Greenspan: "something will happen ... which will knock us down"
Die Verschwörer verkünden den Untergang??
Vanitas
, Donnerstag, 03.01.2008, 08:15 (vor 6594 Tagen) @ Elli
"What I have to forecast is that something will happen which is unexpected, which will knock us down,†Greenspan said. "The odds of that happening, I think, are rising, because we are getting in vulnerable areas.â€
Ja ja, irgend was ganz "Unerwartetes" passiert immer, aber dass dann was passiert, das den Strippenziehern passt, darauf können wir alle Gift nehmen. Und selbst wenn's der große Downmove ist, dazu gehören auch sophistische Planungsarbeit und akribische Ausführung in Wort und Tat.
Immerhin hat entgegen Greenspans früherer Prognose von 2002 der Euro das Jahr 2007 kraftstrotzend überdauert ... wenn man von einer reinen Fiat-Papierwährung noch von Kraft reden will.
Wir leben in gefahrvollen Zeiten und Bereichen, auf diese Binsenweisheit ist auch gesch*****. Greenspan wie immer, vieldeutig unkend, aber sabbatianisch-kabbalistisch wohl wissend?
Mache sich jeder seinen eigenen Reim drauf ...
Gruß Vanitas
Hier steht´s:
http://www.moneynews.com/money/archives/st/2007/12/27/132106.cfm
Greenspan sagt das, was allen Amerikanern aus Katastrophen-Hollywoodfilmen bekannt ist
alberich
, Donnerstag, 03.01.2008, 09:07 (vor 6594 Tagen) @ Vanitas
Liebling, ich weiß nicht, was es ist, aber es kommt direkt auf uns zu....
Und sind nicht alle Katastrophenfilme am Ende gut ausgegangen?
Das ist die beruhigende Antwort.
Nur, wer wird der Held sein, der das Monster tötet?
Kräht der Hahn auf dem Mist...
Lex Mercatoria
, Donnerstag, 03.01.2008, 09:19 (vor 6594 Tagen) @ Vanitas
Ja ja, irgend was ganz "Unerwartetes" passiert immer, aber dass dann was
passiert, das den Strippenziehern passt, darauf können wir alle Gift
nehmen. Und selbst wenn's der große Downmove ist, dazu gehören auch
sophistische Planungsarbeit und akribische Ausführung in Wort und Tat.
Das Grünspänchen zu den Strippenziehen zu rechnen, halte ich für zu viel der Ehre für das schrumpelige Männlein...
Immerhin hat entgegen Greenspans früherer Prognose von 2002 der Euro das
Jahr 2007 kraftstrotzend überdauert ... wenn man von einer reinen
Fiat-Papierwährung noch von Kraft reden will.Wir leben in gefahrvollen Zeiten und Bereichen, auf diese Binsenweisheit
ist auch gesch*****. Greenspan wie immer, vieldeutig unkend, aber
sabbatianisch-kabbalistisch wohl wissend?![]()
Mache sich jeder seinen eigenen Reim drauf ...
...ändert sich das Wetter, oder bleibt wie es ist!
Greenspan gab auch seinen Mißerfolg in Wirtschaftsprognosen zu, obwohl er fast zwei Jahrzehnte lang an der Spitze der Fed stand. „Nicht nur der Erfolg meiner Prognosen und der von Firmen, die ich mit aufbaute, sondern der der ganzen Branche ist nicht gerade spektakulär“, sagte Greenspan. „Ich machte seit den frühen 50ern Prognosen. Ich war damals schon so schlecht wie heute“, lautete das verspätete Eingeständnis eines offenbaren Scharlatans.
http://www.bueso.de/news/greenspan-gibt-sich-als-scharlatan-zu-erkennen
Gruß
Lex
Die Verschwörer verkünden den Untergang??
Elmarion, Donnerstag, 03.01.2008, 10:52 (vor 6594 Tagen) @ Vanitas
Die Strippenzieher haben nix im Griff. Denen geht der Arsch auf Grundeis.
In der Nähe von Biffurkationspunkten hat Niemand etwas im griff. Greenspan weiß das - blöd ist der nämlich nicht.
Kleine Störungen des Systems oder minimale Unterschiede in den Anfangsbedingungen führen rasch zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen (Schmetterlingseffekt, Phasenübergänge). Die Wirkzusammenhänge der Systemkomponenten sind im allgemeinen nichtlinear.
Strippen alle gerissen?
Vanitas
, Donnerstag, 03.01.2008, 14:49 (vor 6594 Tagen) @ Elmarion
Nicht so schnell, @Elmarion,
wenn wir schon die abstrakte Chaos-Mathematik auf ein politisches Realgeschehen anwenden, dann wenigstens mit allen definierten steuerbaren Variablen und Parametern.
Den Input können die Drahtzieher wohl steuern, das ist streng determiniert alles. Wie sich die diversen Agenden und Zugaben dann real entwickeln, das geschieht wohl oft chaotisch, aber immer im Hinblick auf den großen Attraktor, der da lautet: finaler Weltkrieg und totaler Finanz/Wirtschafts-Kollaps. Der ist nämlich auch determiniert als kataklysmischer Phasenübergang.
Da die Elliott-Wellen mit ihrem dem Weg ins Chaos gleichenden Selbstähnlichkeitsmuster so gut funktionieren, wer steuert diese Selbstorganisation eigentlich, vielleicht der "Markt" aus sich selber heraus?
Da wird von eingeweihten Hexenköchen kräftig eingebrockt und heißer Brei gerührt! Nix entsteht aus Notwendigkeit von alleine aus der Fülle des virtuellen Möglichkeits-Phasenraums. Einen Anschieber brauchts immer, imho.
Gruß Vanitas
Die Strippenzieher haben nix im Griff. Denen geht der Arsch auf Grundeis.
In der Nähe von Biffurkationspunkten hat Niemand etwas im griff. Greenspan
weiß das - blöd ist der nämlich nicht.Kleine Störungen des Systems oder minimale Unterschiede in den
Anfangsbedingungen führen rasch zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen
(Schmetterlingseffekt, Phasenübergänge). Die Wirkzusammenhänge der
Systemkomponenten sind im allgemeinen nichtlinear.
Strippen alle gerissen?
Elmarion, Freitag, 04.01.2008, 01:12 (vor 6593 Tagen) @ Vanitas
Ja Vanitas, der große Attraktor ist immer "Exitus". Das gilt für alles was kreucht und fleucht und für jedes System. Ob es nun ein Weltkrieg ist oder "ein nicht anpassen können" an neue Bedingungen spielt keine Rolle. Das haben keine Strippenzieher im Griff. Sie können "die Ränder" beeinflussen solange ein System stabil ist und selbst dabei ist fraglich, ob "freier Wille" zugrunde liegt. Der Determinismus, der sich aus neuen Erkenntnissen der Gehirnforschung ergibt, läßt jedenfalls daran zweifeln, dass es bewußtes Strippenziehen überhaupt geben kann.
Stell dir vor, wir drehen die Geschichte 10000 Jahre zurück. Wir nehemn an, damals hätten andere Samenzellen und weibliche Eizellen das Rennen bei der fortpflanzng gemacht. Es hätte also andere Indivduen gegeben als Ausgangsbedingung. Ich glaube, die geschichtliche Entwicklung wäre, gesteuert durch die determinierten Attraktoren, abgesehen von feinen äußeren "Verastungen" genauso verlaufen. Der Kapitalismus der Kommunismus, das Auto ...etc., alles wäre erfunden worden um am Ende vor die Wand zu fahren.
Wir haben es NICHT in der Hand!
Grenzen des Determinismus
Vanitas
, Freitag, 04.01.2008, 05:06 (vor 6593 Tagen) @ Elmarion
> Ja Vanitas, der große Attraktor ist immer "Exitus".
Interessante These, aber für meine Begriffe viel zu schwarz gesehen. Reden wir lieber von Phasenübergängen. Für uns kleine Individuen ist das der Tod, für die ganze Welt kommt ganz am Schluss allerhöchstens noch das 'Jüngste Gericht', so man an diese christliche Vorstellung glaubt. Oder mit der Auflösung aller Gegensätze, Widersprüche und Dualitäten des sich selbst erkennenden individuellen Geistes, der sich hier auf Erden seine Welt konstruiert, der Übergang in das überpersönliche, transzendente Nirvana. Beides ist dann aber mit engster Tuchfühlung zum Urgrund alles Seins, nenne es DEN allmächtigen Gott oder DAS allmächtige Wort, was auch immer.
>Das gilt für alles was
[quote]kreucht und fleucht und für jedes System. Ob es nun ein Weltkrieg ist oder
"ein nicht anpassen können" an neue Bedingungen spielt keine Rolle. Das
haben keine Strippenzieher im Griff. Sie können "die Ränder" beeinflussen
solange ein System stabil ist und selbst dabei ist fraglich, ob "freier
Wille" zugrunde liegt. Der Determinismus, der sich aus neuen Erkenntnissen
der Gehirnforschung ergibt, läßt jedenfalls daran zweifeln, dass es
bewußtes Strippenziehen überhaupt geben kann.[/quote]
Ja ja, die neuen Gehirnforschungen die per NMR-Scans und Aktionspotential-Messungen der Nervenströmchen 'beweisen', dass die bewusste Handlung schon ca. 0,8 sec 'gedacht' wurde, bevor sie dem handelnden Individuum erst als solche bewusst wird, was per se den freien Willen verunmöglichen soll ...
Also ich weiß nicht so recht, zu all den schönen Erklärungen, die eine strikt unumkehrbare Zeitstruktur postulieren, habe ich eh ein gespaltenes Verhältnis.
Meines Erachtens hangelt sich unser Hirn mit seinem Kopf-Kino im Normalzustand strikt am Zeitpfeil vorantastend durch die Potentialität der realen Ereignisse und Handlungen, die im virtuellen Quantenmeer schon fertig parat liegen. Darin ist die Komplementarität von Determinismus und freiem Willen aufgehoben, diese beiden sich ausschließenden Kriterien können erst in einer höherdimensionalen geistigen Welt zu ihrer tatsächlich bestehenden Einheit zusammengefügt werden.
Wenn ich immer lese, die 'Natur' oder der 'Markt' oder sonstwas regelt aus sich heraus allein das ganze Geschehen, kräuseln sich die Nackenhaare bei mir. Regeln tun nicht überpersonale, abstrake Sammelbegriffe, sondern geistige Entitäten, eben auch Strippenzieher, die neben großer Macht auch noch über viel gediegeneres Hintergrundwissen zur wahren Natur der 'Natur' verfügen, zu unserem Nachteil leider, fürchte ich.
> Stell dir vor, wir drehen die Geschichte 10000 Jahre zurück. Wir nehmen
[quote]an, damals hätten andere Samenzellen und weibliche Eizellen das Rennen bei
der Fortpflanzung gemacht. Es hätte also andere Indivduen gegeben als
Ausgangsbedingung. Ich glaube, die geschichtliche Entwicklung wäre,
gesteuert durch die determinierten Attraktoren, abgesehen von feinen
äußeren "Verastungen" genauso verlaufen. Der Kapitalismus der Kommunismus,
das Auto ...etc., alles wäre erfunden worden um am Ende vor die Wand zu
fahren.[/quote]
Nein, andere Anfangsbedingungen, selber Endzustand, das passt bei chaotischen Systemen, die hart am Rande des thermodynamischen Gleichgewichts operieren, nicht immer. Es ist sehr wohl eine Frage der Ausgangsbedingungen, ob und wann ein selbstbezügliches System überhaupt im vorgegebenen chaotischen Attraktor landet. Zum Beispiel ist die Verhulst-Dynamik Xn+1 = A*Xn*(1-Xn) in ihrer Entwicklung total vom 'Malthus-Faktor' A abhängig. Die Bifurkationspunkte und der gesamte chaotische Attraktor (--> Feigenbaum-Szenario) sind aber wie die Schubfächer eines leeren Schrankes fest vorgegeben, d.h. determiniert. Wo man aber schließlich landet, darauf haben wir schon Einfluss, gewaltigen sogar!
Wir haben es NICHT in der Hand!
Wir haben es mit unserer vereinzelten, egoistischen, selbstzerstörerischen (un)menschlichen Art leider nicht in der Hand, aber DIE haben es mit ihrem geballten unbegrenzten Ehrgeiz, brennender Habgier, unerbittlicher Rachsucht und tiefem Hass unter dem Diktat einer strikten, "göttlichen" Handschrift schon in der Hand. Denk mal darüber nach, auch darüber, was das Gegenmittel dazu sein könnte für uns 'Schafe' im Weltgeschehen ...
Gruß Vanitas
