Offener Brief (online-Flyer): „Wir nennen das Diktatur“
Hier ein Fundstück aus dem Indernett - DDRler denunzieren sich gegenseitig...
Gruß
Offener Brief - Neujahrsgrüße aus der Uckermark an die Kanzlerin
„Wir nennen das Diktatur“
Von Birgit Kühr und Konrad Fitz
In der von den meisten Politikern und Medien als totalitärer Staat bezeichneten DDR aufgewachsen und erzogen scheint Frau Dr. Angela Merkel den Interessenvertretern des großen Kapitals und den Feinden der Demokratie das Nötige mitzubringen, um die in der BRD vom Grundgesetz geschützten Bürger-, Sozial- und Freiheitsrechte abzuschaffen. Drum ist sie zur rechten Zeit Bundeskanzlerin geworden. In ihrer Heimat erkennen das offenbar immer mehr Menschen, die einst über die „Wiedervereinigung“ gejubelt haben. Widerstand sammelt sich. Hier vorerst nur mit einem offenen Brief. - Die Redaktion.
An das
Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin
Neujahrsgrüße aus der Uckermark an die Kanzlerin
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel,
wir leben in der Uckermark, und bei uns werden die Lichter immer mehr ausgeknipst. Falls Sie ihre Heimat wieder einmal besuchen sollten, veranlassen Sie doch bitte, dass eine Notbeleuchtung erhalten bleibt.
Unser Verein hatte vor kurzen eine Aktion gestartet, in der wir um Spenden für sozial schwache Kinder gebeten haben. Wir sammelten Kinderspielzeug, Bücher, Schulbedarf usw. Diese Sachen wurden dann an bedürftige Kinder verschenkt. Ist Ihnen eigentlich schon die Kinderarmut in Deutschland aufgefallen?
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Aber vielleicht sollten Sie einmal eine Suppenküche aufsuchen, dort werden sie auch Kinder im Winter in Sommerschuhen und Sommerjacken antreffen. Sie reisen sehr viel ins Ausland und repräsentieren das reiche Deutschland. Warum stellen Sie sich nicht der Verantwortung und repräsentieren auch die Armut, welche von der Regierung verursacht wurde?
In den Medien hört man immer wieder vom großen Aufschwung. Das nutzen natürlich die Bundestagsabgeordneten, um kräftig ihre Diäten zu erhöhen. Im Gegensatz dazu wurden die Regelsätze für eine Einzelperson um zwei Euro erhöht. Damit die Arbeitslosengeldempfänger II nicht übermütig werden und ihre Konten in der Schweiz anlegen, bekamen Bedarfsgemeinschaften pro Person nur einen Euro Erhöhung.
![[image]](http://www.nrhz.de/flyer/media/11900/plakat-an-norbert-walter.jpg)
Ebenfalls beklagten Sie sich – Journalisten zufolge – bei den Wirtschaftsspitzen, Sie würden ja gerne noch viel mehr tun und weitergehen bei den 'Reformen'. Aber dies ginge nicht, man müsse ja auf die Umfragewerte achten. Wessen Interessen vertreten Sie eigentlich? Ist es die Direktive der ominösen Bilderberg Konferenz, welche Sie nur umsetzen? Dass Sie Mitglied im Rotary-Klub sind, ist ja bekannt, ebenso dass Sie, wie Gerhard Schröder schon, Teilnehmerin der Bilderberg-Konferenz waren (neben vielen anderen Spitzen aus Wirtschaft, Politik, Militär und Medien auf dem Weltparkett). Da spielen arme Kinder und deren Eltern bekanntlich keine Rolle – geht es doch dort um ganz andere Werte und Größenordnungen.
Kinder als heranwachsende denkende und selbstbewusst handelnde Menschen, sind bei uns unerwünscht.
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