-Neisse-Linie war immerhin eine Mehrheitsentscheidung der Alliierten, und damit eine ausdrückliche Sache der Westmächte. Gefangengenommene deutsche Soldaten wurden an die Sowjets gnadenlos ausgeliefert, die Trennung war also keine Bösartigkeit des Pöhsmenschen Stalin, sondern ....ja, von den Gutmächten so entschieden worden.

Daß ein Staat unter diktatorischer, weiser Führung einer Demokratie immer überlegen ist (Siehe Singapore), und die Demokrattie nur eine Schönwetterveranstaltung ist, die in Krisenzeiten regelmäßig untergeht, wird es nicht ausbleiben, wieder nach anderen Modellen zu suchen.

Die Notstandsgesetze zeigen ja, daß auch die ReGIERenden mit irgendetwas häßlichem in der Pipeline rechnen.

Noch steht zwar keine Mauer für Menschen, aber für Bargeld gibt es sie schon. SSchäuble tut alles, um an Erich Mielke anzuknüpfen.

Und zum etwas älteren Herrn :-), nach fernöstlicher Weisheit reicht es doch aus, abwarten und zuzusehen, bis das Ding von alleine kollabiert. Ob es nun von innen heraus verfault und verrottet, oder von außen durch eine fremde invasorische Streitmacht niedergerungen wird, wer weiß.

Und wenn nicht ? Alle, die im Staatsgebilde drin sind und fleißig die systemtragenden Blockparteien wählen, sind verantwirtlich für das, was sie in Zukunft erwartet. Die haben sich also alles selber zuzuschreiben.

Koch aus Hessen wehrt sich gegen Pawlowsche Populismusvorwürfe, weil er sich zum Angriff auf den Münchner Rentner dahingehend geäußert hat, man müsse gegen solche Gewalttäter härter durchgreifen. Ja, dann frage ich mich, wieso hat man es nicht schon längestens getan ? Wer hat es verhindert ? War die ZDU nicht 16 Jahre an der Macht ?

Das Allgemeinwissen ist sehr dünn gesät, aber wen wunderts, wenn in der Schule mißliebige Ansichten sofort unterdrückt werden (vgl. Stellenanzeigentext : gesucht wird ein Teamplayer) und schon seit jeher galt, des kleinen Mannes Sonnenschein, bumsen und besoffen sein....

Beste Grüße vom Baldur

--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand

antworten
 

Im Osten thaut ein neuer Morgen

Tempranillo, Samstag, 29.12.2007, 14:17 (vor 6598 Tagen) @ Baldur der Ketzer

Hallo Baldur,

Welchen Anteil hatten westliche Kräfte an den östlichen Sauereien ? Die
Trennung der Gebiete westlich der Oder-Neisse-Linie war immerhin eine
Mehrheitsentscheidung der Alliierten, und damit eine ausdrückliche Sache
der Westmächte. Gefangengenommene deutsche Soldaten wurden an die Sowjets
gnadenlos ausgeliefert, die Trennung war also keine Bösartigkeit des
Pöhsmenschen Stalin, sondern ....ja, von den Gutmächten so entschieden
worden.


Besten Dank, daß Du wieder mal zielsicher auf den neuralgischen Punkt zusteuerst und mir Gelegenheit gibst, wenn schon nicht meinen Verstand leuchten zu lassen, so doch wenigstens meine Festplatte.

Die größten Sauereien gehen bekanntlich auf das Potsdamer Abkommen zurück.

Zu den wichtigsten Beschlüssen zählten die Legitimierung des "geordneten und humanen Transfers" deutscher "Bevölkerungsteile" Polens, der Tschechoslowakei und Ungarn und die Stellung der ostdeutschen Gebiete (östlich der Oder-Neiße-Linie) unter die vorläufige Verwaltung Polens. Die Grenze zwischen Polen und Deutschland sollte einem Friedensvertrag mit Deutschland vorbehalten bleiben.

Und wen finden wir dabei wieder? Unseren alten Freund Henry C. Morgenthau.

Im November 1947 schrieb er (Morgenthau) im Anschluß an eine Reise durch Nachkriegsdeutschland: "Viel ist über den so genannten Morgenthau-Plan für Deutschland geredet und geschrieben worden, von seinen ersten Anfängen bis zu dem Moment, als er nicht mehr auf Einzelpersonen angewendet wurde. Dann wurde er Teil des Potsdamer Abkommens" (James Bacque, Der geplante Tod, S. 165; Henry Morgenthau Jr., in: New York Post, 24. 11. 1947, mit Dank an Prof. Ralph Raico, College der State University of New York in Buffalo).

Stalin, was immer man über ihn Übles sagen kann, wollte Deutschland als Ganzes erhalten. Die Teilung mit all ihren Folgen wie Vertreibung, Mauerbau etc. ist das Werk unserer westlichen Freunde und Verbündeten.

Tempranillo

antworten
 

Im Osten thaut ein neuer Morgen

apoll, Sonntag, 30.12.2007, 03:09 (vor 6598 Tagen) @ Tempranillo

Hi, Tempranillo, hier ein Vorbehalt, denn: der Teilungsbeschluss wurde bereits 1943 getroffen, in vier Teile sollte gespalten werden. Heute gibt es ja bereits Pläne die USA in 3 oder 4 tele zu zerlegen, ganz im Sinne der neuen Weltordnung. Habs diese Woche irgendwo gelesen. Armstrong von klar und wahr hat sogar von 15 Einzelstaaten geschrieben und das war 1982. Apoll

antworten
 

Im Osten thaut ein neuer Morgen

Tempranillo, Sonntag, 30.12.2007, 03:18 (vor 6598 Tagen) @ apoll

Hallo apoll,

hier ein Vorbehalt, denn: der Teilungsbeschluss wurde
bereits 1943 getroffen, in vier Teile sollte gespalten werden. Heute gibt
es ja bereits Pläne die USA in 3 oder 4 tele zu zerlegen, ganz im Sinne
der neuen Weltordnung. Habs diese Woche irgendwo gelesen. Armstrong von
klar und wahr hat sogar von 15 Einzelstaaten geschrieben und das war 1982.

Könntest Du bitte etwas mehr in die Einzelheiten gehen, würde mich sehr interessieren!

Vielen Dank

Tempranillo

antworten
 

Im Osten thaut ein neuer Morgen

apoll, Sonntag, 30.12.2007, 03:22 (vor 6598 Tagen) @ Tempranillo

Hi, hab´s mir vorgemerkt, bin derzeit auf Reisen, wenn ich zurück bin komme ich drauf zurück-bitte Geduld. Apoll

antworten
 

Der Mauerbau

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Sonntag, 30.12.2007, 05:50 (vor 6598 Tagen) @ Tempranillo

Stalin, was immer man über ihn Übles sagen kann, wollte Deutschland als
Ganzes erhalten.

Ja, Tempranillo, damit kann ich voll und ganz konform gehen.

Einmal abgesehen von meinen geCHichtlichen Kenntnissen, die ich mir mit solider Basis bereits waehrend meiner Pennaelerzeiten in den 1960-er Jahren erwarb, ich kann mich auch heute noch an viele Details in den Zeiten meiner Kindheit in der 1. Haelfte der 1950-er Jahre gut zurueck erinnern, viele all jener damaligen Dinge, die ich als 3-5 jaehriger Lausbub aufschnappte, habe ich bis heute nicht vergessen, richtig und umfassend verstehen allerdings vermochte ich diese Angelegenheiten erst 10 und mehr Jahre spaeter.

Stalin wollte auch noch in der 1. Haelfte der 1950-er Jahre Deutschland als Ganzes erhalten, dieses auch in dem Sinne, dass er sich erhoffte, Deutschland eines nicht allzu fernen Tages als Ganzes einkassieren und vereinnahmen zu koennen.

Seine Lockmittel waren u.a. die garantierte gesamtdeutsche Neutralitaet (nur fuer eine gewisse Zeit, aber das verschwieg er natuerlich), begrenzte Wirtschaftshilfen, aber auch das Pokern um die noch nicht heimgekehrten Massen von Kriegsgefangenen aus Russland, wohin sie ab 1945 zumeist verschleppt worden waren.

Parallel dazu taten zunaechst in der sog. Ostzone und in Trizonesien, ab 1949 dann in der BRD und der DDR Leute wie Ulbricht, Schumacher, Ollenhauer etc. das ihrige, um der verunsicherten Bevoelkerung dann in den 1950-er Jahren das unterschwellig wohl richtige Gefuehl vermittelt zu haben, dass sie trotz aller Stalin-Schwuere und aller rotierenden Heiligenscheine ueber den Koepfen der Sozialisten und Kommunisten, insbesondere der SPD und der KPD, bei der ersten sich bietenden Gelegenheit an die Moskauer Bolschewisten verkauft werden wuerden.

Die Teilung mit all ihren Folgen wie Vertreibung,
Mauerbau etc. ist das Werk unserer westlichen Freunde und Verbündeten.

Zweifellos waren unsere "westlichen Freunde und Verbuendeten" bei vielen Angelegenheiten mal etwas mehr mal etwas weniger mit von der Partie, aber es sollte keinesfalls uebersehen werden, dass auch Stalin und der Osten keine Kinder lauterer Wahrheit und Traurigkeit waren.

Den Mauerbau am 13.08.1961 den "westlichen Freunden und Verbuendeten" in die Schuhe zu schieben geht dann aber doch erheblich an der Realitaet vorbei, der DDR liefen damals ganz einfach die Leistungstraeger in Scharen davon, sie drohte von innen heraus infolge stetig zunehmender wirtschaftlicher Schwaeche zu kollabieren, und der befuerchtete Kollaps war zumindest der Hauptgrund fuer den damaligen Mauerbau.

Tempranillo

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

antworten
 

Der Mauerbau: wieder weisen die Spuren in den Westen

Tempranillo, Sonntag, 30.12.2007, 06:00 (vor 6598 Tagen) @ Tassie Devil

Hallo Tassie,

Ja, Tempranillo, damit kann ich voll und ganz konform gehen.

Danke, das freut mich.

Stalin wollte auch noch in der 1. Haelfte der 1950-er Jahre Deutschland
als Ganzes erhalten, dieses auch in dem Sinne, dass er sich erhoffte,
Deutschland eines nicht allzu fernen Tages als Ganzes einkassieren und
vereinnahmen zu koennen.

Klaro, lieber die Beute als Ganzes, als eine Hälfte abgeben.

Den Mauerbau am 13.08.1961 den "westlichen Freunden und Verbuendeten" in
die Schuhe zu schieben geht dann aber doch erheblich an der Realitaet
vorbei, der DDR liefen damals ganz einfach die Leistungstraeger in Scharen
davon, sie drohte von innen heraus infolge stetig zunehmender
wirtschaftlicher Schwaeche zu kollabieren, und der befuerchtete Kollaps
war zumindest der Hauptgrund fuer den damaligen Mauerbau.

Völlig einverstanden damit, ich würde nur einwenden, daß diese Betrachtung die eigentlichen Ursachen der deutschen Teilung außer Acht läßt, die wir am ehesten im Potsdamer Abkommen finden, und in der *Denke* eines Roosevelt, Morgenthau und Churchill.

Walter Ulbricht hat doch nur erfüllt, wovon der Westen schon immer träumte: Deutschland zerteilen, zerstückeln, ausbeuten, niederhalten ... finaliter vernichten; läßt sich zurückverfolgen bis zum 30jährigen Krieg und dem Westfälischen Frieden. Ich wüßte nicht, daß unsere Freunde und Verbündeten davon je Abstand genommen hätten.

Tempranillo

antworten
 

Der Mauerbau: wieder weisen die Spuren in den Westen

Jochen, Sonntag, 30.12.2007, 06:16 (vor 6598 Tagen) @ Tempranillo

Walter Ulbricht hat doch nur erfüllt, wovon der Westen schon immer
träumte: Deutschland zerteilen, zerstückeln, ausbeuten, niederhalten ...
finaliter vernichten; läßt sich zurückverfolgen bis zum 30jährigen Krieg
und dem Westfälischen Frieden. Ich wüßte nicht, daß unsere Freunde und
Verbündeten davon je Abstand genommen hätten.

Angenommen, es wäre so, daß der Westen davon träumte (oder doch die Zionisten, man sollte sich da mal einigen...), Deutschland usw.
Warum ist dann D zu einer der stärksten Wirtschaftsmächte aufgestiegen, warum wurde ein zerbombtes D nicht "niedergehalten"? Wenn nicht da, wann denn sonst?

Wer eine Weltregierung anstrebt, der hätte das doch am besten kurz nach WK II gemacht, die USA hatten als einzige Macht die Waffe schlechthin, die Atombombe.

Das ist einer der Gründe, warum ich von den Verschwörungstheorien a la "langfristige Pläne zur Weltherrschaft" usw. nichts halte: gibts tatsächlich die Möglichkeit, mal das große Rad zu drehen, warum wirds dann nicht getan?

Vielleicht ein bißchen spöttisch geschrieben, aber durchaus ernstgemeinte Fragen.

mfg
Jochen

antworten
 

Der Mauerbau: wieder weisen die Spuren in den Westen

Tempranillo, Sonntag, 30.12.2007, 06:24 (vor 6598 Tagen) @ Jochen

Angenommen, es wäre so, daß der Westen davon träumte (oder doch die
Zionisten, man sollte sich da mal einigen...), Deutschland usw.
Warum ist dann D zu einer der stärksten Wirtschaftsmächte aufgestiegen,
warum wurde ein zerbombtes D nicht "niedergehalten"? Wenn nicht da, wann
denn sonst?

Weil man verhindern wollte, daß die BRD in die russische Einflußsphäre abdriftet. Die BRD ist aus den gleichen Gründen zur Wirtschaftsmacht geworden, aus denen heraus Adolf Hitler von englischen, amerikanischen, jüdischen und deutschen Kapitalisten an die Macht bugsiert wurde.

Außerdem, irgendwer mußte ja die Melkkuh abgeben.

Interessanterweise setzt das wirtschaftliche Wiederaufstieg dann ein, als Josef Stalin zum Baruch Plan, der Errichtung einer De-Facto-Weltregierung, Nein gesagt hat.

Seitdem man die BRD nicht mehr als vorgeschobenen Frontposten und atomares Theatre-of-War gegen den Osten braucht, geht es wirtschaftlich rasant bergab.

Wer eine Weltregierung anstrebt, der hätte das doch am besten kurz nach WK
II gemacht, die USA hatten als einzige Macht die Waffe schlechthin, die
Atombombe.

Wie gesagt, Stalin, der Vater des deutschen Wirtschaftswunders, hat sich quergelegt.

Das ist einer der Gründe, warum ich von den Verschwörungstheorien a la
"langfristige Pläne zur Weltherrschaft" usw. nichts halte: gibts
tatsächlich die Möglichkeit, mal das große Rad zu drehen, warum wirds dann
nicht getan?

Ist doch voll am Laufen, das Rad. Sogar die Weltregierung ist ansatzweise schon erkennbar, in Gestalt der UNO.

Tempranillo

antworten
 

Der Mauerbau: wieder weisen die Spuren in den Westen

Jochen, Sonntag, 30.12.2007, 08:18 (vor 6597 Tagen) @ Tempranillo

Angenommen, es wäre so, daß der Westen davon träumte (oder doch die
Zionisten, man sollte sich da mal einigen...), Deutschland usw.
Warum ist dann D zu einer der stärksten Wirtschaftsmächte aufgestiegen,
warum wurde ein zerbombtes D nicht "niedergehalten"? Wenn nicht da,

wann

denn sonst?


Weil man verhindern wollte, daß die BRD in die russische Einflußsphäre
abdriftet.

Wen interessiert schon ein kaputtes Land?

Die BRD ist aus den gleichen Gründen zur Wirtschaftsmacht
geworden, aus denen heraus Adolf Hitler von englischen, amerikanischen,
jüdischen und deutschen Kapitalisten an die Macht bugsiert wurde.

Also erst niedermachen, aufbauen, niedermachen? Was für einen Sinn sollte das haben, geschweige denn einen "Plan"?

Außerdem, irgendwer mußte ja die Melkkuh abgeben.

Interessanterweise setzt das wirtschaftliche Wiederaufstieg dann ein, als
Josef Stalin zum Baruch Plan, der Errichtung einer De-Facto-Weltregierung,
Nein gesagt hat.

Nun, wie angemerkt, es gab ein recht großes Zeitfenster, in dem die Superwaffe Atombombe nur in USA-Hand war. Ob da ein Stalin dafür oder dagegen war, hätte nicht zu interessieren brauchen, zumal das Land wirtschaftlich auch am Boden war.

Seitdem man die BRD nicht mehr als vorgeschobenen Frontposten und atomares
Theatre-of-War gegen den Osten braucht, geht es wirtschaftlich rasant
bergab.

Ein zufälliges Ereignis, das mit einer Verschwörungstheorie verknüpft wird.

Der wirtschaftliche Niedergang (mit immerhin noch Wachstumsraten) hat, wenn ich z.B. dottore folge, seinen profanen Grund in der exorbitanten Staatsverschuldung.

Wer eine Weltregierung anstrebt, der hätte das doch am besten kurz nach

WK

II gemacht, die USA hatten als einzige Macht die Waffe schlechthin, die
Atombombe.


Wie gesagt, Stalin, der Vater des deutschen Wirtschaftswunders, hat sich
quergelegt.

"Stalin, der Vater des deutschen Wirtschaftswunders", Ludwig "S." Erhard? :-)

Das ist einer der Gründe, warum ich von den Verschwörungstheorien a la
"langfristige Pläne zur Weltherrschaft" usw. nichts halte: gibts
tatsächlich die Möglichkeit, mal das große Rad zu drehen, warum wirds

dann

nicht getan?


Ist doch voll am Laufen, das Rad. Sogar die Weltregierung ist ansatzweise
schon erkennbar, in Gestalt der UNO.

UNO, ein Papiertiger, siehe z.B. Ruanda.

antworten
 

Der Mauerbau: wieder weisen die Spuren in den Westen

Baldur der Ketzer @, Ketzerland, Sonntag, 30.12.2007, 14:30 (vor 6597 Tagen) @ Jochen

Hallo, Jochen,


Wen interessiert schon ein kaputtes Land?

es ist ja offenkundig, daß gewisse Protokolle selbstverständlich nur gefälscht sein können. Falls es Pöhsmenschen gäbe, die dieses nicht glaubten, wäre erkennbar, daß diese UMgestaltungspläne unheimlich langen Atem haben, und über etliche Generationen spielen, wie ein Billiardchampion über etliche Banden spielt.

Was bleibt, ist die geostrategische Lage.

Und die genetisch vorhandenen Ressourcen von Präzision, Obrigkeitshörigkeit, Gutgläubigkeit und Fleiß.
Nicht umsonst war die DDR im Ostblock nicht auf dem letzten Platz.


Also erst niedermachen, aufbauen, niedermachen? Was für einen Sinn sollte
das haben, geschweige denn einen "Plan"?

Abgesehen davon, daß es immense (!) Profite bringt, hält es die Dinge im Gang, und baut den Volkskörper kontinuierlich um. Das ist doch heute mit den US-Kriegen auch nichts anderes. das sind Truppenübungen unter realen Bedingungen, die auch noch Profite generieren.


Nun, wie angemerkt, es gab ein recht großes Zeitfenster, in dem die
Superwaffe Atombombe nur in USA-Hand war.

Recht groß ? Meiner Info nach rechnet sich das in Monaten. Und in der Gefangenenlagerzeitung des Internierungslagers Dachau wurde 45 geschrieben, die beiden auf Japan abgeworfenen Bomben seien deutsche Bomben gewesen, die die Gringos aufgefunden hätten. So glaubwürdig berichtet von einem Bekannten und damaligen Kriegsgefangenen im Lager Dachau, der auch als zwangsverpflichteter Greuelstättenmaurer eingesetzt war.

Ob da ein Stalin dafür oder
dagegen war, hätte nicht zu interessieren brauchen, zumal das Land
wirtschaftlich auch am Boden war.

Es gibt auch Leute, die kaufen eine Windbruchfläche, wo in den nächsten 50 Jahren kein Holzertrag zu erwarten ist - der Preis muß stimmen.

UNO, ein Papiertiger, siehe z.B. Ruanda.

Oh, nein, nicht doch - Weltbeherrschung über Jahrhunderte, dazu brauchts keine Steinkeule, dazu brauchts Feingefühl, die Kirche machts vor.

Die UNO ist da aktiv, wo man sie nicht vermutet, in der Entwaffnung der Opfer und Verfolgten etwa. Über die NGOs. Hinternrum und hinterrücks.
Wen interessieren denn Leute in Ruanda ? Ein Film hat es so treffend auf den Punkt gebracht, als ein belgischer UN-Soldat zum ruandischen Hotelmanager sagte, er sei nicht mal ein Nigger, nein, er sei Afrikaner !

Die UNO setzt die Interessen der NWO durch und strahlt dabei wie ein frommer Maikäfer im Vatikan.

Beste Grüße vom Baldur

--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand

antworten
 

Der Mauerbau: wieder weisen die Spuren in den Westen

Albert @, Sonntag, 30.12.2007, 16:44 (vor 6597 Tagen) @ Baldur der Ketzer

Die UNO setzt die Interessen der NWO durch und strahlt dabei wie ein

frommer Maikäfer im Vatikan.

Lieber Baldur, das war mal wieder eine Klasse Formulierung!!!

Alles Gute fürs Neue Jahr, bis demnächst in diesem Theater

Albert

antworten
 

Der Mauerbau: wieder weisen die Spuren in den Westen

Jochen, Montag, 31.12.2007, 09:13 (vor 6596 Tagen) @ Baldur der Ketzer

Moin Baldur,

es ist ja offenkundig, daß gewisse Protokolle selbstverständlich nur
gefälscht sein können. Falls es Pöhsmenschen gäbe, die dieses nicht
glaubten, wäre erkennbar, daß diese UMgestaltungspläne unheimlich langen
Atem haben, und über etliche Generationen spielen, wie ein
Billiardchampion über etliche Banden spielt.

Also, dann zeige bitte die Belege, dass z.B. die Weisen-Zion-Protokolle echt sind. Was gibts dazu noch zu sagen?

Und die genetisch vorhandenen Ressourcen von Präzision,
Obrigkeitshörigkeit, Gutgläubigkeit und Fleiß.
Nicht umsonst war die DDR im Ostblock nicht auf dem letzten Platz.

Waren ja auch nicht die letzten am Start, wenn ich das Bild mal aufnehmen darf.

Also erst niedermachen, aufbauen, niedermachen? Was für einen Sinn

sollte

das haben, geschweige denn einen "Plan"?


Abgesehen davon, daß es immense (!) Profite bringt, hält es die Dinge im
Gang, und baut den Volkskörper kontinuierlich um. Das ist doch heute mit
den US-Kriegen auch nichts anderes. das sind Truppenübungen unter realen
Bedingungen, die auch noch Profite generieren.

Das beantwortet nicht die Frage: warum wurde D nicht ausgelöscht, wenn es quasi eine weltweite (!) Verschwörung gegen D gibt?

Recht groß ? Meiner Info nach rechnet sich das in Monaten. Und in der
Gefangenenlagerzeitung des Internierungslagers Dachau wurde 45
geschrieben, die beiden auf Japan abgeworfenen Bomben seien deutsche
Bomben gewesen, die die Gringos aufgefunden hätten. So glaubwürdig
berichtet von einem Bekannten und damaligen Kriegsgefangenen im Lager
Dachau, der auch als zwangsverpflichteter Greuelstättenmaurer eingesetzt
war.

Einen Beleg würde ich das nicht gerade nennen.

Ob da ein Stalin dafür oder
dagegen war, hätte nicht zu interessieren brauchen, zumal das Land
wirtschaftlich auch am Boden war.


Es gibt auch Leute, die kaufen eine Windbruchfläche, wo in den nächsten 50
Jahren kein Holzertrag zu erwarten ist - der Preis muß stimmen.

Das ist eben das Problem mit vielen VTs: absolute Beliebigkeit, jedes Ereignis paßt irgendwie.

Ich hab vor ein paar Tagen nach dem Kennedy-Mord gefragt, weil mich die VT bzgl. Verstaatlichung der FED interessierte. Schaut man sich an, wer damals in der Fed sass, dann wäre das eher eine christliche Verschwörung, in Gods own Country zumal! Eine Sache, der man durchaus nachgehen könnte, weil das nämlich recht konkrete Gründe wären. Nur leider haben dann so manche VTler das Problem, Weltherrschaftspläne unterzubringen.

mfg
Jochen

antworten
 

Den Balken im Auge ersetzt der Sputnik

Baldur der Ketzer @, Ketzerland, Montag, 31.12.2007, 13:41 (vor 6596 Tagen) @ Jochen

n´Abend, Jochen,

Also, dann zeige bitte die Belege, dass z.B. die Weisen-Zion-Protokolle
echt sind. Was gibts dazu noch zu sagen?

wie soll man beweisen, daß die Feststellung objektiv richtig ist, daß es im Winter kälter ist als im Sommer, und nachts dunkler als tags über ?

Lese die Protokolle, (oh je, ich vergaß, das wäre ja eine Straftat) vergleiche sie mit der Realität, und überlege Dir, welche Schlußfolgerungen zu ziehen sind. In der Juristerei gibt es den Terminus des Bweises des ersten Anscheins. Die Indizienlage spricht doch für sich.

Wer die netten Menschen in den netten weißen Lederschürzen an den blankgescheuerten, frischgeputzten Bänken für Schweinefreunde hält, hat ja nicht mal unrecht, denn die mögen alle Sachen vom Schwein, Bratwurstgehäck, Eisbein, Schäuferle, ganz feine Sachen, diese alle.

Aber nicht in dem Sinne, wie es ein Schweinchen sehen würde.

Mit Diskussionspartnern, die behaupteten, tags sei es dunkel und im Winter sei es tropenheiß, kann man keine Diskussion führen. Es braucht einen Mindestkonsens. Eine Basis dessen, was man als belegt ansehen kann.

Das beantwortet nicht die Frage: warum wurde D nicht ausgelöscht, wenn es
quasi eine weltweite (!) Verschwörung gegen D gibt?

Ich wills mal als Spieler versuchen zu beantworten :

Du hast eine Strategie, aber die tritt nicht zu 100% ein. Logisch. Gilt auch in der Weltpolitik.
Es bedarf einer ständigen Feinjustierung und unvorhergesehene Ereignisse erfordern ein unverzügliches Gegensteuern. Das Gefühl hält Dich davon ab, einen Entschluß umzusetzen, weil etwas anderes plötzlich dringlicher und richtiger erscheint. Der Rest wird einfach aufgeschoben.

*Wir* sehen logischerweise nur die europäische Perspektive, unsere Gegner aber haben eine globale Perspektive. Immerhin bleiben einige Wehrmachtsüberbleibsel mit der besten Ausrüstung und der vergleichsweise besten Verfassung auch nach dem 8.5. noch einsatzfähig gehalten, weil man allliierterseits durchaus noch an eine Fortsetzung des 2.WK durch eine Konfrontation des Westens gegen den Osten dachte. Als mögliche Variante des Spiels, die dann nicht eintrat.

Der Koreakrieg sowie die Führerschaft der UdSSR im Weltraum mag zum Umdenken geführt haben, einer anderen Strategie den Vorrang zu geben. Oder/und rein wirtschaftliche oder geostrategische Interessen. Was auch immer. Frag die Alliierten. Oder lese bei James Bacque nach. Bisher hatte man es ja *nur* mit Stalin zu tun, als verläßlichem Partner, um 1949 hatte man es noch mit China zu tun....das erfordert verständlicherweise Gegengewichte.


Einen Beleg würde ich das nicht gerade nennen.

Beleg nicht oder doch, Tatsache ist, daß die Russen der us-amerikanischen Atomwaffenentwicklung nur um kurze Zeit hinterherhinkten, vor allem, weil sie auch jede menge deutscher Wissenschaftler gefangen genommen hatten. Zu kurz, viel zu kurz, um statt dessen die globale Sau herauszulassen.

Das ist eben das Problem mit vielen VTs: absolute Beliebigkeit, jedes
Ereignis paßt irgendwie.

Es ist doch ganz einfach : entweder, eine Argumentation vermag für jemanden zu überzeugen, oder halt nicht.
Das ist abhängig vom Standpunkt des Betrachters. Und wird immer so bleiben.

Ein ehemaliger Nachbar, etwas unbedarft und von der gutgläubigen Sorte, hielt die Existenz von Transvestiten für völlig undenkbar - ist jetzt kein Witz. Meine Eltern hatten einmal eine Reise gewonnen, die sie u.a. nach Paris führte, u.a. ins Travestietheater : Madame Arthur. Und sie hatten ein Programmheftchen mitgenommen. Das zeigten sie unserem Nachbarn, zwanzig Jahre der so später. Und der fiel aus allen Wolken und behauptete, nee, das können keine Männer sein, nein, niemals, das gibts nicht.

Tja, was soll man sagen. Das ist seine freie Entscheidung. Für ihn waren es keine Männer, und damit war seine kleine Welt in Ordnung geblieben. Die Welt hat sich trotzdem weitergedreht, ob das nun Männer waren, oder halt nicht, wen interessierts.

Beste Grüße vom Baldur

--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand

antworten
 

Den Balken im Auge ersetzt der Sputnik

Jochen, Dienstag, 01.01.2008, 11:10 (vor 6595 Tagen) @ Baldur der Ketzer

Also, dann zeige bitte die Belege, dass z.B. die Weisen-Zion-Protokolle
echt sind. Was gibts dazu noch zu sagen?


wie soll man beweisen, daß die Feststellung objektiv richtig ist, daß es
im Winter kälter ist als im Sommer, und nachts dunkler als tags über ?

Es ist belegt, daß die Protokolle eine literarische Fiktion sind, Herkunft usw. alles geklärt, z.B. Umberto Eco schrieb mal sehr gut darüber. Oder ausführlicher: Norman Cohn, Die Protokolle der Weisen von Zion. Der Mythos von der jüdischen Weltverschwörung. Köln, Berlin 1969

Lese die Protokolle, (oh je, ich vergaß, das wäre ja eine Straftat)

Das ist es nicht, die Verbreitung ist eine Straftat. Zu Forschungszwecken sind sie jederzeit zugänglich.

vergleiche sie mit der Realität, und überlege Dir, welche
Schlußfolgerungen zu ziehen sind. In der Juristerei gibt es den Terminus
des Bweises des ersten Anscheins. Die Indizienlage spricht doch für sich.

Die Indizienlage kann nach ausführlicher Prügung den ersten Anschein widerlegen.
Ich sehe den Bau von Untergrundbahnen nicht als Indiz für die anstehende Weltregierung.

Mit Diskussionspartnern, die behaupteten, tags sei es dunkel und im Winter
sei es tropenheiß, kann man keine Diskussion führen. Es braucht einen
Mindestkonsens. Eine Basis dessen, was man als belegt ansehen kann.

Nun, ich sehe z.B. die Herkunft der Protokolle als belegt an. Es liegt an dir, den Gegenbeweis zu führen.
Der "erste Anschein" hat hier getrügt, wissenschaftliche Forschung hat die Protokolle als Fälschung identifiziert.

Das ist eben das Problem mit vielen VTs: absolute Beliebigkeit, jedes
Ereignis paßt irgendwie.


Es ist doch ganz einfach : entweder, eine Argumentation vermag für
jemanden zu überzeugen, oder halt nicht.
Das ist abhängig vom Standpunkt des Betrachters. Und wird immer so
bleiben.

Wenn bewiesen ist, dass die Protokolle eine Fälschung, eine literarische Fiktion sind, dann ist der Standpunkt des Betrachters völlig egal.

antworten
 

Egal, ob gefälscht oder nicht, Hauptsache zutreffend!

Tempranillo, Dienstag, 01.01.2008, 11:51 (vor 6595 Tagen) @ Jochen

Hallo Jochen,

Es ist belegt, daß die Protokolle eine literarische Fiktion sind, Herkunft
usw. alles geklärt, z.B. Umberto Eco schrieb mal sehr gut darüber. Oder
ausführlicher: Norman Cohn, Die Protokolle der Weisen von Zion. Der Mythos
von der jüdischen Weltverschwörung. Köln, Berlin 1969 (...) Wenn bewiesen ist, dass die Protokolle eine Fälschung, eine literarische Fiktion sind, dann ist der Standpunkt des Betrachters völlig egal.

Falls bewiesen wäre, daß die Protokolle die Entwicklung der letzten 100 Jahre bis heute, und vermutlich darüber hinaus, punktgenau vorhersagen, ist die Frage, ob gefälscht oder nicht gefälscht völlig egal.

Mir ist es im Zweifel doch wurscht, ob eine Prophezeiung gefälscht ist, Hauptsache, sie trifft zu!

Wie dankbar wäre ich, würde mir jemand eine gefälschte Vorhersage der Lottozahlen geben, wenn es nur die richtigen sind!

Die Frage nach der Authentitiziät kann ich sowieso nur schwer beurteilen, und inwieweit auf die *seriöse* Wissenschaft (es darf gelacht werden) Verlaß ist, sehen wir am Beispiel des Protokolls der Wannsee-Konferenz und zahlreicher anderer zeitgeschichtlicher Dokumente, die mit den Inhalten der Protokolle in einer gewissen Beziehung stehen.

Tempranillo

antworten
 

Egal, ob gefälscht oder nicht, Hauptsache zutreffend!

Jochen, Dienstag, 01.01.2008, 15:04 (vor 6595 Tagen) @ Tempranillo

Moin Tempra,

Falls bewiesen wäre, daß die Protokolle die Entwicklung der letzten 100
Jahre bis heute, und vermutlich darüber hinaus, punktgenau vorhersagen,
ist die Frage, ob gefälscht oder nicht gefälscht völlig egal.

Es wäre nicht egal, & zwar:
Fall 1, es ist ein Prosastück, & der Schreiber hat zufällig den "richtigen Riecher", dann würde dafür unberechtigt eine Gruppe in Haftung genommen werden.
Fall 2, es wäre tatsächlich ein Welteroberungsplan, dann könnte man dagegen handeln.
Ich gehe natürlich von Fall 1 aus :-)

Wie dankbar wäre ich, würde mir jemand eine gefälschte Vorhersage der
Lottozahlen geben, wenn es nur die richtigen sind!

Das erstemal einer Meinung!

Die Frage nach der Authentitiziät kann ich sowieso nur schwer beurteilen,
und inwieweit auf die *seriöse* Wissenschaft (es darf gelacht werden)
Verlaß ist, sehen wir am Beispiel des Protokolls der Wannsee-Konferenz und
zahlreicher anderer zeitgeschichtlicher Dokumente, die mit den Inhalten der
Protokolle in einer gewissen Beziehung stehen.

Soweit ich sehe, ist die Fälschung gut belegt.

mfg
Jochen

antworten
 

OT (oder eigentlich anderes Thema): Warum eigentlich verboten?

Mephistopheles, Dienstag, 01.01.2008, 11:54 (vor 6595 Tagen) @ Jochen

Es ist belegt, daß die Protokolle eine literarische Fiktion sind, Herkunft
usw. alles geklärt, z.B. Umberto Eco schrieb mal sehr gut darüber. Oder
ausführlicher: Norman Cohn, Die Protokolle der Weisen von Zion. Der Mythos
von der jüdischen Weltverschwörung. Köln, Berlin 1969

Lese die Protokolle, (oh je, ich vergaß, das wäre ja eine Straftat)


Das ist es nicht, die Verbreitung ist eine Straftat. Zu Forschungszwecken
sind sie jederzeit zugänglich.

.....................................


Wenn bewiesen ist, dass die Protokolle eine Fälschung, eine literarische
Fiktion sind, dann ist der Standpunkt des Betrachters völlig egal.

Hi Jochen,
ich tendiere dazu dir zuzustimmen.

Zu welchen Überlegungen führt das?
Mal ein Analogieschluß:
Unbestritten ist, und nie hat jemand anderes behauptet, dass die Romane "1984" und "Animal farm" eine literarische Fiktion von George Orwell sind.

Trotzdem waren beide Romane in der DDR 1.0 und in der UdSSR verboten. Das heißt natürlich, ihre Verbreitung war verboten.
Warum eigentlich, wenn es sich um eine literarische Fiktion handelt und der Standpunkt es Betrachters völlig egal ist?

Das würde mich eigentlich interessieren, vielleicht kannst du das beantworten?

Gruß
Mephistopheles

antworten
 

@ Mephi: Kafkas Process war im Ostblock auch verboten (oT)

Tempranillo, Dienstag, 01.01.2008, 11:55 (vor 6595 Tagen) @ Mephistopheles

- kein Text -

antworten
 

OT (oder eigentlich anderes Thema): Warum eigentlich verboten?

Jochen, Dienstag, 01.01.2008, 14:58 (vor 6595 Tagen) @ Mephistopheles

Zu welchen Überlegungen führt das?
Mal ein Analogieschluß:
Unbestritten ist, und nie hat jemand anderes behauptet, dass die Romane
"1984" und "Animal farm" eine literarische Fiktion von George Orwell
sind.

Trotzdem waren beide Romane in der DDR 1.0 und in der UdSSR verboten. Das
heißt natürlich, ihre Verbreitung war verboten.
Warum eigentlich, wenn es sich um eine literarische Fiktion handelt und
der Standpunkt es Betrachters völlig egal ist?

Ich meinte damit, von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus ist es egal, was jemand darüber denkt.

Anders gesagt: der Tatsache ist es egal, ob sie politisch opportun ist.

Es ging mir nicht um die politische, rechtliche Bewertung von Tatsachen.

Das würde mich eigentlich interessieren, vielleicht kannst du das
beantworten?

Hoffe, es geklärt zu haben.

mfg
Jochen

antworten
 

Ein eidgenoessisches Gericht

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Dienstag, 01.01.2008, 02:41 (vor 6596 Tagen) @ Jochen

es ist ja offenkundig, daß gewisse Protokolle selbstverständlich nur
gefälscht sein können. Falls es Pöhsmenschen gäbe, die dieses nicht
glaubten, wäre erkennbar, daß diese UMgestaltungspläne unheimlich
langen Atem haben, und über etliche Generationen spielen, wie ein
Billiardchampion über etliche Banden spielt.


Also, dann zeige bitte die Belege, dass z.B. die Weisen-Zion-Protokolle
echt sind. Was gibts dazu noch zu sagen?

Nach meiner jetzigen Erinnerung aus dem Stehgreif wurde im Jahre 1935 vor einem Schweizer Gericht ein Prozess um die Echtheit der Schrift der Protokolle der Weisen von Zion gefuehrt, die aus dem Jahre 1897 stammen soll.

Dieser Prozess erregte damals nicht nur in der Schweiz erhebliches Aufsehen.

Die dabei dem Gericht vorliegende Schrift war inhaltlich identisch mit der Version, die u.a. auch dem US-Automobilkoenig Henry Ford im Jahre 1910 zur Grundlage dessen Schriften diente.

Der Klaeger beabsichtigte mit seiner Klage vor diesem Gericht der Eidgenossen, dem Beklagten die Behauptung der Echtheit dieser Schrift bei Strafe untersagen zu lassen.

Das Gerichtsurteil endete schliesslich voll zu Lasten des Klaegers, weil dieser nicht gerichtsfest schluessig die Gegenbeweisfuehrung zu erbringen vermochte, um den gerichtsfest schluessigen Echtheitsbeweis des Beklagten zu entkraeften und zu widerlegen, den dieser u.a. durch gerichtlich bestellte Sachverstaendige erzielt hatte.

Die Prozessdetails dazu gibt es, ich habe sie jetzt nicht zur Hand.

Das ist eben das Problem mit vielen VTs: absolute Beliebigkeit, jedes
Ereignis paßt irgendwie.

Ich hab vor ein paar Tagen nach dem Kennedy-Mord gefragt, weil mich die VT
bzgl. Verstaatlichung der FED interessierte. Schaut man sich an, wer damals
in der Fed sass, dann wäre das eher eine christliche Verschwörung, in Gods
own Country zumal! Eine Sache, der man durchaus nachgehen könnte, weil das
nämlich recht konkrete Gründe wären. Nur leider haben dann so manche VTler
das Problem, Weltherrschaftspläne unterzubringen.

Nein, Jochen, Du hast leider in diesem Fall das Problem, die damals im US FED sitzenden Beauftragten mit den privaten Eigentuemern des FED zu verwechseln, und das sind zwei ganz verschiedene Baustellen!

Die Weltherrschaftsplaene so mancher VTler, das passt schon zumindest einigermassen...

mfg
Jochen

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

antworten
 

Masterstrategie

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Sonntag, 30.12.2007, 20:30 (vor 6597 Tagen) @ Jochen

Walter Ulbricht hat doch nur erfüllt, wovon der Westen schon immer
träumte: Deutschland zerteilen, zerstückeln, ausbeuten, niederhalten

...

finaliter vernichten; läßt sich zurückverfolgen bis zum 30jährigen

Krieg

und dem Westfälischen Frieden. Ich wüßte nicht, daß unsere Freunde und
Verbündeten davon je Abstand genommen hätten.


Angenommen, es wäre so, daß der Westen davon träumte (oder doch die
Zionisten, man sollte sich da mal einigen...),

Jochen, der Zionismus wurde mittels der Unterwanderung durch CoL-Agents erst beginnend im Jahre 1904 zu einer der weltweit wichtigsten Hauptwaffen der Rothschildgruppe eingebaut und hochgezogen, zuvor waren die Zionisten, die ueberhaupt erst durch die Initiativen des Theodor Herzl ab der 1. Haelfte des Jahrzehnts 1890 stark an Bekanntheit und Einfluss gewannen, irgendwo jwd, janz weit draussen.

Auch bei der Ausuebung und dem Management von Macht sind die Dinge in einem staendigen Fluss.

Deutschland usw.
Warum ist dann D zu einer der stärksten Wirtschaftsmächte aufgestiegen,
warum wurde ein zerbombtes D nicht "niedergehalten"? Wenn nicht da, wann
denn sonst?

Wer eine Weltregierung anstrebt, der hätte das doch am besten kurz nach WK
II gemacht, die USA hatten als einzige Macht die Waffe schlechthin, die
Atombombe.

Das ist einer der Gründe, warum ich von den Verschwörungstheorien a la
"langfristige Pläne zur Weltherrschaft" usw. nichts halte: gibts
tatsächlich die Möglichkeit, mal das große Rad zu drehen, warum wirds dann
nicht getan?

@Baldur und @Tempranillo haben Dir in jeweils einem Posting gute Antworten auf Deine durchaus plausiblen Fragen geliefert.

Ich versuche Dir jetzt mal mit meiner Antwort aus der Adlerperspektive das Auge zu schaerfen.

Letztendlich ging und geht es immer (ueber sehr lange Zeitraeume von Jahzehnten und Jahrhunderten) um die oberste Machtausuebung, the highest authority, die Herrschaft bzw. die Herren(menschen) und den damit direkt verbundenen Details, wie Eigentum/Besitz, Geld, Gewinne und Profit, es geht aber auch um das Privileg, mit diesem Status nicht den Sklavenligen anzugehoeren.

Trenne nun mal das internationale/globale Finanznetz, in welchem u.a. die Gewinne und Profits der Herrschaft nominell in Geldzahlen ausgewiesen werden, vom internationalen/globalen Produktionsnetz, in welchem die Massen der Sklaven zu Gange gehalten werden, dann wird Dir sicherlich sofort die Einsicht plausibel, dass Gewinn und Profit im obenauf plan ausgebreiteten Finanznetz sowohl mit Krieg und Zerstoerung als auch mit Frieden und Aufbau wie Ausbau im unterhalb plan ausgebreiteten Produktionsnetz zu erzielen sind.

Die Gewinner und Profiteure im Finanznetz muessen mit ihren angewendeten Strategien auf Dauer halt zusehen, mehr Gewinne und Profite wie Verluste
in beiden Netzen zu eigenen Gunsten einzufahren, um in machttechnischer Hinsicht nicht unter die Raeder zu kommen, umgekehrt muessen sie die Verluste moeglichst den Sklavenligen andrehen, die wie seit jeher nach der Verlustzuweisung damit halt eben fertig werden muessen.

Voellig natuerlich und logisch, wuerde die Herrschaft bei diesem Schei..spiel aus der Perspektive der Sklavenligen endgueltig und zum allerletzten Male zum ganz grossen Schlag ausholen und letztere in ihrer Gesamtheit total am Boden zerstoeren, was waere damit aus Sicht der Herrschaft tatsaechlich gewonnen, wer wuerde dann an Stelle der niedergeknueppelten Sklavenligen das Kreuz krumm machen und schuften?

Bedenke auch, dass die Produktivitaet voellig demotivierter Sklaven auch unter Einsatz von Peitschen und Knueppeln erheblich niederer ist wie die Produktivitaet solcher motivierter Sklaven, die sich ihres Status per se ueberhaupt nicht bewusst sind!

Auch ist auf der Seite voellig demotivierter Sklaven das Wissen, dass sie nicht mehr wie totgeschlagen werden und damit ihr Leben verlieren koennen, was wiederum immer mit einer Machterosion der Herrschaft in gewissem Umfang verbunden ist.

Ergo: bis dato hat es hervorragend fuer die westliche Herrschaft funktioniert und gerechnet, Deutschland zu zerteilen, zerstückeln, auszubeuten, niederzuhalten.

Dass es u.a. zumindest aus weit ueberwiegenden eigenen Kraeften nach den Zerstoerungen des WK II im Hinblick auf die Teile der BRD zeitweilig wiederum zu einer sehr ernst zu nehmenden weltweiten Wirtschaftsmacht hochkommen durfte, das hat es allein dieser Strategie der westlichen Herrschaft zu verdanken:

Um Deinen unterlegenen Gegner dauerhaft zu beherrschen und zu kontrollieren und dabei die hieraus erwachsenden Vorteile in zeitlicher wie mengenumfaenglicher Hinsicht moeglichst optimal abzuschoepfen, besiege und zerstoere ihn niemals so, dass er fuer alle Ewigkeiten voellig demotiviert und demoralisiert jegliche Lust am Mitspielen verliert. Taeusche deshalb Deinen unterlegenen Gegner so und lass ihn nebst seinen zu verdauenden herben Verlusten auch gelegentlich in ausreichenden Umfaengen gewinnen, sodass er sich ueber seinen wahren Status der Unterlegenheit nicht im klaren ist und er stets die Hoffnung auf seinen Statuswechsel im Hinblick auf seinen Endsieg hegt.

Vielleicht ein bißchen spöttisch geschrieben, aber durchaus ernstgemeinte
Fragen.

mfg
Jochen

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

antworten
 

Falschspieler lassen ihren Gegner auch gewinnen ....aber nur am Anfang

Tempranillo, Montag, 31.12.2007, 02:57 (vor 6597 Tagen) @ Tassie Devil

Mensch, Tassie,

warum bin ich da nicht von selber draufgekommen? Das hier dürfte des Pudels Kern sein:

Um Deinen unterlegenen Gegner dauerhaft zu beherrschen und zu
kontrollieren und dabei die hieraus erwachsenden Vorteile in zeitlicher
wie mengenumfaenglicher Hinsicht moeglichst optimal abzuschoepfen, besiege
und zerstoere ihn niemals so, dass er fuer alle Ewigkeiten voellig
demotiviert und demoralisiert jegliche Lust am Mitspielen verliert.

Wie machen es die Falschspieler, wenn sie beim Pokern oder Siebzehn und Vier einen naiven Trottel gegenüber haben, den sie ausnehmen wollen, daß er eigentlich in Unterhosen das Casino verlassen müßte?

Sie sorgen dafür, daß der Michel erstmal Geschmack am Spiel findet, daß es ihm Spaß macht, wenn er auch mal mitmischen darf. Damit unser Biedermann so richtig in Fahrt kommt, darf er anfangs gewinnen, mehrmals vielleicht, und gar keine soo kleinen Gewinne einstreichen.

Aber halt nur am Anfang. Wenn sich zum Schluß die Spieler vom Tisch erheben und ihre Gewinne zählen, ist halt der Michel wieder derjenige, den's ausg'sackelt haben.

Kapieren wird es nie, ein geborener Depp der er nun mal ist, und immer wieder auf die Schmierentricks seiner Gegner hereinfallen. Und glücklich ist er, er strahlt über's ganze Gesicht wie ein Kartoffelbauer, der im Puff eine Lokalrunde spendiert und sich im Applaus und den Hoch-Rufen der Huren, Rammler und Zuhälter badet.

Tempranillo

antworten
 

Falschspieler lassen ihren Gegner auch gewinnen ....

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Montag, 31.12.2007, 22:37 (vor 6596 Tagen) @ Tempranillo

Mensch, Tassie,

warum bin ich da nicht von selber draufgekommen?

Naja, Tempranillo, Du kennst das ja garantiert auch, diese Sache mit dem grossen Wald und den vielen Baeumen, den man deshalb nicht sieht.

Das hier dürfte des Pudels Kern sein:

Um Deinen unterlegenen Gegner dauerhaft zu beherrschen und zu
kontrollieren und dabei die hieraus erwachsenden Vorteile in zeitlicher
wie mengenumfaenglicher Hinsicht moeglichst optimal abzuschoepfen,
besiege und zerstoere ihn niemals so, dass er fuer alle Ewigkeiten voellig
demotiviert und demoralisiert jegliche Lust am Mitspielen verliert.


Wie machen es die Falschspieler, wenn sie beim Pokern oder Siebzehn und
Vier einen naiven Trottel gegenüber haben, den sie ausnehmen wollen, daß
er eigentlich in Unterhosen das Casino verlassen müßte?

Sie sorgen dafür, daß der Michel erstmal Geschmack am Spiel findet, daß es
ihm Spaß macht, wenn er auch mal mitmischen darf. Damit unser Biedermann so
richtig in Fahrt kommt, darf er anfangs gewinnen, mehrmals vielleicht, und
gar keine soo kleinen Gewinne einstreichen.

Aber halt nur am Anfang.

Jein, nicht unbedingt, der Term "Anfang" ist ziemlich relativ zu interpretieren.

Es sind die Profi-Falschspieler, die gleich bei Spielbeginn auch den gesamten Spiel-Zeitrahmen festlegen oder bereits festgelegt haben, weil dieser Rahmen eine der strategischen Hauptgroessen darstellt.

Wenn sich zum Schluß die Spieler vom Tisch
erheben und ihre Gewinne zählen, ist halt der Michel wieder derjenige,
den's ausg'sackelt haben.

So isses, den gesamten strategischen Spiel-Verlauf von Anfang bis Ende einschliesslich dieser beiden Begriffe in vollstaendigen Umfaengen wird Michel vorenthalten, er bleibt dabei voellig aussen vor.

Sowohl ein vorlaeufig "offener" Anfang wie auch ein vorlaeufig "offenes" Ende sind keinesfalls unverdauliche Widersprueche, sie sind in strategischer Hinsicht allemal handhabbar.

Deshalb macht Michel nicht nur am Anfang seine ordentlichen Gewinne, sondern gemaess des strategisch geplanten Spielverlaufs kann er durchaus selbst im Endablauf nochmals kleinere Gewinne einfahren, die er aber wenig spaeter wieder abliefern muss, das ist doch ganz klar!

Kapieren wird es nie, ein geborener Depp der er nun mal ist, und immer
wieder auf die Schmierentricks seiner Gegner hereinfallen. Und glücklich
ist er, er strahlt über's ganze Gesicht wie ein Kartoffelbauer, der im
Puff eine Lokalrunde spendiert und sich im Applaus und den Hoch-Rufen der
Huren, Rammler und Zuhälter badet.

Das hast Du jetzt aber exzellent projiziert!

Tempranillo

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

antworten
 

Masterstrategie

Jochen, Montag, 31.12.2007, 09:03 (vor 6596 Tagen) @ Tassie Devil

Auch bei der Ausuebung und dem Management von Macht sind die Dinge in
einem staendigen Fluss.

Ein Totschlagargument. Alles, was irgendwann irgendwo passiert, gehört zum Plan. Was soll man darauf ernsthaft entgegnen?
BTW, welchen Einfluß haben denn Rothschilds? Wiki meint z.B. "Wahlweise sollen sie mit Hilfe der bereits durch die angeblich in Privatbesitz befindlichen Federal-Reserve-Bank kontrollierten USA und deren Weltleitwährung des Dollars, der Freimaurerei, der Bilderberger, des Illuminatenordens, des Liberalismus, der UNO, der NATO, der „Hochfinanz“ und der „Medien“ die Geschicke der Welt kontrollieren oder zumindest beeinflussen."

Absolute Beliebigkeit. Da sie ja Hauptverschwörer sind, sind sie auch überall vielleicht drin, alles im Fluß. Was soll man darauf ernsthaft entgegnen?

Deutschland usw.
Warum ist dann D zu einer der stärksten Wirtschaftsmächte aufgestiegen,
warum wurde ein zerbombtes D nicht "niedergehalten"? Wenn nicht da,

wann

denn sonst?

Trenne nun mal das internationale/globale Finanznetz, in welchem u.a. die
Gewinne und Profits der Herrschaft nominell in Geldzahlen ausgewiesen
werden, vom internationalen/globalen Produktionsnetz, in welchem die
Massen der Sklaven zu Gange gehalten werden, dann wird Dir sicherlich
sofort die Einsicht plausibel, dass Gewinn und Profit im obenauf plan
ausgebreiteten Finanznetz
sowohl mit Krieg und Zerstoerung als auch
mit Frieden und Aufbau wie Ausbau im unterhalb plan ausgebreiteten
Produktionsnetz
zu erzielen sind.

Lass das mal den dottore hören: Finanz- & Produktionsnetz. Übrigens recht marxistisch argumentiert.

Bedenke auch, dass die Produktivitaet voellig demotivierter Sklaven auch
unter Einsatz von Peitschen und Knueppeln erheblich niederer ist wie die
Produktivitaet solcher motivierter Sklaven, die sich ihres Status per se
ueberhaupt nicht bewusst sind!

Also, ich bin eigentlich recht gut motiviert, verdiene gut, mir gehts prima. Was mich derzeit am meisten stört ist das miese Wetter.
Ich sehe mich als Bürger eines Landes, das etwas weniger Steuern erheben könnte, dann ginge es mir noch besser. Ein Sklaventum ist mir tatsächlich nicht bewußt, vielleicht, weils gar keins ist?

Um Deinen unterlegenen Gegner dauerhaft zu beherrschen und zu
kontrollieren und dabei die hieraus erwachsenden Vorteile in zeitlicher
wie mengenumfaenglicher Hinsicht moeglichst optimal abzuschoepfen, besiege
und zerstoere ihn niemals so, dass er fuer alle Ewigkeiten voellig
demotiviert und demoralisiert jegliche Lust am Mitspielen verliert.
Taeusche deshalb Deinen unterlegenen Gegner so und lass ihn nebst seinen
zu verdauenden herben Verlusten auch gelegentlich in ausreichenden
Umfaengen gewinnen, sodass er sich ueber seinen wahren Status der
Unterlegenheit nicht im klaren ist und er stets die Hoffnung auf seinen
Statuswechsel im Hinblick auf seinen Endsieg hegt.

Wie gesagt, für mich eine absolute Beliebigkeit der herangezogenen Argumente: gehts uns gut, werden wir getäuscht, gehts uns schlecht, werden wir auch getäuscht.

Ich muß mir dann auch keine Gedanken über Wirtschaftstheorie machen, weil: eh alles geplant vom Überbau.

& noch was: wenn einer ein so großes Rad drehen kann, dann frage ich mich, warum schließt du dich dem nicht an, if you cant beat them, join them?

mfg
Jochen

antworten
 

Masterstrategie

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Dienstag, 01.01.2008, 01:15 (vor 6596 Tagen) @ Jochen

Auch bei der Ausuebung und dem Management von Macht sind die Dinge in
einem staendigen Fluss.


Ein Totschlagargument.

Ja, Dein Totschlagargument ist ein Totschlagargument.

Alles, was irgendwann irgendwo passiert, gehört zum
Plan. Was soll man darauf ernsthaft entgegnen?

Ja, es ist zumindest nicht leicht, ueberhaupt eine Antwort zu finden, wenn man z.B. von Project Management keine oder allerhoechstens kaum Ahnung hat, ich kann das bestens verstehen.

Ich versichere Dir, im Gegensatz zu Project Management im Hinblick auf die Delivery statischer Produkte, wie z.B. das Lifecycle Development von Maschinen, Gebaeuden und anderen derartigen Items, muss das Project Management im Hinblick auf die Delivery dynamischer oder operativer Produkte stets den staendigen Fluss der Dinge beruecksichtigen, die im Project-Plan ueberhaupt nicht als statische Groessen allein deshalb eingebunden werden koennen, weil sie halt eben dynamischer Natur sind und eben als solche eingebunden werden muessen.

Projekt Pizarro.

Gegeben sei der Projektplan des Projekts Pizarro namens und im Auftrag der spanischen Macht in Erfuellung deren Machtausuebung und Machtmanagement.

Der Projektplan fuer das Erstellen eines operativen Produkts sieht vor, dass der spanische Eroberer Francisco Pizarro Gonzales mit seiner Ausruestung gemaess Subprojekt Equipment im spanischen Sevilla startend nach Suedamerika segelt, um dort ein von Inkas machtbeherrschtes Gebiet der spanischen Macht zu unterwerfen, die von den Inkas bis dato angesammelten Bodenschaetze einzusammeln und sie im Anschluss daran der spanischen Macht z.H. des spanischen Koenigs in Spanien auszuhaendigen.

Alles, was irgendwann irgendwo passiert, gehört zum Plan.

Ja, das ist beim Project Management im Hinblick auf das Erstellen und die Delivery operativer Produkte stets so, dass alles, was irgendwann irgendwie irgendwo passiert, im Projektplan als dynamische Variablen eingebunden sind, eingebunden sein muessen, und somit zum Plan gehoeren.

Selbstverstaendlich passiert es immer mal wieder, dass solche dynamischen Variablen vollstaendig uebersehen wurden, deshalb im Projektplan nicht aufgefuehrt sind und deshalb nicht zum Plan gehoeren, schon fast in der Regel fallen dann solche Projekte um bzw. enden als Misserfolg an einer Wand.

So what!?

Kein Fehlprojekt, die es sicherlich zu Hauf gab und gibt, sprach und spricht jemals dagegen, dass bei den erfolgreichen Projekten mit der Delivery von operativen Produkten

Alles, was irgendwann irgendwo passiert, gehört zum Plan.

Das ist so, und es ist nicht zu widerlegen, weil es dieser Projekt Management Methodologie inhaerent ist.

BTW, welchen Einfluß haben denn Rothschilds? Wiki meint z.B. "Wahlweise
sollen sie mit Hilfe der bereits durch die angeblich in Privatbesitz
befindlichen Federal-Reserve-Bank kontrollierten USA und deren
Weltleitwährung des Dollars, der Freimaurerei, der Bilderberger, des
Illuminatenordens, des Liberalismus, der UNO, der NATO, der „Hochfinanz“
und der „Medien“ die Geschicke der Welt kontrollieren oder zumindest
beeinflussen."

Absolute Beliebigkeit. Da sie ja Hauptverschwörer sind, sind sie auch
überall vielleicht drin, alles im Fluß. Was soll man darauf ernsthaft
entgegnen?

Ach ja, klein Fritzchen hat auf dem Jahrmarkt vom Verkaeufer einer Losbude ein Hauptlos gezogen und steht jetzt fasziniert vor der hoch wie breit gestapelten Gewinnauslage. [[euklid]]

...durch die angeblich in Privatbesitz befindlichen Federal-Reserve-Bank...

Damit hat Wikipedia bereits verspielt, weil das "angeblich" zumindest unterschwellig suggeriert, zumindest moeglicher Weise mit Tendenz zur Tatsaechlichkeit befaende sich das US FED doch nicht in Privatbesitz, was nachweislich unwahr ist.

Von absoluter Beliebigkeit kann genauso wenig die Rede sein, allerdings vermischt Wikipedia scharfe Munition mit Blindgaengern, das folgt jedoch stringent der Disinformation des "angeblichen" Privatbesitzes.

Deutschland usw.
Warum ist dann D zu einer der stärksten Wirtschaftsmächte
aufgestiegen, warum wurde ein zerbombtes D nicht "niedergehalten"? Wenn > > > nicht da, wann denn sonst?

Trenne nun mal das internationale/globale Finanznetz, in welchem u.a.
die Gewinne und Profits der Herrschaft nominell in Geldzahlen ausgewiesen
werden, vom internationalen/globalen Produktionsnetz, in welchem die
Massen der Sklaven zu Gange gehalten werden, dann wird Dir sicherlich
sofort die Einsicht plausibel, dass Gewinn und Profit im obenauf
plan ausgebreiteten Finanznetz
sowohl mit Krieg und Zerstoerung als
auch mit Frieden und Aufbau wie Ausbau im unterhalb plan ausgebreiteten
Produktionsnetz
zu erzielen sind.


Lass das mal den dottore hören: Finanz- & Produktionsnetz. Übrigens recht
marxistisch argumentiert.

Deine ueberzeugende Argumentationskraft ist schon fast nicht mehr zu ueberbieten.

Bedenke auch, dass die Produktivitaet voellig demotivierter Sklaven
auch unter Einsatz von Peitschen und Knueppeln erheblich niederer ist wie
die Produktivitaet solcher motivierter Sklaven, die sich ihres Status per
se ueberhaupt nicht bewusst sind!


Also, ich bin eigentlich recht gut motiviert, verdiene gut, mir gehts
prima. Was mich derzeit am meisten stört ist das miese Wetter.
Ich sehe mich als Bürger eines Landes, das etwas weniger Steuern erheben
könnte, dann ginge es mir noch besser. Ein Sklaventum ist mir tatsächlich
nicht bewußt, vielleicht, weils gar keins ist?

Du wie sehr viele andere auch verknuepfst ausschliesslich Deinen eigenen aktuellen materiellen Status mit den Inhalten von Begriffen wie Sklaventum, Demokratie usw., welche zum einen nicht auf Mikro- oder Makro-Ebene glaubwuerdig projizierbar sind, und zum anderen weitaus mehr als diese materiellen Dinge umfassen.

Im uebrigen, selbst im April 1945 hat es noch Leute im Dritten Deutschen Reich gegeben, die an den Endsieg glaubten und damit den Untergang als reine irreale Feindpropaganda abtaten oder ihn doch zumindest in Frage stellten.

Um Deinen unterlegenen Gegner dauerhaft zu beherrschen und zu
kontrollieren und dabei die hieraus erwachsenden Vorteile in zeitlicher
wie mengenumfaenglicher Hinsicht moeglichst optimal abzuschoepfen,
besiege und zerstoere ihn niemals so, dass er fuer alle Ewigkeiten voellig
demotiviert und demoralisiert jegliche Lust am Mitspielen verliert.
Taeusche deshalb Deinen unterlegenen Gegner so und lass ihn nebst
seinen zu verdauenden herben Verlusten auch gelegentlich in ausreichenden
Umfaengen gewinnen, sodass er sich ueber seinen wahren Status der
Unterlegenheit nicht im klaren ist und er stets die Hoffnung auf seinen
Statuswechsel im Hinblick auf seinen Endsieg hegt.


Wie gesagt, für mich eine absolute Beliebigkeit der herangezogenen
Argumente: gehts uns gut, werden wir getäuscht, gehts uns schlecht, werden
wir auch getäuscht.

Der jeweils aktuelle materielle Status hat doch nichts damit zu tun, ob eine Massen-Taeuschung oder keine Massen-Taeuschung vorliegt!

Genauso wenig hat der jeweils aktuelle materielle Status damit zu tun, ob Demokratie oder Diktatur oder Sklaverei oder schlechtes Wetter herrscht.

Ich muß mir dann auch keine Gedanken über Wirtschaftstheorie machen, weil:
eh alles geplant vom Überbau.

Zumindest eine Planwirtschaft, deren Existenz als Option Du ja hoffentlich nicht bestreitest, hat die alles umfassende Planung zum Ziel.

Aber selbst in einem sog. Nachtwaechterstaat sind wirtschaftliche Rahmenvorgaben die Regelpraxis.

& noch was: wenn einer ein so großes Rad drehen kann, dann frage ich mich,
warum schließt du dich dem nicht an, if you cant beat them, join them?

Viele fuehlen sich dazu erkoren, doch nur wenige sind dazu auserwaehlt...

Deine Frage soll doch hoffentlich nicht als verstecktes Argument fuer den Beweis der Inexistenz eines so grossen Rades herhalten, Du wuerdest Dich damit der Laecherlichkeit preisgeben, oder!?

Wenn Du mich anmailst, dann retourniere ich Dir die World Government Schemas der Rothschildgruppe von 2002 und 2005, Du kannst Dich dann selbst davon ueberzeugen, dass Wikipedia eine Menge disinformatives Geschreibsel anzeigt.

mfg
Jochen

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

antworten
 

Masterstrategie

Jochen, Dienstag, 01.01.2008, 14:48 (vor 6595 Tagen) @ Tassie Devil

Oh je, hab gerade ne ausführlich Antwort geschrieben, & dann Rechnerabsturz, sorry!

Deshalb kurz zusammengefasst:

Ich sehe keine weltweite Verschwörung, weil es keinen Beleg dafür gibt. Zu den Protokollen der Weisen von Zion hab ich schon was gesagt.
Das heißt nicht, dass es Personen oder Gruppen gibt, die so etwas vorhaben, aber die sind mE nicht relevant & bomben nur hier & da rum.

Für mich sind soziologische Prozesse bestimmend, diese zu analysieren sollte die Aufgabe sein.
Eine Mega-Verschwörung müßte all dies einkalkulieren, für mich eine absurde Vorstellung.
Wer hätte z.B. voraussehen können, welche Bedeutung der Islam gewonnen hat, geschweige denn, wie ihn miteinbeziehen? (Nein, bitte keine 9/11-Diskussion :-) )

Also, weiter streiten, schlage ich vor :-)

mfg
jochen

antworten
 

Jochen!!!! Das war aber schwach!

Mephistopheles, Dienstag, 01.01.2008, 12:10 (vor 6595 Tagen) @ Jochen


Also, ich bin eigentlich recht gut motiviert, verdiene gut, mir gehts
prima. Was mich derzeit am meisten stört ist das miese Wetter.
Ich sehe mich als Bürger eines Landes, das etwas weniger Steuern erheben
könnte, dann ginge es mir noch besser. Ein Sklaventum ist mir tatsächlich
nicht bewußt, vielleicht, weils gar keins ist?

mfg
Jochen

Du argumentierst doch sonst besser!

Genau das trifft auf Galilei auch zu, warum musste er auch durch das Fernrohr gucken und die Staturnmonde betrachten!
Wer mit dem Strom schwimmt bemerkt nicht dass es ständig bergab geht!

Versuch doch mal öffentlich, die Grunddogmata der Mainstream-Religion zu bezweifeln, dann wirst du es sehr schnell merken, wie das ist mit dem Gefängnis!
Wer damit zufrieden ist, im Gefängnishof ständig im Kreis zu rennen und niemals versucht über die Mauer zu klettern kommt sich auch nicht als Sklave vor; sondern meint zuguterletzt noch, die Mauern wären ja nur da zu seinem Schutz!

Gruß
Mephistopheles

antworten
 

Jochen!!!! Das war aber schwach!

Jochen, Dienstag, 01.01.2008, 14:54 (vor 6595 Tagen) @ Mephistopheles

Du argumentierst doch sonst besser!

Bin auch nicht immer in Form...

Versuch doch mal öffentlich, die Grunddogmata der Mainstream-Religion zu
bezweifeln, dann wirst du es sehr schnell merken, wie das ist mit dem
Gefängnis!

Du meinst damit die Holocaust-Leugnung? Es gibt so manchen, der diesen Paragraphen nicht richtig findet, in Spanien ist er wieder abgeschafft worden. Es ist also die Diskussion über dieses Gesetz möglich, vielleicht ändert sich das auch mal wieder in D, sag ich jetzt mal wertneutral.

Wer damit zufrieden ist, im Gefängnishof ständig im Kreis zu rennen und
niemals versucht über die Mauer zu klettern kommt sich auch nicht als
Sklave vor; sondern meint zuguterletzt noch, die Mauern wären ja nur da zu
seinem Schutz!

War auch ein zugegebenermassen schlechtes Argument, aber wie gesagt, selbst Ronaldinho trifft ab & an das Tor nicht :-)

mfg
Jochen

antworten
 

Deine Spuren im Sand...

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Sonntag, 30.12.2007, 18:21 (vor 6597 Tagen) @ Tempranillo

Hallo Tassie,

Hi Tempranillo,

(...)

Den Mauerbau am 13.08.1961 den "westlichen Freunden und Verbuendeten" in
die Schuhe zu schieben geht dann aber doch erheblich an der Realitaet
vorbei, der DDR liefen damals ganz einfach die Leistungstraeger in
Scharen davon, sie drohte von innen heraus infolge stetig zunehmender
wirtschaftlicher Schwaeche zu kollabieren, und der befuerchtete Kollaps
war zumindest der Hauptgrund fuer den damaligen Mauerbau.


Völlig einverstanden damit, ich würde nur einwenden, daß diese Betrachtung
die eigentlichen Ursachen der deutschen Teilung außer Acht läßt, die wir am
ehesten im Potsdamer Abkommen finden, und in der *Denke* eines Roosevelt,
Morgenthau und Churchill.

Das ist schon richtig, was Du da schreibst, es beruecksichtigt aber eben nicht die gesamten Umstaende der deutschen Teilung, bei der auch Stalin ein gewichtiges Woertchen mitzureden hatte, wenn wir diese Angelegenheit auf dem Perspektivniveau der soeben genannten staatsmafiosen Akteure betrachten.

Dass die Teilung Deutschlands ab 1945 ueber Jahrzehnte hinweg nichts anderes darstellte wie die Funktion der Abtrennung des ostpreussischen Koenigsbergs vom deutschen Reich ab 1919, letzteres koennte man auch als kleinen Testlauf mit ersterem dann spaeter als grossen Produktiv-Profitrahmen auffassen, dazu braucht man wohl keine Lupe.

Dass das ganze wiederum im Rahmen eines Jahrzehnte ueberspannenden Masterplans der CoL Rothschildgruppe aus dem Jahre 1904 ablief, das wird erst auf allerhoechstem Perspektivniveau deutlich sichtbar.

Walter Ulbricht hat doch nur erfüllt, wovon der Westen schon immer
träumte: Deutschland zerteilen, zerstückeln, ausbeuten, niederhalten ...
finaliter vernichten; läßt sich zurückverfolgen bis zum 30jährigen Krieg
und dem Westfälischen Frieden. Ich wüßte nicht, daß unsere Freunde und
Verbündeten davon je Abstand genommen hätten.

Diese Ansicht ist keinesfalls falsch, sie kommt der vollen objektiven Wahrheit sogar recht nahe.

Fuer mich steht es voellig ausser Zweifel, dass mit der Konstitution des 2. Deutschen Reiches im Jahre 1871 der damals weder erahnte noch absehbare Zeitrahmen begann, Deutschland im grossen Stil und Rahmen an die Kandare zu nehmen und mehrfach ueber den Tisch zu ziehen, dabei zog die CoL ab 1904 schon fast mustergueltig in hauptverantwortlicher Position zumindest die Hauptfaeden.

Tempranillo

--
Gruss!
TD

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antworten
 

BRD? ? Da war doch mal was ...

Vanitas @, Samstag, 29.12.2007, 11:27 (vor 6598 Tagen) @ Lex Mercatoria

Hi, Lex,

sehr schöne Auflistung zur gefühlten Halbwertszeit fremdbestimmter Staatskonstrukte und ihrem gedanklichen Aufgehen in Schall und Rauch,
aber die schönen alten Sachen, so mit Reich und Monarchie, haben schon
noch eine längere Verweilzeit im kollektiven Langzeitgedächtnis neben einem ad
ultimo verlängerbaren Verfallsdatum im Verbund mit den nötigen rel. unkomplizierten Auffrischaktionen ...

So werden die Männer zunächst einer psychologischen Untersuchung unterzogen und später nach Australien ausgewiesen, da dies wohl das Herkunftsland dieser seltsamen "Leute" war...<

Einen davon kenn' ich, glaube ich[[freude]], aber ob der anno 2020 noch 'ne Knarre halten kann, also ich weiß nicht so recht [[lach]] ...


Gruß Vanitas

antworten
 

BRD? ? Da war doch mal was ...

Mephistopheles, Samstag, 29.12.2007, 12:24 (vor 6598 Tagen) @ Vanitas

Einen davon kenn' ich, glaube ich[[freude]], aber ob der anno 2020 noch
'ne Knarre halten kann, also ich weiß nicht so recht [[lach]] ...

Oooch, sag das nicht, sondern hör dir lieber die Weihnachtsansprache unseres Bundespräsidenten an:
"Denn schauen Sie: in den vergangenen 100 Jahren ist die Lebenserwartung bei uns um 30 Jahre gestiegen. Die gewonnenen Jahre sind ein großes Geschenk. Aber ich glaube manchmal, wir gehen damit noch nicht achtsam genug um. Da werden immer noch Menschen aufs Altenteil geschoben, die viel können, die viel Erfahrung haben und auch noch viel Kraft."[[applaus]]
Was meinst du, was da aus tasmanischen Taschenteufeln noch alles werden kann!

Hi, Lex,

vielleicht waren auch das auch die falschen Fragen in der Umfrage?
Was glaubst du wohl, was rausgekommen wäre, wenn man nach Deutschlands bekanntestem Bundeskanzler gefragt hätte, dessen Geburtsland irgendwie unbekannt ist, aber wohl irgendwo zwischen München, der Hauptstadt der Bewegung und Sachsen und Brandenburg gelegen sein muß und der seinerzeit schon in weiser Voraussicht seiner Zeit weit voraus die Autobahn von Berlin nach Moskau geplant hatte.
Das Unternehmen ist aber irgendwo wegen dem russischen Winter im Sande verlaufen, weil es damals noch keine Klimaerwärmung gab und deswegen im Winter in Russland alles gefroren und man deswegen im Straßenbau nicht vorangekommen ist.

Gruß

Mephistopheles

antworten
 

Wen Du meinen?!? (-;

Vanitas @, Samstag, 29.12.2007, 13:13 (vor 6598 Tagen) @ Mephistopheles

Hi Mephistopheles,

also, wenn ich unseren Bundes-Hooorst richtig verstanden habe, hebt der auf rüstige Großpapas und Großmamas ab, die die kleinen Bälger ihrer eigenen Kinder dann miterziehen und sich beim Hausaufgabenanfertigen ähm -überwachen geistig fit halten sollen, aber mit Flinte und Schwert gegen die Staatsmafia sollen die sicher nicht antreten wollen und können, kraft Alter und Gebrechlichkeit natürlich.

'Forever Young' ist ja gut und schön, aber nur im abgesteckten Fitnessparcour in der Küche daheim oder bei Streck- und Dehnübungen im Volkshochschulkurs ...

Aber eins stimmt schon, tasmanische Tiger sind immer brandgefährlich, wenn die sich in was verbissen haben. [[zwinker]]

vielleicht waren auch das auch die falschen Fragen in der Umfrage?
Was glaubst du wohl, was rausgekommen wäre, wenn man nach Deutschlands
bekanntestem Bundeskanzler gefragt hätte, dessen Geburtsland irgendwie
unbekannt ist, aber wohl irgendwo zwischen München, der Hauptstadt der
Bewegung und Sachsen und Brandenburg gelegen sein muß und der seinerzeit
schon in weiser Voraussicht seiner Zeit weit voraus die Autobahn von
Berlin nach Moskau geplant hatte.
Das Unternehmen ist aber irgendwo wegen dem russischen Winter im Sande
verlaufen, weil es damals noch keine Klimaerwärmung gab und deswegen im
Winter in Russland alles gefroren und man deswegen im Straßenbau nicht
vorangekommen ist.

Gruß

Mephistopheles[/i]


Soll das ein Geschichtsrätsel sein? Oder gar eine literarische Schnellvariante der beliebten Kinderserie: Wer findet den Fehler?

Ein bekannter BUNDESkanzler, der eine Autobahn nach Moskau bauen wollte, der ist mir leider unbekannt, aber Moment mal, mein eingebautes nazometrisches Frühradar meldet sich gerade vehement und zeigt an, dass irgend was stinkendes Braunes an der Schuhsohle klebt ... [[hüpf]]

Hab' noch einen gefunden: Im russischen Winter im SANDE verlaufen, muss wohl heißen in Matsch und Schnee, ey, ich bin gut, gell? [[zwinker]]

Das besagte Land zwischen München und Sachsen, kleiner Augenblick bitte, *Diercke-Atlas wälz*, also da käme die Tschechei, räusper Tschechische Republik in Frage, aber klar doch, Bingo, das gehörte doch mal zum Habsburgerreich und das hatte seinen Stammsitz im schönen Wien/Österreich.

Boah, hab' ich jetzt alles rausbekommen und krieg' 'ne '1', auch wenn ich den Namen des bekannten Pfui-Bösewichts nicht sagen will? Büddde!!


Erfolgserlebnisse sind doch der Humus der Seele!


Gruß Vanitas

antworten
 

Also bestanden hast du auf jeden Fall

Mephistopheles, Samstag, 29.12.2007, 13:56 (vor 6598 Tagen) @ Vanitas

Soll das ein Geschichtsrätsel sein? Oder gar eine literarische
Schnellvariante der beliebten Kinderserie: Wer findet den Fehler?

Ein bekannter BUNDESkanzler, der eine Autobahn nach Moskau bauen wollte,
der ist mir leider unbekannt, aber Moment mal, mein eingebautes
nazometrisches Frühradar meldet sich gerade vehement und zeigt an, dass
irgend was stinkendes Braunes an der Schuhsohle klebt ... [[hüpf]]

Hab' noch einen gefunden: Im russischen Winter im SANDE verlaufen, muss
wohl heißen in Matsch und Schnee, ey, ich bin gut, gell? [[zwinker]]

Das besagte Land zwischen München und Sachsen, kleiner Augenblick bitte,
*Diercke-Atlas wälz*, also da käme die Tschechei, räusper Tschechische
Republik in Frage, aber klar doch, Bingo, das gehörte doch mal zum
Habsburgerreich und das hatte seinen Stammsitz im schönen
Wien/Österreich.

Boah, hab' ich jetzt alles rausbekommen und krieg' 'ne '1', auch wenn ich
den Namen des bekannten Pfui-Bösewichts nicht sagen will? Büddde!!


Erfolgserlebnisse sind doch der Humus der Seele!


Gruß Vanitas

Brav! Bestanden hast du auf jeden Fall!
Nur kleiner Flüchtigkeitsfehler ist dir unterlaufen, der Sand hätte dich hinweisen sollen.
Was bafelte doch unser Bundeserzengel im Frühjahr nach dem einmal und, wie es aussieht, wahrscheinlich auch einmalig ausgefallenen Winter im Radio von der Sahara, die zwar nicht bis nach Berlin, aber zumindest bis kurz vor München reichen würde mit der Klimaerwärmung im nächsten Jahrhundert.
Und die DschournalistIn treudoofbravverständnisinnigbesorgt Micro hinhaltend, man hats zwar nicht gesehen, aber gehört.
Ich hab gedacht, ich sitz aufm Ast und brech ab! [[rofl]]
Also bei den Sanddünen wirds wohl nix mit der BUNDESautobahn von Berlin nach Moskau.

Also, ich würd sagen, 13 Pkte. [[herz]]

Gruß
Mephistopheles

antworten
 

Punkten, punkten!!!

Vanitas @, Samstag, 29.12.2007, 14:50 (vor 6598 Tagen) @ Mephistopheles

Lieber Mephisto, ich muss leider nochmal nachfassen wegen der Punkte, aber eigentlich wollte ich ja 'ne '1' mit Stern und nicht diese neumodischen Abizeugnisprädikate 'Der Schüler XYZ hat 15 Punkte erzockt'![[zwinker]]

Du schriebst:

>Das Unternehmen ist aber irgendwo wegen dem russischen Winter im Sande verlaufen, weil es damals noch keine Klimaerwärmung gab ...<

Also wenn jetzt damit wirklich unser aller amtierender Bundeshosenanzug gemeint war mit der Sand-Anspielung, dann war die gedankliche Brücke zum russischen Winter von vor der Klimaerwärmung doch zu groß für mich. Ich hab da irgendwie Knobelbecher,Feldgrau und schweres Geschütz mit assoziiert gehabt.

Aber ein ganz neues AHA-Lichtlein ist mir aufgegangen: Jetzt weiß ich auch, aus welchem wahren Grund die in München unbedingt ihren 10-Minuten-Transrapid bauen müssen ... weil der nämlich als einzigstes Vehrkehrsmittel mit seinen langen Monorail-Stelzen dem meterhohen bayerischen Import-Sahara-Sand Paroli bieten kann! Und noch ein Punkt an mich! [[smile]]

Apropos, gibt es das von Dir angesprochene Merkel-Interview im Net anzusehen? Würde mich schon interessieren, ob das im Peinlichkeitsranking an die Türkei-Liebeserklärung unserer verhinderten Bundesentrüstungsministerin hinkommt oder gar noch übertrifft.

Also 14 Points müssen jetzt drin sein, sonst schmolle ich!!! [[motz]] [[herz]]


Gruß Vanitas


Brav! Bestanden hast du auf jeden Fall!
Nur kleiner Flüchtigkeitsfehler ist dir unterlaufen, der Sand hätte dich
hinweisen sollen.
Was bafelte doch unser Bundeserzengel im Frühjahr nach dem einmal und, wie
es aussieht, wahrscheinlich auch einmalig ausgefallenen Winter im Radio von
der Sahara, die zwar nicht bis nach Berlin, aber zumindest bis kurz vor
München reichen würde mit der Klimaerwärmung im nächsten Jahrhundert.
Und die DschournalistIn treudoofbravverständnisinnigbesorgt Micro
hinhaltend, man hats zwar nicht gesehen, aber gehört.
Ich hab gedacht, ich sitz aufm Ast und brech ab! [[rofl]]
Also bei den Sanddünen wirds wohl nix mit der BUNDESautobahn von Berlin
nach Moskau.

Also, ich würd sagen, 13 Pkte. [[herz]]

Gruß
Mephistopheles

antworten
 

OT: Muss wieder mal nachbessern ...

Vanitas @, Samstag, 29.12.2007, 14:02 (vor 6598 Tagen) @ Vanitas

Sollte latürnich heißen: Tasmanischer TEUFEL, denn der tasmanische TIGER ist ja schon längst ausgestorben, genauer seit 1936.

http://www.australien-australien.de/tasmanischer-tiger/

Und außerdem fehlte wieder der Ironie-Smilie am Posting-Schluss ...


Im Neuen Jahr wird alles besser!!


Gruß Vanitas

antworten
 

Geschichtswissen? Wozu ist das nützlich?

prinz_eisenherz, Samstag, 29.12.2007, 12:05 (vor 6598 Tagen) @ Lex Mercatoria

Halo,
Geschichtswissen ist Bildungswissen und kein Anwenderwissen. Und Bildungswissen, also Wissen welches keinem produktiven Zweck unterliegt hat zunehmend keine Bedeutung mehr, das ist in einer Wegwerfgesellschaft Wissen, welches auf den Müll gehört.
Und damit könnte man sogar noch leben, aber eine Wegwerfgesellschaft wirft eben nicht nur Bildungswissen und Tradition auf den Müll, sondern, wie die letzen Monate es in erschreckender Zahl gezeigt haben, es entledigen sich auf diese Art Mütter von ihren Kindern.

Aber manchmal ist es ganz nützlich etwas in die Ferne zu schweifen und ich schlage einen Test vor, die beiden nachfolgenden Meldungen kamen fast gleichzeitig gestern über die Onlinezeitungen, als Zeitgeschichte, über die Ticker und meine Frage ist, welche von den beiden Versionen wird wohl nach wenigen Monaten die sein, die Eingang in die Betrachtungen zur Zeitgeschichte findet? Bei der breiten Masse, bei Straßenbefragungen, nicht als konkretes Wissen, sondern als gefühlte Lesart? Ich weiß es.

bis denne
eisenherz

*****************************************************************

Pakistan nach dem Bhutto-Attentat
Al-Qaida feiert "ersten großen Sieg"

US-Behörden machen Al-Qaida-Vize Sawahiri für den Mord an der pakistanischen Oppositionellen Bhutto verantwortlich. Ist das Netzwerk zu großen Anschlägen noch in der Lage?

***********************************************************

PAKISTAN
Islamistenführer weist Verwicklung in Bhutto-Mord zurück

Die pakistanische Regierung glaubt den Drahtzieher des Attentats auf Benazir Bhutto ausgemacht zu haben. Doch der mutmaßliche Qaida-Anführer Mehsud weist jede Verantwortung für den Mord zurück. Auch die Partei der getöteten Oppositionsführerin hat Zweifel.

antworten
 

Handschriftenvergleich:

imperator, Samstag, 29.12.2007, 12:38 (vor 6598 Tagen) @ prinz_eisenherz

*****************************************************************

Pakistan nach dem Bhutto-Attentat
Al-Qaida feiert "ersten großen Sieg"

US-Behörden machen Al-Qaida-Vize Sawahiri für den Mord an der
pakistanischen Oppositionellen Bhutto verantwortlich. Ist das Netzwerk zu
großen Anschlägen noch in der Lage?

***********************************************************

PAKISTAN
Islamistenführer weist Verwicklung in Bhutto-Mord zurück

Die pakistanische Regierung glaubt den Drahtzieher des Attentats auf
Benazir Bhutto ausgemacht zu haben. Doch der mutmaßliche Qaida-Anführer
Mehsud weist jede Verantwortung für den Mord zurück
. Auch die Partei
der getöteten Oppositionsführerin hat Zweifel.

-------------

ich nehme mir dazu gerne mal einen "Handschriftenvergleich" her.

Bsp. 1: Kerstin Lorenz (wenige Tage vor Wahl in DD nach offizieller Lesart "verstorben")
Bsp. 2: Pim Fortuyn (wenige Tage vor Wahl Opfer eines Attentates)
Bsp. 3: Anna Lindh (wenige Tage vor der Wahl...)

und lege darauf die Schablone "cui bono".

Da kommt man i.d.R. schnell dahinter welche Version stimmt.

-------------

PS
Und "al kaida", wer oder was soll das eigentlich sein, wer kann die Existenz, in der Form wie durch TV, Bild, Spiegel beschrieben, eigentlich bezeugen?

Ich kenne keinen!

antworten
 

OT: Verständlichkeit

Mephistopheles, Samstag, 29.12.2007, 12:51 (vor 6598 Tagen) @ imperator

*****************************************************************


ich nehme mir dazu gerne mal einen "Handschriftenvergleich" her.

Bsp. 1: Kerstin Lorenz (wenige Tage vor Wahl in DD nach offizieller
Lesart "verstorben")
Bsp. 2: Pim Fortuyn (wenige Tage vor Wahl Opfer eines Attentates)
Bsp. 3: Anna Lindh (wenige Tage vor der Wahl...)

und lege darauf die Schablone "cui bono".

Da kommt man i.d.R. schnell dahinter welche Version stimmt.

-------------

Ein kleiner Link zur rechten Zeit und am rechten Ort, das schadet nie und nimmt Kummer und Sorgen fort!

Gruß
Mephistopheles

antworten
 

OT: Verständlichkeit - nicht so einfach!

imperator, Samstag, 29.12.2007, 13:06 (vor 6598 Tagen) @ Mephistopheles

Ein kleiner Link zur rechten Zeit und am rechten Ort, das schadet nie und
nimmt Kummer und Sorgen fort!

Gruß
Mephistopheles

Sorry, der Link fuehrt zuallererst mal direkt ins eigene Hirn [[zwinker]]

wem nuetzte 1.? wem nuetzte 2.? wem nuetzte 3.?

oder anders:
Liste machen, aufschreiben wen man alles meint zu kennen, und die alle abstreichen, denen das sicherlich nichts nutzte - schauen wer uebrig bleibt!
[[top]]

Freilich kann dabei auch mal ein "falschpositives" Ergebnis auftauchen - wie im richtigen Leben, quasi.

Wer war mit der Pakistanischen Regierung zufrieden und wer nicht. Wessen Kind war diese "Oppositionsfuehrerin".

Wie gut war deren Wahlprognose?
Nehmen wir mal 5% an - na dann kann man mit einet toten Oppositionsfuehrerin sicherlich mehr punkten als mit einer Lebenden - oder?
Waere m.E. oberflaechlich gesehen damit eine Parallele zu Anna Lindh.

Nehmen wir noch die erkennbar voellig gegenteiligen "Geldgeber" von Lorenz und Fortuyn und auch da schliesst sich der Kreis.

Ein Depp aka Oswald (Kennedy) oder van der Lubbe (Reichstag) laesst sich ueberall auftreiben - das ist die von allen einfachste Uebung.

antworten
 

OT: Nicht so kompliziert

Mephistopheles, Samstag, 29.12.2007, 13:31 (vor 6598 Tagen) @ imperator

Ein kleiner Link zur rechten Zeit und am rechten Ort, das schadet nie

und

nimmt Kummer und Sorgen fort!

Gruß
Mephistopheles


Sorry, der Link fuehrt zuallererst mal direkt ins eigene Hirn [[zwinker]]

wem nuetzte 1.? wem nuetzte 2.? wem nuetzte 3.?

Machs doch nicht so kompliziert!
Ich meinte nur, ich kenn weder 1 noch 3 und wollte ungern dumm sterben und habe inbrünstig gehofft, du erlöst mich vor diesem schrecklichen Schicksal.

Zu Pim Fortuyn, der sagt mir was, dass nutzte vor allem den GUTmenschen, die er sonst bei den Wahlen zu Paaren getrieben hätte vor allem, weil das beliebte Spielchen mit der Nationalsozialistischen Ecke als bekannter Libertärer nicht funktionieren wollte.
Aber haben sie deswegen das Attentat bestellt?
Das erinnert mich an PearlHarbor.
Genutzt hat es und nutzen konnte es und gelegen kam es (und verhindert hat er es nicht, obwohl es durch eine einfache Warnung zu verhindern gewesen wäre) vor allem Rooosevelt, aber hat er das deswegen bestellt?
Das haben m.W. bis jetzt noch nicht einmal die abgebrühtesten VT-Theoretiker behauptet.
Ebenso Fortuyn. Alle GUTmenschen müssen feuchte Slips bekommen haben vor klammheimlicher Freude, aber haben sie es deswegen bestellt?

Und jetzt weiter zu Kennedy, 9/11, Bhutto: Was folgt daraus?

Ich halt mich lieber an Giancomo Macciavelli, der sinngemäß meint, man kann nicht alle günstigen Gelegenheiten erschaffen, man müsse sie aber ohne zu zögern nutzen, wenn sie sich anbieten.

Gruß
Mephistopheles

antworten
 

Bestellschein fuer Pearl Harbour

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Sonntag, 30.12.2007, 02:23 (vor 6598 Tagen) @ Mephistopheles

Aber haben sie deswegen das Attentat bestellt?
Das erinnert mich an PearlHarbor.
Genutzt hat es und nutzen konnte es und gelegen kam es (und verhindert hat
er es nicht, obwohl es durch eine einfache Warnung zu verhindern gewesen
wäre) vor allem Rooosevelt, aber hat er das deswegen bestellt?
Das haben m.W. bis jetzt noch nicht einmal die abgebrühtesten
VT-Theoretiker behauptet.

Hmmm, Meph, es wird von den Amis nach wie vor als ein sorgsam gehuetetes, suesses, kleines Geheimnis gehandelt, dass Roosevelt so gut wie das erforderliche Bestellformular fuer Pearl Harbour ausfuellte und abschickte.

Frage mich bitte jetzt nicht nach den Details, aber im Zeitraum Okober und November 1941 gingen die Amis bei einigen ihrer Attacken im Pazifik gegen die Japaner derart ruede und provokatorisch vor, dass diese, um wenigstens halbwegs ihre Glaubhaftigkeit und ihr Gesicht zu bewahren, gar nicht mehr anders konnten, als eine gepfefferte Konterattacke gegen die Amis zu fahren.

Auch meine ich, bin mir aber dessen jetzt nicht voellig sicher, dass die Amis in der 2. Haelfte des November 1941 den Japanern ueber die Geheimdienste die glaubhafte Version einer ueberraschenden Landungsoperation auf der noerdlichsten japanischen Insel, Kiuschu oder Hokkaido? auf Mitte Dezember 1941 angesetzt, zukommen liessen.

Pearl Harbour war fuer die Japaner wie beim Schach eine Zwangszugabfolge, Roosevelt hatte die Ami-Figuren auf dem Brett im Verlauf des Oktober und November 1941 entsprechend aufgestellt, no way out fuer die Japsen.

Und wenn wir schon dabei sind, die beiden A-Bomben auf Hiroshima und Nagasaki fielen im August 1945 allein deshalb, um Stalin unmittelbar zunaechst davon abzuhalten, seine bereits fix und fertig vorbereitete Invasion Japans, die bereits auf dem Festland vor Japan angelaufen war, weiterlaufen zu lassen sondern sie umgehend zu stoppen, weil die Amis befuerchteten, dass das japanische Raubgold i.H.v. Tausenden von Tonnen, das sie selbst dringend aus Liquiditaetsgruenden brauchten (so ein Krieg ist halt sehr teuer), Stalin bei dieser Invasion Japans in die Haende fallen koennte.

Gruß
Mephistopheles

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

antworten
 

Bestellschein fuer Pearl Harbour

Tempranillo, Sonntag, 30.12.2007, 03:13 (vor 6598 Tagen) @ Tassie Devil

Hallo Tassie,

Hmmm, Meph, es wird von den Amis nach wie vor als ein sorgsam gehuetetes,
suesses, kleines Geheimnis gehandelt, dass Roosevelt so gut wie das
erforderliche Bestellformular fuer Pearl Harbour ausfuellte und
abschickte.

So ist es! Das Bestellformular wurde den Japanern in Form eines US-Ölboykotts zugeschickt. Im Stil seiner gegen Japan, Deutschland und Italien gerichteten Quarantänepolitik wollte Roosevelt die Japaner derart in die Enge treiben, daß sie faktisch gezwungen waren, zum Gegenangriff überzugehen.

Was hätten die Japaner tun sollen, wenn sie in höchster Gefahr sind, vom Ölnachschub abgeschnitten zu werden, und zugleich in der Mandschurei Krieg führen?

Roosevelt hat sie, wie auch Deutschland, vor die Alternative gestellt, entweder winselnd und ohne Kampf zu kapitulieren, oder den aufgezwungenen Krieg anzunehmen.

Über die Vorbereitungen der Japaner zum Angriff auf Pearl Harbor ist Roosevelt jederzeit bestens im Bilde gewesen, drum hat er vorher noch schnell die neuen und leistungsfähigen Schiffe in Sicherheit bringen lassen, und den Japanern größenteil alte Kähne auf dem Silbertablett präsentiert - und als Kirsche obendrauf ca. 3.500 tote amerikanische Soldaten.

Tempranillo

antworten
 

Bestellschein fuer Pearl Harbour

apoll, Sonntag, 30.12.2007, 03:17 (vor 6598 Tagen) @ Tempranillo

Hi, der Rosenfedl war eine Marionette in den Händen derer von Frankfurter/Weis/Baruch. Die Zionisten hatten das Sagen. Nebenbei haßte dieser Rosenfeld die Deutschen, wohl aufgrund seiner eigenen Unzulänglichkeit. Apoll

antworten
 

Bestellschein fuer Pearl Harbour

Sorrento @, Sonntag, 30.12.2007, 04:58 (vor 6598 Tagen) @ Tempranillo

Hallo Tassie,

Hmmm, Meph, es wird von den Amis nach wie vor als ein sorgsam

gehuetetes,

suesses, kleines Geheimnis gehandelt, dass Roosevelt so gut wie das
erforderliche Bestellformular fuer Pearl Harbour ausfuellte und
abschickte.


So ist es! Das Bestellformular wurde den Japanern in Form eines
US-Ölboykotts zugeschickt. Im Stil seiner gegen Japan, Deutschland und
Italien gerichteten Quarantänepolitik wollte Roosevelt die Japaner derart
in die Enge treiben, daß sie faktisch gezwungen waren, zum Gegenangriff
überzugehen.

Was hätten die Japaner tun sollen, wenn sie in höchster Gefahr sind, vom
Ölnachschub abgeschnitten zu werden, und zugleich in der Mandschurei Krieg
führen?


Das war aber bereits mehr als ein Jahr vor dem Angriff auf P.H., nämlich im September 1940, daß FDR den Ölboykott (übrigens auch Stahl!) gegen Japan verhängte

http://www.onwar.com/articles/0001.htm


Großbritannien und Niederländisch-Indien schlossen sich dem an, so verlor Japan 75 % seines Außenhandels und 90 % seiner Öl-Importe.


Und die USA verfügten damals noch über beinahe 2/3 der gloalen Ölförderung!

Gruß,
Sorrento

antworten
 

es gibt keinen Zufall - auch wenns den Anschein hat

imperator, Sonntag, 30.12.2007, 17:26 (vor 6597 Tagen) @ Mephistopheles

Machs doch nicht so kompliziert!
Ich meinte nur, ich kenn weder 1 noch 3 und wollte ungern dumm sterben und
habe inbrünstig gehofft, du erlöst mich vor diesem schrecklichen
Schicksal.


Kerstin Lorenz:
http://www.npd.de/index.php?sek=0&pfad_id=7&cmsint_id=1&detail=154


Anna Lindh:
http://www.wahrheitssuche.org/lindh.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Lindh

Und jetzt weiter zu Kennedy, 9/11, Bhutto: Was folgt daraus?


dass es schwer faellt irgendetwas zu finden was als Zufall im naeheren oder weiteren Sinne bezeichnet werden kann.

Mit der Frage cui bono, bzw der sich nach einiger Zeit daraus ergebenden ANtwort daraus legt sich der Kreis derer die davon partizipieren die Faehrte direkt zu sich.


Anderes Thema - passt aber irgendwie schon dazu:
Irgendwo war ich Zuhoerer, als sich zwei Leute ueber die ihrer Meinung nach besten Geheimdienste der Welt unterhielten.

Sie waren obwohl sie sonst augenscheinlich nicht immer der gleichen Meinung waren sich schnell einig welcher gegenwaertige Geheimdienste das denn sei.

Nur frage ich mich, die Tageszeitung danebenlegend, woran war das fuer diese zwei denn in Eintracht zu erkennen - wo doch ueber "dessen" Erfolge (aber auch die der anderen) nichts aber auch garnichts in der Zeitung steht!? also ein gemessener "Erfolg" aus einem Pool von nicht genannten Nachrichten!?

antworten
 

Wissen ist Macht, nix wissen macht auch nix

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Sonntag, 30.12.2007, 03:52 (vor 6598 Tagen) @ prinz_eisenherz

Halo,
Geschichtswissen ist Bildungswissen und kein Anwenderwissen. Und
Bildungswissen, also Wissen welches keinem produktiven Zweck unterliegt
hat zunehmend keine Bedeutung mehr, das ist in einer Wegwerfgesellschaft
Wissen, welches auf den Müll gehört.
Und damit könnte man sogar noch leben, aber eine Wegwerfgesellschaft wirft
eben nicht nur Bildungswissen und Tradition auf den Müll,...

Hmmm, Prinz, jetzt mal ganz ohne Flachs und in vollem Ernst:

Bist Du tatsaechlich der Ansicht, dass Geschichtswissen als "Bildungswissen" keinerlei produktiven Anwenderhintergrund hat und man auch ohne dieses "Bildungswissen" etwas mehr oder weniger gut leben koennte?

Koenntest Du Dir vorstellen, auch im Hinblick auf dieses angeblich unproduktive "Bildungswissen" tatsaechlich wiederum einem gigantischen Taeuschungsmanoever, einer dieser zuweilen unglaublich raffiniert ausgelegten 68-er Leimruten die Zweige hochgekrochen zu sein?

Wie gesagt, kein Spass, mein voller Ernst!

bis denne
eisenherz

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

antworten
 

Wissen ist Macht, nix wissen macht auch nix. Was können wir wissen?

prinz_eisenherz, Sonntag, 30.12.2007, 06:22 (vor 6598 Tagen) @ Tassie Devil

Guten Tag Tassie Devil

## Bist Du tatsaechlich der Ansicht, dass Geschichtswissen als "Bildungswissen" keinerlei produktiven Anwenderhintergrund hat und man auch ohne dieses "Bildungswissen" etwas mehr oder weniger gut leben koennte? ##

Die Unterteilung von mir, Bildungswissen und Anwenderwissen ist eine Form des Schubladendenkens. Das stimmt. Aber um große Muster, gesellschaftliche Zeiterscheinungen besser verstehen zu können, kommt man um ein solches Denken in Kategorien nicht herum. Die Betrachtungen solcher Art sind immer Sichtweisen auf Erscheinungen, die nach dem Prinzip der „Großen Zahlen“ versuchen Veränderungen zu erfassen. Einzelansichten und singuläre Ausreißer sind immer dabei, gehen aber in der Großen Zahl unter. Und an diesem Prinzip gemessen, habe ich meine Unterscheidungen getroffen.

Ab hier erinnere ich mich, an meine intensiven Such- und Lesestunden beim Tasten in den Schriften der älteren und neueren, meist deutschen Philosophen, im besten Mannesalter. Viele von denen habe ich nicht verstanden und grübele über einen solchen Begriff wie das SEIN immer noch, was die mir damit eigentlich sagen wollen. Den einzigen von den ollen Haudegen, den ich wie im Vorübergehen gelesen und mich sofort einfühlen konnte war der Friedrich Nietzsche, seine Genealogie der Moral. Davon abgeleitet habe ich mir die handelnden Subjekte vorgenommen und bin zu dem Schluss gelangt, beinahe alle Menschen sind traurige Endprodukte einer Abrichtungs- und Unterdrückungsmaschine.

Schon gut, ich komme zum Geschichtswissen zurück. Die ebenso immer wieder gestellte Frage der Starkdenker war und ist: Was können wir Menschen wissen? Natürlich in dem Sinne gemeint, möglichst die Wahrheit zu wissen. Geschafft, ich bin beim Geschichtswissen wieder angelangt. Was können wir von der Geschichte wissen, die Wahrheit der Geschichte, eine Geschichte der Vergangenheit?

Wir beide stellen uns mal die heutige Situation vor, was ist dabei Geschichtswissen und was ist Propagandawissen? Wir sehen uns die jüngste Vergangenheit an, wir nehmen als Beispiel Großereigneissee wie den Vietnamkrieg, den 11. September und vieles andere. Was steht dazu in fast allen Büchern, auf allen DVD, die als Nachschlagewerke daherkommen? Steht dort die Wahrheit? Steht dort der wahre Grund für die Aggressionen? Dort steht die Geschichtsschreibung und somit das Geschichtswissen der herrschen Elite.

Ich könnte mir die Mühe machen und die bekannten Lexika von Microsoft, Encarta, zu Millionen Exemplare über die Erde verbreitet, dort nachzuschlagen zu den Absichten des augenblicklichen Imperiums. Steht dort Wissen oder steht dort Propaganda?

Jetzt machen wir beide einen gewaltigen Sprung, aber bleiben trotzdem auf der Stelle. Die Geschichtsbücher zum römischen Imperium, die noch erhalten sind, steht dort etwas über tatsächlichen Beweggründe der Aggressionen mit allen ihren schlimmen Folgen für ganze Kulturen, Religionen, für viele Menschen, die dabei ermordet wurden, von den römischen Söldner? Steht dort etwas was dieses Imperium in Richtung Norden wirklich angetrieben hat, bis nach England., um dort die Kelten auszurotten. Steht das so in deren Schriften?
Steht da etwas von einem König Herodes, der alle Neugeborenen hat töten lassen, um sich einer fiktiven Gefahr eines möglichen Widersachers schon im Keim zu entledigen. Gräuelpropaganda? Was schreibt die römische Geschichte zu diesem König? Warum war der eigentlich König, wo er doch nur en ferngesteuerter Stadthalter des römischen Imperiums war? Und was stimmt den nun, die Überlieferung aus der Bibel oder die Geschichtsschreibung der Römer? Was haben die Römer dort unten im Orient zu suchen gehabt? Steht bei den Römern etwas in ihren Geschichtsbüchern wie viel an Blutvergießen sie in ihrem Ausbreitungsdrang überall angerichtet haben, um dort im Orient für sie wichtige Handelsstraßen und Rohstoffquellen zu besetzten, auszubeuten und zu kontrollieren? Steht das in der offiziellen Version zu dem Angriffskrieg der USA gegen den Irak? Das steht dort nicht und wird dort auch nicht stehen, solange diese Imperium die Geschichtsschreibung zu ihren Vorteil beherrscht, mit Büchern, mit Filmen, mit sonstigen elektronischen Datenträgern, die über die gesamte Welt verbreitet und verschenkt werden. Wie bei Rauschgifthändlern, die ihre Kunden mit einer Probeportion anfüttern und abhängig machen.

Ein letzter Schritt, noch weiter zurück und trotzdem genau vor unseren Augen, glaubst du tatsächlich, das die ägyptische Geschichtsschreibung, die in den Königsgräbern als Inschriften, die auf Papyrusrollen aufbewahrt wurden, das die uns die hoch aufgeladene Aggressionsgeschichte dieses Imperiums aufzeigen? Das leisten diese Zeichen aus dieser Zeit nicht. Es war und ist zu allen Epochen immer das Gleiche, Geschichte, Geschichtswissen, die Geschichtsschreibung wird gemacht und nicht die Wahrheit geschrieben.

Ich mache hier zu meinen Betrachtungen zum Geschichtswissen Schluss und zitiere hoffentlich einigermaßen richtig einen anderen Philosophen, zu seinen Betrachtungen wie Wahrheit gemacht wird, bei den christlichen Verhören:
Mit verbalen und physischen Zwang erpressen sie die Wahrheit aus dem Subjekt. Wahrheit ist der Name für die allgemein gültige, (...) durch die sich das Subjekt wesentlich über sich selbst verständigt. Sie hat mehr Ähnlichkeit mit einer Zwangsjacke, als mit einer befreienden Einsicht.

Und mein Lieblingsphilosoph noch kurz dazu, Gegensatz zu den bekannten deutschen Idealisten, deren Einfluss ich als ein Unglück für die deutsche Kultur betrachte. Die unermüdliche Suche von denen nach den Regeln, nach denen Geschichte funktioniert. Was für ein Vergeudung. Nietzsche hat sich davon befreit und sich bei der Geschichte an dem Evolutionsmodell von Darwin angelehnt. Geschichte wird nicht von einem normativen, rationalen Zweck angetrieben, sondern folgt rein mechanisch dem Gesetz von der natürlichen Auslese. Man kann es auch Pragmatismus nennen. Damit wären wir Deutsche besser gefahren.

bis denne
eisenherz

antworten
 

Troestliches

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Donnerstag, 03.01.2008, 07:44 (vor 6593 Tagen) @ prinz_eisenherz

Wissen ist Macht, nix wissen macht auch nix. Was können wir wissen?

Guten Tag Tassie Devil

## Bist Du tatsaechlich der Ansicht, dass Geschichtswissen als
"Bildungswissen" keinerlei produktiven Anwenderhintergrund hat und man
auch ohne dieses "Bildungswissen" etwas mehr oder weniger gut leben
koennte? ##

Die Unterteilung von mir, Bildungswissen und Anwenderwissen ist eine Form
des Schubladendenkens. Das stimmt. Aber um große Muster, gesellschaftliche
Zeiterscheinungen besser verstehen zu können, kommt man um ein solches
Denken in Kategorien nicht herum. Die Betrachtungen solcher Art sind immer
Sichtweisen auf Erscheinungen, die nach dem Prinzip der „Großen Zahlen“
versuchen Veränderungen zu erfassen. Einzelansichten und singuläre
Ausreißer sind immer dabei, gehen aber in der Großen Zahl unter. Und an
diesem Prinzip gemessen, habe ich meine Unterscheidungen getroffen.

Hallo Prinz,

Du kennst ja mein Faible aufgrund meiner Profession fuer das Verarbeiten und Kommunizieren von Daten und Informationen, ich habe hier im Forum gelegentlich schon Teile meiner reichhaltigen Menuekarte aufgezeigt, aber auch das ist wahrscheinlich nicht voellig unbemerkt an Dir vorbei gezogen.

Wenden wir uns nun mit solcherart Perspektive Deinen beiden Schubladen des Bildungswissens und des Anwenderwissens zu und packen sie beide mal in getrennte DMSse rein.

Ein DMS ist ein Dokument Management System, und es hat in aller Regel zur Aufgabe, gegebene Sachverhalte und getroffene Entscheidungen zum Zeitpunkt einer einstigen Gegenwart nunmehr in den jeweiligen konsekutiven Gegenwaertlichkeiten mit solcherart Grundlagen aus der Vergangenheit aufwartend dienlich zu sein.

Es stoesst nun sicherlich sofort auf Deine verstehende Einsicht, dass jedes menschliche Individuum, und sei es noch so jung oder alt, auf sein ihm eigenes "Onboard-"DMS zurueckgreifen kann, welches im Babyalter noch recht leer ist, sich im Ablauf der Zeit mit staendig zunehmender Alterung des menschlichen Individuums jedoch individuell massgraedlich fuellt, sodass zum spaeteren Todeszeitpunkt des menschlichen Indivuums der individuell hoechste Fuellungsgrad dieses "Onboard-"DMS erreicht ist, Krankheiten und Gebrechlichkeiten dabei einmal aussen vorgelassen.

Im Falle dieses human-individuellen "Onboard-"DMS spricht man auch von Kenntnissen, Fertigkeiten, Wissen, Erfahrungen und auch Expertisen, wenn qualitativer wie quantitativer Bezug auf dessen inhaltlich individuellen Fuellungsgrad genommen wird.

Wiederum stoesst meine nachfolgenden Feststellung wohl sofort auf Deine verstehende Einsicht, dass DMSse technischer Ausfuehrung, also mechanisch und/oder elektronische Technik-Konstrukte, als ergaenzende Werkzeuge des human-individuellen "Onboard-"DMS ihren Dienst bei gleicher Aufgabenstellung bereits seit laengerer Zeit versehen.

Auch wenn vermutlich niemals praktiziert, so koennte doch das Fuellen eines human-individuellen "Onboard-"DMS nur und ausschliesslich mit dem Wissen und den Fertigkeiten des vollen Zugriffs auf technische DMSse und der korrekten Interpretation der Inhalte derselben voellig dazu ausreichen, sich aller jeweils zur Verfuegung stehenden DMSse als zweckdienliche Werkzeuge bei der Loesung beliebiger Aufgaben zu bedienen.

Packen wir nunmal Deine beiden verschubladeten Wissensgebiete des Bildungswissens, als eine Untermenge darin das entsprechende Geschichtswissen, und des Anwenderwissens in jeweils ein eigenes technisches DMS, welche beide das jeweils primaere human-individuelle "Onboard-"DMS ergaenzen, und fahren dergestalt ausgeruestet in diesem Beitrag fort.

Ab hier erinnere ich mich, an meine intensiven Such- und Lesestunden beim
Tasten in den Schriften der älteren und neueren, meist deutschen
Philosophen, im besten Mannesalter. Viele von denen habe ich nicht
verstanden und grübele über einen solchen Begriff wie das SEIN immer noch,
was die mir damit eigentlich sagen wollen.

Ein toller Begriff, dieses SEIN, welcher sich, und ich entnehme das dem philosophischen Kontext, stark vermutlich auf das menschliche Sein fokussierend konzentriert.

Was ist das nun, dieses menschliche Sein der Herren Philosophen zumindest des oefteren im besten deutschen Mannesalter?

Koennte es sein, dass diese Herrschaften das menschliche Sein als Abstraktum eines zu jedem Zeitpunkt voll umfaenglich beladenen Individual-Containers begreifen, auf welchem jedes menschliche Indivuum Zeit seines Lebens dauerhaft steht?

Und werfen wir einen Blick in einen beladenen Individual-Container, so sehen wir darin die individuell staendig zunehmende Vergangenheit, die individuell stetige Gegenwart, und die individuell staendig abnehmende Zukunft.

WIR, also das menschliche Individuum als Einzelexemplar und zusammengefasst in der Gruppe, leben staendig in der Gegenwart, kommen staendig aus der individuell zunehmenden Vergangenheit, und gehen staendig in die individuell abnehmende Zukunft.

Was ist es nun, das den Inhalt des Individual-Containers des menschlichen Seins, bestehend aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, staendig ineinander fliessend untrennbar miteinander verbindet?

Na, kommst Du drauf, Prinz, was das ist?

{b}Es sind die staendig in der Gegenwart von jedem menschlichen Individuum zu treffenden Entscheidungen, die diese Verbundenheit bewirken![/b}

Eine Entscheidungsfindung mit abfolgendem Entscheidungstreffen, welches stets nur in der Gegenwart stattfindet, nimmt unabwendbar stets Einfluss auf die danach abfolgende Zukunft.

Eine fehlerhafte Entscheidungsfindung mit abfolgendem Entscheidungstreffen in der Gegenwart nimmt unabwendbar stets Einfluss auf die danach abfolgende Zukunft, welche auf Wegen mit mehr oder weniger
unerwuenschten Erscheinungen und Resultaten verlaeuft.

Eine richtige Entscheidungsfindung mit abfolgendem Entscheidungstreffen in der Gegenwart nimmt unabwendbar stets Einfluss auf die danach abfolgende Zukunft, welche auf Wegen mit etwas mehr oder weniger erwuenschten Erscheinungen und Resultaten verlaeuft.

Was beeinflusst nun generell eine Entscheidungsfindung, einmal unbesehen der Richtigkeit oder Fehlerhaftigkeit des abfolgenden Entscheidungstreffens?

Es sind die gegebenen Sachverhalte in der Gegenwart, diese erwuchsen aus gegebenen Sachverhalten und getroffenen Entscheidungen zu den Zeitpunkten einstiger Gegenwaertlichkeiten, also zu Zeitpunkten in der Vergangenheit.

Was beeinflusst nun eine Entscheidungsfindung, die zum richtigen Entscheidungstreffen fuehrt?

Es sind die gegebenen Sachverhalte der Gegenwart, die zusammen mit saemtlichen Sachverhalten und getroffenen Entscheidungen der Vergangenheit in
unseren obigen DMSsen schlummern, naemlich dem human-individuellen "Onboard-"DMS und den beiden technischen DMSsen des Bildungswissens und des Anwenderwissens, wobei die unverfaelschten und unmanipulierten Inhalte ALLER DMSse als unabdingbare Vorraussetzung dafuer herhalten muessen, verlaessliche Entscheidungsfindung mit richtigem Entscheidungstreffen ueberhaupt betreiben zu koennen.

Jede Manipulation und Verfaelschung eines DMS bis zum Abschalten eines technischen DMS fuehrt unweigerlich und mit vollstaendiger Sicherheit zu unzuverlaessiger bis chaotischer Entscheidungsfindung mit einem im Hinblick auf die Zukunft nicht einschaetz- und bewertbaren Entscheidungstreffen.

Wann auch immer, eine Manipulation und Verfaelschung eines DMS wird frueher oder spaeter zumindest entdeckt und des oefteren auch vollstaendig aufgedeckt, weil die Inhalte der Vergangenheit des DMS inkompatibel mit den Sachverhalten der Gegenwart sind![/b}

Die Konsequenzen aus einem DMS mit Bildungswissen Untersektion Geschichte, dessen Inhalte manipuliert und verfaelscht sind oder sein koennen, fuehrst Du uns ab dem uebernaechsten Absatz wie folgt vor Augen:

[quote]Den einzigen von den ollen
Haudegen, den ich wie im Vorübergehen gelesen und mich sofort einfühlen
konnte war der Friedrich Nietzsche, seine Genealogie der Moral. Davon
abgeleitet habe ich mir die handelnden Subjekte vorgenommen und bin zu dem
Schluss gelangt, beinahe alle Menschen sind traurige Endprodukte einer
Abrichtungs- und Unterdrückungsmaschine.

Schon gut, ich komme zum Geschichtswissen zurück. Die ebenso immer wieder
gestellte Frage der Starkdenker war und ist: Was können wir Menschen
wissen? Natürlich in dem Sinne gemeint, möglichst die Wahrheit zu wissen.
Geschafft, ich bin beim Geschichtswissen wieder angelangt. Was können wir
von der Geschichte wissen, die Wahrheit der Geschichte, eine Geschichte
der Vergangenheit?

Wir beide stellen uns mal die heutige Situation vor, was ist dabei
Geschichtswissen und was ist Propagandawissen? Wir sehen uns die jüngste
Vergangenheit an, wir nehmen als Beispiel Großereigneissee wie den
Vietnamkrieg, den 11. September und vieles andere. Was steht dazu in fast
allen Büchern, auf allen DVD, die als Nachschlagewerke daherkommen? Steht
dort die Wahrheit? Steht dort der wahre Grund für die Aggressionen? Dort
steht die Geschichtsschreibung und somit das Geschichtswissen der
herrschen Elite.

Ich könnte mir die Mühe machen und die bekannten Lexika von Microsoft,
Encarta, zu Millionen Exemplare über die Erde verbreitet, dort
nachzuschlagen zu den Absichten des augenblicklichen Imperiums. Steht dort
Wissen oder steht dort Propaganda?

Jetzt machen wir beide einen gewaltigen Sprung, aber bleiben trotzdem auf
der Stelle. Die Geschichtsbücher zum römischen Imperium, die noch erhalten
sind, steht dort etwas über tatsächlichen Beweggründe der Aggressionen mit
allen ihren schlimmen Folgen für ganze Kulturen, Religionen, für viele
Menschen, die dabei ermordet wurden, von den römischen Söldner? Steht dort
etwas was dieses Imperium in Richtung Norden wirklich angetrieben hat, bis
nach England., um dort die Kelten auszurotten. Steht das so in deren
Schriften?
Steht da etwas von einem König Herodes, der alle Neugeborenen hat töten
lassen, um sich einer fiktiven Gefahr eines möglichen Widersachers schon
im Keim zu entledigen. Gräuelpropaganda? Was schreibt die römische
Geschichte zu diesem König? Warum war der eigentlich König, wo er doch nur
en ferngesteuerter Stadthalter des römischen Imperiums war? Und was stimmt
den nun, die Überlieferung aus der Bibel oder die Geschichtsschreibung der
Römer? Was haben die Römer dort unten im Orient zu suchen gehabt? Steht bei
den Römern etwas in ihren Geschichtsbüchern wie viel an Blutvergießen sie
in ihrem Ausbreitungsdrang überall angerichtet haben, um dort im Orient
für sie wichtige Handelsstraßen und Rohstoffquellen zu besetzten,
auszubeuten und zu kontrollieren? Steht das in der offiziellen Version zu
dem Angriffskrieg der USA gegen den Irak? Das steht dort nicht und wird
dort auch nicht stehen, solange diese Imperium die Geschichtsschreibung zu
ihren Vorteil beherrscht, mit Büchern, mit Filmen, mit sonstigen
elektronischen Datenträgern, die über die gesamte Welt verbreitet und
verschenkt werden. Wie bei Rauschgifthändlern, die ihre Kunden mit einer
Probeportion anfüttern und abhängig machen.

Ein letzter Schritt, noch weiter zurück und trotzdem genau vor unseren
Augen, glaubst du tatsächlich, das die ägyptische Geschichtsschreibung,
die in den Königsgräbern als Inschriften, die auf Papyrusrollen aufbewahrt
wurden, das die uns die hoch aufgeladene Aggressionsgeschichte dieses
Imperiums aufzeigen? Das leisten diese Zeichen aus dieser Zeit nicht. Es
war und ist zu allen Epochen immer das Gleiche, Geschichte,
Geschichtswissen, die Geschichtsschreibung wird gemacht und nicht die
Wahrheit geschrieben.

Ich mache hier zu meinen Betrachtungen zum Geschichtswissen Schluss und
zitiere hoffentlich einigermaßen richtig einen anderen Philosophen, zu
seinen Betrachtungen wie Wahrheit gemacht wird, bei den christlichen
Verhören:
Mit verbalen und physischen Zwang erpressen sie die Wahrheit aus dem
Subjekt. Wahrheit ist der Name für die allgemein gültige, (...) durch die
sich das Subjekt wesentlich über sich selbst verständigt. Sie hat mehr
Ähnlichkeit mit einer Zwangsjacke, als mit einer befreienden Einsicht.

Und mein Lieblingsphilosoph noch kurz dazu, Gegensatz zu den bekannten
deutschen Idealisten, deren Einfluss ich als ein Unglück für die deutsche
Kultur betrachte. Die unermüdliche Suche von denen nach den Regeln, nach
denen Geschichte funktioniert. Was für ein Vergeudung. Nietzsche hat sich
davon befreit und sich bei der Geschichte an dem Evolutionsmodell von
Darwin angelehnt. Geschichte wird nicht von einem normativen, rationalen
Zweck angetrieben, sondern folgt rein mechanisch dem Gesetz von der
natürlichen Auslese. Man kann es auch Pragmatismus nennen. Damit wären wir
Deutsche besser gefahren.[/quote]

Schalte das DMS mit dem Bildungswissen ab, dann sorgt bereits die voellig chaotische und fuer niemand beherrschbare Gegenwart automatisch fuer das Abhandenkommen der Zukunft.

[quote]bis denne
eisenherz[/quote]

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

antworten
 

Geschichtswissen? Hier eine, die aus der Geschichte gelernt hat.

prinz_eisenherz, Samstag, 29.12.2007, 12:31 (vor 6598 Tagen) @ Lex Mercatoria

Katja Wolf
PDS Wahlkreisbüro Eisenach
Auf ihrer Web - Seite, eine Abgeordnete der SED/ PDS/ Die Linke:

Antifaschismus ist NICHT strafbar!

********************************************************
Grundgesetz: Religionsausübung
Eingereicht durch: Katja Wolf am Dienstag, 20. November 2007

Mit der Petition soll eine Ergänzung des Artikels 4 Abs. 2 Grundgesetz (GG) wie folgt erreicht werden: Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet, soweit sie nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung verstößt.

Begründung:
Die Auseinandersetzungen um die in Artikel 4 GG geschützte Religionsfreiheit und der daraus resultierenden gesellschaftlichen Folgen nehmen an Schärfe zu. Insbesondere der Islam ist für viele Deutsche (ich schließe mich hier ausdrücklich ein!) schwer einzuschätzen und ruft Ängste hervor.

Meine Hauptangst besteht beispielsweise darin, dass ich davon ausgehe, dass ein Ziel einer Vielzahl ranghoher Muslime darin besteht, die Schari'a auch in Europa (und somit auch in Deutschland) einzuführen. Eine Änderung des Artikels 4 GG, so wie ich sie vorschlage, würde meines Erachtens hier eine klare Grenze aufzeigen, die sowohl symbolischen als auch rechtlichen Charakter hätte.
*********************************************************

Ich erspare mir den unerträgliche Unsinn dieser Abgeordneten im 1. Passus ihrer Petition zu kommentieren. Mit Schwachsinn setze ich mich nicht auseinander.

Aber wie jemand von der der Partei Die Linke, eine die gegen den Faschismus sich wendet, gemeint ist eigentlich der Natioalsozialsmus, mit dem Problem umgeht, die Bruderschaft dieser beiden Ideologien, des Sozialismus mit dem Nationalsozialismus, die ist unverkennbar. Das ist schon eine Marke, die kleine Katja Wolf.

bis denne
eisenherz

antworten
 

Geschichtswissen? Hier eine, die aus der Geschichte gelernt hat.

imperator, Samstag, 29.12.2007, 12:47 (vor 6598 Tagen) @ prinz_eisenherz

Die ungestörte Religionsausübung wird
gewährleistet, soweit sie nicht die Rechte anderer verletzt und nicht
gegen die verfassungsmäßige Ordnung verstößt.

Begründung:
Die Auseinandersetzungen um die in Artikel 4 GG geschützte
Religionsfreiheit und der daraus resultierenden gesellschaftlichen Folgen
nehmen an Schärfe zu.

----
dabei kommt mir noch ein voellig anderer Gedanke.
Der Holo... wird ja neuedings als Religion eingestuft...

antworten
 

Zur Halbwertszeit von Geschichtswissen... (mT)

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Sonntag, 30.12.2007, 01:08 (vor 6598 Tagen) @ Lex Mercatoria

2022:
100-Jahr-Feier zur Gründung der NUSS.
93% der Bevölkerung glauben zu wissen, daß der Ulbricht-Wall bereits seit
den 60er Jahren des vorigen Jahrhunders besteht.

Im Schwarzwald wird ein Mann vorgerückten Alters aufgegriffen - er trägt 2
Faustfeuerwaffen und zwei Kleinkaliber-Gewehre bei sich. Er ruft: "Tod der
dreckigen Staatsmafia!" und hat eine Gruppe weiterer bewaffneter Männer um
sich geschart um das "deutsche Volk von der Diktatur" zu befreien. Da
niemand weiss, was "Staatsmafia" und "Diktatur" zu bedeuten hat, (67% der
Bevölkerung glauben, daß "Mafia" ein italienisches Zuckergebäck sei, 72%
halten "Diktatur" für einen diktierten Prosa-Text), sind sowohl
Staatsorgane, als auch Bevölkerung (71% der Bevölkerung glauben, daß
"Volk" ein Synonym für "Leute" sei) völlig ratlos. So werden die Männer
zunächst einer psychologischen Untersuchung unterzogen und später nach
Australien ausgewiesen, da dies wohl das Herkunftsland dieser seltsamen
"Leute" war...

[[euklid]] [[euklid]] [[euklid]]

[[top]] [[top]] [[top]]

Im Jahre 2022 waere es allerdings viiieel zu spaet, um auch dem in der nordschwarzwaeldlichen Gold-Metropole ansaessigen mafiosen Staatsbanditentum ans eingemachte Gekroese zu gehen, hierbei vor allem dem zionistisch verpflichteten Sozenfilz.

Das Motto dieser Veranstaltung:

GOLDstadt Pforzheim: BADER, BECKER, BONZEN.

Mit freundlichen Grüßen
Lex

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

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Zur Halbwertszeit von Geschichtswissen... (mT)

Lex Mercatoria @, Sonntag, 30.12.2007, 05:44 (vor 6598 Tagen) @ Tassie Devil

Hallo Tassie!


Im Jahre 2022 waere es allerdings viiieel zu spaet, um auch dem in der
nordschwarzwaeldlichen Gold-Metropole ansaessigen mafiosen
Staatsbanditentum ans eingemachte Gekroese zu gehen, hierbei vor allem dem
zionistisch verpflichteten Sozenfilz.

Um die regio glutealis eines Staatsbanditen viereckig zu treten zu dürfen, müssen auch ganz private Motive erlaubt sein - und zwar unabhängig von der Frage, ob's noch was nutzt oder nicht...[[freude]]

Viele Grüße + einen guten Rutsch in's zauberhafte 2oo8!
Lex

antworten
 

Regio glutealis

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Sonntag, 30.12.2007, 23:04 (vor 6597 Tagen) @ Lex Mercatoria

Hallo Tassie!

Hallo Lex!

Im Jahre 2022 waere es allerdings viiieel zu spaet, um auch dem in der
nordschwarzwaeldlichen Gold-Metropole ansaessigen mafiosen
Staatsbanditentum ans eingemachte Gekroese zu gehen, hierbei vor allem
dem zionistisch verpflichteten Sozenfilz.

Um die regio glutealis eines Staatsbanditen viereckig zu treten zu dürfen,
müssen auch ganz private Motive erlaubt sein

Ja, das sehe ich auch so, allerdings gehoert diese rein private Art der Motivationsgrundlagen zu genannter Sportart nicht zu meinem langjaehrig gepflegten Stil, denn schliesslich war und bin ich selbst seit Jahrzehnten alt genug, um nicht zuletzt auch zwischen rein privaten Gewinn- und Verlustzuweisungen einerseits und einem strategisch operierenden mafiosen Staatsbanditentum andererseits unterscheiden zu koennen.

- und zwar unabhängig von der Frage, ob's noch was nutzt oder nicht...[[freude]]

Letzteres impliziert stets gleichzeitig die Frage nach dem singulaeren oder pluralen Nuztniesser.

Nehmen wir beispielhaft aus dem staatsmafiosen Elfenbeinturm das einstmals verantwortlich schwer tragende Duo der bis dato ungekroenten Verschuldungskoenige genannter Stadt Pforzheim, bestehend aus dem Ex-Oberbuergermeister und Rechtsanwalt

{b]D r . J o a c h i m B e c k e r[/b]

und seinem stadtraetlich gewaehlten Adlatus (oder war diese attributierte Rolle genau umgekehrt?), dem aeltesten Unternehmersohn aus dem Hause eines ansaessigen Grossversandhandelsbetriebs und Sozialkaufmann

M a n f r e d B a d e r,

beide als einander vertraute Genossen auch in der oertlichen SPD miteinander vereint.

Genannter Dr. Becker veroeffentlichte im Jahre 1995 ein Buch, das infolge seines brisanten Inhalts in der gesamten BRDDR/DDR 2.0 auch ueber den genannten Zeitraum hinaus starkes Aufsehen erregte.

Einmal ganz davon abgesehen, dass bereits weit mehr als 1 Dekade zuvor der spaetere staatsmafiose Bundesterrorist im Kanzleramt

D r . H e l m u t K o h l,

meritierend gewuerdigter Vielfach-Ordenstraeger u.a. auch hoher und hoechster zionistischer Orden einschliesslich aus dem Hause Bnai' Brith', in seinen Diktionen von schwerskandaloesen und untragbaren Gesamtumstaenden roter Zuwanderungspolitik des MultiKulti schwelgte, wollte nur wenige Zeit zuvor der ehemals staatsmafios amtierende Ministerpraesident des Bundeslandes Hessen

D r . H o l g e r B o e r n e r

aus nicht mehr zu verantwortenden Kostengruenden zuwanderndes MultiKulti nur noch ueber seine SPD-Leiche zulassen.

Oben genannter Buchautor Dr. Becker nannte dann im Jahre 1995 endlich Ross- und Reiter-Zahlen, er errechnete einen Gesamtaufwand fuer das auch seitens seiner SPD-Glaubensgenossen im ideologischen Geiste stark vaforisierte und hell bejubelte MultiKulti-Lebensmodel jaehrliche Kosten
i.H.v. DM 35 Milliarden - i.W. Deutsche Mark Dreissig Fuenf Milliarden - zu Lasten des deutschen Steuerzahlerdepps.

Man haette nun meinen koennen, dass diese ungeheuer grosse Zahl unverantwortlich hoher MultiKulti-Kosten infolge staatsmafios jahrelang zugelassener sintflutartiger Zuwanderungsstroeme nach ihrer Veroeffentlichung nebst dem frisch gebackenen Autor Dr. Becker auch seinen vorgeblich stark steuerzahlungsbelasteten Sozialkaufmannsgenossen Manfred Bader wie auch andere Sozen-Groessen auf die Plaene des Bundes, der Laendern und der Gemeinden gerufen hat, um geeignete Handlungen zum Zweck einer konsolidierenden Abwendung geradezu horrender UN-Kosten energisch in Szene zu setzen.

Jedoch, ausser dem oben bereits erwaehnten starken Aufsehen und einem darueber hinaus zeitlich recht eng begrenzten Sozengeschnatter und -geroehre ereignete sich nicht zuletzt auch von Seiten der genannten Herren Dr. Joachim Becker und Manfred Bader - nichts, null niente.

Was wiederum nicht nur den Verdacht sondern den begruendeten Schluss zulaesst, dass deren staatsmafiose Handlungsweisen bei sehr weittragender Verantwortlichkeit zumindest auf lokaler Ebene der Stadt Pforzheim nicht zu ihren eigenen Lasten sondern ganz im Gegenteil ihnen zum Profit gereichte.

Nicht zuletzt sind es solcherart Gute-Nacht-Geschichten, bei weitem nicht nur aber auch von den zuvor genannten staatsmafios profilierungstaetigen Lichtgestalten namens Dr. Joachim Becker und Manfred Bader im Pforzheimer Raum, die eine private Motivation zum Betreiben Deinerseits oben aufgefuehrter Sportart geradezu erfordern, und dem ich mich natuerlich nicht verschliessen moechte.

Beide Herren, Becker wie Bader, haben sich naemlich auch in zuvor geschilderter Angelegenheit in geradezu vorbildlicher Weise und jeder fuer sich selbst in die eigene regio glutealis getreten.

Prosit 2008!

Viele Grüße + einen guten Rutsch in's zauberhafte 2oo8!
Lex

--
Gruss!
TD

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