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War der Irakkrieg doch ein gutes Geschäft? -> Stärkerer Dollar?

neo, Donnerstag, 03.01.2008, 08:38 (vor 6594 Tagen)
bearbeitet von neo, Donnerstag, 03.01.2008, 09:31

Die gängige Meinung über die Lage im Irak lautet: ein "Fiasko", "ein einziger Morast", ein "nicht gewinnbarer Krieg". Aber es gibt gute Gründe für die Annahme, dass sich die Sache aus der Perspektive von Bush und Cheney ganz anders darstellt. Dass nämlich die USA genau in dem Morast "stecken", in dem Bush und andere sie haben wollen. Was im Übrigen erklären würde, warum es keine "Ausstiegsstrategie" gibt.

Der Irak verfügt über nachgewiesene Ölreserven von 115 Milliarden Barrel - mehr als fünfmal so viel wie die USA. Zudem ist der Irak aufgrund seiner langen politischen Isolation der Ölstaat, dessen Vorkommen am wenigsten erforscht sind. Im ganzen Land gibt es nur 2 000 Bohrlöcher, in Texas hingegen eine Million. Der Council on Foreign Relations in Washington hat Schätzungen publiziert, wonach im Irak noch unentdeckte Ölreserven in Höhe von 220 Milliarden Barrel lagern; eine andere Studie beziffert diese Reserven auf 300 Milliarden Barrel.(1)

Wenn diese Schätzungen auch nur einigermaßen realistisch sind, sitzen die US-Truppen heute auf einem Viertel der globalen Ölressourcen. Der Wert dieses Öls - großenteils leichtes Rohöl, entsprechend niedrige Förderkosten - würde zu aktuellen Preisen bei 30 Billionen Dollar liegen. Zum Vergleich: Die Gesamtkosten der US-amerikanischen Invasion plus Okkupation werden auf eine Billion Dollar geschätzt.

(...)

Auch im Verhältnis zu China würden sich neue Möglichkeiten eröffnen. Aufgrund unseres Handelsbilanzdefizits hält China US-amerikanische Schuldverschreibungen in Höhe von etwa 1 000 Milliarden Dollar, davon 400 Milliarden in US-Schatzbriefen.

Mit irakischem Öl können die USA auch China erpressen
Damit kann Peking einen ungeheuren Druck auf Washington ausüben. Wenn die chinesische Zentralbank große Tranchen seiner US-Wertpapiere abstoßen würde, könnte es die amerikanische Wirtschaft in die Knie zwingen. Chinas Volkswirtschaft expandiert - nach offiziellen Zahlen - jedes Jahr um etwa 10 Prozent. Selbst wenn das aktuelle Wachstum eher bei 5 Prozent liegt, wie einige Beobachter glauben, stellt das Gewicht Chinas für die US-amerikanischen Interessen eine Bedrohung dar. Und ein weiteres Faktum sei ebenfalls nicht vergessen: Die Chinesen haben derzeit fünfmal mehr U-Boote in Auftrag gegeben als die USA. Wie könnte Washington die chinesische Gefahr neutralisieren? Chinas Wirtschaftswachstum wird vor allem vom Energiemangel begrenzt. China wäre also, wenn die USA einen Großteil der globalen Ölreserven kontrollieren würden, weitgehend von den USA abhängig.
hier

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Das wissen aber auch die Iraker. (oT)

sensortimecom @, Donnerstag, 03.01.2008, 08:40 (vor 6594 Tagen) @ neo

- kein Text -

antworten
 

Iraq potentiell sicherer als Saudi-Arabien ?

Emerald, Donnerstag, 03.01.2008, 14:47 (vor 6594 Tagen) @ neo

Bohrlöcher hin, Bohrlöcher her. Es gibt folgendes zu bedenken.

a) die Kurden haben sich im Norden festgesetzt, und erwarten polit. eine
Abspaltung vom übrigen Iraq. Kurdistan wickelt Oelgeschäfte direkt mit
China ab.


b) das türk. Militär, bzw. die Türkei, hat ein vitales Interesse ihre
Interessen in Iraq-Kurdistan auszubauen. Die seit vier Wochen stattfindenden
Inkursionen sind nur der Vorgeschmack davon, was da noch folgen dürfte.


c) Saudi-Arabien wird zusehends ein sehr unsicherer Partner für die Amis.
Die wahabitischen Religionsführer S.A.(Osama) sind die grossen Geldgeber für
fundamentalistische Kliquen von Ost bis Fern-Ost. Waffen werden ebenfalls
en masse franko Haustüre geliefert.


Emerald.


PS:

Der Saudi weiss und ist so schlau :
den Ami schmeiss ich aus dem Bau!

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