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RUS und CHI bereiten Ausstieg aus dem $-System vor…

Balu @, Montag, 27.03.2017, 18:17 (vor 3319 Tagen)
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 28.03.2017, 12:49

so lautet die Schlagzeile in den DWN.

RUS habe eine Alternative zu SWIFT entwickelt, um handlungsfähig zu bleiben, falls die US bzw. deren Vasallen RUS den Zugang versagen sollten.

RUS und CHI tauschen $ gegen AU (das bricht dem Ami das Genick!).

(Und der Ölpreis fällt, das bricht den Saudis das Genick!)

Klingt spektakulär, weiß jemand Näheres darüber?

Gruß
Balu

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

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Richtig: Schlagzeile

mh-ing @, Montag, 27.03.2017, 20:09 (vor 3319 Tagen) @ Balu

Richtig ist, dass DWN dies als Schlagzeile liefert, der Rest ist für die meisten hinter der Bezahlschranke versteckt, was vermuten lässt, dass es mehr wohl auf die Schranke als auf den restlichen Teil ankommt.
Diese Meldung kann man im Netz suchen und findet diese Information schon viele Jahre zurückgehend (2014).
Klar ist aber, dass China seine Position Nr. 1 als US-Auslandsschulder an Japan abgegeben hat und seit langem seine Bestände reduziert, diversifiziert usw. Es wurde eine Investitionsbank der BRICS geschaffen, die nun wohl langsam anläuft. Die Russen haben ein eigens System analog Swift wohl auch generiert.

Meine Meinung: Einen Ausstieg selbst wollen wohl weder Russen noch Chinesen, da das deren Länder ziemlich durcheinander wirbeln würde. Destabilisierung und Chaos ist nicht das Ziel jener Länder. China betreibt m.E. eine sehr weitsichtige und ruhige Politik, die Russen sind hier auch länger schon dran und haben auf viele Provokationen sehr verhalten oft reagiert.
Jedoch bauen diese Länder vor, falls die USA den Satz von Kissinger umsetzen: "Es ist unser Dollar und euer Problem", d.h. es ist eine Abkehr von der Dollarhegemonie in der Finanzwelt zu erwarten. Ob das Trumps wirkliche Aufgabe sein wird, zeigt sich noch. Jedoch ist der Übergang zu einer Korbwährung in den Internationalem Zahlungsverkehr, wo eben der Dollar neben vielen anderen diese virtuelle Vergleichwährung abbildet nur eine Frage der Zeit.

antworten
 

Der Satz mit dem Dollar stammt nicht von Kissinger

EM-Financial @, Deutschland, Dienstag, 28.03.2017, 08:35 (vor 3319 Tagen) @ mh-ing
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 28.03.2017, 13:01

Hallo mh-ing,

danke für Deine sehr gute Einschätzung, die ich voll und ganz teile. Gestatte mir bitte eine kleine Korrektur:

Jedoch bauen diese Länder vor, falls die USA den Satz von Kissinger
umsetzen: "Es ist unser Dollar und euer Problem", d.h. es ist eine Abkehr
von der Dollarhegemonie in der Finanzwelt zu erwarten. ...

Dieser Satz geht auf den ehemaligen US-Finanzminister John Connally zurück und wurde unmittelbar nach der Auflösung des längst aufgeweichten Goldstandards geäußert. Selbstverständlich werden die USA nicht davor zurückschrecken, das Weltfinanzsystem und den Dollar in einer ähnlichen Weise zu schädigen wie damals.

Gut, dass China und Russland Vorkehrungen treffen. Eine Abwertung müssten sie aber ebenfalls hinnehmen. Nur will man dies wohl kontrollierter tun und nicht von den USA abhängig sein.

Dass sich China und Russland einer solchen Weltfinanzkrise vollkommen oder weitgehend entziehen könnten, ist Wunschdenken.

Aber wenigstens haben beide genügend Rohstoffe, Land und Futter, um ihren Laden gemeinsam über Wasser zu halten.

Gruß
EM-Financial

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Szenario, wie es laufen könnte

mh-ing @, Dienstag, 28.03.2017, 17:00 (vor 3318 Tagen) @ EM-Financial
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 28.03.2017, 17:44

Danke für den Hinweis.

Was nun wird, wenn die USA sich zurück ziehen müssen, ist so eine unklare Sache. Es gibt hier folgende Ansätze: In dieser Phase reduzieren sich die USA auf sich selbst. Die Großmacht zieht sich dann aus weiten Teilen der Welt zurück und muss anderen das Feld überlassen. Damit könnten aber andere zu groß werden, so dass nach dem Wiedererstarken der USA zu viel Konkurrenz dann besteht.

Daher muss die USA mehrgleisig fahren, d.h. sie muss den Rückzug ins eigene Land als Stärke verkaufen und so tun, als ob sie weiterhin alles kontrolliert. Das ist wohl Trumps Aufgabe. Die Länder werden gezwungen, die Produktion in die USA zurückzuverlagern und der Welthandel wird reduziert. Damit verbunden schwindet aber die Macht der USA. Damit aber keiner diesen Raum übernimmt, haben die USA alle Bereiche, in denen sie keine Kontrolle ausüben, in unregierbare Zonen transformiert und sind noch dabei, den letzten Rest durcheinander zu bringen (Türkei). Sie schüren überall weiterhin Konflikte, damit alle im Streit keine Allianzen bilden. Zudem haben sie sich zentrale Standorte massiv ausgebaut (Saudi-Arabien, Guam .....), von denen sie gezielt immer wieder mit geringerem Einsatz eingreifen können.

In Europa wird die EU zerlegt und weiterhin über Besatzungstruppen kontrolliert, von Russland abgetrennt und in Abhängigkeit gehalten. Mit dieser Konfiguration hoffen sie, die Phase der Umstrukturierung der Welt zu überstehen. Falls der friedlichere Übergang scheitert, können die USA schlicht schlagartig entwerten und sich kurzfristig abschotten. Das Land hat bis auf Industrie fast alles selbst (Rohstoffe, Menschen, Land ...).

Da die anderen Länder auch nach einer Krise auf die USA als Abnehmerland hoffen, ist es den USA möglich, so eine Krise einfach durchzustehen. China, Japan und viele US-Schuldner sind dann die Dummen, die Macht der USA und das Vertrauen ist zwar dann gemindert, die USA aber als Markt werden zu wichtig sein, als dass man die USA bestraft. In den USA ist die Situation zwar dann kurzzeitig kritisch, aber über das große Militär in den Griff zu bekommen.

Die Achillesferse der USA sind die inneren Brüche. Wenn das Land zerfiele, d.h. der Bürgerkrieg entstünde, wäre das fatal und würde die USA zerstören. Dieses Szenario ist das, was am meisten den US-Strategen Sorge machen sollte. Die Dollarentwertung würde China und Japan in enorme Probleme bringen. Zum einen ist das Vermögen dahin, die Umweltschäden blieben aber noch teuer zurück. Das erwirtschaftete Vermögen von langen Jahren wäre völlig weg und die Machthaber hätten große Probleme. Zudem wäre eine enorme Überkapazität da, wenn die USA eben kurzzeitig völlig und längerfristig deutlich weniger als Käufer da wären. China stünde hier schnell am Abgrund. Ebenso Japan, weil es völlig überaltert ist und nicht mehr die Fähigkeit so hat, diese Krise so einfach weg zu stecken.

Auch hier wäre die Krise sehr schwer einzuschätzen. Die EU hätte in dieser Situation eine Chance, selbst die Schulden im Euroraum zu negieren. Man könnte hier einfach die Währung zu 0 setzen wie die USA und neu anfangen. Die äußere Bedrohung wäre die Klammer, damit die EU ihre Reformen voran bringt.

Daher nehme ich an, dass die EU deutlich stärker in der Krise wird, wenn sie sich denn von den USA mehr lösen würde. Das ist der Prozess der aktuellen Politik. Jedoch ist eine Hinwendung an Russland auch nicht absehbar, so dass ein neues Ziel, eine Vision der neuen Politik hier noch fehlt. Über allem darf man Israel nicht übersehen. Ist zwar klein, aber eben hier sind die Reichsten mit verbunden. Ziel ist es seit langem, Jerusalem zur Welthauptstadt zu machen und die Welt in mehrere Großzonen in quasi Diktatur umzubauen.

Gerade diese Krise kann das Moment sein, einen großen Schritt hier voran zu gehen. Für Israel muss es aber so aussehen, als ob diese Initiative nicht von Israel ausgeht, sondern von der Welt selbst. Es muss als Vorteil aller anerkannt werden. Die Krise mit den Umbrüchen ist m.E. hier die Steilvorlage. Weil bis dahin die arabischen-islamischen Länder sich völlig zerlegt haben, der Islam völlig verunglimpft sein dürfte, ist in diesem Zusammenhang auch das Geschehen jetzt im Nahen Osten Teil dieses Gesamtplans. Ob Israel nun die USA oder EU als Partner nimmt, ist das belanglos.

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