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EONIA zieht deutlich an - nanu!

dottore @, Dienstag, 08.01.2008, 02:23 (vor 6590 Tagen)

Hi,

EONIA ist der Euro Overnight Index Average, der klassische Inter(Groß)banken-Satz für Tagesgeld. Die Overnights werden unbesichert vergeben. Die EZB kann ihn nicht direkt beeinflussen (da es für EONIA keine Tendereien gibt), jedenfalls noch nicht. Details:

http://de.wikipedia.org/wiki/EONIA

Am 28. 12. hatte er sein Tief mit 3,616. Für den 7.1. wurde er mit 4,107 ermittelt. Das ist für 5 Handelstage ein achtbarer Schub um fast 0,5 % nach oben. Sein High (der letzten 4 Wochen) lag bisher bei 4,028.

Damit unterscheidet sich der EONIA auch deutlich von den 1- bis 12-Monats-EURIBORs (Euro Interbank Offered Rate), die sich nach den massiven Spritzen der EZB "planmäßig" ermäßigt haben (Trichet ist auch ganz glücklich darüber, wie er verlauten ließ) - um ca. 0,7 % (1 Monat) bis ca. 0,2 % (12).

So weit her mit dem "Vertrauen" der Banken untereinander scheint's demnach z.Zt. wieder mal nicht zu sein. Schaumermal, wie's beim Auslaufen der ganzen TAFs und TOMOs weitergeht (falls sie überhaupt jemals auslaufen ohne prolongiert zu werden).

Gruß!

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EONIA zieht deutlich an - nanu!

fridolin, Dienstag, 08.01.2008, 02:55 (vor 6590 Tagen) @ dottore

Am 28. 12. hatte er [EONIA] sein Tief mit 3,616. Für den 7.1. wurde er mit 4,107
ermittelt. Das ist für 5 Handelstage ein achtbarer Schub um fast 0,5 %
nach oben. Sein High (der letzten 4 Wochen) lag bisher bei 4,028.

Damit unterscheidet sich der EONIA auch deutlich von den 1- bis
12-Monats-EURIBORs (Euro Interbank Offered Rate), die sich nach den
massiven Spritzen der EZB "planmäßig" ermäßigt haben (Trichet ist auch
ganz glücklich darüber, wie er verlauten ließ) - um ca. 0,7 % (1 Monat)
bis ca. 0,2 % (12).

Hallo dottore,

ist es nicht ohnehin so, daß der EONIA von allen Termingeldsätzen grundsätzlich am "zappeligsten" ist und deutliche Schwankungen von Tag zu Tag keine Seltenheit sind, im Gegensatz zu den etwas längerfristigen Geldmarktsätzen, so daß er nur bedingt aussagekräftig ist? Kommen hier nicht aufgrund des Jahresendes (Bilanzstichtag) auch noch Verzerrungen durch Sondereffekte ins Spiel?

Schönen Gruß!

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EONIA zieht deutlich an - nanu!

dottore @, Dienstag, 08.01.2008, 05:01 (vor 6590 Tagen) @ fridolin

Hi fridolin,

ist es nicht ohnehin so, daß der EONIA von allen Termingeldsätzen
grundsätzlich am "zappeligsten" ist und deutliche Schwankungen von Tag zu
Tag keine Seltenheit sind, im Gegensatz zu den etwas längerfristigen
Geldmarktsätzen, so daß er nur bedingt aussagekräftig ist?

Richtig. EONIA zappelt am stärksten, siehe die schöne Grafik, die @Dimi dankenswerterweise reingestellt hat. Das Zappeln (untere Grafik) hat auch etwas mit den Steuerterminen zu tun, z.B. in 2007 Einkommen-, Kirchen-, Körperschaftsteuer am 10.3 (Schonfrist 15.3.), am 10./15.5. Lohn-,, Kirchen, Umsatz-, Gewerbe-, Grundsteuer; ähnlich andere Termine. Das extreme Hin- und Her zur Jahresmitte hat sicher etwas mit dem Ausbruch der Immo-Krise zu tun.

Kommen hier
nicht aufgrund des Jahresendes (Bilanzstichtag) auch noch Verzerrungen
durch Sondereffekte ins Spiel?

Eben. Das ist es, was (jedenfalls mich) verwundert. "Normalerweise" müsste Ultimo-Geld die Sätze befeuern, aber am 31. 12. lag EONIA "nur" bei 3,916 (3,618 am 28. 12.). Anfang Januar, also nach Bilanzstichtag haben wir eher (siehe auch obere Grafik) eine leichte Entspannung, nur 2008 geht es doch ziemlich deutlich in die Höhen, die mit 4,1 % nur während des Sommergewitters überboten wurden.

Ob das groß was zu bedeuten hat, kann ich (noch) nicht (abschließend)beurteilen. Es ist mir aufgefallen und ich fand es mitteilenswert.

Sorry für die Belästigung + Gruß!

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Das ist keine Belästigung sondern durchaus interessant (oT)

Morpheus @, Dienstag, 08.01.2008, 12:45 (vor 6589 Tagen) @ dottore

- kein Text -

--
Es läuft der größte Verhaltensversuch der Menschheit und Du bist dabei!
--------------------------------------
warum unser System nicht funktionieren kann

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EONIA zieht deutlich an - Chart

Dimi ⌂ @, Dienstag, 08.01.2008, 03:17 (vor 6590 Tagen) @ dottore

Buba

[image]

--
Geheime Goldpolitik

antworten
 

Pneumonia bei EONIA .....

Emerald, Dienstag, 08.01.2008, 07:02 (vor 6589 Tagen) @ dottore

Die Lungenentzündung könnte den Patienten irgendwann zu Tode bringen.


@dottore, unser Jahrgang erinnert sich an die exquisiten Zeiten,
als man über Jahres-Ende gegen DEM und CHF 30 % - 50 Zinsen für
drei Werktage bekommen konnte.


Emerald.

antworten
 

EONIA vs. DAX

Elli ⌂ @, Dienstag, 08.01.2008, 09:08 (vor 6589 Tagen) @ dottore

Uwe hat gerade im Aboforum diesen Chart gepostet (danke dafür!), denn ich hier zeigen darf:

[image]

Je höher der Zins, desto höher der DAX - nicht wahr? [[euklid]]

Und weil dieser "Zusammenhang" nicht passt, wurde er auch nie als "Begründung" genannt. Dabei ist es doch so offensichtlich .... [[freude]]

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