Jahresprognose 2008
Jahresprognose 2008
Zwei und die Acht gibt Zehn
Und Zehn ist Eins umgeben von des Universums Kranz:
Dies wird ein Jahr, das will uns ganz !
Doch kann man es auch anders sehn:
Die Zwei steht für die Dualität, die Relativität, kurzum: die Welt.
Und diese trifft die liegend Acht, Symbol der Ewigkeit.
Wer da nur auf die Welt gebaut, hab Acht, er erntet keine Freud;
Denn ohne Logos wird hinfort die Ernte nicht, wie sie bestellt!
Rückblick 2007
An die siebzig Jahre
Und immer noch nicht weise
Wer trieb mich nur zu wählen
Diese lange Reise
Durch steiler Schluchten Zeit und Raum ?
Wes ist das Ziel ? - ich ahn es kaum
An sturmverhangnen Tagen.
Doch auch bei Gleichgewicht
Wag ich es kaum zu sagen:
Du hast es selbst gewählt …,
Das Feuer im Herzen spricht,
Sei nicht so selbstgequält,
Weil dies dem Ziele widerspricht.
Vergehn muss doch alles irdsche Werk
Das himmlisch und das höllisch – gleich
Drum stürz Dich in die Flamme rein
Wohl Dir, dass sie noch in Dir brennt
Und frag nicht, was wird morgen sein,
Des Glückes Ziel liegt in dem Ewgen Jetzt !
André,
der allen freundlichen Autoren und den Lesern dieser gelben Seiten
ein frohes 2008 wünscht. Die Gedichte seien Ihnen aus Dank für die
vielen lesenswerten Beiträge gewidmet.
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